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Sensorische Integration -
02.05.2008, 16:52
Hat jemand Erfahrungen mit SI?
War heute das erste Mal bei Ulla Kiesling - erstmal mit meiner 4jährigen Tochter. Ein Termin mit meiner kleineren Tochter folgt.
Diagnose (wenn man das so nennen kann)
unterempfindliches Gleichgewicht, unterempfindliche Tiefensensibilität, schwacher Muskeltonus, überempfindliche "Seele", Teilleistungsbegabungen - hauptsächlich im motorischen Bereich
Empfohlen hat sie uns Reiten, eine SI-Therapie und eventuell Tomatis
Bin schon gespannt auf die Therapie und wie meine Tochter darauf reagieren wird...
Wie war es bei Euch? Habt ihr Behandlungserfolge beobachten können?
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02.05.2008, 18:01
frag mal bei :Kinder sind anders nach 
da gibt es einiges an Erfahrungen!
..ich selbst strebe die Ausbildung zur sensorischen Integration bei Ulla Kiesling an  fünf Kurstage habe ich schon geschnuppert
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02.05.2008, 18:05
Zitat:
Zitat von mink
frag mal bei :Kinder sind anders nach 
da gibt es einiges an Erfahrungen!
..ich selbst strebe die Ausbildung zur sensorischen Integration bei Ulla Kiesling an  fünf Kurstage habe ich schon geschnuppert
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Danke für den Tipp - aber ich habe Hemmungen über meine Nicht-Anders-Kinder dort Beiträge zu eröffnen.
Kannst Du Deine 5-Schnupper-Tage kurz zusammenfassen? Ich habe "SI im Dialog" gekauft und dann verborgt... aber ich weiss nicht mehr an wen. Jetzt würde ich gerne mehr darüber hören...
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02.05.2008, 18:11
warum hast du Hemmungen um dort Beiträge zu eröffnen?
ich finde gerade dort ist man gut aufgehoben!
-auch mein Kind hat Wahrnehmungsstörungen und viele andere in diesem
Forum ... für Kinder, die anders sind ..
frag ruhig nach - du bist da willkommen
ich kann dir gerne einiges darüber erzählen aber dazu muß ich erst mal wissen was du zirka wissen möchtest?!
- aber du findest erst mal sicher einiges hier ... für Kinder, die anders sind ..
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02.05.2008, 19:05
Zitat:
Zitat von Pythia
Danke für den Tipp - aber ich habe Hemmungen über meine Nicht-Anders-Kinder dort Beiträge zu eröffnen.
Kannst Du Deine 5-Schnupper-Tage kurz zusammenfassen? Ich habe "SI im Dialog" gekauft und dann verborgt... aber ich weiss nicht mehr an wen. Jetzt würde ich gerne mehr darüber hören...
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Wenn Sie nicht anders wären, wärest Du bei der Ulla K. nicht gewesen
Ulla verkauft das Buch auch, kannst es bei Ihr nachkaufen. Fängst Du eine Therapie jetzt bei Ihr an?
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02.05.2008, 19:38
Zitat:
Zitat von CosmasMama
Fängst Du eine Therapie jetzt bei Ihr an?
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Ja, besser gesagt, bei einer der Therapeutinnen und bei Ulla, wenn andere Kinder ausfallen...
hab jetzt in einem anderen Forum nachgelesen... irgendwie haben alle Kinder ähnliche Diagnosen (Kopfkind, ue Gleichgewicht, ue Tiefensensibilität)... werde das bei Ulla hinterfragen
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02.05.2008, 21:13
Zitat:
Zitat von Pythia
Hat jemand Erfahrungen mit SI?
War heute das erste Mal bei Ulla Kiesling - erstmal mit meiner 4jährigen Tochter. Ein Termin mit meiner kleineren Tochter folgt.
Diagnose (wenn man das so nennen kann)
unterempfindliches Gleichgewicht, unterempfindliche Tiefensensibilität, schwacher Muskeltonus, überempfindliche "Seele", Teilleistungsbegabungen - hauptsächlich im motorischen Bereich
Empfohlen hat sie uns Reiten, eine SI-Therapie und eventuell Tomatis
Bin schon gespannt auf die Therapie und wie meine Tochter darauf reagieren wird...
