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zusammenräumen - grrrr! -
02.07.2012, 12:16
nachdem ich meinem lieben nachwuchs schon in der früh gebeten hab, ihr zimmer zusammen zu räumen und ausser, dass alles irgendwie in irgend ein kastl gestopft wurde, nix passiert ist, hab ich ihnen jetzt die besagten kastln ausgeräumt und die lieben kinderleins dürfen das jetzt ordentlich wieder einsortieren.
unter den kastln liegen sachen, die schon ewig gesucht werden, vom staub red ich gar nicht.
eigentlich wollten wir baden gehen, aber wenns in einer stunde noch nicht fertig sind, geh ich heut mit der kleinen alleine.
diese schlampertheit macht mich wahnsinnig. sohn pubertiert schon recht nett, der gibt gschmalzene antworten und mein dirndl is sowieso um keine ausrede verlegen. aber nicht mit mir!
für ihre zimmer bin ich nicht zuständig, die beiden sind alt genug, um in ihren räumen ordnung zu halten. nur seit einiger zeit funkt das nimmer.
gibts da irgend ein patentrezept, dass ich nicht dauernd motschgern muss? geht mich voll an.
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02.07.2012, 12:18
du sagst du bist für ihre zimmer nicht zuständig...warum dürfen sie dann nicht im saustall hausen?
ich hab noch kein teenie-kind aber mich hat meine mum auch immer so genervt mit der zamräumerei
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02.07.2012, 12:31
weil auch die kleinste die zimmer mitbenützt und speziell das spielzimmer für alle da ist. ausserdem gehört es zu ihren aufgaben, ihre zimmer in ordnung zu halten. jaja, ich bin so eine goarschtige mutter, die verlangt, dass im haus mitgeholfen wird. jeder hier hat seinen aufgabenbereich, ich bin ja nicht ihre putzfrau. auch so sachen wie geschirr abwaschen, schmutzwäsche sortieren, staubsaugen und gelegentlich auch aufwaschen wird von den armen kleinen verlangt und auch gemacht.
ich finde das sehr wichtig, dass kinder früh lernen, ihre dinge mit sorgfalt zu behandeln und orndung zu halten. sohn kann mit seinen 11 jahren auch bügeln und macht das auch, wenn er gschwind was braucht und ich nicht greifbar bin.
es nervt mich nur, wenn ich sudern muß.
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02.07.2012, 12:43
das mit dem mithelfen find ich ganz super. in den gemeinschaftsräumen aber irgendwie sollte es doch einen bereich geben wo man selbst entscheiden kann wie's dort ausschaut.
das mit dem kleinen geschwisterl versteh ich aber das ist schwierig...
vielleicht habt ihr trotzdem irgendwie die möglichkeit das jedes kind einen definierten bereich hat wo du nicht meckern darfst....
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02.07.2012, 12:58
Sohn (11) : ich maaaaaaaaaaaaaag aber mein Zimmer net aufräumen, ich wiiiiiiiiiiiiiiiiiiill nicht....
Ich: entweder das Zimmer ist bis Freitag halbwegs aufgeräumt (müll raus, wäsche raus, zeug verräumt) oder ICH räums auf - und du weißt WAS das heißt.
Das hab ich ihm letzten Montag gesagt.
Samstag früh - schwarzer Sack, rauf ins Zimmer - alles rein - und weg wars.
Der Bub redet seit Sonntag nimmer mit mir, was mir aber herzlich egal ist (2 Shirts und die Lieblingsjeans war dabei).
Staubwischen,saugen,Boden wischenBetten überziehen mach eh ich - aber ich würd halt wenigstens gern bei der Tür reinkommen.
Und ich wunder mich, wie er es schafft, innerhalb einer Woche das Zimmer in einen Dreckstall zu verwandeln.
Normalerweis dürfens im Zimmer nix mehr essen/trinken (haben das mal eine Zeit erlaubt) - aber er holt es sich, versteckts und futtert im Zimmer - und lässt alles stehen.
Sehr lecker, wenn da ein Liter Milch am Fensterbankl steht, wo den ganzen Tag die Sonne hinscheint.
