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Floh04
 
Weiterführende Schule nach Gym-Unterstufe - 13.01.2018, 00:08

Mein Sohn, 3. Klasse Gym, hat mir gestern eröffnet, dass er ev. nach der 4. Klasse Unterstufe die Schule wechseln möchte.

Er hat aber leider keine spezifischen Interessen oder herausragende Begabungen und vor allem keine Ahnung, was er später einmal beruflich machen möchte. Er möchte jedoch in eine Schule, die schwerer ist

Fakt ist:
• das gym ist in Graz und für ihn mit Zug und Bus ideal zu erreichen.
• Sohn hat lauter sehr gut, lässt sich irrsinnig leicht motivieren und begeistern (nur nicht in Deutsch).
• Laut Lehrer extrem gut in M, Ph, GZ, E und EDV.
• er erhält schon zusatzaufgaben und/oder darf Vorarbeiten (GZ, EDV).
• er ist penibel genau und ordentlich, vergisst nicht eine einzige HÜ
• er lernt durchs zuhören, bei großem Interesse auch durch selbststudium

• in GSK, Biuk oder Musik soll aber ich ihm vor Tests den Stoff nochmals vortragen, für allesandere ist er da zu faul. Und ich fürchte mich, ob sich das vielleicht durchziehen (und erweitern) könnte in einer anderen Schule.
• mit seinen Klassenkameraden arrangiert er sich, versteht sich mit einigen wirklich gut, geht such gerne zur Schule, aber eher wegen der unterrichtsgegenstände. Privat hat er zu niemandem Kontakt.
• die Schule hat einen tollen Chor, wo er mitwirkt, 3x / Woche Probe etwa ein Auftritt/Konzert im Monat und insgesamt 4 Wochen singwochen im Jahr. Er liebt den Chor.

Jetzt zu meiner Frage:
Ich tendiere ja dazu jetzt den vermutlich einfacheren Weg beizubehalten und ihn an der Schule zu lassen.
Allerdings ist es „nur“ eine AHS...

Sohn recherchiert gerade in Richtung HTL...

Hat jmd. Input für mich? Wie soll ich ansetzen? Es kann jede Schule leicht für ihn sein, soll die Einfachheit einGrund zum Wechseln sein? Wenn Kind vor allem in Wirklichkeit noch nicht weiß, wohin sein Weg mal führen soll?

Danke!
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mane9
 
13.01.2018, 00:48

wenn er eine herausforderung braucht würde ich dir schulen mit begabtenförderung, chemie oder physik olympiade empfehlen.
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Dieser Beitrag von mane9 gefällt 2 Usern: Asterix, isbinnbeal
(#3) [Permalink]
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Floh04
 
13.01.2018, 01:27

Zitat:
Zitat von mane9 Beitrag anzeigen
wenn er eine herausforderung braucht würde ich dir schulen mit begabtenförderung, chemie oder physik olympiade empfehlen.
Die Unterlagen der Mathematik- und physikolympiade darf er im regelunterricht lösen. Er hätte nachmittags gar nicht Zeit daran teilzunehmen.

Seine Nachmittage füllt er mit 8 Stunden Chor/Akkordeon pro Woche.

Ich kann seinen Gedanken nicht folgen, ich hatte auch 12 jahre lang lauter sehr gut und war einfach nur froh darüber, dass alles so problemlos lief und ich viiiiel Freizeit hatte... ich hab mich aber auch gerne mit Freundinnen und Freunden getroffen, das macht er nicht wirklich bzw. hat er nur zwei beste Freunde (aus kiga und vs, die zwar im selben Ort wohnen, aber nur gelegentlich Zeit zum Spielen haben...

Du würdest einen Schulwechsel in Betracht ziehen?
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winkekatze
 
13.01.2018, 09:13

Klasse überspringen wäre eine Möglichkeit?
Eine zusätzliche Fremdsprache in der Freizeit?
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(#5) [Permalink]
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Biggi72
 
13.01.2018, 09:57

Es ist halt sehr schwierig, wenn er für sich noch keinen Richtung weiß, wo er mal hin möchte bzw. was er mal machen möchte.

Vielleicht wäre ein Oberstufenrealgymnasium für ihn eine Variante, wenn du sagst, dass er in Mathe/Physik super ist. HTL ist halt nur bedingt eine Option, wenn er sich nicht wirklich für einen gewissen Zweig (Informatik, Maschinenbau, Elektronik etc.) interessiert.

