Beihilfe der Stadt Wien für Schullandwochen und Konsorten - Seite 5 - Parents.at | Das Elternforum
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Benutzerbild von -Fleur-
-Fleur-
 
14.03.2017, 14:36

Zitat:
Zitat von avocado Beitrag anzeigen
bitte aber auch meinen kindern die projektwochen finanzieren. und ich glaube, im forum finden sich sicherlich noch ein paar familien, die sich die schulwochen zahlen lassen würden.
Ich hab da nichts dagegen - wäre interessant wie lange es dauert bis es abgeschafft wird.

-Fleur-
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(#82) [Permalink]
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Benutzerbild von corona03
corona03
 
14.03.2017, 16:11

zu 12345678: wann ist denn die Schullandwoche? Erst nächstes Jahr oder schon in Kürze?
Bei uns wurde es Anfang der 3. angekündigt und am 1. Elternabend in der 4. dann die tatsächlichen Kosten. Die Lehrerin konnte aber bereits in der 3. eine relative Einschätzung bekannt geben, da sie das Hotel und Ausflüge/Bus schon kannte.

Bei uns war es dann so (wir mussten ja in der 3. abstimmen ob die Mehrheit eh fährt), dass bei der Abstimmung zuerst so mancher nicht aufgezeigt hat (das waren die nikotinsüchtigen red-bull-trinker, nix gegen raucher usw. aber nur damit ihr versteht in welche Richtung es geht), nachdem es ziemlich knapp wurde, hab ich mich dann mal umgedreht (bin auch Hausfrau also wir Hausfrauen sind nicht alle gleich) und mal kurz in die Runde gesagt:" Wenn jeder das Geld für die Tschick stattdessen in die Sparbüchse schmeißt, können alle Kinder fahren". Schwupps, fast alle Hände waren oben und die Lehrerin hat mich dann auf die Seite genommen und mir tausendmal gedankt, weil sie das ja nicht sagen darf

nochmal zu 12345678: Wenn du noch genug Zeit hast, versuche selbst den Betrag anzusparen. Beihilfen kannst du ja trotzdem beantragen, wie gesagt, mehr als Nein kannst nicht kriegen. Wäre ich du, und hätte wirklich kein Geld und mir wäre es ein großes Anliegen, dass die Kids mitfahren, würde ich Notfalls auch in der Familie fragen. Statt das 10. Geschenk zu Geburtstag oder Weihnachten, halt dann lieber vorab das Geld für die Schullandwoche. Ich glaube es gibt immer einen Weg und wenn das alles halt nicht möglich ist, muss man selbst überlegen, ob man wo einsparen kann/will, ob man arbeiten geht oder wenn alle Stricke reißen, dass Kind zuhause lässt.
Automatisch mit Beihilfen usw. rechnen würde ich nie, man kann sich darüber freuen, klar, es erleichtert vielleicht so einiges, aber fix damit rechnen oder vielleicht sogar darüber schimpfen ist ein absolutes no-go.
In der heutigen Zeit entscheidet man sich bewusst für den einen oder anderen Weg (Gott sei Dank sind wir Frauen heute schon soweit und können frei wählen, wie unser Weg aussieht), wer sich bewusst dafür entscheidet, hat hoffentlich schon vorab alle möglichen Um- und Irrwege des Lebens (plötzlicher Tod, Scheidung, Pflegefall etc.) einberechnet, dann wirft einem normalerweise so eine Schulveranstaltung nicht so aus schnell aus der Bahn.

