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kiga-eingewöhnung -
17.12.2008, 14:04
habe zwei buben. der große 4 geht seit einem jahr in den kiga. der kleine 3 seit einem monat. nur jetzt mag er auf einmal nicht mehr. ich hab ihn jetzt schon ein paar mal mit heim genommen, weil er sich so gesträubt hat. da ich erst arbeiten gehe, wenn er sich gut eingewöhnt hat, ist das ja nicht so schlimm. aber ich stelle mir die frage, wie ich mich am besten verhalten soll, damit er sich leichter tut. die erste woche ist er voller freude hingegangen und der abschied ist ihm nicht schwer gefallen. er war auch sehr aufgeschlossen im kiga und hat überall mitgemacht laut betreuerinnen. dann hat er ein paar mal hinterher geweint als ich weg war. so ca. 15 minuten, sich aber wieder beruhigt und mitgemacht. am wochenende hat er dann schon zuhause gesagt, dass er nicht hin möchte und am dienstag beim hinfahren geweint, dass war sonst auch noch nie.
gestern und vorgestern hab ich ihn in der früh sehr lange versucht zu überreden und zu motivieren, aber er will sich nicht von mir trennen. jetzt möcht ich halt versuchen, dieses "du musst gehen" in den hintergrund zu stellen und heut hab ich gar nicht lange versucht ihn dazu zu bringen dort zu bleiben, sondern hab ihn gleich wieder mitgenommen als er wieder angefangen hat sich an mich zu klammern. im ersten moment war er schon ein bisserl verblüfft, dass ich nicht wieder ewig herumrede..aber ob das der richtige weg ist, weiß ich auch nicht. möchte damit erreichen, dass der druck mal weg ist und er von sich aus wieder lust bekommt. kann aber genauso ein schuss nach hinten sein und für ihn verwirrend...
blöde sache und ich ein wenig ratlos...
wie war das bei euch? bzw. wie würdet/habt ihr das lösen/gelöst?
danke
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17.12.2008, 15:11
Meine ist mit 2,5 Jahren in den KiGa gekommen, und sie wollte gleich am ersten Tag alleine bleiben (sie kannte die Erzieherinnen schon von 3 Treffen und hatte sich den ganzen Sommer darauf gefreut)
3 Wochen war alles wunderbar, ich hab sie immer nach 3 Stunden wieder abgeholt.
Dann fing sie eines Morgens aus heiterem Himmel an zu weinen. Die Erzieherin hat sie dann abgelenkt und gemeint, sie würden mir jetzt am Fenster noch winken und dann die Spülmaschine ausräumen. Sie hat dann zwar weinerlich geschaut, aber es war o.k.
Am nächsten Tag hat sie sich aber an mich geklammert und so bin ich eine halbe Stunde mit da geblieben und letztendlich hat sie dann immer noch etwas geweint als ich gegangen bin, aber als ich außer Sichtweite war wieder aufgehört, so dass ich dann trotzdem gegangen bin.
Die nächsten Tage hat mein Mann sie hingebracht, da hat sie zwar die ersten 2 Tage auch noch etwas weinerlich geschaut, aber sich dann doch von den Erzieherinnen ablenken lassen und seitdem gab es keine Probleme mehr.
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17.12.2008, 17:18
Meine Kleine (2) hat auch öfters so Anwandlungen. Meistens muß ich sie hoppern hoppern hoppern und wieder hoppern und danach hoppern hoppern hoppern *augenleier* aber wenn ich ca. 5 Min mit der Erzieherin quatsche geht sie plötzlich von selber zu ihr. Hab gemerkt daß es so leichter ist als wenn ich sie gleich ihr in die Hand drück. Da weint sie gleich. Richtige Tränen hatten wir 2 - 3 x, war aber nach ein paar Minuten erledigt. Jetzt geht sie total gerne hin mit anfänglichen "Mama hoppa!"-Getue. Glaube das sind aber auch teilweise Machtspielchen bei ihr.
Nur nicht aufgeben!
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17.12.2008, 18:34
Ich misch mich hier mal als Kindergärtnerin ein!
Die Eingewöhnung ist zunächst mal nicht bei jedem Kind gleich, auch nicht unter Geschwistern.
