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"Erziehungsfrage" -
19.07.2012, 08:00
So heute mal eine etwas andere Frage von mir. Gestern gab es wieder einmal eine Situation, die ich als kleinen Supergau bezeichnen würde.
Ich hab mir am Vormittag seit ewigen Zeiten wieder einmal etwas für mich! gekauft. Das teil hat "nur" 4 Euro gekostet, trotzdem Freude war da.  Am Nachmittag raunzt Kind er will raus, ich verspreche ihm "wenn mein Kaffe ausgetrunken ist (das kennt er) gehen wir raus".
So es folgt die bekannte, gefährliche Stille und ich springe zu spät auf. Steht er im Bad und zerlegt das neu gekaufte Teil   Die Hälfte ist weg, die schmutzigen Kinderfinger waren drinnen, ich war wirklich, richtig sauer auf ihn.
Jetzt liegt mir aber meine Reaktion seit gestern im Bauch: ich war so grantig, dass ich ihm ziemlich böse angegrantelt und das rausgehen gestrichen habe. Ich wollt ihn nicht "belohnen" dafür, dass er mir mein zeugs kaputt gemacht hat. Trotzdem plagt mich jetzt das schlechte Gewissen, weil ich mich frag ob es a) verhältnismäßig und sinnvoll war und b) ich uns beiden damit nicht mehr wehgetan hab? Es ist halt auch so schwer für mich abzuschätzen, macht er es so etwas weil er noch so klein ist, weil er absichtlich was kaputt machen will, kann er nicht anders wegen der Wahrnehmungsgeschichte?
Wie findet man das je heraus als Mutter eines Kindes mit besonderen Bedürfnissen?
Wenn ich die Ergo mit solchen Fragen konfrontiere kommt in 95% der Fälle wir sollen zur Psychologin zur Erziehungsberatung  Die wiederrum erklärt uns dann eigentlich nur, dass er fremdbetreut gehört.
Also, wie managt ihr anderen Mütter das?
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19.07.2012, 08:33
 
kann leider nicht wirklich was dazu beitragen, außer, dass ich denke es is normal mal besonders sauer zu sein.
es ist menschlich.
ich kenn das, dass man dann noch die nacht und am nächsten tag a schlechtes gewissen hat...mühsam. aber es regt eben zum reflektieren an.
auf jeden fall:
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"Erziehungsfrage" -
19.07.2012, 09:23
Für Kinder ist wohl jedes Verhalten unsererseits, das mit materiellen Dingen zu tun hat, unverhältnismäßig und unverständlich. Sie haben ja noch gar kein Gefühl für Wert, auch wenn man immer wieder erklärt, dass die Dinge nunmal Geld kosten und Papa/Mama dafür arbeiten müssen. Absicht würd ich daher weniger darin sehen.
Aber trotzdem hätte ich wohl genauso reagiert wie du und hätte mich hinterher ebenso geärgert über mein Verhalten. Wir sind nunmal Menschen und keine Maschinen und das ist auch gut so ;-)
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19.07.2012, 09:33
Für mich wäre ausschlaggebend was genau und warum er gemacht hat. Hat er irgendwelche "Experimente" gemacht und im Spieleifer nicht dran gedacht, daß das Ding dabei kaputt wird? Oder war es im Zorn? Oder wirklich einfach Zerstörungswut um Mama was zu Fleiß zu tun? Im Letzteren fall glaub ich sehr wohl daß Kinder verstehen, daß mama sauer wird, wenn ich etwas, das ihr gehört kaputt mache.
Ich hätte mich sicher auch sehr geärgert und das auch unmißverständlich gezeigt.Ich schimpf dann schon mal, stampfe mit dem Fuß auf, geh aus dem Zimmer... Nachdem ich mich beruhigt hätte, würde ich vermutlich mit Kind gemeinsam nach einer Methode suchen den Schaden zu begrenzen bzw. wieder gut zu machen: sauber machen, versuchen zu reparieren, Ersatz beschaffen...
"Rausgehen" ist allerdings bei uns keine Belohnung. Wir gehen jeden Tag raus und da sind keine Bedingungen dran geknüpft. Von daher hätte ich es nicht gestrichen. Es könnte aber evtl. passieren, daß keine Zeit für den Spielplatz bleibt, weil wir noch mal in die Stadt fahren müssen, um das kaputte Teil nachzukaufen.
