Login:
Startseite Forum Blogs Kleinanzeigen Fotogalerie Gutschein-Center Amazon-Shop Hifeanfragen-Zentrum Registrieren
 
Zurück   Parents & more Forum > >> FAMILIE << > Alleinerzieher & Patchworkfamilien


Antwort
 
Themen-Optionen
(#41) [Permalink]
Alt
majos
 
15.07.2012, 10:39

Zitat:
Zitat von freejames Beitrag anzeigen
Weiß das heute wer von jemandem? Es gibt ja nicht mal mehr ein Staatssekretariat für Familie, geschweige denn ein eigenes Ministerium. Familienpolitik ist heute zur reinen Frauenpolitik degeneriert - dank SPÖ und Heinisch-Hosek.

Bitte?! Es gibt kein Familienministerium - seit wann? Soll ich dir den link reinstellen? Es gibt eben - gott sei dank - auch wieder ein Frauenministerium (denn Frau und Mutter/ bzw. Frau und Familie ist nunmal NICHT dasselbe!)..
Mit Zitat antworten
Bezahlte Werbeeinschaltung
(#42) [Permalink]
Alt
freejames
 
15.07.2012, 13:47

Zitat:
Zitat von majos Beitrag anzeigen
Bitte?! Es gibt kein Familienministerium - seit wann? Soll ich dir den link reinstellen? Es gibt eben - gott sei dank - auch wieder ein Frauenministerium (denn Frau und Mutter/ bzw. Frau und Familie ist nunmal NICHT dasselbe!)..
Nein, es gibt de facto kein Familienministerium in Österreich. "Familie und Jugend" laufen unter dem Wirtschaftsministerium kaum wahrnehmbar bzw. nur nominell mit. Schon die Zuordnung von Familie zu den Wirtschaftsagenden spricht Bände über die Bedeutung, die Familienangelegenheiten dort beigemessen wird. Gerne überlässt man das der Frauenlobby der SPÖ. Oder hast du eine einzige Stellungnahme vom eigentlich zuständigen Minister Mitterlehner zu der aktuellen Familienrechtsreform vernommen? Es gibt sie nicht. Beziehungsweise höchstens auf Anfrage ein paar Sätze, die an jedem Allgemeinplatz angesiedelt werden können. Dafür jede Menge apokalyptisches Geschrei von Frauenhausvertreterinnen und frauenseitig hinauf bis zur Frauenministerin, der es nur darum geht, für jedes neue Vaterrecht mindestens auch ein neues Frauenrecht zu erfeilschen. Kinderrechte? Sind denen völlig wurscht.

Geändert von freejames (15.07.2012 um 13:55 Uhr)
Mit Zitat antworten
(#43) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von shirley
shirley
 
15.07.2012, 13:50

OT: Und gerade dieser Familienminister ist soo weit weg von den realen Bedürfnissen von getrennt lebenden Eltern, die trotzdem weiterhin gemeinsam Verantwortung übernehmen, wo z.B. auch der KV bei dem das Kind nicht ständig wohnt es auch mal betreut wenn es krank ist. Ohne aber derzeit Anspruch auf Pflegeurlaub zu haben (weil der an den gemeinsamen Wohnsitz gebunden ist).

Mitterlehner beantwortet eine entsprechende Anfrage aus meiner Sicht völlig weltfremd:

"(...) Grundsätzlich halte ich es für begrüßenswert, wenn ein getrennt lebender Vater bzw. - in den wesentlich selteneren Fällen - eine getrennt lebende Mutter die Sorge um das Kind so ernst nimmt, dass er/sie sich persönlich an der Pflege beteiligen will. Allerdings stellt sich die Frage, ob die Voraussetzung für eine Pflegefreistellung, nämlich eine notwendige Pflege oder Betreuung, vorliegt: Liegt das kranke Kind zu Hause, kann der mit ihm gemeinsam lebende Elternteil die Betreuung übernehmen. Liegt das kranke Kind in einem Krankenhaus, ist die Betreuung durch die Ärzte und das Pflegepersonal sichergestellt. (...)"

