KBG: Wenn ein Paar gleichzeitig Mutter wird ... - Seite 7 - Parents.at | Das Elternforum
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Benutzerbild von Mausloewin
Mausloewin
 
11.08.2017, 20:59

Um die Biologie gehts halt beim KBG nicht. Auch nicht um die "echte" Mutter. Wie kann man sich als Familie sehen, wenn man als zwei AE agiert?

Wobei der Karren eh gegen die Wand gefahren ist. Ihre sehr merkwürdig formulierte Petition hat gerade mal derzeit 566 Unterstützer, dafür fliegen ihnen die Gegenargumente um die Ohren. 10000 sind geplant.

Und das trotz bundesweiter Berichterstattung. Wer von euch will, sollte unterschreiben.
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latella
 
12.08.2017, 14:00

die beiden können doch einfach ohne offizielle verpartnerung quasi in "wilder ehe" zusammenleben - und wie eine ae-wg jede ihr kbg beziehen.

wenn sie denn verheiratet (pardon, in ö natürlich nur "verpartnert") sind, naja, dann gibts halt diese oder jene nachteile. so wie diese lebensform ja auch diese oder jene vorteile hat. ist ja wie bei heteros auch - in einer lg oder ehe kann ich zb auch nicht das erhöhte kbg für ae's beziehen.

rosinen rauspicken gilt nicht. bei heteros nicht, bei homos auch nicht. wo ist doch noch mal gleich das große problem das zu verstehen (ich meine, klar hätte jede und jeder von uns gerne immer mehr geld,eh klar...)
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Berthold
 
14.08.2017, 14:20

Zitat:
Zitat von kirschzuckerl Beitrag anzeigen
es geht um zwei geburten und zwei kinder, deswegen find ich es ungerecht, wenn nur eine kbg bezieht.
Pro Familie einmal KBG. Ganz einfach, ganz klar. Welcher Elternteil es dann kriegt, sollte unabhängig vom Geschlecht oder der sexuellen Ausrichtung sein.

Ich kann nicht einmal komplett gleichgestellt mit hetero Familien sein und dann aber die Vorteile von vorher mitnehmen wollen. Das geht halt nicht!

Geändert von Berthold (14.08.2017 um 14:26 Uhr)
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14.08.2017, 14:27

Zitat:
Zitat von kirschzuckerl Beitrag anzeigen
ich finde, EINEN vorteil im leben darf man auch als lesbisches paar durchaus mal haben. es sind nämlich ZWEI mütter, was den unterschied macht, dass beide auch zb. stillen wollen. das ist bei mehrlingen anders (und auch für die gibts ja zuschläge).
diese kinder sind ja keine mehrlinge, sondern unterschiedlich alt mit unterschiedlichen bedürfnissen.

ja, ich verstehe die argumentation, dass es EINE familie ist, andererseits hat eine so gestaltete familie einfach eine weitaus komplexere familienplanung. ich finde, diese ausnahme in diesen sehr seltenen, sehr speziellen fällen tut niemandem weh. nur dem paar, das um die kinderbetreuungszeit umfallen soll.
Nö. Sorry, aber nö.
Nur wenn du jedem Paar mit mehr als 1 Kind in dem Zeitraum doppeltes KBG gibst. Alles andere wäre einfach nicht fair und gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz.

Man kann nicht Aufhebung der Nachteile fordern (wofür ich vollsten Herzens auch bin) und die Vorteile mitnehmen wollen.
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14.08.2017, 14:34

Zitat:
Zitat von kirschzuckerl Beitrag anzeigen
es gibt ja nur eine gesetzeslage für heteros. die ganz platt auch auf homosexuelle angewandt wird.

warum adaptiert man die nicht für spezialfälle? ist ja nicht ein "da könnt ja jeder kommen" fall sondern tritt hier zum ersten mal auf. und wird auch in zukunft sicher die ausnahme bleiben.

warum also so heteronormativ?
Das ist schon eine ganz besondere Logik: aus einer geforderten Fortschreibung einer (in diesem Fall positiven) Diskriminierung eine Heteronormativität ableiten zu wollen.

Weißt was: wenn du möchtest, dass KBG nicht nach Familien, sondern nach Kindern gerechnet wird, wie die KBH, dann bin ich bei dir. Da es aber nicht um die Anzahl der Kinder, sondern der Betreuungspersonen geht, und da nur eine vorgesehen ist, wird es das nicht spielen.

Und nein, es ist keine ganz so einmalige Situation. Ein Mann, der mit einer anderen Frau zusammenzieht, die bereits ein kleines Kind hat und dafür KBG bezieht, und dann mit ihr noch einmal eines bekommt, könnte dasselbe beantragen. Wenn sie nicht verheiratet sind, wird er es bekommen, wenn sie offiziell verbandelt sind, nicht mehr. Genau dasselbe in grün.
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14.08.2017, 14:36

Zitat:
Zitat von Elvira Beitrag anzeigen
Diesen Punkt ignoriere ich tatsächlich. Auch wenn ich persönlich der Meinung bin, dass es eben schon Unterschiede zwischen Vater und Mutter gibt dürfen diese an dieser Stelle keine Rolle spielen. Die schwulen würden sich sonst schön bedanken, wenn man ihnen vorsorglich gleich mal das kbg streicht (weil sie nicht gebären und nicht stillen können). Und eigentlich sollte auch ein Vater kbg beziehen dürfen (in vollem Umfang).
Bin ganz bei dir.

