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Benutzerbild von fuzzyduck01
fuzzyduck01
 
1.Klasse - Kind kann sich an keine Regeln halten - 10.10.2012, 11:41

Bis jetzt dachte ich, die Eingewöhnung in die neue Klasse hat reibungslos funktioniert und alles läuft so dahin.

Heute wurde meine Frau überraschenderweise von der Lehrerin aufgeklärt, mit unserem 1.Klässler gibt es unzählige Probleme.
Er hat voriges Jahr schon die Vorschule besucht, dh er kennt eigentlich die Abläufe in einer Klasse, er kennt die Regeln und die Verhaltensweisen etc.
Jetzt hat er an eine andere Schule gewechselt, neue Klassenkameraden, neue Lehrerin und eben endlich 1. Klasse.
Und er schafft es absolut nicht, sich in irgendeiner Weise einzugliedern. Er nimmt keine Rücksicht auf die anderen Kinder, lauft ständig in der Klasse, auf den Gängen, er klettert auf den Tischen, rempelt Kinder um, weil er nicht aufpasst.
Die Lehrerin sagt, sie kann ihn nicht alleine aufs Klo gehen lassen, weil er dann nur Blödsinn macht, und gestern musste sie ihm schlussendlich aus der Turnstunde ausschließen, weils er einfach auf gar keine Anordnung mehr gehört hat.

Auch die anderen Kinder distanzieren sich, weil er nur wild sein mag, nur kämpfen will und nur negativ auffällt.

Wir hatten bereits ein ähnliches Problem letztes Jahr im Hort, dort hatte er auch Probleme, sich in der Gruppe einzugliedern und sich an die Regeln zu halten. Dort geht es jetzt gut, und seit Schulbeginn gabs keine Probleme mehr.

Ich dachte wir hätten endlich mal keine Schulprobleme dieses Jahr, und jetzt beginnt das Spiel von neuem. Und ich/wir sind absolut ratlos, was wir mit ihm machen sollen oder wie wir herausfinden sollen, warum er sich so verhält.

Über Inputs und Ideen würd ich mich freuen, Danke.
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Benutzerbild von lisibeth
lisibeth
 
10.10.2012, 11:49

Wie ist er zu Hause? Hält er sich da an Regeln? Wie war er ihm KG? Und eigentlich das wichtigste, was sagt er dazu, warum er sich so verhält?

lisibeth
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Benutzerbild von MrsM
MrsM
 
10.10.2012, 11:54

Ist sensorisch alles ok bei ihm? Kann es sein, daß er sich selbst wenig spürt, und deshalb immer wieder wo anstößt? In dem Fall wäre sensorische Integration - Ergotherapie evt. sinnvoll.
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Benutzerbild von fuzzyduck01
fuzzyduck01
 
10.10.2012, 12:06

Natürlich motzt er auch zuhause rum, oder diskutiert, dass er irgendwas doch nicht machen will.
Aber das tun alle Kinder bei uns, im großen und ganzen würde ich sagen dass es zu Hause geht.
Er kennt die Regeln, und hält sich dran.

Im Kindergarten gabs eigentlich keine großen Probleme, er hat sich damals schon nicht gerne in die Gruppe integriert, sondern hatte halt 1-2 Kinder, mit denen er gespielt hat.

In der Vorschule letztes Jahr gabs ebenfalls Probleme damit, dass er die Regeln nur zum Teil einhält, bzw. reizte er sofort jede Grenze, die man ihm gesetzt hat, aus. Er durfte dann eine Zeit lang nur mehr alleine in ide Gaderobe gehen, damit er keinen Blödsinn mit den anderen Kinder machen kann. Bis zum Jahresende hat sich das dann aber wieder eingerenkt, wie im Hort eben.

Er selbst sagt gar nix dazu - wenn man versucht mit ihm zu reden, dann lacht er und findet alles ganz lustig. Manchmal ist er auch einsichtig, aber ändert trotz allem nichts an seinem Verhalten.