Wie war es bei Euch? Habt ihr Behandlungserfolge beobachten können?
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äähm... also wir waren letzte Woche das erste mal bei ihr und haben mehr oder weniger die idente diagnose bekommen!??! (Ausser das mit der Teilleistungshochbegabung im motorischen Bereich dafür zusätzlich das sie vom schwachen Muskeltonus leicht ins Gegenteil fällt, das sie aber selbst schon gut "ausgeglichen" hat und das sies faustdicke hinter den Ohren hat und wir uns nicht täuschen lassen dürfen).
Empfohlen wurde uns das gleiche wie euch - ev. noch schwimmen... (was mir weniger gefallen hat war als ich gemeint habe ich hätte ev. Kontakte zum Schottenhof wo ebenfalls therapeutisches Reiten angeboten wird .. davon wollte sie gleich gar nichts hören ich soll nach Mauerbach gehen???)
Bin gespannt auf deine weiteren Berichte!
(SI im Dialog hätte ich zu Hause falls dus dir ausborgen magst)
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03.05.2008, 10:04
Zitat:
Zitat von NMs
äähm... also wir waren letzte Woche das erste mal bei ihr und haben mehr oder weniger die idente diagnose bekommen!??! (Ausser das mit der Teilleistungshochbegabung im motorischen Bereich dafür zusätzlich das sie vom schwachen Muskeltonus leicht ins Gegenteil fällt, das sie aber selbst schon gut "ausgeglichen" hat und das sies faustdicke hinter den Ohren hat und wir uns nicht täuschen lassen dürfen).
Empfohlen wurde uns das gleiche wie euch - ev. noch schwimmen... (was mir weniger gefallen hat war als ich gemeint habe ich hätte ev. Kontakte zum Schottenhof wo ebenfalls therapeutisches Reiten angeboten wird .. davon wollte sie gleich gar nichts hören ich soll nach Mauerbach gehen???)
Bin gespannt auf deine weiteren Berichte!
(SI im Dialog hätte ich zu Hause falls dus dir ausborgen magst)
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ICh würde das nicht als Diagnose sehen, im medizinischen Sinne, sondern eher im systhemischen. Da SI als Systhem dieser Koordinaten sich versteht, sind die Abweichungsvarianten in der Notierung ähnlich, allerdings in der reälen Ausprägung ganz anders. Das heisst, ein Kind mit Tiefenwahrnehmungstörungen gleich nie einen anderen der die selbe Störung hat.
Ja, was Ulla kennt empfiehlt sie weiter, was sie nicht kennt, eben nicht
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03.05.2008, 12:08
Zitat:
Zitat von CosmasMama
Wenn Sie nicht anders wären, wärest Du bei der Ulla K. nicht gewesen 
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Anders als was genau eigentlich? Von welcher Norm bzw. von welchem Ideal wird ausgegangen?
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03.05.2008, 12:22
Zitat:
Zitat von Zerlina
Anders als was genau eigentlich? Von welcher Norm bzw. von welchem Ideal wird ausgegangen?
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Kein Ideal sondern eine ziemlich klare Norm wonach die Eigenregulation noch stattfinden kann.
Ich vertraue jede Mutter die die Entscheidung trifft zur Kiesling oder sonstige Therapeuten zu gehen, wenn Ihr Bauchgefühl sagt, mein Kind ist "anders".
Damit wollte ich ausdrucken, dass man es eh weisst, dass das Kind "anders" ist das Erkenntniss aber nicht gleich ein Eingeständniss sein kann. Denn das ist ein andreres Prozess, der dauert einfach.
Ich bin kein Fan von Normen und "ein Kind hat so und so zu sein". Vertraue aber Mütter mehr als Ärtzten denn sie besitzen ein Instinkt.
Wenn Du mehr Infos über Eigenregulation wissen willst, gibt es Massen an Literatur darüber.
