1. Klasse VS, schreiende Lehrerin OK oder etwas unternehmen, was? - Seite 2 - Parents.at | Das Elternforum
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Benutzerbild von Heliamphora
Heliamphora
 
14.09.2017, 12:14

Zitat:
Zitat von marmor Beitrag anzeigen
Ob es das eigene Kind nicht belastet, kann ich nach knapp über einer Woche noch nicht sagen. Ein Problem ist sicherlich auch, das Kind kennt jetzt auch keine Alternative. Das Kind hat nur diese eine Sicht von der Schule. Und Kinder suchen die Schuld bei sich selbst, nicht bei der Lehrerin.

Was mich stört ist, das wenn die Lehrerin schreit, das den Kindern leichter der Spass an der Schule vergeht.

Wobei das Schule negative Erfahrungen macht, das gibt ja der Staat indirekt zu. Bei den Schreiben der Schule stand auch drinnen, das man die eigenen negativen Erfahrungen der Schule nicht auf das Kind übertragen möge.
Aber dein Kind kann sicherlich schon seinem Alter entsprechend ausdrücken ob ihn die Schreierei belastet stört oder ob Kinder (oder dein Kind) ungerecht behandelt wird.
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Benutzerbild von bixi
bixi
 
14.09.2017, 12:52

Ob es das eigene Kind nicht belastet, kann ich nach knapp über einer Woche noch nicht sagen. Ein Problem ist sicherlich auch, das Kind kennt jetzt auch keine Alternative. Das Kind hat nur diese eine Sicht von der Schule. Und Kinder suchen die Schuld bei sich selbst, nicht bei der Lehrerin.
[/QUOTE]

Das glaub ich erst mal nicht, denn dein Kind hat mindestens 6 Jahre lang euch als Eltern plus diverse Betreuungspersonen und Kigäs kennen gelernt, die sich charakterlich sicher voneinander unterschieden und dem Kind eine schöne Palette an menchlichem Verhalten präsentiert haben. Da ich nicht annehme, dass alle dieser Leute perfekt waren, wird dein Kind auch weniger positive Aspekte kennen gelernt haben und diese auch als solche erkennen.
Meine Jungs zumindest konnten seit dem Kiga sehr genau unterscheiden zwischen fairen und unfairen Aufsichtspersonen.

Zitat:
Zitat von marmor Beitrag anzeigen
Was mich stört ist, das wenn die Lehrerin schreit, das den Kindern leichter der Spass an der Schule vergeht.
Die vergeht einem Kind auch, wenn die Eltern der Lehrerin gegenüber grundsätzlich negativ eingestellt sind. Lernt die Frau erst mal kennen.

Zitat:
Zitat von marmor Beitrag anzeigen
Wobei das Schule negative Erfahrungen macht, das gibt ja der Staat indirekt zu. Bei den Schreiben der Schule stand auch drinnen, das man die eigenen negativen Erfahrungen der Schule nicht auf das Kind übertragen möge.
'Der Staat? Das klingt nach einer Direktorin/Lehrerin, die den Kindern die Möglichkeit geben will, eigene, positive Erfahrungen in der Schule zu sammeln, ohne von den Eltern über Gebühr beeinflusst zu werden.

Nur - wer glaubt, dass 9-12 Jahre Schule ausschließlich positive Erfahrungen produzieren, lebt auf einer rosa Zuckerwattewolke.
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(#23) [Permalink]
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Benutzerbild von Jemaro
Jemaro
 
14.09.2017, 12:59

habe nur eingangspost gelesen


in der ersten klasse, zweite schulwoche, kann ich mir (ICH!) vorstellen, dass die Kids noch so dermaßen verspielt sind, dass sie wirklich schnell abgleiten und der Lärmpegel höher geht.
was natürlich das schreien weder rechtfertigt noch entschuldigt, aber viell. ist die klasse noch nicht so richtig im unterricht angekommen.

wenn mein Kind mir allerdings sagen würde, es wird persönlich angeschrieben und das ab und an würde ich das bei der Lehrerin (eher auf die spielerische tour) nachfragen.
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marmor
 
15.09.2017, 16:10

Danke für die Antworten

Wenn ich das jetzt so zusammen fasse ist es OK wenn die Lehrerin schreit, negative Schulerfahrungen kommen nicht durch eine schreiende Lehrerin sondern durch besorgte Eltern. Und ich brauche hier nichts unternehmen außer abwarten.

