1. Klasse VS, schreiende Lehrerin OK oder etwas unternehmen, was? - Seite 3 - Parents.at | Das Elternforum
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DaisyD
 
17.09.2017, 12:20

Zitat:
Zitat von marmor Beitrag anzeigen
Danke für die Antworten

Wenn ich das jetzt so zusammen fasse ist es OK wenn die Lehrerin schreit, negative Schulerfahrungen kommen nicht durch eine schreiende Lehrerin sondern durch besorgte Eltern. Und ich brauche hier nichts unternehmen außer abwarten.

Ich werde mich auch an die hier gemachten Empfehlungen halten und derzeit nichts unternehmen.

Wobei ich selbst sehr wohl glaube das es die Pflicht der Eltern ist, auf der Seite des Kindes zu stehen, auch dann wenn es sich um eine Lehrerin handelt die so lant schreit das es durch die Wände durch hörbar kist.

Heute sagte mein Kind, das die Lehrerin wieder geschrien hat. Laut seiner Aussage schrie sie nicht mit der ganzen Klasse sondern mit Einzelnen. Hier bin ich selbst der Meinung, das durch solche Lehrermassnahmen das heruntermachen anderer Kinder (mobbing) unter den Kindern gefördert wird. Denn wenn es die Lehrerin vor macht...

Also auch wenn ich derzeit nichts unternehmen werde, ich bin selbst nicht zufrieden mit der Situation.
Dein PoSt kommt recht ungut rüber. Erstens finde ich deine Zusammenfassung der antworten sehr eigenwillig, zweitens musst du nicht so tun,wie wenn du dich an sie halten musst.
Und denen,die dir geantwortet haben,quasi zu unterstellen,für sie wäre Mobbing nicht so schlimm ist sowieso mies.
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Dieser Beitrag von DaisyD gefällt 3 Usern: bixi, BrigitteS, lucy777
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(#42) [Permalink]
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Benutzerbild von samakaste
samakaste
 
18.09.2017, 08:50

Zitat:
Zitat von independence Beitrag anzeigen
Ich sag euch mal als Lehrerin, dass man manchmal einfach "schreien" muss, um sich bei einer Meute von 25+ Kindern Gehör zu verschaffen. Deswegen ist man kein böser Mensch noch verdirbt man den Kindern damit die Freude an Schule. Ganz im Gegenteil, die Kinder merken dann gleich, dass sie zu weit gegangen sind, es zu laut wurde usw.

Bei Lehrern, die sich in einer lauten Menge kein Gehör verschaffen können, hört man von den Schülern ganz oft Beschwerden, dass es immer so laut ist, sie sich nicht konzentrieren können usw. Leider klappt die Verbindung nicht ganz, dass sie merken, dass das ja an ihrem Verhalten liegt.

Ich schreie nicht, um Kinder zu beleidigen, runterzumachen etc., sondern ich werde lauter, wenn sie laut sind und ich mit einer normalen Stimme einfach nicht mehr gehört werden würde, was bei Gruppenarbeiten usw leicht vorkommt. Da wird es ganz selbstverständlich lauter. Ich schreie auch nicht jede Stunde und ständig sondern nach Bedarf. Und sollte ich mich mal unfair verhalten, was passieren kann, weil ich auch nur ein Mensch bin, entschuldige ich mich auch dafür bei ihnen.

Und jeder, der noch nie in einer Klasse mit 25+ Kindern versucht hat zu unterrichten, kann das, glaube ich, einfach nicht beurteilen


Insofern würde ich darauf achten, was mein Kind erzählt, nicht ständig von mir aus nach der "Schreierei" fragen
. Auch wenn die VS Lehrerin jetzt nicht ideal sein sollte, was man nach einer Woche wahrscheinlich auch nur schwer beurteilen kann, kann das Kind in einer weiterführenden Schule selbst erkennen, welche unterschiedlichen Lehrertypen es gibt und womit es am besten zurecht kommt.
ad Erfahrung: ich bin der Überzeugung, dass es nicht nur Eltern, sondern vor allem manch Verantwortlichem gut tun würde, mal ein paar Wochen im aktiven Unterricht zu genießen

ad Fragen: das erzeugt beim Kind auch eine gewisse Erwartungshaltung und da es kooperieren will, wird es vermutlich mehr das erzählen, "was die Mama wissen will" als das, was wirklich bedeutend war an dem Vormittag. Aktives Zuhören ist mMn auch besser.


