Zusammenhang Geburtskomplikationen und ICSI/IVF - Seite 3 - Parents.at | Das Elternforum
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Dinimama
 
14.01.2017, 18:31

Zitat:
Zitat von neumond Beitrag anzeigen
Wird in diesen Studien genau differenziert, aus welchen Gründen die Schwangerschaft künstlich ermöglicht werden musste? Waren es erste Kinder, zweite, dritte,....? Gab es davor oder dazwischen Kinder, die natürlich entstanden sind? Das empfinde ich auch als wichtige Punkte.
Bei Frauen die ohne Behandlung gar nicht schwanger werden können, hat das eventuell umfassendere körperliche Gründe als wir derzeit mit dem aktuellen medizinischen Wissensstand erfassen können, die aber bei der Geburt dann eine große Rolle spielen. Ein Risiko also, das Frauen die davor völlig natürlich schwanger werden konnten und nun vielleicht wegen verklebter Eileiter, wie das bei dir der Fall ist, nicht mehr schwanger werden können, gar nicht haben. Das ist der Nachteil an Studien, dass doch sehr viel in einen Topf geworfen wird und man als Laie sich dann sehr schwer tut, die richtigen Informationen daraus zu ziehen, man kennt ja nicht alle Fakten im Detail.
diese details finde ich sehr wichtig, wenn man sich mit eventuellen risiken, die kb-kinder (bzw ihre mütter) bei der geburt haben können, beschäftigt.
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(#42) [Permalink]
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Dinimama
 
14.01.2017, 18:35

Zitat:
Zitat von Odin Beitrag anzeigen
Ich würde mir keine großen Sorgen machen und mir beide Möglichkeiten frei halten. Es kommt wie es kommen muss, soll. Ein Kind kannst du nicht beeinflussen. Einerseits musst du dir nichts beweisen, du bist keine bessere Mutter wenn du eine Heimgeburt hinbekommst, und auch keine schlechtere Mutter, wenn es durch irgendeinen Zufall nicht funktioniert und du dennoch im Spital entbinden müsstest. Wichtig ist die Gesundheit von dir und deinem Kind.
ich glaube nicht, dass die te sich durch die geplante hg irgendetwas beweisen möchte, so wie eigentlich alle frauen, die ich kenne und die eine hg gemacht haben.
die meisten machen das hauptsächlich aus dem grund, dass sie sich daheim wohler fühlen als im kh.

und gestritten hat hier im thread auch keiner, im gegenteil, es lief hier bislang äußerst sachlich ab, mit ausnahme von riddicks eher entbehrlichen auflistung der geschichte der te vielleicht.
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Dieser Beitrag von Dinimama gefällt 3 Usern: Kikaninchen, Pezi, wunschkind2016
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SanjaM
 
17.01.2017, 21:48

zur frage ob geburten nach ivf bzw icsi eine größere komplikationsrate aufweisen, noch folgender gedanke (ohne allzuviel über die details zu wissen):

vielfach führt langer kinderwunsch und die ganze prozedur, die in diesem zusammenhang auf viele frauen zugekommen sind, zu einer - verständlichen - anspannung und wohl auch viel angst um das kind. es funktionieren ja oft versuche nicht, die angst das lange erwartete kind wieder zu verlieren ist also mitunter höher.
dass angst jedoch kein guter begleiter bei der geburt ist, ist ja bekannt.

ein weiterer faktor ist: ja, bei geburten im krankenhaus WIRD deutlich mehr interveniert und bei jeder intervention kommt es auch zu nebenwirkungen, die dann mitunter weitere interventionen nach sich ziehen. hat ja sogar den bezeichnenden namen "interventionskaskade".
wenn also jetzt bei einer frau mit einem "aufgestempelten risikofaktor" zur geburt kommt und die interventions-bereitschaft des kh-personals von daher noch größer ist also sonst, dann kommen möglicherweise die komplikationen ganz wie von selbst, als folge der behandlung...

so gesehen würde mich schon allein aus diesem grund eine höhere rate an komplikationen nicht wundern.

und gerade deswegen verstehe ich auch zu gut den wunsch nach einer hausgeburt. wo eben jene "risikofaktoren" (und ja, es SIND leider risikofaktoren bei einer geburt im kh) nicht gegeben sind.
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(#44) [Permalink]
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Miss-P
 
10.03.2017, 15:24

Da ich selbst ICSI-Betroffene bin kann ich dem zustimmen, dass man sicher mit einer Vorgeschichte in die Schwangerschaft geht. Ob die Behandlung selbst (nicht das seelische Wohlbefinden) Auswirkungen auf den Geburtsverlauf haben könnte, darüber hab ich mir in meiner offensichlichen Naivität noch nie Gedanken gemacht
Aber jetzt hab ich jedenfalls was, worüber ich in der nächsten schlaflosen Nacht grübeln kann ;-)
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(#45) [Permalink]
Alt
wunschkind2016
 
