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(#61) [Permalink]
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Benutzerbild von Voland
Voland
 
01.04.2012, 18:32

Zitat:
Zitat von ellela Beitrag anzeigen
Aber umgekehrt finden auch nicht alle Mädchen Barbies toll, obwohl alle Freundinnen damit spielen. Oder wollen unbedingt Kleider anziehen.....

Und grad bei meiner Tochter schlägt das Phänomen zu, dass sie auf dem "Buben haben kurze Haare, Mädchen lange" Tripp ist, obwohl sie das im Umfeld (Familie & Freunde) gar nicht so sehr vermittelt bekommt.
Absolut finden nicht alle Mädchen Barbies toll, zu 100%... Ich bin mir einfach nicht sicher, dass wir neutral überhaupt sein können bzw dass ein Kind ohne Einfluss groß werden kann.
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(#62) [Permalink]
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Benutzerbild von ellela
ellela
 
01.04.2012, 18:54

Zitat:
Zitat von rayaofwakefield Beitrag anzeigen
Bob the Builder, Fireman Sam oder Thomas and friends.
TOM der Baumeister
SAM der Feuerwehrmann
THOMAS die Lokomotive

*hust*
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(#63) [Permalink]
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Benutzerbild von dasliserl
dasliserl
 
Geschrieben mittels Parents & more Mobile App
01.04.2012, 18:55

Naja, die Fernsehserien sind ja schon eher einschlägig... ;-)
Ich sag aber nicht, dass DU dein Kind in eine Schublade steckst, sondern dass die Beeinflussung durch die Gesellschaft massiv ist. Bei JEDEM Kind, das unter Menschen aufwächst.
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Dieser Beitrag von dasliserl gefällt: Intrepid-Ibex
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Benutzerbild von bixi
bixi
 
01.04.2012, 19:08

Im Grunde genommen sollte es nicht darum gehen wer wie und womit das Kind beeinflusst, sondern darum, dass man sich dieser Beeinflussung bewusst sein muss, um überhaupt reagieren zu können.

Und mit reagieren meine ich nicht unbedingt gegensteuern, sondern sie auch dem Kind bewusst zu machen, mit ihm darüber zu reden, zu diskutieren, was ihm gefällt und was anderen - und dass jeder mögen kann, was ihm taugt und man sich weder einem kindlichen Dresscode noch einem Spielzeugzwang unterwerfen muss.
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Dieser Beitrag von bixi gefällt 3 Usern: Bettinawe, ellela, Intrepid-Ibex
(#65) [Permalink]
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Benutzerbild von ellela
ellela
 
01.04.2012, 19:12

Zitat:
Zitat von bixi Beitrag anzeigen
Im Grunde genommen sollte es nicht darum gehen wer wie und womit das Kind beeinflusst, sondern darum, dass man sich dieser Beeinflussung bewusst sein muss, um überhaupt reagieren zu können.

Und mit reagieren meine ich nicht unbedingt gegensteuern, sondern sie auch dem Kind bewusst zu machen, mit ihm darüber zu reden, zu diskutieren, was ihm gefällt und was anderen - und dass jeder mögen kann, was ihm taugt und man sich weder einem kindlichen Dresscode noch einem Spielzeugzwang unterwerfen muss.
Genau so. Und stereotype Denkweisen hinterfragen, nachfragen was zB hinter Sätzen wie "Buben sind blöd". "Schwarz ist eine Bubenfarbe" etc. steckt.
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(#66) [Permalink]
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Benutzerbild von LiviaS
LiviaS
 
01.04.2012, 20:02

Zitat:
Zitat von mane9 Beitrag anzeigen
edit: bitte titel großzügigerweise als "geschlechterstereotype" lesen

es hat sich wenig verändert. viel zu wenig. buben sind typische buben (draufgängerisch, "macher", wild, konstruktiv), mädchen sind typische mädchen (süß rosa, passiv, nützlich).
ganz typisch dafür war gestern eine szene aus dem spielplatz: jugendliche am fußballfeld: die mädchen schauen zu und lackieren sich die nägel, die jungs spielen fußball und gebärden sich dabei extra heldenhaft.
das habe ich schon in meiner nun langsam doch lange zurückliegenden jugendzeit gehasst. ändert sich da nie etwas?

