Italien: 6-jaehriger Bub starb an Masern - Parents.at | Das Elternforum
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Benutzerbild von Ullisch
Ullisch
 
Italien: 6-jaehriger Bub starb an Masern - 22.06.2017, 23:21

Er hatte Leukaemie und wurde angeblich (laut Zeitungsberichten) von seinen ungeimpften Geschwistern angesteckt.

http://milano.repubblica.it/cronaca/...nza-168844626/

Geändert von Ullisch (22.06.2017 um 23:49 Uhr)
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Benutzerbild von Sonne34
Sonne34
 
23.06.2017, 11:08


sehr traurig und mir unbegreiflich, warum eltern nicht mal die geschwisterkinder impfen, wenn ein kind durch chemo immunsupremmiert ist

allerdings ohne zu wissen wie es in italien ist, finde ich hierzulande die impfaufklaerung "in besonderen familiensituationen" auch sehr mangelhaft.

so wurde ich zb waehrend jahrelanger kinderwunschbehandlungen von keinem der versch. aerzte jemals nach meinem impfstatus gefragt bzw darueber aufgeklaert, dass einige impfungen wirklich vor einer geplanten schwangerschaft wirklich empfehlenswert waeren. erst nach einigen jahren der kinderwunschbehandlungen liess ich auf eigenen wunsch hin titerbestimmungen fuer masern, mumps, varizellen durchfuehren. und erst nach der geburt meiner tochter wurde ich erstmals pertussis geimpft - auch selbstinitiert mit vorgezogener 4fach impfung.

als meine mutter vergangenen herbst eine tumoroperation hatte und bereits vorher feststand, dass sie 6 wochen danach eine chemotherapie starten soll, musste ich regelrecht mit versch. aerzten kaempfen, dass sie in der zwischenzeit einige noetige impfungen bekam. im krankenhaus wurden sie verweigert - obwohl auch von an dieer klinik angesehenem impfexpertem empfohlen - und ich musste meine mama vom krankenhaus zum prakt. arzt bringen, damit sie die impfungen bekam, was dann daher nur noch sehr knapp vor dem chemostart moeglich war....

ich faende es wichtig, dass behandelnde aerzte im rahmen von chemotherapien und geplanten schwangerschaften zumindest auf die wichtigsten impfungen beim patienten bzw seines familiaeren umfeldes hinweisen. abgesehen davon sollte natuerlich jedes kinde mmr(v) geimpt werden, aber eben ganz besonders in familien mit einem immunsuppremierten patienten (die andren familienangehoerigen im dem fall).

Geändert von Sonne34 (23.06.2017 um 11:13 Uhr)
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Dieser Beitrag von Sonne34 gefällt 2 Usern: isbinnbeal, Ullisch
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WolfgangM
 
23.06.2017, 19:13

es steht seit dem Jhr 2000 im Impfplan, dass jeder Arztkontakt genützt werden soll um anstehende Impfungen durchzuführen und versäumte Impfungen nachzuholen.

In Rumänien gibt es seit letzten August 30 an Masern verstorbene Kinder.

Und wie sagte einfrüher hier häufiger Postender "Masern bei guter Pflege harmlos" - das ist ja wirklich bullshit.
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Benutzerbild von pachy
pachy
 
26.06.2017, 13:18

Zitat:
Zitat von Sonne34 Beitrag anzeigen

sehr traurig und mir unbegreiflich, warum eltern nicht mal die geschwisterkinder impfen, wenn ein kind durch chemo immunsupremmiert ist

allerdings ohne zu wissen wie es in italien ist, finde ich hierzulande die impfaufklaerung "in besonderen familiensituationen" auch sehr mangelhaft.

so wurde ich zb waehrend jahrelanger kinderwunschbehandlungen von keinem der versch. aerzte jemals nach meinem impfstatus gefragt bzw darueber aufgeklaert, dass einige impfungen wirklich vor einer geplanten schwangerschaft wirklich empfehlenswert waeren. erst nach einigen jahren der kinderwunschbehandlungen liess ich auf eigenen wunsch hin titerbestimmungen fuer masern, mumps, varizellen durchfuehren. und erst nach der geburt meiner tochter wurde ich erstmals pertussis geimpft - auch selbstinitiert mit vorgezogener 4fach impfung.

als meine mutter vergangenen herbst eine tumoroperation hatte und bereits vorher feststand, dass sie 6 wochen danach eine chemotherapie starten soll, musste ich regelrecht mit versch. aerzten kaempfen, dass sie in der zwischenzeit einige noetige impfungen bekam. im krankenhaus wurden sie verweigert - obwohl auch von an dieer klinik angesehenem impfexpertem empfohlen - und ich musste meine mama vom krankenhaus zum prakt. arzt bringen, damit sie die impfungen bekam, was dann daher nur noch sehr knapp vor dem chemostart moeglich war....

ich faende es wichtig, dass behandelnde aerzte im rahmen von chemotherapien und geplanten schwangerschaften zumindest auf die wichtigsten impfungen beim patienten bzw seines familiaeren umfeldes hinweisen. abgesehen davon sollte natuerlich jedes kinde mmr(v) geimpt werden, aber eben ganz besonders in familien mit einem immunsuppremierten patienten (die andren familienangehoerigen im dem fall).
Gebe dir völlig Recht. Als ich ein Jahr vor der geplanten Schwangerschaft ins Impfzentrum ging, mit meinem Impfpass und dem Anliegen, für eine Schwangerschaft alle nötigen Impfungen zu haben, wurde ich nur Diphterie und Tetanus aufgefrischt. Aber dass mir die zweite MMR Impfung fehlte, hat niemand festgestellt. Ich wusste das auch nicht, bin erst während meiner zweiten Schwangerschaft durch das Forum drauf gekommen, dass hier der Impfschutz nicht ausreicht.
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(#5) [Permalink]
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WolfgangM
 
26.06.2017, 14:56

Zitat:
Zitat von pachy Beitrag anzeigen
Gebe dir völlig Recht. Als ich ein Jahr vor der geplanten Schwangerschaft ins Impfzentrum ging, mit meinem Impfpass und dem Anliegen, für eine Schwangerschaft alle nötigen Impfungen zu haben, wurde ich nur Diphterie und Tetanus aufgefrischt. Aber dass mir die zweite MMR Impfung fehlte, hat niemand festgestellt. Ich wusste das auch nicht, bin erst während meiner zweiten Schwangerschaft durch das Forum drauf gekommen, dass hier der Impfschutz nicht ausreicht.
Es war damals bereits seit langem empfohlen, statt dT die 4er Kombi zu nehmen mit Keuchhusten und Polio.
Auch ist eine Influenza Impfung vor oder während der Schwangerschaft sehr sinnvoll und ebenfalls schon seit langem empfohlen. Gut für die Schwangere und auch fürs Kind.
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