familieneigentumswohnung mit unterschiedlichen ersparnissen kaufen - Seite 2 - Parents.at | Das Elternforum
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(#21) [Permalink]
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crismo
 
19.05.2017, 06:30

Zitat:
Zitat von inkale Beitrag anzeigen
Du hast geschrieben, dass man heiraten sollte um sich finanziell beim Kauf der Eigentumswohnung abzusichern.
Wo ist der Vorteil in diesem Fall für die TE? Was regelt die Heirat, das ein Vertrag nicht kann?
Im engeren Sinn vielleicht wenig. Du kannst vieles mit Verträgen regeln, der Notar bekommt natürlich noch mehr Gebühren als bei einer bloßen Grundbucheintragung. Im weiteren Sinn macht es einen Unterschied. Scheidungsrecht oder Trennung. Witwenpension oder nicht. Unterhalt oder nicht.

Ich gehe davon aus, dass für eine Eigentumswohnung Kaufsummen anfallen, die für Normalsterbliche schon ein Lebensprojekt sind. Natürlich kann man eine Wohnung wieder verkaufen, vielleicht sogar mit Gewinn; oder auch nicht. Du kannst dir eine Lebensversicherung und eine Zusatzpension bezahlen (bzw. musst du für einen Kredit eine Absicherung haben). Hast du dir schon einmal eine Zusatzpension mit lebenslanger Auszahlung vorrechnen lassen? Weisst du wieviel du einzahlten musst um zumindest die Mindestpension zu erhalten? Mit meinem Einkommen ist eine private Pension, von der ich alleine leben könnte, unfinanzierbar. (Abgesehen davon, dass die privaten Versicherungen bisher eher Geldumverteilung und Geldvernichtung waren und niemand von uns die Entwicklung von Aktien in 30 Jahren voraussagen kann.)
Um Witwenpension zu erhalten gibt es Fristen, die sich auch auf die Höhe auswirken.

Viele Frauen mit mehreren Kindern (hier drei) arbeiten eine zeitlang nicht oder in Teilzeit. Häufig verzichten sie auf Karrieresprünge und Teile des Einkommens. Im Falle einer Trennung steht ihnen kein Unterhalt zu. Bei einer Scheidung meist schon.

Ich hoffe sehr für die TE, dass sie all diese Sicherheitsnetze nie braucht. Aber ich für mich würde sie gerne haben; ganz besonders bei einer hohen Kreditsumme.
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(#22) [Permalink]
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Benutzerbild von sonnengelb
sonnengelb
 
Geschrieben mittels Parents & more Mobile App
19.05.2017, 14:50

Soweit ich weiß lässt sich tatsächlich so einiges auch ohne Ehe über diverse Verträge regeln. Wer in der Wohnung bleiben würde, sogar Unterhalt für die ex könnte man vereinbaren - aber samma ehrlich, die wenigsten Männer (und auch Frauen) würden so eine Vereinbarung zugunsten der/des LG wohl unterschreiben.
Wobei auch bei einer Ehe der Unterhalt nicht das non plus ultra ist: bei einer einvernehmlichen gibt es nur Anspruch bis das Kind 5 Jahre alt ist. Das größere Problem ist oft, dass einer (meist die Frau) beruflich verzichtet hat, und sich der Rückstand nicht mehr aufholen lässt.
Auch die Auswirkungen auf die Pension sind in beiden Fällen gleich schlecht.

Erbe kann man über ein Testament regeln, ein Testament lässt sich allerdings jederzeit und ohne Wissen des anderen ändern, zudem ist ein eventueller Pflichtteil der anderen Erben höher. Die Gattin erbt. Bei einer Scheidung ist es aber wurscht, die Ex kriegt auch da nix.

Die Witwenpension ist etwas was sich nicht bei einer LG regeln lässt. Da fällt man drum um.

Nicht verheiratet sein muss man sich leisten können - allerdings ist auch eine Ehe nicht der Weisheit letzter Schluss, bei einer Scheidung gibt's auch kein Erbe, keine höhere Pension o. ä. und Unterhalt meist auch nur sehr begrenzt.

LG
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(#23) [Permalink]
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Benutzerbild von sonnengelb
sonnengelb
 
Geschrieben mittels Parents & more Mobile App
19.05.2017, 15:15

PS bei einer langjährigen "Hausfrauenehe" gibt es auch Unterhalt nach der Scheidung. Bei einer Freundin haben über 10 Jahre Ehe dafür allerdings nicht gereicht. Die Entscheidung, dass sie reine Hausfrau und Mutter wird haben zu Beginn beide gemeinsam getroffen. Die Konsequenzen daraus hat sie jetzt allerdings alleine zu tragen.
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(#24) [Permalink]
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Benutzerbild von Sommar
Sommar
 
19.05.2017, 15:30

Zitat:
Zitat von Eusebius Beitrag anzeigen
Der Pflichtteil lässt sich mit einem wechselbezüglichen Erbvertrag wunderbar emulieren: es ist die Steuerklasse an der man scheitert (V = Fremde, statt I = nahe Verwandte).
Das einzige, was sich nach meinen Recherchen nicht für Lebensgefährten anderweitig regeln lässt, ist die Witwen/Witwerpension. Den Rest kann man (allerdings meist mit kleinen Einschränkungen) kompensieren.
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Dieser Beitrag von Sommar gefällt: inkale
(#25) [Permalink]
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Benutzerbild von sonnengelb
sonnengelb
 
