Asperger und negative Konsequenzen (aka Strafen) - Seite 2 - Parents.at | Das Elternforum
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(#21) [Permalink]
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Speleo14
 
09.11.2017, 09:41

Zitat:
Zitat von Dinimama Beitrag anzeigen
da es gestern und heute überhand genommen hat habe ich ihm vorhin den computer weggenommen, was ja an sich eine sehr direkte konsequenz ist. bringen tut es genau gar nichts, er tut jetzt genauso wenig für die schule wie vorhin, vorhin ist er halt vorm pc gesessen, jetzt hockt er auf dem teppich und stiert für sich hin.
Das erinnert mich jetzt gerade an meinen... Mann!

Der erzählt immer mal wieder folgende Story:
Ende der Schulzeit (mit ca. 16) hat er leidenschaftlich angefangen mit Höhlenforschung. Als dann die Abschlussprüfungen anstanden, haben ihm seine Eltern ab ca. 2 Monate vorher jegliche Höhlentouren verboten, weil er lernen sollte, und so wollten sie ihn dazu zwingen.
Effekt: Er hat die 2 Monate nicht etwa mit lernen verbracht, sondern damit, eine ganz grosse Expedition zu planen, die dann gleich nach den Prüfungen stattfand...

Ich sollte mich also vermutlich nicht wundern, woher Sohn das wohl hat...
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Dieser Beitrag von Speleo14 gefällt: eva-7
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(#22) [Permalink]
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Dinimama
 
09.11.2017, 10:23

bei uns war es dann gestern doch noch halbwegs ok, ich habe mich nach einer gewissen zeit zu meinem sohn gesetzt und angefangen, mit ihm über den ersten weltkrieg zu reden (das thema, das morgen zur schriftlichen geschichtewiederholng kommt, das mich aber grundsätzlich interessiert und über das wir in letzter zeit auch schon geredet haben), nach und nach haben wir auch seine unterlagen dazugenommen, und so hoffe ich, dass von diesem stoff etwas hängengeblieben ist.

anschließend haben wir über die sitation allgemein geredet, dass pubertät halt auch heißt, dass man aneinandergerät und dass man nicht gut findet, was der andere tut oder von einem will. und dass wir uns trotzdem lieb haben, auch wenn es hin und wieder ziemlich kracht.
er war in dem moment sehr zugänglich, worüber ich froh war, weil es mir ganz wichtig ist, dass wir weiterhin zugang zueinander haben.
(ich gebe mich aber nicht der illusion hin, dass er heute noch genauso streichelweich ist wie gestern abend.......)

immerhin hat er dann auch noch ein paar seiten in dem buch für deutsch gelesen, etwas, was ebenfalls bis morgen zu erledigen ist - der abend ist also noch gut zu ende gegangen und wir sind dann alle in frieden schlafen gegangen, was für mich fast die haptsache ist!

das computer wegnehmen hat also doch etwas gebracht, ich werd mich aber hüten, ihm das unter die nase zu reiben!

speleo, hat dein mann dann eigentlich die abschlussprüfung geschafft?
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(#23) [Permalink]
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Speleo14
 
09.11.2017, 10:46

Zitat:
Zitat von Dinimama Beitrag anzeigen
bei uns war es dann gestern doch noch halbwegs ok, ich habe mich nach einer gewissen zeit zu meinem sohn gesetzt und angefangen, mit ihm über den ersten weltkrieg zu reden (das thema, das morgen zur schriftlichen geschichtewiederholng kommt, das mich aber grundsätzlich interessiert und über das wir in letzter zeit auch schon geredet haben), nach und nach haben wir auch seine unterlagen dazugenommen, und so hoffe ich, dass von diesem stoff etwas hängengeblieben ist.

