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Aufmerksamskeitdefizit -
21.10.2011, 11:55
Hallo!
Eigentlich hatten wir bis aufs Durchschlafen nie größere Probleme mit unseren Sohn. Ich dachte immer seine Entwicklung wäre durchaus altersgerecht. Im Sept. wechselte er von der Kindergruppe in den Kindergarten, wir sind auch sehr zufrieden mit den Kindergarten und haben auch eine engagierte Pädagogin. Im Kiga hat eine Sonderpädagogin einen Sprachtest durchgeführt (natürlich mit unseren Wissen) und uns darauf empfohlen eine Logopädin aufzusuchen. Von der kommen wir gerade und was soll ich sagen: ganz leichtes Aufmerksamkeitsdefizit und daher auch leichte logopädische Defizite aber nicht was ich nicht zu Hause machen könnte bzw. ich alleine habe noch einen Termin wie ich dann die Übungen aufbauen kann. Was mich jetzt wirklich beschäftigt ist das Problem ( mag dieses Wort in Bezug auf Kinder gar nicht) mit der Aufmerksamkeit, feste Struktur, klare Regeln, viel Ruhe das ist mir alles bewußt aber ganz ehrlich wir haben einen festen Tagesablauf und wenige,aber klare Regeln wie zb Essen nur bei Tisch, aber heute war er ganz überfordert und sowas von unkonzentriert. Bin wirklich ein wenig desorientiert, ich suche jetzt die Schuld bei mir, weil ich wirklich kein in sich ruhender Mensch bin und ich das auf ihn übertrage. Mein Mann hatte als Kind immer große Probleme in der Schule und im Kiga, er ist auch leichter Legastheniker und jetzt völlig durcheinander als ich ihn von dem Gespräch mit der Logopädin erzählte. Er hatte keine leichte Schulzeit und ist jetzt bei seinem Kind sehr sensibel was diesen Bereich betrifft. Eventuell ist auch die Gruppe zu groß vorher 15 Kinder 4 Pädagoginnen und jetzt 25 Kinder und 2 Pädagoginnen.
Bitte wer ist oder war in so einer Situation und kann mir helfen mein Gehirn zu entwirren. Bitte um Tips!!
Vielen Dank!
LG Doris
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21.10.2011, 12:39
Wie alt ist dein Kind? Ich glaub nämlich, dass es null Grund für einen Beunruhigung gibt.
0-5 Jahre: Absolut normales Verhalten! Diese Kinder machen zu was sie Lust haben und haben dabei und nur bei Dinge die sie möchten durchaus eine wahnsinns Konzentration. Wenn sie etwas nicht so mögen (stillsitzen bei der Logo, stillsitzen im Wartezimmer beim Arzt, etc.) dann kasperln sie herum.
Letztes KiGa-Jahr (1 Jahr vor Schuleintritt): Kein Grund zum Überreagieren, binnen kürzester Zeit machen die Kids enorme Entwicklungssprünge. Kinder die Anweisungen schlecht/schwer folgen, kann man beobachten, aber panische Besuche bei 199 Psychologen, Logopäden, Therapeuthen braucht es keine.
Schuleintritt: In den ersten Wochen absolut normales Verhalten. Allerdings sollten sich die Kinder bis Weihnachten großteils eingelebt haben im Schulalltag. Absolut normal ist da auch, dass sie sich fürchterlich daheim aufführen könne, vor allem wenn in der Schule alles passt.
Ich selbst bin ungeduldig und habe viel Pfeffer im Hintern. Wenn ich mich konzentrieren muss kann ich das. Ebenso mein Kind! Hummeln im Arsch, aber absolut konzentriert in der Schule aber auch in der Freizeit z.B. beim Alpinklettern. Sprich wenns sein muss geht es auch.
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Dieser Beitrag von Milchreis gefällt 2 Usern:
Artemis, pju
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21.10.2011, 12:44
Zitat:
Zitat von Milchreis
Wie alt ist dein Kind? Ich glaub nämlich, dass es null Grund für einen Beunruhigung gibt.
0-5 Jahre: Absolut normales Verhalten! Diese Kinder machen zu was sie Lust haben und haben dabei und nur bei Dinge die sie möchten durchaus eine wahnsinns Konzentration. Wenn sie etwas nicht so mögen (stillsitzen bei der Logo, stillsitzen im Wartezimmer beim Arzt, etc.) dann kasperln sie herum.