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02.07.2012, 13:03
beim ordnung halten fährt die eisenbahn drüber, das ist eine grundvoraussetzung für friedliches zusammenleben mit mir  . na im ernst, ich möchte erst gar nicht einreißen lassen, dass sie sich an im müll leben gewöhnen. und sie finden es ja auch selbst schrecklich, wenns so ausschaut. ich betrete die schlafräume der großen nicht, wenn sie nicht zu hause sind, das ist eh klar, aber grundvoraussetzung dafür ist eben das ordnung halten. schaffen sie das nicht, muss ich leider, leider mal durchfegen und dann sind halt die sachen weg, die irgendwo herumkugeln. da machens das eh lieber selber.
ich steh nämlich ganz vehement auf dem standpunkt, da wir eh nicht im überfluß leben und alles, was wir haben, hart erarbeitet ist, hat der nachwuchs das zu wertschätzen. ich seh nicht ein, dass wir eltern ihre zimmer liebevoll eingerichtet und gestaltet haben (nach ihren wünschen) und die brut demoliert das dann aus lauter faulheit. wenn etwas kaputt geht, wird es nicht ersetzt, wenn es aus schlampertheit hin geworden ist.
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02.07.2012, 15:57
Zitat:
Zitat von hanna59
weil auch die kleinste die zimmer mitbenützt und speziell das spielzimmer für alle da ist. ausserdem gehört es zu ihren aufgaben, ihre zimmer in ordnung zu halten. jaja, ich bin so eine goarschtige mutter, die verlangt, dass im haus mitgeholfen wird. jeder hier hat seinen aufgabenbereich, ich bin ja nicht ihre putzfrau. auch so sachen wie geschirr abwaschen, schmutzwäsche sortieren, staubsaugen und gelegentlich auch aufwaschen wird von den armen kleinen verlangt und auch gemacht.
ich finde das sehr wichtig, dass kinder früh lernen, ihre dinge mit sorgfalt zu behandeln und orndung zu halten. sohn kann mit seinen 11 jahren auch bügeln und macht das auch, wenn er gschwind was braucht und ich nicht greifbar bin.
es nervt mich nur, wenn ich sudern muß.
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wie alt sind deine kinder?
mithilfe im haushalt ist wichtig und da bin ich auch voll dafür.
das eigene zimmer allerdings ist privat und ich habe es gehasst wie die pest, wenn meine mutter sich da eingemischt hat und ganz ehrlich fahrst dann oft auch nur bis zu einem gewissen alter gut mit erpressungen (schwimmbadverbot,...) - mir sind die konsequenzen irgendwann am arsch vorbeigegangen.
ich hab meine mutter auch nicht erpresst, obwohls permanent unsere geduld mit ihrem ordnungsfimmel belastet hat, ich habs als eigenheit akzeptiert und meinen rückzugspunkt gewählt, falls sie mich zu sehr nervte und da brauchte ich eine gewisse unordnung und einfach dieses gefühl “anders“ zu sein. funktionierte eh immer nur kurz, weil sie trotzdem immer in meinen bereich eindrang.
ich bin nach der matura ausgezogen, sie mischte sich noch ein paar jahre ein (ich hab sie teilweise bewusst eingeladen, obwohl ich wusste, dass mein herumliegendes klumpat sie SEHR stören würde.) und mittlerweile ist ruhe. nein, eigentlich mutiere ich selbst schon zu einer ordnungsbefimmelten dramaqueen und ich bin entsetzt.
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Druck erzeugt Gegendruck -
02.07.2012, 16:24
Grrrrrrrrrrrrrrrr gilt in der Ich-kann-Schule als Zeichen von DRUCK.
Druck erzeugt aber - wie Du ja erlebst - Gegendruck.
actio = reactio
Mit SOG hingegen könntest Du die Kräfte punktgenau lenken.
Dafür müsstest Du beobachten und Dir was ein- / auffallen lassen, was ZIEHT.
Guten Erfolg!
Franz Josef Neffe
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02.07.2012, 16:54
Zitat:
Zitat von F.J.Neffe
Grrrrrrrrrrrrrrrr gilt in der Ich-kann-Schule als Zeichen von DRUCK.
Druck erzeugt aber - wie Du ja erlebst - Gegendruck.
actio = reactio
Mit SOG hingegen könntest Du die Kräfte punktgenau lenken.
Dafür müsstest Du beobachten und Dir was ein- / auffallen lassen, was ZIEHT.
Guten Erfolg!
