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Benutzerbild von die2hasen
die2hasen
 
Unglücklich alte katze nimmt immer mehr ab-wie gehts weiter? - 04.02.2007, 16:33

ich mach mir langsam sorgen um unseren ältesten kater (14 j)! er hat im letzten halben jahr massiv gewicht verloren, wiegt nur mehr 2 kg. es liegt aber nicht am fressen, er wird einfach immer weniger.

wie geht das weiter? wo ist die grenze? merke ich, wenn er schmerzen hat? wie weiß ich, wann wir ihn vielleicht sogar einschläfern lassen müssen?

der tierarzt sagt halt, dass seine nieren schon recht schlecht arbeiten, auch seine zähne sind schlecht, er kann kaum noch beißen. der ta würde blutuntersuchungen und nierenröntgen machen...

mein mann ist aber dagegen, eine so alte katze aufwendigen therapien zu unterziehen. er sagt, der kater hatte ein schönes leben, und wenn es vorbei ist, ist es vorbei. er hat ja recht, aber ich tu mir halt schwer, zuzusehen, wie er immer dünner wird...

gibt es erfahrungen? ich wär froh drüber...

lg,
ilse
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(#2) [Permalink]
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Benutzerbild von Redlex
Redlex
 
04.02.2007, 18:13

oje, so was kenn ich nur zu gut!
bei meiner katze war das auch so, sie hat immer mehr abgenommen - nur hatte sie einen tennisballgroßen tumor im bauch! die einzige heilungschance wäre eine op gewesen, die ich ihr mit ihren 13 jahren nicht mehr antun wollte. wir haben sie solange mit infusionen gestärkt bis sie eines tages nicht einmal mehr ihr lieblingsfressen - hühnchenbrustfleisch - fressen KONNTE. sie hat es ins maul genommen und es ist ihr wieder rausgefallen...

das war für mich der moment, wo ich den entschluss gefasst hab, sie gehen zu lassen! wobei sie nicht einmal mehr die euthanasie-spritze gebraucht hat, die betäubungsspritze hat gereicht...

es ist sehr schwer, eine solche entscheidung zu treffen, da uns die tiere ja nichts SAGEN können! aber ich denke, wenn der moment gekommen ist, spürt man das und dann sollte man seinen liebling gehen lassen!

alles liebe und viel kraft!!!
alex
(#3) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von die2hasen
die2hasen
 
09.02.2007, 14:48

so, jetzt hab ich ein bissi gewartet, ob noch jemand erfahrungen hat...

@redlex: danke schön für deine antwort! tut mir leid, dass deine katze gestorben ist tumor hat der pauli keinen, das hätte der tierarzt sicher bemerkt. ich hab jetzt, da er nur mehr 2 kg gewogen hat, ein besonderes programm begonnen, ich füttere ihn jetzt getrennt von den anderen katzen. ich bin draufgekommen, dass er kaum etwas frisst, weil er mit seinen schlechten zähnen schon so lange braucht und dann einfach nix mehr da ist bzw. ihm die anderen auch was wegfressen. ich geb ihm jetzt wieder mehr nassfutter, bleib bei ihm und schau, dass er alles in ruhe auffressen kann. und ich hab erfolg *freu*, er hat seit dem letzten posting schon richtig zugelegt
(#4) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von Hanna
Hanna
 
11.02.2007, 18:32

Hallo,

gratuliere zur erfolgreichen Therapie.
Ein Nierenröntgen halte ich für unsinnig. Hat ihm der Tierarzt Blut abgenommen? Die Nierenwerte wären interessant.
Mein Kater ist vor 6 Jahren mit Nierenversagen gestorben, der ist praktisch vor der vollen Schüssel verhungert. Meine TÄ hat gemeint, denen ist dann so schlecht, daß sie gar nichts fressen wollen.Nierenröntgen hat er aber keines bekommen. Bevor es ganz schlimm wurde habe ich ihn dann einschläfern lassen. Und das mit 11 Jahren .
Meine Katze - die kurz vor dem Kater gestorben ist, war aber fast 18 Jahre alt und bis auf das letzte halbe Jahr ganz gut beisammen. Die hatte auch schon nur mehr wenig Zähne und ich hab das Nassfutter dann immer fast suppenartig aufbereitet, damit sie genügend Flüssigkeit bekommt.
Ich wünsch Dir weiter viel Erfolg mit em Kater und hoffe für Dich, daß er noch mindestesn 5 Jahre lebt
LG Hanna
(#5) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von Rossa
Rossa
 
