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(#41) [Permalink]
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Benutzerbild von Milla75
Milla75
 
04.05.2010, 12:06

@Mittagsschlaf: Moritz ist immer am Busen eingeschlafen, wie er sich mit 3 und 2 Monaten abgestillt hat, war es auch mit dem Mittagsschlaf vorbei. Das ging bei uns aber problemlos, ja, klar gab es Tage, wo er am Abend grantig war, weil er schon sehr müde war, aber nie übermäßig oder so, dass es mir unangenehm in Erinnerung geblieben wäre.
Miriam schläft regelmäßig zu Mittag, zweimal hat sie den Mittagsschlaf bis jetzt ausgelassen, ist dann aber am Abend um 18 Uhr weggebrochen. Mal sehen, wie lange sie schlafen wird zu Mittag, wahrscheinlich auch, bis sie sich abstillt.
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(#42) [Permalink]
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Aurora76
 
04.05.2010, 14:06

Zitat:
Zitat von alasse Beitrag anzeigen
Die Übergangszeit von Mittagsschlaf auf ohne war bei uns ziemlich schlimm, wir hatten da sogar eine veritable Beziehungskrise, weil die Laune unseres Sohnes so dermaßen unter jeder Kritik war, dass wir uns nahezu gegenseitig zerfleischt haben. Es war etwa 4 Monate lang ganz arg, dann hat er ihn wirklich nicht mehr gebraucht und die Sache war gegessen. Und das war genau in dem Alter, in dem P jetzt ist.
Wow, das baut mich auf
Wahrscheinlich hilft eh nur abwarten. Bis jetzt war ich nämlich diesbezüglich sehr verwöhnt.
P schlief ca um halb eins nach etwa 5 - max. 10 Min. Stillen ein und schlief dann meistens bis mindestens 3 Uhr. Y und ich genossen das sehr.
Schon vor dem Abstillen schlief er nicht mehr jeden Tag, doch dann brauchte er den Schlaf nicht und hielt bis Abend gut durch.
Nur wenn er mehrere Tage hintereinander nicht schläft, wird er unausstehlich (weil er ja am Abend nicht früher schlafen gehen kann. Wir essen alle erst um gegen sieben und bis die Kinder im Bett sind, wird es meistens acht/halb neun).
Heute hab ich ihn auf jeden Fall im Kindergarten gelassen und nur den Großen abgeholt. Vielleicht ist das eh die Lösung, denn dort schläft er (und ist immer einer der letzten die aufwachen).
Ich hatte bisher nur immer Hemmungen, ihn "so lange" im Kindergarten zu lassen. Der Große hält es nicht aus, wenn er zu lange dort ist, doch Kinder sind ja unterschiedlich und der Kleine geht eigentlich eh so gerne hin.
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(#43) [Permalink]
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Benutzerbild von alasse
alasse
 
04.05.2010, 15:36

Zitat:
Zitat von Aurora76 Beitrag anzeigen
Heute hab ich ihn auf jeden Fall im Kindergarten gelassen und nur den Großen abgeholt. Vielleicht ist das eh die Lösung, denn dort schläft er (und ist immer einer der letzten die aufwachen).
Ich hatte bisher nur immer Hemmungen, ihn "so lange" im Kindergarten zu lassen. Der Große hält es nicht aus, wenn er zu lange dort ist, doch Kinder sind ja unterschiedlich und der Kleine geht eigentlich eh so gerne hin.
Wenn du ihn eh knapp nach dem Aufwachen abholst, hat er ja keinen Mama-Zeitverlust, weil er einfach nur - notwendigerweise - schläft! Du hast gewonnen, Y hat auch irgendwie Zeit mit dir allein gewonnen und P hat gewonnen, weil er den Schlaf bekommt, den er braucht. Ich ermutige dich ganz fest, dein schlechtes Gewissen wegzulassen, weil es wohl wirklich Vorteile für alle bringt!
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(#44) [Permalink]
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Benutzerbild von NadjaX
NadjaX
 
04.05.2010, 18:58

bei niklas ist das schlafen derzeit auch ein thema - abends braucht er oft ewig - ich vermute, weil er mittags zu lang schläft (bis zu 2 h).

