wenn die tyrannenkinder erwachsen werden - Seite 6 - Parents.at | Das Elternforum
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Benutzerbild von immerich
immerich
 
17.02.2017, 12:26

Zitat:
Zitat von lucy777 Beitrag anzeigen
ich kann nicht beurteilen, ob und wie sehr W. und L. und andere fachlich fundiert reflektieren oder nicht, bevor sie mit ihren erkenntnissen an die öffentlichkeit gehen.

möglicherweise tun sie das eh - und was übrigbleibt bzw. sie veröffentlichen, ist auch das, wozu und wofür sie stehen.
irrtümer natürlich immer inbegriffen.

letztlich ist das für mich aber nicht entscheidend, entscheidend ist für mich was FÜR MICH verwertbar übrigbleibt am ende der lektüre.
das kann durchaus was anderes sein als für dich oder sonst wen.

es kommt wohl sehr auf die persönliche aktuelle lebenssituation an.
als ganz junge mutter war ich von liedloff und "summerhill" (ich weiß grad nicht, wie der autor dazu heisst) fasziniert und begeistert.

das hat sich im lauf der jahre (mittlerweile jahrzehnte) verändert.
was nicht bedeutet, dass ich die grundaussagen verwerfe, max. relativiere ich sie.

Ich versteh dich eh.
Ich relativiere mittlerweile auch viel - und verstehe auch Aspekte von Ansätzen, die ich vor Jahren als erzkonservativ und schrecklich empfunden habe.

Trotzdem würde ich Eltern, die nach Anregungen suchen und ein Buch lesen (oder einen Vortrag besuchen) wollen, nicht die Tyrannenbücher empfehlen. Weil sie - wenn man nicht allzu mächtig im kritischen Umgang sind - eher verunsichern als stärken und u.U. unreflektierte Machtausübung und Unterdrückung der Bedürfnisse von Kindern rechtfertigen.

Was nicht heisst, dass die beiden keine guten TherapeutInnen oder Coachs sein können!

Ich bin auch nicht eine absolute Juul Anhängerin und z.B. Attachement Parenting kann total ins Absurde umschlagen: aber gerade bei Juul sehe ich schon, dass er Mut macht, dass er Ansätze liefert, hilft Perspektiven zu wechseln...
Auch Remo Largo find ich zum Teil hilfreich...
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Dieser Beitrag von immerich gefällt 2 Usern: Apfelsaft, lucy777
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lucy777
 
17.02.2017, 12:28

Zitat:
Zitat von lucy777 Beitrag anzeigen

es kommt wohl sehr auf die persönliche aktuelle lebenssituation an.
als ganz junge mutter war ich von liedloff und "summerhill" (ich weiß grad nicht, wie der autor dazu heisst) fasziniert und begeistert.

das hat sich im lauf der jahre (mittlerweile jahrzehnte) verändert.
was nicht bedeutet, dass ich die grundaussagen verwerfe, max. relativiere ich sie.
ich zitiere mich selber und möchte das vielleicht ein bisschen erläutern:

ich ging also in die mutterschaft mit dem grundgedanken:
wenn ich mein kind liebevoll und achtsam begleite, dann haben wir eine liebevolle und respektvolle beziehung zueinander, mein kind hat vertrauen zu mir und wir meistern gemeinsam alle herausforderungen.

das lief auch die ersten jahre genau so bei beiden kindern.

bis zur pubertät.
bei einem kind lief es quasi reibungslos weiter auf schiene - beim anderen war nurmehr sand im getriebe.
ein rebellischer, außer rand und band geratener teenager, der alle meine theorien hohnlachend zerpflückte und zerriss und sich völlig anders verhielt als erwartet, und völlig anders als das nur 15 mon. ältere geschwister.

als sich nach jahren die wogen einigermaßen geglättet hatten und wir eine vorsichtige annäherung wagten, war die aussage meines kindes: du hast mich mit deiner toleranz und deinem verständnis und deinem ständigen ausweiten der grenzen heillos überfordert.
(und nein - keins meiner kinder hat w. gelesen - auch frau l. nicht)

nach anfänglicher entrüsteter abwehr meinerseits (wer packt schon die erkenntnis, vor lauter gut meinen falsch - für DIESES kind falsch - gehandelt zu haben, in EINEM brocken), konnte ich dann einiges annehmen, einiges glaube ich braucht dieses "kind" noch als rechtfertigung, weil es auch für es eine harte erkenntnis ist, dass es streckenweise einfach nur pubertät deppert war.