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19.07.2012, 09:53
Puh, schwierig.
Mit 4 Jahren etwa hat mein Herr Sohn meine Kontaktlinsen (von denen er genau wusste, dass sie wichtig sind und nicht angegriffen werden dürfen) im Waschbecken versenkt.... 375€ beim Teufel.
Da hab ich nicht gebrüllt, sondern nur mehr geheult
Als er aber meine superneuen Lidschatten inkl. Spiegeldoserl komplett zerlegt hat, war ich extremst sauer (war kurz danach) und hab 'nen ziemlichen Brüller losgelassen...
Pädagogisch vielleicht nicht besonders wertvoll, aber:
1.) versteht mein Sohn es nicht, wenn ich nicht überdeutlich werde
2.) dürfen auch Mamas mal schlechte Tage haben und
3.) kann ich nicht in jeder Situation eine pädagogisch wertvolle Ansage parat haben, weil er mich oft vor unvorhersehbare Situationen stellt (für mich - ich mein, er würde NIE Putzmittel oder Medikamente anrühren, die genauso tabu sind, aber er scheut sich nicht, meine Kontaktlinsen zu versenken)
Ob zu "Fleiß" oder "er kann nicht anders", ist mir in dem Fall dann ziemlich egal - vor allem weil meine Reaktion dann ja sekundenschnell passiert und ich nicht sagen kann "Schatz, ich muss jetzt erst mal überlegen"  dann ist eh schon alles gelaufen für ihn
Wenns um Sachen geht, bei denen sicher der Aspie durchkommt, zb die Kette MUSS vor dem Baden ab und in der richtigen Schatulle verstaut werden, obwohl die Zeit drängt, schau ich, WIE wichtig es nun ist und oftmals versuch ich solches Verhalten dann einzudämmen, damit da nichts zwanghaftes draus wird (lt Psychologin soll das so sein, damit er eben vom Routineverhalten teilweise wegkommt und auch merkt, dass nichts Schlimmes daran ist, wenn er das Muster mal durchbricht)....
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19.07.2012, 09:53
Sorry, doppelt
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19.07.2012, 10:13
Ich vermeide solche Situationen indem ich einfach alles das mir für mich wichtig ist wegsperre.
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19.07.2012, 10:18
wenn die beziegung zwischen erwachsenem und kind eine ansonsten gefestigte, stabile und von liebe und respekt geprägte ist, sollten solche situationen, so sie die ausnahme bleiben, für beide seiten verkraftbar sein.
selbstrefexion ja - selbstzerfleischung nein.
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19.07.2012, 11:40
Zitat:
Zitat von Kikaninchen
Die wiederrum erklärt uns dann eigentlich nur, dass er fremdbetreut gehört.
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reine interessensfrage, weil ich das offenbar genauso komisch find wie du: wieso meint sie das?
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19.07.2012, 11:55
Zitat:
Zitat von lavie
reine interessensfrage, weil ich das offenbar genauso komisch find wie du: wieso meint sie das?
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Ich nehm mal an, da es oftmals die Standardantwort ist: zur Entlastung der Mutter auf der einen Seite und damit er eventuell woanders auch von anderen (Kindern) lernt...
Was aber zuhause ja soooo nichts bringt, find ich halt...
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19.07.2012, 14:24
Zitat:
Zitat von inwe77
Ich nehm mal an, da es oftmals die Standardantwort ist: zur Entlastung der Mutter auf der einen Seite und damit er eventuell woanders auch von anderen (Kindern) lernt...
Was aber zuhause ja soooo nichts bringt, find ich halt...
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genau. zur entlastung, zum Lernen und weil wir zu min früher von dieser seite immer zu hören bekommen haben, dass wir zu grenzenlos erziehen.  so nach dem motto: die pädagogInnen werdens schon richten.
ich danke euch für euer feedback. ja generell versuch ich meinem sohn mit viel liebe, respekt, verständniss, ...entgegen zutreten. was in unserer situation wahrlich nicht immer leicht ist, aber ich versuche fast immer zu schauen warum, wieso, weshalb etwas ist.
was ich verhindern möchte ist, ihn ungerecht zu behandeln. für dinge die er einfach nicht kann (zb still sitzen beim Essen), zu bestrafen.
