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Benutzerbild von granny
granny
 
Frage angst vor einer vaginalgeburt? - 18.06.2004, 09:18

ja, ich hatte sie.
nein, ich hatte sogar panik davor.

keine frau läßt sich wohl leichtfertig "den bauch aufschneiden", um das für sie und das kind kleinere übel des kaiserschnitts zu wählen.

gründe für mich waren:

- sauerstoffmangel und hirnschädigung des babys während der geburt
- im bereich des beckens kommt es zu zahlreichen mikroverletzungen von muskeln, nerven und bindegewebe durch überdehnung
- 5 bis 10% aller frauen können nach einer vaginalgeburt ihren harn oder stuhl nicht halten und müssen (vorübergehend ?) windeln tragen
- beckenbodenvorfall und gebärmuttersenkung
- infektion der nähte nach dammschnitt oder dammriss
- negative auswirkungen auf das sexualleben
- das gefühl, nach der geburt augeleiert zu sein und kaputte geschlechtsorgane zu haben

über den andernfreds vorgebrachten vorschlag, in solchen fällen einen therapeuten aufzusuchen, kann ich nur milde lächeln ...

ich kann nicht nachvollziehen, warum nicht manche frauen zu ihrer entscheidung stehen und glauben, sich anderen frauen gegenüber (!)rechtfertigen zu müssen.
seien wir doch froh, daß wir frauen heute die wahlmöglichkeit haben: ob wir kinder haben wollen, wann und mit wem wir kinder haben wollen - und wie wir sie auf die welt bringen möchten.
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lisi1981
 
18.06.2004, 09:54

ja - bei mir ist es dann auch ein angstks.

hab 1 einziges mal bei so einer babysoap gesehen, wie sie einer wirklich zwischen den beinen mitgefilmt haben ... und MIR is es da wirklich vergangen. ICH will DAS nicht!!! und wenn ich mir dann vorstelle, mein gg schaut mir da dann auch noch so zwischen die haxn ... nein!

während jan's ss war es oft schon "schwierig", den harndrang zurückzuhalten ... und wenn man dann auch noch so viel hört, dass manche frauen dann wirkliche probleme haben, mit dem zurückhalten ...

ich würd mir dann auch total ausgeleiert vorkommen ... sex würde ich dann wahrscheinlich überhaupt keinen mehr wollen ...

angst ums kind, dass die nabelschnur blöd vorfällt, durch die anstrengung dann die herztöne immer schlechter und schlechter werden ...


ich stehe auch zu meiner entscheidung, dass ich wieder einen ks machen lasse. und wegen dem rechtfertigen: es werden mir sachen vorgeworfen, dass ich mir ja zb. immer nur den leichteren weg wähle ...

wer weiss denn jetzt schon, ob es mir nach diesem ks auch wieder so gut gehen wird?! diesmal kann es ja auch anders rum sein und ich hab nur schmerzen!?
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FreakyMum
 
18.06.2004, 09:57

Zitat:
Zitat von granny

über den andernfreds vorgebrachten vorschlag, in solchen fällen einen therapeuten aufzusuchen, kann ich nur milde lächeln ...
Ich auch wie hätte mir der Therapeut helfen können, ein megastarkes Schmerzmittel für 1 Jahr Sex vielleicht und nach der 2. Geburt wieder
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(#4) [Permalink]
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sabrina
 
18.06.2004, 10:19

hallo

deine argumente sind ja gut und schön, aber risiko hast überrall und wennst nur über die strasse gehst. wer kann mir dan zu hundert prozent sagen, das kein auto daherkommt und mich zammführt. gut geh ich den leichteren weg und bleib für immer zuhause, mach alles schalldicht und dan kann mir nichts passiern.

risikos gehörn einfach zum leben datzu ist halt meine meinung. was glaubts was für rsiko ninas herzop. hat, na fragt nicht. da kann ich auch nicht einfach hergehn und sagen"nein ich lass sie nicht op., den diese risikos sind mir einfach zu hoch". die folge wäre das sie spätestens mit 3.jahren nicht mehr am leben wäre.

auch bei einem kaiserschnitt hast genug risiken, also so harmlos wie ihr über den kaiserschnitt tud ist er auch nicht. ja und das argument "zum wohle des kindes", das ist eine fadenscheinige ausrede. ihr hattet angst vor einer spontanen geburt, vor den schmerzen und das wars.

