Wie schlimm sind Milch, Gluten und Konsorten wirklich - Seite 2 - Parents.at | Das Elternforum
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Benutzerbild von snoopie
snoopie
 
13.09.2017, 09:37

Zitat:
Zitat von blondieee Beitrag anzeigen
Bitte einfach austesten!

Ich habe die irrsinnigsten Probleme mit Mehl, Milch und Zucker. bin auch sehr (bis sogar zuviel) informiert.

das habe ich 2 ganze jahre gemacht, und weisst was rausgekommen ist: ich vertrage nur die lebensmittel ned die ich schon mein ganzes leben nicht ausstehen konnte. da krieg ich dann diverse zustände



wegen der unglaublichen fähigkeit dieses arztes: ich halte ihn persönlich für einen ziemlichen lifestyle schnösel. wenns nach ihm ginge würde er auch meine ganze einstellung die seit jahren super passt (werte und befindensmässig) über den haufen schmeissen wollen. im gegensatz soll ich aber irgendwelche nahrungsergänzungsmittel nehmen (natürlich nur von einer bestimmten marke) und die herstellerfirma vom thyroxin wechseln....
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(#22) [Permalink]
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Benutzerbild von mcw
mcw
 
13.09.2017, 09:44

Zitat:
Zitat von snoopie Beitrag anzeigen
das habe ich 2 ganze jahre gemacht, und weisst was rausgekommen ist: ich vertrage nur die lebensmittel ned die ich schon mein ganzes leben nicht ausstehen konnte. da krieg ich dann diverse zustände



wegen der unglaublichen fähigkeit dieses arztes: ich halte ihn persönlich für einen ziemlichen lifestyle schnösel. wenns nach ihm ginge würde er auch meine ganze einstellung die seit jahren super passt (werte und befindensmässig) über den haufen schmeissen wollen. im gegensatz soll ich aber irgendwelche nahrungsergänzungsmittel nehmen (natürlich nur von einer bestimmten marke) und die herstellerfirma vom thyroxin wechseln....
Naja, man sollte vor allem mal einen Arzt finden, bei dem man sich gut aufgehoben fühlt, gerade wenn es um kniffligere Probleme und längerfristige Behandlung geht. Dein Posting klingt für mich nicht wirklich danach und irgendwie vor allem, als würdest du nach der Bestätigung deiner negativen Haltung ihm gegenüber hier suchen.

Warum schaust du dich nicht lieber nach jemandem um, bei dem du dich besser fühlst und wo du vertrauen kannst in guten Händen zu sein? Das erachte ich für zielführender und definitiv den wichtigsten Punkt.
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Dieser Beitrag von mcw gefällt 4 Usern: Antares2010, Bussibaer, Pezi, Seifenblase
(#23) [Permalink]
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Benutzerbild von snoopie
snoopie
 
13.09.2017, 09:46

Zitat:
Zitat von mcw Beitrag anzeigen
Naja, man sollte vor allem mal einen Arzt finden, bei dem man sich gut aufgehoben fühlt, gerade wenn es um kniffligere Probleme und längerfristige Behandlung geht. Dein Posting klingt für mich nicht wirklich danach und irgendwie vor allem, als würdest du nach der Bestätigung deiner negativen Haltung ihm gegenüber hier suchen.

Warum schaust du dich nicht lieber nach jemandem um, bei dem du dich besser fühlst und wo du vertrauen kannst in guten Händen zu sein? Das erachte ich für zielführender und definitiv den wichtigsten Punkt.
ich war deswegen dort weil er mir von meinen wiener freundinnen so sehr ans herz gelegt wurde. ich glaub beim nächsten termin geh ich wieder dort hin wos seit jahren passt
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(#24) [Permalink]
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Benutzerbild von mcw
mcw
 
13.09.2017, 09:47

Zitat:
Zitat von snoopie Beitrag anzeigen
ich war deswegen dort weil er mir von meinen wiener freundinnen so sehr ans herz gelegt wurde. ich glaub beim nächsten termin geh ich wieder dort hin wos seit jahren passt
Ahso, okay, das ist sicherlich die beste Idee.
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(#25) [Permalink]
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sandrine2701
 
13.09.2017, 09:56

ich verzichte weitgehend auf Kuhmilchprodukte da ich ohne keine Regelschmerzen mehr habe. Bei Käse kann ich allerdings nicht Nein sagen
Ich verwende auch vorwiegend Dinkel da es mir zb bei den Nudeln besser schmeckt.