11.02.2007, 18:37

Wenn man davon ausgehen kann, daß die Katze weder Tumor, noch veränderte Blutwerte hat, würde ich bei alten Katzen, die viel fressen und trotzdem abnehmen den Schilddrüsenwert (T4)überprüfen lassen => meist liegt eine Überfunktion vor, die mittels Tabletten behandelt werden kann. Zusätzlich findet man bei Hyperthyreosen auch mehr oder weniger starke Herzveränderungen!
lg
(#6) [Permalink]
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Benutzerbild von die2hasen
die2hasen
 
13.02.2007, 12:11

hmmmmmm...danke für die weiteren antworten!

@hanna: oh, da war dein kater ja noch recht jung ich hab das problem, dass mein mann gar nix medizinisches unternehmen will. er bleibt dabei, dass der kater alt ist, und wenn er stirbt, dann ist das halt so.

wir haben also bisher weder blutuntersuchungen gemacht noch die schilddrüse etc. kontrollieren lassen. der ta hat halt nur gemeint, wenn der pauli dramatisch abnehmen würde, müsste man weitere schritte unternehmen.

aber ich schau jetzt mal weiter...im moment nehme ich mir halt viel zeit und füttere den pauli ein paar mal täglich bei mir in der küche und päppele ihn auf. ich hab damals, als wir ihn genommen haben, versprochen, dass ich mich gut um ihn kümmern werde, und das werd ich auch halten auch wenn er ein sehr eigenes tier ist und niemanden so richtig mag
(#7) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von arisco
arisco
 
13.02.2007, 23:47

14 jahre ist nicht alt ... 18 wäre alt ... aber nicht 14 ...

und sorry ... ich find's unverantwortlich von deinem mann, dem tier (für das er die verantwortung übernommen hat) nicht die notwendige und mögliche medizinische versorgung zukommen zu lassen und das tier unnötig leiden zu lassen
und noch weniger kann ich deine haltung verstehn. wenn ich mit meinem kater zum TA gehen will, dann geh ich mit meinem kater zum TA. punkt.

p.s. auch wenn du ihn noch so liebevoll fütterst ... wenn er ein schilddrüsenproblem (darunter leidet der kater meiner eltern) hat oder ein bauchspeicheldrüsenproblem, dann kannst noch so viel futter vorne in ihn reinstopfen ... es wird unverbraucht hinten wieder rauskommen ... das tier verhungert dir vor der vollen schüssel und mit vollem magen. weil der körper nix verwerten kann. das ist wie ein fass ohne boden. quälerei pur. stell dir vor, DU hast ständig hunger, stopfst alles mögliche in dich rein und wirst nciht satt und nimmst weiter ab ... und stell dir vor, deine zähne verfaulen und keiner macht was dagegen ...
(#8) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von Hanna
Hanna
 
14.02.2007, 20:27

Ja, teuer wird das schon, wenn man anfängt mit Infusionen etc. Aber ich würde an Deiner Stelle eben einmal eine Blutuntersuchung machen - das ist auch nicht wirklich teuer und noch keine medizinische Therapie. Damit kann man aber ganz gut die Chancen abschätzen. Hat er - so wie unserer damals - Nierenwerte, die schon jenseits gut und böse sind, kann eine Therapie nur eine vorübergehende Besserung für wenige Wochen/ Monate bringen und die kann man sich und dem Tier dann auch ersparen, denn so lustig ist es für die Tiere auch nicht. Hat er tatsächlich ein Schilddrüsenproblem, besorgt man die nötigen Medikamente und verabreicht sie - am besten kauft man das dann direkt in der Apotheke und nicht über den Tierarzt.
Und im optimalen Fall ist eh alles in Ordnung und er kann tatsächlich nicht mehr beißen bzw. kommt immer zu spät und dann bist Du eh am besten Weg.
LG Hanna
(#9) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von melii
melii
 
