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Annique
 
Ab wann versteht ein Kind Verbote? - 14.01.2009, 19:10

Also, wir versuchen gerade unserem Einjährigen ein paar Dinge zu verbieten und habe keine Lust darauf, einfach alles wegzuräumen, was er nicht darf. Konkret sind das zum Beispiel die Stecker, die er immer wieder aus den Steckdosen zieht. Er zögert da zwar, wenn ich ihm mehrmals deutlich nein sage und ernst ansehe, aber er macht's grundsätzlich trotzdem. Ist das schlicht zu früh?
Außerdem bekommt er nun schon seine ersten Wutanfälle, wenn er etwas nicht bekommt, was er haben will. Lernt er schon, wenn man ihm manchmal Dinge nicht gibt und ihn eben mal ein bisschen "wüten" lässt?
So ist er eigentlich ein liebes, fröhliches und selbstständiges Kind...
Vielleicht habt ihr da ja Erfahrungen - da's unser erstes Kind ist, haben wir die halt noch nicht. Danke!
Annika
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Benutzerbild von Ahe
Ahe
 
14.01.2009, 20:13

Also mein Praktischer Tipp (habe ihn auch aus diesem Forum und es hat wirklich funktioniert): nicht NEIN und NICHT zu sagen!
Sag immer was du willst dass er macht - z.b. leg bitte die Schnur wieder runder. Oder lass es dort liegen. etc.
Es gibt fast immer eine variante, auch wenn man es anfangs echt üben muss.
Begründung: nach so vielen NEIN und NICHT "überhören das die kinder und tuen dann sozusagen das gegenteil, in dem glaube, sie tuen eh das was du willst
Also beispiel GREIFT ES NICHT AN!!! (noch besser so oma-mässig - "hau sie ja nicht auf den Kopf" - sie mein die kleine schwester...)

Es fellt erst wenn du dich um diese formulierungen bemühst auf, wie oft man NEIN überhapt sagt - unglaublich, und kein wunder das es irgendwan nicht ankommt.
NEIN habe ich für gefahrsituationen und hauen behalten, da habe ich keine direkte alternative, füge ich aber nachher fat immer - mach ihr lieber ei ei.

viel glück,
S.

PS: es ist aber normla, die kleinen sind eben soooo neugirig auf diese schöne welt...
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(#3) [Permalink]
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SanjaM
 
14.01.2009, 20:20

meiner meinung nach kann ein kind schon mit einem jahr oder weniger lernen, sich an regeln zu halten (entgegen der gängigen forumsmeinung, die lautet, eltern müssen eben ALLES wegräumen - glaub ich nicht, dass das soo gut ist, schon viel und die gefährlichen dinge, aber eben nicht alles)

oft sagen muss mans natürlich schon, ist von kind zu kind unterschiedlich auch. positiv formulieren sicher gut! und verstehen tun sie unheimlich viel schon mit ihren wenigen monaten.

wegen wutanfall, ich handhabe es so (sofern ich selber bei mir und in "gutem zustand" bin ): wenn mein kind weint/tobt/schreit, weil es was nicht darf, begleite ich es dabei. ich gehe ganz zu ihm hin, biete ihm trost an, formuliere sein gefühl "du würdest das jetzt gerne haben, gell? und ärgerst dich, dass du es nicht darfst". diese begleitung ändert aber nix dran, dass mein kind das nicht darf. ich lenke mein kind auch nicht ab. schließlich sind das frustrationen, die immer wieder kommen - besser man lernt sie auszuhalten als man hält sie nur durch ablenkung aus.
und ich gestehe meinem kind zeit zu, darüber traurig/wütend/... zu sein. mein kind darf weinen, schreien, toben (es darf allerdings mir und wem anderen dabei nicht wehtun), solange es das braucht. ändert aber auch nix dran, dass die regel weiterhin gilt. (und da pass ich auch drauf auf, wenns notwendig ist, dass sich das kind nicht umdreht und es erneut versucht).
bei uns hats immer gut funktioniert.
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(#4) [Permalink]
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Benutzerbild von Zwergenfee
Zwergenfee
 
14.01.2009, 20:27

Stimmt,

sehe dass gerade an meinem kleinen Sohn, mit seinen fast 10 Monaten ist er soweit zu verstehen was er nicht darf - wenn auch nur ansatzweise.