gestern bin ich dann um 20:45 mit bussi hinaus, als ich 10 min später wiederkam, saß er in seinem bett und hat sichtlich auf mich gewartet. ich hab mich dann nochmal 5 min zu ihm gesetzt, da er da nur geblödelt hat, bin ich wieder raus - allerdings hat er da dann zu weinen begonnen, also hab ich gg gebeten zu ihm zu gehen. einerseits will ich meine grenzen wahren und finde 1 1/2 stunden ins bett bringen reichen bei weitem, andrerseits tut er mir leid, wenn er dann im bett auf mich wartet oder sogar weint... bin da etwas ratlos. im kiga hab ich schon gebeten, dass sie ihn nicht so lang schlafen lassen - aber er ist da dann kaum wach zu bekommen.

/ treffen: halt mir auch mal den 28.5. frei - ich würde da nur mit den zwei kleineren kommen, weil luka mit seinem papa aktionstag im kiga hat.
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(#45) [Permalink]
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Benutzerbild von NadjaX
NadjaX
 
04.05.2010, 18:59

Zitat:
Zitat von alasse Beitrag anzeigen
Wenn du ihn eh knapp nach dem Aufwachen abholst, hat er ja keinen Mama-Zeitverlust,
so seh ich das auch!
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(#46) [Permalink]
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fst
 
04.05.2010, 20:12

A schläft auch problemlos und lang in der Krippe aber zuhause gar nicht zu Mittag, am Abend kriege ich ihn meist bis ca. 22h ins Bett und dann weiß ich nie wie lange bevor er wieder aufwacht bzw. meist will er auch im Schlaf Körperkontakt haben. Ich freue mich seehr darauf, wenn er endlich mal so einschlafen geht wie N. Dann werde ich auch endlich mal Abende haben. 22h hätte ich mir zwar vor ein Jahr als traumhaft vorgestellt, aber nun hätte ich natürlich lieber ab 20-20.30h Abend.
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(#47) [Permalink]
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Benutzerbild von loreley
loreley
 
04.05.2010, 20:34

Zitat:
Zitat von alasse Beitrag anzeigen
Wenn du ihn eh knapp nach dem Aufwachen abholst, hat er ja keinen Mama-Zeitverlust, weil er einfach nur - notwendigerweise - schläft! Du hast gewonnen, Y hat auch irgendwie Zeit mit dir allein gewonnen und P hat gewonnen, weil er den Schlaf bekommt, den er braucht. Ich ermutige dich ganz fest, dein schlechtes Gewissen wegzulassen, weil es wohl wirklich Vorteile für alle bringt!
das seh ich auch so!
ansonsten - schlaeft er im buggy nur ein beim u-bahn-fahren, nicht wenn du eine runde drehst mit ihm und ihn dann einfach daheim im buggy weiterschlafen laesst?
t. ist ewiglang zu mittag nicht mit einschlafstillen eingeschlafen, sondern nur in bewegung - bin halt dann immer um die mittagszeit eine runde gegangen wenn ich nciht sowieso unterwegs war, bzw. ist sie zwischen 2 und 2,5a immer beim heimfahren von der kindergruppe (auf 5min weg) eingeschlafen.
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(#48) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von astrix
astrix
 
04.05.2010, 23:01

@ mittagsschlaf: ich find auch kiga-schlaf eine gute lösung, solange das für ihn ok ist dass du zuerst nur Y holst und er noch dortbleibt.

vielleicht kannst du es zu haus auch anders "betiteln", also nicht "schlafen gehen" nennen, sondern noch ein buch anschaun, oder kuscheln.. oder habt ihr eine hängematte?

oder er darf sich ins bett legen und du drehst ihm eine geschichte oder musik auf die er sich anhören und dabei einschlafen kann?

oder an tagen wo er schon sehr grantig ist schaun dass er früher zu abend isst damit du oder dein mann ihn dann früher ins bett bringen kann.