meine zusammenfassung an mein kind damals nach reiflicher überlegung:
kind - aufgrund meiner biografie konnte ich nicht anders handeln, als ich gehandelt habe.
ich entschuldige mich bei dir und ich verzeihe mir.
und ich bin froh, dass du mir vorwirfst, ich wäre zu verständnisvoll, zu tolerant und zu bemüht gewesen.
besser als du müsstest mir vorwerfen, ich hätte dich brutal in deiner entfaltung gehindert.
denn zwischen diesen beiden extremen hätte ich mich wohl bewegt, das goldene mittelmaß war mir unmöglich.

was ich damit sagen will?
für eins meiner kinder sind die erkenntnisse vom w. nicht relavant, beim anderen trifft er ziemlich ins schwarze.

es kommt also immer auf die persönlichkeiten aller "komponenten" an.
kind, eltern und therapeut und problem.
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(#103) [Permalink]
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Benutzerbild von immerich
immerich
 
17.02.2017, 12:33

Zitat:
Zitat von lucy777 Beitrag anzeigen
ich zitiere mich selber und möchte das vielleicht ein bisschen erläutern:

ich ging also in die mutterschaft mit dem grundgedanken:
wenn ich mein kind liebevoll und achtsam begleite, dann haben wir eine liebevolle und respektvolle beziehung zueinander, mein kind hat vertrauen zu mir und wir meistern gemeinsam alle herausforderungen.

das lief auch die ersten jahre genau so bei beiden kindern.

bis zur pubertät.
bei einem kind lief es quasi reibungslos weiter auf schiene - beim anderen war nurmehr sand im getriebe.
ein rebellischer, außer rand und band geratener teenager, der alle meine theorien hohnlachend zerpflückte und zerriss und sich völlig anders verhielt als erwartet, und völlig anders als das nur 15 mon. ältere geschwister.

als sich nach jahren die wogen einigermaßen geglättet hatten und wir eine vorsichtige annäherung wagten, war die aussage meines kindes: du hast mich mit deiner toleranz und deinem verständnis und deinem ständigen ausweiten der grenzen heillos überfordert.
(und nein - keins meiner kinder hat w. gelesen - auch frau l. nicht)

nach anfänglicher entrüsteter abwehr meinerseits (wer packt schon die erkenntnis, vor lauter gut meinen falsch - für DIESES kind falsch - gehandelt zu haben, in EINEM brocken), konnte ich dann einiges annehmen, einiges glaube ich braucht dieses "kind" noch als rechtfertigung, weil es auch für es eine harte erkenntnis ist, dass es streckenweise einfach nur pubertät deppert war.

meine zusammenfassung an mein kind damals nach reiflicher überlegung:
kind - aufgrund meiner biografie konnte ich nicht anders handeln, als ich gehandelt habe.
ich entschuldige mich bei dir und ich verzeihe mir.
und ich bin froh, dass du mir vorwirfst, ich wäre zu verständnisvoll, zu tolerant und zu bemüht gewesen.
besser als du müsstest mir vorwerfen, ich hätte dich brutal in deiner entfaltung gehindert.
denn zwischen diesen beiden extremen hätte ich mich wohl bewegt, das goldene mittelmaß war mir unmöglich.

was ich damit sagen will?
für eins meiner kinder sind die erkenntnisse vom w. nicht relavant, beim anderen trifft er ziemlich ins schwarze.

es kommt also immer auf die persönlichkeiten aller "komponenten" an.
kind, eltern und therapeut und problem.

wenn dein Kind das so argumentieren konnte, hast du ja vieles gar nicht so schlecht gemacht !!!

(danke für die Denkanregungen und die Diskussion...ich muss mich jetzt was anderem widmen...schönes Wochenende....)
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lucy777
 
17.02.2017, 12:35

Zitat:
Zitat von immerich Beitrag anzeigen
wenn dein Kind das so argumentieren konnte, hast du ja vieles gar nicht so schlecht gemacht !!!

(danke für die Denkanregungen und die Diskussion...ich muss mich jetzt was anderem widmen...schönes Wochenende....)
danke - das sage ich mir auch - und das sagte mir meine therapeutin damals auch.

ich wünsch dir ein schönes WE und dank dir auch für den austausch!
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lucy777
 
17.02.2017, 12:39

Zitat:
Zitat von immerich Beitrag anzeigen
Ich versteh dich eh.
Ich relativiere mittlerweile auch viel - und verstehe auch Aspekte von Ansätzen, die ich vor Jahren als erzkonservativ und schrecklich empfunden habe.

