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Benutzerbild von Teufelchen2407
Teufelchen2407
 
ausländeranteil in volksschule - 01.06.2006, 11:40

der sohn meiner freundin geht in die volksschule wo ich auch gern meinen sohn hingegeben hätte. nun hat sie mir aber erzählt, dass in der klasse sage und schreibe 3 inländerkinder sind und der rest immigrantenkinder, die teilweise nicht mal wirklich deutsch können.

wie seht ihr das? eure meinungen bitte!

ich mein, einen gewissen ausländeranteil gabs ja zu meinen schulzeiten auch schon, das bedarf keiner diskussion, ist auch kein thema und vollkommen in ordnung.

aber diese relation, geb ich ehrlich zu, schockiert mich schon.
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(#2) [Permalink]
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Benutzerbild von Teres
Teres
 
01.06.2006, 11:49

ich weiß es nicht. ich gebe zu, dass ich nicht begeistert wäre, würde der unterricht deswegen schlechter sein.

aber die freundin meiner tochter geht in eine klasse, wo nur 2 inländerkinder sind, und diese freundin ist um einiges schlechter als die meisten anderen. sie ist auch sehr auffällig und ist dort trotzdem gut integriert, was in einer anderen klasse bei ihrem verhalten nur schwer möglich wäre.
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(#3) [Permalink]
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Benutzerbild von whoopie
whoopie
 
hmmm... - 01.06.2006, 11:52

ausländer = nicht aus diesem land.
ist ein schwieriges thema.
ausländer ist nicht gleich ausländer.
ich komme z.b aus holland und habe schon in der schule deusch unterricht bekommen,konnte mich also artikulieren wie ich nach österreich kam.
hab dann meine beide kinder zweisprachig erzogen mit schwerpunkt deutsch.
denn die sprache nicht zu beherrschen ist ein schweres dilemma.
wie soll man dann den unterrichts stoff begreifen und lernen?
ist nicht nur schwer für das kind, sondern auch für die lehrer.
hier herrscht im unterrichtssystem ein großes manko.
zu wenig lehrer für die spezielle bedürfnisse der kinder.
dann gibt es noch die kulturunterschiede.
ich wünschte ich hätte eine lösung.
aber leider nein.
das system wird sich anpassen müssen,denn so entsteht unmut und ein respektloser umgang miteinander.
ich wünsche alle ausländer kinder viel erfolg in österreich.
*fg*
whoopie
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(#4) [Permalink]
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finchen
 
01.06.2006, 12:34

wie viele von den kindern in der klasse sprechen deutsch?
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(#5) [Permalink]
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Mama24
 
01.06.2006, 12:47

bei uns in der VS sind ca. 75 - 80 % Ausländer in der Klasse. Einige sprechen auch nicht gut deutsch. Ich finde daß für Ausländische Kinder die die deutsche sprache nicht oder nur teilweise beherrschen, ein Jahr Kindergartenpflicht gehört. Dort lernen sie schon viel.

Unser Sohn kommt heuer auch in die Schule aber auf eine Privatschule, da sind keine oder nur ein paar Ausländer in der Klasse. So lernen die Kinder auch viel mehr als wenn die Hälfte von der Klasse eh nix versteht. Meine Meinung.
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(#6) [Permalink]
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Benutzerbild von myway
myway
 
hui - 01.06.2006, 12:55

Zitat:
Zitat von Mama24
bei uns in der VS sind ca. 75 - 80 % Ausländer in der Klasse. Einige sprechen auch nicht gut deutsch. Ich finde daß für Ausländische Kinder die die deutsche sprache nicht oder nur teilweise beherrschen, ein Jahr Kindergartenpflicht gehört. Dort lernen sie schon viel.