emil macht noch gern seinen mittgsschlaf, sagt auch dann oft dass er müde ist und ins bett gehn bzw. busen mag, wird noch einschlafgestillt, allerdings am abend nimmer. nur ganz selten schlaft er dann nicht ein sondern steht wieder auf, dann geht er am abend auch meist früher ins bett. außer ich bin abends allein, dann schaff ich das auch nicht.
dafür bin ich draufgekommen, dass er am abend besser einschlafen kann wenn ich nach einer weile rausgeh, sonst würd er ewig weiter an mir rumfummeln. so sag ich dann irgendwann: "ich geb mir jetzt die linsen raus", dann gibt er mir noch einen schubser aus dem bett raus und dann darf ich gehn. sehr angenehm!
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(#49) [Permalink]
Alt
Aurora76
 
05.05.2010, 08:52

Zitat:
Zitat von astrix Beitrag anzeigen
@ mittagsschlaf: ich find auch kiga-schlaf eine gute lösung, solange das für ihn ok ist dass du zuerst nur Y holst und er noch dortbleibt.
Ich werde das in Zukunft öfter machen. Er braucht den SChlaf eh nicht jeden Tag, aber alle paar Tage würde es ihm gut tun.

Zitat:
vielleicht kannst du es zu haus auch anders "betiteln", also nicht "schlafen gehen" nennen, sondern noch ein buch anschaun, oder kuscheln.. oder habt ihr eine hängematte?
Das mach ich eh, doch er durchschaut das. Hängematte haben wir leider nicht. Ich hätt so gerne eine, doch wir haben keinen Platz.

oder er darf sich ins bett legen und du drehst ihm eine geschichte oder musik auf die er sich anhören und dabei einschlafen kann?

Zitat:
oder an tagen wo er schon sehr grantig ist schaun dass er früher zu abend isst damit du oder dein mann ihn dann früher ins bett bringen kann.
Das geht nur, wenn er wirklich extrem müde ist. Dann isst er auch nicht mehr, weil er zu müde ist und schläft dann manchmal auch beim Spielen sitzend oder einmal sogar stehend ein.


Heute hab ich gerade eine sehr traurige Geschichte erfahren:
Wir haben ein Nachbarsmädchen in Ps Alter, das als Baby sehr viel schrie. Die Mutter war schon total fertig und als die Kleine nicht einmal ein Jahr war, zog sie mit ihr (auf Anraten des Kinderarztes und wen ich mich richtig erinnere auch der Schreiambulanz) die "Jedes Kind kann schlafen lernen" Methode durch. Daraufhin schlief die Kleine tatsächlich immer alleine ein und blieb auch die ganze Nacht alleine in ihrem Zimmer.
Die Mutter war dann ziemlich stolz darauf, dass ihre Tochter beim Schlafen keine Probleme macht und erzählte uns das immer wieder, wenn wir anderen jammerten, dass unsere Kinder in der NAcht so oft aufwachen.

Heute traf ich sie wieder einmal und sie sagte, dass sie sich solche Sorgen um ihre Tochter mache. Sie würde in der Nacht bei jedem Geräusch aufwachen und richtige Panikattacken bekommen (am ganzen Körper zittern, rasendes Herz, kaum zu beruhigen). Die Tochter würde nur noch bei ihr schlafen und auch da in der Nacht aufwachen, wenn sie die Mama nicht spüre. Sie habe riesige Angst vor der Dunkelheit und auch tagsüber würde sie seit neuestem sehr klammern
Mir tun die beiden so leid!
Wenn Eltern ein Schreibaby haben, sind sie so verzweifelt und völlig fertig und dan bekommen sie solche Tipps. ICh hab von der SChreiambulanz schon so oft schlimmes gehört.
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(#50) [Permalink]
Alt
paprika
 
05.05.2010, 10:04

Aurora, das ist echt traurig, was du da erzählst... Ich hab ja selbst mal ein Praktikum in einer Schreiambulanz in einem Wiener KKH gemacht, und mir ist erst, als E. auf der Welt war, so richtig aufgegangen, was die dort u.a. für einen Schmarrn empfehlen. In der, wo ich war, wurde zwar nicht JKKSL empfohlen, aber es gibt dort eine Psychologin, die auch ein Buch geschrieben hat, das ähnlich gestrickt ist, und das wird propagiert. Im einzelnen weiß ich's nicht mehr, wie deren Methode funktioniert, ich müsst nachlesen. Aber ich erinnere mich auch an Aussprüche wie "Stellen Sie sich vor, Sie sind x Monate alt und schaffen nicht mal das banalste der Welt, nämlich das Einschlafen.. Wären Sie da nicht auch frustriert?" Außerdem wurde "legen Sie das Kind wach (!) ins Bett, weil es sonst irritiert ist, wenn es aufwacht und die Umgebung sich verändert hat" propagiert.