Trotzdem würde ich Eltern, die nach Anregungen suchen und ein Buch lesen (oder einen Vortrag besuchen) wollen, nicht die Tyrannenbücher empfehlen. Weil sie - wenn man nicht allzu mächtig im kritischen Umgang sind - eher verunsichern als stärken und u.U. unreflektierte Machtausübung und Unterdrückung der Bedürfnisse von Kindern rechtfertigen.

Was nicht heisst, dass die beiden keine guten TherapeutInnen oder Coachs sein können!

Ich bin auch nicht eine absolute Juul Anhängerin und z.B. Attachement Parenting kann total ins Absurde umschlagen: aber gerade bei Juul sehe ich schon, dass er Mut macht, dass er Ansätze liefert, hilft Perspektiven zu wechseln...
Auch Remo Largo find ich zum Teil hilfreich...
empfehlungen mache ich sowieso immer nur mit dem hinweis "MIR hat das und das gefallen/geholfen" und immer mit dem vermerk, dass man durchaus auch der eigenen sicht widersprechende autoren möglichst vor-urteils-frei lesen soll.
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Dieser Beitrag von lucy777 gefällt: immerich
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Benutzerbild von samakaste
samakaste
 
17.02.2017, 14:44

Zitat:
Zitat von shamane Beitrag anzeigen
@samakaste: sie bewundert mich dafür, dass ich mich jeden tag auf's neue ins chaos stürze und was zu verändern probiere.

und "was muss das für eine mutter sein, dass sich eine tochter wie ich abwendet." diesen satz hab ich mich vor kurzem erfrecht auf alle menschen umzumünzen von denen ich mich abwende.

bezüglich "die eltern sind schuld": ehrlich, ich find das nicht fair. die welt bzw. die gesellschaft hat sich in den letzten jahren so massiv verändert und ich sollt heut meinen kindern was beibringen was ich selbst nie gelernt bekommen hab. inklusiver jener, die ich kenne. in meiner schulzeit galt das recht des stärkeren. sei brav, funktioniere und fall ned auf.
danke für die schilderung, shamane
ad schuld: eltern sind nicht wirklich schuld, denn sie waren ja auch mal kinder und wurden erzogen - mehr oder weniger; nach bestem gewissen ecc
falls du jetzt winterhoff meinst, da hätt ich keine schuldzuweisung rausgelesen, ausser eventuell überspitzt, dass er die eltern eher als klientengruppe wahrnimmt als die kinder, die dann die symptomträger sind. fehlende entwickelte reife bei den eltern (ohne schuldzuspruch) kausiert diese "tyrannenkinder"
ich persönlich bin nicht immer gegen schuldzuweisung: manchmal machen es sich eltern zu leicht, wollen lieber ihre ruhe und sind deswegen nicht konfrontativ genug. ein "nein" muss halt ein "nein" bleiben - das braucht oft ausdauer, geduld, hartnäckigkeit (wenn man so will) bei den eltern. wie wir eh alle wissen. wer es sich leicht macht und immer das kindlein entscheiden lässt, nimmt ihm damit auch die wichtige notwendigkeit, gewisse reifungsprozesse durchlaufen zu können.

Zitat:
Zitat von Heliamphora Beitrag anzeigen
Naja, aber jede Generation stand vor diesem Problem und die Gesellschaft hat sich immer verändert und weiterentwickelt. ...
ja, das stimmt sicher, heli
aber man muss sich auch zugestehen, dass gewisse entwicklungen nun mit einer rasenden geschwindigkeit geschehen. gleichzeitig wird das system familie aufgeweicht und geschwächt. kompensation der gesellschaftlichen schwierigkeiten/neuen herausforderungen sind schwierig, wenn das familiensystem nicht mehr gut funktionieren kann - reduziert auf ein paar abendstunden und eventuell WE, an denen alle ausgepowert sind und richtige "quality time"(obwohl ich den begriff nicht mag) nicht möglich ist.

Zitat:
Zitat von lucy777 Beitrag anzeigen
ich finde die "schuld"frage generell entbehrlich.
....
ich auch. aber es ist immer der kürzeste lösungsweg, wenn man sich wenig mühe machen will.