oder statements von eltern (z.b. im thread "schlägt nicht zurück"): jungen müssen sich mehr durchsetzen lernen, müssen zurückschlagen. wieso bitte? (wieder spielplatzszene dazu: vater ermutigt seinen 2jährigen meinen sehr deutlich größeren 3jährigen auf hohem gerüst wegzuschubsen um sich durchzusetzen. glücklicher zufall ist, dass mein kind fremde kinder nicht schlägt, sonst wäre der 2jährige vermutlich 2 meter tief gefallen. konfliktvermeidung ist scheinbar keine handlungsoption für "richtige" buben).

und warum verkleiden eltern ihre kleinkinder als prinzessinnen oder als "coole" jungs? kann mit der stereotypisierung nicht wenigstens etwas zugewartet werden?

an die eltern mit kindern beiderlei geschlechts: macht ihr unterschiede? kleidet ihr eure kinder unterschiedlich? haben eure kinder unterschiedliche, geschlechtsstereotype freizeitbeschäftigungen?

wie erzieht mensch seine kinder ohne festgefahrene geschlechterrollen?

(dabei muß ich mich an die eigene nase nehmen: mein älterer (knapp 3) hat eisenbahnen, autogaragen udgl. und eine alibipuppe. hmpf.)
Ich hab mir jetzt (noch) nicht den ganzen Faden gelesen, ich möcht erstmal auf die Eingangsfrage antworten, warum meine beiden Kinder ganz geschlechterstereotyp sind:

- weil sie es so wollen

Sie sind erst 4 (der Bub) und 2 (das Mädchen) und sie bedienen dieses Klischee großzügisgst. Ohne von uns dazu angehalten zu werden.
Kind1 ist der wilde Techniker, Kind2 ist die ruhige Puppenmutti.

Meine 2-jährige sucht sich ihre Kleidung ja sozusagen schon selbst aus (mühsam!) und sie würde immer Kleiderl anziehen, wenn sie dürfte.
Meinem 4-jährigen ist (auch so ein Männerklischee) völlig egal, was er anhat.


Sie haben beide sowohl neutrale als aus geschlechterspezifische Spielsachen zur Verfügung. Und die neutralen (wie zB Lego, Playmobil) werden von beiden bespielt.
Einen Bagger nimmt Kind2 nicht zur Hand, einen Puppenwagen verwendet Kind1 nur dazu, die Räder abzuschrauben.

Zum Thema Konfliktlösung sind sie sich aber einig: gefallen lassen sich beide nichts.


Ich glaube allerdings mittlerweile auch nicht mehr daran, dass ich ein Kind überhaupt neutral erziehen kann, selbst wenn ich mir selbst bewusst mache, was ist stereotyp, was nicht. mMn liegt das "Typische" sehrwohl auch in den Genen. Ich beobachte das ja nicht nur bei meinen Kindern sondern auch bei den (vielen ) Kindern in meiner Verwandt- und Bekanntschaft.
Es gibt einige wenige Ausnahme auf jeder Seite, aber zum Großteil merkt man sehr deutlich die spezifischen Unterschiede.


Ich hab für mich beschlossen, dass ich meine Kinder wohl dazu erziehen werde, tolerant mit *achtungklischee!!!* rosaroten Buben und Mechanikerfrauen umzugehen, aber ich tue nichts mehr dazu, meinen eigenen Kindern diese Dinge aus- oder einzureden.
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(#67) [Permalink]
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Benutzerbild von Milchreis
Milchreis
 
01.04.2012, 20:47

Wir Eltern leben nicht das klassische Rollenbild von Mann/Frau, auch gibt es einige in unserer Familie die nicht dem klassischen Rollenbild entsprechen.
Wir haben unser Kind auch nicht als typischen Buben erzogen. Setze wie "Das ist für Mädchen!" oder "Buben weinen nicht!" existieren nicht bei uns in der Familie.

