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Benutzerbild von Actimel
Actimel
 
Organische Psychosyndrom... - 15.05.2007, 10:21

hat jemand darüber Infos???

Was ich rauslese ist das eine erworbene Demenz (nach Schädelhirntraum).

Leider leidet mein Bruder darunter, mir ist klar, dass wir uns das von einem Neurologen genau erklären lassen müssen, haben aber erst in 14 Tagen Termin (mit dem Attest).

Das SHT ist schon 6 Jahre her, man kann sicher noch einige defizite Fördern, aber stimmt es, dass es nicht besser wird, sondern eher schlechter?? Er ist erst 25 Jahre alt!!

Meint ihr, dass er die Frühpension bekommt? Derzeit bezieht er leider immer noch die befristete Pension, ihm tut das aber überhaupt nicht gut, ich glaube, wenn er fix die Pension bekäme, wäre das sein Untergang, andererseits blöd, würde er sie nicht in Aspruch nehmen, sollte sich das alles verschlimmern. Wir hängen in der Luft!

Hat viell. jemand vorab ein paar Infos dazu??
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Benutzerbild von Damiana
Damiana
 
17.05.2007, 11:05

habe das als diganose bekommen

http://de.wikipedia.org/wiki/Hirnorg..._Psychosyndrom

Zitat:
Organisches Psychosyndrom

Ich leide seit einem Autounfall mit schwerer Kopfverletzung unter einem organischen Psychosyndrom. Was verstehen Fachleute eigentlich darunter?

Unter einem organischen Psychosyndrom nach einem Schädelhirntrauma versteht man die geistigen, psychischen und sozialen Folgen einer schweren Kopfverletzung mit anschließender Bewusstlosigkeit. Die Betroffenen leiden unter Kopfschmerzen, Schwindel, rascher Erschöpfung, Schlafstörungen, verminderter Alkoholtoleranz, Geräuschempfindlichkeit, leichter Reizbarkeit und emotionaler Labilität, depressiver Verstimmung und/oder erhöhter Ängstlichkeit, ständigen Sorgen um ihrem Gesundheitszustand und verminderter kognitiver Leistungsfähigkeit, das heißt die geistigen Fähigkeiten sind beeinträchtigt. Hier wiederum bestehen typischerweise Störungen des Gedächtnisses, der Aufmerksamkeit und Konzentration sowie spezieller Fertigkeiten wie etwa der Denk- und Planungsfähigkeit, der Wahrnehmung, der Sprache, der Schrift- und Zahlenverarbeitung, der Fähigkeit verschiedene Verhaltensweisen auszuführen oder bestimmte Dinge wiederzuerkennen. Mit Hilfe der klinisch-psychologischen Diagnostik durch klinische Psychologen können derartige Beeinträchtigungen erhoben und in ihrem Ausmaß eingeschätzt werden. Nach einem Schädelhirntrauma sollte möglichst rasch eine Rehabilitationsmaßnahme zur Verbesserung der geistigen Leistungsfähigkeit einsetzen und eine psychologisch-psychotherapeutische Hilfestellung zum besseren Umgang mit den emotionalen und sozialen Auswirkungen angeboten werden.
Quelle: www.panikattacken.at

Geändert von Damiana (17.05.2007 um 11:14 Uhr) Grund: nachtrag
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Benutzerbild von Actimel
Actimel
 
17.05.2007, 18:44

Danke für deine Antwort, ergoogelt hab ich mir eh schon alles

Mein Bruder hat leider eine chronische Form und ich befürchte, dass er agressiv ist, bzw. agressivität steigert sich. Fällt uns natürlich allen schwer damit umzugehen, da wir das überhaupt nicht kennen. Er hat starken sozialen Rückzug, Kurzzeitgedächtnis und ist depressiv, hat aber einen sehr guten IQ, wie das alles zusammenpasst verstehe ich nicht?? Es fällt überhaupt schwer, auf all das Rücksicht zu nehmen, man denkt oft, dass er sich einfach nur blöd stellt, aber dass scheint ja nun doch nciht so zu sein.

Wir haben *gsd* bald Neurologen Termin, damit wir mehr Erfahren.

Ich hätte soviele Fragen, ich bräuchte soviele Tipps. Magst per PN/E-Mail plaudern??
(#4) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von Damiana
Damiana
 
17.05.2007, 20:11

wann und wo (welche neuologe) geht ihr? weil ich suche neue weil meiner mir schon am arsch geht.bin im 10.bezirk

ok reden wir weiter per emai/pn
(#5) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von Actimel
Actimel
 
17.05.2007, 21:08

Hab dir PN't!

