waldorf-erfahrungen dringend gesucht - Seite 2 - Parents.at | Das Elternforum
Parents & more
Login:
Startseite Forum Blogs Kleinanzeigen Fotogalerie Hifeanfragen-Zentrum Registrieren
 
Zurück   Parents & more Forum > -- KINDER -- > Schule & Ausbildung


Antwort
 
Themen-Optionen
(#21) [Permalink]
Alt
nicitier
 
07.04.2008, 11:37

Zitat:
Zitat von sane Beitrag anzeigen
Die Mutter meines Stief war sehr überzeugt davon, dass das die richtige Schulwahl führ ihren Sohn sei. Sie hatte immer ein gutes Gefühl dabei. Wie gesagt, er wird wahrscheinlich keinen positiven Schulabschluss bekommen - die Frage ist nur, wie er so einen Lehrplatz finden soll.

Aber vielleicht hast du eine Idee, wie man vier Jahre Englisch in ein paar Monaten nach lernen soll?
Oder Deutsch? Würde er hier herinnen posten wäre er ein gefundenes Fressen.

Bitte, dass nichts schief gehen kann, ist ein Gerücht.
Wieso merkt man erst nach vier Jahren, dass sein Kind nicht Deutsch und Englisch kann?
Mit Zitat antworten
Werbung
(#22) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von sane
sane
 
07.04.2008, 11:39

Zitat:
Zitat von nicitier Beitrag anzeigen
Wieso merkt man erst nach vier Jahren, dass sein Kind nicht Deutsch und Englisch kann?
Das frage ich mich seit 9 Monaten. Wobei ich mich frage, warum das Lehrpersonal in der Waldorfschule nicht Alarm schlägt?

In der Regelschule merkst das spätestens am Ende des ersten Semesters, wenn im Zeugnis ein Fünfer steht.

Und dann frage ich mich als "Waldorfmutter" mit einem fleissigen Kind, wie komme ich dazu ein paar Kinder mitzuschleppen, die mit dem Stoff weit hinten sind?
In Innsbruck wurde überlegt (oder wurde es jetzt sogar gemacht?) in Italienisch die Gruppen in A und B zu teilen. Weil das Niveau einiger Schüler so schlecht war, dass es für den Rest zum Problem wurde. Aber das geht ja dann am Sinn der Waldorfschule wieder vorbei.
Mit Zitat antworten
(#23) [Permalink]
Alt
ullik14
 
08.04.2008, 11:10

Zitat:
Zitat von nicitier Beitrag anzeigen
Sprichst du von Pötzleinsdorf? Von dort habe ich auch nur Positives gehört! Wobei, mehr als Kindergarten käme für mich und meine Kinder dann doch nicht in Frage.
ich war in mauer, unsere tochter geht in wien-west.
Mit Zitat antworten
(#24) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von Petrita
Petrita
 
08.04.2008, 22:35

also, ich war 10 jahre schülerin in mauer, zählte dort nicht gerade zu den großen leuchten, hab dann auf eine HBLA gewechselt und war dort klassenbeste. ich kenne also beides. hier meine völlig subjektive meinung:

vorteile waldorf-schule:
  • man lernt von klein auf 2 sprachen (übrigens ist das ein blödsinn, dass waldorfschüler schlecht englisch sprechen - ganz im gegenteil!!)
  • man lernt von klein auf, selbstständig zu arbeiten. auswendig-lernen gibts nicht.
  • man lässt den kindern ihr eigenes tempo (=stressresistenz)
  • man lässt die kinder einfach länger kinder sein (die kindheit ist eh net lang)
  • es wird viel wert auf gestalterische tätigkeiten gelegt (handwerkliches, künstlerisches)
  • es wird viel wert auf musikbildung gelegt (jedes kind lernt ein instrument - aber dazu braucht es eigentlich keiner w-schule)
  • es werden viele tolle reisen/exkursionen unternommen
  • das soziale und moralische niveau, welches an waldorfschulen herrscht, kann man an anderen schulen in ö lange suchen...
nachteile waldorf-schule:
  • die individuelle förderung fehlt (findet man aber auch an öffentl. schulen seltenst)
  • man muss als eltern einfach hinter dem konzept stehen und es auch VERSTEHEN
  • einige lehrer sind einfach nicht empfehlenswert (ich hatte einen solchen, leider wurde er viel zu spät der schule verwiesen)
  • man wird als waldorf-kind gerne und oft von der "außenwelt" angefeindet
  • es gibt viele vorurteile der gesellschaft über das bildungsniveau
zu meiner zeit (70er-80er-jahre) gab es auch noch so obstrusitäten wie "absolutes kaugummi-verbot" und fernseh-verbot (eh net schlecht eigentlich, aber irgendwie auch zu strikt) und plastikspielzeug-verbot. wie es heute ist, weiß ich nicht, denn meine kinder schicke ich nicht in die waldorfschule.

