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Benutzerbild von neumond
neumond
 
11.01.2017, 14:22

Danke für die Sichtweise Hexi, das rückt mein Bild wieder gerade. Ich mag die Lehrerin an sich sehr gerne und sie hat schon oft erzählt, dass in dieser Klasse sehr viele schwache Kinder sind und einige wenige die dafür schon alles können, was sie lehren möchte.

Es ist wahrscheinlich wirklich sehr schwer für sie. Dazu sind 2 Flüchtlingskinder in der Klasse, die dem Unterricht sprachlich nicht folgen können und sonst auch wenig verstehen, manchmal im Unterricht aufstehen und gehen wollen, um die muss sie sich auch kümmern obwohl es ihr auf Grund der Sprachbarriere nur bedingt gelingt.

Da hilft meinem Kind wohl wirklich nur ergänzend daheim zu verstehen helfen was geht und es der Lehrerin nicht auch noch übel zu nehmen. Manchmal vergisst man im Ärger, dass Lehrer auch nicht zaubern können. Danke nochmal! Und lustig, dass dein Sohn die gleichen Lesegewohnheiten hat, nun musste ich auch schmunzeln!
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Dieser Beitrag von neumond gefällt 2 Usern: Hexi68, samakaste
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(#262) [Permalink]
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Benutzerbild von lisa11
lisa11
 
11.01.2017, 17:46

Zitat:
Zitat von Kikaninchen Beitrag anzeigen
Ich werde immer verwundert angesehen weil wir unseren Sohn deutlich vor acht Uhr ins Bett schicken, wenn es acht wird ist der nächste morgen nämlich nur mühsam.

Ich bin der Meinung, dass Kinder auch Pausen brauchen zum regenerieren und spiel einfach nur spiel sein soll, ohne einem pädagogischen Mehrwert. Aber ich hab wirklich das Gefühl ich bin hier zu wenig ehrgeizig und fördernd
Weil du vorher auch schon die Frage gestellt hast, wann Kinder denn Kinder sein dürfen.
Hättest du echt das Gefühl, dass dein Kind keine Kindheit mehr hat, wenn es jeden Tag noch 10 Minuten die Dinge automatisiert, bei denen es sich schwer tut?

Für dich gehört Lesen z.B. als Abendritual dazu und ist kein Üben. Man kann ja auch andere Dinge so in den Alltag einbauen, dass es nicht widerwilliges Üben ist.
Meine Tochter hatte Probleme mit dem Kopfrechnen. Am Anfang war sie nicht begeistert, wenn ich ihr Rechnungen gesagt hab, weil sie ja selber merkte, dass sie sich damit plagt. Dann hab ich einfach Post-its in ihr Zimmer mit Rechnungen geklebt und gesagt, sie soll vom Wohnzimmer in ihr Zimmer laufen, sich eine Rechnung merken und dann im Wohnzimmer aufschreiben und rechnen.
Das hat ihr Spaß gemacht und sie wurde immer schneller, dass wir wieder zum Kopfrechnen übergegangen sind.
Jetzt ist es bei uns ein festes Ritual, wenn wir in der Früh die Stufen zur Bim runtergehen, dass ich sie hier entweder Rechnungen oder Rechtschreibung "prüfe" - max. 10 Aufgaben. Das überfordert nicht und wir haben den Rest des Weges noch Zeit über die wichtigen Dinge wie Pokemons zu reden

Zitat:
Zitat von neumond Beitrag anzeigen
Dass es nicht mehr geschafft wird, Kindern ein Grundverständnis beizubringen, erschreckt mich schon sehr weil wozu schicke ich sie, wenn ich dann daheim komplett bei 0 anfangen muss? Und mein Kind ist wahrlich nicht minderbegabt, gestern sah man auf einmal ein Licht in diesem kleinen Gesicht aufgehen, sie hat auf einmal freudig und schnell alles durchgerechnet und noch gemeint "Mama, mit dir macht lernen so viel Spaß!". Sicher schmeichelt mir das aber das kann's ja eigentlich nicht sein, oder?
Ich will die Lehrerin gar nicht in Schutz nehmen, aber es gibt nun mal unterschiedliche Lerntypen und Lerngeschwindigkeiten. Meine Tochter ist z.B. mehr der auditive Typ. Das heißt in der Schule, wenn sie 100x etwas nachspuren oder abschreiben müssen, prägt sie sich es schlechter ein, als wenn sie sich die Dinge laut vorsagt. Somit ist die Haupttechnik, die in der Schule im Moment angewandt wird, nicht grad optimal für sie.
Oder mein Mann und ich erklären Dinge komplett anders. Mal versteht es meine Tochter bei mir besser, mal bei meinem Mann.
Vielleicht hat die Lehrerin eine Art mit der deine Tochter nicht so gut kann. Bei dir klappt es aber, weil ihr auf einer Wellenlänge seid...