@misschica: ja du hast recht, es ging zwar ganz gut, er war schon recht müd, aber generell ist das ein knieschuß mit dem nicht rausgehen.
@dharmaphunk: nein, böswillige zerstörung war es nicht. er kannte es nicht, er wollt einfach ausprobieren. er ist derzeit sehr fantasievoll unterwegs, ich denke für ihn wars schnee, sandmännchensand, ... was das gerieselt ist.
@genius: es war außer Reichweite. dachte ich. aber ja, es wird definitiv noch besser verstaut.
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20.07.2012, 09:10
Zitat:
Zitat von Genius4
Ich vermeide solche Situationen indem ich einfach alles das mir für mich wichtig ist wegsperre.
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Was leider auch keine Garantie ist: Kleinmädchen durfte sich neulich, unter Aufsicht, die Nägel selbst anmalen. Ich wäre nicht auf die Idee gekommen, den Kindernagellack wegzusperren, habe ihn nur weggeräumt.
Sie hat ihn dann selbst wieder genommen und es, in ihrer Unachtsamkeit, geschafft, ihn über einen Teil der Mauer auszuleeren. Weil sie auf dem Sofa sitzen und dabei ihre Nägel anmalen wollte - wie sie´s bei mir halt auch schon das eine oder andere Mal gesehen hat.
Wunderbar im Effekt - gelbe Farbe überall. Im Prinzip kann man´s nur abkratzen, abspachteln und übermalen.
Im ersten Moment war ich ursauer - habe jetzt daran denken müssen, weil ich genauso einen geplanten Besuch im Eissalon erst einmal streichen wollte.
Dann wurde mir bewusst, dass sie es nicht absichtlich gemacht hat und dass ich verabsäumt hatte, ihr klarzumachen, dass die Nägel natürlich nur sitzenderweise am Küchentisch und unter meiner Aufsicht angestrichen werden dürfen. Und dass der Schaden für mich ein schmerzhafter war.
Wir sind dann trotzdem Eis essen gegangen, und ich habe meine Gefühle halt ein bisschen heruntergeschluckt.
Lange wütend bin ich bei beiden Mädels nicht, da ich ihnen eigentlich niemals unterstellt habe und unterstellen musste, dass sie absichtlich Schaden anrichten.
Allerdings mag ich authentisch bleiben, und da kommt halt schon einmal eine heftige Reaktion, wenn ich mich ärgere oder kränke.
@TE: ich habe auch den Eindruck, dass Du sehr gut mit Deinem Kind umgehst. In dem Sinne wird ein Einzelereignis, das nicht so optimal gelaufen ist, nicht gleich den "Gesamterfolg" in Frage stellen.
Pfeif darauf und bemühe Dich einfach, den nächsten Tag besser zu gestalten, das ist mein Zugang
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20.07.2012, 09:39
Mütter sind in erster Linie Menschen und Menschen flippen auch mal aus. Menschen haben aber auch die Fähigkeit, ihre Handlungen zu hinterfragen. Du hast beides getan - herzlichen Glückwunsch, du bist ein Mensch!
Eine unfehlbare Madonna braucht niemand als Mutter
Sieh es positiv: dein Sohn hat gelernt, dass seine Mutter zickig sein kann, er trotz seines Fehlverhaltens nicht verprügelt wurde und dass weder du ihm, noch er dir die Sache wochenlang nachtragen wird.
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20.07.2012, 10:46
Naja, ich verräume die Sachen mittlerweile oft so gut ds ich sie oft selbst nichtmehr finde  ich wußte auch nicht das man soviele Dinge versperren kann! Der Schlüssel für den Wandschrank hat mir schon viele Arbeitsstunden erspart ggg
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21.07.2012, 17:53
Ich kenne solche Situationen auch (mit allen Arten von Reaktionen).
Was bei mir/uns am meisten gebracht hat:
Ich habe mir überlegt, welche Folgen es wirklich hat, wenn meine Tochter etwas kaputt gemacht hat.
Und diese Folgen habe ich sie dann nach Möglichkeit auch tragen lassen.
Wenn sie eigenes Spielzeug kaputt gemacht hatte, habe ich es nicht ersetzt.
Wenn sie etwas von mir kaputt gemacht hat, musste ich es ja ersetzen, Geld ausgeben fürs Nachkaufen, das ich ja nicht eingeplant hatte.