Ich werde mich auch an die hier gemachten Empfehlungen halten und derzeit nichts unternehmen.

Wobei ich selbst sehr wohl glaube das es die Pflicht der Eltern ist, auf der Seite des Kindes zu stehen, auch dann wenn es sich um eine Lehrerin handelt die so lant schreit das es durch die Wände durch hörbar kist.

Heute sagte mein Kind, das die Lehrerin wieder geschrien hat. Laut seiner Aussage schrie sie nicht mit der ganzen Klasse sondern mit Einzelnen. Hier bin ich selbst der Meinung, das durch solche Lehrermassnahmen das heruntermachen anderer Kinder (mobbing) unter den Kindern gefördert wird. Denn wenn es die Lehrerin vor macht...

Also auch wenn ich derzeit nichts unternehmen werde, ich bin selbst nicht zufrieden mit der Situation.
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(#25) [Permalink]
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Benutzerbild von theater
theater
 
15.09.2017, 16:46

Zitat:
Zitat von marmor Beitrag anzeigen
Danke für die Antworten

Wenn ich das jetzt so zusammen fasse ist es OK wenn die Lehrerin schreit, negative Schulerfahrungen kommen nicht durch eine schreiende Lehrerin sondern durch besorgte Eltern. Und ich brauche hier nichts unternehmen außer abwarten.

Ich werde mich auch an die hier gemachten Empfehlungen halten und derzeit nichts unternehmen.

Wobei ich selbst sehr wohl glaube das es die Pflicht der Eltern ist, auf der Seite des Kindes zu stehen, auch dann wenn es sich um eine Lehrerin handelt die so lant schreit das es durch die Wände durch hörbar kist.

Heute sagte mein Kind, das die Lehrerin wieder geschrien hat. Laut seiner Aussage schrie sie nicht mit der ganzen Klasse sondern mit Einzelnen. Hier bin ich selbst der Meinung, das durch solche Lehrermassnahmen das heruntermachen anderer Kinder (mobbing) unter den Kindern gefördert wird. Denn wenn es die Lehrerin vor macht...

Also auch wenn ich derzeit nichts unternehmen werde, ich bin selbst nicht zufrieden mit der Situation.
Also wenn du selber unzufrieden bist und dein Kind erzählt, dass die Lehrerin nicht nur "laut spricht, damit alle sie hören", sondern einzelne Schüler angeschrien werden, dann solltest du wohl schon das Gespräch mit der Lehrerin suchen.

Es ging ja in der bisherigen Diskussion darum, wie das Schreien definiert wird: lautes Sprechen, einen Pegel von Kinderstimmen übertönen oder eben tatsächlich schreien. So wie du es jetzt darstellst, werden einzelne Schüler angebrüllt und das finde ich nicht in Ordnung. Egal ob die HÜ fehlt oder mit dem Sitznachbarn getratscht wird oder unter der Bank mit dem Handy gespielt. All diese Probleme kann man klar und deutlich besprechen ohne zu schreien.