Aber wenn man alles verträgt seh ich keinen Grund etwas vollständig zu meiden.
Die Dosis macht das Gift und mM ist da viel Geldmacherei dahinter...
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(#26) [Permalink]
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Benutzerbild von TiniMarini
TiniMarini
 
13.09.2017, 14:54

Zitat:
Zitat von Seifenblase Beitrag anzeigen
Ich verstehe den Gedankengang gut, allerdings geht's bei der Schilddrüse nicht um die Zöliakie. Wenn also Probleme bei der SD bestehen, dann ist gut dokumentiert, dass man mit Ernährung viel machen kann, gilt besonders für Hashimoto, aber auch andere SD Probleme. Wenn der Arzt der TE diesen Rat gibt, dann ja weil er etwas diagnostiziert hat und weil er der Meinung ist, dass der Zusammenhang besteht und eine Ernährungsumstellung helfen kann.
Nein, das ist einfach falsch!!!! Es gibt derzeit nur sehr wenige wissenschaftliche Erkenntnisse zur Beeinflussung von autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen durch die Ernährung. Man weiß z.B., dass Selen in hohen Dosen zu Beginn den Fortschritt der Hashimoto Thyreoditis beeinflussen kann. Dass eine vegane Rohkost den Verlauf der Krankheit beeinflussen kann, darauf gibt es noch nicht einmal dezente Hinweise oder auch nur Vermutungen.

Du kennst diesen Arzt nicht einmal und hast auch nicht besonders viel Ahnung von Ernährungstherapie, meinst hier aber, seine Gedankengänge und Hintergründe so gut zu verstehen, dass du ohne weiteres sagen kannst, dass er 100%ig recht hat. Großartig....
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(#27) [Permalink]
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Mila43-50
 
13.09.2017, 15:52

In der Zeit wo ich PCO , Endometriose, Haarausfall, Lebensmittelunverträglichkeit hatte , habe ich auch Schilddrüseunterfunktion gehabt (8 Jahre habe ich Thyrex genomen). Durch Ernährung und Bewegung ist alles WEG seid 10 Jahren.
Nicht gesunde Ernährung ist Religion geworden aber der Wisenschaftlicher Wahsin.
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(#28) [Permalink]
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Mila43-50
 
13.09.2017, 22:49

Zitat:
Zitat von Mila43-50 Beitrag anzeigen
In der Zeit wo ich PCO , Endometriose, Haarausfall, Lebensmittelunverträglichkeit hatte , habe ich auch Schilddrüseunterfunktion gehabt (8 Jahre habe ich Thyrex genomen). Durch Ernährung und Bewegung ist alles WEG seid 10 Jahren.
Nicht gesunde Ernährung ist Religion geworden aber der Wisenschaftlicher Wahsin.

