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Sarah2601
 
Kinder, die man nicht liebt, werden Erwachsene, die nicht lieben. - 17.09.2007, 15:15

Wie wahr!!!!

oder was sagt ihr dazu?
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Benutzerbild von Erdbaerin
Erdbaerin
 
17.09.2007, 15:26

Das stimmt nur bedingt.

Mangelnde elterliche Zuwendung KANN mitverantwortlich sein, daß die eigenen Kinder nicht geliebt werden. Genauso ist es aber auch möglich, daß dieser Mangel durch andere Personen ausgeglichen wird.

Ich möchte auch ehrlich gesagt nicht glauben, daß dieser Kreislauf nicht durchbrochen werden kann. Sonst gäbe es ja rein theoretisch gar keine Liebe mehr zwischen Eltern und Kinder.
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(#3) [Permalink]
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Benutzerbild von lesoleil
lesoleil
 
17.09.2007, 15:33

...nö gerade diese kinder suchen nach liebe....bzw. suchen sich leute, die sie lieben dürfen...diese leute lieben dann bedingungsloser als kinder, die immer liebe bekommen haben und es "gewohnt" sind geliebt zu werden....

unnnddd nur weil die eltern die kinder nicht lieben, wer sagt, daß die kinder sie nicht lieben?
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(#4) [Permalink]
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Benutzerbild von maribah
maribah
 
17.09.2007, 15:41

Der Spruch sagt ja nicht aus dass es nur um die Eltern geht. Es gibt schon Umgebungen, wo Kinder aus Familientradition oder anderen Gründen heraus, ein desinteresiertes, gefühlskaltes Umfeld erleben.

Und ich finde schon, dass das persönlich (mitunter schwere) Defizite im Sozialbereich verursacht.

Mir fällt da ein, dass Historiker die Vermutung angestellt haben, dass die für unsere Welt trotz aller heutigen Auswüchse unvorstellbare Akzeptanz alltäglicher Gewalt und Grausamkeit des Mittelalters durch das damals gelebte absolute Desinteresse am Kind als solches mitverursacht wurde.

Ich kann nur den Text nicht mehr genau zitieren, weils zu lange aus ist, dass ich ihn gelesen habe.
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(#5) [Permalink]
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Benutzerbild von Zwergenfee
Zwergenfee
 
17.09.2007, 16:11

Definitiv falsch - sonst müsste jedes Pflegekind ein Verbrecher werden.

Wir haben vor Jahren zwei Kinder aufgenommen - wie meine schwiemu immer so schön sagt "gottes vergessene Kinder" - ungeliebt ungepflegt verwahrlost aus einem Heim, wobei beide bereits in der Prägephase waren.

Wir haben jetzt zwei liebenswerte Kinder, mit gutem sozialkontakt - die von allen geliebt und bewundert werden - auch wenn sie anfangs nicht mal wussten was Liebe oder Nähe ist - eines unserer Kinder hat uns ständig verprügelt - blau geschlagen, vor lauter Liebe und weil er keinerlei Koordination gelernt hat, mittlerweile ist er ein Kampfschmuser dass man um Luft ringen muss...

Also - ich würde sagen "definitiv" falsch. Wobei Kinder egal ob sie geliebt werden oder nicht - immer zu ihren Eltern hinaufschauen werden, denn das ist Vorbildwirkung - auch wenn man sich dann mit vielen Jahren eine Eigene Meinung daraus bildet.

Zwergenfee
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(#6) [Permalink]
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Hasi-mama
 
17.09.2007, 16:16

sicher nicht!!!!!!!!!!!!!!!!!Im gegenteil würde ich sogar sagen.Man macht es besser!!!
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(#7) [Permalink]
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Benutzerbild von maribah
maribah
 
17.09.2007, 16:28

Zitat:
Zitat von Zwergenfee Beitrag anzeigen
Definitiv falsch - sonst müsste jedes Pflegekind ein Verbrecher werden.
Der extrem provokante Umkehrschluß (Betonung): klar ist nicht jedes Pflegekind (ich denk du meinst Kinder die der Ursprungsfamilie entzogen wurden und in einer Pflegefamilie aufwachsen) ein Verbrecher. Nicht einmal im Ansatz. Ich würd aber sagen, dass die im Großen und Ganzen eher vom Glück begünstigt sind, denn Pflegefamilien sollten eigentlich schon so was wie einen emotionalen Mindeststandar d garantieren.