Er ist 8,5 Jahre alt und ich konnte im Laufe der Zeit doch einiges beobachten:
Er hat sich in der Familie als Kleinkind an meinen Schwager (er ist Fußballer), an meinen Bruder (KfZ-Mechaniker) richtig gehängt. Er interessiert sich für Fußball und Autos, aber das Fußball spielen mit Mama und Oma hat ihm nicht gereicht. Auch wenn er mir helfen durften beim Auto Instandhalten von SchwieMu und Schwager (der etwas metrosexuell veranlagt ist) hat ihm nicht gereicht. Es schien als würde es für ihn nicht ganz passen, dass ich Autos instandhalte, den Rasenmäher repariere, den Rasen mähe etc.
Weiters war und ist er immer ein typischer Bub gewesen, er ist immer schon gerne in Bewegung gewesen, Rollenspiele haben ihm nie zugesagt, also eine Puppe kaufen wäre unnötig gewesen. Er hat immer gerne geholfen, egal ob beim Kochen (einer meiner Schwager ist Koch) oder beim Reparieren (mir oder meinem Fußballer und Handwerker Schwager).

Mittlerweile 8jährige versteht er, dass es gesellschaftlich vorgegebene Rollenbilder gibt, wir in unserer Familie, diesen aber nicht zu 100% entsprechen. Ich denke, er kann damit leben.

Das Ding ist Männer und Frauen sind nun einmal unterschiedlich, unsere Gehirne funktionieren unterschiedlich und wir haben unterschiedliche Wahrnehmungen. Und deshalb verhalten sich Männer und Frauen auch unterschiedlich, die Gesellschaft tut ihr übriges. Dennoch sehe ich keinen Sinn darin, so zu tun, als wären wir gleich, das sind wir nicht. Und so sehe ich im krampfhaften Versuch auch nicht viel gutes daran und schon gar nicht, wenn es nicht authentisch ist.
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(#68) [Permalink]
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Benutzerbild von Voland
Voland
 
01.04.2012, 20:59

Zitat:
Zitat von dasliserl Beitrag anzeigen
Naja, die Fernsehserien sind ja schon eher einschlägig... ;-)
Ich sag aber nicht, dass DU dein Kind in eine Schublade steckst, sondern dass die Beeinflussung durch die Gesellschaft massiv ist. Bei JEDEM Kind, das unter Menschen aufwächst.
Ja, bei den Serien habe ich mir das auch gedacht... Lillyfee ist nicht dabei
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(#69) [Permalink]
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Benutzerbild von ellela
ellela
 
01.04.2012, 21:18

Zitat:
Zitat von Voland Beitrag anzeigen
Ja, bei den Serien habe ich mir das auch gedacht... Lillyfee ist nicht dabei
Es ist ja nicht nur nicht die Lillyfee dabei, sondern die Serien selber transportieren Geschlechtsstereotype.
1. "Männer" üben Männerberufe aus (bzw. ein Bubenspielzeug hat einen Bubennamen).
2. Männer in der "Hauptrolle", Frauen bzw. "weibliche Figuren" in der Nebenrolle.
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Benutzerbild von Voland
Voland
 
01.04.2012, 21:26

Zitat:
Zitat von ellela Beitrag anzeigen
Es ist ja nicht nur nicht die Lillyfee dabei, sondern die Serien selber transportieren Geschlechtsstereotype.
1. "Männer" üben Männerberufe aus (bzw. ein Bubenspielzeug hat einen Bubennamen).
2. Männer in der "Hauptrolle", Frauen bzw. "weibliche Figuren" in der Nebenrolle.
Absolut...Mein Sohn sieht die alle nicht (gut, TV ist bei uns noch kein Thema), ich persönlich mag sie alle drei nicht so sehr... Mein Sohn liebt seine Thomas Bücher, aber ok... Er liebt genauso leidenschaftlich auch Pippi und andere Figuren, somit kann ich damit gut leben

