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SuziQ
 
Was wäre richtig gewesen? - 02.11.2010, 10:07

Hallo alle miteinander!

mich beschäftigt da etwas schon seit einiger zeit, und ich würde gerne meinungen dazu hören und mit euch diskutieren.

es geht um folgendes:
mein sohn (mittlerweile 4 monate alt und vollgestillt) war von anfang an ein kampftrinker. war super, weil ich sehr schnell den milcheinschuss hatte (den ich fast nicht gemerkt hätte so wenig unangenehm wie er war). außerdem keine probleme mit den brustwarzen, also von daher alles super

mit 3 tagen hat er abends einen stundenlangen stillmarathon hingelegt, ist dabei immer unruhiger geworden und hat irgendwann nur noch gebrüllt. ich war zu der zeit noch im KH (war 5 tage drin wegen KS). milch hatte ich schon viel, es ist immer noch geronnen als er schon unzufrieden war. die kinderschwestern haben dann einiges probiert gegen bauchweh (bauchmassage, darmrohr), hat nix geholfen. sie haben mir dann bestätigt dass er hunger hat und mir geraten, einmalig ein flascherl zu geben. er hat es gierigst hinuntergeschlungen und dann selig geschlafen. für mich damals ein zeichen, richtig gehandelt zu haben.
das ganze hat sich am nächsten abend und 3 wochen später wieder an 2 abenden wiederholt.
kinderschwestern im KH und auch meine kinderärztin haben mir versichert, dass es sein kein problem für meinen vollstill-wunsch darstellt, wenn ich anfangs ausnahmsweise flascherl gebe.

tatsache ist: es hat tatsächlich im unserem fall nicht geschadet. er hat es genau diese 4 mal gebraucht, danach genauso gerne an der brust getrunken und nie wieder anzeichen gezeigt, dass er "zuwenig" hätte.

NUR: wenn ich hier im forum so mitlese, habe ich den eindruck, wenn ich damals hier geschrieben hätte, hätte ich zu hören bekommen, dass diese vorgehensweise absolut falsch ist. eine (stillenden) freundin hat mir damals entsetzt an den kopf geworfen, was ich da um gotteswillen getan habe, ich hätte mir damit eh schon das stillen versaut (seeeehr aufbauend, so verzweifelt wie ich damals war).

ich muss dazu sagen, dass ich mir die entscheidung damals wirklich nicht leicht gemacht habe, ich hatte damals schon so eine ahnung dass es nach hinten losgehen könnte mit dem stillen, aber ich war wie gesagt verzweifelt und die KiÄ und -schwestern haben mir schließlich dazu geraten, und die müssten es ja am besten wissen, oder?

aber was hätte ich anders machen sollen? er hatte schließlich hunger, oder?

beim zweiten würde ich gerne von anfang an alles richtig machen mit dem stillen. und jetzt habe ich gerade den nötigen abstand, die sache in ruhe zu diskutieren.

also, her mit euren meinungen bitte!!

lg suzi
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Kitty79
 
02.11.2010, 10:29

Hallo Suzi!

Anscheinend hast Du ja alles richtig und zur Zufriedenheit Deines Babys gelöst und kannst jetzt problemlos stillen.

Da würd ich mir keine Gedanken mehr machen!
Und beim nächsten Kind wieder auf mein Gefühl und seine Bedürfnisse hören!

Eine schöne Stillzeit noch!

lg
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Dieser Beitrag von Kitty79 gefällt 4 Usern: becole, morle, Schneebesen, SuesseMaus87
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Conny13
 
02.11.2010, 10:39

Meine Maus hat in den ersten Tagen sehr viel abgenommen, beim Abpumpversuch habe ich auch nur 10 ml zusammenbekommen. Also habe ich einem Fläschchen zugestimmt, hab mir Sorgen um den Zwerg gemacht. Stillen hat nach ein paar Tagen super funktioniert, hatten danach nie mehr Probleme. Fräulein war später sogar rigorose Flascherlverweigerin (hat in ihrem Leben 3 Flascherl getrunken...)