Letztes KiGa-Jahr (1 Jahr vor Schuleintritt): Kein Grund zum Überreagieren, binnen kürzester Zeit machen die Kids enorme Entwicklungssprünge. Kinder die Anweisungen schlecht/schwer folgen, kann man beobachten, aber panische Besuche bei 199 Psychologen, Logopäden, Therapeuthen braucht es keine.
Schuleintritt: In den ersten Wochen absolut normales Verhalten. Allerdings sollten sich die Kinder bis Weihnachten großteils eingelebt haben im Schulalltag. Absolut normal ist da auch, dass sie sich fürchterlich daheim aufführen könne, vor allem wenn in der Schule alles passt.
Ich selbst bin ungeduldig und habe viel Pfeffer im Hintern. Wenn ich mich konzentrieren muss kann ich das. Ebenso mein Kind! Hummeln im Arsch, aber absolut konzentriert in der Schule aber auch in der Freizeit z.B. beim Alpinklettern. Sprich wenns sein muss geht es auch.
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Allem seine Zeit geben, das sehe ich genauso. Aus meiner Sicht wäre die größte und einzige "Störung" die, dem Ganzen eine "Diagnose" zu geben. Oder wenn man eine braucht: aktives, quirliges Kleinkind
Mein Kind konzentriert sich auch nicht lang, wenn es auf etwas keine Lust hat. Schaut mal hier, mal dort... Die KiGä findet das wie ich in dem Alter absolut normal. Zumal es so ist, wenn er etwas wirklich WILL, dann geht es auch - und zwar faszinierend lang. In dem Alter herrscht einfach das Lustprinzip. Was ich will, tue ich auch. Was nicht, tue ich auch nicht. Und wenn ich doch soll, zappel ich rum. Das ist komplett normal, aus meiner Sicht.
Ich stell mir grad vor, dass eine Expertin das Kind dann doch halt einmal eine Stunde maximal sieht. Und wenn er in dieser Stunde keinen Bock hatte, oder keinen Draht zu ihr, wie will sie das Kind dann "korrekt einschätzen"?
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21.10.2011, 13:03
Wie ich es hasse, diese Mode kleine Kinder "krank" zu reden, wenn sie nicht einer gesellschaftlich erwarteter Norm entsprechen. Und dann diese Modekrankheiten... Kinder entwickeln sich nicht uniform. GsD! Es gibt Defizite, die absolut behandelt werden müssen - nicht falsch verstehen. Aber die Aufmerksamkeit eines Kindes ist so individuell wie die Zeichnung seiner Linien auf den Fingerkuppen.
Hat Dein Kind Schwierigkeiten Worte zu verstehen, oder einfache Aufgaben zu übernehmen?
Sind seine Sätze "Kraut und Rüben"? Kann er einfache Geschichten erzählen? Was er gegessen hat? (Konnte mein Sohn z.B. nie - es war ihm nämlich wurscht. Irgendwann ist er dann dazu übergegangen immer von Suppen zu erzählen - damit hat er mich dann ruhig gestellt  )
Gibt es etwas was Dir im Alltag mit ihm auffällt? Wo Du Dir Sorgen machst??
Wenn nicht - geh hin, sprich mit der Dame, hör ihr aufmerksam zu, sie wird Dir vermutlich sagen, dass Geräusche, Radio, Fernsehen reduziert werden sollen. Anordnungen in einer kurzen Form gegeben werde, Handlungen, die gerade passieren, parallel dazu erzählt werden (z.B. ich ziehe Dir gerade den blauen Pullover an. Was mach ich gerade? Was machst Du gerade?) etc. Sie wird Dir interessante Dinge erzählen!
Es geht sicher nicht darum, dass Du Dich und Euer Leben nun in Frage stellen sollst!!!
Es ist gut, wie es ist, wenn Du Dein Kind liebst und das Beste für Dein Kind willst. Dann wird Euch gelingen Euer Kind glücklich und stark groß werden zu lassen!
Was übrigens bei sprachlichen Problemen immer abgeklärt werden muss, wäre eine Einschränkung im Hörsinn, oder schlechtes Sehen. Es gibt auch neurolinguistische, oder neurologische Probleme, aber die sollten alle von Ärzten abgeklärt werden - und die Unruhe hättest Du als Mutter schon längst, wenn Du merken würdest, dass es Deinem Kind nicht gut geht! Vertrau Dir und Deinem Gefühl!