ich hatte bei allen drei geburten angst,die gehört dazu, ist das natürlichste auf der welt finde ich. wissts dan könnts doch gleich allen werdenden müttern sagen, machts es leicht, machts alle einen kaiserschnitt der ist nicht so risikoreich wie eine vaginalgeburt, der vater staad zahlts eh, also was solls ist ja leichter
entschuldigt für meinen sarkasmus, aber es ist schon schlimm die ganze sache. den bald wierd das ganze extrem mit den wunschkaiserschnitt ausarten, dan werden bald richtlinien kommen und dan kann bald ein jeder für den kasierschnitt zahlen. zwar keine notkaiserschnitte, aber frauen wie ich die ein schwer krankes kind in sich tragen, die nicht anders endbinden dürfen, die können dan vielleicht auch zahlen. weis man ja nie heutzutage was der krankenkasse einfällt
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(#5) [Permalink]
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Benutzerbild von granny
granny
 
Frage @ sabrina - 18.06.2004, 10:43

laut statistik austria passieren die meisten unfälle und unglücke dort, wo es scheinbar am sichersten ist: nämlich zu hause.

daß ein kaiserschnitt harmlos sei, hab ich nie behauptet. über die risken und allfällige spätfolgen wird man ja umfassend aufgeklärt.

warum regst du dich so auf, daß "vater staat" die kosten für einen geplanten kaiserschnitt (in einigen bundesländern noch) übernimmt? immerhin übernimmt "vater staat" (sprich der steuerzahler) doch auch die nicht unerheblichen behandlungskosten für deine kleine nina, oder?
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(#6) [Permalink]
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Benutzerbild von cyn
cyn
 
18.06.2004, 10:55

also, ich hätte vorm kaiserschnitt bedeutend mehr angst. auch wüsste ich nicht, welche narkoseform für mich das geringere übel wäre. ich hoffe inständig, dass ich nicht in die medizinisch gebotene situation komme, einen kaiserschnitt zu brauchen.
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(#7) [Permalink]
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Romy
 
18.06.2004, 10:57

ich hatte bei marusha riss 3. gardes. das hat zwar 4 monate zum heilen gebraucht aber ich hatte nie stuhl oder sex- probleme.
deswegen hab ich mich bei timon auch auf eine bel geburt eingelassen, obwohl ich wusste, dass sie mich wieder schneiden werden.
und wieder war die heilung zwar mühsam, aber aufgewogen ( für mich) mit dem geburtserlebnis, kein vergleich.
und wieder hab ich weder stuhl noch sex probleme noch bin ich "auszaht"
im gegenteil, ich hab das gefühl, dass erstens das gefühl zum beckenboden ein besseres geworden ist und der sex sich auch zum positiven verändert hat.
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(#8) [Permalink]
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Benutzerbild von BB73
BB73
 
18.06.2004, 11:03

Zitat:
Zitat von granny
ob wir kinder haben wollen, wann und mit wem wir kinder haben wollen - und wie wir sie auf die welt bringen möchten.
Bei diesem Denkansatz, denkt man aber in 1. Linie nur an sich selber, nicht ans Kind.
Auch wenns mehr Komplikationen (keine Ahnung, ich kenn dazu keine Statistik) bei Vaginalgeburten geben soll, es ist einfach der natürlich Weg ins Leben, wo das Kind den Zeitpunkt selbst bestimmt.

Ausserdem versteh ich nicht, was angenehmer an einem KS sein soll? Dass man danach einen Katheder hat, man gewaschen wird von der Schwester und nicht mal selber die Binden wechseln kann, 3 Tage nicht duschen gehen kann, sein Kind nicht sofort versorgen kann ...
Ja ja ja, Lisi, ich weiss, bei Dir war das alles anderes Kenn aber sonst keine Frau, für die der KS ein klacks war.

lG
BB

P.S. Meine 1. Geburt endete übrigens auch im KS, nach 16 Stunden versuchter Vaginalgeburt.
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(#9) [Permalink]
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Benutzerbild von cyn
cyn
 