anschließend haben wir über die sitation allgemein geredet, dass pubertät halt auch heißt, dass man aneinandergerät und dass man nicht gut findet, was der andere tut oder von einem will. und dass wir uns trotzdem lieb haben, auch wenn es hin und wieder ziemlich kracht.
er war in dem moment sehr zugänglich, worüber ich froh war, weil es mir ganz wichtig ist, dass wir weiterhin zugang zueinander haben.
(ich gebe mich aber nicht der illusion hin, dass er heute noch genauso streichelweich ist wie gestern abend.......)

immerhin hat er dann auch noch ein paar seiten in dem buch für deutsch gelesen, etwas, was ebenfalls bis morgen zu erledigen ist - der abend ist also noch gut zu ende gegangen und wir sind dann alle in frieden schlafen gegangen, was für mich fast die haptsache ist!

das computer wegnehmen hat also doch etwas gebracht, ich werd mich aber hüten, ihm das unter die nase zu reiben!

speleo, hat dein mann dann eigentlich die abschlussprüfung geschafft?
Hat er. Nicht gerade super, aber er hat (und die Lehrstelle hatte er eh schon). Es hat sich ja später (als Erwachsener) herausgestellt, dass er hochbegabt ist. Er war also ein typischer Underachiever, ihm hat vollkommen die Motivation für die Schule gefehlt, oder er war sogar unterfordert. Mit 40 hat der dann die Matur nachgeholt und noch studiert.
Und das wiederholt sich jetzt anscheinend gerade. Wobei wir bei Sohn noch keine Austestung auf kognitive Fähigkeiten haben. Dafür, dass er praktisch gar nichts macht für die Schule und die halbe Zeit auch nicht zuhört, hat er eigentlich gute Noten. Tendenz eher sinkend - klar, die Anforderungen steigen. D.h. wenn es mit der Motivation so weiter geht, wird es irgendwann nicht mehr reichen. Und nächstes Jahr ist entscheidend für die weitere Schullaufbahn...
Ausserdem bin ich mir fast sicher, dass er sich, egal auf welchem Niveau, nach unten anpassen wird - je weniger gefordert wird, desto weniger wird er machen.

Schön, dass es bei euch gestern doch noch einen brauchbaren Ausweg gab!
Ich kann mit Sohn leider über solche Sachen fast nicht reden, da macht er total zu und wird höchstens wütend. Er lässt sich extrem ungern etwas erklären, er muss auf alles irgendwie selber draufkommen.
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(#24) [Permalink]
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Dinimama
 
09.11.2017, 11:34

Zitat:
Zitat von Speleo14 Beitrag anzeigen
Schön, dass es bei euch gestern doch noch einen brauchbaren Ausweg gab!
Ich kann mit Sohn leider über solche Sachen fast nicht reden, da macht er total zu und wird höchstens wütend. Er lässt sich extrem ungern etwas erklären, er muss auf alles irgendwie selber draufkommen.
das gibt es bei uns schon auch, man muss das den richtigen zeitpunkt erwischen, wenn man vernünftig mit ihm reden will!
20 minuten vorher hätte ich außer wütendes schnauben und "lass mich in ruh!" auch nichts von ihm haben können.

das mit dem selber draufkommen ist so eine sache, grundsätzlich ist das in vielen fällen auch so, andersrum ist er sehr gut darin, die fehler im außen (die anderen, das schulsystem, irgendwelche ereignisse, die ewig zurückliegen, die aber zu xy geführt haben, ........) zu sehen, mit der selbstreflexion haperts ganz oft ziemlich. und wenn äußere umstände schuld sind, dann kann man ja selber nix ändern, sondern ist das arme opfer. (deshalb spring ich ja auf eine bestimmte userin so dermaßen an hier im forum.......)
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(#25) [Permalink]
Alt
Speleo14
 
09.11.2017, 11:47

Zitat:
Zitat von Dinimama Beitrag anzeigen
das gibt es bei uns schon auch, man muss das den richtigen zeitpunkt erwischen, wenn man vernünftig mit ihm reden will!
20 minuten vorher hätte ich außer wütendes schnauben und "lass mich in ruh!" auch nichts von ihm haben können.