Leg das weg - geh da weg etc versucht er gerade zu verstehen (heute hat er mir erstmals ein Papierl aus seinem mund wieder am boden gelegt ), ein nein wird mitunter akzeptiert - hie und da grinst er mich halt noch an und robbt erst recht drauf los um sich dann kurz umzudrehen was ich mache.

Wichtig ist halt dass man so kleine Kinder wirklich auch fordert - somit kommen sie auch auf keine blöden Ideen, meiner krabbelt mir mitunter auch schon bis in die Küche nach, klar gibts auch mal den einen oder anderen Abstecher unter den Küchentisch etc - nur da muss man halt die Augen offen halten (egal ob die jetzt 1 oder 7 Jahre alt sind).

Zwergenfee
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(#5) [Permalink]
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Annique
 
14.01.2009, 20:31

Danke schon einmal! Das mit den Positivbotschaften habe ich schon einmal gehört, werde ich sicher machen.
Zum Thema Ablenken: Ich bin auch absolut der Meinung, dass man ein Kind nicht immer ablenken sollte, wenn es was nicht bekommt. Klar, das funktioniert bei den Kleinen noch perfekt, aber ich möchte ja, dass er auch lernt, dass er nicht alles bekommen kann. Und vor allem auch, dass es im Leben eben nicht so ist, dass man immer gleich eine Entschädigung bekommt, wenn eine Sache nicht nach Wunsch geht.
Begleiten ist gut, ich habe nur das Gefühl, dass er mir da nicht zuhören wird. Und leider fängt er auch schon an, mich so ein bisserl so "hauen"....
Aber da wächst er vielleicht rein. Und dass er toben darf, finde ich auch gut. Bin selbst in einer "Harmoniefamilie" aufgewachsen, in der man nicht mal die Stimme beim Reden heben durfte. Und das war nicht immer vorteilhaft.
Danke nochmal!
Annika
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(#6) [Permalink]
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cinque
 
14.01.2009, 20:39

hier kannst du nachlesen, was dr. posth ("vom urvertrauen zum selbstvertrauen") zum thema nein-sagen schreibt http://www.rund-ums-baby.de/entwickl...ort=Nein-sagen
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(#7) [Permalink]
Alt
paprika
 
14.01.2009, 21:36

Ich hab mir, als mein Sohn so alt war, den Mund fusselig reden können, die Dinge waren einfach viel interessanter als mein Geschwätz. Auch Wegholen hat nix gebracht. Wir haben's dann auch mit Positivformulierungen versucht, haben viele Dinge einfach aus seiner Reichweite geräumt, um unsere Nerven zu schonen. Wenn ich mich richtig erinnere, hatte ich mit 18 Monaten den Eindruck, dass etwas bei ihm ankommt und er tatsächlich reagiert.

Für MEIN Kind wär das zu früh gewesen mit einem Jahr. Es gibt auch Kinder, die darauf schon so früh reagieren. Da musst du schauen. Meiner Meinung nach reicht's aber auch, wenn du ihm diese Regeln dann vermittelst, wenn er sie auch verstehen kann und du merkst, es kommt was bei ihm an, weil er direkt darauf reagiert.