In dem Fall wäre es mir auch egal, ob es mein Kind betrifft oder andere. Es kann heute der Paul sein, morgen die Sarah und nächste Woche mein Kind. Ich würde keine unangenehme Atmosphäre in der Klasse meines Kindes wollen und das auch mit der Lehrerin selber besprechen oder zumindest mit einem Elternvertreter, sofern es so jemanden bereits gibt.
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Benutzerbild von samakaste
samakaste
 
15.09.2017, 20:34

Zitat:
Zitat von marmor Beitrag anzeigen
Danke für die Antworten

Wenn ich das jetzt so zusammen fasse ist es OK wenn die Lehrerin schreit, negative Schulerfahrungen kommen nicht durch eine schreiende Lehrerin sondern durch besorgte Eltern. Und ich brauche hier nichts unternehmen außer abwarten.

Ich werde mich auch an die hier gemachten Empfehlungen halten und derzeit nichts unternehmen.

Wobei ich selbst sehr wohl glaube das es die Pflicht der Eltern ist, auf der Seite des Kindes zu stehen, auch dann wenn es sich um eine Lehrerin handelt die so lant schreit das es durch die Wände durch hörbar kist.

Heute sagte mein Kind, das die Lehrerin wieder geschrien hat. Laut seiner Aussage schrie sie nicht mit der ganzen Klasse sondern mit Einzelnen. Hier bin ich selbst der Meinung, das durch solche Lehrermassnahmen das heruntermachen anderer Kinder (mobbing) unter den Kindern gefördert wird. Denn wenn es die Lehrerin vor macht...

Also auch wenn ich derzeit nichts unternehmen werde, ich bin selbst nicht zufrieden mit der Situation.
Also dein Posting wirkt jetzt so auf mich, als ob du hier die Legitimation suchst, nichts zu unternehmen, dich selbst aber gleichzeitig rechtfertigst, dass die Forumsmeinung deiner Grundhaltung widerspricht.
???
Erstens hast du für mich hier nicht wirklich die zusammengefasste Empfehlung bekommen, nichts zu unternehmen.
Zweitens hast du eine klare Meinung (?), bist ein erwachsener Mensch mit Verantwortung für dein Kind und solltest nach deinem (!) besten Wissen und Gewissen für dein Kind handeln.

In meinem Beitrag habe ich versucht, alle Möglichkeiten aufzuzeigen, dir aber ziemlich klare "Ratschläge" bzw Handlungsanleitungen geben (jetzt fett markiert):

Zitat:
Zitat von samakaste Beitrag anzeigen
Da spielen mehrere Faktoren mit:
- warum schreit sie so laut, dass die Wände wackeln? Stimmt das wirklich?
- gibts Handlungsbedarf, weil sich Kind bedroht fühlt, Angst entwickelt ecc?
- empfindet dein Kind das als Schreien oder störts gar nicht so?
- gab es einen speziellen Vorfall, was war der Auslöser?
- Frequenz?
- wie alt ist die Lehrerin, wie lang an der Schule, gibts ne Vorgeschichte?
- hat sie grundsätzlich ein lautes Organ (also auch laut Lachen ecc) und ist sie sich dessen bewußt?

Wenn dein Kind sagt, sie schreit "hin und wieder", dann sind das die Situationen, die ihn belasten oder stören. Belastungsempfindung vom Kind (ist er stressresistent oder feinfühlig)? Lass dir Schulsituationen schildern, am besten auch wenn Schulfreunde zu Besuch sind (mehrere Darstellungen, Vergleich). Wie gehts deinem Kind und wenn es sich um Schreien handelt, weiß er warum und fühlt er sich betroffen? ...
Ich würd der Sache schon auch auf den Grund gehen wollen und dafür auch mit anderen Eltern reden, am besten mit denen, die mehrere (ältere) Kinder an der Schule haben.

Ich kenne viele laute Lehrerinnen, die zwar wissen, dass sie laut sprechen, aber sich das im Laufe der Zeit aufgrund der lauten und undisziplinierten Klassen angewöhnt haben. Wenige wollen das zugunsten der Stimmqualität aktiv regulieren.