Machen sie bei Euch keine Berufsorientierung in der Schule, wo die Kids ein bisschen "angetestet" werden, wo ihre Stärken und Schwächen liegen, damit man sich etwas orientieren kann, wo die wirklichen Stärken deines Kindes sind. Bei uns startet dieses Programm schon im 3. Gym.
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DaisyD
 
13.01.2018, 10:04

Die Zweige der htl kann er sich ja anschauen, was ihm da gefällt.
Gibt's in graz keine Oberstufe für hochbegabte?

Wenn er wechseln will, dann lass ihn. Er sollte halt selber schon ein bissel sich umschauen, was interessant ist für ihn.
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(#7) [Permalink]
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mane9
 
13.01.2018, 15:06

Zitat:
Zitat von Floh04 Beitrag anzeigen
Die Unterlagen der Mathematik- und physikolympiade darf er im regelunterricht lösen. Er hätte nachmittags gar nicht Zeit daran teilzunehmen.

Seine Nachmittage füllt er mit 8 Stunden Chor/Akkordeon pro Woche.

Ich kann seinen Gedanken nicht folgen, ich hatte auch 12 jahre lang lauter sehr gut und war einfach nur froh darüber, dass alles so problemlos lief und ich viiiiel Freizeit hatte... ich hab mich aber auch gerne mit Freundinnen und Freunden getroffen, das macht er nicht wirklich bzw. hat er nur zwei beste Freunde (aus kiga und vs, die zwar im selben Ort wohnen, aber nur gelegentlich Zeit zum Spielen haben...

Du würdest einen Schulwechsel in Betracht ziehen?
ich würde ihm mitspracherecht einräumen und die möglichkeiten mal durchleuchten - danach kann ja noch immer herauskommen, dass die jetzige ahs das richtigere für ihn ist.
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mane9
 
13.01.2018, 15:25

und 8 stunden chor wirds in der htl nicht spielen. die haben sehr viel nachmittagsunterricht.
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Seifenblase
 
13.01.2018, 16:35

Der Wechsel zur HTL von Sohn hat unser Leben ungemein entspannt. Er ist nicht mehr so gelangweilt, hat ein Ziel und es gibt nur mehr wenige Fächer, die er schrecklich findet, an der AHS war es jedoch die Mehrheit, die er öd fand. Zudem sind an der HTL mehr Männer, das tut ihm auch gut. Nix gegen Frauen, aber an der AHS waren das 90% und das ist für junge Männer dann schon auch anstrengend.
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Seifenblase
 
13.01.2018, 16:39

Zitat:
Zitat von mane9 Beitrag anzeigen
und 8 stunden chor wirds in der htl nicht spielen. die haben sehr viel nachmittagsunterricht.
Ist in der AHS aber nur marginal besser. Tochter ist 3 Jahre hinter Sohn und fast genauso viel außer Haus.
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(#11) [Permalink]
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DaisyD
 
13.01.2018, 17:23

Zitat:
Zitat von mane9 Beitrag anzeigen
und 8 stunden chor wirds in der htl nicht spielen. die haben sehr viel nachmittagsunterricht.
Normal werden ja auch die nachmittagsaktivitäten mit zunehmenden Alter später angesetzt!
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(#12) [Permalink]
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Benutzerbild von BineR
BineR
 
15.01.2018, 12:15

ich würde mir alle örtlich in Frage kommenden HTLs bei euch ansehen. Also mit ihm. Herausfinden ob da Fachgebiete sind, die ihn interessieren könnten. Und ihm auch sagen, dass er zukünftig selber lernen muss, wenn du das nicht mehr vortragen willst. Dann könnt ihr immer noch entscheiden, ob er wechselt oder bleibt. Vielleicht findet er sein Ziel dadurch.

LG
bine
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bmm71
 
15.01.2018, 12:50

Wenn er sich für naturwissenschaftliche / technische Fächer interessiert würde ich ihn auf jeden Fall in eine HTL wechseln lassen, wenn er das möchte. Auch mit einer HTL-Matura ist die weitere berufliche Laufbahn noch nicht endgültig einbetoniert, es stehen ihm nach wie vor alle beruflichen Wege offen. Vielleicht muss er die eine oder andere Zusatzprüfung ablegen - dass wir ihn aber später sicher nicht davon abhalten, seinen Weg zu gehen. Ich habe selbst an einer BHS (HAK) maturiert, meine Maturakolleg (/-inn)en haben die unterschiedlichsten Berufe (von Architektin bis zum Physiotherapeuten) ergriffen. Die wenigsten wissen bereits mit 15 wo sie beruflich einmal landen werden.
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inkale
 
15.01.2018, 13:27

Ich habe es bei meinen Kindern so gemacht, dass ich mit ihnen alle BHSen an den Tagen der offenen Tür abgeklappert habe und darauf geachtet habe, dass tatsächlich alle Schwerpunkte und ihre Zweige vertreten sind (Soziales, Technik, Wirtschaft, Tourismus, Kreativ,...). Meine Rolle hat sich dann nur auf das Zu- und Hineinhören beschränkt, um herauszufinden ob es irgendwo "zündet".