Alles Gute Euch!
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doris78
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21.10.2011, 13:26
Zitat:
Zitat von Milchreis
Wie alt ist dein Kind? Ich glaub nämlich, dass es null Grund für einen Beunruhigung gibt.
0-5 Jahre: Absolut normales Verhalten! Diese Kinder machen zu was sie Lust haben und haben dabei und nur bei Dinge die sie möchten durchaus eine wahnsinns Konzentration. Wenn sie etwas nicht so mögen (stillsitzen bei der Logo, stillsitzen im Wartezimmer beim Arzt, etc.) dann kasperln sie herum.
Letztes KiGa-Jahr (1 Jahr vor Schuleintritt): Kein Grund zum Überreagieren, binnen kürzester Zeit machen die Kids enorme Entwicklungssprünge. Kinder die Anweisungen schlecht/schwer folgen, kann man beobachten, aber panische Besuche bei 199 Psychologen, Logopäden, Therapeuthen braucht es keine.
Schuleintritt: In den ersten Wochen absolut normales Verhalten. Allerdings sollten sich die Kinder bis Weihnachten großteils eingelebt haben im Schulalltag. Absolut normal ist da auch, dass sie sich fürchterlich daheim aufführen könne, vor allem wenn in der Schule alles passt.
Ich selbst bin ungeduldig und habe viel Pfeffer im Hintern. Wenn ich mich konzentrieren muss kann ich das. Ebenso mein Kind! Hummeln im Arsch, aber absolut konzentriert in der Schule aber auch in der Freizeit z.B. beim Alpinklettern. Sprich wenns sein muss geht es auch.
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Hallo!
Mein Sohn ist jetzt genau 4 Jahre alt. Danke für deine beruhigenden Worte. Es ist so wie du schreibst wenn er sich für was begeistert zb puzzeln, Geomag oder seinen Bauernhof dann kann er sich auch 2 Stunden damit alleine beschäftigen. Ich bin nur sehr verunsichert, da ich immer dachte super das paßt alles für uns so wie es ist! Ich überreagiere wahrscheinlich ab und zu ein wenig, liegt in meiner Natur!!
Danke!
LG
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21.10.2011, 13:29
Zitat:
Zitat von Artemis
Allem seine Zeit geben, das sehe ich genauso. Aus meiner Sicht wäre die größte und einzige "Störung" die, dem Ganzen eine "Diagnose" zu geben. Oder wenn man eine braucht: aktives, quirliges Kleinkind
Mein Kind konzentriert sich auch nicht lang, wenn es auf etwas keine Lust hat. Schaut mal hier, mal dort... Die KiGä findet das wie ich in dem Alter absolut normal. Zumal es so ist, wenn er etwas wirklich WILL, dann geht es auch - und zwar faszinierend lang. In dem Alter herrscht einfach das Lustprinzip. Was ich will, tue ich auch. Was nicht, tue ich auch nicht. Und wenn ich doch soll, zappel ich rum. Das ist komplett normal, aus meiner Sicht.
Ich stell mir grad vor, dass eine Expertin das Kind dann doch halt einmal eine Stunde maximal sieht. Und wenn er in dieser Stunde keinen Bock hatte, oder keinen Draht zu ihr, wie will sie das Kind dann "korrekt einschätzen"?
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Hallo!
Das habe ich mir auch gedacht, jetzt kennt sie ihn grad mal eine Stunde und dann das! Aber er war echt unmöglich, und das meine ich jetzt mit einem Schmunzeln
Danke und liebe Grüße!
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21.10.2011, 13:30
Zitat:
Zitat von doris78
Eventuell ist auch die Gruppe zu groß vorher 15 Kinder 4 Pädagoginnen und jetzt 25 Kinder und 2 Pädagoginnen.
Bitte wer ist oder war in so einer Situation und kann mir helfen mein Gehirn zu entwirren. Bitte um Tips!!
Vielen Dank!
LG Doris
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Auf jeden Fall, neue Situation sind für Kinder immer ein enormer Stress. War das heute eure erste Stunde? Dann ist es kein Wunder, dein Kleiner muß sich erst noch an die Logopädin gewöhnen.
