Positive Birth, Hypnobirthing, ... - Parents.at | Das Elternforum
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Benutzerbild von all.about.eve
all.about.eve
 
Positive Birth, Hypnobirthing, ... - 30.04.2017, 10:57

Liebe alle,

ich würde mich gerne mit einem Kurs á la Hypnobirthing, Positive Birth o.ä. auf die Geburt vorbereiten. Allerdings weiß ich nicht so recht, wie ich das Richtige für mich finde bzw. wie ich die Entscheidung treffen soll.

Zu den beiden oben genannten Methoden gibt es ja jeweils sowas wie ein "Standardwerk". Aber ist es wirklich sinnvoll, vorher die Bücher zu kaufen und durchzulesen und anhand dessen zu entscheiden, was der richtige Kurs sein könnte?

Wer hat denn hier schon Erfahrung in diese Richtung? Kennt ihr noch andere Methoden, die auch so ähnlich sind wie die oben genannten? Habt ihr einen Vergleich bzgl. Vor- und Nachteilen?

Vielleicht gehe ich das Ganze eh zu verkopft an, aber es sind ja doch auch Ausgaben damit verbunden, und ich möchte mein Geld halt gut investieren.

Danke schon mal für euer Input!
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Benutzerbild von Naadi
Naadi
 
30.04.2017, 11:47

Ich kenne beide werke und habe aus den Büchern aus beiden das herausgenommen was für mich passt.

Kurs wird sicher das ganze nochmal intensivieren und die Übungen werden bestimmt nicht nur theoretisch sondern auch praktisch durchgeführt. (ich war aber nie in solchen Kurs)
Ich fühle mich anhand der Bücher schon sehr gut vorbereitet.
Und ich denke du wirst nicht wissen können was für dich eher passt, wenn du nicht zumindest die Bücher kurzfristig durchgesehen hast.
Sie sind aber sehr sehr ähnlich!
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wunschkind2016
 
30.04.2017, 11:54

ich hab grad instinctive birth gelesen und schon vor jahren und immer wieder die selbstbestimmte geburt von gaskin. <3 hypnobirthing spricht mich einfach nicht an. immer wieder liest und hört man von der natur, die alles regelt, wenn man sie lässt, dem instinkt einer jeden frau und dann gibt es teure kurse dazu, wie man "gut" gebären kann/soll. das widerspricht sich für mich. ich glaub, die mischung aus instinkt und wissen um den ablauf machen es, dazu ein gutes umfeld, eine gute hebamme, intervention nur auf wunsch oder im notfall.

ich hab das buch daheim (hypnobirthing). find es interessant, aber auch viel geschwafel und der typ dazu bin ich einfach nicht. aber jede frau ist da einfach anders. viele schwören drauf.
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Minnja
 
30.04.2017, 20:11

Positive Birth ist ein anderes Konzept als HypnoBirthing - ich hab's mir ausgedacht als ich noch gar nicht wusste, dass es HB überhaupt gibt. Es ist bodenständig und echt, lebensnah würde ich sagen. Und dabei durch und durch positiv, dh. ohne unnötige Angst-/Panikmache. Du bekommst einfach Raum um für dich deinen Weg zu finden, was du brauchst, um eine schöne Geburt zu haben. Viele Frauen die zu uns kommen, möchten eine vaginale selbstbestimmte und intuitive Geburt, dafür Bestärkung und Zuversicht tanken. Das bekommen sie. Manche Frauen halten es sich offen, ob es so oder so werden soll - die werden ebenfalls in ihrer Wahrnehmung und Kompetenz gestärkt.

Du kannst dir das Buch bei jeder Kursleiterin ausleihen - es gibt eine sehr kompakte Übersicht, was dich im Kurs erwartet und wie wir so "schwingen".
Alles Liebe!
Jasmin
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Benutzerbild von all.about.eve
all.about.eve
 
01.05.2017, 14:20

Danke für die bisherigen Antworten, das hilft mir schon etwas weiter! Wusste auch gar nicht, dass die PB-Erfinderin selbst hier im Forum unterwegs ist!

Lese natürlich auch gerne noch weitere Erfahrungen!
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Gluecksfussi
 
02.05.2017, 16:29

Von mir jedenfalls die Empfehlung, sich irgendeines dieser Programme näher anzuschauen.