Zitat:
Zitat von Heliamphora Beitrag anzeigen
Ich glaube ich hatte beim Lesen des Buches nie das Gefühl, dass Winterhoff Eltern schlecht macht..
ich auch nicht
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(#107) [Permalink]
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Benutzerbild von Heliamphora
Heliamphora
 
17.02.2017, 16:36

Zitat:
Zitat von samakaste Beitrag anzeigen
ja, das stimmt sicher, heli
aber man muss sich auch zugestehen, dass gewisse entwicklungen nun mit einer rasenden geschwindigkeit geschehen. gleichzeitig wird das system familie aufgeweicht und geschwächt. kompensation der gesellschaftlichen schwierigkeiten/neuen herausforderungen sind schwierig, wenn das familiensystem nicht mehr gut funktionieren kann - reduziert auf ein paar abendstunden und eventuell WE, an denen alle ausgepowert sind und richtige "quality time"(obwohl ich den begriff nicht mag) nicht möglich ist.
Ja die Entwicklung geht schon sehr schnell, wobei, so finde ich, es schwierig ist, dass so genau zu beurteilen. Die Erfindung der Dampfmaschine und die dadurch schnellere Reisemöglichkeit kam den Menschen damals vielleicht auch als rasend schnelle Entwicklung vor.

Beim Familiensystem nehme ich jetzt einmal die Nachkriegsjahre als Vergleich. Aus den Erzählungen meines Vaters weiß ich, dass er und auch gar nicht so wenige andere Kinder in seinem Umfeld, nach der Schule auf sich alleien gestellt waren. Mein Großvater ist im Krieg gefallen, die Großmutter musste arbeiten und die Kinder mussten einen Teil der Haushaltstätigkeiten übernehmen. Ich glaube die Wochenarbeitszeit war damals auch noch um einiges höher.
Am Wochenende sind mein Vater und sein Bruder zu den Großeltern aufs Land gefahren, alleine versteht sich.

Der Zeitrahmen in dem Kinder vielleicht mehr "qualitiy time" hatten war vielleicht mit dem Wirtschaftsaufschwung verbunden, also rund um die 1970 Jahre, ab 1971 wurde für die Karenzzeit das Karenzgeld eingeführt.
Allerdings, kann ich mich auch erinnern, dass Klassenkameraden nach der Schule von Großeltern betreut wurden, weil beide Elternteile arbeiten gingen. Natürlich gab es auch Mütter die daheim bei den Kindern geblieben sind.

Die Erzählung einer Freundin wird mir immer in Erinnerung bleiben, die jeden Tag eine halbe Stunde vor Kindergartenöffnung vor dem Kindergarten abgesetzt wurde und dort warten musste bis der Kindergarten öffnete, weil es die Dienstzeiten der Eltern so erforderte. War allerdings eher eine ländliche Gegend. Heute wäre das überall undenkbar.
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(#108) [Permalink]
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Dinimama
 
18.02.2017, 12:19

Zitat:
Zitat von Heliamphora Beitrag anzeigen
Bei 20 Jahren bin ich jetzt ein wenig stutzig geworden. Mein größeres Kind ist jetzt 14 und so derartig, finde ich zumindest, hat sich das nicht gewandelt und wir wachsen ja da mit hinein.
ich finde schon, dass sich zb die flut an elektronischen möglichkeiten in einem tempo entwickelt, in dem ich persönlich überhaupt nicht mehr mitkomme.
ich bin damit nicht aufgewachsen, ich war der letzte jahrgang, der in der schule keine informatik hatte, in meiner schulzeit wurden keine pcs verwendet und von handies war man meilenweit entfernt.

ich brauchte all die sachen auch beruflich bis vor kurzem so gut wie gar nicht (erst seit einführung der registrierkasse vor einem jahr muss ich mich damit herumplagen, im wahrsten sinn des wortes).

von hineinwachsen ist bei also beim besten willen keine rede, im gegenteil ich fühle mich in etwas hineingestoßen, mit dem ich mich zwangsweise auseinandersetzen muss, da es meine kinder sehr beschäftigt und es ein wichtiger teil ihres alltags geworden ist.

die situation ist auch insofern absurd als sich vor allem mein sohn mit der materie weit besser auskennt als ich, dennoch muss ich als mutter regeln im umgang damit beschließen bzw grenzen setzen.
ich soll ein großes ganzes im auge behalten, von dem ich etliche teilaspekte gar nicht genau kenne, und für mich ist das phasenweise verdammt schwierig.

dazu kommt, dass es auch keine objektive datenlage gibt, oder nur sehr wenig.
es gibt die dinge zu kurz um über langzeitfolgen bescheid wissen zu können.

es gibt leute, die sich mit den momentanen auswirkungen beschäftigen, aber die erlebe ich teilweise als eher extrem (wie zb spitzer).