Aber es ist normal wenn die Kinder dabei weinen! Darum heißt es auch Eingewöhnung.
Es gibt nun die Sorte Kind die von Anfang an immer ein wenig weinen und sich aber schnell wieder beruhigen. Meistens ist bei denen die Eingewöhnung kürzer. Allerdings haben alle Kinder (auch die Älteren) immer wieder Phasen wo etwas geweint wird oder einfach mal probiert wird was möglich ist.
Die andere Hälfte ist wie dein Sohn! Zunächst alles wunderbar und toll aber sobadl er merkt, das muss jetzt wirklich immer sein, fängt er an zu weinen. Das heißt er hat einfach eine verspätete Eingewöhnung, weil er es erst später begriffen hat worum es hier wirklich geht.
Dein Verhalten ihn wieder mit nach Hause zu nehmen, ist zwar lieb gemeint, bringt aber genau das Gegenteil! Er weiß jetzt wenn ich laut genug weine, darf ich eh wieder heim. Und mit überreden wirst du hier auch nicht weit kommen. Du musst leider konsequent sein! Also am besten hinfahren, Jacke ausziehen, Schuhe umziehen, kurz verabschieden und in die Hände der Kindergärtnerin geben. Auch wenn er furchtbar plärrt. Ich weiß es ist sehr sehr hart sein Kind so zu sehen, aber im Endeffekt für das Kind wirklich das Beste!
Und keine Angst die Pädagogin weiß schon wie sie mit ihm umgehen muss.
Aber lass dich nicht erweichen sonst wirst du niemehr arbeiten gehen können! Kinder können dieses Spiel sehr gut betreiben!
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17.12.2008, 18:46
Zitat:
Zitat von justmarried
Ich misch mich hier mal als Kindergärtnerin ein!
Die Eingewöhnung ist zunächst mal nicht bei jedem Kind gleich, auch nicht unter Geschwistern.
Aber es ist normal wenn die Kinder dabei weinen! Darum heißt es auch Eingewöhnung.
Es gibt nun die Sorte Kind die von Anfang an immer ein wenig weinen und sich aber schnell wieder beruhigen. Meistens ist bei denen die Eingewöhnung kürzer. Allerdings haben alle Kinder (auch die Älteren) immer wieder Phasen wo etwas geweint wird oder einfach mal probiert wird was möglich ist.
Die andere Hälfte ist wie dein Sohn! Zunächst alles wunderbar und toll aber sobadl er merkt, das muss jetzt wirklich immer sein, fängt er an zu weinen. Das heißt er hat einfach eine verspätete Eingewöhnung, weil er es erst später begriffen hat worum es hier wirklich geht.
Dein Verhalten ihn wieder mit nach Hause zu nehmen, ist zwar lieb gemeint, bringt aber genau das Gegenteil! Er weiß jetzt wenn ich laut genug weine, darf ich eh wieder heim. Und mit überreden wirst du hier auch nicht weit kommen. Du musst leider konsequent sein! Also am besten hinfahren, Jacke ausziehen, Schuhe umziehen, kurz verabschieden und in die Hände der Kindergärtnerin geben. Auch wenn er furchtbar plärrt. Ich weiß es ist sehr sehr hart sein Kind so zu sehen, aber im Endeffekt für das Kind wirklich das Beste!
Und keine Angst die Pädagogin weiß schon wie sie mit ihm umgehen muss.
Aber lass dich nicht erweichen sonst wirst du niemehr arbeiten gehen können! Kinder können dieses Spiel sehr gut betreiben! 
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haben es bei nr. 1 und nr. 2 genauso gehandhabt und nach ein paar jammertagen war alles vorbei und sie gingen bzw. gehen gerne hin!
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17.12.2008, 18:49
Klingt einleuchtend! NUR hatte ich vor ca. 2 Wochen ein Erlebnis da hats mir die Haare gesträubt. Vor mir ne Mama mit Kind. Nationalität sag ich nicht sonst kommts wieder zu Diskussionen die mit diesem Thread nix zu tun haben...