18.06.2004, 11:15

Zitat:
Zitat von BB73
Ausserdem versteh ich nicht, was angenehmer an einem KS sein soll?
das versteh ich auch nicht! nach annikas geburt war ich ein energiebündel, vollgepumpt mit endorphinen, bin allein aufs klo, waschen, herumgehen, baby tragen, ins cafe unten im spital gehen, besuch empfangen, telegramm lesen, endlich wieder am bauch liegen beim schlafen...

meine bettnachbarin, 5 jahre jünger, medizinisch indizierter ks, ist nach der geburt wie eine zerprackte fliege dagelegen, damisch von der narkose, kaum fähig den schreienden spross auch nur anzuschauen, später dann geschüttelt vom nachwehentropf, ganz erschöpft, ziemlich unbeweglich, suppe mit schnabeltasse, der spross hat noch immer geschrieen, aber sie war immer noch so erschöpft, dass sie ihn (großes, schweres baby) kaum halten konnte, geschweige denn sinnvolle stillversuche machen konnte.

sie haben mir leid getan, die junge frau und das baby!
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(#10) [Permalink]
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Benutzerbild von granny
granny
 
18.06.2004, 11:20

Zitat:
Zitat von BB73
Bei diesem Denkansatz, denkt man aber in 1. Linie nur an sich selber, nicht ans Kind.
ich nicht. tochter 1 kam "normal" zur welt. nach der tortur war sie blau angelaufen, hatte eine riesige geschwulst am köpfchen, und schrie herzzerreissend.

das baby wurde durch das brutale herauszerren mit sicherheit traumatisiert.
fast ein jahr wehrte sie sich kläglich, wenn ich ihr ein hauberl aufsetzen oder ihr ein leibchen über den kopf ziehen wollte.
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(#11) [Permalink]
Alt
Romy
 
18.06.2004, 11:33

Zitat:
Zitat von granny
ich nicht. tochter 1 kam "normal" zur welt. nach der tortur war sie blau angelaufen, hatte eine riesige geschwulst am köpfchen, und schrie herzzerreissend.

das baby wurde durch das brutale herauszerren mit sicherheit traumatisiert.
fast ein jahr wehrte sie sich kläglich, wenn ich ihr ein hauberl aufsetzen oder ihr ein leibchen über den kopf ziehen wollte.
die geburtsmethoden haben sich in den letzten 20 jahren auch sehr verändert. dass vor einiger zeit kinder und frauen noch nichts wert waren, wissen wir. gsd hat sich dahingehen vieles gebessert und wird noch einiges verbessern.

ich sehe das große glück der frauen nicht mehr von ärzten und krankenhäusern abhängig zu sein. ich darf mich aufklären, ich darf meinungen einholen, ich darf ängste aussprechen, mir meinen arzt aussuchen, das KH und die hebamme. das das nicht immer klappt, ist eine andere geschichte, aber wir sind soweit, dass man es DARF, ohne schief angeschaut zu werden.
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(#12) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von sam-indira
sam-indira
 
18.06.2004, 11:38

also angst vor vaginaler geburt neeeeee überhaupt nicht auch nicht bei meiner ersten dafür hab ich jetzt riesen bammel das es bei den zwillingen nicht normal geht!! das ist eine horrorvorstellung für mich auf einem op tisch zu liegen (angebunden noch dazu) und die geburt so mitzubekommen. auf der anderen seite will ich ja auch nicht darauf verzichten die kleinen gleich zu sehen und nicht erst mal die narkose weg zu stecken!!
aber ich flehe innerlich das es vaginal geht!! und mir die zwerge den gefallen tun das sie richtig liegen! ich will sie vaginal bekommen und gleich danach aufstehen und rummrennen so wie bei meiner ersten geburt und nicht daliegen und hoffen das die narbe keine schmerzen verursacht!! wenn ich dann endlich mal ein paar schritte gehen darf!
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(#13) [Permalink]
Alt
Nessa Nénharma
 
18.06.2004, 11:52

Zitat:
Zitat von BB73
Bei diesem Denkansatz, denkt man aber in 1. Linie nur an sich selber, nicht ans Kind.
Du hast aber auch diesbezüglich eine selektive Wahrnehmung, dann hör doch mal Romy zu - ausser der Lungenausquetscherei war nix davon dem Baby zu Liebe - das hat sie ja auch selbst gesagt, dass es in erster Linie um ihre eigene Selbstbestätigung geht.
Mit Zitat antworten
(#14) [Permalink]
Alt
Romy
 