das mit dem selber draufkommen ist so eine sache, grundsätzlich ist das in vielen fällen auch so, andersrum ist er sehr gut darin, die fehler im außen (die anderen, das schulsystem, irgendwelche ereignisse, die ewig zurückliegen, die aber zu xy geführt haben, ........) zu sehen, mit der selbstreflexion haperts ganz oft ziemlich. und wenn äußere umstände schuld sind, dann kann man ja selber nix ändern, sondern ist das arme opfer. (deshalb spring ich ja auf eine bestimmte userin so dermaßen an hier im forum.......)
Oh ja, genau so. Die Fehler der anderen bemerkt er sofort... und wenn was nicht so geht, wie er will, dann liegt es niiiiiiiiiiieeeeee an ihm. Sondern am Softwareentwickler, an dem blöden Mechanismus, am Lehrer, an dem Trottel, der die Aufgabe so und nicht anders formuliert hat, an mir, weil ich habe es ihm ja nie oder zu oft gesagt... (beliebig fortzusetzen)

Aber es gibt manchmal ganz zarte Zeichen der Entwicklung. Ausserdem ist er ja erst 10, da kann vermutlich auch von NT-Kindern noch nicht übermässig viel Selbstreflexion erwarten.
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(#26) [Permalink]
Alt
Dinimama
 
09.11.2017, 12:14

Zitat:
Zitat von Speleo14 Beitrag anzeigen
Oh ja, genau so. Die Fehler der anderen bemerkt er sofort... und wenn was nicht so geht, wie er will, dann liegt es niiiiiiiiiiieeeeee an ihm. Sondern am Softwareentwickler, an dem blöden Mechanismus, am Lehrer, an dem Trottel, der die Aufgabe so und nicht anders formuliert hat, an mir, weil ich habe es ihm ja nie oder zu oft gesagt... (beliebig fortzusetzen)

Aber es gibt manchmal ganz zarte Zeichen der Entwicklung. Ausserdem ist er ja erst 10, da kann vermutlich auch von NT-Kindern noch nicht übermässig viel Selbstreflexion erwarten.
meiner ist ja schon 14, in den letzten vier jahren hat sich da schon einiges getan! (und in der pubertät sind ja auch nt-kinder teilweise recht unausstehlich und haben ihre eigene logik.)
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(#27) [Permalink]
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Speleo14
 
10.11.2017, 10:37

Zitat:
Zitat von shamane Beitrag anzeigen

positive, unmittelbare und gewisse konsequenzen wirken stärker als negative, verzögerte und ungewisse. jedes verhalten zieht konsequenzen nach sich. im normalfall ist es so, dass „braves“ verhalten nicht wirklich beachtet wird. somit hat dieses verhalten meistens keine positive konsequenz, maximal verzögerte und recht ungewisse folgen. frei nach dem motto „nicht geschimpft ist genug gelobt“.

„schlimmes“ verhalten fällt jedoch auf. ergo: die folgen sind unmittelbar und gewiss. und das schlimmste: negative aufmerksamkeit ist besser als keine aufmerksamkeit und wird somit positiv erlebt.

es tut mir leid, dir sagen zu müssen, dein token-system ist zum scheitern verurteilt. es liefert keinen anreiz aus den oben genannten gründen.
Dazu ist mir gerade heute noch eingefallen: Das gilt dann aber auch für das Strafpunkte-System des Lehrers (3 resp. 6 Punkte = etwas abschreiben, 9 Punkte = Nachsitzen), oder?
Die Konsequenzen daraus sind zwar gewiss und konsistent, aber negativ und vor allem weit weg von unmittelbar...?