vorteile öffentl. schule:
  • man bekommt alles vorgekaut und muss es nurmehr auswendig lernen
  • man muss sich nicht ständig erklären, in welche schule man geht und was man da "eh nicht lernt".
  • es herrschen gewisse strukturen, an die man sich einfach zu halten hat, was irgendwie ein hohes maß an sicherheit bedeutet.
  • man hat seine prüfungen, deren ausgang man selbst bestimmen kann
  • man hat selbst darauf einfluss, ob und wie man den abschluss macht
nachteile öffentliche schule:
  • die qualität des unterrichts hängt stark vom jeweiligen lehrer ab
  • man ist in einer öffentlichen schule einfach unter "normalen" kindern (also nicht unter elite-schülern wie in der waldorf-schule, was ein kind, das aus normalen verhältnissen stammt, schon unter druck setzen kann)
  • es ist einfach alles ein bisserl "militanter"/strenger (ICH fand das aber super!)
  • aber auch hier ist für individuelle begabungen kein platz
ich finde, man muss diese entscheidung sehr individuell treffen, in welche schule das eigene kind passt. ist es z.b. extrem wissbegierig und lernt von sich aus schon im kiga lesen und schreiben (wie mein großer), dann ist es in der w-schule garantiert unterfordert und unglücklich. ein kind jedoch, dass etwas mehr zeit braucht und gerne mit den händen arbeitet, ist dort sicher megaglücklich...

lg petrita
Mit Zitat antworten
(#25) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von li
li
 
08.04.2008, 23:31

danke, das war hilfreich!
Mit Zitat antworten
(#26) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von sane
sane
 
10.04.2008, 17:08

Ich habe meinen Stiefsohn deinen Beitrag lesen lassen, das heisst, er widerspricht bei einigen deiner Beschreibungen der Waldorfschule.
Zitat:
Zitat von Petrita Beitrag anzeigen
man lernt von klein auf, selbstständig zu arbeiten. auswendig-lernen gibts nicht.
Das mit dem selbständigen Arbeiten ist sicher nicht auf jede Waldorfschule anwendbar. Mein Stief hat das selbständige Arbeiten nicht gelernt.
Und es wird sogar sehr viel auswendig gelernt.

Zitat:
Zitat von Petrita Beitrag anzeigen
man lässt den kindern ihr eigenes tempo (=stressresistenz)
Was aber auch ein Nachteil ist, weil die Kinder einfach irgendwo "hängen" bleiben können, und niemals die Chance haben, nicht Gelerntes aufzuholen.

Zitat:
Zitat von Petrita Beitrag anzeigen
man lässt die kinder einfach länger kinder sein (die kindheit ist eh net lang)
Da würde mich eine nähere Definition freuen. Ich habe eigentlich schon das Gefühl, dass meine Kinder auch in einer Regelschule Kinder bleiben dürfen.

Zitat:
Zitat von Petrita Beitrag anzeigen
einige lehrer sind einfach nicht empfehlenswert (ich hatte einen solchen, leider wurde er viel zu spät der schule verwiesen)
Stief hatte mehrer verschiedene Lehrer, die aber alle nicht die Ausbildung, wie Regelschullehrer hatten.
Einige Fragen seinerseits konnte der "Physiklehrer" nicht beantworten, weil ihm das Wissen dazu fehlte. Er fand es seltsam, dass sein Vater, die Fragen - ohne Lehrer zu sein, oder in dem Bereich zu arbeiten, beantworten konnte.
Für mich (auch Schüler) war eigentlich immer wichtig zu wissen, dass ich bei Fragen zum Lehrer gehen kann und der auch weiss, was er da unterrichtet.

Zitat:
Zitat von Petrita Beitrag anzeigen
man wird als waldorf-kind gerne und oft von der "außenwelt" angefeindet
Das hat mein Stief hier bestätigt.

Zitat:
Zitat von Petrita Beitrag anzeigen
man bekommt alles vorgekaut und muss es nurmehr auswendig lernen
Das war vielleicht einmal, inzwischen wird sehr viel frei gearbeitet.

Zitat:
Zitat von Petrita Beitrag anzeigen
die qualität des unterrichts hängt stark vom jeweiligen lehrer ab
Das ist aber in der Waldorfschule auch so.

Zitat:
Zitat von Petrita Beitrag anzeigen
man ist in einer öffentlichen schule einfach unter "normalen" kindern (also nicht unter elite-schülern wie in der waldorf-schule, was ein kind, das aus normalen verhältnissen stammt, schon unter druck setzen kann)
Warum ist ein Waldorschüler ein Eliteschüler?
Mein Stief hatte eher das Gegenteil. Waldorfschüler wurde häufig mit Baumschüler verglichen.