Lillyfee kenne ich übrigens überhaupt nicht von der Geschichte her, somit war das eher Stereotyp pur...
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(#71) [Permalink]
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Bettinawe
 
01.04.2012, 22:52

Zitat:
Zitat von famousfive Beitrag anzeigen
Eh, es ist ein sensibles Thema. Ich will natürlich auch nicht, dass mein Kind 1x geschubst wird und daraufhin dem Schubser routiniert eine blutige Nase haut...
Zurückhauen ist nicht meine Standardempfehlung, wenn meine Kinder mal eins drauf kriegen. Standardmäßig tröste ich sie und bestätige ihnen, dass das gemein vom anderen Kind war.
Aber ich ermahne sie nicht wenn sie zurückhauen.

Wobei ich den Eindruck habe, dass meine Kinder solche Sachen gut regeln können. Sie meiden von sich aus die "bösen" Kinder, die unprovoziert herschlagen... sie sagen ihren Freunden "He, schubsen darf man nicht" wenn sie geschubst werden... sie rangeln mal mit ihren Freunden (aber das ist ja eigentlich kein "sich wehren", sondern ein Spiel)... beim Vordränglern und Wegnehmern haben sie recht bald keinen Bock mehr mitzuspielen und suchen sich was Eigenes oder sie sagen ihnen klar "Geh weg"... bei kleineren Aggressoren erklären sie es ihnen voll lieb, dass man nicht hauen darf... Sie sagen den Tanten, wo sie Hilfe brauchen...
Naja, im vorigen Post hast Du eben geschrieben, Du WILLST daß Deine Kinder zurückhauen. So, wie es sich dann bei mir entwickelt hat, war es von meiner Mutter natürlich auch nicht gedacht.

Jetzt, in relativierter Form (zurückhauen ist nur EINE mögliche Reaktion) schaut Deine Aussage schon wieder ganz anders aus.

Ich habe leider selsbt als Kind einiges erlebt, einerseits weil ich meine eigenen Gefühle nicht immer unter Kontrolle hatte, andererseits weil mir die Erwachsenen, die ich in Ausnahmesituationen um hilfe gebeten habe, nie wirklich geholfen haben.

Petzen (Erwachsenen sagen, was wer anderer falsches getan hat) war in meiner Umgebung unter anderen Kindern jedenfalls immer verpönt und man hat sich damit selbst zum Außenseiter gemacht...ist leider wirkliche ein sehr komplexes Thema (sorry für OT).
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(#72) [Permalink]
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mane9
 
02.04.2012, 08:36

Zitat:
Zitat von LiviaS Beitrag anzeigen
Ich hab für mich beschlossen, dass ich meine Kinder wohl dazu erziehen werde, tolerant mit *achtungklischee!!!* rosaroten Buben und Mechanikerfrauen umzugehen, aber ich tue nichts mehr dazu, meinen eigenen Kindern diese Dinge aus- oder einzureden.
das ist auch nicht dein job. es genügt mMn völlig die kinder nicht in die geschlechterrollen-extreme hineinzudrücken.

dabei tue ich mir selber schwer. sohn 1 (knapp 3) liebt rot. er will alles in rot. ist ok - aber rotes gibt es kaum, und wenn dann wirklich nur sehr mädchenhaft. so leid es mir tut - ich gebe mein kind nicht in eindeutigem mädchengewand in unserer tiefschwarzen konservativen gemeinde in den kindergarten. zu hause ist es mir sehr recht, außerhalb aber leider nicht. glitzerhaarschmuck u.dgl. bekommt er auch nur zu hause. also mein kind wird von mir eingeschränkt und das ganz bewußt. dennoch würde ich nicht zulassen, dass er wie ein kleiner minigangster mit kunstlederjacke u.ä. gekleidet wird.