Bei einem Kind war klar, dass sie an der AHS bleiben will.
Bei einem Kind war der gewählte Zweig erwartungsgemäß und bei einem Kind eine völlige Überraschung und erforderte Fertigkeiten und Eignungen, die ich in ihr nie gesehen hätte. Die auwändige Aufnahmsprüfung an der HTL hat sie geschafft und vor drei Jahren dort maturiert.
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Benutzerbild von Asterix
Asterix
 
hi - 15.01.2018, 22:34

Auf jeden Fall mehrere Schulen, va. HTLs mit Schwerpunkten ansehen und ihn mal sondieren lassen... unser Sohn hatte in der 3. AHS auch noch keine Ahnung, aber in der 4. nach dem TdoT in der HTL war er dann plötzlich richtig wild drauf und wollte unbedingt das machen und wechseln - es hat auch bisher sehr gut geklappt!

Vielleicht fehlt ihm ja auch die praktische Seite in der AHS... ? Dieses viele theoretische Lernen finde ich selber auch öde und hätte mir auch nie eine AHS vorstellen können... alles sehr "trocken".

Wenn er so leicht lernt, wird für ihn wohl kaum etwas wirklich schwer sein (schulisch/lernmäßig)...außer, dass er richtig pubertär wird und vielleicht eine null Bock Phase hat .

Gsd habt ihr ja noch 1 Jahr Zeit - da tat sich auch bei meinen Kids sehr viel bzgl. Reife und Entscheidungsfindung.

Und lernen wird er in einer höheren Schule sicher bald alles ganz von selbst (ohne dass du ihm was vorbeten musst), va. in der HTL kann man als Unwissender nicht wirklich mehr mittun . Soll ja auch seine Sache sein, eigentlich.

lg Asterix
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karin76
 
15.01.2018, 23:07

Ich bin ja eine Verfechterin der AHS. Kein Schüler verbaut sich etwas in der allgemeinbildenden Schule. Die fehlende Allgemeinbildung und Sprachen waren für mich und meine Buben die wichtigsten Argumente gegen diverse BHS-Formen.
Mein Ältester ist deinem vermutlich recht ähnlich. Tut sich in allen Fächern extrem leicht, es gibt aber nichts, wo er sagt, genau das ist es. Er macht viel Musik, Sport neben der Schule, engagiert sich in der Schülervertretung, macht diverse außerschulische Seminare zu Rhetorik u.Ä. - und die Schule läuft immer noch nebenbei. Ich denke, dass für ihn die AHS die richtige Wahl war.
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Benutzerbild von samakaste
samakaste
 
16.01.2018, 05:52

Ihr scheit ja eh offen über alles zu reden und sein Lernverhalten wird sich mit der Motivation sicher ändern.
Ich würd die Tage der Offenen Tür der interessanten Schulen (und der weniger interessanten Angebote, zwecks Spektrumserweiterung) besuchen und dort schauen, dass er mit den älteren Schülern ins Gespräch kommt. Außerdem gibts verschiedene Angebote zur BO, vom Coaching bis zu Interessenstests ecc - nicht zur Filterung, sondern zur aktiven Auseinandersetzung im Gesprähc mit verschiedenen Gesprächspartnern (die jeder einen anderen Zugang haben)
Die Angebote sind meist gratis und regen sehr zur Reflexion an.
Entscheidet er sich dann, würd ich mir als Mutter Argumentationen wünschen und nicht nur ein "das taugt mir".
Vom aktuellen Lernverhalten würd ich nicht auf den zukünftigen Weg schließen. Motivation ist ein nicht zu unterschätzender Faktor. Frag dich auch, warum er zZ keine Privatkontakte mit den Mitschülern hat, ob das Gründe hat, wo er unterstützt werden sollte oder ob er einfach ein anderes Umfeld will, braucht.
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