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Benutzerbild von JerseyGirl
JerseyGirl
 
Trauzeugin - 15.03.2017, 19:02

Hallo Ihr Lieben!

Meine Schwester heiratet heuer standesamtlich und nächstes Jahr kirchlich, und ich bin total happy, ihre Trauzeugin sein zu dürfen.
Ich bin zwar selbst verheiratet, aber wir hatten eine etwas "andere" Hochzeit, nur standesamtlich, aber dafür als große Party und alles im Freien usw und ich habe mir ehrlich gesagt über diese ganzen "Traditionen" und "Pflichten", die jeder Mitwirklende so hat, keinen Kopf gemacht, weil es mir egal war, ich wollte einfach eine geile Hochzeit (die es dann auch war!).

So, nun meine Frage:
da meine Schwester doch eher "traditionell" heiratet....was habe ich als Trauzeugin denn alles über (außer bei der Trauung zu unterschreiben)? Also sowohl bei der Standesamtlichen als auch bei der Kirchlichen!
Was habt Ihr selbst als Trauzeugin alles gemacht im Vorfeld?
Freue mich auf eure Berichte/Erfahrungen!

Danke Euch!
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Benutzerbild von Katzenbaer
Katzenbaer
 
15.03.2017, 21:19

Ich würde an deiner Stelle mit deiner Schwester darüber sprechen, was sie von dir als Trauzeugin erwartet. Die Bandbreite, was eine Trauzeugin machen kann, ist natürlich groß und reicht vom bloßen Unterschreiben bis hin zur Organisation der kompletten Hochzeit ;-)

Ich war selbst mal Trauzeugin auf einer Hochzeit, da musste ich tatsächlich nicht mehr machen als unterschreiben.

Meine Trauzeugin bei meiner eigenen Hochzeit hat den Polterabend organisiert und am Hochzeitstag ein bisschen mitgeholfen (sich vor/in der Kirche ein bisschen um die Gäste gekümmert und dann in der Location noch Sachen an die Gäste ausgeteilt - glaube, mehr hatte sie eh nicht zu tun).

"Typische" Aufgaben einer Trauzeugin könnten sein:
  • Polterabend organisieren
  • Braut begleiten beim Brautkleidaussuchen
  • Hochzeitsspiele organisieren
  • im Vorfeld als Ansprechpartnerin für die Gäste zur Verfügung stehen (zB wenn auch Gäste Ideen für Spiele oÄ einbringen wollen und das Brautpaar sich davon überraschen lassen will)
  • am Hochzeitstag die Gäste begrüßen und in Kirche/Location auf ihre Plätze weisen
  • eine Rede halten
  • die Braut aufs Klo begleiten, falls sie das im Brautkleid nicht alleine schafft ;-)
  • usw.
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Maritina
 
15.03.2017, 21:44

Zweimal habe ich als Trauzeugin gar nichts machen müssen, außer eben mitzufeiern und Geschenke zu besorgen.

Einmal war ich mit, Outfit für die Braut kaufen und habe den Polterabend organisiert und bei mir zuhause ausgerichtet; ein Fest mit ca 10 Frauen und einigem (niveauvollen) Programm. Beim Empfang nach dem Standesamt habe ich mich darum gekümmert, dass alle Gäste gut versorgt waren

Am besten fragst Du Deine Schwester, was sie sich von Dir wünscht
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Benutzerbild von Augusta
Augusta
 
20.03.2017, 09:48

Meine Trauzeugin hat

- mit mir das Brautkleid ausgesucht
- meinen Polterabend organisiert
- am Hochzeitstag in ihrer Handtasche meine Sachen aufgewahrt (Nähzeug, Tatüs, Deo, Ersatzschuhe, Sonnenbrille etc)
- die Bargeld-Kuverts übergeben (Pfarrer, Chor etc)
- sich Spiele überlegt (mich aber vorher gefragt, ob und wie viele)

Ich würde deine Schwester fragen, was sie sich vorstellt
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NikiFrab
 
20.03.2017, 13:38

Du hast nur standesamtlich geheiratet? Erkundige dich mal ob du für die Kirchliche überhaupt Trauzeugin sein darfst.

Bei uns war es Thema bei der Taufe, Taufpate hatte standesamtlichen "Termin" vor der Taufe und ich denke 3 Wochen später (nach der Taufe) Kirchliche Hochzeit geplant. Da hätte es Probleme gegeben, also nur standesamtlich getraut durfte er kein Taufpate sein. Weiss nicht ob sich da schon was getan hat oder ob das bei der Hochzeit anders läuft.
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Benutzerbild von sayuri82
sayuri82
 
20.03.2017, 15:14

Zitat:
Zitat von NikiFrab Beitrag anzeigen
Du hast nur standesamtlich geheiratet? Erkundige dich mal ob du für die Kirchliche überhaupt Trauzeugin sein darfst.