(warum bitte glaubt die kleidungsindustrie männliche kleinstkinder mit schwarzen, braunen und dunkelblauen sachen deprimieren zu müssen? glauben die ernsthaft, dass das kindsgerechte farben sind?).

v.a. wichtig ist der punkt mit dem verhalten. wieso sollte von klein(st)kindern erwartet werden sich geschlechtergemäß zu verhalten? wieso drängen bubeneltern darauf, dass ihre buben gescheit wehrhaft sind, wieso wollen mädcheneltern, dass ihre mädchen besonderst lieb zu kleineren sind, während das von buben weniger verlangt wird? kann sein, dass mädchen eher lieb zu kleineren sind, aber bei weitem nicht alle mädchen. kann sein, dass buben konflikte eher körperlich austragen, aber wiederum bei weitem nicht alle.

mein älterer ist auch in vielen belangen ein sehr typischer bub: er gibt ständig imponierende grunzlaute von sich, hebt gerne große (leichte) sachen und schreit dann "ich bin ja sooo stark", er versinkt in seinen legokonstruktionen, ist recht wortkarg usw. auf der anderen seite entspricht er dem bubenideal absolut nicht: er wehrt sich nur selten, begeistert sich für glitzersachen und hexen, primitive rollenspiele und liebt hausarbeit. gute mischung finde ich.
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(#73) [Permalink]
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Benutzerbild von rayaofwakefield
rayaofwakefield
 
02.04.2012, 08:49

Zitat:
Zitat von ellela Beitrag anzeigen
TOM der Baumeister
SAM der Feuerwehrmann
THOMAS die Lokomotive

*hust*
Na, Moment mal - bei Bob, the Builder gibt es Wendy, die auch immer mitbaut! Bei Fireman Sam gibt es auch eine Frau bei der Feuerwehr und bei Thomas and his friends gibt es auch weibliche Züge. Wir haben diese drei Sendungen gewählt, weil die Uhrzeit passt, zu der sie gespielt werden und weil sie auf Jim Jam laufen, wo wir auf Englisch umschalten können. Er durfte sich da auch schon Dorothy the Dinosaur anschauen - und wer die Sendung kennt, der weiß, dass das sicherlich eine mädchenklischeehafte Sendung ist (sie trinken Rosy Tea, tanzen mit den Fairies im rosa Tütü und singen).

Englisch deshalb, weil Junior zweisprachig ist und da die Umgebung sonst eher deutschsprachig und mein Mann unter Tags arbeitet, soll er so wenigstens Englisch hören. Wir haben für ihn auch Paddington Bear besorgt. Die einzigen weiteren Sendungen, die wir auf DVD haben, sind Biene Maja und die Barbapapas, von denen wir ab und an eine Folge spielen.

Meine Nichten haben sich damals übrigens auch gerne Bob, den Baumeister und Thomas die Lokomotive angesehen, somit zählen diese Sendungen für mich persönlich sicherlich nicht zu den geschlechtsspezifischen.
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Benutzerbild von blondieee
blondieee
 
02.04.2012, 13:07

anziehtechnisch:

ja, mein Bub schaut wie ein Bub aus. blau-grün sind die "hauptfarben". warum? weil es ihm verdammt gut aufgrund seiner blitzblauen Augen steht. und es macht das waschen einfacher
am liebsten hab ich türkis - das wäre ja auch eine "mädchenfarbe". die Farbe rot hasse ich, also hat die keiner an.
Schuhe kann ich ihm doch schwer rosa-glitzer Mädchenpatscherl anziehen?! obwohl ich schade finde, dass es für Buben weniger Auswahl gibt. mein mann sagt immer, es fängt schon bei den kleinsten an, dass Frauen mehr auswahl/qual haben ich kann ihm nur recht geben.

