Jobwechsel - Probetag einfordern? - Parents.at | Das Elternforum
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Rundablage
 
Jobwechsel - Probetag einfordern? - 14.08.2017, 08:34

Hallo,

ich habe einen Job der gut bezahlt ist aber der Arbeitsbereich ist für mich total öde..von den Kollegen wird man mehr oder weniger ignoriert (bis auf die direkte Kollegin)..ich bin da so hineingerutscht zuerst als Karenzvertretung, danach unbefristet weil sich bis jetzt nichts anderes ergeben hat.

Jetzt hatte ich ein Vorstellungsgespräch in einem Bereich in dem ich schon vor 10 Jahren tätig war und werde nach der Urlaubszeit kontaktiert.
Hört sich für mich ganz gut an sonst hätte ich gleich eine Absage bekommen.

Mein Problem ist nun:
- vom Aufgabenbereich her würde ich sofort wechseln,
- Gehalt wurde noch nicht angesprochen und das wird wahrscheinlich etwas weniger sein als jetzt,
- ob es direkte Kollegen gibt weiß ich auch noch nicht,
- Urlaub nehmen auf Grund der Ferien jetzt kein Problem weil Kollegin schon älter detto Pflegeurlaub,
etc.
- von den Stunden/Arbeitszeiten her wären die Jobs etwa gleich,
- auch die Anfahrt wäre die selbe Zeit

Bauch sagt sofort zusagen, Kopf ist sich unsicher.

Kann ich bei einem weiteren Gespräch im neuen Job einen Probetag einfordern oder ist das frech? (- vorausgesetzt es wird keiner angeboten) um wirklich sicher zu gehen.
Habe einfach Angst den Wechsel dann zu bereuen.

Danke
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Benutzerbild von Minerva
Minerva
 
14.08.2017, 08:38

Ein einzelner Probetag wird dich nicht viel weiterbringen, fürchte ich. Die Dynamik in einer Abteilung eröffnet sich dir nicht zwingend an einem Tag.

Ich habe bisher auf meinen Bauch vertraut. Wenn das Gehalt passt, ist der Spaß an der Arbeit und ein angenehmes Umfeld praktisch unbezahlbar.
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Dieser Beitrag von Minerva gefällt 5 Usern: bixi, Leyana, lucy777, samakaste, spacedakini3
(#3) [Permalink]
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Rundablage
 
14.08.2017, 12:19

Zitat:
Zitat von Minerva Beitrag anzeigen
Ein einzelner Probetag wird dich nicht viel weiterbringen, fürchte ich. Die Dynamik in einer Abteilung eröffnet sich dir nicht zwingend an einem Tag.

Ich habe bisher auf meinen Bauch vertraut. Wenn das Gehalt passt, ist der Spaß an der Arbeit und ein angenehmes Umfeld praktisch unbezahlbar.

Danke für deine Antwort,
zumindest um mögliche Kollegen kennenzulernen wär ein Probetag schonmal besser als wechseln und dann merken dass es gar nicht passt deshalb überlege ich ja ob ich den Probetag ansprechen kann oder ob das gar nicht geht.....
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(#4) [Permalink]
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mrmr
 
14.08.2017, 12:32

Zitat:
Zitat von Rundablage Beitrag anzeigen
Kann ich bei einem weiteren Gespräch im neuen Job einen Probetag einfordern oder ist das frech? (- vorausgesetzt es wird keiner angeboten) um wirklich sicher zu gehen.
Habe einfach Angst den Wechsel dann zu bereuen.

Einfordern würde ich nix. Dich danach erkundigen bzw. darum bitten - why not?
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Dieser Beitrag von mrmr gefällt 2 Usern: Asterix, spacedakini3
(#5) [Permalink]
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Benutzerbild von Lottie
Lottie
 
14.08.2017, 12:32

Ein Wechsel in eine Position für weniger Geld ist Wahnsinn, wenn man nicht dazu gezwungen ist. Zumindest das Gleiche wie vorher sollte immer drin sein. Tätigkeit hin oder her. So toll kann der neue Job nicht sein.
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(#6) [Permalink]
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Benutzerbild von theater
theater
 
14.08.2017, 12:37

Ich würde auch auf mein Bauchgefühl achten. Was bringt der Probetag, wenn zwei nette Kollegen da sind und ein unangenehmer gerade Urlaub hat oder umgekehrt?
Sicher ist es immer ein Risiko, aber ich denke, wenn das Gehalt passt, würde ich wechseln. Das Gehalt muss natürlich schon besprochen werden. Du siehst dich ja wohl aus irgendeinem bestimmten Grund um eine Alternative zum aktuellen Job um.
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(#7) [Permalink]
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Benutzerbild von Fencheltee
Fencheltee
 
14.08.2017, 12:57

Zitat:
Zitat von Lottie Beitrag anzeigen
Ein Wechsel in eine Position für weniger Geld ist Wahnsinn, wenn man nicht dazu gezwungen ist. Zumindest das Gleiche wie vorher sollte immer drin sein. Tätigkeit hin oder her. So toll kann der neue Job nicht sein.
Das ist wohl jedem/jeder selbst überlassen.
Ich kann mir viele gute Gründe vorstellen, warum man weniger Gehalt in Kauf nimmt, wenn man wechselt.