Geschrieben mittels Parents & more Mobile App
19.05.2017, 15:47

Zitat:
Zitat von Eusebius Beitrag anzeigen
Zitat:
Zitat von Odin Beitrag anzeigen
Und wie untermauerst du diese These im Bezug aufs Erbschaftsrecht??? VON WEGEN PFLICHTTEIL und so...
Der Pflichtteil lässt sich mit einem wechselbezüglichen Erbvertrag wunderbar emulieren: es ist die Steuerklasse an der man scheitert (V = Fremde, statt I = nahe Verwandte).
Klingt irgendwie nach Deutschland - oder?
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(#26) [Permalink]
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Benutzerbild von Eusebius
Eusebius
 
19.05.2017, 15:57

Zitat:
Zitat von sonnengelb Beitrag anzeigen
Klingt irgendwie nach Deutschland - oder?
Nein, eigentlich nicht. Aber ich gebe zu, der Entfall der Erbschaftssteuer seit 2008 war mir kurzzeitig entfallen :-)
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(#27) [Permalink]
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inkale
 
19.05.2017, 19:56

Zitat:
Zitat von nina64 Beitrag anzeigen
Nein, nein, und nochmals NEIN!!!
Wenn man das Darlehen des Partners tilgt wird man nicht automatisch Eigentümer seines Hälfteanteils!
Das habe ich auch nicht behauptet.
Liest du bitte nochmals meinen Beitrag auf den du geantwortet hast?
Bevor man den Kredit bedient, zahlt man den Partner mittels Kredit aus. Dann ist es mein Kredit und nicht der des Partners.

Und dass eine Bank nicht auch eine Eigentumshälfte finanzieren würde, wäre mir neu.
Das Risiko ist halt, dass die Bank sich das Veräußerungsrecht für diese Hälfte einräumt. Aber da gibt es nichts, das man vorher nicht vertraglich regeln könnte. Ohne heiraten zu müssen. Und darum ging es. Nicht welche minimalen Vorteile und Nachteile eine Heirat haben könnte sonder inwiefern eine Heirat ein Vorteil für den Kauf einer gemeinsamen Eigentumswohnung wäre. Und die Antwort darauf ist: keine.
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(#28) [Permalink]
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Benutzerbild von sonnengelb
sonnengelb
 
Geschrieben mittels Parents & more Mobile App
19.05.2017, 20:42

Ich denke mit "auszahlen" ist ganz einfach der Kauf der zweiten Hälfte inklusive Kaufvertrag vom (Ex) Partner gemeint. Auch ich hab die Formulierung schon verwendet.

Den gemeinsam unterschriebenen Kredit alleine bedienen ist was anderes, hatten wir in beide Richtungen auch schon, und ändert an den Eigetumsverhältnissen natürlich genau gar nix.

LG
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Dieser Beitrag von sonnengelb gefällt: inkale
(#29) [Permalink]
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Benutzerbild von sonnengelb
sonnengelb
 
Geschrieben mittels Parents & more Mobile App
19.05.2017, 20:57

PS einen ganz kleinen Vorteil hat die Ehe beim Trennungs- oder Scheidungsfall schon: man kann sich bei einem "dringendem Wohnbedürfnis" die Wohnung per Gericht zuweisen lassen (da können die Kinder eine wesentliche Rolle spielen). Ändert aber nix daran, dass auch hier ausbezahlt werden muss, und das muss man sich aber leisten können....
Bei einer Lebensgemeinschaft gibt es das in der Form nicht. Da kann man trefflich streiten - auch vor Gericht und zur Freude des Geldbörsls der Anwälte.

Beide Fälle sind sicher nicht ideal.

LG
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(#30) [Permalink]
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inkale
 
19.05.2017, 21:01

Zitat:
Zitat von sonnengelb Beitrag anzeigen
PS einen ganz kleinen Vorteil hat die Ehe beim Trennungs- oder Scheidungsfall schon: man kann sich bei einem "dringendem Wohnbedürfnis" die Wohnung per Gericht zuweisen lassen (da können die Kinder eine wesentliche Rolle spielen).
Stimmt.
Allerdings kann man diesen Punkt seit der letzten Familienrechtsreform vertraglich - vor der Eheschließung - ausschließen.
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(#31) [Permalink]
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Benutzerbild von nina64
nina64
 
19.05.2017, 21:37

Zitat:
Zitat von inkale Beitrag anzeigen
Das habe ich auch nicht behauptet.
Liest du bitte nochmals meinen Beitrag auf den du geantwortet hast?
Bevor man den Kredit bedient, zahlt man den Partner mittels Kredit aus. Dann ist es mein Kredit und nicht der des Partners.
Im schlimmsten aller schlimmen Fälle setzt sich der Partner mal eine Zeit lang ab, und währenddessen darf Frau die Kreditraten bedienen um einer Zwangsversteigerung zu entgehen, während der liebe Partner immer noch Hälteeigentümer bleibt - ich hab das schon hinter mir!!!!!


Zitat:
Und dass eine Bank nicht auch eine Eigentumshälfte finanzieren würde, wäre mir neu.
Natürlich finanziert die Bank durchaus die Hälfte der Eigentumswohnung.
Mangels Parifizierungsmöglichkeit an Hälfteanteilen verbüchert die Bank das Darlehen allerdings im Grundbuch (C-Blattt) der gesamten Wohnung.
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(#32) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von vitality
vitality
 
07.06.2017, 07:41

vielen herzlichen Tag fuer eure postings!!!
ich fuehle mich nun nicht mehr ganz so blank wie zuvor, und somit besser geruestet fuer das Gespraech mit dem notar!


lg,
v.
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