Ob ich es wieder so machen würde? Darüber habe ich mir nie Gedanken gemacht. Wahrscheinlich schon, wenn ich wieder so ein zartes Baby hätte.
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(#4) [Permalink]
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Benutzerbild von morle
morle
 
02.11.2010, 10:49

Ich finde es ist immer wichtig auch auf sein Gefühl zu hören.

Und, es gibt bestimmt Fälle wo es besser gewesen wäre das Flascherl wegzulassen, vielleicht auch weil manche Mütter dann viel schneller zum Flascherl greifen weil sie einfach nicht mehr wissen was sie machen sollen und somit - ohne es zu wollen - auf dem Weg zum Abstillen sind.

Für mich wäre Flascherl nie in Frage gekommen, trotz zartem Kind, trotz kleineren Stillstreiks und trotz dem Stress den Vollstillen mitunter auch bedeuten kann. Ich war immer überzeugt davon dass die Natur meinem Körper die Mittel mitgegeben hat um mein Kind zu ernähren. Mein Kind hat außer im Krankenhaus (ohne meine Zustimmung) niemals ein Flascherl gesehen.

Du sagst doch selbst dass du deine Entscheidungen für richtig gehalten hast, somit passt das auch. Mir wär das ziemlich egal ob ein Forum Entscheidungen die ich für gut befunden habe, auch gutheißt, hier findet man sowieso zu jedem Thema einen der meint er wüsste es als Einziger wies wirklich geht.
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Nicci32
 
02.11.2010, 11:51

Ich ,musste damals im Kh auch zufüttern-täglich!!!Aber ich stille jetzt nach drei Jahren immer noch
Ich hab wirklich keine Ahnung wieso es bei vielen problemlos hinhaut und andere dann abstillen müssen.Vielleicht das Unterbewusstsein?Ich war fest entschlossen zu stillen,weil es einfach seeeehr praktisch war und ist.Ich denk mal,dass es viel Frauen gibt,die sich so nicht zuzugeben trauen,dass sie das nicht wollen und dann ihr Unterbewusstsein nachhilft und die Milch einfach weniger wird.So sind sie dann offiziell freigesprochen von jeder "Schuld"(in Anführungszeichen,weil es doch wirklich jeder selbst überlassen sein sollte).Ist mal so ein Gedanke
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(#6) [Permalink]
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Benutzerbild von becole
becole
 
02.11.2010, 11:59

Zitat:
Zitat von SuziQ Beitrag anzeigen
Hallo alle miteinander!

mich beschäftigt da etwas schon seit einiger zeit, und ich würde gerne meinungen dazu hören und mit euch diskutieren.

es geht um folgendes:
mein sohn (mittlerweile 4 monate alt und vollgestillt) war von anfang an ein kampftrinker. war super, weil ich sehr schnell den milcheinschuss hatte (den ich fast nicht gemerkt hätte so wenig unangenehm wie er war). außerdem keine probleme mit den brustwarzen, also von daher alles super

mit 3 tagen hat er abends einen stundenlangen stillmarathon hingelegt, ist dabei immer unruhiger geworden und hat irgendwann nur noch gebrüllt. ich war zu der zeit noch im KH (war 5 tage drin wegen KS). milch hatte ich schon viel, es ist immer noch geronnen als er schon unzufrieden war. die kinderschwestern haben dann einiges probiert gegen bauchweh (bauchmassage, darmrohr), hat nix geholfen. sie haben mir dann bestätigt dass er hunger hat und mir geraten, einmalig ein flascherl zu geben. er hat es gierigst hinuntergeschlungen und dann selig geschlafen. für mich damals ein zeichen, richtig gehandelt zu haben.
das ganze hat sich am nächsten abend und 3 wochen später wieder an 2 abenden wiederholt.
kinderschwestern im KH und auch meine kinderärztin haben mir versichert, dass es sein kein problem für meinen vollstill-wunsch darstellt, wenn ich anfangs ausnahmsweise flascherl gebe.

tatsache ist: es hat tatsächlich im unserem fall nicht geschadet. er hat es genau diese 4 mal gebraucht, danach genauso gerne an der brust getrunken und nie wieder anzeichen gezeigt, dass er "zuwenig" hätte.