Zitat:
Zitat von independence Beitrag anzeigen
Ich bin an einer AHS tätig. Die von dir genannten Möglichkeiten passen für mich (!) nicht in diesen Rahmen. Ich stelle mir gerade vor, wie ich einer 3. Klasse voller 13- und 14-Jähriger vom Schweigefuchs erzähle :D

Ich kann selbstbewusst sagen, dass meine Schüler/innen mich sehr gerne haben und ich auch zahlreiches Feedback in diese Richtung bekomme. Auch die Eltern waren bisher immer recht traurig, wenn ich ihre Kinder nicht mehr weiter unterrichtet habe (Klassenwechsel). Natürlich schreie ich nicht permanent oder unangebracht, aber ich stehe dazu, dass ich meine Stimme erheben kann, wenn es notwendig ist. Und irgendwer hat es auch geschrieben, dass die Kinder sich nicht unfair behandelt vorkommen dürfen. Und genau das ist es, wenn die Kinder wissen, dass mein Schreien in dem Moment gerechtfertigt war, ist es kein Thema. Wenn ich falsch handle - warum auch immer - kann ich ihnen das erklären und mich bei ihnen entschuldigen. Und dann ist es auch gegessen.

Ganz wichtig ist einfach Authentizität. Wenn ich mich verstelle und Dinge tue (Schlüsselbund klimpern), die nicht zu mir passen, merken das die Kinder SOFORT. Ich bin wie ich bin und unterrichte genauso und bisher bin ich ganz zufrieden
Danke für den Lacher mit dem Schweigefuchs!

Ich merk grad, wie die Diskussion abrutscht vom "Wie soll ich damit umgehen?" zum "Welche Methode ist im Unterricht geeignet, um zu disziplinieren?". Ich persönlich würd keinem Lehrer raten wollen, wie er mit der Klasse umgeht: man hat als Elternteil immer zu wenig Informationen und reagiert ja auch emotional.

@Marmor: welchen Weg hast du gefunden, um mit der Situation umzugehen, für dich und v.a. für dein Kind?
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Dieser Beitrag von samakaste gefällt 2 Usern: Heliamphora, independence
(#43) [Permalink]
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Benutzerbild von BineR
BineR
 
18.09.2017, 11:39

@marmor: keiner hier hat glaube ich geschrieben du sollst nichts tun, sondern du sollst mehr herausfinden, bevor du etwas tust. Denn das Schreien und wie es empfunden wird ist wirklich sehr subjektiv. Und Kinder in dem Alter erzählen nun mal wirklich gern das was man hören mag. Wenn du suggestiv fragst, wirst du genau das hören, was du hören magst. Daher mein Vorschlag sich mit den Klassenkameraden und Eltern zu treffen und deren Einschätzung zu hören. Ob und was deren Kinder so erzählen. Ob sonst noch wer das Schreien erwähnt hat. Bei euch ist es ja auch erst Thema geworden, wie ein anderes Kind darüber erzählt hat. Außerdem wenn nur du mit der Lehrerin unzufrieden bist, wird sich kaum was ändern. Treten die Eltern der Klasse gemeinsam auf, ist es die Mehrheit, die eine Änderung verlangt, wird sich ziemlich sicher was tun. Allein schon deswegen wäre mal Kontakt zu anderen wichtig.

lg
bine
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(#44) [Permalink]
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Benutzerbild von simplify
simplify
 
18.09.2017, 15:58

Zwischen Schreien und Schreien gibt es meilenweite Unterschiede und ich stimme hier zu - wichtig ist zu eruieren, ob es für dein Kind belastend ist oder nicht. Ein sehr laute, dann kollektiv zusammengeschrieene Klasse (ohne dass ich das jetzt für das pädagogische Nonplusultra halte) wird eher nachvollziehen können warum die Lehrerin losgebrüllt hat und es nicht "persönlich nehmen", als ein einzelnes Kind, das wegen einem verschmierten Zettel angeschrieen wird.