Eine Lehrerin hab ich zwei - drei mal beobachtet und mir gedacht, dass sie eine echt arge Frau sein muss. Sie wirkte sehr laut, schreiend - einfach schlimm. Als ich sie kurze Zeit später kennen lernte, erlebte ich sie ganz anders. Ihre laute Intervention kam durch jahrelange Arbeit mit nicht D sprechenden Kindern und sie hatte sich diese "Methode" angewöhnt. Mit den Kindern war sie sehr herzlich, fürsorglich und im Gesamten eine tolle, motivierte Lehrerin mit Herz. Die kurzen Sequenzen, die ich eingangs beobachtet hatte, waren wirklich Ausnahmesituationen mit schwer regulierbaren Kindern gewesen - ich hatte damals weder die Kinder gekannt (sind wirklich schwierig, aggressiv) noch die Situation als Ganzes gesehen. Heute denk ich, die Dame hat den schwersten Job an ihrer Schule und das schon lange, lange Zeit....

Informiere dich und wenn dein Kind wirklich "leiden" muss, dein Eindruck und die Elternerfahrungen und die Schilderung deines Sohnes ein negatives Gesamtbild ergeben, dann interveniere und zwar bald. Eine Versetzung in eine Parallelklasse ist sicher möglich und du sprichst von 4 Jahren gleicher Lehrperson. Grad zum Schulanfang sind solche Wechsel leicht möglich.
Ich hab bei meinen zwei Kindern gesehen, wie prägend und wichtig die Pädagogin in den Schulanfangsjahren sind - in sehr positivem Sinn.
Das Gespräch mit der Lehrerin würde ich suchen, um herauszufinden wie sie ist, ob mein Bild den Schilderungen entspricht oder nicht. Ein Ansprechen der Problematik wird wenig helfen, wenn die Dame sich kompetent und reflektiert wahrnimmt und ein Schreien gar nicht als solches wahrnimmt. Das finde ich persönlich sinnbefreit: einem "alten Hasn" erzählen, was er falsch macht?
Manchmal gibt es auch Lehrer, die für ihr "veraltetes pädagogisches Arbeiten" bekannt sind, aber "das ist halt so". Als Einzelkämpfer erreicht man dann wenig, am wenigsten fürs eigene Kind...
Daher mein Rat zum Klassenwechsel, wenn du dir sicher bist, dass sie nicht die richtige Lehrerin für dein Kind ist.
"nix tun" und abwarten - das ist immer der leichteste Weg, weil ja nichts zu unternehmen ist.
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Benutzerbild von schnuffi1979
schnuffi1979
 
16.09.2017, 07:47

ich würde AUF ALLE FÄLLE ein Gespräch mit der Lehrerin suchen! Und in weitere Folge, wenn es nicht fruchtet, mit der Direktion sprechen.
Ich finde schreiende Lehrer / generell Pädagogen gehen gar nicht.

Mein Kind haette z.B. sicher keine Lust auf Schule wenn die Lehrerin ständig schreien würde.
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(#28) [Permalink]
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independence
 
16.09.2017, 12:35

Ich sag euch mal als Lehrerin, dass man manchmal einfach "schreien" muss, um sich bei einer Meute von 25+ Kindern Gehör zu verschaffen. Deswegen ist man kein böser Mensch noch verdirbt man den Kindern damit die Freude an Schule. Ganz im Gegenteil, die Kinder merken dann gleich, dass sie zu weit gegangen sind, es zu laut wurde usw.

Bei Lehrern, die sich in einer lauten Menge kein Gehör verschaffen können, hört man von den Schülern ganz oft Beschwerden, dass es immer so laut ist, sie sich nicht konzentrieren können usw. Leider klappt die Verbindung nicht ganz, dass sie merken, dass das ja an ihrem Verhalten liegt.