Ich habe geschrieben ,dass Essen kann Medizin aber auch Gift sein. Meine persönliche Erfahrung.
Für meine oben gennanten Erkrankungen war schuld schwaches Nierenmeridian, schwaches Milzmeridian, schw. Lebermer. und Blutstagnation.
Ich habe brav mein Behandlungsplan gemacht, meine Krankheiten haben sich nach und nach verabschiedet, ich habe auch ein Kind bekommen, alles war OK. Obwohl ich schon gesund war habe ich weiter nach meinen Plan gegessen, nicht so streng aber doch.Ein Jahr nach der Geburt habe ich ersten mal im meinem Leben Nebenhölenentzündung bekommen , nach AB hat sich mein Zustand gebessert aber ich hate immer Schleim im Hals, oft Halsentzündungen und genau ein Jahr später wieder Nebenhölenentz. Wieder AB , grosse Probleme weg aber Probleme mit dem Hals sind geblieben. Ich bin 3 Jahre von Arzt zu Arzt gelaufen und keiner konnte mit helfen ( HNO; Magenspiegelung, TCM).
Eines tages bin ich auf die Idee gekommen mir den Lungenmeridian in meinem Buch zu anschauen.
Dort habe ich erfahren , dass meine Ernährung für die Halsprobleme falch ist. Ich habe die Ernährung umgestelt und in 2 Wochen waren meine Probleme mit dem Hals weg.
Letzte 4 Jahre habe ich keine Verkühlung oder Gripalen Infekt gehabt.
Das ist nur ein Beispiel was Ernährung alles kann.
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(#29) [Permalink]
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marmor
 
14.09.2017, 11:16

Ich sehe Kohlenhydrate (Zucker, Getreide) als "schlimmeres Übel" als tierische Produkte. Zucker hat für mich keine Nährwerte außer Kalorien. Fleisch, Milch, Käse haben auch noch andere Nährwerte die der Körper braucht.

Bei einem Erdbeerjoghurt sehe ich nur den Zucker als Problem. Ja, wenn natürliche Aromen drinnen sind, könnten diese aus Holzsägespänen gewonnen werden. Und ein paar andere "grausamkeiten" gibt es sicherlich auch noch.
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Benutzerbild von Amber
Amber
 
14.09.2017, 13:10

Zitat:
Zitat von snoopie Beitrag anzeigen
Ich sitz grad mit einem Erdbeerjoghurt (weil ich mega Heisshunger drauf hatte) da und der "Ernährungsempfehlung" meines SD Arztes.
Dr. R.?

Ich kann deine Bedenken und Überlegungen total gut nachvollziehen. Habe selber auch Hashimoto und noch ein paar Sachen drumherum und schaue und lese auch schon jahrelang viel in diese Richtung. Aber mittlerweile wird der Ernährungswahn(sinn) selbst mir schon zu viel und so viel wie die Leute aktuell gluten- und laktosefrei kaufen, so viele Unverträglichkeiten kann es gar nicht geben. Vielleicht lehne ich mich da jetzt weit aus dem Fenster, aber ich denke, dass da viel Modetrend dabei ist und auch ein enormer Wirtschaftssektor dahintersteckt. Mit der Angst um die Gesundheit bzw der Hoffnung, derselben was Gutes zu tun, lockert sich schnell das Geldbörserl.

Vor einigen Wochen habe ich zum Thema Gluten einen recht interessanten Artikel gelesen:
http://www.deutschlandfunk.de/weizen...icle_id=379792

Der ORF hat ja aktuell das Schwerpunktthema "Aus dem Bauch". Gestern ging es bei Stöckl live u.a. um diese ganzen Allergietests und Unverträglichkeiten, die scheinbar gerade so boomen. Fand ich auch sehr interessant! Vielleicht magst ja nachschauen:

Gesundheit beginnt im Darm: ?Stöckl live? im Zeichen der ?bewusst gesund?-Initiative ?Aus dem Bauch? - tv.ORF.at Gesundheit beginnt im Darm: ?Stöckl live? im Zeichen der ?bewusst gesund?-Initiative ?Aus dem Bauch? - tv.ORF.at (Link zu orf.at)
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(#31) [Permalink]
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crazycatlady
 
14.09.2017, 15:06

Ich habe eine Autoimmunerkrankung (Kollagenose) und ich halte mich nach einem schweren Schub seit nunmehr über einem Jahr an eine "entzündungshemmende Diät" - vollkommen glutenfrei, milcheiweißfrei, wenig Zucker, wenig Stärke, viel Gemüse und Omega 3, etwas Fleisch, fast ausschließlich selbst gekocht. Ich vertrage auch keine Hefe und kein Eiklar.