Es ist also aus seiner Sicht nicht denkbar, dass ein Kind z.B. beim Besuch bei dem Elternteil krank wird, der es nicht ständig betreut und es eben dann länger bei ihm bleibt. Es ist offensichtlich nicht denkbar, dass das Kind zum anderen Elternteil gebracht wird wenn er gerade von der Arbeit abkömmlicher ist als der hauptbetreuende Elternteil. Und er setzt offenbar voraus, das ein hauptbetreuender Elternteil sein Kind zeitlich unbegrenzt betreuen kann - oder nach 1 Woche/14 Tage Pflegeurlaub ohnehin andere Familienmitglieder zur Verfügung stehen. Dass der andere Elternteil einfach auch gebraucht werden könnte, um die Pflege zu bewerkstelligen, ist ihm wahrscheinlich völlig fremd...
Und ein (kleines) krankes Kind im KH braucht ja ohnehin keine Eltern, weil eh die Ärzte da sind

und:
"(...)Leider gibt es ja ein breites Spektrum in den Lebensbeziehungen zwischen geschiedenen Eltern und gemeinsamen Kindern - von "Rosenkriegen" um Besuchsrechte und Unterhaltsleistungen bis zu voller Harmonie in allen Belangen. Deshalb ist es sehr schwer, Normen für diese Vielfalt von Lebensformen und das darin enthaltenen Konfliktpotenzial zu erstellen und es dabei allen recht zu machen."

Vielleicht entspricht es seinem Denken, dass es eine Norm für alles geben muss.
Ein Recht auf Pflegeurlaub wird ein am Kind nicht interessierter Vater wohl eh nicht in Anspruch nehmen. Aber deswegen die Möglichkeiten für getrennte Eltern, die weiterhin beide fürs Kind da sein wollen zu beschneiden finde ich einfach

Mann und ÖPV muss also auch nicht besser sein als Frau und SPÖ... (naja, auch kein Wunder wenn die Belange von Familien mit dem Wirtschaftsministerium verbandelt sind)

Da haben alle anderen politischen Vertreter eine wesentlich realistischere Antwort gegeben:
http://meinparlament.diepresse.com/s...same%20Obsorge
Und da finde ich die Ansicht von HH sogar praktikabler - dass als Voraussetzung nicht der gemeinsame Wohnsitz sondern die gemeinsame Obsorge sein sollte. (Bringt vllt. auch ein paar Frauen dazu, die GO als etwas Positiveres zu sehen)

Geändert von shirley (15.07.2012 um 13:55 Uhr)
Mit Zitat antworten
(#44) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von Schmied
Schmied
 
15.07.2012, 22:13

Ach geh, komm, lass das Messer stecken.


Zitat:
Zitat von majos Beitrag anzeigen
Und das soll heißen?! Selbst schuld, wenn eure Kerle auslassen?! Ich hoffe doch, dass Männer sich von ihren Müttern (und natürlich auch Vätern emanzipieren. Abgesehen davon: Mütter sind auch sehr verschieden. Rollenbilder machen noch keinen Menschen....
So drastisch hätte ich es nicht formuliert.
Aber darüber, dass die Kinder bis vor etwa 15, 20, Jahren großteils von Frauen erzogen wurden, sind wir uns einig. Odr?

Vielleicht verstehe ich ja was falsch, aber ich sprach die Erziehung an und nicht von Emanzipation.
Mit Zitat antworten
(#45) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von Schmied
Schmied
 
15.07.2012, 22:24

Zitat:
Zitat von inkale Beitrag anzeigen
Weil?
Ich hatte damals noch keinen Grund, die Arbeit von dem Burschen zu beobachten.

Aber rein aus meinem Bauch heraus, glaube ich, dass Hr. Haupt (und nicht nur der) völlig deplatziert war.
Da fällt mir der Spruch: "Den Bock zum Gärtner machen" ein.

Seine einzige Change darauf zu erahnen, um was es da auf diesem Posten gehen könnte, wäre gewesen, wenn er aus einem emanzipierten Haushalt gekommen wäre. Deswegen.
Mit Zitat antworten
(#46) [Permalink]
Alt
Patchwork6
 
ae väter - 20.07.2012, 13:43

wir haben es so erlebt, dass väter benachteiligt sind

mein mann war besuchs und alimentzahlervater
als das jugendamt der mutter die kinder wegnahm, kamen sie nicht zum vater.
sie wurden gertennt und in 2 verschieden pflegefamilien gesteckt.

wäre er nicht schon mit mir zusammengewesen, hätte er seine kinder gar nicht bekommen, oder erst viel später.
und selbst uns sollte man seine kinder nach 6 wochen wieder wegnehmen, und wieder in pflegefamilien geben. wenn wir uns nicht so massiv gewehrt hätten, wäre dies auch gelungen. hier hatten wir auch das lück dass die KM einen lichten moment hatte und vor gericht, den hauptsächlcihen aufenthalt auf den vater übertrug um zu verhindern, dass die kinder wieder in fremdpflege kommen.

als mein mann am jugendamt alimente ansprach, sagten die damen vom JA: wollen sie von der armen frau denn wirklich noch geld auch? die ist eh schon am boden zerstört, ich würd das an ihrer stelle nicht machen.

gut ein mann war niemals ein ae vater, dennoch hätte man ihm kaum eine chance gegeben.