Ich hatte demletzt ein Gespräch im Kiga über meine bald 5jährige: 7min. Aufmerksamkeit sind in dem Alter völlig normal. Und was meinst, wie die durch den Wind ist, wenn was ausserplanmässiges ansteht!
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doris78
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21.10.2011, 13:34
Zitat:
Zitat von doris78
Hallo!
Das habe ich mir auch gedacht, jetzt kennt sie ihn grad mal eine Stunde und dann das! Aber er war echt unmöglich, und das meine ich jetzt mit einem Schmunzeln
Danke und liebe Grüße!
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Mein Kind hampelt immer dann so rum, wenn ihn was langweilt, er wen nicht mag, oder einfach eben den Draht zu wem nicht hat, er aufgeregt ist ob Neuerungen, wie Erdbaerin schreibt, er das ganz einfach nicht machen WILL (aber begreift, dass es erwartet wird) oder sonst was. Da könnte man oft meinen, wenn man ihn nicht wirklich kennt...
Zwei Stunden bei Interesse sind sehr viel mehr, als er aufbringen können "sollte" in dem Alter. Da würd ICH das abschließen mit eben diesen Gedanken.
Wer weiß, was sie ihm geboten hat, und was er sich dabei gedacht hat (fad, mag ich nicht...)
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doris78
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21.10.2011, 13:41
Zitat:
Zitat von Bez
Wie ich es hasse, diese Mode kleine Kinder "krank" zu reden, wenn sie nicht einer gesellschaftlich erwarteter Norm entsprechen. Und dann diese Modekrankheiten... Kinder entwickeln sich nicht uniform. GsD! Es gibt Defizite, die absolut behandelt werden müssen - nicht falsch verstehen. Aber die Aufmerksamkeit eines Kindes ist so individuell wie die Zeichnung seiner Linien auf den Fingerkuppen.
Hat Dein Kind Schwierigkeiten Worte zu verstehen, oder einfache Aufgaben zu übernehmen?
Sind seine Sätze "Kraut und Rüben"? Kann er einfache Geschichten erzählen? Was er gegessen hat? (Konnte mein Sohn z.B. nie - es war ihm nämlich wurscht. Irgendwann ist er dann dazu übergegangen immer von Suppen zu erzählen - damit hat er mich dann ruhig gestellt  )
Gibt es etwas was Dir im Alltag mit ihm auffällt? Wo Du Dir Sorgen machst??
Wenn nicht - geh hin, sprich mit der Dame, hör ihr aufmerksam zu, sie wird Dir vermutlich sagen, dass Geräusche, Radio, Fernsehen reduziert werden sollen. Anordnungen in einer kurzen Form gegeben werde, Handlungen, die gerade passieren, parallel dazu erzählt werden (z.B. ich ziehe Dir gerade den blauen Pullover an. Was mach ich gerade? Was machst Du gerade?) etc. Sie wird Dir interessante Dinge erzählen!
Es geht sicher nicht darum, dass Du Dich und Euer Leben nun in Frage stellen sollst!!!
Es ist gut, wie es ist, wenn Du Dein Kind liebst und das Beste für Dein Kind willst. Dann wird Euch gelingen Euer Kind glücklich und stark groß werden zu lassen!
Was übrigens bei sprachlichen Problemen immer abgeklärt werden muss, wäre eine Einschränkung im Hörsinn, oder schlechtes Sehen. Es gibt auch neurolinguistische, oder neurologische Probleme, aber die sollten alle von Ärzten abgeklärt werden - und die Unruhe hättest Du als Mutter schon längst, wenn Du merken würdest, dass es Deinem Kind nicht gut geht! Vertrau Dir und Deinem Gefühl!
Alles Gute Euch!
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Vielen Dank für deine Worte!