Mein Bruder ist bei Dr. Nemetz im 22.Bezirk! Ich war einmal mit ihm dort, ein irre lieber und sehr kompetenter/bemühter Arzt Die Diagnose hat Frau Dr. Anderle (Klinische Gesundheitspsychologin) gestellt, auch eine wahsninnig liebe!
(#6) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von Damiana
Damiana
 
17.05.2007, 21:38

war er auch bei so test also ob er auch so eingemacht mit dem bilder und fragebögen ect.
(#7) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von Actimel
Actimel
 
17.05.2007, 21:54

Zitat:
Zitat von Damiana Beitrag anzeigen
war er auch bei so test also ob er auch so eingemacht mit dem bilder und fragebögen ect.
ja genau, zumindest hat er es so erzählst, der Neurologe hat ihn zu diesem Test überwiesen, zwischenzeitlich hat er Antidepressiva bekommen, die er aber bald wieder abgesetzt hat (mit Einverständnis vom Neurologen).
(#8) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von Damiana
Damiana
 
17.05.2007, 22:51

hab nur paroxat bekommen
(#9) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von Astrid72
Astrid72
 
22.05.2007, 23:55

ihr könnt schauen, ob ihr eine neuro-rehab bewilligt bekommt (sollte hausarzt oder neurologe verordnen). zB in bad pirawarth oder in laab im walde (nördl. bzw. süd-westlich von wien). ich glaube beides ist von PVA. dort kann man auch mehrmals hin.
dort ist man ein paar wochen, bekommt (nochmal) psycholog. diagnostik, aber auch "kognitive" trainings und (bei bedarf / wunsch zumindest) psycholog. gespräche.... und natürlich physiotherapie, etc. wenn nötig.
nehme mal an, dass da auch ein rahmen ist für die angehörigen, um ihre ängste und probleme zu besprechen.

außerdem würde ich schauen, nicth nur einen neurologen zu konsultieren, sondern auch einen NEUROpsychologen (soviel ich weiß, ist dr. anderle das nicht). und unbedingt schauen, dass regelmäßig irgendeine art von förderung stattfindet (psychologisch, kognitiv, ....). vielleicht gibts auch eine selbsthilfegruppe? und die armen angehörigen sollten bitteschön schauen, dass sie mit ihren ängsten und problemen auch irgendwo gehör finden (selbsthilfegruppe für angehörige? internet-foren? neuropsychologen im zuge einen angehörigen-gesprächs? ...)

alles gute!
(#10) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von Actimel
Actimel
 
23.05.2007, 11:43

Hallo!

Danke für deine Antwort. Wir waren heute mit ihm beim Neurologen.

Irgendwie enttäuschend das Gespräch. Er bekommt nun zusätzlich zum Antidepressivum, das Risperdal, damit er ruhiger wird, leider wird er immer agressiver.

Ich habe die NeuroRehab MEHRMALS angesprochen, dass hat der neurologe aber total abgelehnt mit der Begründung, dass er organisch ja nichts hat er ging auf meine Argumente nicht ein.

Wir sollen nun alle mit meinem Bruder eine Familientherapie machen (auch ich soll dabei sein). Und weiters schauen, dass er bald auszieht um alleine zu leben. Wir haben bereits betreutes Wohnen beantragt!

Kein Wort dazu, wie wir die Merkfähigkeit fördern sollen etc., er hat soviele defizite.

Er wird nun voll die Frühpension erhalten (derzeit erhält er die vorrübergehende). Wie das alles enden soll, frag ich mich wirklich. Leider blockiert er momentan total und ist absolut nicht einsichtig, es ist überhaupt so schwer, seiner Denkweise zu folgen und wehe man sagt was falsches, bricht die Affektlabilität wieder durch und diese erhöhte Reizbarkeit.

Wegen einer Selbsthilfegruppe habe ich blöderweise vergessen zu Fragen, darüber hab ich mich eh schon geärgert, abe rich werde danach googeln.

Darf ich fragen??: kennst du dich mit OPS aus??

Nochmal danke!
(#11) [Permalink]
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Benutzerbild von Damiana
Damiana
 
25.05.2007, 15:56

oh man das ist hart
 

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