Es geht mir viel besser damit (als Nebeneffekt ist meine Haut ist so schön wie noch nie), wobei dazu auch regelmäßiger Schlaf und Stressreduktion gehören. Als wichtig empfinde ich bei der Ernährungsweise va. die Hintanhaltung extremer Blutzucker/Insulin-Schwankungen, da diese über Cortisol reguliert werden, welches auch für das Immunsystem/Entzündungshemmung eine große Rolle spielt.

Ich habe viel darüber gelesen, dass Autoimmunerkrankungen mit leaky gut und adrenal fatigue assoziiert sind; bei mir trifft wohl beides zu. Ich habe schon viele Jahre lang Verdauungsprobleme, lange unbemerkte chronische (Gallenblasen-)Entzündung, Glutenantikörper in Blut und Darmbiopsie, und habe viel zu geringe Cortisol/DHEA-Werte. Was zuerst da war, also die Frage nach wechselseitiger Ursache/Wirkung, und inwieweit diese Theorien wissenschaftlich erforscht ist, weiß ich nicht.

Bitte ich bin medizinischer Laie und möchte damit nicht behaupten, dass es bei jedem so ist, aber ich denke, dass man sehr oft mit der richtigen Ernährung zur Verbesserung seines Gesundheitszustandes beitragen kann; was jeweils richtig ist, ist sehr individuell und lässt sich sicher nicht pauschal sagen. Auf gut Glück Gluten weglassen, nur Rohkost oder nur vegan essen, können mE durch Einseitigkeit oft mehr schaden als nützen.

Bücher, die mir bei der Orientierung in dem "Dschungel" teils widersprüchlicher Informationen geholfen haben:
Sven Böttcher (hat MS) - Diagnose unheilbar, Therapie selbstbestimmt
Susan Blum (hat Hashimoto) - Autoimmunerkrankungen

gestern entdeckt:
Darmflora-kann-Multiple-Sklerose-ausloesen Darmflora-kann-Multiple-Sklerose-ausloesen (Link zu derstandard.at)

Gerne mehr per PN.
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Dieser Beitrag von crazycatlady gefällt 3 Usern: marmor, maruscha, Mila43-50
(#32) [Permalink]
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Mummy36
 
14.09.2017, 15:40

Ich für mich fand die gestrige Stöckl Sendung sehr seicht ...
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(#33) [Permalink]
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Benutzerbild von Amber
Amber
 
14.09.2017, 16:03

Zitat:
Zitat von Mummy36 Beitrag anzeigen
Ich für mich fand die gestrige Stöckl Sendung sehr seicht ...
Naja, ist halt auf Mainstream ausgerichtet.
Was ich am interessantesten fand, das waren die unterschiedlichen Ergebnisse dieser Unverträglichkeitstests. Das relativiert für mich die Aussagekraft derselben schon deutlich...
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(#34) [Permalink]
Alt
BLS
 
15.09.2017, 10:48

Zitat:
Zitat von crazycatlady Beitrag anzeigen
Ich habe eine Autoimmunerkrankung (Kollagenose) und ich halte mich nach einem schweren Schub seit nunmehr über einem Jahr an eine "entzündungshemmende Diät" - vollkommen glutenfrei, milcheiweißfrei, wenig Zucker, wenig Stärke, viel Gemüse und Omega 3, etwas Fleisch, fast ausschließlich selbst gekocht. Ich vertrage auch keine Hefe und kein Eiklar.

Es geht mir viel besser damit (als Nebeneffekt ist meine Haut ist so schön wie noch nie), wobei dazu auch regelmäßiger Schlaf und Stressreduktion gehören. Als wichtig empfinde ich bei der Ernährungsweise va. die Hintanhaltung extremer Blutzucker/Insulin-Schwankungen, da diese über Cortisol reguliert werden, welches auch für das Immunsystem/Entzündungshemmung eine große Rolle spielt.

