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Bildschirm Medienkonsum von Kindern -
07.06.2010, 09:07
http://video.google.com/videoplay?do...1485979559338#
Manfred Spitzer, ein Psychiater und Gehirnforscher, deckt auf, wieviel unsere Kinder tatsächlich vor dem Bildschirm verbringen, welche Abartigkeiten hier ablaufen und welche Auswirkungen zu erwarten sind. Nach dem Schlafen (ca. 8 Stunden) liegt Fernseh- und Computerkonsum zeitlich gesehen an Platz 2, dann kommt die Schule. Das Thema Gewalt ist nicht ohne bei Computerspielen. "Wenn wir so weiter tun, haben unsere nächsten Generationen die völlig falschen Spuren im Kopf" und dann wirds unangenehm.
Das Video dauert recht lange, ist aber interessant genug, um etwas darin hängen zu bleiben.
Ich persönlich befasse mich immer wieder mit dem Thema und versuche einen richtigen Umgang für meine Kinder zu vermitteln. Gestern abends nach dem Familienausflug vor dem Abendessen haben von den 8 Kindern (ca. 5 bis 10 jährige) 7 nintendo gespielt, die haben kaum miteinander gesprochen vielleicht harmlos anmutend, für mich aber trotzdem bedenklich.
http://video.google.com/videoplay?do...1485979559338#
Interessantes Zitat:
Im Fernsehen gibts in der Regel attraktive weibliche Models und alte und häßlich Männer zu sehen. Es ist nachgweiesen, daß Frauen nach dem Daueranblick der models depressiv werden und Männer ihre Frau nicht mehr attraktiv finden. Das alles ist offensichtlich sehr einflußreich und nachhaltig negativ.
Geändert von Komodowaran (07.06.2010 um 09:30 Uhr)
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07.06.2010, 09:43
Googel mal ein bisschen nach Kritik zu dem Herrn.
Mehr möcht ich zu diesem Typen nicht gesagt haben.
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07.06.2010, 10:29
Zitat:
Zitat von maribah
Googel mal ein bisschen nach Kritik zu dem Herrn.
Mehr möcht ich zu diesem Typen nicht gesagt haben. 
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Hab ich gemacht. Kritik gibts immer, in diesem Falle sind mir die Kritiker suspekt. Auch wenn man z.B. unterschiedliche Denkansätze über die Beweisführung von Tötungs-comupterspielen auf das kindliche Gehirn besitzen möge. Mir erscheint es schon instinktiv richtig, auf solchen Schmarrn zu verzichten, da brauch i mi ned zwanghaft mit der Beweisbarkeit aufgrund mangelndem Gehirnforschungsfortschritt auslassen (= sinnlose Gehirnschmalzvergeudung). Und elterlicher Instinkt ist bei einer derartigen Diskussion sicher nicht zu vernachlässigen.
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07.06.2010, 10:44
Zitat:
Zitat von Komodowaran
Hab ich gemacht. Kritik gibts immer, in diesem Falle sind mir die Kritiker suspekt. Auch wenn man z.B. unterschiedliche Denkansätze über die Beweisführung von Tötungs-comupterspielen auf das kindliche Gehirn besitzen möge. Mir erscheint es schon instinktiv richtig, auf solchen Schmarrn zu verzichten, da brauch i mi ned zwanghaft mit der Beweisbarkeit aufgrund mangelndem Gehirnforschungsfortschritt auslassen (= sinnlose Gehirnschmalzvergeudung). Und elterlicher Instinkt ist bei einer derartigen Diskussion sicher nicht zu vernachlässigen.
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Na dann willst du aber eigentlich nur eine Bestätigung, oder?
Von mir leider nicht.
Weil sich einfach hinstellen, wie der Herr Spitzer und zu behaupten: das was ich sage ist einfach so und wenns gar nicht anders geht zwanghaft ein paar Studien heranzuziehen die sogar schwachen Überprüfungen punkto repräsentativ nicht standhalten ... das ist nämlich der Hauptkritikpunkt (muss dir entgangen sein) und nicht der mangelnde Fortschritt in der Gehirnforschung.
Aber ich hab an den Herrn schon wieder zu viel Energie verschwendet. Wer seinem Hang zur attention whore (bitte das als geläufiger Ausdruck für einen - in seinem Fall nicht nur etwas überlaufenden Darstellungstrieb zu verstehen und nicht als wortwörtliche Beleidigung) gern mit Aufmerksamkeit unterstützen möchte bitte sehr. Für mich ist der Mann bis auf einige wenige Denkansätze eine glatte Nullnummer.
Aber geh mal ins E&W Unterforum, da gibts solche Diskussionen en Detail und zu Hauf. Ist ein 1A-Popcornthema.