Ich hoffe natürlich für deine Kinder, dass du einen Weg findest und sie trotzdem eine schöne Woche mit ihren Klassenkollegen verbringen können.
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Dieser Beitrag von corona03 gefällt 5 Usern: Anno1701, BlitzundDonner, Crocodylia, Jemaro, Natriumhydro
(#83) [Permalink]
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Benutzerbild von lucy777
lucy777
 
14.03.2017, 17:49

Zitat:
Zitat von Seifenblase Beitrag anzeigen
Ich rede nur von der durch die Kinder erhöhten Steuerbelastung, nicht von der allgemeinen. Das scheint vergessen zu werden, dass du mit Kindern durch Konsumsteuern extrem höher besteuert wirst. Jedes Packl Milch wird besteuert und wär ich allein würd ich sie nicht brauchen, aber ich MUSS Lebensmittel für meine Kinder kaufen und davon dann Steuer zahlen. Von Straßen (die ich eh für großteils nicht nachhaltig geplant halte, grad NÖ ist da furchtbar) und Schulen (die zu wenig und an den falschen Stellen bekommen) rede ich ja gar nicht. Wobei Schulen ein spezielles Thema sind: ich zahle über meine Steuern Schulen. Für alle. Soll sein. Und ich zahle dann nochmal für die Privatschule, weil die öffentliche für mein Kind kein passendes Angebot hat. Das kann ich aber nicht einmal steuerlich absetzen. Und DAS finde ich dann echt unfair, denn die konfessionellen Schulen kriegen die Lehrer zu 100% von meinen Steuergeldern bezahlt, aber so zahle ich dann alles selbst, bzw. über die Steuer sogar doppelt.
ich kann das leider nicht durchrechnen mit der steuerbelastung.
aber soviel mehr steuer kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, weil man ja auch berechnen muss, was familien mit kindern wiederum zurückbekommen (FB, absetzbeträge usw.) und was sie mit ihren kindern auch nutzen (schule).

dass dir das öffentliche schulsystem nicht behagt und du deswegen eine privatschule bezahlst, ist deine entscheidung und offensichtlich verdienst du genug, das zu finanzieren.

aber darum geht es hier ja nicht. dass das system auch verbesserungswürdige stellen hat, unterschreibe ich dir.

nur: die (hohen) fixkosten als maßstab für förderwürdigkeit heranzuziehen, wenn man eh schon gefördert und unterstützt wird, ist einfach überzogen, so leid es mir für 1-8 auch tut.
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(#84) [Permalink]
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Benutzerbild von carnik
carnik
 
14.03.2017, 18:33

Zitat:
Zitat von avocado Beitrag anzeigen
der mann von 1-8 verdient ja gar nicht soooo schlecht. das "problem", das sie haben ist, dass es nur ein einkommen gibt.
Ich würde nicht mal "nicht sooo schlecht" sagen.
Sie hat ja von 2000 netto geschrieben.
Das ist in Ö ein überdurchschnittliches Einkommen.
Ich finde es aber faszinierend, dass man es schafft damit eine Familie zu erhalten.
Ich könnte mir das unter netto 2800 nicht vorstellen.
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Dieser Beitrag von carnik gefällt 4 Usern: avocado, mane9, Seifenblase, treble.clef
(#85) [Permalink]
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Benutzerbild von Jemaro
Jemaro
 
14.03.2017, 18:35

Zitat:
Zitat von carnik Beitrag anzeigen
Ich würde nicht mal "nicht sooo schlecht" sagen.
Sie hat ja von 2000 netto geschrieben.
Das ist in Ö ein überdurchschnittliches Einkommen.
Ich finde es aber faszinierend, dass man es schafft damit eine Familie zu erhalten.
Ich könnte mir das unter netto 2800 nicht vorstellen.
was sie locker haben
3xfbh, 1x erhöhte fbh ... sind mit gehalt sicher in dem bereich
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(#86) [Permalink]
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Benutzerbild von carnik
carnik
 
14.03.2017, 21:22

Zitat:
Zitat von Jemaro Beitrag anzeigen
was sie locker haben
3xfbh, 1x erhöhte fbh ... sind mit gehalt sicher in dem bereich
Ich meinte damit 2800 reines erwerbseinkommen. Fbh extra. (Die kann man dann ja wirklich für alltagssachen für die Kinder ausgeben bzw für schulreisen sparen, da man ja keine Kinderbetreuungskosten hat)
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(#87) [Permalink]
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Benutzerbild von phoenix2000
phoenix2000
 