Ich habe viel darüber gelesen, dass Autoimmunerkrankungen mit leaky gut und adrenal fatigue assoziiert sind; bei mir trifft wohl beides zu. Ich habe schon viele Jahre lang Verdauungsprobleme, lange unbemerkte chronische (Gallenblasen-)Entzündung, Glutenantikörper in Blut und Darmbiopsie, und habe viel zu geringe Cortisol/DHEA-Werte. Was zuerst da war, also die Frage nach wechselseitiger Ursache/Wirkung, und inwieweit diese Theorien wissenschaftlich erforscht ist, weiß ich nicht.

Bitte ich bin medizinischer Laie und möchte damit nicht behaupten, dass es bei jedem so ist, aber ich denke, dass man sehr oft mit der richtigen Ernährung zur Verbesserung seines Gesundheitszustandes beitragen kann; was jeweils richtig ist, ist sehr individuell und lässt sich sicher nicht pauschal sagen. Auf gut Glück Gluten weglassen, nur Rohkost oder nur vegan essen, können mE durch Einseitigkeit oft mehr schaden als nützen.

Bücher, die mir bei der Orientierung in dem "Dschungel" teils widersprüchlicher Informationen geholfen haben:
Sven Böttcher (hat MS) - Diagnose unheilbar, Therapie selbstbestimmt
Susan Blum (hat Hashimoto) - Autoimmunerkrankungen

gestern entdeckt:
http://derstandard.at/2000063939524/...rose-ausloesen

Gerne mehr per PN.
Ich lese zur Zeit das Buch https://www.amazon.de/Dr-Libby%C2%B4...hsel-geheimnis von Dr. Libby Weaver (sie hat mehrere Bücher geschrieben) und sie erläutert darin die Vorgänge, die du beschreibst.

Bitte nicht vom Titel beirren lassen, ist auch für Frauen, die nicht abnehmen wollen (aber andere Baustellen haben) interessant.
Zeitgleich lese ich von Prof Michalsen das Buch https://www.amazon.de/Heilen-mit-Kra...raft+der+natur

Viele Fakten, die in Libby Weavers Buch beschrieben sind, werden von Michalsen wieder erwähnt.
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(#35) [Permalink]
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Mummy36
 
15.09.2017, 11:02

Zitat:
Zitat von Amber Beitrag anzeigen
Naja, ist halt auf Mainstream ausgerichtet.
Was ich am interessantesten fand, das waren die unterschiedlichen Ergebnisse dieser Unverträglichkeitstests. Das relativiert für mich die Aussagekraft derselben schon deutlich...
ja das habe ich auch schon gehört bzw. wollte ich schon solche tests machen lassen und mir wurde abgeraten.
es ist ja zb bei histamin so, dass man gewisse histaminhältige lebensmittel verträg oder vertragen kann und erst wenn der histamin-level zu hoch ist eben nicht mehr (quasi "ein tropfen und das fass geht über"...)
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(#36) [Permalink]
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Leamama3
 
15.09.2017, 17:38

Zitat:
Zitat von TiniMarini Beitrag anzeigen
Nein, das ist einfach falsch!!!! Es gibt derzeit nur sehr wenige wissenschaftliche Erkenntnisse zur Beeinflussung von autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen durch die Ernährung. Man weiß z.B., dass Selen in hohen Dosen zu Beginn den Fortschritt der Hashimoto Thyreoditis beeinflussen kann. Dass eine vegane Rohkost den Verlauf der Krankheit beeinflussen kann, darauf gibt es noch nicht einmal dezente Hinweise oder auch nur Vermutungen.