Kind 1 hatte eine sehr erfahrene TraumVS-Lehrerin, die allerdings in der ersten Klasse mit 5 integrierten - und teilweise deutlich nicht schulreifen - VS oft alleinegelassen und sehr überfordert war - da hat mein Kind auch berichtet, dass sie schreit und es hat alle Kinder belastet. Mein Kind wusste aber auch, dass es ganz klar wegen dem Schüler XY war und hat sich selbst nicht angegriffen gefühlt. In den nachfolgenden 3 Jahren war die Lehrerin immer sehr ruhig und hat angeblich gar nie geschrieen.

Tochter 2 hat seit einem Jahr einen Lehrer; er hat uns gerade beim Elternabend vom wöchentlichen Klassenforum berichtet, in dem die Kinder ihre Anliegen/Sorgen/Wünsche diskutieren - und erzählt, dass eine Beschwerde war "der Lehrer schreit oft so laut". Er hat berichtet, das er froh ist, dass die Kinder dies angemerkt haben und dass er nun versucht, leiser zu sprechen - mein Kind hat daheim gar nie davon berichtet, dass der Lehrer schreien würde - sie hat es entweder nicht belastet oder nicht so empfunden.
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(#45) [Permalink]
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Benutzerbild von BineR
BineR
 
02.10.2017, 12:49

@marmor: und? hat sich was getan? Wie gehts deinem Kind damit?

LG
bine
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(#46) [Permalink]
Alt
marmor
 
21.10.2017, 10:11

Hallo

Die Lehrerin war jetzt aufgrund eines Arbeitsunfalls einige Zeit krank. Seit ein paar Tagen ist sie wieder in der Schule und Klasse.

Ich bin ja selbst nicht dabei, denke mir aber, das sie versucht die Kinder unter Kontrolle zu bringen. Sie schreit nach wie vor mit einzelnen Kindern, hat am Freitag zusätzlich beschlossen das Kinder die sich nicht an die Regeln halten, zusätzliche Hausaufgabe bekommen.

Mein Kind selbst geht damit sehr locker um, es hat mir schon am Tag vor dem neuen Beschluss gesagt, das es immer das macht was die Lehrerin sagt. Aber nicht alle.

Über diese pädagogischen Massnahmen bin ich selbst nicht so begeistert. Auch wenn man Hausaufgaben als Strafe gibt so soll das nicht so gut sein, weil ab dann wie ich wo gelesen habe, die Hausaufgabe aufhört Spass zu machen.

Also ihre Methoden finde ich persönlich etwas Merkwürdig.
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(#47) [Permalink]
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independence
 
21.10.2017, 14:59

Zitat:
Zitat von marmor Beitrag anzeigen
Hallo

Die Lehrerin war jetzt aufgrund eines Arbeitsunfalls einige Zeit krank. Seit ein paar Tagen ist sie wieder in der Schule und Klasse.

Ich bin ja selbst nicht dabei, denke mir aber, das sie versucht die Kinder unter Kontrolle zu bringen. Sie schreit nach wie vor mit einzelnen Kindern, hat am Freitag zusätzlich beschlossen das Kinder die sich nicht an die Regeln halten, zusätzliche Hausaufgabe bekommen.

Mein Kind selbst geht damit sehr locker um, es hat mir schon am Tag vor dem neuen Beschluss gesagt, das es immer das macht was die Lehrerin sagt. Aber nicht alle.

Über diese pädagogischen Massnahmen bin ich selbst nicht so begeistert. Auch wenn man Hausaufgaben als Strafe gibt so soll das nicht so gut sein, weil ab dann wie ich wo gelesen habe, die Hausaufgabe aufhört Spass zu machen.

Also ihre Methoden finde ich persönlich etwas Merkwürdig.