Lg,
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bin verunsichert -
03.05.2008, 12:55
Zitat:
Zitat von CosmasMama
ICh würde das nicht als Diagnose sehen, im medizinischen Sinne, sondern eher im systhemischen. Da SI als Systhem dieser Koordinaten sich versteht, sind die Abweichungsvarianten in der Notierung ähnlich, allerdings in der reälen Ausprägung ganz anders. Das heisst, ein Kind mit Tiefenwahrnehmungstörungen gleich nie einen anderen der die selbe Störung hat.
Ja, was Ulla kennt empfiehlt sie weiter, was sie nicht kennt, eben nicht 
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ich bin auch etwas verunsichert, was die "therapie" bei fr. kiesling angeht. bin ich die einzige, die es komisch findet, dass sie während dieser stunde einfach nur in einer ecke steht, sich hin und wieder mit einer mutter unterhält, aber die kinder selbst nur beiläufig anschaut bzw. anspricht. ich habe das gefühl, dass ich jedes mal etwas verbotenes mache, wenn ich sie auf mein kind anspreche.
ich bin natürlich kein profi, kann also nur meinen gesunden menschenverstand sprechen lassen. aber wo ist hier die therapeutische maßnahme, wenn mein kind 50 minuten lang "nur" herumklettert und herumspringt? das kann ich auch auf einem tollen spielplatz machen, oder? ich finde alle aussagen, die sie trifft, immer so kurz angebunden, fast etwas schroff. ich finde auch die aussage, dass mein kind "einfach alles haben könnte", total unpassend. ich will ja genau wissen, was das problem nun wirklich ist, nicht irgendwelche verwaschenen antworten.....denn am ende klingen alle diagnosen - wenn man sie so nennen kann - gleich  ich habe 1:1 die antwort bekommen, die hier oben erwähnt wurde. auch die reit- und schwimmempfehlung.
ich verstehe auch nicht, dass ich kein einziges mal über mein kind richtig ausgefragt wurde? im beratungsgespräch ging es nur um ihre arbeit, nur um ihre erfahrungen, die dinge, die ich eh schon aus ihrem buch kannte. aber kein einziges mal, hat sie mich nach meinem kind gefragt. ich durfte ihr bei ihrem "monolog" kein einziges mal dazwischen reden/fragen - wurde richtig böse beäugt, wenn ich mal was wissen wollte.
wenn man über das umfeld, die probleme sowie die familiengeschichte nicht bescheid weiß, wie soll man sich dann helfen können? über den muskeltonus alleine kann man doch kein ganzes bild über das kind bekommen?
wie seht ihr das? am anfang habe ich mich nicht getraut hier einmal zu fragen, was ihr dazu meint, weil ich das gefühl habe, man darf hier ja nix negatives schreiben. aber bin ich die einzige, die sich diese fragen stellt?
ich gebe zu, dass mein kind nach der stunde total happy und ausgeglichen wirkt. aber hängt das nicht mit dem ausgelassenen turnen zusammen. denn mehr wird ja dort nicht gemacht. mein kind wird nicht direkt angesprochen, nicht berührt, nicht gefordert. es turnt, hüpft und springt in diesem raum nur herum. ist das alleine die therapie?????
wenn ihr meint, dass das nur eine anleitung ist, wie man sich die wohnung selbst gestalen kann, dann wäre das ja schon bei der ersten stunde erledigt?
natürlich habe ich schiss, dass ich etwas falsch mache, wenn ich diese therapie abbreche, weil die dame hier fast heilig gesprochen wird. deshalb klammere ich mich an jeden strohalm, den es gibt. aber ich bin trotzdem schrecklich verunsichert. denn ich will mich nicht zum affen machen bzw. ausgenützt werden, nur weil mein kind probleme hat. schließlich ist der ganze spass ja nicht umsonst. und die lange fahrt hin ist auch kein honigschlecken (für mich jedenfalls). ich muss meine arbeit canceln, termine streichen, den weg einplanen...alles das machen, was ihr auch auf euch nehmt, damit eurem kind geholfen wird. das ist alles zeit- und kostenintensiv. deswegen will ich das gefühl los werden, dass ich hier jemandem auf den leim gehe.
