18.05.2006, 01:02
Hallo!
Dein Zwerg hatte ja auch keinen so leichten Start, genau wie meine Prinzessin. Lass ihm Zeit, der muss sich noch ein wenig eingewöhnen!

Stress wirkt sich auch auf die Milchproduktion aus, aber auch das wird besser, glaub mir. Wenn du auf dich schaust und die Zeit mit dem Baby genießt, dann regelt sich vieles.
Diese Still-Wiegerei ist total für den Hugo. Du produzierst ja 1. nicht ständig gleich viel Milch, 2. wenn du da wie an der Melkmaschine hängst, kommt evtl. nicht viel raus, 3. machst du dir ums Baby Sorgen usw.usw.usw.
Wir haben 10 Wochen zugefüttert, nach jeder Brustmahlzeit - das schlaucht ganz schön, vor allem nachts. Abgepumpt habe ich auch, das ging ganz gut, ob's geholfen hat, weiß ich nicht. Öfter anlegen ist das einzig Wahre, das ging bloß bei mir nicht, weil ich solche Schmerzen hatte beim Stillen. Ich hab deshalb die Menge an Pre-Nahrung ein wenig reduziert, oder zumindest nicht gesteigert, dadurch hat sie wohl an der Brust besser getrunken. Irgendwann war ihr dann zwei, drei Mal täglich die Brust ausreichend und zu Silvester war's überraschend ganz vorbei mit den Flascherln.
Bis Ostern gab's dann nur Mama (die trotz Zähnchen das Stillen nun auch genießen kann) und seitdem ein wenig Beikost. Ich glaub mir hat vor allem mein Humor geholfen, außerdem die Stillgruppe, Stillbücher und eine eher theoretische Einstellung zur Haushaltsführung.
Wünsche euch viel Freude beim Stillen und deinem Zwerg einen dicken Tapferkeitsschmatz!
lg
Pez