auch die wirtschaftliche situation hat sich in den letzten 2-3 jahrzehnten sehr geändert, vieles ist unsicherer, schnelllebiger geworden, und auch das hat großen einfluss auf die familien und somit auf den umgang mit den kindern.
die eltern alleine können daran nichts ändern, da ist die gesamtgesellschaft gefragt, dennoch wird oft den eltern der schwarze peter umgehängt.

das ist es, was ich mit den veränderungen gemeint habe.
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Dieser Beitrag von Dinimama gefällt 4 Usern: Apfelsaft, Crocodylia, lucy777, samakaste
(#109) [Permalink]
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Heliamphora
 
19.02.2017, 19:00

Zitat:
Zitat von Dinimama Beitrag anzeigen
ich finde schon, dass sich zb die flut an elektronischen möglichkeiten in einem tempo entwickelt, in dem ich persönlich überhaupt nicht mehr mitkomme.
ich bin damit nicht aufgewachsen, ich war der letzte jahrgang, der in der schule keine informatik hatte, in meiner schulzeit wurden keine pcs verwendet und von handies war man meilenweit entfernt.
Alles klar, ich verstehe was du meinst, habe allerdings dazu einen ganz anderen Zugang, weil ich auf den Zug aufgesprungen und mitgefahren bin.

Auch ich bin völlig ohne die heute gängigen elektronischen Möglichkeiten aufgewachsen, in der Schule natürlich kein Informatikunterricht und bis zum ersten Informatikunterricht war es noch ein Zeiterl hin.
Ich habe auf einem Commodore Amiga herumtippseln dürfen, hab Kassettenlaufwerk und 8"-Disketten in Händen gehabt.

Allerdings habe ich mich für diesen Bereich immer etwas interessiert und auch den Vorteil, dass manche im Freundeskreis technikbegeistert waren und ich dadurch immer Berührungspunkte hatte und der Technik und dem Fortschritt immer etwas positives abgewinnen konnte und beruflich war es, ab Einführung der Computer auch natürlich eine Notwendigkeit. In meinen ersten Berufsjahren habe ich noch mit Schreibmaschinen und Buchungsmaschinen gearbeitet.

Mir hat das alles nie wirklich Mühe bereitet, vielleicht kann ich das deswegen auch nicht so leicht nachvollziehen.



Zum Thema an sich und zum Buch von Leibovici. Ich habe jetzt ein Teil gelesen und bis jetzt eigentlich ist es ein Aufzeigen wie sich die Gesellschaft entwickelt hat (ich hab an dich gedacht Samakaste ).
Allerdings kaum auf den Bezug zur Technik, sondern auf die Entwicklung in Richtung narzisstische Gesellschaft und warum man auf die Kindern, wenn sie selbst erwachsen sind, vielleicht nicht zählen kann bzw. nicht so zählen kann wie das die Gesellschaft erfordern würde.

Meine Zwischenbilanz: Leibovicis Ausführungen regen sehr zum Nachdenken an.
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Apfelsaft
 
19.02.2017, 20:11

Zitat:
Zitat von Heliamphora Beitrag anzeigen
Alles klar, ich verstehe was du meinst, habe allerdings dazu einen ganz anderen Zugang, weil ich auf den Zug aufgesprungen und mitgefahren bin.

Auch ich bin völlig ohne die heute gängigen elektronischen Möglichkeiten aufgewachsen, in der Schule natürlich kein Informatikunterricht und bis zum ersten Informatikunterricht war es noch ein Zeiterl hin.
Ich habe auf einem Commodore Amiga herumtippseln dürfen, hab Kassettenlaufwerk und 8"-Disketten in Händen gehabt.

Allerdings habe ich mich für diesen Bereich immer etwas interessiert und auch den Vorteil, dass manche im Freundeskreis technikbegeistert waren und ich dadurch immer Berührungspunkte hatte und der Technik und dem Fortschritt immer etwas positives abgewinnen konnte und beruflich war es, ab Einführung der Computer auch natürlich eine Notwendigkeit. In meinen ersten Berufsjahren habe ich noch mit Schreibmaschinen und Buchungsmaschinen gearbeitet.

Mir hat das alles nie wirklich Mühe bereitet, vielleicht kann ich das deswegen auch nicht so leicht nachvollziehen.



Zum Thema an sich und zum Buch von Leibovici. Ich habe jetzt ein Teil gelesen und bis jetzt eigentlich ist es ein Aufzeigen wie sich die Gesellschaft entwickelt hat (ich hab an dich gedacht Samakaste ).
Allerdings kaum auf den Bezug zur Technik, sondern auf die Entwicklung in Richtung narzisstische Gesellschaft und warum man auf die Kindern, wenn sie selbst erwachsen sind, vielleicht nicht zählen kann bzw. nicht so zählen kann wie das die Gesellschaft erfordern würde.