NUR: wenn ich hier im forum so mitlese, habe ich den eindruck, wenn ich damals hier geschrieben hätte, hätte ich zu hören bekommen, dass diese vorgehensweise absolut falsch ist. eine (stillenden) freundin hat mir damals entsetzt an den kopf geworfen, was ich da um gotteswillen getan habe, ich hätte mir damit eh schon das stillen versaut (seeeehr aufbauend, so verzweifelt wie ich damals war).

ich muss dazu sagen, dass ich mir die entscheidung damals wirklich nicht leicht gemacht habe, ich hatte damals schon so eine ahnung dass es nach hinten losgehen könnte mit dem stillen, aber ich war wie gesagt verzweifelt und die KiÄ und -schwestern haben mir schließlich dazu geraten, und die müssten es ja am besten wissen, oder?

aber was hätte ich anders machen sollen? er hatte schließlich hunger, oder?

beim zweiten würde ich gerne von anfang an alles richtig machen mit dem stillen. und jetzt habe ich gerade den nötigen abstand, die sache in ruhe zu diskutieren.

also, her mit euren meinungen bitte!!

lg suzi
Hallo

Ich denke mal viele möchte IHRE Meinung durtchbringen, sei es Richtig oder Falsch, wobei Richtig oder Falsch ist individuell!

Das was das was du geschrieben hast, finde ich war ALLES und ich mein ALLES Richtig!!!!!!! denn es was deine entscheidung, nur du konntest entscheiden was wirklich richtig war für EUCH und ich finde es super wie du es gemacht hast!

Aus dem grund:

Du hast gestillt (bzw stillst immer noch) hats dir helfen lassen, paar mal flaschi gegeben und? es ist alles so wie es für euch gepasst hat

Bei uns wars ähnlich,.... maus hat von anfang super getrunken, wie wenns nie was anderes gegeben hätte oder sie es schon "jahre lang" gemacht hätte, doch auch sie hatte nach 3tagen einen Flaschi schub gebraucht, ja mei, ich stille heute immer noch, sie ist mitlerwiele 13 1/2 mon alt und liebt das stillen, da ich arbeite am freitag bekommt sie an dem tag ihre Milch (aber abgepumpte Mumi) über flaschi, und? kom ich heim ist flaschi schon wieder uninteressant udn vergnügt sich über die brust

Probleme hatte ich bisher nie beim abpumpen ich wusste nur vorher nur nicht verkrampfen und bekomm pro abpumpen (was ich allerdings nur freitags mach fast 300ml zusammen)

das geht jetzt schon seit dem sie 4mon alt ist so, sie hatte da nie ein problem, aber wie gesagt es ist individuell, ein anderes könnte schon wieder anders reagieren und die brust verweigern

was ich sagen will, vergiss was hier geschrieben wir, also ich mein beziehs nicht auf dich, du brauchst auch kein schlechtes gewissen haben weil DU HAST ALLES RICHTIG gemacht

und ich bin davon überzeugt beim zweiten wirst du auch alles richtig machen, weil gerade du als mutter als erstes die bindung hast um zu wissen was jetzt richtig und falsch ist!!!

lg conny
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(#7) [Permalink]
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Benutzerbild von susa66
susa66
 
02.11.2010, 12:57

Hallo!

Jetzt im Nachhinein, darüber zu grübeln ob es jetzt richtig war zuzufüttern oder nicht das macht leider überhaupt keinen Sinn.

Ob es ohne Zufüttern gegangen wäre, das lässt sich jetzt nicht feststellen.

Das Zufüttern wird ja nicht aus Bösartigkeit gemacht sondern um der Mutter und dem Kind zu helfen, also das Personal meint es ja nur gut. Ein Faktum ist aber dass in vielen Kliniken sehr schnell zugefüttert wird, und in recht vielen Fällen indenen eigentlich gar nicht notwendig wäre. Ob das bei dir der Fall war kann niemand beurteilen.
Andererseits aber ist das Zufüttern eine "schnelle" Lösung immerhin ist ja das Personal auf den Stationen sehr gefordert.

Du hast grosses Glück gehabt, dass keine Saugverwirrung entstanden ist, und ich wünsche dir eine schöne Stillzeit.