Unser Sohn kommt heuer auch in die Schule aber auf eine Privatschule, da sind keine oder nur ein paar Ausländer in der Klasse. So lernen die Kinder auch viel mehr als wenn die Hälfte von der Klasse eh nix versteht. Meine Meinung.
pass auf!!! ich hab das auch mal kundgetan und wurde gleich zum rassisten gestempelt
wobei ich auch der meinung bin, dass es niemanden schaden kann, wenn als sogenannte "vorschule" ein jahr deutsch unterrichtet wird (egal an wem) um eben das schulische niveau zu heben. wenn ein kind die schulreife nicht hat, darf es ja auch ein jahr in die vorschule. warum ist das mit deutschlernen dann so verwerflich. und ist nicht ein großer teil der integration und des näherkommens, wenn man sich sprachlich versteht.
vor allem wenn die leistungen in der schulbildung nachlassen, finde ich , ist handlungsbedarf da - ui jetzt bin ich sicher gleich wieder gesteinigt....
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(#7) [Permalink]
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Benutzerbild von Teufelchen2407
Teufelchen2407
 
01.06.2006, 13:08

danke @ myway

ich möchte auch nicht dass dies hier ein ausländerfeindlichkeitsthread wird, damit hats nämlich gar nichts zu tun und falls wer versuchen sollte mich drauf festzunageln, steig ich aus der diskussion sofort aus.

es geht um die sprachlichen barrieren und um die kulturellen unterschiede. für mich persönlich ist es so, als würde mein kind in einem fremden land in die schule gehen und das im eigenen land.

wenn im eigenen land 90% immigrantenkinder in eine klasse gehen und 10% inländerkinder, da stellts mir schon die haare auf. ich frag mich, wie das möglich ist? das hat für mich nichts mehr mit integration zu tun.

ich vergleichs mit den schulerfolgen des sohnes meiner freundin, ich bin schockiert, wie wenig er kann, wie wenig er gelehrt bekommt und wie stolz er auf das wenige wissen ist, das er hat. mein 5 jähriger sohn (er wird im juli 5 jahre) ist zumindest auf dem selben stand, wenn nicht sogar weiter, obwohl er noch gar nicht in die schule geht!

das gibt mir zu denken.

vor ca. zwei monaten hat mir der sohn meiner freundin erzählt, dass er jetzt schon bis 30 zählen in der schule gelernt hat. dazu angemerkt, er ist gerade 7 jahre alt geworden. mit dem lesen tut er sich wahnsinnig schwer und falls jetzt jemand glauben sollte, er wäre hintennach, das stimmt gar nicht. er ist ein sehr aufgewecktes, vielseitig interessiertes, intelligentes kind, das bekomm ich privat mit.
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(#8) [Permalink]
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SSS
 
01.06.2006, 13:19

Zitat:
Zitat von Teufelchen2407
vor ca. zwei monaten hat mir der sohn meiner freundin erzählt, dass er jetzt schon bis 30 zählen in der schule gelernt hat.
he leiwand, dann kann prinzi ja schon in der 1. klasse mithalten
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(#9) [Permalink]
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Benutzerbild von Pezi
Pezi
 
01.06.2006, 13:25

hallo!

mein sohn kommt im herbst in die schule, und zwar in eine oeffentliche mit "realativ hohem auslaenderanteil" (ich kenne keine genauen zahlen, weil's mir nicht wichtig ist; der direktor erzaehlte nur, dass in dieser schule ca. 30 verschiedene nationalitaeten "vertreten" sind).
ich mach mir deswegen keine sorgen. ferdinand hat jetzt schon einen grossen wortschatz, er kann ein bissl lesen und schreibt recht gerne. ich werde am nm bei ihm zuhause sein und mit ihm lesen und schreiben ueben koennen, wenn ich wirklich das gefuehl haben sollte, dass er in der schule zu wenig auf diesem gebiet lernt (wovon ich aber nicht ausgehe).
es gibt soooo viele andere dinge, die mir an einer schule wichtig sind: nicht zu grosse klassen (ich hoffe auf hoechstens 20 kinder), die vermittlung von sachlichen inhalten, das erleben einer gruppe und das finden neuer freunde.

lg
pezi
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(#10) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von Pezi
Pezi
 