Das Mädchen hat etwas vor sich hingesumst, hab mir nix gedacht. Plötzlich im Kindergarten hat sie losgeplärrt als würde man sie aufspießen, ohne Übertreibung. Die Mutter hat sie in die Garderobe ziehen müssen, das Mädl ist wieder abgehaun, die Mutter hinterher und hat sie gepackt und hingetragen zur Garderobe. Die Kindergärtnerin kam raus, hat das Mädchen auch unter Geplärre und Gebrüll an den Armen gepackt und in die Gruppe regelrecht geschleift. So ging das ständig, nur Gebrüll und Geschrei, es kam sogar die Tante von der Gruppe meiner Kleinen raus um nachzusehen was da los ist. Ziemlich motivierend für mein Kind das eh schon eher ängstlich dahingeht.
Und die Mutter kam mir nicht sonderlich gestresst vor daß sie in die Arbeit oder zu einem Termin müßte...
Ist sowas auch normal????
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18.12.2008, 14:14
Zitat:
Zitat von justmarried
Dein Verhalten ihn wieder mit nach Hause zu nehmen, ist zwar lieb gemeint, bringt aber genau das Gegenteil! Er weiß jetzt wenn ich laut genug weine, darf ich eh wieder heim. Und mit überreden wirst du hier auch nicht weit kommen. Du musst leider konsequent sein! Also am besten hinfahren, Jacke ausziehen, Schuhe umziehen, kurz verabschieden und in die Hände der Kindergärtnerin geben. Auch wenn er furchtbar plärrt. Ich weiß es ist sehr sehr hart sein Kind so zu sehen, aber im Endeffekt für das Kind wirklich das Beste!
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Kommt aufs Kind drauf an, ich habe den KiGa gehasst und hab auch mal so Theater gemacht, dass meine Mutter mal wieder gekommen ist und mich abgeholt hat. Daraufhin wußte ich, dass ich im Notfall doch abgeholt werde, und allein das Wissen, dass es doch auch anders geht war für mich so beruhigend, dass ich darauf hin nie wieder Probleme gemacht habe, obwohl ich nach wie vor nicht gerne gegangen bin.
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18.12.2008, 15:22
Zitat:
Zitat von Bliss
Kommt aufs Kind drauf an, ich habe den KiGa gehasst und hab auch mal so Theater gemacht, dass meine Mutter mal wieder gekommen ist und mich abgeholt hat. Daraufhin wußte ich, dass ich im Notfall doch abgeholt werde, und allein das Wissen, dass es doch auch anders geht war für mich so beruhigend, dass ich darauf hin nie wieder Probleme gemacht habe, obwohl ich nach wie vor nicht gerne gegangen bin.
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naja das abholen im Notfall bzw. einfach die ersten Tage früher kommen ist ganz normal und erwünscht.
Das heißt man sollte das Kind in den ersten zwei bis drei Tagen nach einer halben Stunde bis Stunde wieder abholen und das langsam ausdehnen. Hier kommt es dann auch wieder auf das Kind drauf an. Manche sind nach einer Woche den ganzen Tag da und andere brauchen ein Monat dazu. Diese Zeit muss man dem Kind einfach geben.
Aber eben keine ewigen Abschiedsszenarien veranstalten!
Die Geschichte des Mädchens die man hineinschleifen musste hat vielleicht einen anderen Hintergrund. Das kann ich so nicht beurteilen. Entweder eine falsche oder zu kurze Eingewöhnungszeit oder sie wird vielleicht wegen der anderen Nationalität anders behandelt, oder sie hat keine Freunde dort oder sie kann die Kindergärtnerin und Betreuerin nicht ausstehen.
Da gbit es unendlich viele Möglichkeiten. Deshalb würd ich das nicht so vom bloßen zusehen beurteilen.
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19.12.2008, 00:36
Zitat:
Zitat von justmarried
Also am besten hinfahren, Jacke ausziehen, Schuhe umziehen, kurz verabschieden und in die Hände der Kindergärtnerin geben. Auch wenn er furchtbar plärrt. Ich weiß es ist sehr sehr hart sein Kind so zu sehen, aber im Endeffekt für das Kind wirklich das Beste!
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warum? auf welche entwicklungspsychologische/persönlichkeitstheoretische fakten stützt sich diese aussage?