ich habe auch schon ihr buch gelesen. ich finde es super. alles, was drinnen steht, klingt plausibel und authentisch. aber trotzdem ist jedes kind anders; jedes ein fall für sich. und mir ist nicht damit geholfen, wenn man mir nur sagt, dass mein kind eben eine si-störung hätte - das haben ja alle kinder, die hingehen. versteht ihr, was ich meine?
bitte, schreibt mir eure meinungen dazu,
wie sehen andere therapien aus? habt ihr andere erfahrungen sammeln können, die ihr mit fr. kiesling vergeichen könnt?
alles liebe,
rachel
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ist ja auch nix andres - nur ein geschultes -
03.05.2008, 13:05
auge U.K.
du kannst alle geräte usw. zuhause einbauen - wenn du einen grossen raum hast - u. es auf dein kind abzustimmen (wahrnehmungsproblem) - ist ja nix falsches.
SI - Dialog mit Mutter, Eltern - das Kind kann tun u. lassen was es will mit bestimmten Grenzen
- ich habe eine Therapeutin gefunden die nicht teuer ist u. sehr oft mit 2ten Kind gekoppelt stattfindet
sehr oft krieg ich Tipps u. man sieht wie die Sicherheit des Kindes immer besser wird (bereue es - nicht früher davon gewusst zu haben - weil U.K. ist mir einzumal viel zu teuer u. 1,5h weit weg ) - es kommt die zeit dass sie etwas neues anbietet - wenn das Kind draufeinsteigt is gut - wenn nicht macht die andren sachen - leider bleibt mir nix anders übrig 1x im Jahr zu ihr fahren - Therapeutin arbeitet mit ihr zusammen!!
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03.05.2008, 13:18
Zitat:
Zitat von Rachel
ich bin auch etwas verunsichert, was die "therapie" bei fr. kiesling angeht. bin ich die einzige, die es komisch findet, dass sie während dieser stunde einfach nur in einer ecke steht, sich hin und wieder mit einer mutter unterhält, aber die kinder selbst nur beiläufig anschaut bzw. anspricht. ich habe das gefühl, dass ich jedes mal etwas verbotenes mache, wenn ich sie auf mein kind anspreche.
ich bin natürlich kein profi, kann also nur meinen gesunden menschenverstand sprechen lassen. aber wo ist hier die therapeutische maßnahme, wenn mein kind 50 minuten lang "nur" herumklettert und herumspringt? das kann ich auch auf einem tollen spielplatz machen, oder? ich finde alle aussagen, die sie trifft, immer so kurz angebunden, fast etwas schroff. ich finde auch die aussage, dass mein kind "einfach alles haben könnte", total unpassend. ich will ja genau wissen, was das problem nun wirklich ist, nicht irgendwelche verwaschenen antworten.....denn am ende klingen alle diagnosen - wenn man sie so nennen kann - gleich  ich habe 1:1 die antwort bekommen, die hier oben erwähnt wurde. auch die reit- und schwimmempfehlung.
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Ich würde sie an Deine Stelle, wirklich fragen, dass sie Dir währenddessen sie mit dem Kind "arbeitet" Dir Feedback gibt. Bei mir hat sie das gemacht, als ich gefragt habe. Ich habe selbst mit Feldenkrais gearbeitet, war es mir leichter einen Draht zu finden.
Frage danach, dass Du mehr wissen willst. Sie gibt es Dir gerne.
Stelle Dich ein wenig in Hintergrund und tratsche nicht mir Ihr während der Stunde, lass Sie auf Dein Kind gehen.
Zitat:
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ich verstehe auch nicht, dass ich kein einziges mal über mein kind richtig ausgefragt wurde? im beratungsgespräch ging es nur um ihre arbeit, nur um ihre erfahrungen, die dinge, die ich eh schon aus ihrem buch kannte. aber kein einziges mal, hat sie mich nach meinem kind gefragt. ich durfte ihr bei ihrem "monolog" kein einziges mal dazwischen reden/fragen - wurde richtig böse beäugt, wenn ich mal was wissen wollte.