Franz Josef Neffe
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Prinzipiell finde ich solche theoretischen Tipps logisch... Leider kann ich sie nicht in die Realität umsetzen. Wie wäre es mit einem konkreteren Beispiel? Wie kann ich Sog erzeugen?
Dieses Thema interessiert mich nämlich auch brennend. Wobei es meiner Erfahrung nach ein Charaktersache ist, ob Aufräumen funktioniert oder nicht.
Der Große macht das freiwillig, weil ihn Unordnung prinzipiell stört, dem Mittleren ist Ordnung überhaupt kein Anliegen. Da "kracht" es auch in ziemlich regelmäßigen Abständen, weil jede noch so nette Aufforderung Zornesausbrüche seinerseits nach sich zieht, und das wiederum meinen Unmut weckt.
Bis jetzt hab ich noch nichts gefunden, was "ziehen" würde.
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03.07.2012, 06:33
sohn ist 11 und tochter wird 8.
ich bin wahrlich selber nicht DER putzfanatiker, aber ein gewisses maß an ordnung braucht man schon, um halbwegs angenehm leben zu können. die lieben kleinen fühlen sich ja auch viel wohler, wenn alles an seinem platz ist, nur denkens halt, dass mach ich für sie. nur wie soll denn das funktionieren, wenn ich einerseits ihre privatsphäre respektieren soll und andererseits soll ich ihnen die zimmer putzen? nein, nein, das chaos habens alleine angerichtet, das dürfens auch gerne wieder selber beseitigen.
grundsätzlich ists einfach so, dass jeder, der im haus lebt, seinen beitrag leisten muss, damit alles reibungslos funktioniert. keiner tut sich weh dabei, wenn er mal was wegräumt und es ist ja alles viel schneller erledigt, wenn man das gemeinsam macht. so helfens eh immer super mit, beim abwaschen oder kochen stehens immer freiwillig parat. selbst die kleinste mit ihren 2 jahren macht mit. einzig die wäscheberge bleiben ganz alleine mir überlassen, für die findet sich niemand.
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03.07.2012, 10:11
Zitat:
Zitat von hanna59
so helfens eh immer super mit, beim abwaschen oder kochen stehens immer freiwillig parat. selbst die kleinste mit ihren 2 jahren macht mit. einzig die wäscheberge bleiben ganz alleine mir überlassen, für die findet sich niemand. 
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Wenn sie eh so super helfen, warum lässt du ihnen bzw. deinem Mittleren nicht etwas Entscheidungsfreiheit für ihre persönlichen Sachen.
Du kannst einen Menschen nicht einfach so ummodeln wie es dir passt, meinst du nicht, ein Ordnungskompromiss wäre da gescheiter? Ehrlich gesagt finde ich es voll daneben, seine Sachen wegzuwerfen. Was willst du ihm damit vermitteln? "Ich hab die Macht, du bist garnix, dir gehört auch nichts, ich kann mit deinem Eigentum tun was ich will" - gratuliere.
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03.07.2012, 10:21
erstens werfe ich natürlich nix weg, sondern verräume es. zweitens betreibe ich mit meinen kindern keine machtspielchen.
sie können mit ihren sachen machen, was sie wollen, solange ihre zimmer halbwegs in ordnung sind. so sind nun mal unsere spielregeln und an die müssen sie sich halten. daran werdens nicht sterben. auch ich muss mitunter dinge machen, die mich nicht freuen, für die ich aber zuständig bin. so ist das leben.