Meine Zwischenbilanz: Leibovicis Ausführungen regen sehr zum Nachdenken an.
Tun sie durchaus, weshalb es bestimmt kein Fehler ist, das Buch zu lesen. Mein Lieblingsteil beginnt erst später, und das meine ich wirklich völlig frei von Sarkasmus, als sie zur SciFi-Autorin mutiert und über ihr Ende philosophiert. DAS ist unterhaltsam - falsches Genre, aber unterhaltsam.

Sie ist wenigstens ein Original, auch wenn ich persönlich mit ihr wahrscheinlich kaum könnte, weshalb sie mich ja interessiert hat.

Weiter viel Spaß beim Lesen
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(#111) [Permalink]
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Dinimama
 
19.02.2017, 21:34

Zitat:
Zitat von Heliamphora Beitrag anzeigen
Alles klar, ich verstehe was du meinst, habe allerdings dazu einen ganz anderen Zugang, weil ich auf den Zug aufgesprungen und mitgefahren bin.

Auch ich bin völlig ohne die heute gängigen elektronischen Möglichkeiten aufgewachsen, in der Schule natürlich kein Informatikunterricht und bis zum ersten Informatikunterricht war es noch ein Zeiterl hin.
Ich habe auf einem Commodore Amiga herumtippseln dürfen, hab Kassettenlaufwerk und 8"-Disketten in Händen gehabt.

Allerdings habe ich mich für diesen Bereich immer etwas interessiert und auch den Vorteil, dass manche im Freundeskreis technikbegeistert waren und ich dadurch immer Berührungspunkte hatte und der Technik und dem Fortschritt immer etwas positives abgewinnen konnte und beruflich war es, ab Einführung der Computer auch natürlich eine Notwendigkeit. In meinen ersten Berufsjahren habe ich noch mit Schreibmaschinen und Buchungsmaschinen gearbeitet.

Mir hat das alles nie wirklich Mühe bereitet, vielleicht kann ich das deswegen auch nicht so leicht nachvollziehen.

ich bin da wohl völlig anders gestrickt!

ich bin ein elektronischer dinosaurier, mich interessiert das alles aber auch so gut wie gar nicht.
manchmal nervt es mich, dass ich so vieles (scannen, drucken, fotos hochladen, .....) nicht ohne hilfe schaffe, gleichzeitig ist der leidensdruck aber nicht groß genug um etwas daran zu ändern, wenngleich ich mir das immer wieder vornehme.
für mich ist die beschäftigung mit einer materie, die sich derart rasant weiternentwickelt, nur mühsam, habe ich etwas begriffen ist es schon wieder anders (mit dem alten drucker konnte ich zb drucken, seit wir einen neuen haben vergesse ich von mal zu mal wieder, wie man das macht)

irgendwie gibt es so viele dinge, mit denen ich mich lieber beschäftige, dass die weiterbidlung diesbezüglich einfach auf der strecke bleibt! (ich frage mich eh immer wieder, wie ich eigentlich hier ins forum geraten bin......)




Zum Thema an sich und zum Buch von Leibovici. Ich habe jetzt ein Teil gelesen und bis jetzt eigentlich ist es ein Aufzeigen wie sich die Gesellschaft entwickelt hat (ich hab an dich gedacht Samakaste ).
Allerdings kaum auf den Bezug zur Technik, sondern auf die Entwicklung in Richtung narzisstische Gesellschaft und warum man auf die Kindern, wenn sie selbst erwachsen sind, vielleicht nicht zählen kann bzw. nicht so zählen kann wie das die Gesellschaft erfordern würde.

Meine Zwischenbilanz: Leibovicis Ausführungen regen sehr zum Nachdenken an.
was sind für die ursachen dafür, dass die kinder immer narzisstischer werden?
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(#112) [Permalink]
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Zirberl
 