wäre er tatsächlich ae vater gewesen, ich glaube man hätte ihm es schwer gemacht, bzw, es verhindert.

und ich glaube wenn die mutter in einiger zeit draufkommen würde die kinder wieder haben zu wollen, hätte sie durchaus chancen.....trotz ihrer vielen fehltritte.

männer sind meiner meinung nach massiv benachteiligt.

heute ist es gott sei dank anders, als mein mann letztes jahr wegen unterhalt tasächlich am ja war, hätte die zuständige dame die leibl. mutter gleich durch den fleischwolf gedreht finanziell und anspannen lasse. ist sie mitlerweile aber eh.

was noch lustig war.
für das gerichtsverfahren geg die mutter da bekam mein mann die rechnung. wir waren verwirrt. die gerichtskosten die man ihm vorschrieb waren höher als ein jahr unterhalt von der mutter :P
anruf bei gericht, mein mann fragt, ob der brief ein irrtum sei.
DIE DAME AM TELEFON MOTZT ihn an das sei sicher kein irrtum, er solle es gefälligst einzahlen. mein mann sagt er sei der unterhaltsempfänger!!! die dame motzt ihn wieder an ..
mein mann brüllt die mutter muss alimente zahlen. ......pause am tel......dann ein kleinlautes ups....dann betrachten sie das schreiben als gegenstandslos, da haben wir uns geirrt, das muss an die mutter gehen.

Geändert von Patchwork6 (20.07.2012 um 14:06 Uhr)
Mit Zitat antworten
(#47) [Permalink]
Alt
freejames
 
20.07.2012, 13:50

Zitat:
Zitat von Patchwork6 Beitrag anzeigen
wir haben es so erlebt, dass väter benachteiligt sind

mein mann war besuchs und alimentzahlervater
als das jugendamt der mutter die kinder wegnahm, kamen sie nicht zum vater.
sie wurden gertennt und in 2 verschieden pflegefamilien gesteckt.

wäre er nicht schon mit mir zusammengewesen, hätte er seine kinder gar nicht bekommen, oder erst viel später.
und selbst uns sollte man seine kinder nach 6 wochen wieder wegnehmen, und wieder in pflegefamilien geben. wenn wir uns nicht so massiv gewehrt hätten, wäre dies auch gelungen. hier hatten wir auch das lück dass die KM einen lichten moment hatte und vor gericht, den hauptsächlcihen aufenthalt auf den vater übertrug um zu verhindern, dass die kinder wieder in fremdpflege kommen.

als mein mann am jugendamt alimente ansprach, sagten die damen vom JA: wollen sie von der armen frau denn wirklich noch geld auch? die ist eh schon am boden zerstört, ich würd das an ihrer stelle nicht machen.

gut ein mann war niemals ein ae vater, dennoch hätte man ihm kaum eine chance gegeben.

wäre er tatsächlich ae vater gewesen, ich glaube man hätte ihm es schwer gemacht, bzw, es verhindert.

und ich glaube wenn die mutter in einiger zeit draufkommen würde die kinder wieder haben zu wollen, hätte sie durchaus chancen.....trotz ihrer vielen fehltritte.

männer sind meiner meinung nach massiv benachteiligt.
Man kann es nur immer wieder auf den Punkt bringen, dass in Österreich das Mutterwohl alles ist, das Kindeswohl wenig und das Vaterwohl gar nix. Noch kürzer: Die schlechteste Mutter ist bonuswürdiger als der beste Vater.
Mit Zitat antworten
Antwort

Themen-Optionen

Gehe zu
Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.


Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Wieviele Männer gibts hier im Forum? MatsBM Sonstiges & Tratsch 21 13.04.2011 20:46
Alleinerziehende Männer juhuu Alleinerzieher & Patchworkfamilien 35 01.10.2005 19:22
@alle Männer hier Tanja_23 Sonstiges & Tratsch 29 23.06.2004 17:43
Frage an die Männer hier: Habt ihr einen besten Freund? panta rhei Sonstiges & Tratsch 31 31.05.2004 14:03



Copyright ©2000 - 2013, Jelsoft Enterprises Ltd & Parents.at Internet GmbH.
Suchfunktionen powered by Searchlight © 2013 Axivo Inc.
Minimal empfohlene Bildschirmauflösung: 1280x800 Pixel


IM SINNE DER MEINUNGSVIELFALT WERDEN IN DIESEM FORUM AUCH BEITRÄGE VERÖFFENTLICHT, DIE NICHT MIT DER MEINUNG DES WEBSITEBETREIBERS ÜBEREINSTIMMEN.

Zur parents.at Homepage
Zur YOU.at Homepage