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Elke1975
 
Ab welchem Alter ist ein Kind 'austherapiert'? - 05.03.2011, 19:50

Hallo!



Ab welchem Alter ist ein Kind eigentlich quasi austherapier? Also ab wann es keinen Sinn mehr macht Therapien zu machen, da es nix mehr nützt quasi????

Geht mal nicht um uns, aber um ein mir gut bekanntes Mädel. Sie ist bald 14 und hat shcon seit ich sie kenne enorme Probleme vor allem motorisch, Gleichgewicht, Wahrnehmung, wirklich auffällige Probleme, auch für Laien auf den ersten Blick erkennbar...Sie waren mal in Ergo mit ihr, aber seit sicher 5 Jahren machen sie nichts mehr....

Da mir ja enorm viel einfällt, was so möglich ist an Therapien, frag ich mich einfach, ob es eben ab einem gewissen Alter kein Arzt mehr 'verschreibt' oder die Eltern einfach nix mehr machen....


Würd mich einfach interessieren....danke
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Schamanin
 
05.03.2011, 20:11

ich glaub, mit all den möglichkeiten, die es gibt, ist ein kind/jugendlicher/erwachsener mit problemen nie "austherapiert". die frage, die sich mir dabei stellt, wie sinnvoll sind therapien.

ich gestehe, mein kind bekommt im moment nur ergo und das auch nur deswegen, weil die therapeutin in die schule kommt und sie mir quasi zugeflogen ist. auf die suche hätt ich mich derzeit nicht gemacht. ich bin auch so mit meinem sohn beschäftigt genug und die meisten therapeuten haben nicht die zeit oder was auch immer, sich auf das geschwindigkeitsniveau meines sohnes zu begeben. der letzte logopäde, der mein kind "begutachtet" hat, hat gemeint, sinn macht es sicher, aber es würde wahrscheinlich schon 10 einheiten dauern, um ein erreichbares ziel zu definieren. und ohne ziel, einfach so, hat therapie net viel sinn. meine letzte helferkonferenz hat mir gezeigt, all die "schlauen" leute stehen noch viel mehr an, als ich selbst. und ja, ich mag ganz einfach nicht mehr. es leidet bei uns viel zu sehr die lebensqualität darunter.
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(#3) [Permalink]
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Elke1975
 
05.03.2011, 20:27

Zitat:
Zitat von Schamanin Beitrag anzeigen
ich glaub, mit all den möglichkeiten, die es gibt, ist ein kind/jugendlicher/erwachsener mit problemen nie "austherapiert". die frage, die sich mir dabei stellt, wie sinnvoll sind therapien.

ich gestehe, mein kind bekommt im moment nur ergo und das auch nur deswegen, weil die therapeutin in die schule kommt und sie mir quasi zugeflogen ist. auf die suche hätt ich mich derzeit nicht gemacht. ich bin auch so mit meinem sohn beschäftigt genug und die meisten therapeuten haben nicht die zeit oder was auch immer, sich auf das geschwindigkeitsniveau meines sohnes zu begeben. der letzte logopäde, der mein kind "begutachtet" hat, hat gemeint, sinn macht es sicher, aber es würde wahrscheinlich schon 10 einheiten dauern, um ein erreichbares ziel zu definieren. und ohne ziel, einfach so, hat therapie net viel sinn. meine letzte helferkonferenz hat mir gezeigt, all die "schlauen" leute stehen noch viel mehr an, als ich selbst. und ja, ich mag ganz einfach nicht mehr. es leidet bei uns viel zu sehr die lebensqualität darunter.


Aha. danke....mir tut das Mädl schon öfters leid, weil sie ziemlich gehänselt und ausgeschlossen wird, in der Schule extrem und ich eben denke, dass es einiges an MÖglichkeiten gäbe für sie, die ich halt jetzt kenne (durch meinen Sohn), ich oft überlege, ob ich was sagen soll oder nicht....es geht mich ja nix an im Grunde und ich kenne die Gründe nicht, warum sie nix mehr machen, vielleicht gibt es auch keine erreichbaren/greifbaren Ziele mehr für sie, vielleicht haben sie aber auch einfach nur aufgegeben, weil anstrengend ist es natürlich schon alles.....ich reiss mir ja auch den 'Hax' aus für meinen Sohn
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(#4) [Permalink]
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Benutzerbild von erith
erith
 