verhaltensmäßig:

da kann man meiner Meinung nach, eher wenig durch "Erziehung" ausrichten. ich war ein untypisches Mädchen, und doch bin ich kein "Mannsweib" geworden, sondern eher das Gegenteil
unser Bub ist ein richtiger "Bub", sein 3. wort nach mama und Papa war "auto", er möchte tgl mit dem Traktor fahren, würde am liebsten nur im sand spielen und in den stall gehen. andererseits ist er laut meiner Schwester schon fast "unheimlich" tierlieb - für mich ist tierliebe eine wunderschöne Eigenschaft - und nicht nur Mädels vorbehalten(ich und mein mann sind es auch)

ich bin gerne Frau, und das möchte ich meinem Kind vermitteln. es gibt unterschiede zwischen den Geschlechtern, das hat schon seine gründe. ich zeige mich gerne als Frau, würde es aber schrecklich finden, wenn mein GG Kleider anziehen würde bzw sich schminken würde. gerade vom äußeren finde ich es schön, unterschiede zwischen den Geschlechtern zu erkennen. aber vom verhalten her, wird mein kind normal erzogen. sprich alle (Geschlechter) machen alles. mein mann kann bügeln und ich kann mit der Bohrmaschine umgehen. auch da gibt es grenzen, die für uns passen (zB würde ich keine reifen wechseln, weil ich die kraft nicht habe, mein mann würde nie haare schneiden, weil er das Feingefühl nicht hat.)
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Bettinawe
 
02.04.2012, 22:21

@blondie: bei meinem Buben kamen "Auto" und "Stecker" noch VOR Mama.

@Anziehtechnisch: da finde ich den Unterschied absolut nicht so schlimm! Ich finde jedenfalls nichts dabei wenn Mädels anders angezogen werden als Buben - ein kleiner Nachteil für die Buben, weil bei extremen Rosa-Glitter-Vorlieben auch manche emanzipierten Eltern nicht mehr mitspielen werden.

Mich ärgert da z. B. manchmal, daß auf an sich neutralen Sachen (z.B. türkise Fleecejacke) so Aufdrucke wie "Girls only" drauf sind - weil mir das Teil für meinen Buben auch gefällt und ich nicht darauf stehe, ständig zu erklären, daß er ein Bub ist...

Bei Hosen trägt Knopfi übrigens meistens Mädchen-Modelle weil der Schnitt seinem Körperbau einfach eher entspricht als der typischen Buben-Schnitt. Die paar Blümchen auf den Hosentaschen stören mich da nicht.

@Verhalten: da ist das, was noch vom alten "Geschlechterdenken" meiner Meinung nach zu finden ist - nicht in der Kleidung.
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(#76) [Permalink]
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Benutzerbild von bixi
bixi
 
03.04.2012, 07:41

Beim Thema "Farben für Buben" krieg ich irgendwann noch einen Kropf vor Ärger!

Ich mag knallige Farben, speziell für Kinder (und besonders wenn ich mit den beiden wo unterwegs bin, wo viele Menschen sind - so sinds leichter wieder auffindbar ).
Kleinbub hatte in seinem ersten Lebensjahr sehr viel gelb an, weil ichs süß fand und das Hellblau nicht mehr sehen konnte. Jetzt, mit knapp 3 is dem Kleinen nur wichtig, dass ein Saurier oder ein Bagger drauf is, die Farben interessieren ihn max., wenn er wieder mal auf dem Tripp is, sich gleich anzuziehen wie der Große.
Großbub steht auf rot, türkis, blitzblau, orange.

Zitat:
Zitat von LiviaS Beitrag anzeigen

Meine 2-jährige sucht sich ihre Kleidung ja sozusagen schon selbst aus (mühsam!) und sie würde immer Kleiderl anziehen, wenn sie dürfte.
Meinem 4-jährigen ist (auch so ein Männerklischee) völlig egal, was er anhat.
Höhö, meine Männer kennen dieses Klischee nicht: Großbub hat mit 2 begonnen, Zirkus zu machen, weil er bestimmte Shirts anziehen wollte und jetzt mit 5 hab ich gar keine Meter mehr. Er ist tussiger als sein Vater. Falls das geht.

Zitat:
Zitat von mane9 Beitrag anzeigen
dabei tue ich mir selber schwer. sohn 1 (knapp 3) liebt rot. er will alles in rot. ist ok - aber rotes gibt es kaum, und wenn dann wirklich nur sehr mädchenhaft.
Ernsting*s Family hat oft was in rot (mit BMX-Rad drauf ), name*it auch...