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03.07.2012, 10:28
Mein Sohn ist fast 15 Jahre und sein Zimmer ist auch chaotisch. Hab auch oft mit ihm geschimpft, aber genützt hat es überhaupt nicht. Jetzt ist es so, dass ich die Schmutzwäsche raus räume, das Bett überziehe und den Rest lasse ich so wie er ist  Meine Bedenken sind, dass er große Probleme mit dem Ordnung halten haben wird, wenn er mal eine eigene Wohnung hat. Er meint ja, dass er einen guten Job bekommen wird und seine Frau nur zu Hause sein kann und somit genug Zeit hat sich dann darum zu kümmern. Von mir hat er das nicht, bin immer berufstätig gewesen und habe das nicht so vorgelebt  Ich glaube, dass ich schon im Kindesalter schön langsam beginnen hätte müssen, ihn in diverse Hausarbeiten einzubinden. Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr.... Liebe Grüße
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03.07.2012, 10:55
Zitat:
Zitat von Paul2008
Mein Sohn ist fast 15 Jahre und sein Zimmer ist auch chaotisch. Hab auch oft mit ihm geschimpft, aber genützt hat es überhaupt nicht. Jetzt ist es so, dass ich die Schmutzwäsche raus räume, das Bett überziehe und den Rest lasse ich so wie er ist  Meine Bedenken sind, dass er große Probleme mit dem Ordnung halten haben wird, wenn er mal eine eigene Wohnung hat. Er meint ja, dass er einen guten Job bekommen wird und seine Frau nur zu Hause sein kann und somit genug Zeit hat sich dann darum zu kümmern. Von mir hat er das nicht, bin immer berufstätig gewesen und habe das nicht so vorgelebt  Liebe Grüße
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jö, ein kleiner macho!
bett überziehen machen sie freiwillig alle 2 wochen, grad jetzt, wo es so heiß ist, überzieht der große jede woche frisch. er schwitzt immer sehr stark und da müffelt es mittlerweile dann recht schnell.
ich steh halt zu meiner auffassung, dass die kinder schon auch lernen sollen, solche elemantaren dinge selbst zu erledigen. es kommt ihnen später zu gute. jetzt, in den ferien wird ganz viel gemeinsam gekocht. es macht spaß, es entspannt und man kann teilweise probleme locker besprechen.
das sind einfach spielregeln des zusammenlebens, die einem den umgang mit mitmenschen erleichtern. mit schaudern erinnere ich mich an wg-mitbewohner, die nicht mal wäschewaschen konnten, von zusammenräumen red ich da gar nicht.
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03.07.2012, 12:14
Zitat:
Zitat von hanna59
jö, ein kleiner macho!
bett überziehen machen sie freiwillig alle 2 wochen, grad jetzt, wo es so heiß ist, überzieht der große jede woche frisch. er schwitzt immer sehr stark und da müffelt es mittlerweile dann recht schnell.
ich steh halt zu meiner auffassung, dass die kinder schon auch lernen sollen, solche elemantaren dinge selbst zu erledigen. es kommt ihnen später zu gute. jetzt, in den ferien wird ganz viel gemeinsam gekocht. es macht spaß, es entspannt und man kann teilweise probleme locker besprechen.
das sind einfach spielregeln des zusammenlebens, die einem den umgang mit mitmenschen erleichtern. mit schaudern erinnere ich mich an wg-mitbewohner, die nicht mal wäschewaschen konnten, von zusammenräumen red ich da gar nicht.
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Ich red mir den Mund fusselig und dann kapituliere ich irgendwann weil ich meine Nerven schonen will. Ja, dein beschriebener WG-Bewohner könnte mein Sohn sein  Wenn er mithelfen soll, dann stellt er sich absichtlich extrem ungeschickt an oder er macht es trotz mehrmaliger Aufforderung und seinem ja, gleich, gar nicht. Dabei ist er völlig cool und es interessiert ihn überhaupt nicht, dass mich das manchmal extrem ärgert.
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03.07.2012, 12:48
Zitat:
Zitat von hanna59
ich steh halt zu meiner auffassung, dass die kinder schon auch lernen sollen, solche elemantaren dinge selbst zu erledigen. es kommt ihnen später zu gute. jetzt, in den ferien wird ganz viel gemeinsam gekocht. es macht spaß, es entspannt und man kann teilweise probleme locker besprechen.
das sind einfach spielregeln des zusammenlebens, die einem den umgang mit mitmenschen erleichtern. mit schaudern erinnere ich mich an wg-mitbewohner, die nicht mal wäschewaschen konnten, von zusammenräumen red ich da gar nicht.
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In diesen Punkten bin ich ja voll bei dir - aber wenn ich richtig verstanden habe, helfen ja alle Kinder brav im Haushalt mit, also ist der Lerneffekt da. Warum dann bei den persönlichen Sachen Schlamperei einreisst, keine Ahnung.
Du schreibst, deinem Mittleren ist Ordnung nicht so wichtig, er beteiligt sich aber schon am restlichen Haushalt. Gibt es vielleicht eine Tätigkeit, die er besonders gern oder gut macht? Da könnte er sich mehr einbringen, im Gegenzug gestattest du ihm dafür ein wenig persönliche Unordnung, käme so ein Deal für dich in Frage?