Und weil es mir grad einfällt - keine Ahnung, warum:

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14.08.2017, 14:41

Zitat:
Zitat von inkale Beitrag anzeigen
Es wäre für die Diskussion hilfreich, wenn man Dinge wie KBG und FBH inahltlich so trennt, wie sie vom Gesetzgeber auch angedacht sind.

FBH für jedes Kind.
KBG für jenen Elternteil der in Karenz geht und das Kind überwiegend betreut. Bei mehreren Kindern, die sich "überschneiden", hat ein Elternteil diese Möglichkeit.

Und nein, ich wäre auch nicht für eine Gesetzesänderung um KBG pro Kind auszubezahlen - diese Leistung wird bereits über die FBH abgedeckt. Und die Aufgabe der staatlichen Grundversorgung kann es nicht sein, dass man beiden Elternteilen eine gleichzeitige Karenz ermöglicht.
Ganz genauso.
Ok, für meinen Teil ist alles gesagt.
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14.08.2017, 14:46

Zitat:
Zitat von kirschzuckerl Beitrag anzeigen
ich sehe auch keinen zusammenhang mit der sexualität, sondern einen biologischen. biologisch unterscheidet sich das paar. da ist kein mann dabei. sondern zwei gebärfähige frauen, die behandelt werden wie ein mann und eine frau. gesetzlich. und das sind sie nunmal nicht.
Wenn du mit der Biologie kommst, dann muss ich dir aber leider sagen, dass es biologisch nicht vorgesehen ist, dass Kinder (nur) mit 2 Uteri in einem Haushalt leben. Also dürfte es überhaupt kein KBG geben. Jetzt gut?
Oder lassen wir es einfach am besten so, wie es ist? Nicht zwei KBG, nicht keines, sondern eines. Und Homosexualität ist eine Sache der Sexualität und nicht der Biologie.
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Berthold
 
14.08.2017, 14:49

Zitat:
Zitat von BineR Beitrag anzeigen
nö, dass beide gleichzeitig das Kind betreuen ist nicht nötig, denke ich. Einer reicht, denke ich aus Kindersicht. Oder meinst du nicht?Ich finde die KBG Regelung an sich nicht so schlecht, nur dass sie endet, wenn ein 2. Kind kommt finde ich bis heute nicht ganz stimmig.

lg
bine
Weil man dann ja eh für das 2. Kind KBG bekommt, deswegen. Es kann ja leicht ein Erwachsener 2 Kinder betreuen.
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Berthold
 
14.08.2017, 14:53

Zitat:
Zitat von Mausloewin Beitrag anzeigen
Frage: wie wäre es mit zwei schwulen Vätern, die beide gleichzeitig/zeitnah Kinder kriegen?
Zitat:
Zitat von neumond Beitrag anzeigen
...

@Mauslöwin natürlich gilt meine Argumentation für ein männliches Paar genauso.
Gute Frage. Nach kirschzuckerls Logik nämlich nicht, sondern im Gegenteil - 0 (Null) KBG. Kein Uterus, kein KBG. 1 Uterus (heterosexuelle Familien) = 1 KBG. 2 Uteri, 2 KBG.

Und genau deswegen stimmt diese Logik nicht, sonst wären männliche homosexuelle Paare per se diskriminiert, und das kann nicht einmal der Falter wollen.
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Mausloewin
 
14.08.2017, 16:05

Trotz landesweiter Berichterstattung und der Diskussion hier steht die Petition derzeit bei heißen 605 Stimmen. Des wird nix ....
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wbkh
 
14.08.2017, 19:08

Zitat:
Zitat von Berthold Beitrag anzeigen

Und nein, es ist keine ganz so einmalige Situation. Ein Mann, der mit einer anderen Frau zusammenzieht, die bereits ein kleines Kind hat und dafür KBG bezieht, und dann mit ihr noch einmal eines bekommt, könnte dasselbe beantragen. Wenn sie nicht verheiratet sind, wird er es bekommen, wenn sie offiziell verbandelt sind, nicht mehr. Genau dasselbe in grün.
Na ja, das sind ja dann Halbgeschwister, deren Mindestabstand durch die Biologie bestimmt ist.

Es könnten auch eine Alleinerzieherin mit Baby und ein Alleinerzieher mit Baby und Bezug von Kinderbetreuungsgeld heiraten. Ich bin mir sicher, dass dann auch nicht mehr beide weiter KBG beziehen können, genauso wie auch andere Sozialleistungen durch Heirat gekürzt werden (Mindestsicherung usw.).

Und ein AE Vater eines Babys hat auch keinen Uterus im Haushalt und kann KBG beziehen. Natürlich wird er das aus finanziellen Gründen genausowenig lange machen wie eine AE Mütter.
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