18.06.2004, 11:55

Zitat:
Zitat von Nessa Nénharma
Du hast aber auch diesbezüglich eine selektive Wahrnehmung, dann hör doch mal Romy zu - ausser der Lungenausquetscherei war nix davon dem Baby zu Liebe - das hat sie ja auch selbst gesagt, dass es in erster Linie um ihre eigene Selbstbestätigung geht.
wo steht das
falschinterpretation.
wenn es so wäre, hätte ich nicht so lange auf ihn gewartet.
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(#15) [Permalink]
Alt
sabrina
 
18.06.2004, 11:56

also sei ma nicht böse, aber die behandlungskosten von nina mit einem kasierschnitt zu vergleichen, ist schon ein bissi stark. den erstens sind ninas behandlungen und untersuchungen und medikamente lebensnotwendig, da steht ein leben auf dem spiel. bei einem wunschkaiserschnitt nicht, den was ist daran lebensnotwendig.

ausserdem ist es ein heidenunterschied, den ich zahle sehrwohl für die behandlungen von nina, teils meine versucherrung, teils meine privatversícherrung, denw enn nina im spital liegt zahle ich sehrwohl einen selbstbehalt und nicht gerade wenig.

also schon ein bissi krotesk ein krankes kind mit einem wunschkaiserschnitt zu vergleichen findest nicht??
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(#16) [Permalink]
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Crush
 
Blinzeln 18.06.2004, 12:16

Zitat:
Zitat von granny

über den andernfreds vorgebrachten vorschlag, in solchen fällen einen therapeuten aufzusuchen, kann ich nur milde lächeln ...
hmm...
also mich würde schon interessieren warum man angst vor der vaginalen greburt hat.
genauso interessant wäre zu wissen warum ICH angst vor einem ks habe.

wenn luca trotz einleitung nicht spätestens am nächsten tag gekommen wäre, wäre eine sectio gemacht worden.
ich bin mir 1000%ig sicher daß ich am tisch liegen geblieben wäre
davor habe ich angst, zb. daß aufgrund meiner körperfülle nicht alles rund läuft und ich zack... dahin bin,
und ich mein baby nie zu gesicht bekomme.
wie begründet dieses gefühl ist kann ich nicht sagen, aber das ist meine hemmschwelle.
auch hätte ich mir keine pda setzen lassen, da hätte ich vorher dsa ganze kh vor schmerzen zusammen geschrien
soviel angst hab ich vor einer nadel im kreuz!

angst ist für mich sehr wohl ein medizinisch gesehener grund es nicht vaginal zu versuchen, was hab ich davon wenn ich so panisch bin daß ich mich nicht entspannen kann, so verkrampft bin daß es schlußendlich in einer not-sectio endet;
allerdings bin ich mir gaaaaaaaaaaanz sicher daß viele sich alles viel düsterer ausmalen als es ist
(auch mein bammel vor einem ks)

therapie finde ich also nicht schlecht, allerdings soll sie nicht das ziel haben von einer vaginal oder sectio geburt zu überzeugen, sondern den grund für die angst zu verstehen

i weis net ob mein verwirrtes kopferl jetzt alles richtig rübergebracht hat

lg tatjana
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(#17) [Permalink]
Alt
fruchtzwerg
 
alles hat risiken.. ks genauso wie eine vaginale entbindung... - 18.06.2004, 12:40

aber da dürfte ich theoretisch nicht einmal auf die strasse gehen, passieren kann überall was..