BTW: Ich find es schön, dass wir hier über soche Dinge diskutieren können!

LG, Lisa
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(#263) [Permalink]
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Benutzerbild von Brokkoli
Brokkoli
 
11.01.2017, 18:08

Zitat:
Zitat von Kikaninchen Beitrag anzeigen
Noch ein anderer Ansatz: mein Sohn geht in eine i Klasse und da gibts einige Kinder die offiziell keine Diagnose haben und sicher auch nie bekommen werden, aber einfach auffällig sind. Bewusst oder unbewusst suchen sich wohl Eltern dann eine i Klasse aus weil "weniger Kinder und zwei Lehrerinnen".
Das zieht dann aber mehr Ressourcen als vorab eingeplant waren.
Vielleicht ist unsere Schule eine Ausnahme aber die Beobachtung die Eltern interessieren sich nicht kann ich nicht teilen.
Das seh ich auch so und sollte nicht so sein - und geht auf Kosten derer, die Anspruch darauf haben.

Ich kann vom Mittleren auch nicht "verlangen", dass er neben dem für ihn anstregnden VM ( er ist wenn er heimkommt fertig und muss Ruhe haben, weil es ihm sonst die Sicherungen raushaut) und neben den Therapien noch viel übt. Mir ist bei ihm aber wichtiger, dass er in sozialen Gruppen zurechtkommt und was er lernt wirklich sitzt und er Erfolge erlebt.
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Dieser Beitrag von Brokkoli gefällt 3 Usern: Hexi68, Kikaninchen, samakaste
(#264) [Permalink]
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Benutzerbild von Hexi68
Hexi68
 
11.01.2017, 21:18

Zitat:
Zitat von Kikaninchen Beitrag anzeigen
Noch ein anderer Ansatz: mein Sohn geht in eine i Klasse und da gibts einige Kinder die offiziell keine Diagnose haben und sicher auch nie bekommen werden, aber einfach auffällig sind. Bewusst oder unbewusst suchen sich wohl Eltern dann eine i Klasse aus weil "weniger Kinder und zwei Lehrerinnen".
Das zieht dann aber mehr Ressourcen als vorab eingeplant waren.
Vielleicht ist unsere Schule eine Ausnahme aber die Beobachtung die Eltern interessieren sich nicht kann ich nicht teilen.
Vielleich ist es auch wirklich sehr unterschiedlich...wie ich schon sagte, bei uns gab es einige Kinder, die über die Sommerferien die Buchstaben vergessen hatten. Da orte ich dann schon Desinteresse der Eltern...
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(#265) [Permalink]
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mane9
 
11.01.2017, 21:26

Zitat:
Zitat von Hexi68 Beitrag anzeigen
Vielleich ist es auch wirklich sehr unterschiedlich...wie ich schon sagte, bei uns gab es einige Kinder, die über die Sommerferien die Buchstaben vergessen hatten. Da orte ich dann schon Desinteresse der Eltern...

klar sollten sich die eltern mehr für die bildung der kinder ineterssieren. fakt ist, dass gar nicht so wenige kaum an der bildung ihrer kinder interesse zeigen. da muß die gesellschaft ausgleichen um auch diesen kindern chancen im leben offen zu lassen.
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(#266) [Permalink]
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Benutzerbild von bixi
bixi
 
11.01.2017, 21:30

Lustige Taschenbücher am Klo sind doch bitte Standardausstattung!
Zwischenzeitlich werden sie durch Asterix ersetzt, gelegentlich kommt Hägar dran, aber wer kann auf Dauer schon mit Phantomias konkurrieren?