Sind wir mal gaaanz ehrlich, wie vielen Kindern machen HÜ auf lange Sicht gesehen Spaß? Sie wissen, dass es dazu gehört und es gibt einige, die ihre Pflichten ernster nehmen als andere. HÜ zählen zur Notengebung und wenn sie die HÜs nicht pünktlich bringen, wirkt sich das auf IHRE Note aus. In der AHS sind sie schon so weit, dass sie das ganz gut verstehen können und dann gibt es auch wenig Diskussion, wenn ich ihnen sage, x HÜs haben gefehlt, daher wirst du in Summe mit Note X leben müssen.
Es ist wichtig, dass sie Schritt für Schritt lernen Verantwortung für IHRE Entscheidungen zu übernehmen.

Zusatzaufgaben bei Nicht-Benehmen, finde ich, nicht so schlimm wie du. Wenn sie im Unterricht unaufmerksam sind, müssen sie sich halt zusätzlich + selbstständig mit dem Stoff beschäftigen. Anders ist das mit "mehr HÜ" für alle, weil ein paar den Unterricht stören. Das geht, in meinen Augen, gar nicht.

Welche Methoden hieltst du denn für angebracht an Stelle der VS Lehrerin?
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(#48) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von theater
theater
 
21.10.2017, 17:13

Zitat:
Zitat von marmor Beitrag anzeigen
Hallo

Die Lehrerin war jetzt aufgrund eines Arbeitsunfalls einige Zeit krank. Seit ein paar Tagen ist sie wieder in der Schule und Klasse.

Ich bin ja selbst nicht dabei, denke mir aber, das sie versucht die Kinder unter Kontrolle zu bringen. Sie schreit nach wie vor mit einzelnen Kindern, hat am Freitag zusätzlich beschlossen das Kinder die sich nicht an die Regeln halten, zusätzliche Hausaufgabe bekommen.
Wie hat denn die andere Lehrerin unterrichtet? Wie hat sich diese Gehör verschafft bzw. laute/unaufmerksame Kinder ermahnt? Und welche "Strafmaßnahmen" hat sie ergriffen, wenn Regeln nicht eingehalten worden sind?
Vielleicht kannst du mit deinem Kind Unterschiede erkennen, was mit welcher Lehrerin besser funktioniert und wann sich die Schüler wohler fühlen. Oder sind die Kinder selbst ohnehin zufrieden mit der Ist-Situation?
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(#49) [Permalink]
Alt
marmor
 
21.10.2017, 20:42

Zitat:
Zitat von independence Beitrag anzeigen

Welche Methoden hieltst du denn für angebracht an Stelle der VS Lehrerin?
Keine Strafen in dem Sinn, sondern logische Handlungen. Auch Dinge womit 6 jährige besser umgehen können.

Zum Beispiel bekommtjedes Kind 3 Bausteine (über die Anzahl lasse ich mitmir diskutieren) Bausteine mit dem jeweiligen Namen des Kindes versehen auf seinen Platz. Verhält sich das Kind nicht angemessen kommt ein Baustein weg. Das alleine hält das Kind schon einmal vom Fehlverhalten ab. Wenn die Bausteine weniger werden sieht dies das Kind. Es gibt dann auch den Eifer so viele Bausteine wie möglich zu haben. Und sollten die drei Bausteine aufgebraucht sein, gibt es sofort eine Prüfung für das Kind. Weiß das KInd alles (einen gewissen Teil), istes OK und die Bausteine kommen zurück. Weiß es nicht alles gibt es für das eine Kind eine Hausübung über die Themen die es nicht weiß um das Wissen aufzufrischen. Ist die gemacht, kommen die Bausteine zurück.