19.02.2017, 21:56

Zitat:
Zitat von Dinimama Beitrag anzeigen
was sind für die ursachen dafür, dass die kinder immer narzisstischer werden?
das war ja unter anderem Thema des vortrages.
eben durch eine art der aufzucht: Kind=nabel der welt; von Geburt an wird nach Begabungen gesucht,......bei allem ist das Kind NATÜRLICH das beste, schönste und tollste; wenn das Kind wo aneckt, dann sind sicher immer die anderen schuld....usw....
und das alles wird dem Kind auch immer wieder gesagt, so dass es wirklich in dem glauben aufwächst, dass es die wichtigste und begabteste Person auf dieser erde ist, und alle anderen rundherum das einfach nicht erkennen,...bis auf mama und papa (und eventuell auch die Großeltern).
dass díeses phänomen verschiedene Schattierungen haben kann, ist klar.
manche werden dann zu solchen lebensunfähigen hascherln,...und manche zu ekeln. aber beide haben gemeinsam, dass sie keine Ahnung haben, wie man sich in ein soziales gefüge einbringen kann/soll/muss, und dass man trotzdem seine Individualität behalten kann.
Mit Zitat antworten
Dieser Beitrag von Zirberl gefällt 2 Usern: Mutzimama, samakaste
(#113) [Permalink]
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Dinimama
 
19.02.2017, 22:04

Zitat:
Zitat von Zirberl Beitrag anzeigen
das war ja unter anderem Thema des vortrages.
eben durch eine art der aufzucht: Kind=nabel der welt; von Geburt an wird nach Begabungen gesucht,......bei allem ist das Kind NATÜRLICH das beste, schönste und tollste; wenn das Kind wo aneckt, dann sind sicher immer die anderen schuld....usw....
und das alles wird dem Kind auch immer wieder gesagt, so dass es wirklich in dem glauben aufwächst, dass es die wichtigste und begabteste Person auf dieser erde ist, und alle anderen rundherum das einfach nicht erkennen,...bis auf mama und papa (und eventuell auch die Großeltern).
dass díeses phänomen verschiedene Schattierungen haben kann, ist klar.
manche werden dann zu solchen lebensunfähigen hascherln,...und manche zu ekeln. aber beide haben gemeinsam, dass sie keine Ahnung haben, wie man sich in ein soziales gefüge einbringen kann/soll/muss, und dass man trotzdem seine Individualität behalten kann.
stimmt, ich erinnere mich.

eine frage in die runde: kennt ihr viele familien, die so ticken?
ich nämlich eigentlich nicht.
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(#114) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von Apfelsaft
Apfelsaft
 
19.02.2017, 22:33

Zitat:
Zitat von Zirberl Beitrag anzeigen
das war ja unter anderem Thema des vortrages.
eben durch eine art der aufzucht: Kind=nabel der welt; von Geburt an wird nach Begabungen gesucht,......bei allem ist das Kind NATÜRLICH das beste, schönste und tollste; wenn das Kind wo aneckt, dann sind sicher immer die anderen schuld....usw....
und das alles wird dem Kind auch immer wieder gesagt, so dass es wirklich in dem glauben aufwächst, dass es die wichtigste und begabteste Person auf dieser erde ist, und alle anderen rundherum das einfach nicht erkennen,...bis auf mama und papa (und eventuell auch die Großeltern).
dass díeses phänomen verschiedene Schattierungen haben kann, ist klar.
manche werden dann zu solchen lebensunfähigen hascherln,...und manche zu ekeln. aber beide haben gemeinsam, dass sie keine Ahnung haben, wie man sich in ein soziales gefüge einbringen kann/soll/muss, und dass man trotzdem seine Individualität behalten kann.
Das ist aber nur ein Teilaspekt, soweit ich mich erinnere. Sie beklagt nämlich auch, dass Eltern ihrerseits egoistisch sind, weniger verzichten möchten und begründet damit, dass sie sich später nicht wundern dürfen, wenn ihre Kinder ihrerseits, wenn die Eltern alt sind, keine Zeit mehr für sie haben.

Auch das nicht mehr die klare Rolle als Mutter oder Vater einnehmen, führt sie an. Es muss nicht alles verhandelt und begründet werden, so wie man das mit Freunden machen würde, sondern oft einfach eine Entscheidung getroffen werden und Punkt (da ist sie zb. in einem sehr konservativen Eck, aber wenn man von seinem eigenen Weltbild weiter weg ist, ist eben diese Erinnerung gar nicht mal verkehrt. Andere könnten das als Aufforderung zur Härte, statt Strenge, missverstehen).

Ich denke mir halt, dass der Schuss auch nach hinten losgehen kann. Nämlich, dass Eltern vor lauter Angst, sie wären "zu nett" zu ihren Kindern und würden sie damit zu Narzissten erziehen, das Gegenteil praktizieren, in eine Art Mini-schwarze-Pädagogik verfallen (da reicht ja schon strafendes Schweigen, die Drohung, es "dem Papa/der Mama zu erzählen" etc.).