06.03.2011, 07:05

ich versteh schamanin gut

allerdings is das wieder ein anderer fall.
ich hätt gsagt, wenn das mädchen leidet weils auffällig ist, dann ghört was gmacht von den eltern oder? u i bin mir sicher das auch schamanin da dann so reagiern würde
grad jetz wos in die pupertät kommt, wär ein bisschen unterstützung gut. ich will jetzt nicht über die eltern schimpfen, nur hört sich des für mich so an wie des von meiner freundin.. sie is der meinung, die therapien sind für die fisch. is nur geldmacherei. er wird von alleine größer und dann lösen sich die probleme auch von alleine. das ist nur ein reifungsprozess, der bei ihm halt langsamer von stattengeht als bei anderen. deswegn braucht er aber keine therapie.
sie waren ca 10 einheiten in therapie
ich geh mit meiner des 3. jahr jetz. manchmal sind die fortschritte SOOO offensichtlich und dann is wieder mal pause
vl redest mal mit der mama von ihr? weiss nicht, bist befreundet? sonst kannst eh nix sagen, oder du redst mit dem mädchen? schwierig...ich könnt mich nicht raushalten loool i würd sicher eine am deckel kriegen weils mi nix angeht
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(#5) [Permalink]
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Benutzerbild von Cat-Steve
Cat-Steve
 
06.03.2011, 07:35

Nachdem der Mensch sich ja immer verändern kann, würde ich da auch keine Grenze ziehen, vor allem keine Altersgrenze (wie wir ja zur Genüge wissen, ist nicht jedes Kind im selben chronologischen Alter gleich weit entwickelt).

Mir hat einmal eine Therapeutin gesagt "solange bis der Leidensdruck weg ist". Man könnte vielleicht noch ergänzen "oder bis man´s nicht mehr aushält" - das trifft wohl auf Schamanin zu.

Was ich sehr gut verstehe, denn nichts ist schöner als eine gewisse Normalität im Alltag, der oft eh´ schon anstrengend genug ist mit Familie, Beruf,...

Ich möchte zumindest noch bis zur Schule relativ intensiv weitermachen, aber sicher nicht mehr viele Jahre. Wir haben ja auch schon 4 1/2 Jahre Therapieerfahrung hinter uns, und das bei einem jetzt 5 1/2-jährigen Kind...
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(#6) [Permalink]
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Elke1975
 
06.03.2011, 08:32

Zitat:
Zitat von Cat-Steve Beitrag anzeigen
Nachdem der Mensch sich ja immer verändern kann, würde ich da auch keine Grenze ziehen, vor allem keine Altersgrenze (wie wir ja zur Genüge wissen, ist nicht jedes Kind im selben chronologischen Alter gleich weit entwickelt).

Mir hat einmal eine Therapeutin gesagt "solange bis der Leidensdruck weg ist". Man könnte vielleicht noch ergänzen "oder bis man´s nicht mehr aushält" - das trifft wohl auf Schamanin zu.

Was ich sehr gut verstehe, denn nichts ist schöner als eine gewisse Normalität im Alltag, der oft eh´ schon anstrengend genug ist mit Familie, Beruf,...

Ich möchte zumindest noch bis zur Schule relativ intensiv weitermachen, aber sicher nicht mehr viele Jahre. Wir haben ja auch schon 4 1/2 Jahre Therapieerfahrung hinter uns, und das bei einem jetzt 5 1/2-jährigen Kind...


