Interessieren sich Frauen nicht für Geldangelegenheiten? - Seite 4 - Parents.at | Das Elternforum
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Minerva
 
20.11.2017, 07:09

Zitat:
Zitat von Obsidian Beitrag anzeigen
Leider ist es nachweislich so, dass nur Kriege zu einer Umverteilung führen.
Nur weil man einen anderen Weg noch nicht ernsthaft eingeschlagen hat, bedeutet das nicht, dass es ihn nicht gibt.
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(#62) [Permalink]
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Obsidian
 
20.11.2017, 13:04

Zitat:
Zitat von Minerva Beitrag anzeigen
Nur weil man einen anderen Weg noch nicht ernsthaft eingeschlagen hat, bedeutet das nicht, dass es ihn nicht gibt.
Ich gebe nur die wissenschaftliche Fachmeinung wieder. Welchen anderen Weg siehst du noch?
Lieber-Mindestsicherungsbezieher-als-Pharao-im-alten-Aegypten Lieber-Mindestsicherungsbezieher-als-Pharao-im-alten-Aegypten (Link zu derstandard.at)

Ein wichtiger Satz darin lautet:
Historisch gesehen geht Stabilität in der Regel mit sich erhöhender Ungleichheit einher.
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(#63) [Permalink]
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Benutzerbild von Minerva
Minerva
 
20.11.2017, 13:35

Zitat:
Zitat von Obsidian Beitrag anzeigen
Ich gebe nur die wissenschaftliche Fachmeinung wieder. Welchen anderen Weg siehst du noch?
http://derstandard.at/2000055151326/...alten-Aegypten

Ein wichtiger Satz darin lautet:
Historisch gesehen geht Stabilität in der Regel mit sich erhöhender Ungleichheit einher.
Ich denke, dass wir kurz nach dem Zweiten Weltkrieg auf einem guten Weg waren, die skandinavischen Länder sind heute noch da: hohe Besteuerung entsprechend dem Einkommen, um für eine faire Umverteilung zu sorgen.

Denn selbst wer viel verdient und viele Steuern zahlt, hat hinterher immer noch ein sattes Einkommen. Die Leute, mit den hohen Einkommen, vergessen gern, dass sie dieses Einkommen in aller Regel nicht vollkommen selbstständig erwirtschaften. Warum soll ein Wirtschaftsmanager durch eine hohe Steuerlast nicht daran beteiligt werden, dass die Leute, die sein Büro sauber halten, sich von ihrem Gehalt die Miete für eine öffentlich geförderte Wohnung leisten zu können?

Außerdem bin ich sehr dafür, dass bestimmte Versorgungsbereiche in staatlicher Hand bleiben und zum Selbstkostenpreis betrieben werden: Energie- und Krankenversorgung, Altenheime, Post und der Telekommunikationsbereich, Wasserwirtschaft, ÖPNV - all das sollte nicht dem Markt unterworfen sein, weil sich gezeigt hat, dass nur sehr wenige davon profitieren und der Großteil der Menschen in die Röhre schaut.

Mehr Staat sorgt für mehr Gleichverteilung. Unsere Gesellschaft muss aber bereit sein, die ihr zustehenden Leistungen auch konsequent einzufordern.
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(#64) [Permalink]
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Benutzerbild von Berthold
Berthold
 
20.11.2017, 15:35

Zitat:
Zitat von Obsidian Beitrag anzeigen
Im Wertpapierfaden von change00 wurde es mir gerade wieder bewusst. Eine Finanzfrage einer Frau wird nur von 4 Männern kommentiert in einem Forum, dass zu mehr als 95% aus Frauen besteht.
Woran liegt das?
Interessieren sich Frauen nicht für Geldangelegenheiten abseits des Sparbuchs?
Ist die Einstellung "Über Geld spricht man gar nicht" bei Frauen stärker ausgeprägt?
Oder ganz etwas anderes?
Dann bin ich eine Frau.

Ehrlich, mir ist es am liebsten, ich habe Geld (= ein ausreichendes Einkommen), muss mich aber so wenig wie möglich drum kümmern. Das ist nicht grad effizient, ist mir bewusst. Aber für Geldanlagen fehlt mir sowieso das Kapital, also ist es Zeitverschwendung mich damit zu beschäftigen. Mir reicht wenn am Ende des Geldes nicht allzu viel Monat übrig ist.

Ich kenne übrigens zumindest eine Frau, die mit Geld sehr viel besser und interessierter umgeht als ich.
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(#65) [Permalink]
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Berthold
 
20.11.2017, 15:55

Zitat:
Zitat von Chania Beitrag anzeigen
Mir fehlt das Geld, das Wissen und das Vertrauen in div. Berater.

Mein Mann hat einmal einen Betrag in Fonds investiert und war dann nur unrund. Er hat dem Ganzen nicht getraut, wollte ihm die Zeit nicht geben, die der Berater empfohlen hat. Und so hat er das alles vor der Zeit wieder aufgelöst.

Seitdem gab es keinen neuen Versuch.

Lg
Chania
Das mit den "Beratern" ist auch so eine Sache.
Ich hatte mal etwas Geld - für mich viel, für die meisten hier wohl nicht. Das hab ich über so einen Berater angelegt ... zum Teil (zum Glück nicht alles) in fondsgebundene Lebensversicherungen. Später hab ich dann rausgekriegt, dass die einen Dreck wert sind, ungefähr so wie seine Versprechungen (ich könnte Geld rausnehmen, wenn ich was brauchte usw). Die Krise 2008 dürfte der Anlage den Rest gegeben haben, weil die Fonds in den Keller rasselten.
Naja, vielleicht haben meine Kinder noch was davon, wenn ich abkratze. Soll ja eine Lebensversicherung sein.