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19.12.2008, 02:21
Zitat:
Zitat von KleineStaudn
warum? auf welche entwicklungspsychologische/persönlichkeitstheoretische fakten stützt sich diese aussage?
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Ich weiss nicht ob ich es richtig verstehe oder ob sie das meint aber als Pädagoging würde ich sagen das im endeffekt eine konsequente haltung gegenüber vom Kind das Kind eher unterstützt als eine Mutter die mal so ist und dann wieder so.
Denn dann ist das Kind verunsichert und versucht sich immer wieder neu auf eine schwierige situation einzustellen und darauf hin wird es fürs kind nicht leichter sondern eher schweiriger die "trennug" oder "verabschiedung" zum Elternteil zu verarbeiten oder zu verstehen.
Ist nur eine Vermutung wie ich es interpretiere.
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19.12.2008, 17:03
Zitat:
Zitat von Sw33tKiss
Ich weiss nicht ob ich es richtig verstehe oder ob sie das meint aber als Pädagoging würde ich sagen das im endeffekt eine konsequente haltung gegenüber vom Kind das Kind eher unterstützt als eine Mutter die mal so ist und dann wieder so.
Denn dann ist das Kind verunsichert und versucht sich immer wieder neu auf eine schwierige situation einzustellen und darauf hin wird es fürs kind nicht leichter sondern eher schweiriger die "trennug" oder "verabschiedung" zum Elternteil zu verarbeiten oder zu verstehen.
Ist nur eine Vermutung wie ich es interpretiere.
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genau so ist es gemeint!!
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19.12.2008, 19:49
ich danke euch für die antworten.
werd nach den weihnachtsferien neu starten und die verabschiedung kurz halten. alles andere hat keinen sinn, wie ich jetzt auch weiß. er soll ja hin und gefallen tuts ihm. also liegts an mir. denn wenn er zw. mama und kiga wählen kann, dann steh ich an erster stellen (soll ja auch so sein), deshalb überfordert ihn mein getue bestimmt. am vormittag sollte er mit den kindern und betreuerinnen vorlieb nehmen und ich hoff, dass mein gewissen mich nicht auffrisst, wenn er dann herumweint, wenn ich geh.
kann es der psyche eines kindes schaden, wenn es sich auf diese weise von seiner mama trennen muss?
ich mach mir wahrscheinlich einfach zuviele gedanken
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20.12.2008, 08:26
Zitat:
Zitat von justmarried
Ich misch mich hier mal als Kindergärtnerin ein!
Die Eingewöhnung ist zunächst mal nicht bei jedem Kind gleich, auch nicht unter Geschwistern.
Aber es ist normal wenn die Kinder dabei weinen! Darum heißt es auch Eingewöhnung.
Es gibt nun die Sorte Kind die von Anfang an immer ein wenig weinen und sich aber schnell wieder beruhigen. Meistens ist bei denen die Eingewöhnung kürzer. Allerdings haben alle Kinder (auch die Älteren) immer wieder Phasen wo etwas geweint wird oder einfach mal probiert wird was möglich ist.
Die andere Hälfte ist wie dein Sohn! Zunächst alles wunderbar und toll aber sobadl er merkt, das muss jetzt wirklich immer sein, fängt er an zu weinen. Das heißt er hat einfach eine verspätete Eingewöhnung, weil er es erst später begriffen hat worum es hier wirklich geht.
Dein Verhalten ihn wieder mit nach Hause zu nehmen, ist zwar lieb gemeint, bringt aber genau das Gegenteil! Er weiß jetzt wenn ich laut genug weine, darf ich eh wieder heim. Und mit überreden wirst du hier auch nicht weit kommen. Du musst leider konsequent sein! Also am besten hinfahren, Jacke ausziehen, Schuhe umziehen, kurz verabschieden und in die Hände der Kindergärtnerin geben. Auch wenn er furchtbar plärrt. Ich weiß es ist sehr sehr hart sein Kind so zu sehen, aber im Endeffekt für das Kind wirklich das Beste!
Und keine Angst die Pädagogin weiß schon wie sie mit ihm umgehen muss.
Aber lass dich nicht erweichen sonst wirst du niemehr arbeiten gehen können! Kinder können dieses Spiel sehr gut betreiben! 