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Zitat:
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wenn man über das umfeld, die probleme sowie die familiengeschichte nicht bescheid weiß, wie soll man sich dann helfen können? über den muskeltonus alleine kann man doch kein ganzes bild über das kind bekommen?
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Ja und nein. Eigentlich muss sie nicht wissen, wie alt das Kind ist, das motorische Alter ist oft genug um arbeiten zu können. Wenn Du das Gefühl hast, dass die Therapie in der falschen Richtung läuft, kehre es um und spreche es aus. Es klingt danach wie du es schilderst
Zitat:
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wie seht ihr das? am anfang habe ich mich nicht getraut hier einmal zu fragen, was ihr dazu meint, weil ich das gefühl habe, man darf hier ja nix negatives schreiben. aber bin ich die einzige, die sich diese fragen stellt?
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Ich verstehe Dich total. Was ich nicht verstehe, ist warum Du diese Sachen nicht mit Ulla besprichtst? Sie sieht Dinge oft aus andere Perspektiven, und manchmal muss man sie festnageln. Das verlangt Stärke und Mut. Kopf hoch!
Es bringt nix, wenn wir alle im Forum darüber meckern was sie alles schlecht macht und sie hat keine Ahnung davon!
Zitat:
ich gebe zu, dass mein kind nach der stunde total happy und ausgeglichen wirkt. aber hängt das nicht mit dem ausgelassenen turnen zusammen. denn mehr wird ja dort nicht gemacht.
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Ja, wenn man am Kinde zerren würde und ihn zum weinen bringen usw. würdest Du meinen man macht in der Tat was? Warum schaffen es unsere Kinder dann nicht von alleine, allein durch spielen am Spielplatz zu regulieren?
Das sind die Feinheiten des "Dialogs" ich behaupte sie kapiert zu haben...
Zitat:
mein kind wird nicht direkt angesprochen, nicht berührt, nicht gefordert. es turnt, hüpft und springt in diesem raum nur herum. ist das alleine die therapie?????
wenn ihr meint, dass das nur eine anleitung ist, wie man sich die wohnung selbst gestalen kann, dann wäre das ja schon bei der ersten stunde erledigt?
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 Ich glaube schon, dass man was man nicht sieht nicht glaubt. Geht es Deinem Kind besser seit Ihr Ullahüpfen geht?
Zitat:
natürlich habe ich schiss, dass ich etwas falsch mache, wenn ich diese therapie abbreche, weil die dame hier fast heilig gesprochen wird. deshalb klammere ich mich an jeden strohalm, den es gibt. aber ich bin trotzdem schrecklich verunsichert. denn ich will mich nicht zum affen machen bzw. ausgenützt werden, nur weil mein kind probleme hat. schließlich ist der ganze spass ja nicht umsonst. und die lange fahrt hin ist auch kein honigschlecken (für mich jedenfalls). ich muss meine arbeit canceln, termine streichen, den weg einplanen...alles das machen, was ihr auch auf euch nehmt, damit eurem kind geholfen wird. das ist alles zeit- und kostenintensiv. deswegen will ich das gefühl los werden, dass ich hier jemandem auf den leim gehe.
ich habe auch schon ihr buch gelesen. ich finde es super. alles, was drinnen steht, klingt plausibel und authentisch. aber trotzdem ist jedes kind anders; jedes ein fall für sich. und mir ist nicht damit geholfen, wenn man mir nur sagt, dass mein kind eben eine si-störung hätte - das haben ja alle kinder, die hingehen. versteht ihr, was ich meine?
bitte, schreibt mir eure meinungen dazu,
wie sehen andere therapien aus? habt ihr andere erfahrungen sammeln können, die ihr mit fr. kiesling vergeichen könnt?
alles liebe,
rachel
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Ich kann Dir nur sagen, Ulla ist NICHT unersetzbar. Wenn Du Dich auf sie einlässt, und sie ist sehr GUT in das was sie tut, muss Du eine Kommunikationsart zu Ihr finden wo Du Deine Ängste freisprechen kannst.