Und da habe ich von ihr einen Beitrag eingefordert: z.B. dass ich ein paar Tage ihre Lieblingssüßigkeiten nicht kaufe damit ich das Geld davon sparen kann um den Schaden wieder gut zu machen.
Einmal habe ich ihr auch etwas von dem Geld eingefordert, dass sie von Verwandten bekommen hat. Aber da hat sie wirklich "mutwillig" etwas zerstört, das ich nicht einfach so übergehen konnte und das auch nachgekauft werden musste. Sie war zwar sehr sauer, aber ich habe ihr gesagt, dass ich das Geld das uns zur Verfügung steht einfach eingeteilt ist für die Sachen die wir brauchen bzw. reserviert ist für bestimmte Dinge ist und dass sie jetzt dafür einfach ihren Beitrag leisten muss.
Vor einiger Zeit hat mal meine Tochter (sie ist jetzt 5) wütend etwas kaputt gemacht, das normalerweise nicht kaputt gehen kann (war zwar eine ihrer mittlerweile seltenen "Zorn-Aktionen" aber aus meiner Sicht eben auch keine mutwillige Zerstörung weil sie nicht damit gerechnet hat, dass das Ding das nicht aushält).
Dabei verletzte sie sich aber selbst recht ordentlich und ich war nur damit beschäftigt, sie zu verarzten. Gedanken über den Schaden habe ich mir zu dem Zeitpunkt da nicht gemacht ...
Als es ihr etwas besser ging fragte sie mich, ob ich nun sauer auf sie wäre, weil das Ding kaputt ist. Ich sagte ihr aus ehrlicher Überzeugung, dass ich im Moment einfach nur froh darüber bin, dass ihr nicht mehr passiert ist. Und dass wir morgen in Ruhe darüber reden werden, was sie machen kann wenn sie zornig ist und wie wir den Schaden wieder gut machen können. Daraufhin humpelte sie in ihr Kinderzimmer und holte einen Großteil der Münzen aus ihrer (Cent-)Sammlung und gab sie mir damit ich das Ding nachkaufen kann ... (Und natürlich nahm ich ihren Beitrag dankend an).
Ich weiß auch dass die Situation ganz anders verlaufen wäre, wenn sie sich nicht verletzt hätte.
Da hätte ich sicher ganz anderes reagiert und sie hätte dan auch nicht von sich aus eine Wiedergutmachung anbieten können. Komisch, dass das Ganze nur aufgrund ihrer Verletzung zu einer wirklich wertvollen Situation wurde ... (vielleicht wirklich, weil ihr "Fehlverhalten" da eben mal nicht im Vordergrund stand )
PS.: ich habe von einem "Ding" geschrieben weil es mir unangenehm wäre, das tatsächliche Objekt zu benennen
Unabhängig vom Auslöser (ob es nun ein Unfall war oder "absichtlich" gemach wurde - was auch immer da genau die Absicht des Kindes war ...) würde ich mich mit meinem Kind aber eher auf die Auswirkungen seiner Handlung konzentrieren und ihm in irgendeiner Weise ermöglichen einen Beitrag zur Wiedergutmachung zu leisten, was auch immer das sein kann (z.B. auch mithelfen beim Reparieren oder Beseitigen des Chaos). Selbst wenn es eine "oppositionelle" Handlung war die ein Kind setzt damit es sich für einen kurzen Moment "machtvoll" fühlt, bringt das auf Dauer glaube ich viel mehr als ein Donnerwetter, das über ihm hereinbricht (aber wir sind natürlich alle nur Menschen ...).
Dass ich sauer, traurig bin, weil etwas kaputt geworden ist was mir wichtig war, würde ich schon transportieren.
Aber wenn man dem Fokus auf die Wiedergutmachung legt, hat das Kind die Chance, die Scham (die es zweifellos fühlt auch wenn es eine "mutwillige" Handlung war) auszugleichen, seinen Selbstwert durch den Stolz aufzuwerten den es fühlt wenn es durch einen Beitrag geholfen hat den Schaden wieder gut zu machen. Wenn man also nicht gerade von seinen Gefühlen übermannt ist, würde ich mich möglichst darauf konzentrieren, mit meinem Kind gemeinsam zu besprechen, wie das Problem gelöst werden kann.