Ich schreie nicht, um Kinder zu beleidigen, runterzumachen etc., sondern ich werde lauter, wenn sie laut sind und ich mit einer normalen Stimme einfach nicht mehr gehört werden würde, was bei Gruppenarbeiten usw leicht vorkommt. Da wird es ganz selbstverständlich lauter. Ich schreie auch nicht jede Stunde und ständig sondern nach Bedarf. Und sollte ich mich mal unfair verhalten, was passieren kann, weil ich auch nur ein Mensch bin, entschuldige ich mich auch dafür bei ihnen.

Und jeder, der noch nie in einer Klasse mit 25+ Kindern versucht hat zu unterrichten, kann das, glaube ich, einfach nicht beurteilen

Insofern würde ich darauf achten, was mein Kind erzählt, nicht ständig von mir aus nach der "Schreierei" fragen. Auch wenn die VS Lehrerin jetzt nicht ideal sein sollte, was man nach einer Woche wahrscheinlich auch nur schwer beurteilen kann, kann das Kind in einer weiterführenden Schule selbst erkennen, welche unterschiedlichen Lehrertypen es gibt und womit es am besten zurecht kommt.
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Dieser Beitrag von independence gefällt 10 Usern: bixi, Bussibaer, Doertie-Goertie, Heliamphora, immerich, inkale, Jemaro, mane9, samakaste, wipo
(#29) [Permalink]
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mane9
 
16.09.2017, 12:41

Zitat:
Zitat von independence Beitrag anzeigen
Ich sag euch mal als Lehrerin, dass man manchmal einfach "schreien" muss, um sich bei einer Meute von 25+ Kindern Gehör zu verschaffen. Deswegen ist man kein böser Mensch noch verdirbt man den Kindern damit die Freude an Schule. Ganz im Gegenteil, die Kinder merken dann gleich, dass sie zu weit gegangen sind, es zu laut wurde usw.

Bei Lehrern, die sich in einer lauten Menge kein Gehör verschaffen können, hört man von den Schülern ganz oft Beschwerden, dass es immer so laut ist, sie sich nicht konzentrieren können usw. Leider klappt die Verbindung nicht ganz, dass sie merken, dass das ja an ihrem Verhalten liegt.

Ich schreie nicht, um Kinder zu beleidigen, runterzumachen etc., sondern ich werde lauter, wenn sie laut sind und ich mit einer normalen Stimme einfach nicht mehr gehört werden würde, was bei Gruppenarbeiten usw leicht vorkommt. Da wird es ganz selbstverständlich lauter. Ich schreie auch nicht jede Stunde und ständig sondern nach Bedarf. Und sollte ich mich mal unfair verhalten, was passieren kann, weil ich auch nur ein Mensch bin, entschuldige ich mich auch dafür bei ihnen.

Und jeder, der noch nie in einer Klasse mit 25+ Kindern versucht hat zu unterrichten, kann das, glaube ich, einfach nicht beurteilen

Insofern würde ich darauf achten, was mein Kind erzählt, nicht ständig von mir aus nach der "Schreierei" fragen. Auch wenn die VS Lehrerin jetzt nicht ideal sein sollte, was man nach einer Woche wahrscheinlich auch nur schwer beurteilen kann, kann das Kind in einer weiterführenden Schule selbst erkennen, welche unterschiedlichen Lehrertypen es gibt und womit es am besten zurecht kommt.

(andere möglichkeiten sind sich anders verhör zu schaffen: klatschen, schweigefuchs, schlüsselbund klimpern .. irgendein zeichen setzen, dass die kinder wieder die aufmerksamkeit nach vorne richten).

lehrerInnen sind verschieden. solange die kinder kein problem mit der art der l haben, hätte ich auch keines.
ich hatte ein problem mit einer l, die mir furchtbar unsympathisch war - schon rein äußerlich. sie war auch laut und schrie viel herum. in meinen augen eine ganz schreckliche l. mein sohn hat sie ein paar stunden pro woche, hält sie zwar auch nicht für eine super-l, kommt aber problemfrei mit ihr klar. da lag das problem wohl ausschließlich an meiner wahrnehmung.
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Dieser Beitrag von mane9 gefällt: schnuffi1979
(#30) [Permalink]
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Benutzerbild von schnuffi1979
schnuffi1979
 