Sonst machen Deine ganzen Sorgen und Auffwändungen und Ihre Kompetenz gar keinen Sinn.
Lg,
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03.05.2008, 13:21
Zitat:
Zitat von lilapause
du kannst alle geräte usw. zuhause einbauen - wenn du einen grossen raum hast - u. es auf dein kind abzustimmen (wahrnehmungsproblem) - ist ja nix falsches.
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aber Du kannst sicher sein, dass das alleine ein Kind nicht "heilen" kann
Leider sind die simpelsten Sachen auch so kompliziert, dass sie uns banal erscheinen und nicht wertvoll genug.
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03.05.2008, 14:33
Zitat:
Zitat von NMs
Empfohlen wurde uns das gleiche wie euch - ev. noch schwimmen... (was mir weniger gefallen hat war als ich gemeint habe ich hätte ev. Kontakte zum Schottenhof wo ebenfalls therapeutisches Reiten angeboten wird .. davon wollte sie gleich gar nichts hören ich soll nach Mauerbach gehen???)
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Zitat:
Zitat von CosmasMama
Ja, was Ulla kennt empfiehlt sie weiter, was sie nicht kennt, eben nicht 
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ich finde, es ist ein unterschied, ob man etwas nicht weiterempfehlen kann und will, weil man es nicht kennt, aber dennoch aufgeschlossen ist, und auch kollegial, also in dem sinne "aha, am schottenhof gibt es auch therapeutisches reiten, das kenne ich dort nicht persönlich, aber es ist sicher auch gut - empfehlen kann ich mauerbach, da ich dort viele guten erfahrungen gemacht habe" oder ob man sich grundsätzlich verschließt und nur das eigens bekannte als zulässig darstellt.
mich hat auch beim allerersten treffen verstört, daß uk keineswegs interessiert an der rota-therapie war, die wir ja mit jakob machen. ihr hinweis darauf, sie hätte soviel zu tun, daß sie dann in ihrer freizeit sich nicht noch weiter einlesen und informieren will, was es sonst noch alles gibt, hat mich etwas abgeschreckt, denn ich finde schon, daß man an laufender fortbildung interessiert sein sollte als therapeutin, auch wenn man noch so überzeugt vom eigenen ist.
Zitat:
Zitat von Rachel
ich finde alle aussagen, die sie trifft, immer so kurz angebunden, fast etwas schroff.
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ja..., kenn ich 
Zitat:
Zitat von Rachel
denn am ende klingen alle diagnosen - wenn man sie so nennen kann - gleich 
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ich denke, es darf dich nicht verunsichern.
es gibt ja nur die drei bereiche, tiefenwahrnehmung, haut und gleichgewicht. von denen können auch nur zwei bereiche überempfindlich sein (nämlich haut und gleichgewicht), die tiefenwahrnehmung kann ja nur unterempfindlich sein. also bleiben da nicht viele varianten, wie die diagnose lauten kann.
da finde ich treffend formuliert, was cosmasmama geschrieben hat, nämlich...
Zitat:
Zitat von CosmasMama
Da SI als Systhem dieser Koordinaten sich versteht, sind die Abweichungsvarianten in der Notierung ähnlich, allerdings in der reälen Ausprägung ganz anders. Das heisst, ein Kind mit Tiefenwahrnehmungstörungen gleich nie einen anderen der die selbe Störung hat.
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Zitat:
Zitat von Rachel
ich verstehe auch nicht, dass ich kein einziges mal über mein kind richtig ausgefragt wurde? im beratungsgespräch ging es nur um ihre arbeit, nur um ihre erfahrungen, die dinge, die ich eh schon aus ihrem buch kannte.
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ist klar, daß dich das stört! man will ja auch über das eigene kind reden.