Später bin ich dann vorsichtiger geworden, als solche sog. Berater wie die Schwammerl aus dem Boden schossen. Zum einen hatte ich dann eh kein Geld zum Anlagen mehr, zum zweiten kannte ich die Sprüche dann schon. Und wenn mir ein Arbeitskollege oder Feuerwehrkamerad, der grad ein paar Wochenendseminare absolviert hatte, mit dem Standardspruch kam, den ich schon mitsprechen konnte, dann hatte ich darauf die freundliche aber bestimmte Antwort parat. Beim ersten Mal leider nicht - naja, man lernt aus seinen Fehlern.

Geändert von Berthold (20.11.2017 um 16:22 Uhr)
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(#66) [Permalink]
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gerda23
 
22.11.2017, 10:27

Weil es so zum Thema passt....
Ich war heute auf einer Bank und wisst ihr was mir aufgefallen ist?
Das dort nur Frauen gearbeitet haben.....
Bei der Infotafel über die Mitarbeiter waren nur Frauen drauf.....
Ich kenne auch nur wenige Männer die im Bankbereich arbeiten, wenn dann eher gleich auf der Führungsebene aber die Banken an und für sich sind für mich sehr weiblich....
Das widerlegt also die Annahme, dass Frauen sich nicht für Geldangelegenheiten interessieren. (für mich zumindest)
Ich glaube Frauen reden vielleicht nicht so viel darüber wie Männer und behandeln das Thema diskreter.
Das könnte eine Begründung dafür sein, warum sich kaum Frauen melden, wenn es um Geldthemen geht.

PS: Ich spreche über Gelddinge ehrlich gesagt auch lieber persönlich mit Menschen, übrigens meistens mit Frauen (ist mir aber erst heute aufgefallen, da ich das Thema so noch nie gesehen habe).
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(#67) [Permalink]
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Mummy36
 
22.11.2017, 10:54

Aber die Finanzierungen anlagegeschäfte etc macht man dann meist mit den Männern ;-) (bei uns so)
Die Damen sind am Schalter, aber Bei uns zb auch Männer dabei
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(#68) [Permalink]
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Benutzerbild von Alex3
Alex3
 
24.11.2017, 09:56

Zitat:
Zitat von Minerva Beitrag anzeigen
Ich denke, dass wir kurz nach dem Zweiten Weltkrieg auf einem guten Weg waren, die skandinavischen Länder sind heute noch da: hohe Besteuerung entsprechend dem Einkommen, um für eine faire Umverteilung zu sorgen.

Denn selbst wer viel verdient und viele Steuern zahlt, hat hinterher immer noch ein sattes Einkommen. Die Leute, mit den hohen Einkommen, vergessen gern, dass sie dieses Einkommen in aller Regel nicht vollkommen selbstständig erwirtschaften. Warum soll ein Wirtschaftsmanager durch eine hohe Steuerlast nicht daran beteiligt werden, dass die Leute, die sein Büro sauber halten, sich von ihrem Gehalt die Miete für eine öffentlich geförderte Wohnung leisten zu können?

Außerdem bin ich sehr dafür, dass bestimmte Versorgungsbereiche in staatlicher Hand bleiben und zum Selbstkostenpreis betrieben werden: Energie- und Krankenversorgung, Altenheime, Post und der Telekommunikationsbereich, Wasserwirtschaft, ÖPNV - all das sollte nicht dem Markt unterworfen sein, weil sich gezeigt hat, dass nur sehr wenige davon profitieren und der Großteil der Menschen in die Röhre schaut.

Mehr Staat sorgt für mehr Gleichverteilung. Unsere Gesellschaft muss aber bereit sein, die ihr zustehenden Leistungen auch konsequent einzufordern.
Du sitzt einem Irrtum auf: diejenigen mit den höchsten Einkommen tragen definitiv jetzt schon die höchste Steuerlast und das ist auch in Ordnung so, aber wenn die noch zusätzlich geforderten Abzüge dann eine Grenze erreichen, wo der gutverdienende Vielarbeiter (es gibt sicher auch gut verdienende Wenigarbeiter, aber das hilft dem ausgepressten Vielarbeiter nicht weiter ) ernsthaft daran denkt, den Krempel hinzuwerfen, ist ein Innehalten bei den Forderungen schon angebracht.

Und was die schöne Aufbauzeit nach dem Krieg betrifft: da waren alle bescheidener, da gab es nicht den Anspruch aller auf Urlaub, Auto, eigenes Telefon, tägliche Fleischration, ausgelagerte Kinderbetreuung,...

Sogar noch in den 70er Jahren fuhren Maurer noch eine halbe Stunde auf eine Baustelle zurück, wenn ihnen eingefallen ist, dass sie vergessen hatten, die Zementsäcke abzudecken. Jetzt ist Arbeitszeit so teuer und das Material von vergleichsweise geringem Wert, dass allein das Innehalten beim Gedanken an die vergessene Abdeckung die Firma mehr kostet. Heute wirft man das Material halt weg, wenn es nass geworden ist.
Man kann das beklagen, aber das hilft leider nicht...

Alle wollen alles, aber nur wenige können es sich auch leisten, daher sollen diese wenigen alles für alle bereitstellen. Das kann auf Dauer nicht gutgehen, und eine Revolution (Synonym für Bürgerkrieg) macht es nicht besser.
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