Das TEACCH-Buch ist übrigens bestellt.
Mit Zitat antworten
(#28) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von shamane
shamane
 
10.11.2017, 12:41

Zitat:
Zitat von Speleo14 Beitrag anzeigen
Dazu ist mir gerade heute noch eingefallen: Das gilt dann aber auch für das Strafpunkte-System des Lehrers (3 resp. 6 Punkte = etwas abschreiben, 9 Punkte = Nachsitzen), oder?
Die Konsequenzen daraus sind zwar gewiss und konsistent, aber negativ und vor allem weit weg von unmittelbar...?

Das TEACCH-Buch ist übrigens bestellt.
jup!

frage bezüglich der positiven punkte in der schule: dein sohn hat den lehrer auf sein „richtiges“ verhalten hingewiesen und dann pickerl bekommen?
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(#29) [Permalink]
Alt
Speleo14
 
10.11.2017, 13:00

Zitat:
Zitat von shamane Beitrag anzeigen
jup!
Dacht ich mir. Jetzt muss ich das "nur" noch dem Lehrer verklickern, dass er bei Sohn das anders machen muss als beim Rest der Klasse. Fragt sich nur, wie, das traue ich mich fast nicht und ist definitiv nicht meine Spezialität. Und ich habe null Handhabe, wenn er das ablehnt...

Zitat:
Zitat von shamane Beitrag anzeigen
frage bezüglich der positiven punkte in der schule: dein sohn hat den lehrer auf sein „richtiges“ verhalten hingewiesen und dann pickerl bekommen?
Nicht ganz, der Lehrer sollte jeden Tag am Ende des Morgens resp. Nachmittags jeweils einen traurigen, neutralen oder lachenden Smiley in ein Heft mit Kalender einkleben, je nach Verhalten (ev. noch mit Erklärung dazu, warum).
Das Heft sollte 2 Zwecke erfüllen: Verstärkung für Sohn, sowie Rückmeldung für mich, wie es an diesem Tag so gelaufen ist (Sohn erzählt ja nie etwas). Gab auch eine Kommentarspalte für Präzisierungen, sie haben ja sonst kein Mitteilungsheft.

Fanden alle inkl. Heilpädagogin eine ganz tolle Idee, ich hab auch ein wirklich nettes Heftchen in Excel gemacht und gedruckt...

Geklappt hat es allerdings nie richtig, weil es die Lehrpersonen meistens vergessen haben.
Ich habe Sohn zwar x-mal aufgefordert, jeweils vor dem Heimgehen mit dem Heft zur Lehrperson zu gehen, oder noch besser, es gleich am Morgen abzugeben, aber Sohn vergass es natürlich auch (und sowieso, wenn es ein schlechter Tag gewesen war - logisch ).
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(#30) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von elke-f
elke-f
 
16.11.2017, 17:06

OT:

hab mich doch grad angemeldet zum workshop.
freu mich auf euch eva und jana
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Dieser Beitrag von elke-f gefällt 2 Usern: eva-7, jana13
(#31) [Permalink]
Alt
eva-7
 
16.11.2017, 20:01

Zitat:
Zitat von elke-f Beitrag anzeigen
OT:

hab mich doch grad angemeldet zum workshop.
freu mich auf euch eva und jana
ja super das ist!!!
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Dieser Beitrag von eva-7 gefällt 2 Usern: elke-f, jana13
(#32) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von jana13
jana13
 
17.11.2017, 09:43

Ich freue mich auch
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Dieser Beitrag von jana13 gefällt 2 Usern: elke-f, eva-7
(#33) [Permalink]
Alt
jesuslovingmom
 
19.11.2017, 00:15

Zitat:
Zitat von Speleo14 Beitrag anzeigen
Ich würde mal gerne in die Runde fragen, wie das bei euren ASS-Kindern aussieht mit Strafen (netter ausgedrückt: negativen Konsequenzen) als Mittel der Erziehung.
Wendet ihr viele "Strafen" an? Wann, in welchen Situationen? Nützt es etwas? Was tut ihr, wenn es nichts nützt, Sanktionen verschärfen?