Die Mädchenshirts sind ja oft nicht nur wegen der Puffärmerl und Rüscherl unpassend, sondern der Schnitt ist auch grauenhaft - so kurz und eng.

Zitat:
Zitat von Bettinawe Beitrag anzeigen

Mich ärgert da z. B. manchmal, daß auf an sich neutralen Sachen (z.B. türkise Fleecejacke) so Aufdrucke wie "Girls only" drauf sind - weil mir das Teil für meinen Buben auch gefällt und ich nicht darauf stehe, ständig zu erklären, daß er ein Bub ist...
Das waren die Jacken letztes Jahr beim C*A, oder? Da bin ich nämlich auch drauf zu, hab die Aufschrift gesehen und mir eine Verkäuferin geschnappt. Die war sehr irritiert, weil ich "sowas" für einen Buben haben will und hat mir mit den Worten "Die sind weniger schmutzempfindlich" die dunkelblauen Jungs-Modelle gezeigt.

Wobei sich die nächste Frage erhebt: Darf das Mädchen von heute sich nicht mehr schmutzig machen?
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(#77) [Permalink]
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Benutzerbild von Senf
Senf
 
03.04.2012, 07:45

Zitat:
Zitat von rayaofwakefield Beitrag anzeigen
Junior lebt ohne Werbung - wir schauen unter Tags maximal eine Folge Bob the Builder, Fireman Sam oder Thomas and friends. Mehr nicht. Wir haben ihm verschiedenes Spielzeug angeboten (darunter auch Puppen meiner Nichten etc.). Was wollte er? Die Autos und die Dinosaurier. Ohne Beeinflussung.

Ich versteh halt einfach nicht, wenn sich das von selbst entwickelt, dass es dann gleich heißt, man stecke sein Kind in eine Schublade.
Nicht böse....lies mal deine Fernsehauswahl kritisch. Du zeigst ihm per se nur Serien, die als "Bubenserien" gelten - und schreibst im selben Atemzug du bist nicht selektiv. Ich wage zu behaupten doch - nur merkst du es selber nicht.
Es gibt einige nette Serien "kleine Prinzessin" oder "Dora" "Lauras Stern", die zwar weibliche Protagonisten haben, aber eigentlich Unisexthemen aufgreifen. Oder überhaupt Unisexserien wie Micky Maus Wunderhaus oder Kleine Einsteins. Wieso zeigst du die deinem Buben nicht?

Zu obigen Serien kann ich sagen - ich hab sie meiner Tochter genauso gezeigt wie Barbiefilme, Barbapapas etc.
Lieblingsserien waren/sind: Thomas, Bob, kleine Prinzessin, Micky Maus und Kleine Einsteins...derzeit ist der Trend wieder hin zu Barbie und Disney (neben Tinkerbell auch Cars).

Ich bin schon neugierig, wie sich mein Sohn entwickeln wird. Von Tochterherz ist Einiges in rosa da. Ein Lauflernrad, ein Puppenwagerl.... Ich werd sicher nicht alles neu kaufen. Und neue DVDs wirds auch kaum geben.

Geändert von Senf (03.04.2012 um 07:53 Uhr)
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bixi
 
03.04.2012, 08:05

Zitat:
Zitat von Senf Beitrag anzeigen

Zu obigen Serien kann ich sagen - ich hab sie meiner Tochter genauso gezeigt wie Barbiefilme, Barbapapas etc.
Die Barbapapas laufen bei mir unter "sexistisch". Meine Jungs lieben die Dinger, bes. die neuen Folgen, wo sie zum Tierebeobachten eine Weltreise machen.

ABER die Mädchen helfen, während die Jungs machen, der Gelbe ist Tierarzt, die Mädels seine Schwestern, der Rote ist Sportler, der Blaue Erfinder.
Die Mädchen widmen sich "Mädchensachen", eine ist Musikerin, eine liest viel, die dritte ist einfach nur schön. Wenn die Jungs mit dem Vater auf Erkundungstour gehen, bleiben die Mädchen bei der Mama und backen Kekse.
Einzig der schwarze Wuschl tanzt als Maler aus der Reihe.