Stichwort Wüten. Ich hab ihm nie was aus Prinzip weggenommen, aber wenn ich "musste", dann hab ich auch versucht, ihm zu spiegeln, dass er sich jetzt ärgert. Oft hat das schon gereicht, und er hat sich wieder beruhigt. Manchmal auch nicht.

lg
paprika
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(#8) [Permalink]
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Benutzerbild von rachel.wien
rachel.wien
 
15.01.2009, 07:59

ich weiß nicht wie ein kleines Kind denkt... (habe kein kind)

aber wenn mir jemand etwas wegnimmt und ich verstehe vl nicht warum ich das jetzt nicht haben darf, weil ich eben nicht der meinung bin kA die schere ist gefährlich für mich...denn ein Kind wird sicher nicht wissen dass es für eine schere noch zu ungeschickt ist, bzw. man sich dabei verletzten könnte

wenn sich diese Person daraufhin zu mir setzt und meint: 'ja du bis jetzt unglücklich und traurig weil du die schere nicht haben darfst...' glaube ich dass ich noch aggressiver werden würde... weil diese Person mir die Schere ja einfach geben könnte...

kA ob ein Kind diesen Gedankengang schon hat... ?! ich tät mich auf gut deutsch verar**** fühlen...

vl ist es insofern gut Scheren von haus aus zu verräumen... ich hab kA was das geschickteste wäre.-- hmmmm
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(#9) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von RubensMama
RubensMama
 
15.01.2009, 08:09

Hallo !

Ich denke, Du wirst für Dich ein gutes Mittelmaß zwischen "ich-verbiete-es-immer-wieder", "ich-räum-es-doch-weg" und "ich-schone-meine-Nerven" finden müssen .

Ich fand es für meinen Sohn mit 1 Jahr zu früh, dass er nun auch mal "lernen" sollte, dass er nicht alles haben kann. Ich habe ihm trotzdem Alternativen angeboten ohne dass er lange wütend sein musste.

Dass nicht alles geht, lernen sie mMn noch früh genug und sowieso.

@ Hauen: da habe ich ihm von Beginn an NEIN gesagt und seine Hand festgehalten.

LG
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(#10) [Permalink]
Alt
paprika
 
15.01.2009, 12:32

Zitat:
Zitat von rachel.wien Beitrag anzeigen

wenn sich diese Person daraufhin zu mir setzt und meint: 'ja du bis jetzt unglücklich und traurig weil du die schere nicht haben darfst...' glaube ich dass ich noch aggressiver werden würde... weil diese Person mir die Schere ja einfach geben könnte...
Probier's mal aus. Ich war auch erstaunt, wie sehr mein Kind darauf reagiert und wie oft dieses Spiegeln größere Eskalationen verhindert, weil das Kind oft gar nicht mehr braucht als mit seinen Gefühlen ernst genommen zu werden.

lg
paprika
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(#11) [Permalink]
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Benutzerbild von MelanieKtn
MelanieKtn
 
15.01.2009, 19:43

... hab das mit den zuvielen NEINS auch schon gelesen - kinder werden im grunde "imun" und hörens nimmer wenns das am tag 100x zu hören kriegen... werds an meiner kleinen selber testen, und schaun obs wirklich so ist
... mich macht das auch ganz narrisch wenn ich das bei anderen pausenlos höre - nein jonas nein... nein paul nein... nein amelie nein... nein..nein..nein.. das würd mir als baby auch aufn keks gehen deshalb werd ichs anders versuchen, ein paar neins werden sicher auch mal rausrutschen, aber nicht ein "dauernein"....
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(#12) [Permalink]
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Benutzerbild von quakfrosch
quakfrosch
 
17.01.2009, 21:10

Zitat:
Zitat von Annique Beitrag anzeigen
Also, wir versuchen gerade unserem Einjährigen ein paar Dinge zu verbieten und habe keine Lust darauf, einfach alles wegzuräumen, was er nicht darf.
du musst nicht nur alles wegräumen, was gefährlich ist oder kaputt werden kann, du musst darüberhinaus noch ausreichend interessante sachen herräumen, die interessanter sind als die, die du beim besten willen nicht wegräumen kannst.

wenn er z.b. gern stecker hat, borg ihm ein paar von diesen verteilersteckern, dann kann er sich ein ganzes kabelnetzwerk bauen, bis er genug hat, dann lässt er deine stecker auch in ruhe.