Zitat:
Zitat von Kikaninchen Beitrag anzeigen
Noch ein anderer Ansatz: mein Sohn geht in eine i Klasse und da gibts einige Kinder die offiziell keine Diagnose haben und sicher auch nie bekommen werden, aber einfach auffällig sind. Bewusst oder unbewusst suchen sich wohl Eltern dann eine i Klasse aus weil "weniger Kinder und zwei Lehrerinnen".
Das zieht dann aber mehr Ressourcen als vorab eingeplant waren.
Vielleicht ist unsere Schule eine Ausnahme aber die Beobachtung die Eltern interessieren sich nicht kann ich nicht teilen.
Same here. Nur dass Sohns Klasse in der 1. I war, jetzt nicht mehr. Ein I-Kind ist weggezogen, ein anderes hat diesen Status verloren, dafür ist ein Kind ohne deutsche Sprachkenntnisse dazu gekommen. Fakt ist, dass heuer mehr Kinder in der Klasse sitzen als letztes Jahr, die Anzahl der grundsätzlich Verhaltenskreativen gleich (hoch) geblieben ist und eine Lehrerin mit ihnen alleine ist. Damit bleibt jegliche Förderung (zumindest die der Stärkeren) auf der Strecke.
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(#267) [Permalink]
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Benutzerbild von Hexi68
Hexi68
 
12.01.2017, 09:23

Zitat:
Zitat von lisa11 Beitrag anzeigen

BTW: Ich find es schön, dass wir hier über soche Dinge diskutieren können!

LG, Lisa
Stimmt!
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Dieser Beitrag von Hexi68 gefällt 2 Usern: Brokkoli, ger.hilde
(#268) [Permalink]
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Benutzerbild von Hexi68
Hexi68
 
12.01.2017, 09:32

Zitat:
Zitat von mane9 Beitrag anzeigen
klar sollten sich die eltern mehr für die bildung der kinder ineterssieren. fakt ist, dass gar nicht so wenige kaum an der bildung ihrer kinder interesse zeigen. da muß die gesellschaft ausgleichen um auch diesen kindern chancen im leben offen zu lassen.
Hmmm, tlw. ja, tlw. nein.....
So brutal das auch klingt, aber wirklich ausgleichen ist insgesamt meiner Meinung nach zu viel verlangt.
Beraten, unterstützen, anleiten, helfen.....all das ja unbedingt.
Aber ein wirklicher Ausgleich geht meiner Meinung anch zu sehr auf Kosten der anderen Kinder in der Klasse und letztendlich auch deren Eltern, die dann augleichen müssen, weil zu viel Energie der Lehrer für die Kompensation jener Defizite darufgeht, die nur deswegen entstehen, weil Eltern kein Interesse haben, nicht wollen oder einfach zu bequem sind.

Genau wg. diese Problematik bin ich so dagegen, das Sitzenbleiben in der VS abzuschaffen.
Was ist so schlimm daran, wenn man eine Klasse wiederholt um den Stoff ausreichend zu festigen?

Munter weiter geht´s dann mit dem Murks von Einheitsbrei an neuer Wiener Mittelschule...
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Dieser Beitrag von Hexi68 gefällt: bixi
(#269) [Permalink]
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Benutzerbild von Hexi68
Hexi68
 
12.01.2017, 09:40

Zitat:
Zitat von bixi Beitrag anzeigen
Same here. Nur dass Sohns Klasse in der 1. I war, jetzt nicht mehr. Ein I-Kind ist weggezogen, ein anderes hat diesen Status verloren, dafür ist ein Kind ohne deutsche Sprachkenntnisse dazu gekommen. Fakt ist, dass heuer mehr Kinder in der Klasse sitzen als letztes Jahr, die Anzahl der grundsätzlich Verhaltenskreativen gleich (hoch) geblieben ist und eine Lehrerin mit ihnen alleine ist. Damit bleibt jegliche Förderung (zumindest die der Stärkeren) auf der Strecke.
Sowas ist doch absoluter Irrsinn!!!
Das ganze wird demnächst noch viel schlimmer werden, wenn die ehemaligen Sonderschulkinder noch dazu kommen...