Alles Liebe
susa
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Dieser Beitrag von susa66 gefällt: Minnja
(#8) [Permalink]
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SuziQ
 
02.11.2010, 13:14

erst mal vielen dank für eure antworten!!

vielleicht ist das ganze zum teil ein bissal falsch rübergekommen. ich mach mir kein schlechtes gewissen mehr, und für mich ist es gut so wie es war und ist.
und mir ist klar, das die worte "richtig" und "falsch" sehr schwierig anzuwenden sind.

mir geht es auch darum, wenn ich noch mal in die situation komme und keine saugverwirrung riskieren möchte, oder mich freundinnen in einer ähnlichen situation um rat fragen, was dann?
was wäre die alternative zum flascherl (gewesen)?
gibt es frauen, die das gleiche problem hatten und es anders (erfolgreich) gelöst haben?
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(#9) [Permalink]
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Benutzerbild von guggi
guggi
 
02.11.2010, 17:06

Gelöst - naja - stundenlange Still-Brüll-Herumtragemarathons und blutige Brustwarzen ... nach 8 Wochen hat es dann gepaßt. Ich frag mich auch manchmal, ob es so richtig war.
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(#10) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von Aletheia
Aletheia
 
02.11.2010, 17:57

Zitat:
Zitat von SuziQ
was wäre die alternative zum flascherl (gewesen)?
Alternative wäre eben nicht mit der Flasche zuzufüttern (wenn das zufüttern schon notwendig ist), sondern es gibt auch andere Möglichkeiten zuzufüttern soweit ichs weiss... Das hauptproblem am zufüttern ist ja wohl das eine saugverwirrung entstehen kann und somit das stillen nimma hinhaut...
Jedenfalls wurde bei Sohnemann im kh auch einmal zugefüttert, es wurde aber so ne spezielle flasche verwendet, eben damit das stillen dann auch noch klappt... (die hatte son seltsamen schnabelförmigen sauger - weiss nicht obs dafür nen namen gibt) und man kann eben auch noch mithilfe von becher, löffel, einwegspritze zufüttern.... - das wären also alternativen.
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(#11) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von morle
morle
 
03.11.2010, 08:32

Alternative ist mit einer Spritze zuzufüttern, natürlich ohne Nadel (eh klar) und die Milch neben der Brustwarze in den Mund zu träufeln, das haben sie bei mir im Krankenhaus empfohlen. Ich fands zwar genauso doof und habs nur einmal mitgemacht aber das wär halt eine Alternative.

Und nicht sofort die Flinte ins Korn werfen weil das Kind mal nicht 1A trinkt, das gibts leider immer wieder mal, kontrollieren ob das Kind nicht austrocknet (eingefallene Fontanellen) und so lang es vital wirkt, muss man nicht krampfhaft versuchen Nahrung ins Kind zu bekommen, das ist nämlich auch ein häufiger "Fehler", dass die Mutter gleich zum Flascherl greift wenn ihr Kind mal etwas schlechter trinkt, weil dann gleich jeder tut als würd das Kind innerhalb von 15 Minuten verhungern/verdursten.
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(#12) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von Chania
Chania
 
03.11.2010, 08:49

Alternative wäre zum Beispiel ein Brusternährungsset. Dabei bekommt das Kind über einen kleinen Schlauch Milch während es an der Brust saugt. Es verlernt dadurch also nicht, richtig zu saugen. Vorausgesetzt, dass es überhaupt von Anfang an richtig gesaugt hat.

Meine Erfahrung war eine andere als Deine: Kind fast 5 kg schwer, hat von Anfang an sehr schlecht getrunken, über 500 g abgenommen. Die Kleine wurde vollgestillt am 3. Tag entlassen, aber niemand hätte mir gesagt, ob ich was falsch oder richtig mache, es war einfach jeden wurscht. Ich hatte keinen spürbaren Milcheinschuss, mir ist nie die Milch rausgespritzt. Die Maus war immer unruhig und hat viel geweint. Meine Stillberaterin war keine, sie war noch in Ausbildung (wusste ich aber nicht) und hat mir nur das übliche bla-bla geraten. Mein Mann hat dann das Handtuch geworfen und ihr ein Flascherl gegeben. Ausgetrunken, sofort eingeschlafen, 4 Std. durchgeschlafen. Leider, von da an gings bergab. Ich hab sie zwar immer noch nach wie vor angelegt und erst danach Flascherl gegeben, aber mit 9 Wochen war die Sache erledigt und sie hatte sich abgestillt. Sie ist aber trotzdem eine schlechte Trinkerin geblieben, das hat das Flascherl nicht ändern können. Ich hab Unmengen an Milch weggeschüttet und unsere Flaschenepisoden waren wie typische Stillepisoden. Andocken, 3 Zug trinken, ausspucken, weinen, durchbiegen, andocken....
Die Kinderärztin hat sich überhaupt nicht eingemischt, nur gesagt, dass das Kind altersgerecht ernährt wird und dass das schon so passt, egal ob ich stille oder Flasche gebe. Meine Tochter war längst reines Flaschenkind als sie mit bissl über 3 Monaten einen Gewichtsstillstand hatte. Nach der Geburt war sie ja über der 90. Perzentile und ist dann langsam durch die Perzentilen gerutscht.

