Hallo!
Da dies mein erster Beitrag in diesem Forum ist, werde ich mich und meinen Sohn mal kurz vorstellen.

Mein Name ist Katarina und ich habe einen fast dreijährigen Sohn Christopher, der uns zur Zeit ein wenig Sorge bereitet. Er spricht nämlich kaum, mit seinen drei Jahren umfasst sein Wortschatz gerade mal 10 Wörter und von Satzbildung keine Spur. Ich habe versucht mir keine Sorgen zu machen, habe dann aber schließlich eine Logopädin aufgesucht, die mir sofort die Kinderklinik im AKH empfohlen hat, da sie der Meinung ist, dass hinter dem verzögerten Spracherwerb andere Entwicklungsstörung verborgen ist. Gestern hatte Christopher also einen Termin im AKH und der Arzt und die Sonderpädagogin sind derselben Meinung und Christopher steht bereits auf der Warteliste für einen Therapieplatz.
Ich will nicht zu sehr in die Tiefe gehen, es würde den Rahmen sprengen und außerdem ist das alles noch ziemlich neu für mich.
Mein "Mutterinstinkt" sagte mir schon früher, dass etwas nicht in Ordnung ist, aber ihr wißt wie das ist: "Jedes Kind ist anders", "Lass ihm doch Zeit", "stress ihn nicht", "du überfordest ihn, du verlangst zuviel von ihm", etc.
Schön und gut, ich ließ ihm Zeit, ich sagte zu mir, wenn er bis Weihnachten nicht angast, lass ich ihn mal anschauen. Christopher hat im September mit dem Kindergarten begonnen, ich dachte mir, dass er dann mehr Motivation zum Sprechen haben wird und dann der Durchbruch kommt.
Dem war aber nicht so und so sind wir im AKH gelandet.
Zu meiner eigentlichen Frage:
Die Therapie, die Christopher besuchen wird, dauert 6-8 Wochen und zwar immer von Mo-Fr von ca 8-12 Uhr. Meine Anwesenheit ist erforderlich, zumindest für die ersten Wochen und der normale Kindergartenbesuch fällt dann auch aus, weil ich ihm nicht zwei Kollektive am Tag zumuten möchte. (Die Therapiegruppe besteht aus 5 Kindern)
Da ich aber voll berufstätig bin, stellt sich natürlich die Frage, wie ich diese 6-8 Wochen überstehen soll. Ist es möglich während einer Therapie Pflegeurlaub zu nehmen? Natürlich nicht über die gesamte Therapiedauer, aber eben die zwei (?) Wochen, die einem zustehen.
Hat vielleicht jemand von euch diese Therapie gemacht und kann mir ein wenig darüber erzählen? Selbstverständlich hat mich der Arzt aufgeklärt, ich fand ihn übrigens großartig und mein Sohn hat ihn auch sofort akzeptiert, was eher selten vorkommt. *freu*
Trotzdem würde ich mich über Erfahrungsberichte freuen.
Vielen Dank im voraus!
LG
Katarina
PS: Man möge mir meine etwaige Naivität verzeihen, ich fange gerade erst an, mich an all das Neue zu gewöhnen und es zu hinterfragen.