Schon jetzt geht es auf Kosten der mittelstarken Schüler, wie von Euch beschrieben, da müssen die Eltern kompensieren, wozu die Lehrkraft keine Zeit mehr hat.
Die lernstarken Schüler bleiben sowieso auf der Strecke, ich erlebe das mit meinem Sohn.
Natürlich ist er dann er ewige Störenfried...klar, er ist schon kein Engerl, hat´s faustdick hinter den Ohren. Die Lehrerin hat mir aber auch gesagt, das ein Unterricht mit Anforderungen wie er sie benötigen würde um ihn bei der Stange zu halten, definitiv nicht möglich ist, weil sie schon völlig mit den ganz lernschwachen ausgelastet ist.
Das bedeutet für mich auch wieder Zusatzarbeit um Sohn auszulasten.

Bitte nicht falsch verstehen, natürlich muss die Gesellschaft helfen, aber ich empfinde es schon als ungerecht, wenn dann im Gegenzug andere auf der Strecke bleiben.
Mein zweitgeborener Sohn war wirklich sehr lernschwach, ich kann die Probleme der betreffenden Eltern gut nachempfinden, trotzdem meine ich , das man Unbequemlichkeiten im Leben nicht der Allgemeinheit umhängen kann.
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(#270) [Permalink]
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gaense.blume
 
12.01.2017, 09:46

:
Zitat:
Zitat von Hexi68 Beitrag anzeigen
Auch bei Deinem Sohn ist es sicher so, das viel Energie und Zeit der Lehrkraft von jenen Kindern beansprucht wird, deren Eltern gar nicht unterstützen, was zu Lasten Deines Kindes geht.

Ob bei Deiner Tochter der Stoff wirklich so viel besser aufbereitet wird, kann ich nicht beurteilen.
Alleine die Zusammenstellung der Klasse (also Glück/Pech ob viele starke oder schwache Kinder drin sitzen) macht oft schon große Unterschiede aus, weiters dann wie viel und ob sich deren Eltern kümmern und natürlich wie leicht die Tochter lernt...
Wenn ich dir jetzt sage, dass sich eigentlich mein Sohn in der Schule leichter tut, er in die kleinere Klasse geht, kaum Kinder mit Migrationshintergrund hat (bei meiner Tochter sind 2/3 der Kinder mit Migrationshintergrund, davon eine Handvoll mit schlechten Deutschkenntnissen plus ein Flüchtlingskind - beides gibt es in der Klasse meines Sohnes gar nicht), mein Sohn einige Kinder aus Akademikerfamilien (um beim Klischee zu bleiben) in der Klasse hat (meine Tochter nur 2 Kinder) und ich trotzdem finde, dass Tochters Lehrerin den Unterricht besser organisiert.

Beispielsweise Hausübung: Bei meinem Sohn wurde Hausübung nie aufgeschrieben, die Kinder mussten es sich immer selber merken. Ich wurde oft von anderen Müttern angerufen (und werde es vereinzelt noch ) weil die Kinder nicht wussten, was sie als Hausübung haben. Bei meiner Tochter gibt es einen Zettel auf dem die Hausübung steht. Gibt es eine Lesehausübung oder Malreihen/Lernwörter zu lernen, muss der Zettel von den Eltern unterschrieben werden. Ist in meinen Augen eine simple Methode, die Eltern mehr in die Verantwortung zu nehmen. Wie gut es tatsächlich funktioniert, kann ich natürlich nicht beurteilen. Aber meiner Meinung nach eine simple Methode die Eltern zur Mithilfe aufzufordern.