edit: habs schlecht formuliert, du musst natürlich gar nix, aber meiner erfahrung nach ist das obenstehende eine gute idee
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(#13) [Permalink]
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anne022007
 
17.01.2009, 21:37

Also ehrlich, ich bin ganz stark fuer wegraeumen und sichern. Wir haben jetzt bei Nr. 2 endlich eine wirklich kindersichere Wohnung zumal auch Nr. 1 viele Dinge nicht ohne Aufsicht erwischen darf und ich sag Euch, es ist jetzt wesentlich entspannter als bei Nr. 1 (die jetzt fast 3 wird). Auch das Theater mit Windelkuebel und Biomuell tu ich mir nicht mehr an. Wenn Kleinkind unterwegs ist stellen wir den Biokuebel ganz einfach auf die Abwasch und den Windelkuebel in die Badewanne. Damit hat sichs.

Auch wenn Kleinkinderbesuch kommt ist es sehhhhr angenehm wenn man weiss man muss nicht staendig hinten nach sein, weil sie eh nix erwischen koennen was sie nicht sollen.

Messer sind sowieso flaechendeckend weg wegen Nr. 1, Scheren liegen auch nicht mehr herum sondern haengen alle an Haken ganz weit oben oder sind in den obersten Faechern (Nr. 1 bekommt auf Verlangen ihre Bastelschere, damit hatts sich aber dann auch schon) und an allen Kaesten sind Kindersicherungen.

Irgendwann gewoehnen sie sich drann dass sie gewisse Dinge sowieso nicht bekommen und dann ist es auch akzeptiert. Also, Erziehung hin oder her, wennst es wegraeumst brauchst Dich hinterher nit staendig herumaergern mit dem Kindelein...
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(#14) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von boanna
boanna
 
17.01.2009, 21:48

Zitat:
Zitat von Ahe Beitrag anzeigen
Also mein Praktischer Tipp (habe ihn auch aus diesem Forum und es hat wirklich funktioniert): nicht NEIN und NICHT zu sagen!
ich bin mit NEIN (Ich will dieses und jenes) ganz gut gefahren... also, ich habs nur bei bestimmten dingen gesagt. da hats gut gefruchtet. aber das is von kind zu kind verschieden. meiner fangt bei einem harten NEIN schon mal an zu weinen, andere kinder lachen mich dann nur an, und machen weiter...


stecker: alle gesichert und er durfte sie angreifen. waren total uninteressant.
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(#15) [Permalink]
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Benutzerbild von Monthly
Monthly
 
18.01.2009, 22:03

Zitat:
Zitat von rachel.wien Beitrag anzeigen
wenn sich diese Person daraufhin zu mir setzt und meint: 'ja du bis jetzt unglücklich und traurig weil du die schere nicht haben darfst...' glaube ich dass ich noch aggressiver werden würde... weil diese Person mir die Schere ja einfach geben könnte...

kA ob ein Kind diesen Gedankengang schon hat... ?! ich tät mich auf gut deutsch verar**** fühlen...
nein solche gedankengänge hat ein kleinkind nicht. es lebt im jetzt - ausschließlich im jetzt. die schere ist weg. jetzt bin ich trauig und wütend. wenn es trauer und wut im jetzt rauslassen darf, fühlt es sich verstanden und es beruhigt sich einfach viel schneller. schlimmer wird es, wann man das kind dann noch anschreit, dass es endlich ruhig sein soll.
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(#16) [Permalink]
Alt
Scaremummy
 