Er versteht alles super gut, kann auch schwierigeren, komplexeren Anweisungen folgen, er erzählt minutenlange Geschichten oder wir basteln uns Geschichten zusammen ich fange an mit : Im Turm wohnt eine Kröte und dann macht er weiter und dann wieder ich.... Und darum bin ich so vor dem Kopf gestoßen weil ich mir keine großen Sorgen (bis jetzt) gemacht habe. Ich weis daß mein Sohn sehr viel Nähe braucht um einfach "runter zu kommen" aber kein Problem bekommt er ja sowieso oder daß er viel Ruhe braucht, das war schon immer so bei ihn. Das was ich mir sicherlich eingestehen muß ist daß er in den letzten 6 Monaten sicher verstärkt ferngeschaut hat (haben Haus renoviert) und können das die Folgen sein? Vorher gabs nicht viel Fernsehen da wir selber nicht viel schauen. Der Umstieg in den Kiga war für ihn sicher auch nicht leicht! Meine Schwester (haben grad tel.) hat nur mehr gelacht und gesagt eh klar da steigerst dich aber wieder rein, es paßt eh alles sonst hätte ich es dir schon gesagt!
Vielen Dank! Mein Kopf und auch mein Herz fühlen sich schon leichter an! Vielleicht haben wir eben auch nur ein kleines Träumerchen zu Hause!
LG Doris
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21.10.2011, 13:45
Zitat:
Zitat von Erdbaerin
Auf jeden Fall, neue Situation sind für Kinder immer ein enormer Stress. War das heute eure erste Stunde? Dann ist es kein Wunder, dein Kleiner muß sich erst noch an die Logopädin gewöhnen.
Ich hatte demletzt ein Gespräch im Kiga über meine bald 5jährige: 7min. Aufmerksamkeit sind in dem Alter völlig normal. Und was meinst, wie die durch den Wind ist, wenn was ausserplanmässiges ansteht! 
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Ja das war unsere erste Stunde und sie hat gemeint er braucht keine weiteren Stunden, weil ich das alles zu Hause machen kann, nur mit mir will sie sich nochmal eine Stunde zusammensetzen um mir Tips für zu Hause mitzugeben!
LG
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21.10.2011, 13:48
Und dann find ich es sehr unprofessionell, wenn eine Logopädin quasi nebenbei ein ADS/ADHS diagnostiziert und dir Erzierhungstipps mitgibt. Wie wär's wenn sie das den Psychologen überlassen würde, deren Fachgebiet das ist (btw.: mein Sohn wurde mit knapp 5 mal getestet, da waren Teilbereiche in Richtung ADHS auffällig, aber der Psychologe meinte damals auch "im Moment zum Vergessen und jedes Kind ist individuell, da warten wir auf jeden Fall, ob da noch was dazukommt..." - er ist jetzt 6,5 Jahre alt und ja, manchmal sehr quirrlig, sehr aufgeregt etc. aber solang in der Schule alles passt, teste ich nicht nochmal  )
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shirley
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21.10.2011, 13:48
Puh, also ich find' das schon recht unpassend als Logopädin eine derartige Diagnose vom Stapel zu lassen. Bar jeglicher Qualifikation solche Aussagen zu tätigen ist schon mehr als mutig - inkompetent mit Sicherheit  .
Selbst Winterhoff (u. ich kann mit 90% seiner Weltuntergangssicht nichts anfangen), der wenigstens Psychologe mit langjähriger einschlägiger Erfahrung ist, schreibt davon, dass solche Defizite eigentlich kaum vorkommen, aber rasch "diagnostiziert" werden, eben mangels Qualifikation der Pädagogen.
Da macht eine Madame mal nen Lehrgang u. meint, sie könne die Komplexität der Psyche eines Kindes verstehen u. weitreichende Diagnosen stellen. Es bleiben völlig verunsicherte Eltern u. Kinder, die gar nicht wissen, wie sie dazu kommen, dass man sie krank redet (danke Bez, für diese "schöne" Formulierung).
Echt bedenklich  .
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Dieser Beitrag von nenanova gefällt:
shirley
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21.10.2011, 13:51
Zitat:
Zitat von Artemis
Mein Kind hampelt immer dann so rum, wenn ihn was langweilt, er wen nicht mag, oder einfach eben den Draht zu wem nicht hat, er aufgeregt ist ob Neuerungen, wie Erdbaerin schreibt, er das ganz einfach nicht machen WILL (aber begreift, dass es erwartet wird) oder sonst was. Da könnte man oft meinen, wenn man ihn nicht wirklich kennt...
Zwei Stunden bei Interesse sind sehr viel mehr, als er aufbringen können "sollte" in dem Alter. Da würd ICH das abschließen mit eben diesen Gedanken.