Zitat:
Zitat von Petrita Beitrag anzeigen
aber auch hier ist für individuelle begabungen kein platz
Inwiefern? Ich hatte nie in irgendeine Richtung besonders begabte Kinder, daher kann ich das nicht beurteilen.
Meine Tochter schreibt sehr schöne Geschichten und wird darin aber schon durch ihre Lehrerin bestärkt, aber ob das nun eine besondere Begabung ist, kann ich natürlich nicht beurteilen.
Mit Zitat antworten
(#27) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von li
li
 
10.04.2008, 19:09

bzgl. lehrer: meine ahs physiklehrerin hatte den doktortitel in physik;
trotzdem musste einer von uns ihr erklären, wie ein kühlschrank funktioniert - sie wusste es nicht.

öffentliche vs ist echt nicht das problem, auch kms gibt es sicher gute.
aber die einzigen 2 ahs in unserer nähe sind...na, sagen wir, von respektvollem umgang mit den schülerinnen weit entfernt.
Mit Zitat antworten
(#28) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von Petrita
Petrita
 
10.04.2008, 19:32

Zitat:
Zitat von sane Beitrag anzeigen
Ich habe meinen Stiefsohn deinen Beitrag lesen lassen, das heisst, er widerspricht bei einigen deiner Beschreibungen der Waldorfschule. .
das finde ich super interessant! wie lange war er denn auf der waldorfschule und warum?

Zitat:
Zitat von sane Beitrag anzeigen
Das mit dem selbständigen Arbeiten ist sicher nicht auf jede Waldorfschule anwendbar. Mein Stief hat das selbständige Arbeiten nicht gelernt.
Und es wird sogar sehr viel auswendig gelernt. .
das war zu meiner zeit anders (70er/80er-jahre)

Zitat:
Zitat von sane Beitrag anzeigen
Was aber auch ein Nachteil ist, weil die Kinder einfach irgendwo "hängen" bleiben können, und niemals die Chance haben, nicht Gelerntes aufzuholen..
stimmt vollkommen! war bei mir in mathe so.

Zitat:
Zitat von sane Beitrag anzeigen
Da würde mich eine nähere Definition freuen. Ich habe eigentlich schon das Gefühl, dass meine Kinder auch in einer Regelschule Kinder bleiben dürfen. .
nun, das kommt wirklich drauf an: in meinem bekanntenkreis gibt es nicht nur eine vs, in der dinge passieren, wo's mir die haare aufstellt (kinder dürfen nicht frei zeichnen, es gibt kaum ausflüge, es wird nicht gesungen, dürfen während des unterrichts nicht auf die toilette, schleppen kiloweise schulbücher durch die gegend, altmodischer 0815-frontalunterricht, to be continued...).

Zitat:
Zitat von sane Beitrag anzeigen
Stief hatte mehrer verschiedene Lehrer, die aber alle nicht die Ausbildung, wie Regelschullehrer hatten..
naja, dazu muss ich aber schon sagen, dass die mit sicherheit eine höhere ausbildung haben, als regel-vs-lehrer: es gibt kaum einen waldorf-lehrer, der kein hochschulstudium hat.
Zitat:
Zitat von sane Beitrag anzeigen
Einige Fragen seinerseits konnte der "Physiklehrer" nicht beantworten, weil ihm das Wissen dazu fehlte. Er fand es seltsam, dass sein Vater, die Fragen - ohne Lehrer zu sein, oder in dem Bereich zu arbeiten, beantworten konnte. .
das finde ich allerdings auch sehr seltsam. aber nach meinen erfahrungen mit meinem hauptlehrer in der waldorfschule überrascht mich goarnix mehr.
ich muss aber auch sagen, dass mein sohn unlängst mit einer deutscharbeit zurückkam, die von seiner (von mir übrigens sehr geschätzten lehrerin) falsch korrigiert wurde.

Zitat:
Zitat von sane Beitrag anzeigen

Das war vielleicht einmal, inzwischen wird sehr viel frei gearbeitet..
na - simma froh!!!!

Zitat:
Zitat von sane Beitrag anzeigen
Das ist aber in der Waldorfschule auch so. .
stimme dir vollkommen zu.