Ich ärgere mich im Nachhinein, nichts Intensiveres als den normalen Gymnastik- und Vorbereitungskurs gemacht zu haben: Ich hab gedacht, die Natur und die Hebamme machen das schon. Schnecken - da wären wir besser vorbereitet besser durchgekommen. :-P
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mig
 
Frage Bei der dritten Geburt soll alles besser werden ;-) - 30.05.2017, 14:03

Ich bin das 3.Mal schwanger. Die beiden bisherigen Geburten waren seeeeehr lang (ca. 17h bzw. 12h) und bei beiden hatte ich eine PDA (wobei ich bei der ersten nichts mehr mitkriegte, weil ich so fertig war und zwischen den Wehen sofort einschlief). Bei beiden ging der MuMu erst mit der PDA auf.
Jetzt wäre es natürlich für die 3. Geburt super, wenn man das mit dem MuMu irgendwie positiv beeinflussen könnte, dass er auch ohne PDA aufgeht und die ganze Sache insgesamt mal schneller vorbei wäre. Kenne diese Bücher und deren Methoden leider gar nicht und weiß nicht, ob sie für mein Problem hilfreich wären?!
Ich habe mir gedacht, ich kontaktiere mal eine Hebamme. Buch lesen wäre auch okay (aber welches?!?). Kurs kommt für mich eher nicht in Frage, weil zeitlich ginge das erst im Herbst, wenn der Kleine in den Kiga kommt und das geht sich dann bis zum EGT (25.12.) wahrscheinlich sowieso nicht mehr aus.
Hat jemand Tipps für mich?
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(#8) [Permalink]
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Benutzerbild von glorifica
glorifica
 
31.05.2017, 07:13

Zitat:
Zitat von mig Beitrag anzeigen
Ich bin das 3.Mal schwanger. Die beiden bisherigen Geburten waren seeeeehr lang (ca. 17h bzw. 12h) und bei beiden hatte ich eine PDA (wobei ich bei der ersten nichts mehr mitkriegte, weil ich so fertig war und zwischen den Wehen sofort einschlief). Bei beiden ging der MuMu erst mit der PDA auf.
Jetzt wäre es natürlich für die 3. Geburt super, wenn man das mit dem MuMu irgendwie positiv beeinflussen könnte, dass er auch ohne PDA aufgeht und die ganze Sache insgesamt mal schneller vorbei wäre. Kenne diese Bücher und deren Methoden leider gar nicht und weiß nicht, ob sie für mein Problem hilfreich wären?!
Ich habe mir gedacht, ich kontaktiere mal eine Hebamme. Buch lesen wäre auch okay (aber welches?!?). Kurs kommt für mich eher nicht in Frage, weil zeitlich ginge das erst im Herbst, wenn der Kleine in den Kiga kommt und das geht sich dann bis zum EGT (25.12.) wahrscheinlich sowieso nicht mehr aus.
Hat jemand Tipps für mich?
möchtest du denn eine hypnobirthing oder positive birth geburt anstreben? die sind ja (man korrigiere mich falls ich falsch liege) darauf konzentriert ein möglichst entspanntes, naturbelassenes, ungestörtes geburtserlebnis zu gestalten. eine PDA passt da zb mmn nicht dazu. ob dir die übungen (und mindsets) helfen können weiss ich natürlich nicht, aber das kann dir niemand sagen.

ich muss allerdings sagen - 17 und 12h finde ich nicht schlimm lang. klingt für mich nach normal langen geburten und es geht ja angeblich mit jedem weiteren kind tendentiell noch schneller. woher dein stress?
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(#9) [Permalink]
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Fioni
 
31.05.2017, 08:57

ich hab den positive birth kurs gemacht.

ganz ehrlich. ich bin so ein kopflastiger mensch..mir hat der kurs unglaublich gut getan, obwohl das normalerweise nicht so mein ding ist. ich war schon recht spät dran und hatte überlesen, dass es ein mentaler geburtsvorbereitungskurs ist. (der beste fehler, der mir passieren konnte)

gerade das auseinandersetzen mit "dein körper kann das", das daran glauben und auch andere frauen treffen, für die das ganz normal ist, sich in ihrer webilichkeit/schwangerschaft zu stärken, war mir eine riesengrosse hilfe. ich bin dadurch viel offener, viel entspannter gegenüber der geburt geworden. ich war mir ganz sicher, dass ich das ohne probleme schaffen kann ..UND (und darauf kommt es ja an ) hatte eine sehr einfache, schnelle, wunderschöne Geburt. 6h ohne Geburtsverletzungen (vor allem dank der Tipps vom pb kurs). meine ersten worte an meine hebamme noch im kreissaal waren: so bekomm ich nochmal 5 babies ich war auch von der ersten minute an komplett fit...bin sofort alleine duschen gegangen etc.

also von mir ganz klares ja für den pb kurs.
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(#10) [Permalink]
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Benutzerbild von Kikaninchen
Kikaninchen
 
01.06.2017, 11:32

Ich bin wie Fioni auch ein sehr kopflastiger Typ, ich hab den instinctive birth Kurs auch unheimlich genossen und als sehr gut befunden.
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(#11) [Permalink]
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Benutzerbild von mcw
mcw
 