Ja, das Mädchen leidet und sie hat einen großen Leidensdruck, hauptsächlich eben wegen der anderen Kinder....ich wußte schon, dass Kinder gemein sein können, aber was sie mit ihr alles so anstellen und sie heißen, das sprengt ja fast den Rahmen


Deshalb wundere ich mich einfach, dass sie rein gar nix machen mehr, schon seit Jahren eben nicht mehr, wobei es ja auch viel Angebot gäbe, was nicht rein Therapie ist, aber auch super für Motorik wie z.B. KInderklettern oder Reiten etc.....naja, bei Gelegenheit frag ich jetzt dann mal....
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(#7) [Permalink]
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Benutzerbild von erith
erith
 
06.03.2011, 09:06

@elke: kinder können noch viel viel grausamer sein als du es dir vorstellen kannst und als du es jetzt erlebt hast ich hatte jahrelang erfahrung damit und da war vom normaln verprügeln über alle möglichen beleidigungen, reime etc alles dabei bis hin zum verfolgt werden, sachen weggenommen und zerschnitten, in wasser getränkt, im schrank eingesperrt, haare abgeschnitten, festgehalten und in den mund gespuckt, kaugummi oder kletten so fest in die haare reingerieben das ich löcher am kopf hatte, weil mama sie nicht mehr rausbekommen hat (u des bei popolangen haaren) solche aktionen fanden immer statt wo mich mind 4 letue festhielten und einer war der folterer. hab ich dann mal wem erwischt und ihn mit gleicher münze heimgezahlt war sofort ein böser elternteil da bzw die polizei. ich wurde mit steinen beschmissen, mit stecken verprügelt, in dornen gesteckt....soll i weitererzählen? ggg ahja es waren nicht nur 1-2-3 kinder, es war die ganze schule zum schluss. sobald jemand den stempel drauf hat, dauerts nicht lange und du wirst von allen so behandelt....
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(#8) [Permalink]
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Schamanin
 
06.03.2011, 19:10

Zitat:
Zitat von erith Beitrag anzeigen
ich versteh schamanin gut

allerdings is das wieder ein anderer fall.
ich hätt gsagt, wenn das mädchen leidet weils auffällig ist, dann ghört was gmacht von den eltern oder? u i bin mir sicher das auch schamanin da dann so reagiern würde
da irrst du dich! warum soll ich mein kind traktieren, weil andere offensichtlich zu blöd sind, anderssein zu akzeptieren? das blöd ist jetzt ein bisschen unfair, weil bezüglich integration bzw. inklusion haben wir einfach noch einen weiten weg vor uns. aber vielleicht tu ich mir mit'm stinken leicht, weil ich das schwimmen gefunden hab und es meinem kind sowas von egal ist, dass er auffällt. ich glaub, manchmal genießt er es sogar . es ist ja auch nicht so, dass ich nichts tue - im gegenteil, ich hab schon alles abgegrast .

aber ich glaub nicht, dass man das mal wieder nicht pauschal beantworten kann.

@ elke: vielleicht würd diesem mädchen auch eher helfen, eine gruppe zu finden, in der sie zeigen kann, was sie kann. so wie bei meinem sohn das schwimmen. aber diese gruppen gibt's auch nicht wie sand am meer. und dann fällt mir noch der rüdiger dahlke mit seiner tochter ein, der einmal gemeint hatte, es war sehr schwer zu akzeptieren, dass seine tochter einfach glücklich war so wie sie ist und ausgesprochen therapieresistenz war.
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(#9) [Permalink]
Alt
Elaine
 
06.03.2011, 20:02

Also ich glaube, solange man Probleme hat und es eine Therapie dafür gibt ist man nicht austherapiert ABER bei größeren Kindern ist es oft schwierig, diese für eine Therapie auch zu begeistern.

Meine fast 12 jährige bekommt z.B. zur Zeit auch keine Ergo mehr, weil SIE einfach nicht möchte und es nichts bringt, wenn sie sich dagegen sperrt. Sie bekommt zur Zeit nur Heilpädagogisches Voltigieren und das macht ihr Spaß und tut ihr gut.

Es ist auch einfach ein Zeitfaktor, da mit der Schule ohnehin sehr wenig Freizeit bleibt, die man als Jugendlicher halt dann nicht unbedingt mit Therapien verbringen möchte. Für mich ist es da schon sehr wichtig, die Wünsche meiner Tochter auch zu akzeptieren (sie zeigt z.B. deutliche Asperger Symptome, möchte aber nicht ausgetestet werden, was ich auch akzeptiere).