@TE: hast du die potentiellen Kolleg/inn/en noch gar nicht kennengelernt? Dann würde ich nämlich schon sehr nachdrücklich darum bitten, die anderen in der Abteilung mal kurz kennenlernen zu dürfen.
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Dieser Beitrag von Fencheltee gefällt 2 Usern: Melinia, spacedakini3
(#8) [Permalink]
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Rundablage
 
14.08.2017, 13:14

Ich hatte ein Gespräch mit der Leitung.
Da wurden meine vorherigen Tätigkeiten besprochen und mehr eigentlich nicht.
Habe dann ein Schreiben erhalten dass ich nach der Urlaubszeit kontaktiert werde.

Das Problem ist, dass ich in meinem jetzigen Job zwar keinerlei Probleme mit Vorgesetzen oder meiner Kollegin habe jedoch ich von 40 Std./Woche nur 2 Std. wirklich arbeit habe.
Und nicht nur dass ich mich langweile (Anwesenheitspflicht) ist die Thematik nicht so meines.
Als wenn man einen Arzt zum Straßenkehren schickt in etwa.
Wenn der Job nicht so gut bezahlt wäre hätte ich schon lange gewechselt.

Im möglichen neuen Job hätte ich mehr Verantwortung, die Thematik bereitet mir Freude und das Gehalt müsste ich sowieso verhandeln. Angegebener Mindestlohn ist 500 Brutto weniger als ich jetzt habe.
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(#9) [Permalink]
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Odin
 
14.08.2017, 19:46

Zitat:
Zitat von Rundablage Beitrag anzeigen
Hallo,

ich habe einen Job der gut bezahlt ist aber der Arbeitsbereich ist für mich total öde..von den Kollegen wird man mehr oder weniger ignoriert (bis auf die direkte Kollegin)..ich bin da so hineingerutscht zuerst als Karenzvertretung, danach unbefristet weil sich bis jetzt nichts anderes ergeben hat.

Jetzt hatte ich ein Vorstellungsgespräch in einem Bereich in dem ich schon vor 10 Jahren tätig war und werde nach der Urlaubszeit kontaktiert.
Hört sich für mich ganz gut an sonst hätte ich gleich eine Absage bekommen.

Mein Problem ist nun:
- vom Aufgabenbereich her würde ich sofort wechseln,
- Gehalt wurde noch nicht angesprochen
[FONT="Franklin Gothic Medium"]sehr auffällig. Finger weg. [/FONT]
und das wird wahrscheinlich etwas weniger sein als jetzt,
- ob es direkte Kollegen gibt weiß ich auch noch nicht,
- Urlaub nehmen auf Grund der Ferien jetzt kein Problem weil Kollegin schon älter detto Pflegeurlaub, [
FONT
="Franklin Gothic Medium"]die kollegin ist älter geht in frphpenion, geht auf kur und du guckst durch die finger[/FONT]
etc.
- von den Stunden/Arbeitszeiten her wären die Jobs etwa gleich,
- auch die Anfahrt wäre die selbe Zeit

Bauch sagt sofort zusagen, Kopf ist sich unsicher.

Kann ich bei einem weiteren Gespräch im neuen Job einen Probetag einfordern oder ist das frech? (- vorausgesetzt es wird keiner angeboten) um wirklich sicher zu gehen.
Habe einfach Angst den Wechsel dann zu bereuen.

Danke
Warum ein probearbeitstag,??? In einem tag erlebst du nix, heucheln, schmeicheln, nach 2 monaten schauts dann anders aus.
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(#10) [Permalink]
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Benutzerbild von Minerva
Minerva
 
14.08.2017, 20:12

Zitat:
Zitat von Lottie Beitrag anzeigen
Ein Wechsel in eine Position für weniger Geld ist Wahnsinn, wenn man nicht dazu gezwungen ist. Zumindest das Gleiche wie vorher sollte immer drin sein. Tätigkeit hin oder her. So toll kann der neue Job nicht sein.
Natürlich kann ein neuer Job es wert sein, etwas weniger Bezahlung zu akzeptieren.