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04.07.2012, 10:45
grundsätzlich schon, wenn dann nicht irgendwann der zeitpunkt kommen würd, dass nix mehr gefunden wird und die beiden grossen streiten, wer wem was weggenommen hat und wer nicht grad dem anderen genau das teil kaputt gemacht hat. da wird dann zum zusammenräum-hallalli geblasen. weil kaputt wirds meist dadurch, dass das teil unter irgendeinem leiberl liegt und kind dann, statt es aufzuheben, einfach draufsteigt.
tja, genauso, wie seit 3 tagen jetzt die eine monster high-puppe genau hinter der zimmertür liegt und irgendwann wird der arm unter die tür kommen und das ding ist hin. DANN gehts geschrei wieder los, obwohl ich heute sicher schon 10 x gesagt hab, sie soll die puppe wegräumen. jaaaaa mama ist mein persönlicher alptraumsatz.
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04.07.2012, 13:32
da meine kinder noch lange nicht in dem alter sind, kann ich nur mit eigenen erfahrungen als kind beitragen.
ich habe in müllbergen gehaust. meine mutter hat das gehasst und mich immer wieder mit irgendetwas zum aufräumen gezwungen. das war dann aber auch noch mehr ein alles in die kastln reinschieben. alle paar monate hat meine mutter einen rappel bekommen und hat im wutrausch mein zimmer aufgeräumt. anschließend waren sie und ich sauer und das zimmer 2 tage später der alte müllberg. also mehr als 2 gefrustete menschen hat ihr keppeln und slebstaufräumen nicht gebracht.
wie ich dann ausgzogen bin habe ich anfangs auch in müllbergen gewohnt. mit jedem mal umziehen wurde meine wg/wohnung allerdings sauberer und aufgeräumter. mittlerweile finde ich es bei meiner mutter - früher für mich der inbegriff des putzfimmels - furchtbar dreckig und unaufgeräumt  .
wir hätten uns beide viel stress erspart hätte sie mir meinen persönlichen müllberg gegönnt. als erwachsene habe ich es eh erlernt und als teenager hätte ich nie und nimmer aufgeräumt - egal wie frau mutter getobt hat. sonst im haushalt haben wir eh plus/minus mitgeholfen.
sonst bin ich bei dir: kinder sind keine gäste im haus und müssen mithelfen. allerdings halte ich das eigene zimmer für das persönliche (dreck-)rückzugsgebiet.
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04.07.2012, 13:55
hm, horrorvorstellung.
ich möcht meinen kindern ja beibringen, dass all die dinge, die sie haben,nicht selbstverständlich sind, wir hart dafür arbeiten und sie das schätzen lernen. die zimmer wurden wirklich sehr liebevoll hergerichtet, ich seh nicht ein, dass das mutwillig zerstört werden soll. nein, da bin ich unnachgiebig, müllberge dulde ich im haus sicher nicht.
noch geht das ja ohne streit ab und solange werd ich halt predigen, sollt das nicht von selber passieren.
unser haus ist nicht sehr groß, daher werden bis auf die schlafräume der großen, alle zimmer von allen genutzt. die kleinste ausgenommen, die kugelt auch im zimmer vom großen herum. daher finde ich es eigentlich dem rest der familie gegenüber eine zumutung, wenn die im dreck der anderen leben müssen.
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04.07.2012, 14:14
Ich glaub, Ordnung halten ist bei fast allen Kindern, Jugendlichen sehr schwer. Ich hab als Kinde sehr selten mit meinen Eltern gestritten, wenn wars wegen dem Zusammenräumen...
Man muss nur überlegen, obs einem Wert ist, sich deshalb aufzureiben. Ich glaube auch nicht, dass Unordnung bei Kindern mit mangelnder Wertschätzung zu tun hat.
Ivh richt ihnen immer Stöße, die sie in ihr Zimmer verfrachten müssen, dort liegen sie dann wieder ewig....Ich find aber auch nichts dabei, hin und wieder bei ihnen Ordnung zu machen bzw ihre Sachen wegzuräumen... Solang nicht die kids daneben faul herum hängen hab ich kein Problem damit...
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