Vielleicht fällt ihm ja selbst etwas ein, welchen Beitrag es zur Wiedergutmachung leisten kann, dazu würde ich es jedenfalls ermutigen (wenn das eintritt, halte ich das für die schönste, konstruktivste und nachhaltigste Lösung).
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23.07.2012, 19:15
Schau - du musst fuer dein Kind durchaus mitdenken...
Sei ihm einen Schritt voraus - warum hat er den Teil zerfetzt - weil er ihn erwischt hat?? Warum hat er ihn erwischt - weil du eben vergessen hast den Teil wegzugeben.
Habe ja auch so einen Kerl zu Hause - er rennt mit dem Schädel voraus gegen den Tuerstaffel - fazit: Platzwunde auf der Stirn, Platzwunde an Wange. aufhören - ne - am gleichen Abend hat er sich mit den Fingernaegeln auf Symetrie gestylt (manchmal frage ich mich echt - wie ich die Nerven fuer mein Kind ständig zusammenklauben kann)
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30.07.2012, 09:42
ich versteh dich gut 
ja ich weiss sind nur 4 euro, aber vermutlich ist das nicht eine ausnahmesituation, stimmts?
mach dir jetzt im nachhinein nicht zuviel kopf darüber, passiert ist passiert. man kann seine gefühle NICHT immer unter kontrolle haben und einen dauerhaften schaden wird er nicht davontragen.
auch mamas dürfen mal zickig sein, bzw in der situation überfordert.
jaja die "elternberatungsgespräche" beim psychologen kenn ich auch gut.
helfen tuts nix. die ansätzte die sie hat, sind ja schon super, nur in der realität nicht durchführbar. auch die fremdbetreuung ist eine standartansage, weil brauchen würde es die mama schon und es würde die situation für kind u eltern entschärfen- nur ist das im real-fall nicht machbar. war es zumindest bei mir nicht!
ich kann jetzt nur von mir berichten. wir hatten immer wieder die gleichen aktionen. hauptsächlich schmier und mal und zerstöraktionen. alles immer wegräumen war nicht machbar und selbst wenn etwas definitiv nicht in kinderreichweite war, meine hats sicher gefunden   
Sie hat mir in solchen dingen immer gezeigt WIE kreativ sie sein kann, wenn sie was peckt lol
mutwillig-geh ich nicht von aus!! bei uns ist es die nicht vorhandene "impulskontrolle"
kind weiss definitiv was sie nicht darf u was schon. (immer schon regeln vorhanden gewesen)
bei ihr ist es halt so, sie sieht was und hat eine eingebung und die macht sie dann auch. weiter denkt sie in dem moment nicht. folgen? was ist das? was passiert wenn ich das u das mache? nada-so weit denk ma wirklich nicht.
mitlerweile ist sie 7 und vom weiterfolgendem denken keine spur. lol wenn man mit ihr dann darüber rede, weiss sie die folgen sehr wohl. ich unterstelle meinem kind keineswegs das es dumm ist (im gegenteil gg) nur in der situation zählt nur das jetzt.
also bis jetz hat sie noch nix kaputtgemacht das man sagen könnte es war pure absicht! sondern einfach nur nicht darüber nachgedacht. selbst in ihren wutanfällen-da denkt sie von 12-12 ggg
ob dir des jetzt hilft-wohl eher nicht. aber du bist nicht alleine. und vl hilft es dir in solchen situationen, dass es dein kind nicht absichtlich macht und du es auch nicht falsch erzogen hast, sondern das was auch immer es gmacht hat, in der aktuellen situation gerade super lustig/kuhl/tolles spiel für dein kind war. (auch wenns scheisse ist)
vl hilfst dir auch, wenn du die situation von der "fremdperspektive" aus siehst. so kurz durchatmen und das lustige darin finden.
zb. wenn man so pps geschickt bekommt, wo das komplette wohnzimmer mit farbe dekoriert wurde inkl tv, möbel und kinder selber. ich hau mich prinzipiell darüber ab, weils so komisch ausschaut und komisch ist. selbstverständlich ist dem elternteil gerade in der situation NICHT zum lachen! nanonanit gg...aber im nachhinein betrachtet-schon 
kurz durchatmen und versuchen das so zu sehen wie dein kind oder wie jemand der gerade ein foto davon erhalten hat
alles liebe und
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