Genau das dachte ich mir auch schon bei Winterhoff, weshalb ich Parallelen gezogen habe.

Es hat ja einen (wichtigen) Grund, warum Eltern ihre Kinder heute anders erziehen als ihre Eltern sie erzogen haben. Unsere Elterngeneration, die Nachkriegsgeneration in meinem Fall, wurde von Eltern erzogen und damit geprägt, die teilweise in der HJ groß geworden sind. Geprägt von DEM damaligen Erziehungsratgeber schlechthin (J. Haarer: die deutsche Frau und ihr erstes Kind). Und solche Prägungen verschwinden nicht nach einer Generation!

Deshalb frage ich mich oft, wo kommt das alles eigentlich her? Gewisse Ansichten und Weltbilder, Prinzipien und, und, und, wenn es um Kindererziehung geht. Wer kennt den Satz nicht: "Lass schreien, das kräftigt die Lunge!"? Die meisten schütteln darüber zwar mittlerweile den Kopf, aber bei Sätzen wie: "Das Kind muss auch mal warten lernen!", stimmen die meisten zu. Und zwar schon im Babyalter, man braucht nur in den entsprechenden UF nachlesen.

Unsere Eltern- und Großelterngeneration (dazu gehört die gnädige Frau, ebenso wie Herr Winterhoff) hat eine stark gefärbte Prägung hinter sich und das liest man, finde ich halt, deutlich heraus. Und auch in uns steckt davon noch viel drinnen.

Das heißt aber nicht, dass sie völlig falsch liegen. Nur von einigem MUSS man sich mMn emanzipieren, um eben keine Tyrannen hervorzubringen.

Übrigens: wen tät's auch so interessieren wie mich, wie Trump erzogen wurde ?
Mit Zitat antworten
(#115) [Permalink]
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Apfelsaft
 
19.02.2017, 22:36

Zitat:
Zitat von Dinimama Beitrag anzeigen
stimmt, ich erinnere mich.

eine frage in die runde: kennt ihr viele familien, die so ticken?
ich nämlich eigentlich nicht.
Nein, ich kenne keine einzige!
Mit Zitat antworten
(#116) [Permalink]
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Benutzerbild von Liselotte
Liselotte
 
19.02.2017, 22:38

Zitat:
Zitat von Apfelsaft Beitrag anzeigen
Es muss nicht alles verhandelt und begründet werden, so wie man das mit Freunden machen würde, sondern oft einfach eine Entscheidung getroffen werden und Punkt

Wenn ich so auf den Spielplatz schaue, dann ist dieses Verhalten aber eher im alternativ-intellektuellen Eck zu finden und mE kein Mehrheitsprogramm. Die "Xy- wennst nicht sofort daher kommst, hast Hausarrest" Fraktion ist am Spielplatz noch sehr dominant.
Mit Zitat antworten
(#117) [Permalink]
Alt
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Liselotte
 
19.02.2017, 22:41

Zitat:
Zitat von Dinimama Beitrag anzeigen
stimmt, ich erinnere mich.

eine frage in die runde: kennt ihr viele familien, die so ticken?
ich nämlich eigentlich nicht.
Ja schon einige.
Aber ist sicher die Minderheit.
Mit Zitat antworten
(#118) [Permalink]
Alt
Dinimama
 
19.02.2017, 22:43

Zitat:
Zitat von Apfelsaft Beitrag anzeigen
Nein, ich kenne keine einzige!
Zitat:
Zitat von Liselotte Beitrag anzeigen
Ja schon einige.
Aber ist sicher die Minderheit.
bei mir ist es auch die minderheit, insofern tu ich mir mit dem leibovici´schen zukunftsszenarion auch schwer.
Mit Zitat antworten
(#119) [Permalink]
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Apfelsaft
 
19.02.2017, 22:54

Zitat:
Zitat von Liselotte Beitrag anzeigen
Wenn ich so auf den Spielplatz schaue, dann ist dieses Verhalten aber eher im alternativ-intellektuellen Eck zu finden und mE kein Mehrheitsprogramm. Die "Xy- wennst nicht sofort daher kommst, hast Hausarrest" Fraktion ist am Spielplatz noch sehr dominant.
Finde ich auch, aber sie behauptet eben das Gegenteil!
Mit Zitat antworten
(#120) [Permalink]
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Liselotte
 
19.02.2017, 22:55

Zitat:
Zitat von Apfelsaft Beitrag anzeigen
Finde ich auch, aber sie behauptet eben das Gegenteil!
Und wie kommt sie darauf?
Studie, Statistik?
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