Lg Ela
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(#10) [Permalink]
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Elaine
 
06.03.2011, 20:07

Zitat:
Zitat von Elke1975 Beitrag anzeigen
Ja, das Mädchen leidet und sie hat einen großen Leidensdruck, hauptsächlich eben wegen der anderen Kinder....ich wußte schon, dass Kinder gemein sein können, aber was sie mit ihr alles so anstellen und sie heißen, das sprengt ja fast den Rahmen


Deshalb wundere ich mich einfach, dass sie rein gar nix machen mehr, schon seit Jahren eben nicht mehr, wobei es ja auch viel Angebot gäbe, was nicht rein Therapie ist, aber auch super für Motorik wie z.B. KInderklettern oder Reiten etc.....naja, bei Gelegenheit frag ich jetzt dann mal....

Ich glaube eine Therapie würde das Problem nicht lösen. Kinder können grausam sein und sie finder IMMER einen Grund ihr "Opfer" zu pisacken, das hängt nicht unbedingt mit Motorikproblemen zusammen.
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(#11) [Permalink]
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Benutzerbild von katanna
katanna
 
06.03.2011, 20:13

Ich kann jetzt nur von meinem Kind sprechen und er wird "in welcher Form auch immer" ein lebenlang Therapie brauchen. Allerdings Therapie im weiteren Sinn. Ich denke da z.B. an gezielte Übungen für seine Dehnbarkeit, für seine Muskeln, etc.

Ein Körper gehört bewegt, ist ja bei einem Erwachsenen nix anderes, nur weil man ein gewisses Alter erreicht hat, muss man doch nicht aufhören??

Oder meinst du was anderes?
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(#12) [Permalink]
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Benutzerbild von Dara
Dara
 
06.03.2011, 22:24

, nur hört sich des für mich so an wie des von meiner freundin.. sie is der meinung, die therapien sind für die fisch. is nur geldmacherei. er wird von alleine größer und dann lösen sich die probleme auch von alleine. das ist nur ein reifungsprozess, der bei ihm halt langsamer von stattengeht als bei anderen. deswegn braucht er aber keine therapie.
sie waren ca 10 einheiten in therapie



sehe ich genauso!!! war 3 einheiten si - is vollkommen für die fisch, weil mein Sohn nach dem 2. mal gesagt hat er will dort nicht mehr hin.
haben 20 Einheitein Equo, die hätte ich weiter gemacht, haben ihm Spass gemacht, aber da hat uns die therapeutin nicht mehr genommen!!!

Kommt drauf an, was jemand hat, aber vieles wächst sich ohne therapien auch aus. Sinn machen die nur, wenn sie nicht Stress bedeuten und vor allem wenn die kinder sie machen wollen!!1
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(#13) [Permalink]
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Benutzerbild von Cat-Steve
Cat-Steve
 
07.03.2011, 05:19

Zitat:
Zitat von Dara Beitrag anzeigen
, nur hört sich des für mich so an wie des von meiner freundin.. sie is der meinung, die therapien sind für die fisch. is nur geldmacherei. er wird von alleine größer und dann lösen sich die probleme auch von alleine. das ist nur ein reifungsprozess, der bei ihm halt langsamer von stattengeht als bei anderen. deswegn braucht er aber keine therapie.
sie waren ca 10 einheiten in therapie



sehe ich genauso!!! war 3 einheiten si - is vollkommen für die fisch, weil mein Sohn nach dem 2. mal gesagt hat er will dort nicht mehr hin.
haben 20 Einheitein Equo, die hätte ich weiter gemacht, haben ihm Spass gemacht, aber da hat uns die therapeutin nicht mehr genommen!!!

Kommt drauf an, was jemand hat, aber vieles wächst sich ohne therapien auch aus. Sinn machen die nur, wenn sie nicht Stress bedeuten und vor allem wenn die kinder sie machen wollen!!1
Wahrnehmungsstörungen respektive neurologische Probleme wachsen sich nicht wirklich aus. Ein intelligentes Kind lernt oft, seine Probleme zu kompensieren (also irgendwie anders zu lösen, wenn die Sinnesinformationen nicht ausreichen), aber das ist nicht effizient und für das Kind energieraubend, dessen sollte man sich schon bewusst sein.