Ich selbst bin aber kein "hochstudierter" Lehrer, vielleicht denke ich hier auch nur viel zu einfach. Bei 6 Jährigen sehe ich persönlich das aber als eine viel bessere Möglichkeit. Vor allem das Bausteine behalten sehe ich als den größten Ansporn das Kinder brav sind.
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(#50) [Permalink]
Alt
mane9
 
21.10.2017, 21:20

Zitat:
Zitat von independence Beitrag anzeigen
Sind wir mal gaaanz ehrlich, wie vielen Kindern machen HÜ auf lange Sicht gesehen Spaß? Sie wissen, dass es dazu gehört und es gibt einige, die ihre Pflichten ernster nehmen als andere. HÜ zählen zur Notengebung und wenn sie die HÜs nicht pünktlich bringen, wirkt sich das auf IHRE Note aus. In der AHS sind sie schon so weit, dass sie das ganz gut verstehen können und dann gibt es auch wenig Diskussion, wenn ich ihnen sage, x HÜs haben gefehlt, daher wirst du in Summe mit Note X leben müssen.
Es ist wichtig, dass sie Schritt für Schritt lernen Verantwortung für IHRE Entscheidungen zu übernehmen.

Zusatzaufgaben bei Nicht-Benehmen, finde ich, nicht so schlimm wie du. Wenn sie im Unterricht unaufmerksam sind, müssen sie sich halt zusätzlich + selbstständig mit dem Stoff beschäftigen. Anders ist das mit "mehr HÜ" für alle, weil ein paar den Unterricht stören. Das geht, in meinen Augen, gar nicht.

Welche Methoden hieltst du denn für angebracht an Stelle der VS Lehrerin?

das ist eine 1. klasse.

natürlich dienen hüs nicht der bestrafung, sondern der festigung des stoffes (und sind auch dafür von seiten der bildungswissenschaften recht heiß diskutiert).

und in der 1. klasse kann das noch spaß machen und später auch. ich habe immer gerne mathe-hüs gemacht, weils so schön logisch ist und ein gelöstes beispiel dirket aufs belohnungszentrum im gehirn wirkt. mein 3. klassler liebt rechen-hüs auch. mein 1. klassler liebt noch alle hüs, weil er da zeigen kann, was er kann. einen bestrafungsseite da rein zu bringen ist echt kontraproduktiv.
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(#51) [Permalink]
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mane9
 
21.10.2017, 21:22

Zitat:
Zitat von marmor Beitrag anzeigen
Keine Strafen in dem Sinn, sondern logische Handlungen. Auch Dinge womit 6 jährige besser umgehen können.

Zum Beispiel bekommtjedes Kind 3 Bausteine (über die Anzahl lasse ich mitmir diskutieren) Bausteine mit dem jeweiligen Namen des Kindes versehen auf seinen Platz. Verhält sich das Kind nicht angemessen kommt ein Baustein weg. Das alleine hält das Kind schon einmal vom Fehlverhalten ab. Wenn die Bausteine weniger werden sieht dies das Kind. Es gibt dann auch den Eifer so viele Bausteine wie möglich zu haben. Und sollten die drei Bausteine aufgebraucht sein, gibt es sofort eine Prüfung für das Kind. Weiß das KInd alles (einen gewissen Teil), istes OK und die Bausteine kommen zurück. Weiß es nicht alles gibt es für das eine Kind eine Hausübung über die Themen die es nicht weiß um das Wissen aufzufrischen. Ist die gemacht, kommen die Bausteine zurück.

Ich selbst bin aber kein "hochstudierter" Lehrer, vielleicht denke ich hier auch nur viel zu einfach. Bei 6 Jährigen sehe ich persönlich das aber als eine viel bessere Möglichkeit. Vor allem das Bausteine behalten sehe ich als den größten Ansporn das Kinder brav sind.

diese bestrafungs-/belohnungssystem funktionieren mEn alle nicht. die l meines großen hats mit belohnungen versucht - die wirken auch als strafe, wenn kind sie einfach nie bekommt. mein großer konnte sich mit dem system nicht gut benehmen. ich hatte den eindruck, dass so der fokus auf sein fehlverhalten gerichtet wurde. seit einige zeit macht die l das nicht mehr und mein kind ist deutlich entspannter und benhemungstechnisch ohne tadel.
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Benutzerbild von Bussibaer
Bussibaer
 