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und was macht man wenn die kindergärtnerin nicht mitmacht???
mein sohn hat kurz vor ende des 2 kindergartenjahres plötzlich gemeint er geht jetzt nicht mehr in den kg.
hat in der früh ein unglaubliches theater veranstaltet.
ich hätte ihn auch konsequent dort gelassen, nur leider hat die kindergärtnerin nicht mitgemacht  .
...in dem alter "zwingen" sie die kinder nicht mehr zum dableiben. dann wäre sie ja der sündenbock... ich soll ihn in die gruppe stellen und einfach gehen.
und wie macht man das wenn das kind sofort nachläuft und sich anklammert? wegstossen und davonrennen?  weil halten will sie ihn nicht, da muss er schon freiwillig bleiben.
er ist dann die 2 wochen bis zum jahresende nicht mehr in den kg gegangen...
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20.12.2008, 13:05
dann muss ich ehrlich sagen, versteh ich die kindergärtnerin nicht. es muss nicht immer festgehalten werden. man kann auch zum fenster winken gehen, ein bisschen kuscheln, ein buch anschauen, einfach plaudern, etc.
da muss sich die kindergärtnerin halt was einfallen lassen und ausprobieren. find es komisch dass sie sich da mit dem kind nicht auseinandersetzen will.
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20.12.2008, 13:26
na ja, ohne zwang (zumindest bis ich weg gewesen wäre) wäre da wohl nichts zu machen gewesen  .
ablenkung hätte sicher solange ich noch da gewesen bin nicht funktioniert. dazu war er einfach zu hysterisch.
aber ich fand die aussage der kindergärtnerin allgemein in der situation nicht so prickelnd.
da steht man und schwitzt und weiss schon nicht mehr was man tun soll, weil das kind tobt und dann kommt: na dann stellen sie ihn halt in die gruppe und gehen sie...  pädagogisch sehr wertvoll.
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20.12.2008, 13:44
hi,
hatte fast das gleiche problem.
barthi hatte im september begonnen, ein paar tage vor seinem 3ten geburtstag!
die ersten 2 tage gingen super. am dritten tag nahm papa ihn nach 1 std, gemeinsam dort sein wieder mit heim, und die restliche woche hat nur mit "heimlich" gehen funktioniert... er hat aber nie geweint.
dann kam das wochenende.
er weinte nachts auf und schrie: "nicht kindergarten gehen, bitte nicht kindergarten gehen, nein , nein"!!
am mo, das erste theater... nicht aufstehen wollen, nicht anziehen, nicht zum auto, horror. im kindergarten selber hat er SO ARG GEWEINT UND geschriehen als würdens ihm foltern dort!!! ich hab ihm angeboten das ich mit ihm dorten bleibe ein bissal, was ich auch gemacht habe aber in dieser stunde wollte er nur mit mir spielen und er hat 25 mal gesagt das er dann eh wieder mitgehen darf nachhause???
nach 1 woche extremsten theater hab ich aufgegeben!!!
wenn er am boden liegt meine füsse umschlingt, ein rotes gesicht vor schreien hat und herzerreissend weint und bettelt dann KANN ICH IHN NICHT SO DORT LASSEN!!!!
wir beginnen nächsten sept. in einem anderen kiga wieder. und ich hab von der kindergärtnerin aus dem kiwi kiga schon gehört das es mit 4 jahren noch schlimmer sein wird. obwohl noch schlimmer unmöglich wäre
ich hab echt JETZT schon angst!!!
er erwähnt auch jetzt alle paar tage mal: " mama bitte nicht kiga gehen wenn ich gross bin und mama dann nicht arbeiten gehen"
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20.12.2008, 13:56
Leonie wollte auch gleich allein bleiben.Sie hat nicht geweint gar nix.
Von einem Tag am anderen wollte sie nicht mehr gehn und hat geweint.Ich hab sie ausgezogen der Pädagogin übergeben und bin gegangen.Es war nicht leicht für mich und nun geht sie gern in den Kiga.Sa und So fragt sie immer warum sie nicht in den Kiga darf.....
alles gute
lg
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20.12.2008, 14:02
anfangs war es bei uns genau so. (kam mit 3 in den kg)
die ersten paar tage alles in ordnung, auf einmal streik.
aber da hat die kindergärtnerin dann mitgeholfen und ihn einfach genommen und ist gegangen.