Zitat:
Zitat von sane Beitrag anzeigen
Warum ist ein Waldorschüler ein Eliteschüler? .
alleine in meiner klasse waren 2 kinder von heute sehr hochrangigen politikern, ein kind von einem sehr bekannten künstler, der rest waren kinder von ärzten, anwälten, symphonikern, künstlern... es waren auf jeden fall 2/3 hochbegabte kinder in meiner klasse (ich gehörte - glaube ich - nicht dazu), was auch den rhythmus des lernens bestimmt hat, zum leidwesen des restlichen drittels. achja, und sagte ich schon, dass wir 41 (!) kinder waren?

liegt sicher daran, dass man sich diese schule auch leisten können muss. und man muss sich intellektuell mit dem thema befassen können.

meine mutter hat sich sehr investieren müssen in diese schule, damit wir kinder hingehen konnten. jeder hat also gewusst, dass wir nicht die kohle haben, und wir haben das sehr zu spüren gekriegt.... (und eigentlich hätte sie sich die mühe ja sparen können, denn ich wäre auf einer normalen regelschule aufgeblüht).

Zitat:
Zitat von sane Beitrag anzeigen
Inwiefern? Ich hatte nie in irgendeine Richtung besonders begabte Kinder, daher kann ich das nicht beurteilen.
Meine Tochter schreibt sehr schöne Geschichten und wird darin aber schon durch ihre Lehrerin bestärkt, aber ob das nun eine besondere Begabung ist, kann ich natürlich nicht beurteilen.
natürlich hat deine tochter eine besondere begabung! schön, dass die lehrerin das bemerkt hat! wir haben das glück, dass mein sohn eine geniale lehrerin hat, die ihn optimal fördert (sie hat eine zusatzausbildung zur hochbegabtenförderung). ich würde mir das für JEDE schule wünschen!!!
Mit Zitat antworten
(#29) [Permalink]
Alt
Stella3
 
10.04.2008, 20:17

ich würde mein Kind, nie, nie, nie in diese Schule geben, da ich selbet 9 Jahre dort war!!
ich halte von dieser Schule absolut nichts.
Hier gibt es keinen Zwang und man steigt automatisch auf. Aber bitte wie will ein Kind wissen das es fürs Leben lernt und nicht für die Schule???

Ich hatte wirklich schwierigkeiten nach der Schule Fuß zu fassen und hab mir richtig Schwer getan bei der Matura da ich oft Grundlegende Dinge nicht gewußt habe.
Mein Nachhilfe Lehrer hat sich echt dumm verdient mit mir

Geändert von Stella3 (10.04.2008 um 20:23 Uhr)
Mit Zitat antworten
(#30) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von sane
sane
 
12.04.2008, 08:36

Zitat:
Zitat von Petrita Beitrag anzeigen
das finde ich super interessant! wie lange war er denn auf der waldorfschule und warum?
weil seine Mutter davon überzeugt war, sein Bruder war auch schon (und hat auch abgebrochen).
Er war in einem Waldorfkindergarten, dann in einer Regelvolksschule und dann in der Waldorfschule.
Seit Herbst ist er jetzt in einer privaten Schule und besucht die Uebergangsklasse, die ihn auf die Oberstufe eines Gymnasiums vorbereiten soll.


Zitat:
Zitat von Petrita Beitrag anzeigen
nun, das kommt wirklich drauf an: in meinem bekanntenkreis gibt es nicht nur eine vs, in der dinge passieren, wo's mir die haare aufstellt (kinder dürfen nicht frei zeichnen, es gibt kaum ausflüge, es wird nicht gesungen, dürfen während des unterrichts nicht auf die toilette, schleppen kiloweise schulbücher durch die gegend, altmodischer 0815-frontalunterricht, to be continued...).
wie gesagt, ist bei uns GSD ganz anders.


Zitat:
Zitat von Petrita Beitrag anzeigen
naja, dazu muss ich aber schon sagen, dass die mit sicherheit eine höhere ausbildung haben, als regel-vs-lehrer: es gibt kaum einen waldorf-lehrer, der kein hochschulstudium hat.
Generell will ich hoffen, dass sie eine höhere Ausbildung als Volksschullehrer haben, immerhin unterrichten sie die Kinder ja bis diese 18/19 sind und die Matura machen (könnten).

Eine Bekannte von mir war Mutter und Hausfrau, nach der Scheidung hat sie dann eine Ausbildung für Erziehungsberater gemacht, machte ihr "Praktikum" in der Waldorfschule und derzeit die Ausbildung für Waldorflehrer. Ich bin mir nicht mal sicher, ob sie überhaupt die Matura hat.