Dabei fällt mir auf, die Jungs haben dominante Primärfarben, die Mädchen mit orange, lila und grün Mischfarben...interssant...Und Schwarz ist keine Farbe, sondern ein Farbton...Da passt nur der rosarote Papa nicht ins Bild.
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Senf
 
03.04.2012, 08:59

Zitat:
Zitat von bixi Beitrag anzeigen
Die Barbapapas laufen bei mir unter "sexistisch". Meine Jungs lieben die Dinger, bes. die neuen Folgen, wo sie zum Tierebeobachten eine Weltreise machen.

ABER die Mädchen helfen, während die Jungs machen, der Gelbe ist Tierarzt, die Mädels seine Schwestern, der Rote ist Sportler, der Blaue Erfinder.
Die Mädchen widmen sich "Mädchensachen", eine ist Musikerin, eine liest viel, die dritte ist einfach nur schön. Wenn die Jungs mit dem Vater auf Erkundungstour gehen, bleiben die Mädchen bei der Mama und backen Kekse.
Einzig der schwarze Wuschl tanzt als Maler aus der Reihe.

Dabei fällt mir auf, die Jungs haben dominante Primärfarben, die Mädchen mit orange, lila und grün Mischfarben...interssant...Und Schwarz ist keine Farbe, sondern ein Farbton...Da passt nur der rosarote Papa nicht ins Bild.
Hm, ja, hast Recht. Ich hab mich an dem rosa Barbapapa orientiert :-)
Barbapapas gestrichen.
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(#80) [Permalink]
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Benutzerbild von rayaofwakefield
rayaofwakefield
 
03.04.2012, 09:22

Zitat:
Zitat von Senf Beitrag anzeigen
Nicht böse....lies mal deine Fernsehauswahl kritisch. Du zeigst ihm per se nur Serien, die als "Bubenserien" gelten - und schreibst im selben Atemzug du bist nicht selektiv. Ich wage zu behaupten doch - nur merkst du es selber nicht.
Es gibt einige nette Serien "kleine Prinzessin" oder "Dora" "Lauras Stern", die zwar weibliche Protagonisten haben, aber eigentlich Unisexthemen aufgreifen. Oder überhaupt Unisexserien wie Micky Maus Wunderhaus oder Kleine Einsteins. Wieso zeigst du die deinem Buben nicht?

Zu obigen Serien kann ich sagen - ich hab sie meiner Tochter genauso gezeigt wie Barbiefilme, Barbapapas etc.
Lieblingsserien waren/sind: Thomas, Bob, kleine Prinzessin, Micky Maus und Kleine Einsteins...derzeit ist der Trend wieder hin zu Barbie und Disney (neben Tinkerbell auch Cars).

Ich bin schon neugierig, wie sich mein Sohn entwickeln wird. Von Tochterherz ist Einiges in rosa da. Ein Lauflernrad, ein Puppenwagerl.... Ich werd sicher nicht alles neu kaufen. Und neue DVDs wirds auch kaum geben.
Kleine Prinzessin finde ich nicht so toll. Die zickt die ganze Zeit rum und der Zeichenstil gefällt mir überhaupt nicht. Da werden die Erwachsenen meist als sehr seltsam und teilweise dumm dargestellt. Gefällt mir gar nicht. Caillou ist noch eine Sendung, die wirklich lieb ist. Dora/Diego/Kai Lan sind auch nett, laufen aber zu Zeiten, wo er nicht fernschauen darf. Wir haben da eine fixe Zeit und zu dieser Zeit laufen eben nur die genannten Sendungen. Und für Micky Maus und Co. finde ich meinen Sohn noch zu jung. Dass er überhaupt schon ein wenig fernsehen darf, hängt nur mit dem Sprachlichen zusammen.
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