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07.06.2010, 10:50
Und worauf begründest du z.B. deine Erziehung (Kinder fernsehen wenig bis null). Hast du deine eigene Theorie zusammengebastelt, die jene von Herrn Spitzer in den Schatten stellt. Hast du andere Infoquellen oder handelst du instinktiv?. Ehrlich gesagt ist mir der Herr Spitzer persönlich egal. Die Linie, die er vertritt find ich aber vollkommen richtig.
Der Umkehrschluss, wie er so gerne geführt wird (das was ich nicht eindeutig nachweisen kann, existiert nicht) ärgert mich immer wieder aufs Neue.
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07.06.2010, 11:06
Wie gesagt, ich verweis dich da wirklich aufs E&W, da wurde die Diskussion schon wirklich zigmal von A-Z durchgekaut. Und zwar sogar ganz genau in Bezug auf die Linie des Herrn Spitzer.
Ich gehör zu der Medium Fraktion - sprich: um Kindern einen ordentlichen Umgang mit Medien zu lernen muss ich sie auch die Erfahrung dazu machen lassen. Gegen jede Form von Medienerziehung spricht sich der Herr Spitzer aber z.b. aus.
Natürlich wär das altersentsprechend handzuhaben, das gehört ja zu einem ordentlichen Lernkonzept dazu.
Es gab da z.b. mal eine interessante Diskussion zum Thema Bildschirme bei Videospielen für kleinere Kinder, da wurde wirklich sehr lang und breit diskutiert bis ich mir die Mühe machte einmal so ein Spiel auf diesem Minibildschirm abzufotografieren und on zu stellen.
Das hat die Diskussion dann ziemlich ad aburbum geführt, weil es so schön gezeigt hat wie polemisch der Herr Spitzer sein kann.
Mein Sohn sieht heute (fast 4) kaum fern, weil er selbst keine Zeit dazu hat. Maximal am WE schaut er sich mal die eine oder andere Serie an.
Das meine 18monatige mit dem Bildschirm nichts anfangen kann versteht sich aufgrund ihres Entwicklungsstandes von selbst. Und unter 2 seh ich das regelmässige TV durchaus auch als Überforderung.
Aber lies dir mal durch was der Mann so von sich gibt. Das sind knallige, kurze Botschaften (medial natürlich - putzig nicht und er selbst hat ja auch einen PC zu Hause  ) mit denen er seine PR Schiene anschiebt. Zu verkaufen (und das mein ich buchstäblich) hat er ja viel und mit der Angst von Eltern kann man guten Reibach machen.
Willst du was ernsthaftes zu dem Thema, dann empfehle ich einfach Literatur zu einer hochwertigen Medienerziehung. Da sind durchaus sehr kritische Stellungnahmen dabei, aber in dem Fall fundiert untermauert. Den Herrn Spitzer brauchts für so etwas nicht.
Der ist sowas wie das Bild-Niveau zum Thema.
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07.06.2010, 11:07
Zitat:
Zitat von Komodowaran
Und worauf begründest du z.B. deine Erziehung (Kinder fernsehen wenig bis null). Hast du deine eigene Theorie zusammengebastelt, die jene von Herrn Spitzer in den Schatten stellt. Hast du andere Infoquellen oder handelst du instinktiv?. Ehrlich gesagt ist mir der Herr Spitzer persönlich egal. Die Linie, die er vertritt find ich aber vollkommen richtig.
Der Umkehrschluss, wie er so gerne geführt wird (das was ich nicht eindeutig nachweisen kann, existiert nicht) ärgert mich immer wieder aufs Neue.
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Welcher Umkehrschluss? Daß Kinder, die grundsätzlich fernseh schauen dürfen, dies am liebsten den ganzen Tag machen, wenn man sie lässt?
Der ist genauso falsch, wie die Sache mit den Süßigkeiten oder anderem. Und wenn ich mich umschaue, dann ist den allermeisten Eltern eigentlich klar, daß es eine gesunde Mischung macht.
Achja, und Herr Spitzer gehört für mich nicht zu den letztgenannten. Der ist ein typischer Fall von unnötiger Verteufelung aus Angst vor vernünftigem Umgang heraus.
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07.06.2010, 11:16
Wüsste zu gerne, warum ich mit 15, 16, 17 massive Tötungsgedanken und -bilder gehabt, wirklich grausame Vorstellungen von Morden an meinen Feinden gehabt habe, aber vieles davon wurde von Büchern genährt.
Gegen Bücher hetzt doch niemand, aber die können doch viel, viel intensivere Eindrücke hinterlassen als TV oder Videospiele. Natürlich auch tolle, gute Eindrücke. Dass ich letztendlich nie Amok gelaufen bin, daran halfen sich auch Botschaften, die ich aus Büchern hatte.