14.03.2017, 21:44

Zitat:
Zitat von Seifenblase Beitrag anzeigen
Und ich zahle dann nochmal für die Privatschule, weil die öffentliche für mein Kind kein passendes Angebot hat. Das kann ich aber nicht einmal steuerlich absetzen. Und DAS finde ich dann echt unfair, denn die konfessionellen Schulen kriegen die Lehrer zu 100% von meinen Steuergeldern bezahlt, aber so zahle ich dann alles selbst, bzw. über die Steuer sogar doppelt.
Das betrifft aber auch, deine viel erwähnten kinderlosen Personen. Die zahlen ebenso Steuern mit denen Schulen und Universitäten finanziert werden ohne diese Einrichtungen zu nutzen. Sie können sich auch keine Steuern zurückholen. Diese Einrichtungen werden nun einmal von der Allgemeinheit finanziert, ob die einzelnen Steuerzahler diese nutzen oder nicht ist irrelevant, daher ist es auch irrelevant, ob du dein Kind in eine Privatschule schickst oder in eine öffentliche Schule.
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(#88) [Permalink]
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Benutzerbild von nina64
nina64
 
14.03.2017, 22:28

Zitat:
Zitat von Seifenblase Beitrag anzeigen
Die kinderlose Frau kann weniger verdienen, aber es wird ihr trotzdem um Längen mehr Geld für ihre Hobbys übrig bleiben. Die braucht nicht um Beihilfen anzusuchen, weil es sich bei gleichem oder geringerem Gehalt eh gut ausgeht. Das ist ja der Punkt. Hier werden die geringen Einkommen für Familien zum privaten Problem gemacht und ein kleines!!! Hobby als Verbrechen am Sozialsystem abgestempelt, wenn es offenbar um etwas ganz anderes geht. Dafür kriegt eine Gutverdienerin Applaus, wenn sie jammert, dass sie arm ist. Irgendwas stimmt hier ganz gewaltig nicht. Zudem 1-8 über die wesentlich höheren Steuern, die sie durch ihre Familie bezahlt auch mehr in das System einzahlt als die kinderlose Frau. Euch ist schon klar, dass die FBH kein Almosen des Staates ist, sondern eine Ausgleichszahlung für die überhöhte Steuerbelastung von Familien, oder?
Dir ist aber schon klar, dass die Familienbeihilfe aus einem Topf kommt (nennt sich FLAF) der auch von den Dienstgebern kinderloser Personen gespeist wird?

Alles andere an deinem Post ist ziemliche Verallgemeinerung.
Eine gut verdienende, kinderlose Frau, die ihr Einkommen 1:1 in die Wirtschaft (also in sich selbst) investiert zahlt das Maximum an Steuern neben Nahrung + Wohnung für Friseur, Massage, Konzertbesuche ........
Die bekommt ziemlich sicher keine Beihilfen.

Frag mal kinderlose, alleinstehende Frauen die im Niedriglohnsegment beschäftigt sind.
Die zahlen auch das Maximum an Steuern weil sie mit ihrem Einkommen grad mal so über die Runden kommen oder trotz Vollbeschäftigung auf WBH etc. angewiesen sind.
Da bleibt nix mehr über für teure Hobbies !!
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(#89) [Permalink]
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Benutzerbild von phoenix2000
phoenix2000
 
15.03.2017, 19:24

Zitat:
Zitat von 12345678 Beitrag anzeigen
Weils bescheuert ist ne Grenze zu machen ohne sich anzuschauen wie viele Ausgaben man eigentlich hat.

Ich kann gratis wohnen aber verdien ned so viel und fall rein und krieg schön Geld oder ich kann 2000€ verdienen aber zahl schonmal 1200€ alleine nur fürs wohnen!!

Ja, das find ich krank das der eine der mehr hat dann was kriegt und der andere scheißen gehen kann.