Du kennst diesen Arzt nicht einmal und hast auch nicht besonders viel Ahnung von Ernährungstherapie, meinst hier aber, seine Gedankengänge und Hintergründe so gut zu verstehen, dass du ohne weiteres sagen kannst, dass er 100%ig recht hat. Großartig....
Ich stimme Seifenblase voll zu. Bei mir hat die Ernährungsumstellung auf glutenfrei total geholfen. Und ich kenne mittlerweile einige Personen die mit dieser Ernährungsumstellung Hashimoto, SD-Probleme, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und sogar MS in den Griff bekommen haben. Hormone schlucken bei SD-Problemen behandelt nur die Symptome, nicht die Ursache. Ich habe jahrelang SD-Hormone geschluckt und die Werte sind trotzdem laufend schlechter geworden, jetzt komme ich ganz ohne Hormone aus und die Werte sind bestens, so gut wie nie zuvor. Es ist wichtig die Ursache einer Krankheit zu finden, das macht die Schulmedizin aber im Regelfall nicht, es werden meist nur die Symptome behandelt.
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Benutzerbild von TiniMarini
TiniMarini
 
15.09.2017, 17:50

Zitat:
Zitat von Leamama3 Beitrag anzeigen
Ich stimme Seifenblase voll zu. Bei mir hat die Ernährungsumstellung auf glutenfrei total geholfen. Und ich kenne mittlerweile einige Personen die mit dieser Ernährungsumstellung Hashimoto, SD-Probleme, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und sogar MS in den Griff bekommen haben. Hormone schlucken bei SD-Problemen behandelt nur die Symptome, nicht die Ursache. Ich habe jahrelang SD-Hormone geschluckt und die Werte sind trotzdem laufend schlechter geworden, jetzt komme ich ganz ohne Hormone aus und die Werte sind bestens, so gut wie nie zuvor. Es ist wichtig die Ursache einer Krankheit zu finden, das macht die Schulmedizin aber im Regelfall nicht, es werden meist nur die Symptome behandelt.
Nein, du stimmst Seifenblase nicht zu. Du konntest lediglich feststellen, dass eine glutenfreie Ernährung bei DIR geholfen hat. Seifenblase hingegen unterschreibt die Aussage des Arztes zu 100% (und seine Empfehlungen gehen viel weiter als "nur" glutenfrei), ohne ihn, seine Hintergründe oder den derzeitigen Stand der Wissenschaft zu kennen.

Es stimmt, die Forschung zu den Ursachen für SD-Erkrankungen steckt noch in den Kinderschuhen. Wir verstehen das menschliche Hormonsystem noch viel zu wenig, um wirklich 100%ige Aussagen dazu treffen zu können. Heilbar sind sie jedoch alle nicht (kurzfristiges Durcheinandergeraten wie es z.B. in der SS der Fall sein kann, mal ausgenommen), auch nicht durch glutenfreie Ernährung - Autoimmunerkrankungen schon gar nicht. Es kommt immer mal wieder vor, dass sich bei PatientInnen die Werte kurzfristig verbessern und keine Substitution benötigt wird. Anhaltend ist dieser Effekt allerdings nicht, früher oder später müssen wieder Hormone genommen werden, weil die Krankheit eben nicht heilbar ist.
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Dieser Beitrag von TiniMarini gefällt 2 Usern: Amber, MammaDiDue
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Mila43-50
 
15.09.2017, 19:44

Zitat:
Zitat von TiniMarini Beitrag anzeigen
Nein, du stimmst Seifenblase nicht zu. Du konntest lediglich feststellen, dass eine glutenfreie Ernährung bei DIR geholfen hat. Seifenblase hingegen unterschreibt die Aussage des Arztes zu 100% (und seine Empfehlungen gehen viel weiter als "nur" glutenfrei), ohne ihn, seine Hintergründe oder den derzeitigen Stand der Wissenschaft zu kennen.