Wer weiß, was sie ihm geboten hat, und was er sich dabei gedacht hat (fad, mag ich nicht...) 
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Also beim Reingehen hat er ja was ganz Tolles entdeckt (durchsichtiges Glas mit Plastikschlangen drin) und das hat ihn sicher abgelenkt, denn als das Ganze fertig war meinte er, endlich kann ich mir die Schlangen mal anschauen. Aber die Logopädin war wirklich in Ordnung meinte auch bitte nicht zu sehr beunruhigen lassen, es ist nicht schlimm. Bin gerade am Überlegen ob die letzten Monate das mehr an Fernsehkonsum echt so schlimm waren. Hab mich damit noch nie auseinandergesetzt, da das bis jetzt kein Thema war, muß mal googeln.
LG
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21.10.2011, 13:58
Zitat:
Zitat von doris78
Also beim Reingehen hat er ja was ganz Tolles entdeckt (durchsichtiges Glas mit Plastikschlangen drin) und das hat ihn sicher abgelenkt, denn als das Ganze fertig war meinte er, endlich kann ich mir die Schlangen mal anschauen. Aber die Logopädin war wirklich in Ordnung meinte auch bitte nicht zu sehr beunruhigen lassen, es ist nicht schlimm. Bin gerade am Überlegen ob die letzten Monate das mehr an Fernsehkonsum echt so schlimm waren. Hab mich damit noch nie auseinandergesetzt, da das bis jetzt kein Thema war, muß mal googeln.
LG
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Ich weiß es nicht. Aber ich glaube, wenn du sagst, er hat beim Reingehen die Schlangen gesehen, dann wollte er sich ganz einfach DAMIT befassen. Geht aber nicht, sondern bitte da rein, und was spielen, was vielleicht nicht so interessant aussieht, wie die Schlangen draußen. Und zwar mit jemandem, den ich noch nicht wirklich kenne, der mich aber gerade von den Schlangen weggelotst hat  Bitte, das Kind ist VIER Jahre alt. In dem Alter machen sie aus meiner Sicht genau und exakt das, was sie interessiert. Das Programm, was ansprechend für sie ist. Und sonst gar nix. Vielleicht hätte sie besser daran getan, sich anfangs genau dort mit ihm aufzuhalten (bei den Plastikschlangen). Und das vielleicht als Aufhänger zu nehmen, Spontaneität einfach. Ohne die geht es in dem Alter nicht. Warum soll sich das Kind spontan auf was einlassen, was der Große von ihm möchte, wenn es der Große umgekehrt eben NICHT tut?
Wenn ich mit meinem Kind auf den Spielplatz gehen würde, und er sieht ein interessantes Spiel, wovon ich ihn wegbringen versuche, um mit ihm Murmeln zu spielen  er im Hintergedanken noch bei der tollen Sache, die die anderen spielen... ja, ich glaub, dann hätte er auch ein "Aufmerksamkeitsding". Ganz einfach, weil er was anderes möchte.
Mein Kind hört mir beim Vorlesen sicher ewig lang zu. Wenn ihn jemand zum Puppenspiel überreden will, sieht er nach fünf Minuten die Rückenfront. Das ist aus meiner Sicht normal und üblich, sogar noch ein, zwei Jahre später.
Gratuliere zu einem Kind, das ganz einfach weiß, was es will, aus meiner Sicht
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doris78
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21.10.2011, 14:14
Zitat:
Zitat von Bez
Wie ich es hasse, diese Mode kleine Kinder "krank" zu reden, wenn sie nicht einer gesellschaftlich erwarteter Norm entsprechen. Und dann diese Modekrankheiten... Kinder entwickeln sich nicht uniform. GsD! Es gibt Defizite, die absolut behandelt werden müssen - nicht falsch verstehen. Aber die Aufmerksamkeit eines Kindes ist so individuell wie die Zeichnung seiner Linien auf den Fingerkuppen.
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du nimmst mir schreibarbeit ab und so schön hätt ich das jetzt glaub ich gar nicht formulieren können 
so nett die logopädin auch sein mag, so sehr sie nach der "diagnose" dann auch wieder zu beruhigen versucht hat, sie ist einfach inkompetent. es steht ihr nicht zu, eine solchen diagnose zu stellen. und da soll man sich dann nicht auch noch beunruhigen lassen!
also mich hätte die dame genau einmal gesehen.
bitte bitte liebe doris, lass dich nicht verrückt machen.