Der Grund für meine Frage: Wie die meisten Eltern setz(t)en wir auch negative Konsequenzen ein, um unerwünschtes Verhalten abzustellen. Aber meine Erfahrung mit Sohn ist, dass der Effekt davon irgendwo gegen null tendiert, auch wenn ich das sehr konsequent anwende - vor allem, wenn es um Verhaltensweisen geht, die aus mangelnder Impulskontrolle resultieren (Wutanfälle usw.). Nun wurde uns empfohlen, einfach die Strafen immer höher ausfallen zu lassen, irgendwann würde es dann schon klappen, und das finde ich irgendwie... Wo soll das dann aufhören? Bei 2 Jahre kein Taschengeld und kein iPad mehr? (4 Wochen hatten wir schon. Effekt: Null).

Auch der neue Lehrer von Sohn setzt zur Zeit voll darauf, mit Strafpunkten für vergessene Hausaufgaben, stören, unangemessenes Verhalten, und dann gibt's Strafaufgaben und Nachsitzen je nach Punktezahl. Somit hat Sohn dauernd Strafaufgaben (irgendwas abschreiben) und musste auch schon mehrmals nachsitzen. Effekt bislang: Null (eher im Gegenteil, Tendenz zunehmend).

Wie handhabt ihr das?
Du hast eh schon viele Antworten bekommen und vermutlich ist meine nicht wirklich hilfreich, im Prinzip ist es auch nur ein Satz: mein Aspie ist absolut konditionierungsresistent.

Jeder versuch ist gescheitert.
Das einzige was funktioniert sind für ihn logische Erklärungen
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Dieser Beitrag von jesuslovingmom gefällt: sabagrau
(#34) [Permalink]
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Benutzerbild von sabagrau
sabagrau
 
23.11.2017, 18:49

Zitat:
Zitat von jesuslovingmom Beitrag anzeigen
Du hast eh schon viele Antworten bekommen und vermutlich ist meine nicht wirklich hilfreich, im Prinzip ist es auch nur ein Satz: mein Aspie ist absolut konditionierungsresistent.

Jeder versuch ist gescheitert.
Das einzige was funktioniert sind für ihn logische Erklärungen
jep, das kann ich unterschreiben ... was hab' ich mir alles angelesen und angehört über konsequenzen und konditionierung und und und. nichts hat funktioniert.

ein allgemeines "man muss" oder "man darf nicht" waren ihm völlig egal - sogar bei der rechtschreibung . erst wenn ich alle konsequenzen mit ihm durchgehechelt hatte, konnte er was davon akzeptieren. dabei kamen meine eigenen normen und vorstellungen gleich mit auf den prüfstand.

und weil man nicht alles logisch erklären kann, habe ich tief luft geholt und ihm erzählt, wie es MIR mit seinem verhalten ging (geschwister hat er keine) und wieso ICH in die luft ging, was oft genug passierte. das half auch.
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Dieser Beitrag von sabagrau gefällt: Ginchen
(#35) [Permalink]
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jesuslovingmom
 
24.11.2017, 14:04

@sabagrau: wow, das klingt mühsam; mein aspie geht zwar stur seinen Weg (meine zwei NT aber auch - das dürfte in der Familie liegen bzw spielt wohl auch mit dass uns Eltern selbständiges denken/handeln und hinterfragen immer wichtig war), aber: er lässt sich manches auch erklären mit "das macht man nicht, weil..." und Alternative anbieten. Aber da gehts um so Dinge wie "man isst in der Öffentlichkeit nicht mit den Finger, das finden die Zuschauer grauslich"

Aber ich gebe dir Recht - man beginnt durch das Kind seine eigenen Regeln und Normen zu hinterfragen und teilweise zu ändern - er darf z.b. manchmal stundenlang Videos schauen (er schaut dann sachgeschichten, wissen macht ah,... und saugt das Wissen richtig auf) Seine Geschwister dürfen das allerdings nicht, nr 2 würde überdrehen und nr 3 grottenschlecht schlafen - das tu ich mir/uns nicht an.
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