Ich bin auch kein Anhänger von "Ergo unter allen Umständen" und finde die Preise, die da stundenweise verrechnet werden, unangebracht und unverschämt. Aber man kann einem auffälligen Kind ja auch selbst viele Sinnesreize respektive die Möglichkeit zu einer sinnvollen Bewegung schaffen. Einfach nur alles ablehnen und hoffen, dass sich das Problem auswächst, grenzt an Glücksspiel.
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(#14) [Permalink]
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Benutzerbild von erith
erith
 
07.03.2011, 07:00

Zitat:
Zitat von Schamanin Beitrag anzeigen
da irrst du dich! warum soll ich mein kind traktieren, weil andere offensichtlich zu blöd sind, anderssein zu akzeptieren? versuch i neu zu formoliern das blöd ist jetzt ein bisschen unfair, weil bezüglich integration bzw. inklusion haben wir einfach noch einen weiten weg vor uns. aber vielleicht tu ich mir mit'm stinken leicht, weil ich das schwimmen gefunden hab und es meinem kind sowas von egal ist, dass er auffällt. ich glaub, manchmal genießt er es sogar . es ist ja auch nicht so, dass ich nichts tue - im gegenteil, ich hab schon alles abgegrast .EBEN ggg hilft ihm doch oder?

aber ich glaub nicht, dass man das mal wieder nicht pauschal beantworten kann.

@ elke: vielleicht würd diesem mädchen auch eher helfen, eine gruppe zu finden, in der sie zeigen kann, was sie kann. so wie bei meinem sohn das schwimmen. JAJAJAJA aber diese gruppen gibt's auch nicht wie sand am meer. und dann fällt mir noch der rüdiger dahlke mit seiner tochter ein, der einmal gemeint hatte, es war sehr schwer zu akzeptieren, dass seine tochter einfach glücklich war so wie sie ist und ausgesprochen therapieresistenz war.
hmm falsch ausgedrückt, bzw falsch rübergekommen lol....das kind leidet weil keiner was tut um ihr zu helfen. grobmotoriksachen gleichgewicht etc, kann man schon gut therapiern und wie hier genannt wurde wegen wahrnehmung, nö des wächst sich nicht aus, stimmt, und sie lernen des zu kombensiern. auch viele andere sachen kann man nicht "einfach" therapiern, aber das selbstwertgefühl der kinder stärken und helfen. und ich find, man kommt mit den therapien (wurscht welche) aus dem eigenen kreis raus und das kind merkt, das es auch ausenstehende gibt, die einen so nehmen wie man ist und wege bieten, die es vl besser machen oder man besser damit umgehen lernt. (hülfe is des dany-deutsch waaaaa) ausserdem kriegt man da sehr oft (i zumindest) wertvolle tips (guck immer zu)
@schamanin klar tust du das und i irr mi nit hihi (mitnfußaufstampf I HOB RECHT lol naaaa scherzal) gehts mit dein sohn schwimmen oder nicht? muss ja nicht ergo oder so sein. schwimmen tut ihm gut oder? also tust was dafür. hast ja auch nicht einfach alles hingschmissn und dir gedacht, wird von alleine ....hmm kommt noch immer nicht so ganz rüber wie ich mein loool vl verstehst mich ja

bin heut zu müd um meine gedanken der welt klarer mitzuteilen lassen sich nicht ordnen heute lol
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(#15) [Permalink]
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Benutzerbild von babsi60
babsi60
 
07.03.2011, 09:11

Bei manchen Sachen ist es schon so dass bis zu eienm besteimmten Alter die Entwicklung abgeschlossen ist.
Meine Freundin hat ein Kind das schlecht sprechen kann leider hat sie nicht wirklich etwas dagegen getan ausser Logopädie. Vor einiger Zeit hiess es dann jetzt ist die Sprachreife abgeschlossen jetzt wird es nicht mehr anders. Da war sie 11 jahre alt.
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(#16) [Permalink]
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Schamanin
 