Die Umstände allgemein in den Schulen sind nicht leicht und werden vermutlich nicht besser, das bestreite ich nicht. Ob es jetzt möglicherweise mehr Eltern gibt, denen Bildung nicht allzu wichtig ist, als früher mag auch so sein (kann ich nicht beurteilen) aber ich werfe eben auch in den Topf, dass nicht alle Lehrer(innen) mit diesen Herausforderungen optimal umgehen können. Und ich bin einfach von Tochters Lehrerin begeistert, da sie meiner Sicht nach unter widrigeren Umständen als in anderen Klassen das Beste für die Kinder heraus holt.
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(#271) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von Kikaninchen
Kikaninchen
 
12.01.2017, 09:50

Ich erinnere mich mit schrecken an n Schulanfang, was gab es hier Tränen weil er nicht mehr wusste was hü ist. "Das musst du dir merken" hat mich furchtbar geärgert, mittlerweile wird die hü markiert Bzw kriegen sie sehr oft Zettel.
Mit Zitat antworten
(#272) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von Brokkoli
Brokkoli
 
12.01.2017, 09:53

Es sollte aber möglich sein den Kinder Anleitung zu geben wie es geht - üben/festigen/ automatisieren geht ja dann zuhause.

Aber das Kinder den Unterschied zwischen Z und E kennen und (grundsätzlich wissen) wie eine Zehnerüberschreitung geht ist mMn Aufgabe der Schule. Auch Rechenoperationen sollten so erarbeitet werden, dass sie verstanden werden. ( ich geh jetzt von einem "normalen" Kind aus) und wenn das nicht klappt, dann sollte sich nicht gescheut werden externe Fachkräfte hinzuzuziehen.

Mir ist schon klar, dass intelligente Kinder viel kompensieren können ( ich nehm mal die Tochter von Morle zum Beispiel) - aber das dann nur den Eltern umgehängt wird finde ich befremdlich. Wieviele Kinder gibt es, die nicht solche achtsamen Eltern haben? Was passiert mit denen? Die wiederholen dann solange, bis sie in der Mitte der NMS ausgeschult werden, weil sie die Schulpflicht erfüllt haben?
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Dieser Beitrag von Brokkoli gefällt 5 Usern: gaense.blume, Hexi68, Kikaninchen, mane9, samakaste
(#273) [Permalink]
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gaense.blume
 
12.01.2017, 10:01

Zitat:
Zitat von Kikaninchen Beitrag anzeigen
Ich erinnere mich mit schrecken an n Schulanfang, was gab es hier Tränen weil er nicht mehr wusste was hü ist. "Das musst du dir merken" hat mich furchtbar geärgert, mittlerweile wird die hü markiert Bzw kriegen sie sehr oft Zettel.
Sohns Lehrerin hat es bis jetzt (4. Klasse) konsequent durchgezogen. Keine Erinnerungen/Markierungen bezüglich der Hausübung. Zum Glück hat er kein Problem damit, er hat allerdings einen süßen, etwas schusseligen Freund, dessen Mutter hat mich in den ersten zwei Jahren mindestens 1x/Woche wegen der Hausübung angerufen.

Geändert von gaense.blume (12.01.2017 um 10:11 Uhr)
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(#274) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von Kikaninchen
Kikaninchen
 
12.01.2017, 10:05

Auch eine Haltung, mein Sohn ist i Kind da erwarte ich mir eine differenzierte Haltung (leider bis heute ein Diskussionspunkt).
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(#275) [Permalink]
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gaense.blume
 
12.01.2017, 10:11

Zitat:
Zitat von Kikaninchen Beitrag anzeigen
Auch eine Haltung, mein Sohn ist i Kind da erwarte ich mir eine differenzierte Haltung (leider bis heute ein Diskussionspunkt).
Ja, das kenne ich von der Arbeit, wo Eltern mit I-Kindern oftmals länger um Verständnis/Unterstützung der Lehrer hoffen/kämpfen müssen.

Aber wenn ich das schreibe, heißt es gleich wieder ich bin böse und gegen Lehrer. Bin ich zwar nicht, aber egal.
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(#276) [Permalink]
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Benutzerbild von Hexi68
Hexi68
 
12.01.2017, 14:49

Zitat:
Zitat von gaense.blume Beitrag anzeigen
:

Wenn ich dir jetzt sage, dass sich eigentlich mein Sohn in der Schule leichter tut, er in die kleinere Klasse geht, kaum Kinder mit Migrationshintergrund hat (bei meiner Tochter sind 2/3 der Kinder mit Migrationshintergrund, davon eine Handvoll mit schlechten Deutschkenntnissen plus ein Flüchtlingskind - beides gibt es in der Klasse meines Sohnes gar nicht), mein Sohn einige Kinder aus Akademikerfamilien (um beim Klischee zu bleiben) in der Klasse hat (meine Tochter nur 2 Kinder) und ich trotzdem finde, dass Tochters Lehrerin den Unterricht besser organisiert.

