01.04.2009, 21:42
[quote=Ziferi;8599862]Hallo
Mein Kleiner ( morgen wird er 5 Wochen alt) hat seit heute Probleme mit dem Busen. Sonst hat er immer viel getrunken und hatte halt ab und zu Probleme beim Trinken weil er Bauchweh hatte. Da hat er dann geschrien, abgedockt, angedockt und das in Endlosschleife. Seit heute trinkt auf jeder Seite höchstens 3 min und brüllt dann die Brust an, andocken will er dann auch nicht mehr! Er beruhigt sich erst wieder wenn ich ihn von der Brust nehme und er den Schnuller bekommt!
Ich will auf KEINEN FALL abstillen, und auch nicht mit Bröselmilch zufüttern!
Hallo!
Am Besten du gehst morgen zum Kinderarzt und lässt dein Baby ansehen, vielleicht hat es Schmerzen beim Trinken (z.b. ohrenschmerzen, Halsschmerzen, verstopfte Nase.)
wichtig ist dass du jetzt Geduld hast, und schaust dass deine Brust nicht zu voll wird, und wenn sie spannt diese ausstreichst .
Bei einem Stillstreik weigert sich das Kind die Brust anzunehmen, es macht sich steif, drückt sich weg, vielleicht saugt es auch an und wendet sich dann ab. Ein Stillstreik kann einige Stunden aber auch tagelang dauern, manche Kinder streiken sogar über ein bis drei Wochen.
d kannst versuchen dein Baby anzulegen, wenn es schon sehr schläfrig oder fast eingeschlafen ist. Viele Babys, die sich weigern, an der Brust zu trinken, wenn sie hellwach sind, tun es im Halbschlaf dann doch. du kannst ihm die Brust auch immer wieder anbieten, wenn es wach ist, dränge es aber nicht. Manche Babys sind eher bereit zu trinken, wenn ihre Mutter umhergeht statt stillzusitzen.
Wenn du möchtest dass dein Baby wieder an deiner Brust trinkt, solltest du dich darauf einstellen, sich in den nächsten Tagen fast ausschließlich deinem Kind zu widmen.
Viel Körperkontakt, streicheln, und eine entspannte Atmosphäre schaffen.
Weitere Maßnahmen, die sich bei einem Stillstreik bewährt haben, sind:
o im Umhergehen stillen,
o in der Badewanne oder im Schaukelstuhl stillen,
o im Halbdunkeln stillen,
o im Halbschlaf stillen,
o das Baby mit der Brust spielen lassen,
o unterschiedliche Stillhaltungen ausprobieren,
o alle künstlichen Sauger vermeiden,
o das Baby massieren,
o viel Körperkontakt (Haut auf Haut),
o und ganz wichtig: keinen Stillstress erzeugen, weder bei der Mutter noch beim Kind, Ruhe und Gelassenheit, auch wenn es schwer fällt.
Um deine Milchproduktion aufrecht zu erhalten und zu verhindern, dass deine Brust übervoll wird, solltest du deine Milch ausstreichen oder abpumpen. Die so gewonnene Milch kannst du deinem Kind mit einer alternativen Fütterungsmethode anbieten, z.B. mit einem Becher.
http://de.youtube.com/watch?v=OAQcvHkFbdc Die Flasche ist in dieser Situation nicht unproblematisch, denn es kann dir passieren dass dein Baby sich zur Flasche abstillt.
Bitte vermeide jetzt auch den Schnuller.
Bitte wende dich morgen an eine Stillambulanz /Stillberaterin auf
www.stillen.at oder
www.lalecheliga.at
Achte unbedingt auf die Ausscheidungen deines Babys vor allem die nassen Windeln
o mindestens fünf bis sechs nasse Wegwerfwindeln hat (zum Vergleich kannst du sechs Esslöffel Wasser auf eine trockene Windel geben). Diese Regel gilt aber nur für voll gestillte Kinder, das heißt das Baby bekommt nichts außer Muttermilch (kein Wasser, Tee, Saft usw.).
o in den ersten sechs Wochen täglich mindestens zwei bis vier Stuhlentleerungen (später sind seltenere Darmentleerungen normal)
o eine durchschnittliche wöchentliche Gewichtszunahme von mindestens 110 g pro Woche ausgehend vom niedrigsten Gewicht (mit zunehmendem Alter verringert sich die durchschnittliche Gewichtszunahme),
o eine gute Hautfarbe und eine feste Haut,
o Wachstum in die Länge und Zunahme des Kopfumfangs
o ein aufmerksames und lebhaftes Verhalten des Babys in den Wachphasen.
Solange diese Kriterien erfüllt sind, dürfte alles in Ordnung sein.
Hast du bemerkt dass deine Milch sehr aus deiner Brust spritzt wenn der Milchspendereflex eingesetzt hat? Wenn ja dann kannst du die tipps die ich im Tead
http://www.parents.at/forum/showthread.php?t=528489 gegeben habe einsetzen.
LG und viel Kraft
susa