Zitat:
Zitat von Rachel
ich durfte ihr bei ihrem "monolog" kein einziges mal dazwischen reden/fragen - wurde richtig böse beäugt, wenn ich mal was wissen wollte.
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ja.., kenn ich 
ich pflege scherzhaft zu sagen, das ist der "dialog nach ulla kiesling" 
Zitat:
Zitat von Rachel
ich gebe zu, dass mein kind nach der stunde total happy und ausgeglichen wirkt.
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ich denke, das ist ausschlaggebend, und solange du dir die stunden gut leisten kannst und die atmosphäre mit ihr auch für dich gut erträglich ist, spricht ja nichts dagegen, oder?
Zitat:
Zitat von Rachel
denn ich will mich nicht zum affen machen bzw. ausgenützt werden, nur weil mein kind probleme hat.
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verständlich.
Zitat:
Zitat von Rachel
deswegen will ich das gefühl los werden, dass ich hier jemandem auf den leim gehe.
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meinst du damit, dein kind macht therapie obwohl es diese eigentlich nicht benötigen würde?
Zitat:
Zitat von Rachel
ich habe auch schon ihr buch gelesen. ich finde es super. alles, was drinnen steht, klingt plausibel und authentisch. aber trotzdem ist jedes kind anders;
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hier verstehe ich das "aber", also den widerspruch, nicht.
der leitsatz von inge flehmig "Jedes Kind ist, wie alle Kinder, wie kein anderes Kind" durchzieht doch auch die therapie von uk
Zitat:
Zitat von Rachel
wie sehen andere therapien aus? habt ihr andere erfahrungen sammeln können, die ihr mit fr. kiesling vergeichen könnt?
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ich war bei einer anderen si-therapeutin, der physiotherapeutin, zu der mich uk weiterverwiesen hat, für die mir dann ehrlichgesagt die stunden wirklich zu teuer waren, und die einfach nicht so gut war für jakob wie uk. mit anderen worten - was die gemacht hat, [vorsicht, hochmut] "kann ich auch" - bis auf das, daß ich die mutter bin, und etwas von einer mutter ja immer anders kommt als von einer außenstehenden person und therapeutin in einem ganz anderen setting als zu hause.
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04.05.2008, 11:29
Zitat:
Zitat von Pythia
Diagnose (wenn man das so nennen kann)
unterempfindliches Gleichgewicht, unterempfindliche Tiefensensibilität,
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was ist denn das?
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04.05.2008, 12:14
Zitat:
Zitat von cyn
was ist denn das?
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ich kann es nicht erklären, weil ich mich zuwenig wissenschaftlich damit beschäftigt habe
aber schau mal zB hier http://www.klu-ki.com/vestibulaer.htm
Mein Kind ist schmerzunempfindlich und braucht, seit sie ein Baby war, extreme Reize, um sich wohlzufühlen - die anderen Mütter haben mich immer gerügt, wenn ich sie extrem geschaukelt habe - aber sie hat sich anders nicht beruhigt
auch jetzt noch: schneller, höher... beim Kuscheln drückt sie sich so fest und manchmal ungeschickt an mich ran, dass es mir schon wehtut...
ein erstes informelles Gespräch mit einer Freundin, die die SI-Ausbildung gemacht hat, hat ergeben, dass ich wohl eher überempfindlich bin - weil zB extrem kitzelig und weil mir beim Schaukeln schnell schlecht wird
ich hoffe, ich finde mit meinem Kind eine Basis, bei der wir uns beide wohlfühlen
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04.05.2008, 14:18
Zitat:
Zitat von Rachel
ich bin auch etwas verunsichert, was die "therapie" bei fr. kiesling angeht. ...
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Wollte auch dazu antworten: ich halte sie grundsätzlich für eine sensible Person, die sich gut auf Kinder einstellen kann und gut in der Lage ist, mit ihnen in Kontakt zu treten bzw. eben den "Dialog" zu eröffnen. Meine kleine Tochter war - bevor wir mit irgendwelchen Therapien angefangen haben - ganz in ihrer kleinen Welt zurückgezogen, und je mehr Input sie bekommt desto mehr ist sie auch in der Lage offensiv aus sich herauszugehen.
