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22.09.2008, 22:23
Ja.
Aber nachdem für GG und für mich der Glaube wichtig ist, wäre es auch schwierig und unnatürlich die Kinder da rauszuhalten.
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22.09.2008, 22:42
Nein, kein Thema, wir sind nicht gläubig, unser Sohn ist nicht getauft. Er geht aber hin und wieder mit der Oma mit in die Kirche.
lg
paprika
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23.09.2008, 08:10
Zitat:
Zitat von nbnb
ja es ist ein thema. wir gehen regelmäßig in die kirche. wir fragen unsere kinder und meist wollen sie. wir sind auch bei den diversen kirchlichen festen mit dabei, erntedank, fronleichnamsprozession, ostern etc.
wir haben eine kinderbibel daheim, die lesen wir vor und wir beantworten fragen.
manchmal fragt ilvy schon warum das aber andere anders machen udn dann erklär ich ihr, dass eben andere menschen an was anderes glauben und andere regeln im zusammenleben haben.
ich bin aus der kirche ausgetreten, mein mann röm.ktah.
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ilvy ist ein entzückender name!
wenn div. rituale gelebt und bewusst gefeiert werden, finde ich das schön.
mir selber hat irgendwie der bezug dazu gefehlt - obwohl ich grundsätzlich an eine "höhere macht" glaube - wenn auch nicht im sinne der "kirche".
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23.09.2008, 08:31
beide kinder sind getauft, nina hat die erstkommunion hinter sich, ich bin noch in der kirche, mein mann ist ausgetreten.
wir sind keine kirchengeher-familie, gerade mal zu den kirchlichen feiertagen, sprich weihnachten und ostern, einfach weil ich diese feste aus meiner kindheit als schöne erlebnisse in der kirche in erinnerung habe.
wir haben lange darüber gesprochen, ob wir flo taufen lassen, weil mein mann eher dagegen war. für mich war es aber wichtig, da ich der meinung bin (und es aus eigener erfahrung weiss), dass wenn es einem schlecht geht, man irgendwo halt sucht und dass sich da oft (aus welchen gründen auch immer), die kirche anbietet.
ich weiss, dass meine tochter jeden abend vor dem einschlafen ein gebet spricht, ebenso wie ich.
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23.09.2008, 08:37
Zitat:
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Zitat von lucy777
ist religion in eurer familie ein thema?
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Ja, ein Gesprächsthema, ein Forschungsthema, genauso wie alle anderen Themen, die mit Menschheit (im Zeit und Raum) zu tun haben: wo und wie leb(t)en die Menschen, wie ist/war ihre Kultur, was trennt sie, was verbindet sie, was haben sie alle gemeinsam, usw...
LG,
L.
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23.09.2008, 09:13
Zitat:
Zitat von Erdbaerin
Nein und ich werde da auch nichts bewußt fördern. Unterstützen, Fragen beantworten ist ok, aber mehr mag ich ihr nicht zumuten.
Und die Weihnachtsgeschenke kommen von Papa und Mama. 
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Ist bei uns auch so, wobei ich mein Sohn aufgrund des Schulanfanges (moslemische Schulkollegen) momentan mehr für den Islam interessiert.
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23.09.2008, 09:31
ja - schon deswegen, weil gg o.b. ist und ich katholisch. die kinder sind getauft und besuchen den reli-unterricht.
ferdinand geht sehr gerne in die kirche (ich habe ihn nie dazu ueberredet, er wuenscht es sich oft, dann gehen wir gemeinsam hin), er ist auch sehr gerne zur erstkommunion gegangen.
balduin ist dagegen kein kirchgaenger, d.h. er bleibt dann mit gg zuhause. bin gespannt, ob er sich trotzdem fuer die erstkommunion entscheidet (muessen tut er nicht!).
lg
pezi
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23.09.2008, 10:20
nein, bei uns nicht bzw. theoretisch natürlich schon, wenn wir mal eine kirche besichtigen, über weihnachten sprechen über die alten griechen lesen oder etwas in der richtung. mein sohn weiß mittlerweile, dass viele leute an einen gott /an götter glauben und dass es verschiedene religionen gibt. da wir eltern aber nicht gläubig sind und uns damit so wohl fühlen, dass wir diese weltanschauung gerne unseren kinder vermitteln würden, spielt religion keine praktische rolle in unserer familie.
lg
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23.09.2008, 12:50
mehr oder weniger. wir eltern sind beide überzeugt aus der katholischen kirche ausgetreten.aber meine haltung hat sich von der antichristin zur atheistin gewandelt, ausser man will mir in der richtung was aufdrängen.