01.06.2017, 15:25

Zitat:
Zitat von Kikaninchen Beitrag anzeigen
Ich bin wie Fioni auch ein sehr kopflastiger Typ, ich hab den instinctive birth Kurs auch unheimlich genossen und als sehr gut befunden.
OT: wie geht es dir? Alles okay bei euch?
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(#12) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von all.about.eve
all.about.eve
 
01.06.2017, 18:25

Ich habe mich mittlerweile übrigens für einen Instinctive Birth-Kurs angemeldet - zwar nicht ganz billig, aber ich will's probieren. Das Buch lese ich auch gerade, gefällt mir gut soweit.
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(#13) [Permalink]
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Benutzerbild von Kikaninchen
Kikaninchen
 
02.06.2017, 07:14

Zitat:
Zitat von all.about.eve Beitrag anzeigen
Ich habe mich mittlerweile übrigens für einen Instinctive Birth-Kurs angemeldet - zwar nicht ganz billig, aber ich will's probieren. Das Buch lese ich auch gerade, gefällt mir gut soweit.
Jeden Cent wert und mir fehlt noch der Praxistest, ob es wirklich funktioniert aber es hat mir einfach extrem gut getan. (Ich würd allerdings keinen Intensivkurs mehr machen, das war mir zu dem Zeitpunkt schon zu anstrengend)
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(#14) [Permalink]
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Benutzerbild von Kikaninchen
Kikaninchen
 
02.06.2017, 07:15

Zitat:
Zitat von mcw Beitrag anzeigen
OT: wie geht es dir? Alles okay bei euch?

Lieb das du fragst ansich gehts mir gut, schon sehr ferienreif und es kommt jetzt doch der Punkt wo es mir jetzt so langsam reicht. Es ist noch viel zu tun und ich hab eigentlich weder Lust noch Kraft dazu
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mig
 
04.06.2017, 14:44

Könnte mir jemand kurz erklären, was Hypnobirthing und Positive Birth überhaupt ist? Worum es da im Kern geht? (Außer dass man sich bei der Geburt entspannen soll.)
Meines Wissens gibt es im Raum Steyr keine Kurse in diese Richtung, was aber ohnehin mit zwei Kids etwas schwierig wäre. Also kommt für mich eher ein Buch in Frage. Aber reicht das ein Buch zu lesen?

Zitat:
Zitat von glorifica Beitrag anzeigen
möchtest du denn eine hypnobirthing oder positive birth geburt anstreben? die sind ja (man korrigiere mich falls ich falsch liege) darauf konzentriert ein möglichst entspanntes, naturbelassenes, ungestörtes geburtserlebnis zu gestalten. eine PDA passt da zb mmn nicht dazu. ob dir die übungen (und mindsets) helfen können weiss ich natürlich nicht, aber das kann dir niemand sagen.

ich muss allerdings sagen - 17 und 12h finde ich nicht schlimm lang. klingt für mich nach normal langen geburten und es geht ja angeblich mit jedem weiteren kind tendentiell noch schneller. woher dein stress?
Und ich finde mehr als 10h Vollgas Wehen schon ziemlich schlimm! Wie gesagt, bei Johanna bin ich zwischen den Wehen schon weggetreten! Was soll ich da noch tun??? Da gab's nur mehr PDA oder KS! Es ist ja nicht so, dass ich ins Kh gekommen bin und mir gleich eine PDA anhängen ließ, weil das so lustig ist! Entspannt war ich anfangs auch, freute mich sehr, dass das Baby endlich kommt, hatte auch glaub ich genügend Vertrauen in meinen Körper (weil nur das Schwanger-werden ein großes Problem war, aber ab dann wusste ich einfach, dass alles passt, und hat es auch, die ganze Schwangerschaft hindurch), ... aber nach stundenlangen Schmerzen, ohne dass sich auch nur irgendwas tut, und ich wurde immer schwächer, verzweifelte ich schon! Und zugegeben, bei der zweiten Geburt ließ ich mir dann eine PDA geben, bevor ich wieder ohnmächtig wurde (und da musste es auch in einem bestimmten Zeitfenster sein, wegen Schichtwechsel der Anästesisten, weil sonst dann länger keiner verfügbar ist oder so). Und wie gesagt, auch dann ging erst dann was weiter
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Benutzerbild von Pezi
Pezi
 
05.06.2017, 14:37

hallo!

ich finde die erwähnten methoden zu geburtsvorbereitung so gut, wie sie zur schwangeren frau passen. es geht ja bei der geburt in ersten linie darum, sich gut entspannen zu können, und da braucht jede von uns andere voraussetzungen. du wirst also wohl nicht drum herumkommen, dich mit den unterschiedlichen ansätzen zu beschäftigen und dann den auszuwählen, der dich am meisten anspricht.
für mich stand bei der geburt das richtige atmen und tönen im vordergrund, bei der geburt meiner tochter konnte ich das sehr gut anwenden. ich war in dieser letzten schwangerschaft recht oft im nanaya bei dem kurs "atmen und entspannen". dort wird nicht eine bestimmte methode gezeigt, sondern es geht um atemwahrnehmung und atemübungen.