- sauerstoffmangel und hirnschädigung des babys während der geburt
- im bereich des beckens kommt es zu zahlreichen mikroverletzungen von muskeln, nerven und bindegewebe durch überdehnung
- 5 bis 10% aller frauen können nach einer vaginalgeburt ihren harn oder stuhl nicht halten und müssen (vorübergehend ?) windeln tragen
- beckenbodenvorfall und gebärmuttersenkung
- infektion der nähte nach dammschnitt oder dammriss
- negative auswirkungen auf das sexualleben
- das gefühl, nach der geburt augeleiert zu sein und kaputte geschlechtsorgane zu haben


über manches musste ich schon schmunzeln...
wie etwa die angst nach der geburt "ausgeleiert" zu sein..
nein bei mir ist es sogar nach 4 geburten nicht so als würde man eine knackwurst in ein saal werfen. gute beckenbodengymnastik hilft wieder alles ins lot zu bringen.
ja sicher hatte ich meine not was das urinieren anbelangt, anfangs wenn ich wasser plätschern hörte hatte ich probleme den harn zu halten. diese probleme waren innerhalb von 2-3 wochen ganz weg und habe jetzt absolut keine blasenbeschwerden
negative auswirkungen auf das sexualleben?? ich weiss dass mein körper höchstleistung vorbracht hat und ich empfinde ihn jetzt ganz anders als vor die geburten. mein sexualleben ist bei weitem besser geworden, genau aus dem grund, weil ich eine viel positivere einstellung zu mir habe trotz schwangerschaftstreifen usw... als vorher.!
also keine rede von "kaputten geschlechtsorganen" ...hört sich fast schon an als müsste jede frau zum TÜV wenn sie vaginal entbunden hat...
gebärmuttersenkung....... bekommt auch eine frau nach KS-geburten. meine mama hatte 3 x kaiserschnitt und dennoch eine gebärmuttersenkung.
ich glaube ein bisschen mehr selbstbewußtsein und vertrauen in den eigenen körper könnte manchen frauen nicht schaden..

Geändert von fruchtzwerg (18.06.2004 um 12:43 Uhr)
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(#18) [Permalink]
Alt
lisi1981
 
18.06.2004, 12:56

eben - jede seite birgt gewisse risiken ... deswegen hat frau trotzdem das recht, für sich entscheiden zu können bzw. zu dürfen, wie sie es zu ende bringen will
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(#19) [Permalink]
Alt
Nessa Nénharma
 
18.06.2004, 13:27

Zitat:
Zitat von Romy
wo steht das
wenn es so wäre, hätte ich nicht so lange auf ihn gewartet.
Wieso das gehört ja auch dazu - zur Selbstpräsentation - ob das im Sinne des Babys war, ist ja zweitrangig (aber nur VIELLEICHT von Vorteil) - [ironieon]gibt ja in Übersee einen Fall, wo Frau auch recht lange zugewartet hat....(und ein Zwilling deswegen verstorben ist, weil sie keinen Kaiserschnitt wollte) - Bradykardie, was in Alternativ-KH als "Schlafen des Babys" ausgelegt wird etc. etc. - all das kommt einer Frau entgegen, die keinen KS will und sie kann sich bequem rausreden, alles für ihr Baby zu tun - dabei geht es nur darum, dass sie unbedingt vaginal entbinden will, auf ihr "natürlichen" Wehen warten will (weil nicht so schmerzhaft wie eine Einleitung) etc. etc. - weil SIE das braucht - und es schreien hunderttausend Hebammen und andere Frauen, dass das Baby sich das so aussucht (sehr fein - nicht?)[ironieoff]
Mit Zitat antworten
(#20) [Permalink]
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schnuzimaus
 
18.06.2004, 13:52

Ist zwar mein erstes Kind, aber da werd ich einfach mal mitmischen.

Ich hab mehr Angst vor einem Kaiserschnitt als vor einer "normalen" Geburt. Keine Ahnung wieso das so ist, aber ich will mein Kind vaginal zur Welt bringen. Wenn´s nicht anders geht, wird mir ein KS eh nicht erspart bleiben.
Wir hatten bis vor kurzem auch noch eine Querlage - da war der KS schon im Gespräch - und ich muß sagen ich bin froh das sich unser Zwerg jetzt in SL gedreht hat.

Meine Freundin hatte im April einen KS - da haben die Ärzte und alle nur gepfuscht was das Zeug gehalten hat.
Es muß ja nicht bei jedem was sein, aber es kann.

Ich werde es vaginal auf alle Fälle versuchen, falls er/sie nicht will oder sich nochmal dreht werd ich auch einen KS haben.
Leider hab ich nicht wirklich eigene Erfahrungswerte - ich kann mir auch nur von anderen alles anhören.

Liebe Grüße
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