Es muss also nicht immer die Art der Ernährung sein, warum ein Kind nicht zunimmt oder sogar abnimmt. Manche sind einfach nicht dafür gemacht, sich Babyspeck anzuessen.

lg
Chania
Mit Zitat antworten
(#13) [Permalink]
Alt
Mamma-Mia
 
05.11.2010, 09:44



Ich finde auch, dass du alles "richtig" gemacht hast, man muss bedenken, dass jedes kind anders ist und für euch war so der beste weg, für dich und das kind am stressfreiesten.
Ich bin überzeugt dass man dem kind nichts besseres als muttermilch geben kann, nur manchmal kann man sich auch durchaus mit dem zweitbesten helfen.
ich selbst hatte ein flaschikind und das zweite ist ein stillkind, beide sind rundum gesund und glücklich, also ich würde das nicht so eng sehen.

alles gute!
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(#14) [Permalink]
Alt
Gluehwuermchen
 
06.11.2010, 13:37

Deine Geschichte ist recht ähnlich wie unsere, nur dass bei mir das Flascherl zum Einsatz gekommen ist, weil mein Milcheinschuss erst am 5. Tag war.

Zwerg hat dauergenuckelt und nebenbei geweint, weil er offenbar schon so hungrig war. Er hat dann im KH noch 1 x Flascherl gekriegt und zuhause zur Überbrückung noch ca. 3 Mal. Ich hab auch Angst gehabt wegen Saugverwirrung, aber sobald ich Milch hatte, hat er nie wieder ein Flascherl verlangt! Und als er dann alt genug war, dass ich ihm eines geben wollte (abgepumpt, damit ich auch mal wieder ohne ihn aus dem Haus gehen konnte), hat er keines mehr genommen! Und da stehen wir auch jetzt noch - er ist jetzt 9 Monate alt!

Fazit für mich: Falls wir noch ein 2. Kind kriegen wird es ab einem gewissen Alter auch hin und wieder mal ein Flascherl sehen, damit es das wenigstens kennt! Für mich sind 9 Monate mit nie mehr als 2 Stunden Trennung vom Zwerg einfach zu viel! Da möchte ich beim 2. Kind schon vorher hin und wieder Frau und nicht nur Mama sein!
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(#15) [Permalink]
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Minnja
 
06.11.2010, 19:21

Zitat:
Zitat von SuziQ Beitrag anzeigen
was wäre die alternative zum flascherl (gewesen)?
gibt es frauen, die das gleiche problem hatten und es anders (erfolgreich) gelöst haben?
Ich glaube, das kennt fast jede Frau - am 3. Tag nach der Geburt fangen selbst die Dauerschläfer oder super-zufrieden-Nuckler erstmalig an, sich ordentlich zu melden! Das ist normal. Denk dir mal, wieviel so ein Zwuck bei einer Geburt erlebt! Wie ist dein Baby zur Welt gekommen?

Bei uns war es so, dass mein Bub rasend schnell auf die Welt kam und er das erst mal "verdauen" musste. Wenn du schon siehst, dass du Milch hast (welch ein Glück, denn viele Frauen sehen ihre Milch seltenst und denken, kommt da überhaupt was raus aus dem Busen?), warum kamst du dann auf die Idee, es würde zuwenig sein? Es ist oft die Unsicherheit und Angst der anderen, die uns lenkt.
Bei dir ist es gut gegangen, aber viele Frauen und Babies haben danach viele Probleme, die mit einer Flasche anfangen und beim Abstillen enden. Hätte man da mehr Vertrauen in den Körper der Frau und den Überlebensinstinkt des Kindes, sowie weniger leicht das Flaschi zur Hand, dazu eine große Portion Einfühlungsvermögen und Verständnis für frischgebackene Mamis/Eltern, wäre es besser.