Wenn ich mir aber die Familiengeschichten von Verbrechern anschaue, dann find ich ziemlich selten eine liebevolle Basis, oder um klar Schiff zu sprechen: Kapitalverbrecher haben nur sehr selten eine glückliche Wiege.

Also pauschal zu sagen, dass Liebesentzug in der Kindheit so absolut gar keine Folgen zeitigt, respektive das Gegenteil verursacht, find ich schon sehr idealisierend.
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(#8) [Permalink]
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Benutzerbild von Erdbaerin
Erdbaerin
 
17.09.2007, 16:35

Zitat:
Zitat von maribah Beitrag anzeigen
Der extrem provokante Umkehrschluß (Betonung): klar ist nicht jedes Pflegekind (ich denk du meinst Kinder die der Ursprungsfamilie entzogen wurden und in einer Pflegefamilie aufwachsen) ein Verbrecher. Ich würd aber sagen dass die eh eher vom Glück begünstigt sind, denn Pflegefamilien garantieren eigentlich schon so was wie einen emotionalen Mindeststandard.

Wenn ich mir aber die Familiengeschichten von Verbrechern anschaue dann find ich ziemlich selten eine liebevolle Basis, oder um klar Schiff zu sprechen: Kapitalverbrecher haben nur sehr selten eine glückliche Wiege.

Also zu sagen, dass Liebesentzug in der Kindheit so absolut gar keine Folgen zeitigt, respektive das Gegenteil verursacht, find ich schon sehr idealisierend.
Anders herum ist es aber auch sehr, hm, engstirnig. Eine verkorkste Kindheit muß nicht unbedingt dafür sorgen, daß jemand zum Psychopath oder Verbrecher wird.

Dazu braucht man sich nur hier umzuschauen. Ich glaube, ein Großteil hat die eine oder andere schlechtere Erfahrung in der eigenen Kindheit gemacht, aber dennoch würde ich fast jedem einen liebevollen Umgang mit dem eigenen Kind attestieren.

Damit es zum äußersten kommt, muß schon mehr zusammenkommen als ein liebloser Umgang oder emotionale Kälte.
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(#9) [Permalink]
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Benutzerbild von maribah
maribah
 
17.09.2007, 16:43

Zitat:
Zitat von Erdbaerin Beitrag anzeigen
Anders herum ist es aber auch sehr, hm, engstirnig. Eine verkorkste Kindheit muß nicht unbedingt dafür sorgen, daß jemand zum Psychopath oder Verbrecher wird.
Definitiv nicht, weswegen ich das auch extra angeführt habe. Ich zitier mich selber:
Zitat:
klar ist nicht jedes Pflegekind... ein Verbrecher. Nicht einmal im Ansatz.
Also nochmal: Eine verkorkste Kindheit führt in vielen Fällen zu gar nichts wie du richtig angemerkt hast. Aber bezogen auf die Kindheitsgeschichte erwiesener Verbrecher würd ich mir die Aussage zutrauen, dass eine verkorkste Kindheit der Tendenz ins straffällige nicht unbedingt entgegenwirkt. Milde ausgedrückt.

Und deshalb kann ich, da Verbrechen in unserer Welt ja jetzt leider nicht der totale Ausnahmezustand sind, auch nicht einfach davon ausgehen, dass eine verkorkste Kindheit das genaue Gegenteil bewirkt.
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(#10) [Permalink]
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Benutzerbild von Erdbaerin
Erdbaerin
 
17.09.2007, 17:21

Zitat:
Zitat von maribah Beitrag anzeigen
Definitiv nicht, weswegen ich das auch extra angeführt habe. Ich zitier mich selber:


Also nochmal: Eine verkorkste Kindheit führt in vielen Fällen zu gar nichts wie du richtig angemerkt hast. Aber bezogen auf die Kindheitsgeschichte erwiesener Verbrecher würd ich mir die Aussage zutrauen, dass eine verkorkste Kindheit der Tendenz ins straffällige nicht unbedingt entgegenwirkt. Milde ausgedrückt.