16.09.2017, 12:49

einmal in die Runde mit lauterer Stimme " Ruhe " oder aehnliches zu rufen ist ja etwas anderes. Das ist auch nachvollziehbar.
Aber hier wird ja vom permanenten Schreien gesprochen und auch das die Lehrerin einzelne Kinder anschreit.
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(#31) [Permalink]
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mane9
 
16.09.2017, 13:04

Zitat:
Zitat von schnuffi1979 Beitrag anzeigen
einmal in die Runde mit lauterer Stimme " Ruhe " oder aehnliches zu rufen ist ja etwas anderes. Das ist auch nachvollziehbar.
Aber hier wird ja vom permanenten Schreien gesprochen und auch das die Lehrerin einzelne Kinder anschreit.
wenn es für mich problematisch wäre wäre ich an der schule und würde uU auch einen schulwechsel in betracht ziehen.
gerade vslehrerInnen haben eine enorme verantwortung. sie prägen die kinder sehr wesentlich mit und das hätte ich gerne so, dass es zumindestens ok ist.
die Ls meiner kinder sind super. (Leider geht jetzt bald eine weg - ich hoffe sehr auf ebenbürtigen Ersatz). beide haben aber auch schon mit einzelnen kindern geschrien. das ist für meine (wenn sie angeschrieen werden) ok, so lange sie das nicht unfair finden. ich kenne die angeschrieenen kinder von diversen aktivitäten und ich bin sehr froh, dass es nicht mein job ist sie klassisch - also sitzend - zu unterrichten. das ist eine - freundlich formuliert - herausforderung. für diese kinder wäre ein anderer unterricht passend, nur der ist im klassischen schulsystem leider nicht vorgesehen.

aus meiner erfahrung mit kindern gibt es grobe probleme immer dann, wenn sich ein kind ungerecht behandelt fühlt - wurscht was sonst war. ungerechtigkeit finden die kinder mEn am belastendsten. genauso war es auch im kiga meines sohnes: mein sohn hat zu den "schlimmen buben" gehört, die ständig sitzen mussten und andere strafen bekommen haben, obwohl die mädchen sie laut eigenen aussagen sekkiert haben. schlimm waren nicht die strafen, sondern die ungerechtigkei, dass immer sie bestraft wurden und die "braven mädchen".
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(#32) [Permalink]
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Benutzerbild von theater
theater
 
16.09.2017, 13:14

Zitat:
Zitat von independence Beitrag anzeigen
Ich sag euch mal als Lehrerin, dass man manchmal einfach "schreien" muss, um sich bei einer Meute von 25+ Kindern Gehör zu verschaffen. Deswegen ist man kein böser Mensch noch verdirbt man den Kindern damit die Freude an Schule. Ganz im Gegenteil, die Kinder merken dann gleich, dass sie zu weit gegangen sind, es zu laut wurde usw.
Ob man schreien "muss" oder andere Methoden wählt (siehe mane9) ist bestimmt eine eigene Diskussion.

Hier hat sich aber im Laufe des threads herausgestellt, dass einzelne Kinder direkt angeschrien werden. Es geht also nicht darum, dass es bei einer Gruppenarbeit laut wird und ein tolerierbarer Geräuschpegel überschritten wird (den hat z.B. die VS-Lehrerin meines Sohnes mittels Ampel angezeigt), sondern um eine ganz persönliche, ungute Kommunikationsform.
Würden wir Erwachsene uns so etwas von unserem Vorgesetzten gefallen lassen? Wenn nein, dann sollte man das auch den Kindern nicht zumuten.
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(#33) [Permalink]
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mane9
 
16.09.2017, 13:17

Zitat:
Zitat von theater Beitrag anzeigen
Ob man schreien "muss" oder andere Methoden wählt (siehe mane9) ist bestimmt eine eigene Diskussion.