22.10.2017, 12:54

@Independence: Du und alle VS- Lehrer und Lehrerinnen habt meinen größten Respekt. Ich als Mutter von zwei VS-Kindern bin quasi mittendrin in dem Elternwahnsinn, mir kommt vor, viele Eltern haben Angst ihre Kinder los zu lassen, darauf zu vertrauen, dass sie ihren Schulalltag einfach mit Höhen und Tiefen selbst meistern. An dieser Stelle muss ich auch gleich festhalten: Ich hasse Eltern-Whatsapp-Gruppen. Bin nach 2 Wochen Schule wieder ausgestiegen und bin froh, das blöde Lehrerinnen-Bashing nicht mehr mitzubekommen. Außerdem interessiert mich nicht, ob die Kathi und der Fritzi sich schwer tun bei der HÜ oder ob jemand sein Jausensackerl nicht mehr findet
Wegen jedem Furz wird diskutiert und zu den Lehrerinnen gerannt, selbst dann, wenn das eigene Kind offensichtlich gerne in die Schule geht, mit der Lehrerin gut zurecht kommt und von Seiten des Kindes alles passt. Kinder dürfen auch mal mitbekommen, dass jemand zurecht gewiesen wird, Kinder können gut unterscheiden, ob jemand aus Bösartigkeit schreit oder einfach, um sich Gehör zu verschaffen.

Wenn die Lehrerin mal ein schwierigeres Mathe-Beispiel zur HÜ gibt, das nur ein Kind in der Klasse zu lösen imstande ist, wird sofort telefoniert, diskutiert und Mütter schreibe böse Beschwerden ins Mitteilungsheft. Da frag ich mich, warum sich diesen Job des Lehrers überhaupt noch jemand antut? Sorry, marmor. Für mich gehörst du mit deinem "Anliegen" auch zu dieser Sorte mühsamer Eltern. Deinem Kind ist nichts passiert, er hat sich nicht beschwert, er scheint mit der Lehrerin gut zu können. Was ist eigentlich dein Problem?
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Dieser Beitrag von Bussibaer gefällt 5 Usern: Birke, Heliamphora, Lily, MarS, PiriPiri
(#53) [Permalink]
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mane9
 
22.10.2017, 12:59

Zitat:
Zitat von Bussibaer Beitrag anzeigen
Wenn die Lehrerin mal ein schwierigeres Mathe-Beispiel zur HÜ gibt, das nur ein Kind in der Klasse zu lösen imstande ist, wird sofort telefoniert, diskutiert und Mütter schreibe böse Beschwerden ins Mitteilungsheft. Da frag ich mich, warum sich diesen Job des Lehrers überhaupt noch jemand antut? Sorry, marmor. Für mich gehörst du mit deinem "Anliegen" auch zu dieser Sorte mühsamer Eltern. Deinem Kind ist nichts passiert, er hat sich nicht beschwert, er scheint mit der Lehrerin gut zu können. Was ist eigentlich dein Problem?

vorweg: ich behellige die ls meiner kinder nur, wenns grob falsch rennt bzw. sie auf mich zu kommen (zweiteres war der fall, ersteres noch nicht) und habe auch größte hochachtung vor denen, die sich dieser wichtigen, verantwortungsvollen aufgabe annehmen.

dennoch: 1. klasslerInnen sind in meinen augen sehr sensibel, müssen die bestmöglichen l haben, müssen mit viel gespür in die schule eingeführt werden. ich würde eine brüllende, strafhüs verteilende vs-l nicht tolerieren. das wäre für mich ein grund zunächst das gespräch zu suchen und dann eine andere schule zu suchen.
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Dieser Beitrag von mane9 gefällt 2 Usern: BrigitteS, marmor
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Benutzerbild von Heliamphora
Heliamphora
 
22.10.2017, 17:26

Zitat:
Zitat von mane9 Beitrag anzeigen
dennoch: 1. klasslerInnen sind in meinen augen sehr sensibel, müssen die bestmöglichen l haben, müssen mit viel gespür in die schule eingeführt werden. ich würde eine brüllende, strafhüs verteilende vs-l nicht tolerieren. das wäre für mich ein grund zunächst das gespräch zu suchen und dann eine andere schule zu suchen.
Ich finde es nicht so prickelnd wenn die "Schuld" immer auf die Lehrkräfte abgewälzt wird. Man sollte nicht vergessen, dass auch die engagiertesten Lehrkräfte oft an ihre Grenzen gebracht werden, von Kinder die wenig oder kaum Grenzen erfahren haben und deren Erziehung mangelhaft war.