will die große irgendetwas wissen bezügl. religionen erklär ich ihr schon alles, oder frag wikipädia. meist ist das der fall wenn andere leute ihr "seltsame" geschichten erzählen - weihnachten, ostern,,...und co. da such ich mir hintergrundinfos und versuch ihr das realistisch zu erklären.
wenn sie den platz im kiga bekommt lernt sie verschiedenste feste der religionen kennen - intkultureller mehrsprachiger kiga. da werd ich mich dann auch damit beschäfigen müssen.
lg
be
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23.09.2008, 12:52
Zitat:
Zitat von ZarahTustra
Dass sie durchaus Trost und Sicherheit geben kann, wenn man glaubt und eine schwierige Phase durchläuft, aber auch, dass sie sehr oft missbraucht wird, um Menschen zu instrumentalisieren und eine bestimmte Politik durchzusetzen.
Dass arme, bildungsferne, verelendete Schichten aus nahe liegenden Gründen anfällig für jenseitige Versprechungen sind.
Dass viele Kriege ohne das Deckmäntelchen Religion oder Glaubenskrieg gar nicht möglich gewesen wären. Dass Religion zur Privatsache erklärt werden sollte, was das Prinzip des laizistischen Staates ist und dass man trotzdem über Kopftücher für Lehrerinnen diskutieren darf, dass die Mohammed-Karikaturen sehr wohl unter die Pressefreiheit fallen. Und dass auch Wirtschaft und Industrie von scheinbar religiös motivierten Kriegen oder Konflikten profitieren.
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so sehe und spreche ich auch über religion.
und unsere kinder sind auch nicht getauft worden...
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23.09.2008, 14:09
Zitat:
Zitat von Erdbaerin
Nein und ich werde da auch nichts bewußt fördern. Unterstützen, Fragen beantworten ist ok, aber mehr mag ich ihr nicht zumuten.
Und die Weihnachtsgeschenke kommen von Papa und Mama. 
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Aber Weihnachtsgeschenke gibt, weil das ist ja der Sinn von Weihnachten oder? Warum nehmt ihr dann nicht irgendeinen Anlass den Kindern was zu schenken? Weihnachten hat doch eine tiefreligiöse Bedeutung egal wer schenkt, aber im heutigen Konsumrausch scheint das unterzugehen.
Zur Frage: Mein Sohn wird religiös erzogen, er kriegt einen Einblick in andere Religionen, wird aber katholisch erzogen. Der Glaube hat mir immer schon sehr viel Halt gegeben, obwohl ich oft gezwungen wurde in die Kirche zu gehen. Ich werde meinen Sohn nicht zwingen in die Kirche zu gehen, aber wenn er sich z.B. entschliesst ministrieren zu gehen, dann muss er das pflichtbewusst machen, dh nicht schwänzen,...
Ich bin der Meinung er soll die Gemeinschaft des Glaubens kennenlernen, er kann sich wenn er alt genug ist immer noch dagegen entscheiden.
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23.09.2008, 15:07
Zitat:
Zitat von Erdbaerin
Nein und ich werde da auch nichts bewußt fördern. Unterstützen, Fragen beantworten ist ok, aber mehr mag ich ihr nicht zumuten.
Und die Weihnachtsgeschenke kommen von Papa und Mama. 
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detto 
bettina
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23.09.2008, 16:23
Zitat:
Zitat von Zita74
Weihnachten hat doch eine tiefreligiöse Bedeutung
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Für dich vielleicht. Ursprünglich ist Weihnachten kein christliches sondern ein keltisches Fest, insofern kann ich absolut nicht verstehen, warum sich einige Christen ständig das Recht heraus nehmen, dass nur sie alleine dieses Fest feiern dürften.
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24.09.2008, 08:51
Zitat:
Zitat von Demoness
Für dich vielleicht. Ursprünglich ist Weihnachten kein christliches sondern ein keltisches Fest, insofern kann ich absolut nicht verstehen, warum sich einige Christen ständig das Recht heraus nehmen, dass nur sie alleine dieses Fest feiern dürften.
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so ausgedrückt, ist das nicht ganz korrekt.
die kelten gibt es schon lange nicht mehr - weihnachten aber schon.
klar gab es vor der entstehung des christentums andere religiöse kulte und die christlichen feste haben ihre wurzeln darin.
wie auch das thema der sintflut z.b., bevor es in die bibel aufgenommen wurde, schon im gilgamesch-epos vorkommt.
auch die "deutsche" oder "englische" sprache hat ihre wurzeln in anderen sprachen - und trotzdem reden wir nicht von einer keltischen sprache oder von latein.
aber im christlichen kulturraum feiert man zu weihnachten christi geburt - und somit ist es auch ein christliches fest und hat für die katholiken eine religiöse bedeutung (gereiht allerdings hinter ostern mit der auferstehung).