Diese bescheuerten Schlaflernmethoden sind nicht auszurotten. Mir hat erst letztens wieder eine erzählt, ihre Kinderärztin hat ihr gesagt, mit zwei (!) Monaten braucht ein Kind nachts keine Milch mehr. Zitat: "Das war zwei Nächte lang hart für uns, weil er durchgebrüllt hat, aber als das vorbei war, hat er durchgeschlafen!" Und eine andere Mutter, die bei mir in Hörweite wohnt, hat ihr Kind auch geferbert. Scheint aber nicht der durchschlagende Erfolg gewesen zu sein, weil ich das Kind abends und nachts schreien höre.
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(#51) [Permalink]
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Aurora76
 
05.05.2010, 10:27

Zitat:
Zitat von paprika Beitrag anzeigen
Aber ich erinnere mich auch an Aussprüche wie "Stellen Sie sich vor, Sie sind x Monate alt und schaffen nicht mal das banalste der Welt, nämlich das Einschlafen.. Wären Sie da nicht auch frustriert?" Außerdem wurde "legen Sie das Kind wach (!) ins Bett, weil es sonst irritiert ist, wenn es aufwacht und die Umgebung sich verändert hat" propagiert.
Genau solche Sachen hab ich auch von Müttern gehört, die in der Schreiambulanz waren. Einer Bekannten von mir rieten sie sogar, ihr 3-monatiges Baby abzustillen.
Das Baby hörte dadurch natürlich nicht mit dem Schreien auf sondern bekam zusätzlich noch Verstopfung und alle möglichen Essprobleme. Inzwischen ist er 5 und hat schwere Wahrnehmungsstörungen. Vielleicht hätte man das damals schon sehen können, wenn man darauf eingegangen wäre, warum er so schreit
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(#52) [Permalink]
Alt
paprika
 
05.05.2010, 10:30

Zitat:
Zitat von Aurora76 Beitrag anzeigen
Genau solche Sachen hab ich auch von Müttern gehört, die in der Schreiambulanz waren. Einer Bekannten von mir rieten sie sogar, ihr 3-monatiges Baby abzustillen.
Das raten sie auch Müttern mit postpartaler Depression, was ich für ein Unding halte... Und gegen Langzeitstillen haben sie sowieso was.. (zumindest gehabt zu meiner Zeit..).
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(#53) [Permalink]
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Benutzerbild von NadjaX
NadjaX
 
05.05.2010, 13:16

So, jetzt bin ich grad froh, dass ich mit Luka nie in die Schreiambulanz gefahren bin... wobei das Buch dieser Psychologin hab ich gelesen, weil es bei Amazon als "sanfte Methode" beschrieben wurde. Habs aber dann als JKKSL-Abklatsch gleich wieder gekübelt.

Eine Mutter im KiGa hat mir ja auch als Niklas ein Baby war ganz stolz erzählt, dass sie ihre Tochter mit 3 Monaten geferbert hat. ... und wie toll das nicht funktioniert hätte.... ein Jahr später erzählt sie, dass sie mit der Kleinen jetzt beim Kinderpsychologen ist, weil sie "völlig grundlose Panikattacken" hätte.

btw: Niklas hat heut Nacht in seinem Bett durchgeschlafen

mit ist zwar bewusst, dass das vermutlich wieder mal ein Einzelfall ist, aber gefreut hats mich trotzdem. Vor allem ist er in der Früh ganz zufrieden aufgestanden, hat sich was zum Spielen gesucht und ist dann irgendwann zu uns ganz fröhlich rüberspaziert.