Die Punkte die Bussibär genannt hat kommen dann auch noch hinzu, die tatsächlich ein nicht unerhebliches Problem darstellen, weil Kinder das daheim oft mitbekommen und die Lehrkraft dann nicht mehr so oder gar nicht mehr ernst nehmen.
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mane9
 
22.10.2017, 18:49

Zitat:
Zitat von Heliamphora Beitrag anzeigen
Ich finde es nicht so prickelnd wenn die "Schuld" immer auf die Lehrkräfte abgewälzt wird. Man sollte nicht vergessen, dass auch die engagiertesten Lehrkräfte oft an ihre Grenzen gebracht werden, von Kinder die wenig oder kaum Grenzen erfahren haben und deren Erziehung mangelhaft war.

Die Punkte die Bussibär genannt hat kommen dann auch noch hinzu, die tatsächlich ein nicht unerhebliches Problem darstellen, weil Kinder das daheim oft mitbekommen und die Lehrkraft dann nicht mehr so oder gar nicht mehr ernst nehmen.

wir reden hier von 1. klasslerInnen! da kann es meinetwegen notwendig sein mal lauter zu reden, aber brüllen und strafhüs haben bei erstklasslern nichts verloren.
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Benutzerbild von Heliamphora
Heliamphora
 
22.10.2017, 19:04

Zitat:
Zitat von mane9 Beitrag anzeigen
wir reden hier von 1. klasslerInnen! da kann es meinetwegen notwendig sein mal lauter zu reden, aber brüllen und strafhüs haben bei erstklasslern nichts verloren.
Das weiß ich schon!
Bei Strafhüs sehe ich es doch ähnlich. Beim Brüllen bin ich schon vorsichtiger, weil hier ganz unterschiedlich empfunden wird und es geht auch um den Lärmpegel den Kinder verursachen.
Zusätzlich darf man nicht automatisch annehmen, dass alle Kinder in einer 1. Klasse Lämmchen sind.

Welche Strategien würdest du vorschlagen für Kinder die keine Grenzen akzeptieren und die ständig stören, Bausteinchen und Lärmampel gehen bei diesen Kindern ins Leere.
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mane9
 
22.10.2017, 19:09

Zitat:
Zitat von Heliamphora Beitrag anzeigen
Das weiß ich schon!
Bei Strafhüs sehe ich es doch ähnlich. Beim Brüllen bin ich schon vorsichtiger, weil hier ganz unterschiedlich empfunden wird und es geht auch um den Lärmpegel den Kinder verursachen.
Zusätzlich darf man nicht automatisch annehmen, dass alle Kinder in einer 1. Klasse Lämmchen sind.

Welche Strategien würdest du vorschlagen für Kinder die keine Grenzen akzeptieren und die ständig stören, Bausteinchen und Lärmampel gehen bei diesen Kindern ins Leere.

ich arbeite (gsd) nicht mit kindern dieses alters, aber mit ein wenig älteren.
bei denen hilft eine mischung aus vielen: grenzen klar ziehen, eigenverantwortung wecken, langeweile möglichst vor dem entstehen unterdrücken und notfalls ein ernstes wort unter 4 augen und miteinbeziehen der eltern.
die ls meiner kinder schreien auch - aber nur ganz selten, keinesfalls täglich. eine l, die sich nur durch brüllen gegen solche zwerge durchsetzen kann, ist bei diesen fehl am platz.
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Dieser Beitrag von mane9 gefällt: Crocodylia
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Benutzerbild von Heliamphora
Heliamphora
 