Hier hat sich aber im Laufe des threads herausgestellt, dass einzelne Kinder direkt angeschrien werden. Es geht also nicht darum, dass es bei einer Gruppenarbeit laut wird und ein tolerierbarer Geräuschpegel überschritten wird (den hat z.B. die VS-Lehrerin meines Sohnes mittels Ampel angezeigt), sondern um eine ganz persönliche, ungute Kommunikationsform.
Würden wir Erwachsene uns so etwas von unserem Vorgesetzten gefallen lassen? Wenn nein, dann sollte man das auch den Kindern nicht zumuten.

ich wurde schon von vorgesetzten angeschrieen. kein gutes gefühl, aber für viele realität.
ich schreie auch meine eigenen kinder fallweise an. ich bin nicht stolz darauf, aber schreien ist das was passiert, wenn mein 8jähriger trödelt, obwohl der bus gleich fährt, beispielsweise.

schreien ist nicht respektvol, nein, kommt aber vor. der wesnetliche punkt in meinen augen ist, wie es dne kindern dabei geht. geht es ihnen schlecht, dann ist ein gespräch plus ev. ein wechsel notwendig. ist es für sie ok, habe ich auch kein prpoblem damit.
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(#34) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von theater
theater
 
16.09.2017, 13:21

Zitat:
Zitat von mane9 Beitrag anzeigen
ich wurde schon von vorgesetzten angeschrieen. kein gutes gefühl, aber für viele realität.
Schlimm. Mir ist das tatsächlich noch nie persönlich passiert, aber ich glaube, ich würde das auf gar keinen Fall tolerieren.
Mit Zitat antworten
Dieser Beitrag von theater gefällt: BrigitteS
(#35) [Permalink]
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Benutzerbild von theater
theater
 
16.09.2017, 13:23

Zitat:
Zitat von mane9 Beitrag anzeigen
schreien ist nicht respektvol, nein, kommt aber vor. der wesnetliche punkt in meinen augen ist, wie es dne kindern dabei geht. geht es ihnen schlecht, dann ist ein gespräch plus ev. ein wechsel notwendig. ist es für sie ok, habe ich auch kein prpoblem damit.
Die Tipps an den TE waren ohnehin mehrheitlich in die Richtung, das eigenen Kind zu beobachten und dementsprechend zu erkennen, ob das Kind ein Problem hat oder das Schreien als "egal" bewertet.

Meine Kinder finden schreiende Lehrer oft eher lächerlich als eindrucksvoll...
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(#36) [Permalink]
Alt
mane9
 
16.09.2017, 13:25

Zitat:
Zitat von theater Beitrag anzeigen
Die Tipps an den TE waren ohnehin mehrheitlich in die Richtung, das eigenen Kind zu beobachten und dementsprechend zu erkennen, ob das Kind ein Problem hat oder das Schreien als "egal" bewertet.

Meine Kinder finden schreiende Lehrer oft eher lächerlich als eindrucksvoll...
das sind teenager, oder? bei vs-kindern ist das oft noch anders.
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(#37) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von theater
theater
 
16.09.2017, 13:58

Zitat:
Zitat von mane9 Beitrag anzeigen
das sind teenager, oder? bei vs-kindern ist das oft noch anders.
Ja, das stimmt natürlich.
Da hatte ich auch eher die Schüler von independence vor Augen.
Mit Zitat antworten
(#38) [Permalink]
Alt
independence
 
16.09.2017, 13:58

Zitat:
Zitat von mane9 Beitrag anzeigen
(andere möglichkeiten sind sich anders verhör zu schaffen: klatschen, schweigefuchs, schlüsselbund klimpern .. irgendein zeichen setzen, dass die kinder wieder die aufmerksamkeit nach vorne richten).
Ich bin an einer AHS tätig. Die von dir genannten Möglichkeiten passen für mich (!) nicht in diesen Rahmen. Ich stelle mir gerade vor, wie ich einer 3. Klasse voller 13- und 14-Jähriger vom Schweigefuchs erzähle