01.06.2006, 13:31

Zitat:
Zitat von Teufelchen2407
vor ca. zwei monaten hat mir der sohn meiner freundin erzählt, dass er jetzt schon bis 30 zählen in der schule gelernt hat. dazu angemerkt, er ist gerade 7 jahre alt geworden. mit dem lesen tut er sich wahnsinnig schwer und falls jetzt jemand glauben sollte, er wäre hintennach, das stimmt gar nicht. er ist ein sehr aufgewecktes, vielseitig interessiertes, intelligentes kind, das bekomm ich privat mit.
ich glaube nicht, dass er hintennach ist; seine interessen liegen halt offenbar auf anderen gebieten.
ein kind, das gerne liest, wird sich schon den lesestoff besorgen, den es braucht, wenn es (in der schule oder zuhause) die moeglichkeit dazu bekommt (ferdinands gleichaltriger freund kann seit ca. 2 jahren fluessig lesen).
und ein kind, das gerne zaehlt, kann mit 7 jahren sicher weiter zaehlen als bis 30 -egal, ob es ihm in der schule beigebracht wird oder nicht (balduin zaehlt jetzt schon bis 100).
man kann viel erreichen, wenn man die vorlieben der kinder foerdert, ihr interesse fuer bestimmte dinge weckt und ihnen die moeglichkeit gibt, eigene erfahrungen zu machen. dann ist es gar nicht mehr noetig, ihnen soviel "beizubringen", denn dann lernen sie sehr viel von selbst.

lg
pezi
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(#11) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von Teufelchen2407
Teufelchen2407
 
01.06.2006, 13:33

pezi nix für ungut, aber themenverfehlung .........
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(#12) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von gartenzwerg
gartenzwerg
 
01.06.2006, 13:36

Zitat:
Zitat von Teufelchen2407
danke @ myway

ich möchte auch nicht dass dies hier ein ausländerfeindlichkeitsthread wird, damit hats nämlich gar nichts zu tun und falls wer versuchen sollte mich drauf festzunageln, steig ich aus der diskussion sofort aus.

es geht um die sprachlichen barrieren und um die kulturellen unterschiede. für mich persönlich ist es so, als würde mein kind in einem fremden land in die schule gehen und das im eigenen land.

wenn im eigenen land 90% immigrantenkinder in eine klasse gehen und 10% inländerkinder, da stellts mir schon die haare auf. ich frag mich, wie das möglich ist? das hat für mich nichts mehr mit integration zu tun.

ich vergleichs mit den schulerfolgen des sohnes meiner freundin, ich bin schockiert, wie wenig er kann, wie wenig er gelehrt bekommt und wie stolz er auf das wenige wissen ist, das er hat. mein 5 jähriger sohn (er wird im juli 5 jahre) ist zumindest auf dem selben stand, wenn nicht sogar weiter, obwohl er noch gar nicht in die schule geht!

das gibt mir zu denken.

vor ca. zwei monaten hat mir der sohn meiner freundin erzählt, dass er jetzt schon bis 30 zählen in der schule gelernt hat. dazu angemerkt, er ist gerade 7 jahre alt geworden. mit dem lesen tut er sich wahnsinnig schwer und falls jetzt jemand glauben sollte, er wäre hintennach, das stimmt gar nicht. er ist ein sehr aufgewecktes, vielseitig interessiertes, intelligentes kind, das bekomm ich privat mit.
ok. also vorweg mal das wichtigste: wenn dieses kind jetzt von seinem wissensstand mit einem fünfjährigen vergleichbar ist, dann liegt es keinesfalls an der schule, denn fünf jahre sind sie schon vor schuleintritt.

zweitens: die meisten kinder können schon lange lange vor schuleintritt bis 30 zählen, möglicherweise wollte er dir etwas ganz anderes mitteilen- (meine große lernte zb. in der ersten bis dreißig zu zählen im englischunterricht)

wenn ER sich mit lesen wahnsinnig schwer tut, dann können die mitschüler nichts dafür.