Bei uns war es Thema bei der Taufe, Taufpate hatte standesamtlichen "Termin" vor der Taufe und ich denke 3 Wochen später (nach der Taufe) Kirchliche Hochzeit geplant. Da hätte es Probleme gegeben, also nur standesamtlich getraut durfte er kein Taufpate sein. Weiss nicht ob sich da schon was getan hat oder ob das bei der Hochzeit anders läuft.
Mein Mann ist Tauf und Firmpate, wir sind "nur" Standesamtlich verheiratet (auch damals schon)! Das hat nie jemanden interessiert
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Benutzerbild von Sommar
Sommar
 
20.03.2017, 15:29

Da du aus NÖ bist: ich war bei einer Hochzeit in NÖ Trauzeugin und musste gar nichts tun außer unterschreiben und mitfeiern. Die in diesem Thread genannten Aufgaben hat bei dieser Hochzeit die "Kranzljungfer" übernommen.

Ich bin übrigens weder gefirmt noch kirchlich verheiratet, war weder hier noch als Tauf- und Firmpatin ein Problem.
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NikiFrab
 
20.03.2017, 15:42

Gut zu wissen, dann war nur "unser" Pfarrer übergenau.
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Gluecksfussi
 
20.03.2017, 16:16

Katholischer Taufpate kann nach Kirchenrecht nur jemand sein, der mindestens 14 Jahre alt ist, katholisch getauft und gefirmt, und aktiver Katholik (nicht ausgetreten). Das ist eigentlich logisch, wenn man sich die Rolle des Paten überlegt. Wenn er der Begleiter des Kindes in Glaubens- und Lebensfragen sein soll, muss er schon selber bei dem Verein sein.

Trauzeugen sollten katholisch verheiratet sein, wenn sie nicht ledig sind.

Natürlich sehen das viele Pfarrer nicht so eng, wer wird auf ein katholisch getauftes Kind verzichten, nur weil kein Pate zur Hand ist?

Die übrigen Religionsgemeinschaften machen natürlich nicht so ein Tamtam, das könnten sich z.B. die wenigen Protestanten in Österreich kaum leisten.
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Benutzerbild von JerseyGirl
JerseyGirl
 
21.03.2017, 16:19

Zitat:
Zitat von NikiFrab Beitrag anzeigen
Du hast nur standesamtlich geheiratet? Erkundige dich mal ob du für die Kirchliche überhaupt Trauzeugin sein darfst.

Bei uns war es Thema bei der Taufe, Taufpate hatte standesamtlichen "Termin" vor der Taufe und ich denke 3 Wochen später (nach der Taufe) Kirchliche Hochzeit geplant. Da hätte es Probleme gegeben, also nur standesamtlich getraut durfte er kein Taufpate sein. Weiss nicht ob sich da schon was getan hat oder ob das bei der Hochzeit anders läuft.
Also das hab ich auch noch nie gehört :-)
denen kann das doch wurscht sein, ob und wie ich geheiratet habe, ich bin getauft und gefirmt und noch in der Kirche dabei,...also das wär schon sehr arg :-)

Danke euch allen für die Antworten!
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Benutzerbild von Katzenbaer
Katzenbaer
 
21.03.2017, 20:31

Zitat:
Zitat von Gluecksfussi Beitrag anzeigen
Katholischer Taufpate kann nach Kirchenrecht nur jemand sein, der mindestens 14 Jahre alt ist, katholisch getauft und gefirmt, und aktiver Katholik (nicht ausgetreten). Das ist eigentlich logisch, wenn man sich die Rolle des Paten überlegt. Wenn er der Begleiter des Kindes in Glaubens- und Lebensfragen sein soll, muss er schon selber bei dem Verein sein.

Trauzeugen sollten katholisch verheiratet sein, wenn sie nicht ledig sind.

Natürlich sehen das viele Pfarrer nicht so eng, wer wird auf ein katholisch getauftes Kind verzichten, nur weil kein Pate zur Hand ist?

Die übrigen Religionsgemeinschaften machen natürlich nicht so ein Tamtam, das könnten sich z.B. die wenigen Protestanten in Österreich kaum leisten.
Du meinst hier Taufpaten, nicht Trauzeugen, oder?

Für Taufpaten gilt das, was du geschrieben hast.

Bei Trauzeugen spielt das alles keine Rolle, die müssen nur volljährig und in der Lage sein, das Geschehen der Trauung sprachlich und geistig zu erfassen, damit sie eben bezeugen können, dass die Trauung stattgefunden hat. Sogar die Religionszugehörig der Trauzeugen ist egal.
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Gluecksfussi
 
22.03.2017, 10:05

Ich meinte katholische Trauzeugen.

Trauzeugen bei der offiziellen standesamtlichen Heirat müssen natürlich nur die generellen Anforderungen an Zeugen erfüllen, da hast du recht.
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Maritina
 
22.03.2017, 10:11

Zitat:
Zitat von Gluecksfussi Beitrag anzeigen
Ich meinte katholische Trauzeugen.

Trauzeugen bei der offiziellen standesamtlichen Heirat müssen natürlich nur die generellen Anforderungen an Zeugen erfüllen, da hast du recht.
Nein, auch bei einer katholischen Eheschließung müssen die Trauzeugen nicht katholisch sein. Die Kirche traut ihnen zu, dass sie den Akt der Sakramentenspendung bezeugen können.

ANDERS verhält es sich mit Tauf- oder Firmpaten. Deren Aufgabe ist es ja, das Heranwachsen in Glauben zu fördern und zu begleiten. Und dazu muss man schon die INhalte der Kirche kennen und der Kirche auch angehören.

Nicht-Katholiken können jedoch bei einer Taufe als "Taufzeugen" fungieren (bezeugen den Akt der Taufe).
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