Ich glaube, wenn wir Frauen selbstsicherer in unserem Sein wären, dass wir STILLEN KÖNNEN, und das das Kind im Normalfall absolut die richtige Menge erhält, wären viele Probleme ausgelöscht und die Milchpulverindustrie könnte einpacken.

Für mich ist das Zufüttern wie der Kaiserschnitt im Grunde das Selbe: Eine Notlösung oder eine Alternative für die, die nicht anders möchten.
Mit Zitat antworten
(#16) [Permalink]
Alt
SuziQ
 
09.11.2010, 17:41

Zitat:
Zitat von Minnja Beitrag anzeigen
Wie ist dein Baby zur Welt gekommen?
er war ein KS, weil die wehen nicht auf den muttermund gewirkt haben (im nachhinein hat sich herausgestellt, dass er die nabelschnur so oft um hals und körper gewickelt hatte, dass er nicht tiefer ins becken konnte).

allerdings war er gleich nach der geburt sehr zufrieden. ich hatte nie den eindruck, dass ihm die geburt besonders zu schaffen gemacht hätte.

Zitat:
Zitat von Minnja Beitrag anzeigen
Wenn du schon siehst, dass du Milch hast (welch ein Glück, denn viele Frauen sehen ihre Milch seltenst und denken, kommt da überhaupt was raus aus dem Busen?), warum kamst du dann auf die Idee, es würde zuwenig sein?
er ist während dem trinken immer unruhiger geworden, hat irgendwann ur noch gebrüllt, wollte wieder an die brust, kaum hatte er sie hat er wieder geweint...
ich hatte ehrlich gesagt keine ahnung was er haben könnte. ich habe es mir nicht logisch erklären können. die kinderkrankenschwester hat mir gesagt dass er wohl hunger hätte. und nachdem er das flascherl so gierig ausgetrunken hat und danach ruhig geschlafen hat, hab ich mir gedacht dass es wohl gestimmt hat mit dem hunger. dass solche stillmarathons normal sein können, habe ich erst viel später so richtig begriffen.


Zitat:
Zitat von Minnja Beitrag anzeigen
Es ist oft die Unsicherheit und Angst der anderen, die uns lenkt.
Bei dir ist es gut gegangen, aber viele Frauen und Babies haben danach viele Probleme, die mit einer Flasche anfangen und beim Abstillen enden. Hätte man da mehr Vertrauen in den Körper der Frau und den Überlebensinstinkt des Kindes, sowie weniger leicht das Flaschi zur Hand, dazu eine große Portion Einfühlungsvermögen und Verständnis für frischgebackene Mamis/Eltern, wäre es besser.

Ich glaube, wenn wir Frauen selbstsicherer in unserem Sein wären, dass wir STILLEN KÖNNEN, und das das Kind im Normalfall absolut die richtige Menge erhält, wären viele Probleme ausgelöscht und die Milchpulverindustrie könnte einpacken.

Für mich ist das Zufüttern wie der Kaiserschnitt im Grunde das Selbe: Eine Notlösung oder eine Alternative für die, die nicht anders möchten.
genau dass war ja mein problem in der situation: die unsicherheit. mein erstes kind, null stillerfahrung, ein brüllendes kind dass mir wahnsinnig leid getan hat, ich wollte einfach etwas tun damit es ihm besser geht.

und genau deshalb finde es auch nicht sinnlos, mir jetzt (noch) darüber gedanken zu machen was man anderes machen kann (machen hätte können, was auch immer). damals hatte ich einfach nicht die zeit und die nerven, mir über alternativen gedanken zu machen.

sollte ich nochmal in die situation kommen, möchte ich es jedenfalls anderes lösen. einige anregungen habe ich jetzt ja bekommen. nochmals danke fürs zuhören und kommentieren.

lg suzi
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