Direkte Erfolge nach UK-Einheiten habe ich eigentlich niemals gesehen, wobei ich schon denke, dass SI eine gute Sache ist. Bei uns waren die Durchbrüche halt immer nach CS-Behandlungen, aber das möchte ich jetzt gar nicht so hinterfragen - bin sehr froh, dass wir lange Monate bei UK waren und ihr auch dankbar für jeden kleinen Schritt, den sie bei Annabelle auslösen konnte.
Sie selbst hält sich meiner Meinung nach nicht für unfehlbar oder auch nur unersetzbar. Wir hatten einmal ein Gespräch, in dem ich Sorge darüber äußerte, dass wir in einem bestimmten Zeitraum nur wenige Termine hatten - beruhigte sie mich und meinte etwa es sei nur wichtig, dass überhaupt regelmäßig mit der Kleinen gearbeitet würde. Ich hatte da nicht den Eindruck, dass sie ihren Ansatz für den einzig richtigen hält.
Ihre Art finde ich zwar recht "schnoddrig" - ich habe aber schon das Gefühl, dass sie Kinder mag und ihre Tätigkeit (auch) aus dem Bedürfnis heraus ausübt den Kindern zu helfen. Wobei natürlich auch der finanzielle Faktor seine Relevanz hat  .
Mich hat sie durch eben diesen finanziellen Faktor verjagt bzw. durch die Absicht Annabelle, damals 2 1/4 Jahre, mit einem Kind von 10,11 Monaten in eine gemeinsame Gruppe zu geben, da die beiden ihrer Meinung nach zusammenpassten. Man kann mir jetzt natürlich mütterliche Blindheit unterstellen, aber gerade Annabelle ist eine Mischung aus motorischer Verzögerung und einer altersgemäß entwickelten Psyche - hat für mich überhaupt nicht gepasst, und da ich keine Diskussionen darüber führen wollte hat es sich ganz günstig ergeben, dass eben das Problem mit den (meiner Meinung nach) unrichtigerweise verrechneten Stunden ergeben hat und ich sowieso konsequenterweise mit der Kleinen weggehen musste.
Noch meine amateurhafte Meinung zu SI: wir waren heute auf dem Bisamberg unterwegs. Die Kleine lag auf einer Wiese (wobei sie dieses Gefühl offensichtlich ganz intensiv genossen hat), ging dann darauf herum (mit 30-maligem Hinfallen und Wiederaufstehen), spielte dann in einer Sandkiste, patschte in einer Lacke herum, schaukelte ganz hoch in einer Schaukel, und das begleitet von ganz vielen Gerüchen und dem Gefühl der warmen Sonne. Zwischendurch rumpelten wir mit dem Wagerl auf Kopfsteinpflaster herum (übrigens das erste Mal, dass sie das ertragen konnte).
Meinem Gefühl nach ist so ein Vormittag besser als jede Therapiestunde, wer auch immer die durchführen mag.
Wir werden sicher noch jahrelang mit diversen Therapien weitermachen, aber ich befürchte, dass es keine Therapie wert ist sich finanziell oder auch in anderer Hinsicht zu verausgaben. Leider sind die Wunderheilungen sehr selten und jeder Entwicklungsschritt - zumindest bei uns - das Ergebnis von viel Geduld und viel verschiedenartigem Input  (und nicht zuletzt dem Ehrgeiz der Kleinen  )!
lg
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04.05.2008, 15:02
Mich würd interessieren, ob ihr von einem Fall wisst, bei dem UK gemeint hat, dass das Kind eh super sensorisch integriert ist und keine Therapie braucht.
Nur interessehalber.
Danke
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04.05.2008, 15:46
Zitat:
Zitat von Maria1709
Mich würd interessieren, ob ihr von einem Fall wisst, bei dem UK gemeint hat, dass das Kind eh super sensorisch integriert ist und keine Therapie braucht.
Nur interessehalber.
Danke
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