Ergotherapie machen wir im Moment mit dem älteren Bruder, er hat schon oft gesagt, er möchte das auch unbedingt machen. Aber das ist halt auch sehr teuer, und ohne Indikation will ich ihn im Moment nicht hinschicken.
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Benutzerbild von lisibeth
lisibeth
 
10.10.2012, 12:36

Wie alt ist er? 7 Jahre? Warum war er in der Vorschule? Ich denke mir schon das sich ein Kind ab einen gewissen Alter auch in einer Gruppe eingliedern sollte. Klar gibt es immer die "besten Freunde". Aber auch im KG gibt es Morgenkreise und gemeinsame spiele, hat er dort mitgemacht?

Hat er jetzt in der neuen Schule Freunde? Legt meine Tochter mit ihren 5 Jahren ein Verhalten zu Tage wo ich nicht einverstanden bin, rede ich mit ihr. Warum sie es macht, nur lachen würde ich nicht akzeptieren. Und mit 7 jahren sollten sie sich schon ausdrücken können warum sie etwas machen und warum sie den " Clown" spielen. Ist es Unsicherheit oder ist im langweilig? Hat er irgentwo ein Defezit und braucht Hilfe?

Bevor mein Kind einen Nachteil in der Schule durch sein Verhalten bekommt, ich nicht an das Kind herankomme würde ich mir Hilfe suchen. Eigentlich egal wieviel es kostet, würde dann woanders sparen.

Aber wenn ich lese das ihn schon die anderen Kinder meiden, dann wird es mit seinen Verhalten nicht besser sondern schlimmer werden.

Wenn ihr auf den Spielplatz geht, findet er dort schnell Freunde? Will er zu Hause oder am Spielplatz auch nur kämpfen?


lisibeth
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Benutzerbild von fuzzyduck01
fuzzyduck01
 
10.10.2012, 13:13

Er ist jetzt im Sommer 7 geworden, in der Vorschule war er weil sowohl ich als auch die Schule der Meinung waren, ein Jahr länger Zeit tut ihm gut. Er war sozial voriges Jahr ganz sicher noch nicht reif um alle Anforderungen der Schule zu bewältigen.

Er ist jetzt seit 1 Monat dort, ich weiß ehlrich gesagt nicht, ob er schon Freunde hat. Er hat von einem Kind erzählt, aber ob das stimmt weiß ich nicht.

Zuhause und am Spielplatz spielt er ganz normal, sie kämpfen auch, aber spielen genauso andere Sachen. Zuhause bastelt er gerne oder malt, bzw. spielt mit seinen Brüdern.
Dadurch, dass die 3 fast immer zusammen sind, haben sie überall gemeinsame Freunde & Bekannte, dh er findet allein durch die Brüder Anschluss. Wenn er ganz alleine wo wäre, würde er sicher etwas Zeit brauchen um Freunde zu finden.

Das Lachen akzeptieren wird auch nicht, sein Verhalten hat auch Konsequenzen für ihn - deshalb redet er aber trotzdem nicht mehr darüber, warum er sich so verhält.
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(#7) [Permalink]
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Benutzerbild von shirley
shirley
 
10.10.2012, 13:13

Zitat:
Zitat von lisibeth Beitrag anzeigen
(...) Und mit 7 jahren sollten sie sich schon ausdrücken können warum sie etwas machen und warum sie den " Clown" spielen. Ist es Unsicherheit oder ist im langweilig? Hat er irgentwo ein Defezit und braucht Hilfe? (...)
lisibeth
Aber viele Kinder können glaube ich die (für uns Erwachsenen einordenbare) Ursache manchmal nicht einfach so klar benennen bei einer direkten Frage nach dem "Warum". Weil sie sie selbst einfach nicht kennen, nicht in Worte fassen können oder Angst vor der Reaktion der Eltern haben. Und da ist Lachen statt einer Antwort eine nicht unübliche Reaktion (die mMn oft aber eher die Unsicherheit und manchmal sogar Hilflosigkeit ausdrückt).