Und Luka war heut Morgen auch lustig: Er hatte sich bei Niklas mit Angina angesteckt und war deshalb gestern vom KiGa noch zu Hause und ganztags im Pyjama. Als ich ihn in der Früh umziehen wollte (er kann es zwar theoretisch selbst, tuts aber nicht ), meinte er, nein, er müsse im Pyjama bleiben, weil er sei ja noch krank und dann sagte er wörtlich: "Ich kann noch nicht in den Kindergarten, ich bin noch ganz heiß". Kreativer Ansatz
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(#54) [Permalink]
Alt
Dinimama
 
05.05.2010, 22:07

ich finde diese ganzen schlafprogramme auch furchtbar!
ganz besonders schlimm ist es, dass so etwas sogar von "professioneller" seite empfohlen wird, und gerade verzweifelte eltern sind vermutlich bereit dazu alles mögliche auszuprobieren, selbst wenn es ihnen gefühlsmäßig gegen den strich geht.

der mittagsschlaf ist bei uns gsd kein grosses thema, manches mal schläft sie, manches mal nicht. da ist sie dann zwar am späten nachmittag leicht grantig, aber im grossen und ganzen ist das gut auszuhalten.
wenn ich unbedingt möchte, dass sie schläft, zb weil wir wo eingeladen sind und es am abend später werden könnte, dann ist der kiwa- oder autoschlaf eine recht sichere methode.

die situation "kleines kind bleibt im kiga, grosses kind ist daheim" inklusive schlechtem gewisssen hin und wieder haben wir ja jetzt schon seit zwei monaten. ich bin sehr froh, dass meine tochte so gerne in den kiga geht, denn irgendwie ist es schon seltsam, dass ich mit dem grossen jetzt automatisch um einiges mehr an zeit verbringe als mit ihr.
ich denke mir halt, dass es die permanente und 100%ige gerechtigkeit gar nie geben wird, und dass sie auch nicht sinnvoll wäre. besser ist es, demjenigen kind, dass sie gerade besonders braucht, die entsprechende aufmerksamkeit zu geben und die aktuellen bedürfnisse so gut wie möglich zu befriedigen. es wird sicher eine zeit kommen in der es dann umgekehrt ist, und in der sie mehr zeit brauchen wird, wofür auch immer.....
wenn es sich bei der längeren kiga-zeit um schlafzeit handelt, hätte ich schon gar kein schlechtes gewissen, besonders, wenn das kind sich daheim mit dem schlafen so schwer tut!
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(#55) [Permalink]
Alt
fst
 
06.05.2010, 00:32

A hinkt. Es ist uns am Montag aufgefallen, aber so richtig bewusst geworden bis heute. Am Wochenende ist er noch so rum gedüst, überall ganz schnell, jetzt geht das gar nicht. Wir haben lange überlegt, es ist genau so wie damals in Herbst als er eine Prellung nach einem Stürz hatte nur am anderen Bein. Und mir ist dann endlich eingefallen, dass er vom Schemmel am Waschbecken gefallen ist, ganz ähnlich wie damals vom Mauer. Beide male habe ich zuerst befürcthet er habe sich am Kinn angehaut. Damals konnte er nicht auftreten also scheint es dieses mal nicht so schlimm zu sein aber er geht ganz komisch, steifbeinig.

Er braucht gerade auch viel Nähe in der Nacht. Ich liebe es zwar die zwei im Bett anzuschauen, aber nur so lange sie schlafen!

N wird bald ein paar Tage auf Urlaub fahren mit der Kindergruppe, ist schon ganz aufgeregt. Ihr geht's gut.
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(#56) [Permalink]
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annanyma
 
11.05.2010, 15:13

Schlafen

Das Thema beschäftigt mich jetzt wieder mehr, da ich hier von euren Erfahrungen lese. Schlafen war oft recht schwierig und zieht sich das Einschlafen oft ziemlich.

Daher hab ich mir jetzt - auch nach euren Berichten - vorgenommen, hier "konsequenter" zu sein und P. schneller fürs Bett fertig zu machen, wenn er müde wird, oft liegt die Trödelei nämlich durchaus an uns Mal sehen, gestern hat das super funktioniert und er ist deutlich schneller eingeschlafen als sonst in den letzten Tagen.