14.02.2007, 20:47

Zitat:
Zitat von arisco
und noch weniger kann ich deine haltung verstehn. wenn ich mit meinem kater zum TA gehen will, dann geh ich mit meinem kater zum TA. punkt.

.
(#10) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von die2hasen
die2hasen
 
14.02.2007, 20:51

Zitat:
Zitat von arisco
und noch weniger kann ich deine haltung verstehn. wenn ich mit meinem kater zum TA gehen will, dann geh ich mit meinem kater zum TA. punkt.
dann verstehst du es nicht, muss ich akzeptieren und kann ich damit leben. zur erklärung: der pauli ist nicht mein kater, sondern der meines mannes. er hat ihn schon, seit er ein teenie ist, und hat ihn in unsere beziehung mitgebracht. ich kann nicht einfach den kater schnappen und ihn therapien unterziehen, die mein mann nicht will.

zu meiner ehrenrettung, bevor ihr hier wieder mal jemand gefunden habt, der böse zu seinen tieren ist selbstverständlich sind wir mit dem kater beim tierarzt. und natürlich werden auch seine zähne behandelt. hab ich irgendwo geschrieben, dass seine zähne verfaulen und keiner was tut ?
(#11) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von taenzerin
taenzerin
 
14.02.2007, 21:09

mein kater hat auch binnen kürzester zeit extrem stark abgenommen und wir mussten ihn dann wegen nierenversagen (teilweise werte bis zu 6 x erhöht) einschläfern lassen *heul*. er war gerade mal 11,5 jahre alt.

leider hat mir die tierärztin erst beim einschläfern gesagt, dass man ab dem 8. lebensjahr einmal jährlich eine blutkontrolle machen sollte, um die nierenwerte etc. zu checken. ihr kollege aus der gemeinschaftspraxis hat das aber bei unseren jährlichen impfterminen nie erwähnt.
und es hat auch keiner gesagt (das hab ich dort dann erst am monitor gesehen), dass die nierenwerte bei einer untersuchung ein oder 2 jahre vorher (da waren wir wg. etwas anderem dort) schon schlecht bzw. grenzwertig waren...

lg
(#12) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von die2hasen
die2hasen
 
15.02.2007, 11:34

Zitat:
Zitat von Hanna
Ja, teuer wird das schon, wenn man anfängt mit Infusionen etc. Aber ich würde an Deiner Stelle eben einmal eine Blutuntersuchung machen - das ist auch nicht wirklich teuer und noch keine medizinische Therapie. Damit kann man aber ganz gut die Chancen abschätzen. Hat er - so wie unserer damals - Nierenwerte, die schon jenseits gut und böse sind, kann eine Therapie nur eine vorübergehende Besserung für wenige Wochen/ Monate bringen und die kann man sich und dem Tier dann auch ersparen, denn so lustig ist es für die Tiere auch nicht. Hat er tatsächlich ein Schilddrüsenproblem, besorgt man die nötigen Medikamente und verabreicht sie - am besten kauft man das dann direkt in der Apotheke und nicht über den Tierarzt.
Und im optimalen Fall ist eh alles in Ordnung und er kann tatsächlich nicht mehr beißen bzw. kommt immer zu spät und dann bist Du eh am besten Weg.
LG Hanna
danke, hanna genau so werd ich es machen, das ist der beste weg.

@taenzerin: tut mir leid für deinen kater von regelmäßigen kontrollen hat mein ta aber auch nichts gesagt...
 

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