Wikipedia meint dazu:
Zitat:
Im Gegensatz zu staatlichen Schulen ist an Waldorfschulen eine universitär-wissenschaftliche Ausbildung keine Voraussetzung für Lehrer. Je nach angestrebtem Berufsziel können Personen, die statt eines Lehramtstudiums eine Ausbildung auf einem so genannten „Institut für Waldorfpädagogik“ durchlaufen haben, eine Anstellung als Waldorflehrer erhalten.Methodisch-didaktische Fragestellungen werden dabei in der Waldorfausbildung genau so wenig verpflichtend behandelt wie wissenschaftlich abgesichertes Fachwissen vermittelt wird; es gehe vielmehr um die „Erkenntnis des Menschenwesen“, also um die anthroposophische Weltsicht.
Obwohl vom Gesetzgeber her eine der Ausbildungssituation für staatliche Schulen „gleichartige oder im Wert gleichkommende“Lehrerausbildung für Ersatzschulen eingefordert wird, können je nach bundeslandspezifischer Regelung an Waldorfschulen somit auch Personen unterrichten, die keinerlei universitär-wissenschaftliche Ausbildung durchlaufen haben. Dieses wird von der Schulaufsichtsbehörde für einige Fächer (z. B. Handwerken) gebilligt. Unterricht an Waldorfschulen von Lehrkräften ohne Genehmigung der Schulaufsichtsbehörden ist in Deutschland nicht möglich.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Waldorfschule
Und auch hier, steht nicht zwingend, dass sie ihr Fach "studiert" haben müssen. Selbst ein Gärtner kann Waldorflehrer werden.
Zitat:
Voraussetzungen
Der Berufsbegleitende Kurs wendet sich an Menschen, die den Wunsch haben, an einer Waldorfschule zu unterrichten, denen es aber aufgrund ihrer persönlichen Lebensumstände nicht möglich ist, eines der so genannten Vollzeitseminare zu besuchen.
Berufliche Voraussetzungen können sein:
Ein pädagogisches Studium
Andere Berufsausbildungen
Magister
Künstlerische Abschlüsse Berufsabschlüsse, die für die Schule relevant sein können: Kantoren,Handwerker, Schneider, Gärtner etc.
Quelle: http://www.freie-hochschule-mannheim....php?idcat=163
Und hier aus einer Wiener Waldorschule: (Quelle: http://www.waldorf-wien-west.at/html/lehrer.html)
da findet man u.a. gelernte Schneiderin, Maschinenbautechniker, Matura mit abgebrochenem Pädagogikstudium, Kinderkranken - bzw. Säuglingsschwester, noch eine Schneiderin mit einer Konzession fürs Gastgewerbe, Sekretärin, (alle mit anschliessender Waldorflehrerausbildung).

Ich hätte schon gerne, wenn die Lehrer meiner Kinder zumindest ungefähr wissen, wovon sie sprechen.

Zitat:
Zitat von Petrita Beitrag anzeigen
alleine in meiner klasse waren 2 kinder von heute sehr hochrangigen politikern, ein kind von einem sehr bekannten künstler, der rest waren kinder von ärzten, anwälten, symphonikern, künstlern... es waren auf jeden fall 2/3 hochbegabte kinder in meiner klasse (ich gehörte - glaube ich - nicht dazu), was auch den rhythmus des lernens bestimmt hat, zum leidwesen des restlichen drittels. achja, und sagte ich schon, dass wir 41 (!) kinder waren?
Bitte, in welcher Regelschule sitzen 41 Kinder in der Klasse? Da ist doch der individuelle Unterricht gar nicht mehr möglich.

Bei uns ist es eigentlich bunt gemischt, und wie gesagt, "elitärer" Gedanke ist es eher nicht. Im Gegenteil, sie haben doch damit zu kämpfen, dass überall blöde Witze gerissen werden (Rechnen kannst zwar nicht, aber dafür kannst du deinen Namen tanzen).


Zitat:
Zitat von Petrita Beitrag anzeigen
liegt sicher daran, dass man sich diese schule auch leisten können muss.
hier kommen sie den Eltern, die sich die Schule nicht "leisten" können, finanziell entgegen.

Zitat:
Zitat von Petrita Beitrag anzeigen
und man muss sich intellektuell mit dem thema befassen können.
Das stimmt sicher nicht. Im Grunde nehmen sie jeden, der zahlt.

Zitat:
Zitat von Petrita Beitrag anzeigen
und wir haben das sehr zu spüren gekriegt.... (und eigentlich hätte sie sich die mühe ja sparen können, denn ich wäre auf einer normalen regelschule aufgeblüht).
Ist doch eine Frechheit, oder?
Sollte nicht gerade so eine Schule darüber stehen?


Zitat:
Zitat von Petrita Beitrag anzeigen
wir haben das glück, dass mein sohn eine geniale lehrerin hat, die ihn optimal fördert (sie hat eine zusatzausbildung zur hochbegabtenförderung). ich würde mir das für JEDE schule wünschen!!!
Ich finde sowieso, dass die heutigen Lehrer, mit ihrer veralteten Ausbildung einfach nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprechen.