was ich hinterfrage, ist das lernen aus büchern. ich tue mir jedenfalls leichter, wenn ich von einer person etwas vorgezeigt bekomme und es gemeinsam mit ihr üben kann. vielleicht werden ja auch in deiner nähe kurse zu der gewünschten methode angeboten?

alles liebe,
pezi
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(#17) [Permalink]
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wunschkind2016
 
12.06.2017, 08:11

ich finde, das ist total personengebunden, was einem gut tut - ob kurs oder selber einlesen. ich glaube wirklich nicht, dass es für jede frau nötig ist, einen kurs zu besuchen, um die jeweilige methode zu verinnerlichen oder generell einer selbstbestimmten geburt entgegen zu kommen. ich zb lese das alles viel lieber für mich und tausche mich mit leuten aus, virtuell oder im real life. ich finde es toll, dass es diese kurse gibt, keine frage - aber ich wehre mich dagegen, dass frau nicht von sich aus das potential zu gebären mitbringt und wirklich für jede ein (oftmals ja auch teurer) kurs nötig sein soll bzw dem selber erarbeiten vorzuziehen sein soll. da ist für mich auch der widerspruch zum "instinctive" drin, der mich persönlich einfach stört.

dass solche kurse für viele wohltuend und stärkend sind, unterschreibe ich sofort. dass selber vorbereiten durch bücher oder schlichtweg urvertrauen zu hinterfragen sein soll, aber bitte gar nicht. in uns frauen steckt so viel kraft und urgewalt - sie wird halt oft von den unzähligen begletenden maßnahmen im vorfeld der geburt und während der geburt gestört.
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Dieser Beitrag von wunschkind2016 gefällt 2 Usern: Amber, Naadi
(#18) [Permalink]
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Benutzerbild von Naadi
Naadi
 
13.06.2017, 19:37

Ich unterschreibe das von dir Wunschkind.

Jede Frau hat alles was sie braucht um eine wunderschöne Geburt haben zu können schon in sich.
Aber Bücher/Kurse erinnern daran und nehmen ein klein wenig die Angst.
Überhaupt in einer Zeit wo alles und jeder (inkludiert mir) sehr kopflastig ist.

Dabei zieht einen die Geburt ohnehin so sehr in die Gegenwart, dass man für diese Minuten auch das Zeitgefühl leicht verliert. Es ist soetwas ursprüngliches dass man theoretisch eigentlich nur auf sich und seinen Körper vertrauen müsste und die nötige Zeit dafür geschenkt bekommen (ob von Hebi oder Ärzte)

Zwangsläufig macht man sich aber Gedanken wenn es richtung Endspurt und die Geburt hin geht. Selbst wenn man es schon mal durch hat, weil jede Geburt anders ist.
Wenn man die Werkzeuge in die Hand bekommt damit man nicht in Angst/Panik/hilflosigkeit verfällt sondern annehmen kann was an Schmerz und Urkraft in einen wohnt, dann fühlt man sich trotzdem besser vorbereitet.
So gings mir.

Und nachdem jede Frau anders ist, so sind auch die Umstände wie sie sich das aneignet (oder nicht aneigenet weil sie von hausaus eine in sich ruhende Person ist) sehr individuell.

Und mir wars auch damals egal welche 'Werkzeuge' ich da bekomme (weil erwähnt wurde positive birth ist anders als hypnobirthing) - für mich war es eine Mischung aus beidem was für mich realistisch dazu beigetragen hat mich selbst zu erden und anzunehmen was kommt, überhaupt in der entscheidenden Situation.

Was man auch sagen muss: wenn man erstmal einen Rhythmus gefunden hat mit den Wehen umzugehen ist es viel leichter als wenn einen dieser Rhythmus fehlt und man ständig von außen beeinflusst wird. Und wirklich aktiv konnte ich nur so lange etwas damit anfangen, solange die Wehenstärke mir nicht über den Kopf gewachsen ist (meistens so in der Übergangsphase)
In der Pressphase habe ich meinen Körper viel 'selbst' tun lassen - denn nachdem ich selbst nie wusste wie weit ich war und auch niemand um mich herum, blieb mir nichts anderes übrig als auf mich zu hören und dann mitzuarbeiten im sinne von pressen weil es mein Körper regelrecht gefordert hat, niemand der mich von außen anweisen musste.
Bei meiner zweiten VBAC noch viel optimaler als bei der ersten.
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