22.10.2017, 19:20

Zitat:
Zitat von mane9 Beitrag anzeigen
ich arbeite (gsd) nicht mit kindern dieses alters, aber mit ein wenig älteren.
bei denen hilft eine mischung aus vielen: grenzen klar ziehen, eigenverantwortung wecken, langeweile möglichst vor dem entstehen unterdrücken und notfalls ein ernstes wort unter 4 augen und miteinbeziehen der eltern.
die ls meiner kinder schreien auch - aber nur ganz selten, keinesfalls täglich. eine l, die sich nur durch brüllen gegen solche zwerge durchsetzen kann, ist bei diesen fehl am platz.
Offensichtlich ist das ja auch bei marmors Kind der Fall.
Eine ständig schreiende Lehrkraft ist natürlich fehl am Platz, aber hin und wieder laut werden um sich Gehör zu verschaffen, halte ich für ganz normal, auch bei Erstklässlern.
Gerade wenn das Kind artikuliert damit kein Problem zu haben.
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(#59) [Permalink]
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marmor
 
23.10.2017, 08:56

Zitat:
Zitat von Heliamphora Beitrag anzeigen
Offensichtlich ist das ja auch bei marmors Kind der Fall.
Gibt es hier Userinnen die mehr wissen als ich?

Ich schrieb das ich keine Ahnung habe wie es in der Klasse zu geht. Mit Eltern von Kindern in seiner Klasse habe ich gesprochen, bei denen reden die Kinder genau so wenig über die Schule wie mein Spross. Er sagt es mir zwar wenn ich ihn frage, aber zu oft fragen wie seine Lehrerin ist möchte ich ihn auch nicht, weil ich nicht riskieren will das er das Gefühl hat das ich gegen seine Lehrerin bin. Wenn er dieses Gefühl von mir bekommt, dann wäre das noch schlimmer als die schreiende Lehrerin. An allen Tagen an denen ich ihn gefragt habe ob seine Lehrerin geschrien hat, hat er "ja" gesagt.

Wobei die Strafhausübung bei 6 jährigen Kindern die noch nicht einmal zwei Monate in die Schule gehen, sowieso einiges über die Lehrerin und ihre Qualitäten aussagt.

MIr ist schon klar das hier in dem Forum sehr viele sehr konservative UserInnen unterwegs sind. Ich selbst habe mich aber seit diesem Wochenende mit dem Gedanken eines Schulwechselns befasst. Bevor ich den Gedanken konkretisiere möchte ich aber noch den Elternsprechtag abwarten. Ich möchte auch der Lehrerin eine Chance geben.

Zu der Aussage das auch positives Loben eine Strafe für alle anderen ist: Das stimmt schon, aber ich selbst finde das damit Kinder leichter umgehen können als mit Strafen und das positives Feedback mehr Freude macht als Strafen und durchaus auch den Effekt der "Steuerung" hat. In meinen 6 Jahren erziehung ging ich bis jetzt stehts dem Grundsatz nach, das positives Feedback, positives Verhalten hervorruft und negatives Feedback, negatives Verhalten hervorruft.
Mit Zitat antworten
(#60) [Permalink]
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Benutzerbild von Heliamphora
Heliamphora
 
23.10.2017, 09:27

Zitat:
Zitat von marmor Beitrag anzeigen
Gibt es hier Userinnen die mehr wissen als ich?
Nein, ich hab mich auf dein posting bezogen:

Zitat:
Zitat von marmor Beitrag anzeigen
Ich fragte zu Hause meinen Sprössling ob das stimmt und er sagte "nicht immer, aber ab und zu". Wobei ich sagen muß, den ersten Schultag abgezogen, gab es jetzt erst 6 Schultage. In 6 Tagen "ab und zu" schreien, kommt dann drauf an was man unter "ab und zu" versteht.
Zitat:
Zitat von marmor Beitrag anzeigen
Ich selbst habe mich aber seit diesem Wochenende mit dem Gedanken eines Schulwechselns befasst. Bevor ich den Gedanken konkretisiere möchte ich aber noch den Elternsprechtag abwarten. Ich möchte auch der Lehrerin eine Chance geben.
Wie geht es deinem Kind mit der schreienden Lehrkraft. Fühlt er sich gestört, erschreckt es dein Kind, findet er das Schreien den Kindern gegenüber ungerecht? Schreit sie tatsächlich oder wird sie nur lauter um sich Gehör zu verschaffen?

Und ja ich würde auch einmal mit der Lehrkraft darüber sprechen.
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