Und deshalb kann ich, da Verbrechen in unserer Welt ja jetzt leider nicht der totale Ausnahmezustand sind, auch nicht einfach davon ausgehen, dass eine verkorkste Kindheit das genaue Gegenteil bewirkt.
Tschuldigung fürs Nachhaken, aber wir sind uns ja einig.

Aber um zurück zum Titel zu kommen: Ich denke schon, wer in einer lieblosen Umgebung aufwächst, sucht im Erwachsenenalter nach entsprechendem Ersatz. Manche, wie in meinem Fall z.B., finden diesen Ersatz im Partner, können sich so konstruktiv mit der Thematik auseinandersetzen und sind besonders motiviert es bei den eigenen Kindern besser zu machen.

Zumindest muß man von EINEM Menschen geliebt worden sein, um anderen Liebe schenken zu können.
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(#11) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von lesoleil
lesoleil
 
18.09.2007, 09:02

persönliches beispiel meine mutter:

x unehelich geboren in den 50ern am land (vater unbekannt) mutter jung und ledig - wuchs am anfang bei der großmutter auf - wollte dann auch nicht und so wurde meine mutter von einen bauernhof (damalige pflegeelternversion) zum anderen geschoben erst mit 8 jahren holte sie ihre mutter - wo sie schon ein kind hatte und verheiratet war - jedoch nicht aus dem schlechten gewissen sondern als babysitter für ihre bald 2 kinder, hilfe am hof und im gasthaus - meine mutter hat definitiv nie liebe von ihrer mutter bekommen und war immer mittel zum zweck

meine mutter hat auf jeden fall nen knall von damals - und war immer extrem auf der suche nach liebe - und für sie war halt die wahre, echte liebe - ihre tochter...

- ich muß sagen, daß ich seeehrrr viel liebe bekam (ja mir persönlich zu viel!) ...aber sie liebte meinen vater (scheidung mit 4 und trotzdem hat sie ihn immer geliebt!)....mich...ihre enkel...

ja sicher kanns schei... kommen aber es ist halt immer - was der mensch selbst draus macht...

und ich kenne genug, die aus einer gewalttätigen familie kommen und gerade das dann als eltern bekämpfen....aber genauso kenn ich familien, wo die kinder verhetschelt umsorgt und geliebt wurden - aber richtige egoistische, teilweise bösartige mütter/väter wurden ??? weil sie die liebe nicht weitergaben sondern weiterhin im mittelpunkt stehen wollten....
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(#12) [Permalink]
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X.X.X
 
18.09.2007, 09:14

stimmt natürlich nicht, weil man über sowas keine allgemeingültige Aussage treffen kann.
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(#13) [Permalink]
Alt
paprika
 
18.09.2007, 09:45

Kinder, die man nicht liebt, werden Erwachsene, die SICH SELBST nicht lieben (bzw. es erst lernen müssen).

Ich denke, davon kann man ausgehen.

lg
paprika
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(#14) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von VronimitWutzi
VronimitWutzi
 
18.09.2007, 09:51

Zitat:
Zitat von paprika Beitrag anzeigen
Kinder, die man nicht liebt, werden Erwachsene, die SICH SELBST nicht lieben (bzw. es erst lernen müssen).

Ich denke, davon kann man ausgehen.

lg
paprika
unterschreib, (zur Hälfte - vaterseits - aus eigener Erfahrung!)
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(#15) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von MTV
MTV
 
18.09.2007, 13:46

Zitat:
Zitat von paprika Beitrag anzeigen
Kinder, die man nicht liebt, werden Erwachsene, die SICH SELBST nicht lieben (bzw. es erst lernen müssen).

Ich denke, davon kann man ausgehen.

lg
paprika
das kann ich auch unterschreiben.
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(#16) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von ellela
ellela
 
18.09.2007, 20:17

Zitat:
Zitat von paprika Beitrag anzeigen
Kinder, die man nicht liebt, werden Erwachsene, die SICH SELBST nicht lieben (bzw. es erst lernen müssen).

Ich denke, davon kann man ausgehen.

lg
paprika
Und die tun sich meist schwer andere zu lieben.

Auch wenn solche Menschen noch lange keine Schwerverbrecher werden müssen. Beziehungsunfähigkeit, mangelnde Glücksfähigkeit, Störungen im Sozialverhalten, Depressionen, etc. sind sicher auch Folge einer lieblosen Kindheit.
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(#17) [Permalink]
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Benutzerbild von ellela
ellela
 
18.09.2007, 20:22

Zitat:
Zitat von Erdbaerin Beitrag anzeigen
Tschuldigung fürs Nachhaken, aber wir sind uns ja einig.