Die Umstände allgemein in den Schulen sind nicht leicht und werden vermutlich nicht besser, das bestreite ich nicht. Ob es jetzt möglicherweise mehr Eltern gibt, denen Bildung nicht allzu wichtig ist, als früher mag auch so sein (kann ich nicht beurteilen) aber ich werfe eben auch in den Topf, dass nicht alle Lehrer(innen) mit diesen Herausforderungen optimal umgehen können. Und ich bin einfach von Tochters Lehrerin begeistert, da sie meiner Sicht nach unter widrigeren Umständen als in anderen Klassen das Beste für die Kinder heraus holt.
Das glaube ich Dir aufs Wort, manche Lehrer Sind einfach toll!
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Dieser Beitrag von Hexi68 gefällt: samakaste
(#277) [Permalink]
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Benutzerbild von Hexi68
Hexi68
 
12.01.2017, 14:57

Zitat:
Zitat von Kikaninchen Beitrag anzeigen
Auch eine Haltung, mein Sohn ist i Kind da erwarte ich mir eine differenzierte Haltung (leider bis heute ein Diskussionspunkt).
Zitat:
Zitat von gaense.blume Beitrag anzeigen
Ja, das kenne ich von der Arbeit, wo Eltern mit I-Kindern oftmals länger um Verständnis/Unterstützung der Lehrer hoffen/kämpfen müssen. .
Kann ich mit gut vorstellen, es ist einfach ein Krampf...
Vor allem sind normale Volkschullehrer einfach nicht auf die Bedürfnisse von vielen I-Kids geschult und die zusätzliche Unterstützung ist nur punktuell aber keinesfalls dauernd anwesend.

Ich frage mich wirklich, wie eine normale Volksschullehrkraft Sonderschulkinder, I-Kinder, lernschwache und der deutschen Sprache nicht mächtige, durchschnittlich lernstarke und sehr lernstarke Kinder gleichzeitig unterrichten soll, so das es für alle passt.
Ich glaube das ist unmöglich....
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(#278) [Permalink]
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Clemi
 
13.01.2017, 15:32

Puh, da war ja ganz schön viel zum Nachlesen, nachdem ich einige Zeit nicht hier war:-)

Zur Diskussion was in der Schule/was zu Hause gemacht werden soll:
Also für mich ist schon klar, dass ich mich für den Lernerfolg meiner Kinder interessiere, immer wieder mal übe und sie unterstütze, wo geht. Aber dass ich jeden Tag etwas mache, schaffe ich (Vollzeit berufstätig) nicht und würden meine Kinder abends auch nicht mehr wollen. Also abgesehen vom Lesen beim Einschlafen, das machen wir immer schon täglich und sie lesen auch selber sehr viel.

Aber Mathe z.B. tut sich meine Tochter auch nicht so ganz leicht.
Hier versuche ich immer wieder mal, Übungseinheiten einzubauen. Aber ich will auch nicht, dass das ganze zuviel Zwang und Drill wird und sie die Freude verlieren. Und ja, Zeit zum Spielen und zum Kindsein sollte schon auch noch sein.

Erinnerung, was zu tun ist: Hier hat unsere Lehrerin heuer in der 2. ein Heftchen mit den Wochentagen eingeführt, wo sich die Kinder selber jeden Tag die HÜ notieren. Das finde ich ein ganz nettes System. Denn das war heuer beim Umstieg meines Sohnes von der VS ins Gym das größte Problem: sich für jeden einzelnen Gegenstand/jeden einzelnen Lehrer immer alles zu merken...Also mittlerweile passt es, aber da kommt nach der VS schon eine gewisse Herausforderung auf die Kinder zu....

Punkto Lehrerin haben wir generell Glück. Sie schafft den Ausgleich zwischen lernschwächeren und stärkeren glaube ich sehr gut. Andererseits ist es wohl auch eine eher homogene Klasse, also Schüler mit Migrationshintergrund gibt es nur einen.
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