Grenzen - Frage

Grundsätzlich geht es uns ganz gut damit, P. gewissen Grenzen zu erklären. Er versteht diese und hält sie (meist) ein (zB warten, bis die Ampel grün ist, bevor wir über die Straße gehen, Wasserschütten nur in der Badewanne oder im Waschbecken etc.).

P düst liebend gern auf seinem Laufrad herum und ist hier mittlerweile so schnell, dass ich nicht mehr auf die Straße gehe mit ihm. Er bleibt zwar grundsätzlich auf dem Gehsteig und wartet bei Straßen auf mich, aber ich bin mir da nicht sicher, ob ich mich da 100%ig verlassen kann. Sieht er zB Vögel, die er jagen will, dann seh ich eher schwarz...

Wir haben einen Rieseninnenhof, in dem er auch gerne herumdüsen kann. Ich habe ihm erklärt, dass er nur bis zu einer bestimmten Stelle fahren darf, wenn ich nicht direkt neben ihm bin. Er fährt jedoch trotzdem bis zur Straße, die sehr stark befahren ist. Bisher ist er zwar immer rechtzeitig stehen geblieben, aber, ganz ehrlich, ich habe schon einige Adrenalinstöße erlebt, obwohl ich sonst eigentlich sehr gelassen bin.

Er hat mir gestern dann noch einmal die Stelle gezeigt, bis zu der er fahren darf, hat mich dann breit angegrinst und ist losgedüst. Ich erlebte mich als eine Mutter, die ich nie sein wollte und schrie "Stopp, stopp, bist du waaaaahnsinnnnnnig!!!!!" (pädagogisch sehr wertvoll, ich weiß ) Stehengeblieben ist er dann, aber nur, weil er sonst Vollkaracho in einen Kiwa reingeflitzt wäre - die schiebende Mutter ist auch noch rechtzeitig stehengeblieben

Die Konsequenz war schließlich, dass ich brüllendes Kind und Laufrad zurücktrug, weil P das noch mehrmals gemacht hat (im nachhinein hab ich damit eh zu lange gewartet. Noch dazu war P dann schon recht hungrig, da kann ich solche pädagogischen Maßnahmen wie "Grenzen erklären" ohnehin vergessen.)

Wie zieht ihr wirksam solche Grenzen und wie sehr habt ihr euren 2-jährigen vertraut, dass sie nicht in den Straßenverkehr düsen? Bzw ab wann kann ich mich darauf verlassen?
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(#57) [Permalink]
Alt
paprika
 
11.05.2010, 15:43

annanyma, im Straßenverkehr vertraue ich nicht mal noch meinem fast 4jährigen, ist mir zu brenzlig. Auch wenn ich das Gefühl habe, er versteht, was ich ihm sage, aber ob er es dann in der Situation auch anwendet, ist wieder die andere Gschicht, darauf verlass ich mich nicht. Ich hab auch mal gelesen, dass Kinder erst mit ca. 9 Jahren straßenverkehrstauglich sind.
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(#58) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von alasse
alasse
 
11.05.2010, 15:46

Zitat:
Zitat von annanyma Beitrag anzeigen
Wie zieht ihr wirksam solche Grenzen und wie sehr habt ihr euren 2-jährigen vertraut, dass sie nicht in den Straßenverkehr düsen? Bzw ab wann kann ich mich darauf verlassen?
Laufrad auf der Straße habe ich erst mit etwas über 3 gemacht, allerdings habe ich ja gleich ZWEI Gleichaltrige auf einmal. Sie sind kein einziges Mal weiter als besprochen gefahren, sehr zur Schonung meiner Nerven...!
Mit Zitat antworten
(#59) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von loreley
loreley
 