Ich würd's mal mit "aktivem Zuhören" mal in einer ruhigen, "friedlichen" Minute probieren:
also die Ursache, die ich vermute in meinen Worten formulieren und "abklopfen" ob mein Kind das so empfindet - so etwa in der Art:
ich hab' den Eindruck, du fühlst dich nicht so richtig wohl in der Klasse, ist das so?
... Hmm, dir ist es in der Klasse irgendwie langweilig/zu laut/du fühlst dich nicht so richtig akzeptiert von den Kindern/der Lehrerin / du glaubst du schaffst es nicht was die Lehrerin möchte / du vermißt deine Freunde und fühlst dich einsam.../...ist das für dich so?
... Und dann "musst" du etwas machen, damit...., versteh' ich das richtig?"

Also, mal ohne offene Fragen und vor allem ohne Bewertung und eigene Antworten Schicht für Schicht versuchen, auf die wirkliche Ursache vorzudringen, so dass das Kind wirklich das Gefühl bekommt, dass es "verstanden" wird. Und "öffnen" kann es sich sicher leichter, wenn es nicht befürchten muss, bei dem Gespräch "bewertet" oder gar zurechtgewiesen wird (weil es vllt. annnimmt, dass den Eltern die Antworten womöglich nicht gefallen können).
(Dieses "aktive Zuhören" ist z.B. im Buch "Familienkonferenz..." von Thomas Gordon beschrieben und hat mir bei meiner Tochter schon ganz oft geholfen die Ursache eines Problems herauszufinden).

Wenn ich damit nicht weiter komme, würde ich mich an einen (Schul-)psychologen wenden (zuerst mal alleine einen Termin ausmachen). Denn Gründe dafür könnte es ja ganz viele geben und nur mit dem Herausfinden der wirklichen Ursache kann man mMn eine wirksame Lösung gemeinsam mit dem Kind entwickeln.

Geändert von shirley (10.10.2012 um 13:18 Uhr)
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Dieser Beitrag von shirley gefällt 2 Usern: fst, meluca
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Maracuja1
 
10.10.2012, 21:28

Ich würde in einer pädagogisch-psychologischen Praxis Rat suchen. Erstgespräche sind außerdem im normalfall kostenfrei! Hilft es nichts, dann schadet es nichts und gekostet hat es auch nichts
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(#9) [Permalink]
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Benutzerbild von fuzzyduck01
fuzzyduck01
 
11.10.2012, 09:03

Danke für eure Ratschläge.

Wir haben ihn gestern nachmittag mal über sein Verhalten nachdenken lassen und dann abends alleine mit ihm gesprochen. Es tut ihm leid, sagt er zumindest, und er will sich besser...
Er sagt, er mag einfach nicht das machen, was die Lehrerin sagt, ausserdem ist alles langweilig und er hat einfach keine Lust dazu.
Wir haben ihm jetzt nochmal erklärt, was Gemeinschaft bedeutet und warum man sich an bestimmte Regeln halten muss, auch wenn man keine Lust dazu hat. Und werden jetzt mal beobachten, wie die nächste Woche verläuft. Dann sehen wir weiter.

Psychologin haben wir eine, da war ich schon mal vor 2 Jahre wegen einem anderen Problem, also da würde ich dann bei Ihr wieder einen Termin vereinbaren.
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(#10) [Permalink]
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Benutzerbild von Dolcezza
Dolcezza
 
11.10.2012, 10:38

Sehr liebe Freundin von mir hatte bis vor 1 Woche das selbe Problem mit ihrer Tochter. Dachten schon sie müssten sie in die Vorschule zurückstufen. Sie war nun auf meinen Rat hin bei der Cranio-Sacrel-Therapie, hilft jetzt schon nach 1 Sitzung. Sie werden jetzt noch 1-2 Mal hingehen. Bei ihr war das Problem, dass ihr Adrenalin-Spiegel sich nicht schnell genug abbaut und sehr schnell wieder ansteigt. Des Weiteren ist sie ein Kaiserschnitt-Kind und ihr hat die Geburt anscheinend sehr gefehlt. Kann man durch die Cranio sehr gut ausgleichen. Seit einigen Tagen ist sie ruhiger, schläft besser und kann sich konzentrieren und eingliedern.

Alles Liebe!
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