(natürlich nur weil ich damit einverstanden war)
sie hat uns immer wieder versichert er hört sofort auf zu weinen sobald ich weg bin. und ich soll mir nichts draus machen, das ist bei vielen kindern so.
war eine sehr schwere zeit für uns, haben schon gedacht wir müssen ihn wieder rausnehmen. diese phase hat bis weihnachten angehalten  .
nicht nur einmal sind mir beim gehen die tränen gestanden und ich hab mir gedacht, das kann jetzt aber auch nicht richtig sein.
bei dem anderen geschilderten erlebnis hab ich mich einfach von den betreuerinen sehr allein gelassen gefühlt.
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20.12.2008, 14:55
Als Pädagogin höre ich hier ein paar verschiedene Anhaltspunkte raus:
Erstens die Eltern fühlen sich ein bisschen allein gelassen mit der Situation:
Also kaum/keine Rückmeldung oder Gespräche mit der Erzieherin
Hinstellen und weg gehen einfach als tatsachen lösung anbieten ohne Erklärung
Trennugsprobleme ( selbst tränen in den Augen )
Kinder mit trennungsangst ( was eigentlich immer vor kommt mal schwerwiegender mal schneller gelöst )
Ich habe in einer Privaten Krappelgruppe gearbeitet und hier war es irgendwie standard bei den ersten Elternabenden ( noch bevor die Kinder da waren )
Die Eltern zu informieren was da jetzt auf sie zu kommt:
Weinende Kinder, Hysterische Kinder, Trennungsängste ( von beiden seiten )
Informationen was machen WIR mit den Kindern wenn die Eltern rausgehen.
Die ersten Wochen wurden individuel gestaltet nach dem Bedürniss der Kinder und Eltern:
Also einmal das die Eltern ein paar stunden da bleiben mit dem Kind
Mal für ein paar minuten zwischen zeitlich rausgehen ( aber immer in der nähe das wenn es auffällt die Mutter/Vater sofort wieder rein geholt werden kann ) das ausweiten auf halbe stunde .. stunde ganzen Vormittag usw.
Uns als Team war es immer wichtig nicht nur den Kindern die Angst zu nehmen sondern auch den Eltern!
Fast alle Eltern haben das Gefühl das sie Rabeneltern sind wenn sie ihre Kinder weinend zurück lassen. Es ist ja herz zerbrechend wie die Kinder dann da stehen völligst losgelöst.
Dann kommen so fragen/gedanken wie:
Mein Kind braucht mich doch ? Wie kann ich mein Kind so stehen lassen?
Mein Kind hasst mich bestimmt jetzt. Wie geht es meinem Kind jetzt?
Es gab Mütter die auch mal angerufen haben und nach ihrem Kind gefragt haben ( gehts der kleinen gut weint sie noch ist alles ok ... soll ich wieder kommen )
Eltern brauchen genauso eine stütze und hilfe von ihrem Kind loszulassen wie die Kinder.
Nur weil wir "Erwachsen" sind heisst es ja nicht das wir mit der Situation besser umgehen können. Da helfen klärende Gespräche über Ängste und Probleme.
Rituale waren sehr wichtig ( nicht nur für die Kinder!! )
Wir hatten auch ein "Abschiedsgedicht" gehabt das die Eltern mit dem Kind dann aufgesagt haben.
Dann das abschiedswinken.
Im stättischen KiTa wo wir waren das gleiche Schema:
Elterngespräche und auch Eltern/Kind Gespräche, Eingewöhnugsphasen.
Finde es schade wenn die Eltern immer so vor vollendeten tatsachen gestellt werden. Finde es auch Schade wenn Erzieherinnen nicht auf die Bedürfnisse der Eltern und Kinder eingehen.
Und ja ich weiss das es schwer ist bei einer Gruppe von 25+ Kindern das zu machen. Leider
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20.12.2008, 20:23
Da bin ich froh das leonies Päd.nicht so war.
Sie hat oft mit mir darüber gesprochen und sie hat sich sehr um Leonie bemüht.
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