Es stimmt, die Forschung zu den Ursachen für SD-Erkrankungen steckt noch in den Kinderschuhen. Wir verstehen das menschliche Hormonsystem noch viel zu wenig, um wirklich 100%ige Aussagen dazu treffen zu können. Heilbar sind sie jedoch alle nicht (kurzfristiges Durcheinandergeraten wie es z.B. in der SS der Fall sein kann, mal ausgenommen), auch nicht durch glutenfreie Ernährung - Autoimmunerkrankungen schon gar nicht. Es kommt immer mal wieder vor, dass sich bei PatientInnen die Werte kurzfristig verbessern und keine Substitution benötigt wird. Anhaltend ist dieser Effekt allerdings nicht, früher oder später müssen wieder Hormone genommen werden, weil die Krankheit eben nicht heilbar ist.
Dein Selbstbewustsein mächte ich haben aber dein .. nicht.
Ich bin seid 15 jahren ohne PCO und Endometriose - nicht heibare Krankheiten. Seid 9 Jahren nehme ich kein Thyrex und meine Werte sind im dulkengrünen Bereich, meine Verdaung ist OK. Wie lang muss ich deiner meinung nach noch Beschwerden frei sein , dass du mich als geheilt bezeichnest?
Untersuchungen für die oben gennanten Krankheiten wird es nicht geben , weil das währe für Pharmaindustrie Verlustgescheft. Jeder muss für sich entscheiden ob er gesund seien will oder ob er lebenslang unwirksame Medikamente nehmen will und mit dem Risiko leben , dass er erhöhte Risiko hat auf gewisse Krankheiten zu erkranken hat oder er erkrankt auf die Nebenwirkungen der Medikamente.
Informationen über die Wirkung der Ernährun bei Krankheiten gibt es genug.
Mein Begleiter ist das Buch Selbstheilung durch Ernährung von Dawerik Leggett.
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(#39) [Permalink]
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Antares2010
 
16.09.2017, 01:42

Ich bin mir sicher, dass das mehr als individuell ist und Empfehlungen für alle pure Scharlatanerie sind.

Wenn ich jetzt von mir selber ausgehe, fühlt sich mein Körper am wohlsten wenn er viel Getreide und Pseudogetreide (aber wenig "Industrieweizen"), viele Milchprodukte, Obst und Gemüse bekommt. Scheitert halt leider oft an der fehlenden Zeit zu kochen und am mangelnden Angebot unterwegs.

Meine diffusen Allergien sind praktisch nicht mehr vorhanden seit ich konsequent auf Schweinefleisch verzichte (glaub seit 2007), seit ich allgemein kein Fleisch mehr esse (2015) ist meine Haut schöner und ich fühle mich viel seltener grundlos schlapp.
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(#40) [Permalink]
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Benutzerbild von theater
theater
 
16.09.2017, 09:38

Zitat:
Zitat von TiniMarini Beitrag anzeigen
Nein, das ist einfach falsch!!!! Es gibt derzeit nur sehr wenige wissenschaftliche Erkenntnisse zur Beeinflussung von autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen durch die Ernährung. Man weiß z.B., dass Selen in hohen Dosen zu Beginn den Fortschritt der Hashimoto Thyreoditis beeinflussen kann. Dass eine vegane Rohkost den Verlauf der Krankheit beeinflussen kann, darauf gibt es noch nicht einmal dezente Hinweise oder auch nur Vermutungen.
Mir gefällt der Ansatz von Seifenblase, Leamama3 und Mila43-50 (und anderen hier): Sie haben herumprobiert, experimentiert und schlussendlich das gefunden, was ihnen gut tut.

Ihnen geht es jetzt gut, egal, ob es derzeit, in 20 Jahren oder auch nie wissenschaftlich untermauert und bewiesen ist. Und wenn durch ihre Tipps andere ähnliches ausprobieren und es zu einer Besserung ihrer Beschwerden kommt, dann ist das doch eine feine Sache.

Unsere Heilpflanzen wurden bereits vor hunderten von Jahren eingesetzt. Es gab damals keine Mikroskope, keine Chromatographie oder andere Verfahren, um zu erkunden, warum, wieso und ob überhaupt statistisch signifikant eine Wirkung belegbar ist. Man hat Erfahrung gesammelt und diese weitergegeben.
Warum sollte man auf Heilung oder zumindest Linderung verzichten, nur weil (noch) keine Beweise vorhanden sind?

Ich persönlich finde es wichtig, dass man sich informiert, was man ernährungsmäßig tun könnte und dann schaut, ob das für einen passt und hilft, nicht mehr und nicht weniger.
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