Geändert von sane (12.04.2008 um 08:48 Uhr)
Mit Zitat antworten
(#31) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von Petrita
Petrita
 
12.04.2008, 21:26

Zitat:
Zitat von sane Beitrag anzeigen
Bitte, in welcher Regelschule sitzen 41 Kinder in der Klasse? Da ist doch der individuelle Unterricht gar nicht mehr möglich..
na eh nicht.
Zitat:
Zitat von sane Beitrag anzeigen
Rechnen kannst zwar nicht, aber dafür kannst du deinen Namen tanzen). .
wie wahr, wie wahr!

Zitat:
Zitat von sane Beitrag anzeigen
Das stimmt sicher nicht. Im Grunde nehmen sie jeden, der zahlt. .
zu meiner zeit haben sie sich die leute schon "ausgesucht". also, wer zu hause einen fernseher hatte bzw. einen lockeren umgang mit dem fernsehkonsum, dessen kind wurde abgelehnt. die waren tatsächlich bei den anwärtern zu hause und haben das kontrolliert!

Zitat:
Zitat von sane Beitrag anzeigen
Ist doch eine Frechheit, oder?
Sollte nicht gerade so eine Schule darüber stehen? .
müsste man meinen. aber eine schule ist halt auch nur so gut, wie ihre mitglieder/lehrer.



Zitat:
Zitat von sane Beitrag anzeigen
Ich finde sowieso, dass die heutigen Lehrer, mit ihrer veralteten Ausbildung einfach nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprechen.
meinst du die waldorf-lehrer oder allgemein?
Mit Zitat antworten
(#32) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von sane
sane
 
13.04.2008, 07:41

Zitat:
Zitat von Petrita Beitrag anzeigen
meinst du die waldorf-lehrer oder allgemein?
allgemein aber im Speziellen die Regelschullehrer: wenn ich mir denke, wie viel "schwierige" Kinder in jeder Klasse sitzen und dann haben sie kein Werkzeug, wie sie die Kinder wieder "zurück" in die Gemeinschaft, den Unterricht etc. holen können.
Mit Zitat antworten
(#33) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von whoopie
whoopie
 
13.04.2008, 09:21

Wenn ich von dieser Schule in Mauer höre oder lese, muss ich sofort an den Weihnachtsmarkt denken.
Dort kann ich Stundenlang meine Zeit verbringen.
Das nur nebenbei erwähnt.

Die beiden Kinder meiner Schwester sind in ein Steinerkindergarten und Volksschule zur Schule gegangen.( Also bis sie 12 Jahren waren, das ist in Holland so üblich)
Nachher hat sie bewusst in einer Regelschule gewechselt.
Beide Kinder haben den übertritt ohne großen Probleme überstanden.
Allerdings gab es große Lücken im Wissen.
Der Jüngere ist absolut der Lust aufs lernen vergangen, aber hat jetzt eine tolle handwerkliche Lehrstelle.
Die Ältere hat mit Pauken und Trompeten maturiert, und hat Heuer zum Studieren angefangen.

Auch mir hat die Schule interessiert, aber mein Mann war denen zu wenig Alternativ (ja, sowas gibt es)
Wer weiss für was es gut war.

lg
whoopie
Mit Zitat antworten
(#34) [Permalink]
Alt
Miriamara
 
Frage Imageproblem - 26.11.2009, 17:28

Zitat:
Zitat von carole76 Beitrag anzeigen
ich kenne ein mäderl, dass nach der waldorf-schule die matura an einer ahs ablegen wollte --> nicht geschafft!
dann hat sie die 8. ahs klasse gemacht, nicht geschafft --> nochmal die 8. klasse und dann beim 3. matura anlauf hats dann endlich geklappt!!!!
Zitat:
Zitat von sane Beitrag anzeigen
Die Mutter meines Stief war sehr überzeugt davon, dass das die richtige Schulwahl führ ihren Sohn sei. Sie hatte immer ein gutes Gefühl dabei. Wie gesagt, er wird wahrscheinlich keinen positiven Schulabschluss bekommen - die Frage ist nur, wie er so einen Lehrplatz finden soll.

Aber vielleicht hast du eine Idee, wie man vier Jahre Englisch in ein paar Monaten nach lernen soll?
Oder Deutsch? Würde er hier herinnen posten wäre er ein gefundenes Fressen.

Bitte, dass nichts schief gehen kann, ist ein Gerücht.