07.03.2011, 09:18

Zitat:
Zitat von erith Beitrag anzeigen
hmm falsch ausgedrückt, bzw falsch rübergekommen lol....das kind leidet weil keiner was tut um ihr zu helfen. grobmotoriksachen gleichgewicht etc, kann man schon gut therapiern und wie hier genannt wurde wegen wahrnehmung, nö des wächst sich nicht aus, stimmt, und sie lernen des zu kombensiern. auch viele andere sachen kann man nicht "einfach" therapiern, aber das selbstwertgefühl der kinder stärken und helfen. und ich find, man kommt mit den therapien (wurscht welche) aus dem eigenen kreis raus und das kind merkt, das es auch ausenstehende gibt, die einen so nehmen wie man ist und wege bieten, die es vl besser machen oder man besser damit umgehen lernt. (hülfe is des dany-deutsch waaaaa) ausserdem kriegt man da sehr oft (i zumindest) wertvolle tips (guck immer zu)
@schamanin klar tust du das und i irr mi nit hihi (mitnfußaufstampf I HOB RECHT lol naaaa scherzal) gehts mit dein sohn schwimmen oder nicht? muss ja nicht ergo oder so sein. schwimmen tut ihm gut oder? also tust was dafür. hast ja auch nicht einfach alles hingschmissn und dir gedacht, wird von alleine ....hmm kommt noch immer nicht so ganz rüber wie ich mein loool vl verstehst mich ja

bin heut zu müd um meine gedanken der welt klarer mitzuteilen lassen sich nicht ordnen heute lol
klar hast recht, ich mach net nix (kichkich, die doppelte verneinung liegt mir im moment), aber deswegen, weil mein kind es auch will. wir wissen nicht, warum besagtes mädchen leidet und besagte eltern nichts tun. es gibt soooo viele gründe dafür.
Mit Zitat antworten
(#17) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von Cat-Steve
Cat-Steve
 
07.03.2011, 09:48

Zitat:
Zitat von babsi60 Beitrag anzeigen
Bei manchen Sachen ist es schon so dass bis zu eienm besteimmten Alter die Entwicklung abgeschlossen ist.
Meine Freundin hat ein Kind das schlecht sprechen kann leider hat sie nicht wirklich etwas dagegen getan ausser Logopädie. Vor einiger Zeit hiess es dann jetzt ist die Sprachreife abgeschlossen jetzt wird es nicht mehr anders. Da war sie 11 jahre alt.
Wenn es sich z.B. um eine verbale Dyspraxie handelt, kann man auch in höherem Alter noch therapieren. Ich würde mich da niemals auf ein chronologisches Alter festlegen lassen, immer den betroffenen Menschen anschauen.
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(#18) [Permalink]
Alt
Lasurstein
 
08.03.2011, 13:07

Die Ulla Kiesling meint, so bis ca. 9 Jahre kann man mit der Wahrnehmung therapeutisch noch sehr viel machen, nachher wirds schwieriger. Umso jünger das Kind umso besser, aber Sinn macht es sicher zu jedem Zeitpunkt, lieber später als nie.
Mit Zitat antworten
(#19) [Permalink]
Alt
Schamanin
 
08.03.2011, 15:09

Zitat:
Zitat von Lasurstein Beitrag anzeigen
Die Ulla Kiesling meint, so bis ca. 9 Jahre kann man mit der Wahrnehmung therapeutisch noch sehr viel machen, nachher wirds schwieriger. Umso jünger das Kind umso besser, aber Sinn macht es sicher zu jedem Zeitpunkt, lieber später als nie.
seit ich mit meinem sohn hupf und kreisel hat sich meine wahrnehmung auch deutlich verbessert und ich hab die 40 überschritten.

natürlich macht es auch einen unterschied, ob ich eine fähigkeit wieder erlernen oder überhaupt neu lernen muss.
Mit Zitat antworten
(#20) [Permalink]
Alt
Lasurstein
 
08.03.2011, 18:12

Zitat:
Zitat von Schamanin Beitrag anzeigen
seit ich mit meinem sohn hupf und kreisel hat sich meine wahrnehmung auch deutlich verbessert und ich hab die 40 überschritten.

natürlich macht es auch einen unterschied, ob ich eine fähigkeit wieder erlernen oder überhaupt neu lernen muss.
Ja so gehts mir wohl auch. Musste auch erst meine Tochter kriegen, um mich mit der Wahrnehmung überhaupt erst auseinanderzusetzen ! Mein Gott, wie unbedarft und unwissend war ich bei meinem Sohn, aber aus ihm ist auch was geworden !
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