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24.09.2008, 11:31
Zitat:
Zitat von lucy777
so ausgedrückt, ist das nicht ganz korrekt.
die kelten gibt es schon lange nicht mehr - weihnachten aber schon.
klar gab es vor der entstehung des christentums andere religiöse kulte und die christlichen feste haben ihre wurzeln darin.
wie auch das thema der sintflut z.b., bevor es in die bibel aufgenommen wurde, schon im gilgamesch-epos vorkommt.
auch die "deutsche" oder "englische" sprache hat ihre wurzeln in anderen sprachen - und trotzdem reden wir nicht von einer keltischen sprache oder von latein.
aber im christlichen kulturraum feiert man zu weihnachten christi geburt - und somit ist es auch ein christliches fest und hat für die katholiken eine religiöse bedeutung (gereiht allerdings hinter ostern mit der auferstehung).
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Ja, für die Katholiken hat es eine religiöse Bedeutung, das heißt aber nicht, dass es prinzipiell ein religiöses Fest ist. Wenn ICH Weihnachten feiern will, dann tu ichs auch, auch wenn ich nicht religiös bin, und das ganz ohne schlechtes Gewissen, denn für MICH ist es kein religiöses Fest, sondern eher ein traditionelles, kulturelles ... wie Silvester quasi.
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24.09.2008, 12:14
Zitat:
Zitat von Demoness
Ja, für die Katholiken hat es eine religiöse Bedeutung, das heißt aber nicht, dass es prinzipiell ein religiöses Fest ist. Wenn ICH Weihnachten feiern will, dann tu ichs auch, auch wenn ich nicht religiös bin, und das ganz ohne schlechtes Gewissen, denn für MICH ist es kein religiöses Fest, sondern eher ein traditionelles, kulturelles ... wie Silvester quasi.
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was ist ein "prinzipiell" religiöses fest?
kannst du mir da ein beispiel nennen?
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24.09.2008, 13:02
Zitat:
Zitat von lucy777
was ist ein "prinzipiell" religiöses fest?
kannst du mir da ein beispiel nennen?
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Mit prinzipiell religiöses Fest meine ich, dass es eben eigentlich ein religiöses Fest ist, aber wenn die lieben Christen nett sind erlauben sie den Antichristen auch was andres an dem Tag zu feiern. Ist aber nicht so. Christi Geburt ist ein religiöses Fest, die Auferstehung ebenso ... aber Weihnachten und Ostern sind keine religiösen Feste, es sind Feste, an denen religiöse Menschen diese Dinge feiern und nicht religiöse eben andre Dinge. Wenn du an Ostern die Auferstehung Jesus' feierst, feierst du ein religiöses Fest. ich allerdings feiere an Ostern den Frühling, die "Wiedergeburt" des Lebens, dass es wieder warm und grün wird, die Vögel wieder zwitschern - das hat mit Religion nix zu tun.
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24.09.2008, 13:21
Wenn religiöse Feste säkularisiert werden, stößt das doch nur gläubigen Menschen sauer auf.
Wir feiern alles: Weihnachten, Ostern, das Zuckerfest am Ende des Ramadan ect, obwohl in dieser Familie kein Mensch jemals an irgendwas geglaubt, geschweige denn gefastet hat.
Und dass Weihnachten von dieser Bethlehemer Stallromantik entkoppelt wird, finde ich sehr, sehr angenehm.
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24.09.2008, 13:29
Zitat:
Zitat von Demoness
Mit prinzipiell religiöses Fest meine ich, dass es eben eigentlich ein religiöses Fest ist, aber wenn die lieben Christen nett sind erlauben sie den Antichristen auch was andres an dem Tag zu feiern. Ist aber nicht so. Christi Geburt ist ein religiöses Fest, die Auferstehung ebenso ... aber Weihnachten und Ostern sind keine religiösen Feste, es sind Feste, an denen religiöse Menschen diese Dinge feiern und nicht religiöse eben andre Dinge. Wenn du an Ostern die Auferstehung Jesus' feierst, feierst du ein religiöses Fest. ich allerdings feiere an Ostern den Frühling, die "Wiedergeburt" des Lebens, dass es wieder warm und grün wird, die Vögel wieder zwitschern - das hat mit Religion nix zu tun.
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doch - hat es schon!
es erfasst nämlich den sinn der sache.
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24.09.2008, 14:12
Zitat:
Zitat von lucy777
doch - hat es schon!
es erfasst nämlich den sinn der sache.
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Nein, es hat rein gar nichts mit Religion zu tun.
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