Ich verstehe nicht , dass die waldorfschulen , speziell in österreich immer noch so ein schlechtes image haben. mein sohn besuchte in deutschland eine freie waldorfschule bis zur 6. klasse. er lernte sehr schön schreiben und rechnen und wuchs zu einem wißbegierigen netten jugendlichen heran. wegen eines umzugs ins ausland musste er sich leider in ein staatliches schulsystem einordnen. er schaffte gleich im ersten jahr mit guten noten ein gymnasium. bald werden wir wieder zurückgehen nach deutschland und er wird mit sicherheit wieder in seine waldorfschule gehen , um dort seine abschlüsse zu machen.
hier, am gymnasium gefällt uns sehr viel nicht. er bekommt einen absoluten tunnelblick, er fixiert sich nur noch auf die noten und sehr viele kreative talente verkümmern in ihm. die waldorfschulen bieten viel mehr auf dem weg zum erwachsen werden als das die staatlichen schulen tun .und dass kinder nicht ordentlich sind, oder keine mathe-talente oder auch sonst vielen anforderungen nicht genügen gibt es doch in den staatlichen schulen auch - doch da wird ihr selbstbewußtsein dann sowas von nieder gemacht, dass sie ganz vergessen, dass sie doch auch stärken haben.
Mit Zitat antworten
(#35) [Permalink]
Alt
Miriamara
 
Daumen runter auch in der staatl. können viele kinder nix! - 26.11.2009, 17:57

[quote=Alexandra1978;6471049]Hallo! Ich bin KMS Lehrerin in Wien und wir bekommen immer wieder Schüler aus Waldorfschulen zu uns (die meisten aus der im 13.) diese sind ALLE mit den normalen Anforderungen (Mappe führen, ein Heft sinnvill führen, ... ) total überfordert, ich kann nicht nachvollziehen, wie Eltern sich das jahrelang anschauen können und sich dann wundern warum ihren Kiddys nix können.

Ich glaube Waldorf ist nur für Kinder geeignet, die ein totales Engagement haben, sich Dinge selbst anzueignen und auch sonst sehr ordentlich sind mit ihren Sachen, ein Kind, das wenig Ehrgeiz hat, eher schlampig und bequem ist wird kaum freiwillig zu Arbeiten greifen die eine große Herausforderung darstellen --> diese Aufgaben bleiben liegen und dadurch versäumen die Kinder oft wichtigen Stoff, den sie nie oder nur sehr schwer aufholen können.

Versteh mich nicht falsch, ich bin durchaus für offene Unterrichtsformen, mache häufig Arbeitspläne und dergleichen, aber mit dem Waldorf-Konzept kann ich mich nicht anfreunden (eben weil ich sehe wie sehr sich die Schüler plagen wieder in einen geregelten Unterricht einzugleidern, und das bleibt ihnen ja über kurz oder lang nicht erspart)




hallo, ich bin die mutter eines waldorfschülers, der kurzfristig wegen eines auslandaufenthaltes für 2-3 jahre eine gymnasiale staatliche schule besucht. der wechsel in die 6. klasse fiel ihm leicht! die lehrer lobten ihn wegen seiner sozialen kompetenz und auch wegen seiner feinen aussprache in den fremdsprachen. er schreibt gute noten. schwer fällt ihm allerdings, dass er nachmittags keine zeit mehr hat, sich mit freunden zu verabreden, klavier zu spielen, in die theatergruppe zu gehen.... und dass er nur noch auf seine note reduziert wird. wie arm doch die lerninhalte in so einer staatlichen schule sind. die kinder bekommen einen tunnelblick, nur noch auf die nächste arbeit focusiert.... Sie fragen sich, wie eltern sich das jahrelang anschauen können... - ich frage mich wie eltern sich jahrelang anschauen können, wie ihre vielleicht noch nicht ganz so gereiften kinder in der staatlichen schule mit einer schularbeit nach der anderen gequält werden, mit nachmittage, die angefüllt sind von stupider paukerei und nachhilfeunterricht ohne ende. wie können sich eltern das anschauen, das kinder vielleicht immer zu den schlechten gehören mit vierern und vielleicht auch mal ner 5.? wie fühlen sich da die kinder?
sie schreiben, dass die waldorfschule nichts ist für kinder, die schlampig und gequem sind. sind diese kinder in der staatlichen schule am besseren platz? ein afrikanisches sprichwort sagt: "gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht!" - ich bitte sie dies zu überdenken, falls sie als lehrerin wieder einmal stur nach lehrplan vorgehen und einen überschwenglichen einsatz von kindern, die ihr bestes geben mit einem nicht genügend bewerten.
Mit Zitat antworten
(#36) [Permalink]
Alt
kinderwelt
 