Ich kann selbstbewusst sagen, dass meine Schüler/innen mich sehr gerne haben und ich auch zahlreiches Feedback in diese Richtung bekomme. Auch die Eltern waren bisher immer recht traurig, wenn ich ihre Kinder nicht mehr weiter unterrichtet habe (Klassenwechsel). Natürlich schreie ich nicht permanent oder unangebracht, aber ich stehe dazu, dass ich meine Stimme erheben kann, wenn es notwendig ist. Und irgendwer hat es auch geschrieben, dass die Kinder sich nicht unfair behandelt vorkommen dürfen. Und genau das ist es, wenn die Kinder wissen, dass mein Schreien in dem Moment gerechtfertigt war, ist es kein Thema. Wenn ich falsch handle - warum auch immer - kann ich ihnen das erklären und mich bei ihnen entschuldigen. Und dann ist es auch gegessen.

Ganz wichtig ist einfach Authentizität. Wenn ich mich verstelle und Dinge tue (Schlüsselbund klimpern), die nicht zu mir passen, merken das die Kinder SOFORT. Ich bin wie ich bin und unterrichte genauso und bisher bin ich ganz zufrieden
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(#39) [Permalink]
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mane9
 
16.09.2017, 14:17

Zitat:
Zitat von independence Beitrag anzeigen
Ich bin an einer AHS tätig. Die von dir genannten Möglichkeiten passen für mich (!) nicht in diesen Rahmen. Ich stelle mir gerade vor, wie ich einer 3. Klasse voller 13- und 14-Jähriger vom Schweigefuchs erzähle



Ganz wichtig ist einfach Authentizität. Wenn ich mich verstelle und Dinge tue (Schlüsselbund klimpern), die nicht zu mir passen, merken das die Kinder SOFORT. Ich bin wie ich bin und unterrichte genauso und bisher bin ich ganz zufrieden
das ist der wesentliche punkt. kinder und auch erwachsene mögen echte menschen.
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(#40) [Permalink]
Alt
DaisyD
 
17.09.2017, 12:16

Zitat:
Zitat von independence Beitrag anzeigen
Ich bin an einer AHS tätig. Die von dir genannten Möglichkeiten passen für mich (!) nicht in diesen Rahmen. Ich stelle mir gerade vor, wie ich einer 3. Klasse voller 13- und 14-Jähriger vom Schweigefuchs erzähle

Ich kann selbstbewusst sagen, dass meine Schüler/innen mich sehr gerne haben und ich auch zahlreiches Feedback in diese Richtung bekomme. Auch die Eltern waren bisher immer recht traurig, wenn ich ihre Kinder nicht mehr weiter unterrichtet habe (Klassenwechsel). Natürlich schreie ich nicht permanent oder unangebracht, aber ich stehe dazu, dass ich meine Stimme erheben kann, wenn es notwendig ist. Und irgendwer hat es auch geschrieben, dass die Kinder sich nicht unfair behandelt vorkommen dürfen. Und genau das ist es, wenn die Kinder wissen, dass mein Schreien in dem Moment gerechtfertigt war, ist es kein Thema. Wenn ich falsch handle - warum auch immer - kann ich ihnen das erklären und mich bei ihnen entschuldigen. Und dann ist es auch gegessen.

Ganz wichtig ist einfach Authentizität. Wenn ich mich verstelle und Dinge tue (Schlüsselbund klimpern), die nicht zu mir passen, merken das die Kinder SOFORT. Ich bin wie ich bin und unterrichte genauso und bisher bin ich ganz zufrieden
Vor allem müssen sie den schlüsselbund erst mal hören
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