10.03.2017, 17:59

Zitat:
Zitat von Miss-P Beitrag anzeigen
Da ich selbst ICSI-Betroffene bin kann ich dem zustimmen, dass man sicher mit einer Vorgeschichte in die Schwangerschaft geht. Ob die Behandlung selbst (nicht das seelische Wohlbefinden) Auswirkungen auf den Geburtsverlauf haben könnte, darüber hab ich mir in meiner offensichlichen Naivität noch nie Gedanken gemacht
Aber jetzt hab ich jedenfalls was, worüber ich in der nächsten schlaflosen Nacht grübeln kann ;-)
ich nehme an, du wirst im krankenhaus entbinden? damit solltest du ja eh auf der sicheren seite sein. mich hat man ob der hausgeburt drauf hingewiesen und deshalb war das thema wichtig und interessant. bin auch froh, dass ich mich damit auseinander gesetzt habe. hatte sehr netten austausch frauen, die nach kb entbunden haben und bin sehr zuversichtlich, was die hg angeht.
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(#46) [Permalink]
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Miss-P
 
15.03.2017, 12:40

Ja, ich werde in einem Krankenhaus entbinden.
Alles Gute für deine Hausgeburt, Wunschkind
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Schnuffl2010
 
15.03.2017, 13:13

Wunschkind, wie du weisst hab ich ja ein IVF Mäderl, ich hab mich damals schon gefragt ob es mehr Risiko oder schwierigere SS dadurch gibt. Ich selber hatte zwar meine Schwierigkeiten und auch die Kleine war sehr klein und zart, Herzfehler hatte sie auch der selber zugewachsen ist aber ich führe das alles nicht auf die künstliche Befruchtung zurück. Ich glaube das sind Statistiken wo genauer auf IVF/Icsi geschaut wird aber wie soll man das genau vergleichen!?
Im Gegenteil...meine ist jetzt so quirrlig...oft denk ich mir das aufbereitete Sperma trägt eher was zur Energie der Kids bei
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(#48) [Permalink]
Alt
wunschkind2016
 
15.03.2017, 13:55

Zitat:
Zitat von Schnuffl2010 Beitrag anzeigen
Wunschkind, wie du weisst hab ich ja ein IVF Mäderl, ich hab mich damals schon gefragt ob es mehr Risiko oder schwierigere SS dadurch gibt. Ich selber hatte zwar meine Schwierigkeiten und auch die Kleine war sehr klein und zart, Herzfehler hatte sie auch der selber zugewachsen ist aber ich führe das alles nicht auf die künstliche Befruchtung zurück. Ich glaube das sind Statistiken wo genauer auf IVF/Icsi geschaut wird aber wie soll man das genau vergleichen!?
Im Gegenteil...meine ist jetzt so quirrlig...oft denk ich mir das aufbereitete Sperma trägt eher was zur Energie der Kids bei

na ja, bei icsi ist es ja so, dass es nicht der natur überlassen wird, welches spermium jetzt ans ziel kommt, sondern dass eines ausgewählt wird, von demher fiele es bei mir flach, so zu denken. es ist ja nicht automatisch, das flotteste oder beste, das sie da aussuchen. ich denke schon, dass man sich damit auseinandersetzen sollte, dass kb ein größeres risiko für dieses oder jenes bedeuten kann, es ist ja jetzt auch nicht so unlogisch und so weit hergeholt alles. man muss sich halt bereit machen und auch bereit sein, das anzunehmen, wenn einem jemand erklärt, was man eventuell auf die kb zurückführen könnte. und nicht zumachen und stur sein. die frage nach einer natürlichen schwangerschaft stellte sich bei mir beim dritten kind nicht, maximal die frage nach dem verzicht und das hätten wir ja eh probiert. wollte halt nicht. dir wirds genauso gegangen sein und genauso gehen. im ersten moment war ich schon vor den kopf gestoßen über diese hinweise und die links und alles - ich müsst lügen, wenn ich sage, dass ich nicht auch bockig war und sowas nicht hören oder lesen wollte. aber jetzt bin ich froh. erkenne auch manche zusammenhänge. mir ist klar, dass es sachen geben kann, die durch eine kb verstärkt oder hervorgerufen werden - man schaut halt drauf. bereitet sich auf eventualitäten vor, soweit man kann. und es ist sowieso nie etwas garantiert im leben. ich hab auch mal gedacht, ich kann problemlos schwanger werden bis ich im wechsel bin... ja, ja...
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