Erfahrung mit Waldorf - 08.01.2017, 23:47

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, in den ersten VS-Klassen ist es wunderbar, der Übergang vom Kindergarten spielerisch. Nach ein paar Jahren rückt der Fokus nach Wissen und Können in der Vordergrund. Spätestens wenn ihr Kind in eine andere Schule will, merken sie wie schwierig es ist aufgenommen zu werden. Die Kinder haben keine Allgemeinbildung, die Nebenfächer werden grob angerissen - doch wissen tun sie nix, ein Großteil kann in der 6. Kl. (2. Gymn.) nicht einmal flüssig lesen. Rechtschreiben können nur "Naturtalente", in Rechnen ist es ähnlich.
Ganz schlecht ist hier die Waldorfschule in der Seuttergasse. Nicht außer Acht zu lassen, das Schulgeld! Im 13. ziehen Sie einem das Geld aus der Tasche. Angelockt von Schulgeldermäßigung sitzt man danach in der Falle.
Nebenbei: Der Name Waldorf verspricht nicht mehr das war wir so lesen. Handy und alles was der Computermarkt bietet, hat auch jedes Waldorfkind.
Fazit: Ein hübscher Platz. Für leistungsarme Kinder die in der Berufswelt nur schwer bestehen.
Mit Zitat antworten
(#37) [Permalink]
Alt
Maritina
 
09.01.2017, 04:59

Wieso meldet man sich in einem Forum extra an, um in einen > 7 Jahre alten Thread zu posten?
Mit Zitat antworten
(#38) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von BlitzundDonner
BlitzundDonner
 
09.01.2017, 06:08

Zitat:
Zitat von Maritina Beitrag anzeigen
Wieso meldet man sich in einem Forum extra an, um in einen > 7 Jahre alten Thread zu posten?
Diese Userin ist seit 16.06.2014 registriert.
Mit Zitat antworten
(#39) [Permalink]
Alt
Odin
 
09.01.2017, 06:26

Zitat:
Zitat von li Beitrag anzeigen
bitte: wer auch immer aus eigener oder erfahrung im bekanntenkreis etwas zu den folgenden stichworten sagen kann, würde mir damit möglicher weise sehr helfen:

- waldorfschulen in wien, v.a. NACH volksschulalter

3 Stück: Wien West, Poetzleinsdorf, Mauer



- aufwand für die eltern: finanziell? zeitlich? sonstiges?

Zeitaufwand: geringfügig mehr wie in normalen anderen Schulen - Finanziell: muss man sich ausmachen.

- übertritt von waldorf zu ahs (welche schulstufe? welche ahs? wie gelaufen?)

Funktioniert, aber schwer. Wenn das Wissen nicht vermittelt werden konnte, haut es das Kind von der NMS zur AHS genauso auf. Übertritte werden meist in den normalen Wechseljahren gemacht, wie nach 4 Klassen Volksschule, 4 Klassen unterstufe. Zwischendurchwechsel bringen oft die Gefahr mit sich, dass die Kinder entweder hinterher hinken - mitunter sind sie auch vorne weg, hängt aber sehr am Unterrichtsfach ab und am Lehrer

- übertritt ahs zu waldorf

Mitunter möglich, wenn das Kind lernbereit ist. Zweite Fremdsprache ab der ersten Klasse Volksschule, das Kind muss mitlernen wollen.


- matura in ahs nach vollständig absolvierter waldorf-schule

Es gibt Programme im 13 und in Poetzleinsdorf, in Mauer gibt es eine Partnerschule. Überall kann Matura gemacht werden (+ 1 Zusätzliches Jahr). Die Frage ist ob dass das Kind auch schafft.


und weiss jemand, wieviel wochenstunden die klassen ab der 5. etwa haben? (waldorf)

Mitunter mehr wie in den anderen NMS/AHS Schulen, da teilweise diverse Ausrichtungen dazukommen. Theater, Musik, und vielles mehr

DANKE!

Gerne
Mit Zitat antworten
(#40) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von glorifica
glorifica
 
09.01.2017, 09:03

Zitat:
Zitat von Odin Beitrag anzeigen

Gerne
9 jahre ist das her, das kind wird also wohl schon (fast) fertig mit der schule sein.
Mit Zitat antworten
Dieser Beitrag von glorifica gefällt 3 Usern: lui, minnimaus, wunschkind2016
Antwort

Themen-Optionen

Gehe zu
Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.





Copyright ©2000 - 2017, Jelsoft Enterprises Ltd & Parents.at Internet GmbH.
Suchfunktionen powered by Searchlight © 2017 Axivo Inc.
Minimal empfohlene Bildschirmauflösung: 1280x800 Pixel


IM SINNE DER MEINUNGSVIELFALT WERDEN IN DIESEM FORUM AUCH BEITRÄGE VERÖFFENTLICHT, DIE NICHT MIT DER MEINUNG DES WEBSITEBETREIBERS ÜBEREINSTIMMEN.

Zur parents.at Homepage
Zur ZQF Homepage