Wieso ist ein Buch gut und etwas, das flimmert schlecht, prinzipiell? Bei solchen einseitigen Hirnforschern halt.
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07.06.2010, 11:52
Zitat:
Zitat von Komodowaran
... Es ist nachgweiesen, daß Frauen nach dem Daueranblick der models depressiv werden und Männer ihre Frau nicht mehr attraktiv finden. Das alles ist offensichtlich sehr einflußreich und nachhaltig negativ.
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Was soll denn das heißen? WER hat das nachgewiesen?
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07.06.2010, 11:55
Zitat:
Zitat von Komodowaran
Im Fernsehen gibts in der Regel attraktive weibliche Models und alte und häßlich Männer zu sehen. Es ist nachgweiesen, daß Frauen nach dem Daueranblick der models depressiv werden und Männer ihre Frau nicht mehr attraktiv finden. Das alles ist offensichtlich sehr einflußreich und nachhaltig negativ.
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Ich hab selten so einen Schaß gelesen.
Warum sollte eine normale Frau deppressiv werden, wenns eine hübsche Wetterfeh oder Ansagerin sieht. Und warum sollen alle Fernsehmänner alt und grammlert sein?
Wenn mich stört, dass mein Kind mit dem GameBoy spielt, dann lege ich ihm nahe diesen wegzulegen bzw. biete Alternativen an. Wo waren denn die Erwachsenen dieser Kinder in deiner Familie und warum hast nicht du angeboten etwas mit den Kindern zu spielen?
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07.06.2010, 12:13
Zitat:
Zitat von muell23
Wenn mich stört, dass mein Kind mit dem GameBoy spielt, dann lege ich ihm nahe diesen wegzulegen bzw. biete Alternativen an. Wo waren denn die Erwachsenen dieser Kinder in deiner Familie und warum hast nicht du angeboten etwas mit den Kindern zu spielen?
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Die Schlechtwetterphase der vergangenen Wochen hat gaz sicher zu erhöhtem Videokonsum geführt. Man muss da auch an die armen Eltern denken.

Bei der Gelegenheit habe ich überraschend entdeckt, dass dem Enkerl Klassik auf YT gefällt.
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07.06.2010, 12:18
Natürlich soll man seine Kinder nicht vor dem Fernseher dauerparken, aber dass dieser Herr Spritzer einen Knall hat, hat sich wohl allgemein schon herumgesprochen. Dieses Video ist aber eh der beste Beweis dafür.
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Dieser Beitrag von dollydolly gefällt:
Erdbaerin
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07.06.2010, 12:23
Ich lehne alles ab was kategorisch, extrem ist und nur eine Sichtweise betrachtet. Insofern braucht´s für mich keinen Spitzer, um zu wissen, dass Dauerkonsum nicht gut sein kann, aber deshalb alles ablehnen, ist übertrieben. Vernünftig ist für mich, zu lernen/wissen, wie man mit einem Medium umgeht, und wo seine persönlichen Grenzen sind.
Ansonsten hat Maribah alles gesagt.
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07.06.2010, 18:25
Zitat:
Zitat von maribah
Das meine 18monatige mit dem Bildschirm nichts anfangen kann versteht sich aufgrund ihres Entwicklungsstandes von selbst. Und unter 2 seh ich das regelmässige TV durchaus auch als Überforderung.
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Warum versteht sich das von selbst? Wenn ich mir andere Threads zu dem Thema durchlese, dann versteht sich das überhaupt nicht von selbst, weil es gibt für manche Userinnen durchaus "sinnvolle" Gründe, ihre Eineinhalbjährigen Fernsehen zu lassen.
Der Herr Spitzer ist mir im übrigen wurscht. Aber ich wär vorsichtig, den eigenen Hausverstand als allgemein nachvollziehbar und "eh logisch" einzuschätzen, das ist er (in dem Fall: leider!) nicht..
Meinem 4jährigen ist Fernsehen noch komplett blunz'n. Nachfrage = 0, Angebot von mir daher auch = 0. Wenn er danach fragt, wird er schauen dürfen, aber ich werd ihm damit nicht nachrennen.
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08.06.2010, 21:23
Zitat:
Zitat von maribah
Ich gehör zu der Medium Fraktion - sprich: um Kindern einen ordentlichen Umgang mit Medien zu lernen muss ich sie auch die Erfahrung dazu machen lassen.
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Ich finde diese Medien Fraktion etwas bedenklich. Wie handhabst du das z.B. mit anderen Dingen? Gibst du deinen Kindern auch gelegentlich einen Joint oder einen alkopop, um Ihnen langsam anzugewöhnen, wie man mit den Drogen unserer Zeit umgeht. Ich finde diese Einstellung nicht besonders kinderfreundlich bzw. kurzsichtig und undurchdacht.