welche form des unterrichtes wird in dieser schule praktiziert? (nur so am rande gefragt)

außerdem kommt noch hinzu: wieviele dieser kinder leben von geburt an in österreich- können demnach die sprache gut genug, zumindest genauso wie kinder die IMMER nur dialekt sprechen- die herkunft der eltern oder großeltern ist irrelevant.

wieviele kinder können die deutsche sprache tatsächlich nicht? gibt es zusätzliche lehrer?- bzw. werden speziell diese kinder ausreichend betreut um im derzeitigen schulsystem nicht unterzugehen?
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(#13) [Permalink]
Alt
kitty101
 
01.06.2006, 13:39

ich würd mein kind sofort in eine privatschule geben! meine mutter war hauptschullehrerin in salzburg/lehen. 27 ausländer, 3 inländer...

und ein salzburger komunalpolitiker (rot), der vehement FÜR die ausländer war, gab seine kinder alle in eine privatschule.

Geändert von kitty101 (01.06.2006 um 13:57 Uhr)
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(#14) [Permalink]
Alt
mamia
 
01.06.2006, 13:51

Zitat:
Zitat von kitty101
ich würd mein kind sofort in eine privatschule geben! meine mutter war hauptschullehrerin in salzburg/lehen. 27 ausländer, 3 inländer...

und ein salzburger komunalpolitiker (rot), der wehement FÜR die ausländer war, gab seine kinder alle in eine privatschule.

hallo!

hoffentlich liest das deine mutter nicht! ich glaube vehement schreibt man mit V.

schönen gruß
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(#15) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von Teufelchen2407
Teufelchen2407
 
01.06.2006, 13:52

auf den punkt gebracht, es können die meisten eher wenig deutsch, daher auch der wissensstand der gesamtklasse.
ich will mein kind nicht in eine privatschule geben nur um dadurch dem ausländeranteil zu entgehen, das halte ich nicht für sehr sinnvoll.

mich interessiert die entwicklung, wie es zu so einer relation kommen konnte, es ist ja nicht mal ein 50:50 verhältnis

die schule ist top, ich bin da selbst schon hingegangen, das war eine der modernsten schulen damals, aber jetzt überleg ich schon sehr ob ich meinen sohn nicht wo anders in die schule gehen lasse

und es scheint ja in vielen schulen so zu sein. ich würd gern ein paar vergleiche lesen und nicht eine ausländer raus diskussion anzetteln. es geht ja nicht um die kinder, deren familien seit generationen in österreich leben und auch dementsprechend integriert sind. das sind für mich keine ausländer mehr.

nochmal, das verhältnis schockiert mich. gibt euch das nicht zu denken, dass in eine schule im eigenen land mehr ausländische kinder als inländische kinder gehen?

wo ist da die integration? da müssen sich ja die inländerkinder an den stand der ausländerkinder anpassen.

pffffffff ich glaub jetzt hab ich mir gewaltig die finger verbrannt, aber vielleicht verstehts doch wer, wie ich es meine.
Mit Zitat antworten
(#16) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von Pezi
Pezi
 
01.06.2006, 13:56

Zitat:
Zitat von Teufelchen2407
pezi nix für ungut, aber themenverfehlung .........
wieso?
ich wollte damit sagen, dass ich nicht glaube, dass die schuld am schlecht-lesen-und-rechnen-koennen des sohnes deiner freundin an dem auslaenderanteil in seiner klasse liegt.
ich schliesse mich im uebrigen gartenzwerg an.

lg
pezi
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(#17) [Permalink]
Alt
kitty101
 
01.06.2006, 13:58

Zitat:
Zitat von mamia
hallo!

hoffentlich liest das deine mutter nicht! ich glaube vehement schreibt man mit V.

schönen gruß
autsch, und sie war auch noch deutschlehrerin.
Mit Zitat antworten
(#18) [Permalink]
Alt
mamia
 
01.06.2006, 14:00

Zitat:
Zitat von kitty101
autsch, und sie war auch noch deutschlehrerin.

bleibt natürlich unter uns!!!!!!!!!

lg
Mit Zitat antworten
(#19) [Permalink]
Alt
Cosmatiga
 
01.06.2006, 14:03

Ok, dann will ich auch mal.