Aber um zurück zum Titel zu kommen: Ich denke schon, wer in einer lieblosen Umgebung aufwächst, sucht im Erwachsenenalter nach entsprechendem Ersatz. Manche, wie in meinem Fall z.B., finden diesen Ersatz im Partner, können sich so konstruktiv mit der Thematik auseinandersetzen und sind besonders motiviert es bei den eigenen Kindern besser zu machen.

Zumindest muß man von EINEM Menschen geliebt worden sein, um anderen Liebe schenken zu können.
Menschen die nie geliebt worden sind meiden oft Menschen, die sie lieben könnten wie die Pest. ("Ich bin es nicht wert geliebt zu werden, also ist jeder der mich liebt nichts wert") und finden sich dann in lieblosen Beziehungen wieder.
Ich nehme an dass dieses Verhalten eine Art Selbstschutz darstellt um die mangelnde Liebe der Eltern nicht noch schmerzhafter zu empfinden als eh schon. Denn würde man feststellen, dass man vielleicht doch liebenswert ist, wäre die Lieblosigkeit der Eltern noch unverständlicher.

Es gehört viel Mut und Arbeit dazu sich dem wirklich zu stellen.
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(#18) [Permalink]
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Benutzerbild von Erdbaerin
Erdbaerin
 
19.09.2007, 08:49

Zitat:
Zitat von ellela Beitrag anzeigen
Menschen die nie geliebt worden sind meiden oft Menschen, die sie lieben könnten wie die Pest. ("Ich bin es nicht wert geliebt zu werden, also ist jeder der mich liebt nichts wert") und finden sich dann in lieblosen Beziehungen wieder.
Ich nehme an dass dieses Verhalten eine Art Selbstschutz darstellt um die mangelnde Liebe der Eltern nicht noch schmerzhafter zu empfinden als eh schon. Denn würde man feststellen, dass man vielleicht doch liebenswert ist, wäre die Lieblosigkeit der Eltern noch unverständlicher.

Es gehört viel Mut und Arbeit dazu sich dem wirklich zu stellen.
Hm, so ließe sich erklären, warum viele Frauen bei einem gewaltätigen Mann bleiben. Oder ist das wieder eine andere Schublade? Ich bin nur Hobbypsychologin...

Eine andere Variante, welche mir durch den Kopf ging, ist, daß so eventuell viele mehr oder weniger gewollten Teenagerschwangerschaften erklärbar wären. Ein Baby zu lieben, zumindest solange sie noch so klein sind, ist recht einfach und schwanger wird man auch sehr schnell.
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(#19) [Permalink]
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Benutzerbild von gerdiken
gerdiken
 
19.09.2007, 11:51

Zitat:
Zitat von ellela Beitrag anzeigen
Menschen die nie geliebt worden sind meiden oft Menschen, die sie lieben könnten wie die Pest. ("Ich bin es nicht wert geliebt zu werden, also ist jeder der mich liebt nichts wert") und finden sich dann in lieblosen Beziehungen wieder.
Ich nehme an dass dieses Verhalten eine Art Selbstschutz darstellt um die mangelnde Liebe der Eltern nicht noch schmerzhafter zu empfinden als eh schon. Denn würde man feststellen, dass man vielleicht doch liebenswert ist, wäre die Lieblosigkeit der Eltern noch unverständlicher.

Es gehört viel Mut und Arbeit dazu sich dem wirklich zu stellen.
Unterschreib. In dicken fetten Lettern.
Also
Unterschreib
Sehr viel hängt natürlich von den Umständen ab.
Liebe (ich setz das jetzt mal mit Wertschätzung gleich, Liebe ohne Wertschätzung ist für mich keine) zu erfahren führt zu einem besseren Selbstwertgefühl. Und von dem aus lässt sich dann wieder Liebe weitergeben.



"Kinder, die man nicht liebt" ... diese Liebe wäre natürlich wichtig, von den Eltern zu erfahren - aber wie das Wörtchen man so schön ausdrückt, es müssen nicht die Eltern sein
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