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08.06.2010, 21:26
Zitat:
Zitat von maribah
Aber lies dir mal durch was der Mann so von sich gibt. Das sind knallige, kurze Botschaften ( medial natürlich - putzig nicht und er selbst hat ja auch einen PC zu Hause  ) mit denen er seine PR Schiene anschiebt. Zu verkaufen (und das mein ich buchstäblich) hat er ja viel und mit der Angst von Eltern kann man guten Reibach machen. 
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Ja wow, er hat einen PC zuhause, was erlaubt sich dieser Typ dann eigentlich über die schädlichen Auswirkungen von Medienkonsum von Kindern zu berichten, einfach eine Frechheit.
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08.06.2010, 21:29
Zitat:
Zitat von Komodowaran
http://video.google.com/videoplay?do...1485979559338#
Manfred Spitzer, ein Psychiater und Gehirnforscher, deckt auf, wieviel unsere Kinder tatsächlich vor dem Bildschirm verbringen, welche Abartigkeiten hier ablaufen und welche Auswirkungen zu erwarten sind. Nach dem Schlafen (ca. 8 Stunden) liegt Fernseh- und Computerkonsum zeitlich gesehen an Platz 2, dann kommt die Schule. Das Thema Gewalt ist nicht ohne bei Computerspielen. "Wenn wir so weiter tun, haben unsere nächsten Generationen die völlig falschen Spuren im Kopf" und dann wirds unangenehm.
Das Video dauert recht lange, ist aber interessant genug, um etwas darin hängen zu bleiben.
Ich persönlich befasse mich immer wieder mit dem Thema und versuche einen richtigen Umgang für meine Kinder zu vermitteln. Gestern abends nach dem Familienausflug vor dem Abendessen haben von den 8 Kindern (ca. 5 bis 10 jährige) 7 nintendo gespielt, die haben kaum miteinander gesprochen vielleicht harmlos anmutend, für mich aber trotzdem bedenklich.
http://video.google.com/videoplay?do...1485979559338#
Interessantes Zitat:
Im Fernsehen gibts in der Regel attraktive weibliche Models und alte und häßlich Männer zu sehen. Es ist nachgweiesen, daß Frauen nach dem Daueranblick der models depressiv werden und Männer ihre Frau nicht mehr attraktiv finden. Das alles ist offensichtlich sehr einflußreich und nachhaltig negativ.
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Fernsehen ist bei uns kaum ein Thema
ich brauche keine "Beweise", dass es schlecht ist.
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08.06.2010, 21:29
Zitat:
Zitat von Erdbaerin
Welcher Umkehrschluss? Daß Kinder, die grundsätzlich fernseh schauen dürfen, dies am liebsten den ganzen Tag machen, wenn man sie lässt?
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Du hast das falsch verstanden, ich mein den Umkehrschluß, daß die Kritiker von Spitzer automatisch annehmen, das seine Theorie aufgrund mangelnder Beweisfähigkeit nicht stimmt. Im Bereich der Gehrinforschung, die grundsätzlich kaum beweisbare Ergebnisse liefern kann, eine gewagte Ansichtsweise.
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08.06.2010, 21:30
Zitat:
Zitat von Erdbaerin
Der ist genauso falsch, wie die Sache mit den Süßigkeiten oder anderem. Und wenn ich mich umschaue, dann ist den allermeisten Eltern eigentlich klar, daß es eine gesunde Mischung macht.
Achja, und Herr Spitzer gehört für mich nicht zu den letztgenannten. Der ist ein typischer Fall von unnötiger Verteufelung aus Angst vor vernünftigem Umgang heraus.
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Blödsinn
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08.06.2010, 21:33
Zitat:
Zitat von bergie
Wüsste zu gerne, warum ich mit 15, 16, 17 massive Tötungsgedanken und -bilder gehabt, wirklich grausame Vorstellungen von Morden an meinen Feinden gehabt habe, aber vieles davon wurde von Büchern genährt.
Gegen Bücher hetzt doch niemand, aber die können doch viel, viel intensivere Eindrücke hinterlassen als TV oder Videospiele. Natürlich auch tolle, gute Eindrücke. Dass ich letztendlich nie Amok gelaufen bin, daran halfen sich auch Botschaften, die ich aus Büchern hatte.
Wieso ist ein Buch gut und etwas, das flimmert schlecht, prinzipiell? Bei solchen einseitigen Hirnforschern halt.
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Wenn du fähig bist, ein Buch zu lesen, bist du auch in dem Alter, wo du Medienkonsum ganz anders verarbeitest wie z.B. mit 2 Jahren. Bitte differenzieren.
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