Und is mir ziemlich wurscht wie andere das finden.
Zitat:
Zitat von 12345678 Beitrag anzeigen
Ja, machen wir eh, ich werd für die Sachen beim Elternverein Miete/Kredit auf jeden Fall beilegen und mal schauen ob wir sonst noch was beilegen - damit die da dann mal die Relation sehen.
Fändest du es aber nicht auch "krank", wie du dich ausdrückst, wenn andere erst einmal durch sparen und Verzicht zu ein wenig Geld kommen, mit dem sie sich dann, oft auch dringend benötigte, Sachen kaufen, während andere dies nicht für notwendig erachten, sonder sich einfach einen Kredit aufnehmen um zu den gewünschten Dingen zu kommen (Möbel, Waschmaschine, Auto, Urlaub, ...) und dann bei möglichen Förderungen einen auf "Arm" machen, weil sie ja von ihrem monatlichen Buget auch noch den ver... Kredit zurückzahlen müssen.

Das fände ich nicht fair.
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(#90) [Permalink]
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lavendel66
 
19.03.2017, 17:34

Die Entscheidung nur von einem Gehalt zu leben wenn man gesund und fähiger wäre zu arbeiten ist absoluter Luxus. Und sehr riskant und waghalsig. Aber es ist definitiv eine private Entscheidung die niemanden etwas angeht aber dann sollte die Allgemeinheit auch nicht dafür aufkommen müssen. Bedürftigkeit ist wirklich etwas anderes. So eine Einstellung werde ich niemals verstehen. Meine Mutter war auch überwiegend Hausfrau und wir haben zu 4 auf 50 qm gelebt - aber wir konnten dafür alle Sprach/Sportreisen etc mitmachen und haben nie irgendeine Förderung diesbezüglich beantragt. Als ich eine kostenpflichtige höhere Schule besucht habe, hat meine Mutter auch wieder gearbeitet, damit wir uns das eben leisten konnten - eigentlich eine ganz einfache Rechnung - man will sich etwas leisten das über das Minimum hinausgeht - man arbeitet dafür.
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Dieser Beitrag von lavendel66 gefällt 4 Usern: Anno1701, Birke, corona03, Jemaro
(#91) [Permalink]
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Benutzerbild von change00
change00
 
19.03.2017, 21:43

Zitat:
Zitat von lavendel66 Beitrag anzeigen
Die Entscheidung nur von einem Gehalt zu leben wenn man gesund und fähiger wäre zu arbeiten ist absoluter Luxus. Und sehr riskant und waghalsig. Aber es ist definitiv eine private Entscheidung die niemanden etwas angeht aber dann sollte die Allgemeinheit auch nicht dafür aufkommen müssen. Bedürftigkeit ist wirklich etwas anderes. So eine Einstellung werde ich niemals verstehen. Meine Mutter war auch überwiegend Hausfrau und wir haben zu 4 auf 50 qm gelebt - aber wir konnten dafür alle Sprach/Sportreisen etc mitmachen und haben nie irgendeine Förderung diesbezüglich beantragt. Als ich eine kostenpflichtige höhere Schule besucht habe, hat meine Mutter auch wieder gearbeitet, damit wir uns das eben leisten konnten - eigentlich eine ganz einfache Rechnung - man will sich etwas leisten das über das Minimum hinausgeht - man arbeitet dafür.
war bei uns auch so. Mein Vater war Alleinverdiener, meine Mutter wollte bei uns zu Hause sein. Für und Kinder war das großartig, aber natürlich hatten wir dadurch weniger Geld und weniger Wohnraum. Aber niemals wären wir auf die Idee gekommen, deshalb zu raunzen und uns über andere Leute, den Staat, das System oder was auch immer aufzupudeln. Das war eine Entscheidung, die meine Eltern getroffen haben, die für uns Kinder gepaßt hat (ich hatte eine tolle Kindheit) und für die niemand anderer die Verantwortung getragen hat als meine Familie.
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Dieser Beitrag von change00 gefällt 6 Usern: Anno1701, corona03, dharmapunk, inkale, MelanieUSA, samakaste
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