19.01.2009, 13:16

Zitat:
Zitat von Annique Beitrag anzeigen
Also, wir versuchen gerade unserem Einjährigen ein paar Dinge zu verbieten und habe keine Lust darauf, einfach alles wegzuräumen, was er nicht darf. Konkret sind das zum Beispiel die Stecker, die er immer wieder aus den Steckdosen zieht. Er zögert da zwar, wenn ich ihm mehrmals deutlich nein sage und ernst ansehe, aber er macht's grundsätzlich trotzdem. Ist das schlicht zu früh?
Außerdem bekommt er nun schon seine ersten Wutanfälle, wenn er etwas nicht bekommt, was er haben will. Lernt er schon, wenn man ihm manchmal Dinge nicht gibt und ihn eben mal ein bisschen "wüten" lässt?
So ist er eigentlich ein liebes, fröhliches und selbstständiges Kind...
Vielleicht habt ihr da ja Erfahrungen - da's unser erstes Kind ist, haben wir die halt noch nicht. Danke!
Annika

sag ihm doch, warum er das nicht machen soll. aua, heiss, wird ihm doch sicherlich ein begriff sein. kinder sind so oder kenn ich nur solche?

wutanfälle würd ich nicht zur gänze ignorieren, er könnte sich zu sehr reinsteigern. aber ein bisserl warten, mit ruhiger stimme reden, auf gleiche ebene begeben (hinhockerln) ist meiner meinung nach ok. und wenn sie gar nicht aufgehört hat, dann hab ich gesagt: ich kann mit dir nicht reden, meine schnecke, weil du schreist und das tut mir in die ohren weh. oder so etwas in der art. ich kann dich nicht trösten, weil du herhaust. mama haut dich auch nicht. usw. habe immer vergleiche gestellt.

es gibt kein rezept, wirst auch durchversuchen müssen. aber so kleine grenzen stecken sollte schon sein. und immer und immer und immer wider erklären: warum. nicht nein hier, nein da. damit kann ein kind nix anfangen.

bei uns gab es ein kleines aua (schürfwunde), aua (beule und so) und ein mama riesen aua (dh, dass tut auch der mama sooo weh, dass sie weint)

mlg
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(#17) [Permalink]
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Benutzerbild von RubensMama
RubensMama
 
19.01.2009, 13:23

Zitat:
Zitat von Scaremummy Beitrag anzeigen
bei uns gab es ein kleines aua (schürfwunde), aua (beule und so) und ein mama riesen aua (dh, dass tut auch der mama sooo weh, dass sie weint)
Und da kannte sich Dein Kind aus: kleines Aua, Aua und riesiges Aua ???
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(#18) [Permalink]
Alt
Scaremummy
 
19.01.2009, 13:34

Zitat:
Zitat von RubensMama Beitrag anzeigen
Und da kannte sich Dein Kind aus: kleines Aua, Aua und riesiges Aua ???
ja, weil ich von klein auf das unterschieden habe. ich bin doch nicht mit einer schürfwunde mit blaulicht ins KH gefahren!

und wie oft weint eine mama, wenn sie sich weh getan hat?

mlg
Mit Zitat antworten
(#19) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von RubensMama
RubensMama
 
19.01.2009, 13:39

Zitat:
Zitat von Scaremummy Beitrag anzeigen
ja, weil ich von klein auf das unterschieden habe. ich bin doch nicht mit einer schürfwunde mit blaulicht ins KH gefahren!

und wie oft weint eine mama, wenn sie sich weh getan hat?

mlg
Ich hab halt gleich die richtigen Worte dazu gesagt.
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(#20) [Permalink]
Alt
Scaremummy
 
19.01.2009, 13:47

naja, dass ist ja das tolle bei den eigenen kindern:

jeder kanns auf seine art machen.


das schöne ist ja an den kindern, dass ein jedes einzigartig ist. dass es keine anleitung dazu gibt. so muss man sich jeden tag immer wieder von neuem um sie bemühen und sie lieben, damit sie zu einem einzigartigen, verantwortungsvollen, selbständigen, etc Menschen heranwachsen können.

und man sieht erst dann, wenn sie wirklich groß sind, welche "fehler" man gemacht hat. aber die guten dinge, die sie jeden tag leisten werden, die sollen überwiegen.

mlg
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