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inwe77
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21.10.2011, 14:19
Zitat:
Zitat von doris78
Also beim Reingehen hat er ja was ganz Tolles entdeckt (durchsichtiges Glas mit Plastikschlangen drin) und das hat ihn sicher abgelenkt, denn als das Ganze fertig war meinte er, endlich kann ich mir die Schlangen mal anschauen. Aber die Logopädin war wirklich in Ordnung meinte auch bitte nicht zu sehr beunruhigen lassen, es ist nicht schlimm. Bin gerade am Überlegen ob die letzten Monate das mehr an Fernsehkonsum echt so schlimm waren. Hab mich damit noch nie auseinandergesetzt, da das bis jetzt kein Thema war, muß mal googeln.
LG
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Ähm, die Logopädin meinte, der Fernsehkonsum wäre "Schuld" an seinen Problemen? Und vorallem, wenn ihr nicht wiederkommen sollt, dann ist da ja kein Problem, oder?
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21.10.2011, 14:22
Was ich mich frage: wie will mir jemand Tipps im Umgang mit meinem Kind geben können, der es noch nicht mal geschafft hat, selber mit ihm klar zu kommen?
Ich meine, die TE hat diese Probleme mit ihm nicht.
Kann man sich ja anhören, aber allzuviele Gedanken würde ich darauf nicht verschwenden.
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21.10.2011, 14:24
Zitat:
Zitat von Artemis
Was ich mich frage: wie will mir jemand Tipps im Umgang mit meinem Kind geben können, der es noch nicht mal geschafft hat, selber mit ihm klar zu kommen?
Ich meine, die TE hat diese Probleme mit ihm nicht.
Kann man sich ja anhören, aber allzuviele Gedanken würde ich darauf nicht verschwenden.
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nein, ich würd mir das nicht mal anhören. hätte die dame auch nur ein wenig ahnung von pädagogik, dann wäre sie erst mal auf das objekt der begierde eingegangen (das kind ist 4 bitte!), weil sonst weiß ja fast jeder hinz und kunz  , dass mit dem kind wohl so nicht zu arbeiten sein wird.
also bitte, wos soll die gscheits der TE über den umgang mit ihren kind erzählen?
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Dieser Beitrag von schnuppe2003 gefällt:
Artemis
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21.10.2011, 14:27
Zitat:
Zitat von schnuppe2003
nein, ich würd mir das nicht mal anhören. hätte die dame auch nur ein wenig ahnung von pädagogik, dann wäre sie erst mal auf das objekt der begierde eingegangen (das kind ist 4 bitte!), weil sonst weiß ja fast jeder hinz und kunz  , dass mit dem kind wohl so nicht zu arbeiten sein wird.
also bitte, wos soll die gscheits der TE über den umgang mit ihren kind erzählen?
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Das meine ich ja. Das wäre, als würde ich einem Kernphysiker erklären, wie seine Arbeit gemacht werden muss. Die TE kommt mit ihrem Kind klar. Bei ihr konzentriert es sich (mal, mal nicht, wie es halt normal ist, aus meiner Sicht). Das wird seine Gründe haben, wenn es das mal nicht tut. Im KiGa scheint das ja auch noch nie Thema gewesen zu sein, zumal, wenn die Pädagogin sehr engagiert ist, weiß sie sicher mit altersentsprechenden Vierjährigen umzugehen. Bleibt halt noch, dass es an der Person der Logopädin liegen wird, finde ich zumindest, wenn es sonst nirgends aufgetreten ist. Und welche Tipps soll sie ihr dann geben können?
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21.10.2011, 15:16
Zitat:
Zitat von Erdbaerin
Ähm, die Logopädin meinte, der Fernsehkonsum wäre "Schuld" an seinen Problemen? Und vorallem, wenn ihr nicht wiederkommen sollt, dann ist da ja kein Problem, oder?
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Nein nicht die Logopädin, ich hab mir darüber den Kopf zerbrochen, denn seit wir renovieren (6 Monate) dürfte er länger als ne halbe Stunde Fernsehen und ich dachte mir obs daran liegen könnte, da wir eigentlich nie gröbere Probleme hatten, mei hab mich mit meinen Gedanken halt mal überschlagen
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