11.05.2010, 21:35

Zitat:
Zitat von annanyma Beitrag anzeigen
"Stopp, stopp, bist du waaaaahnsinnnnnnig!!!!!" (pädagogisch sehr wertvoll, ich weiß :rolleyes:)
aber geh, das ist schon ok - stichwort autentizaet ;)

ich bin mit t. seit sie 2,5 ist mit laufrad auf dem gehsteig unterwegs, nur hat sie es da noch eher als "gehrad" benutzt wenn sie nicht ohnehin lieber gezogen werden wollte. jetzt duest sie richtig damit, auch gach mal schneller als ich nachrennen kann - und mein kind ist eine, die so vorgaben normalerweise akzeptiert und einhaelt, aber ich hab sie auch schon mal kurz vor der roten ampel noch am krawattl geschnappt obwohl ich mir eigentlich sicher war dass sie stehenbleibt. also vertrauen tu ich ihr nicht, ich schau dass ich an kritischen stellen neben ihr bin.
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(#60) [Permalink]
Alt
Aurora76
 
12.05.2010, 08:18

Zitat:
Zitat von annanyma Beitrag anzeigen
Wie zieht ihr wirksam solche Grenzen
Wie ich solche Grenzen ziehe:
Also bei dem beschriebenen Beispiel: Wenn ich mit Sohnemann ausmache, er darf bis zu einer bestimmten Stelle fahren und nicht weiter, würde ich ihn, wenn er das erste Mal drüber fährt, darauf hinweisen, dass er da nicht weiterfahren darf.(am besten ist, wenn ich mich in der Nähe der besagten Stelle aufhalte, damit ich im Notfall schlimmeres verhindern kann)
Theoretisch würde ich beim zweiten Mal sagen:
"Heute klappt das leider nicht. Mir ist es viel zu gefährlich, dich mit dem Laufrad herum düsen zu lassen. Ich hab richtige Angst, dass du in ein Auto reinfährst. Daher lass ich dich heute nicht mehr laufradfahren"
Nehm dann das Laufrad an mich und eine herzzerreißende Heulerei in Kauf.
Praktisch bin ich leider oft nicht so konsequent. Sohnemann sagt heulend "ICh fahr sicher nicht mehr weiter". Kaum hat er das Laufrad wieder, grinst er und düst an mir vorbei Das ist ein Spiel und sehr lustig, wenn sich ich mich immer wieder aufrege. Daher bin ich überzeugt davon, dass es besser ist, bei wichtigen Sachen konsequent zu sein.

Mir ist aber auch oft aufgefallen, dass in solchen Situationen, in denen die Kinder unbedingt provozieren wollen und immer genau das machen, was sie nicht sollen, dass sie da meistens schon sehr überdreht und müde sind. Am besten ist es dann wirklich, sie zu schnappen und heimzugehen.

Zitat:
und wie sehr habt ihr euren 2-jährigen vertraut, dass sie nicht in den Straßenverkehr düsen?
2-jährigen hab ich nicht vertraut. Wir wohnen in einer autofreien Siedlung. Hier dürfen sie herumdüsen, doch mein zweieinhalbjähriger muss in der Nähe bleiben (er traut sich alleine sowieso nicht weiter weg)
Wenn wir unterwegs sind, muss er mit dem Laufrad neben mir bleiben. Er belibt zwar meistens von selbst stehen, wenn wir über eine Straße gehen, doch oft ist er schon abgelenkt.
Zitat:
Bzw ab wann kann ich mich darauf verlassen?
Keine Ahnung! Mein Fünfjähriger ist da, glaub ich, ziemlich verlässlich. Wenn wir unterwegs sind und er düst mit dem Roller voraus, bleibt immer an den Kreuzungen stehen, schaut genau und geht dann rüber. Doch ich kann nicht einschätzen, wie es ist, wenn er mit anderen Kindern unterwegs wäre. Ich denke, ab dem Volksschulalter sollten Kinder in der Lage sein, alleine den Schulweg zu bewältigen. Ich hab übrigens einmal in einer Studie gelesen, dass Kinder, die selber in die Schule gehen, wesentlich weniger unfallgefährdet sind, als die, die mit dem Auto in die Schule gebracht werden.
Erstens, weil die meisten Kinder im Verkehr als Beifahrer sterben und zweitens, weil die Kinder, die selber gehen, viel besser lernen, sich im Verkehr zurechtzufinden.
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