23.03.2010, 18:10
Unsere Kinder waren mit dem Klang der Sprache vertraut, aktives Englisch haben sie vorher noch nicht gesprochen.
Im Children's House ist ein ausgewogenes Verhältnis von Kindern mit Muttersprache Englisch, Zweitsprache Englisch und Muttersprache Nicht-Deutsch sowie Zweitsprache Englisch und Muttersprache Deutsch.
Ich hatte bei den Kindern nie das Gefühl, dass sie sich nicht wohl fühlen.
Anfänglich ist es meist so, dass die Kinder die Betreuer deutschsprachig ansprechen und diese auf Englisch antworten.
Nur dann, wenn diese merken, dass sie überhaupt nicht verstanden werden, wiederholen diese auf Deutsch.
In den Räumlichkeiten selber gilt die Regel (für deutschsprachige Kinder), dass Englisch gesprochen wird, im Freien, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Das funktioniert sehr gut.
Meine Kinder haben die bilinguale VS weitergemacht. Großkind und Mittelkind dann die Europaklasse im Gym Sacre Coeur, wobei Großkind nach der zweiten gewechselt hat, Mittelkind ist noch immer dort.
Kleinkind wollte keine bilinguale Schule weitermachen und besucht bei uns im Ort jetzt eine Neue Mittelschule - in Englisch wird sie sich lt. Lehrerin noch eine Weile "spielen", wobei es nicht zu unterschätzen ist, dass die unterrichtete Grammatik ganz anders als das Beherrschen der gesprochenen Sprache ist.
Der Unterschied von bilingualen Gym zu Regelgyms bzw. Schulen, die in der Unterstufe nach AHS Lehrplan unterrichten, ist gewaltig.
Im Childrens's House hat uns besonders der Respekt beeindruckt, den man den Kindern entgegenbringt, die Ruhe und Ausgeglichenheit, die kosmische Erziehung ist beeindruckend, da merkt man erst wie gewaltig man seine eigenen Kinder unterschätzt.
Das Childrens's House macht darüberhinaus viele Lehrausgänge, mit den älteren Kindern Projekttage auf einem Bauernhof, für Eltern und Kindern gemeinsame Schiwochenenden (es ist ein Erlebnis Kindern, die noch nie Schnee gesehen haben, dabei zu beobachten, wie sie in kürzerster Zeit ihre Bogerl runterziehen), feiert gemeinsam viele internationale Feiertage,... undes herrscht ein schönes Gemeinschaftsgefühl unter den Eltern und die Stimmung ist alles andere als elitär.
Für die Kinder phantastisch sind der große Garten und der unmittelbare Kontakt mit den Tieren (begehbarer Hasenstall, Schildkröte und manchmal Wüstenrennmäuse, Meerschweinchen,...).
Und seitdem der (erwachsene) Sohn der Leitung aktiv mitarbeitet, gibt es auch einen Mann im Haus, der von den Kindern großen Zuspruch erfährt und sehr geschätzt wird.
You'll love it

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