Ich bin jetzt ehrlich!
In meiner beruflichen Laufbahn habe ich schon sehr, sehr viele Klassen gesehen.

Es gibt Klassen mit hohem Ausländeranteil, da möchte ich meine Kinder nicht mal im Alptraum sehen.

Es gibt Klassen mit hohem Ausländeranteil, da würde ich meine Kinder sofort und ohne mit der Wimper zu zucken hinein setzen.

Es gibt reine Inländerklassen, da möchte ich meine Kinder nicht mal im Alptraum sehen.

Es gibt reine Inländerklassen, da würde ich meine Kinder sofort und ohne mit der Wimper zu zucken hinein setzen.

Alles klar?
Ich glaube hierdrüber kann man gar nicht richtig diskutieren, da es keinen richtigen und falschen Weg gibt.
Welche Kinder wären falsch und welche gut? Welche Lehrer/innen wären falsch oder gut? Welche DirektorInnen?
Und die Kreise kann man gerne auch noch ein wenig weiter ziehen.

Ich empfehle dir, die Klassenlehrerin, die dein Sohn bekommen soll vorher schon zu besuchen. Frag nach ihrem Unterrichtsstil.

Meine Tochter geht in eine Schule am Dorf und wir haben wenige Kinder nicht österreichischer Herkunft in unserer Klasse.
Auch diese Klasse war bis vor 2 Wochen noch beim 30er.

Sie hat gesagt ich kann jetzt schon bis 30 zählen! Meinte damit aber, dass sie im 30er Bereich rechnen kann.
Seit letzter Woche gehen sie die 10er bis 100 durch.

Also, halt die Augen offen und entscheide nach Gefühl.

LG Melanie
Mit Zitat antworten
(#20) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von gartenzwerg
gartenzwerg
 
01.06.2006, 14:04

Zitat:
Zitat von Teufelchen2407
auf den punkt gebracht, es können die meisten eher wenig deutsch, daher auch der wissensstand der gesamtklasse.
ich will mein kind nicht in eine privatschule geben nur um dadurch dem ausländeranteil zu entgehen, das halte ich nicht für sehr sinnvoll.

mich interessiert die entwicklung, wie es zu so einer relation kommen konnte, es ist ja nicht mal ein 50:50 verhältnis

die schule ist top, ich bin da selbst schon hingegangen, das war eine der modernsten schulen damals, aber jetzt überleg ich schon sehr ob ich meinen sohn nicht wo anders in die schule gehen lasse

und es scheint ja in vielen schulen so zu sein. ich würd gern ein paar vergleiche lesen und nicht eine ausländer raus diskussion anzetteln. es geht ja nicht um die kinder, deren familien seit generationen in österreich leben und auch dementsprechend integriert sind. das sind für mich keine ausländer mehr.

nochmal, das verhältnis schockiert mich. gibt euch das nicht zu denken, dass in eine schule im eigenen land mehr ausländische kinder als inländische kinder gehen?

wo ist da die integration? da müssen sich ja die inländerkinder an den stand der ausländerkinder anpassen.

pffffffff ich glaub jetzt hab ich mir gewaltig die finger verbrannt, aber vielleicht verstehts doch wer, wie ich es meine.
hm, also wenn man von außen die klasse meiner großen betrachtet- und die namen liest- kommt man auch auf so eine prozentzahl.
allerdings haben trotzdem viele dieser kinder die österreichische staatsbürgerschaft und (diese und die meisten anderen kinder mit nichtdeutscher muttersprache) keine größeren lernprobleme als eines der wenigen "seitgenerationenösterreichischen" kinder.
es ist auch nicht so, dass sie weniger lernen würden als in anderen schulen gleichen jahrganges - meine tochter kann ihrer freundin (ebenso zweite klasse, allerdings AHS) nachhilfe geben.
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