Bevor ich es jeden Tag hasse, zur Arbeit zu gehen und keine Aussicht auf Besserung besteht, würde ich durchaus Gehaltseinbußen hinnehmen.
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Dieser Beitrag von Minerva gefällt 8 Usern: 12345678, Antares2010, Asterix, carnik, Fencheltee, Sommar, spacedakini3, theater
(#11) [Permalink]
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Benutzerbild von Paulina87G
Paulina87G
 
14.08.2017, 21:35

Mach einen Probearbeitstag! Bei uns in der Firma hat nie wer was dagegen, im Gegenteil, ein Teamleiter besteht sogar darauf, weil er so die Leute besser kennen lernt und man ein bisschen mehr Zeit hat, als bei einem 1-stündigen Vorstellungsgespräch. Ein richtiger Einblick wirds zwar nicht sein, aber man kann sich vllt. ein bisschen gegenseitig auf den Zahn fühlen und stellt fest obs menschlich auch passt oder nicht.
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Dieser Beitrag von Paulina87G gefällt 2 Usern: anna-mari, spacedakini3
(#12) [Permalink]
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Odin
 
14.08.2017, 22:11

Zitat:
Zitat von Paulina87G Beitrag anzeigen
Mach einen Probearbeitstag! Bei uns in der Firma hat nie wer was dagegen, im Gegenteil, ein Teamleiter besteht sogar darauf, weil er so die Leute besser kennen lernt und man ein bisschen mehr Zeit hat, als bei einem 1-stündigen Vorstellungsgespräch. Ein richtiger Einblick wirds zwar nicht sein, aber man kann sich vllt. ein bisschen gegenseitig auf den Zahn fühlen und stellt fest obs menschlich auch passt oder nicht.
Nun ja, im bestehenden dienstverhältnis einfach so- wo anders arbeiten gehen, könnte eine fristlose bedeuten. Und leider ist es heute so, dass das auch per Gericht so durchgeht. Ich nehme mir einen tag frei und arbeite unverbindlich... äh-eh... hilft aber nicht vor fristloser
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(#13) [Permalink]
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Benutzerbild von Paulina87G
Paulina87G
 
15.08.2017, 00:16

Warum sollte das ein Problem sein? Bei einem Probetag werde ich weder bei der SV angemeldet, noch gehe ich ein Dienstverhältnis bei einer konkurrierenden Firma ein oder werde gezwungen betriebseigene Firmengeheimnisse auszuplaudern. Wo ist rein rechtlich der Unterschied zu einem Vorstellungsgespräch? Mit welcher Begründung sollte eine Kündigung ausgesprochen werden?
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(#14) [Permalink]
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Benutzerbild von anna-mari
anna-mari
 
15.08.2017, 08:18

Bei uns wird grundsätzlich ein Probetag gemacht bzw. ist es ein halber Tag. Das hat Vorteile für alle und klar lernt man das Umfeld besser kennen, als im Vorstellungsgespräch. Schaden tut es auf keinen Fall.
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(#15) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von theater
theater
 
15.08.2017, 10:06

Zitat:
Zitat von Rundablage Beitrag anzeigen

Im möglichen neuen Job hätte ich mehr Verantwortung, die Thematik bereitet mir Freude und das Gehalt müsste ich sowieso verhandeln. Angegebener Mindestlohn ist 500 Brutto weniger als ich jetzt habe.
Da ist ganz sicher noch Verhandlungsspielraum drinnen.
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Dieser Beitrag von theater gefällt: Maritina
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Benutzerbild von Glueckskatze
Glueckskatze
 
15.08.2017, 10:49

Ich finde die Idee eines Probetages auch sehr gut und würde das immer machen. Ich denke nur an den Job, den ich angenommen habe, dafür ein Auslandspraktikum abgesagt - und dann wusste ich nach einem halben Tag, in der Firma bleib ich keinen Tag länger als absolut notwendig. Das habe ich immer im Hinterkopf, Auslandspraktikum wär zwar fein gewesen, aber nicht so tragisch als wenn ich dafür einen Job gekündigt hätte.

Von wegen Gehalt: ich weiß von mir, dass es für mich relativ unwichtig ist, musst du aber selber entscheiden, was du für ein Typ bist.
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(#17) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von miloo
miloo
 
15.08.2017, 13:47

nachdem ich den albtraum meines aktuellen jobs bereits am ersten arbeitstag erkannt habe, würde ich nur noch mit probetag wo anfangen. man erkennt schon an der stimmung der kollegen, wie es ungefähr läuft. hätte ich nur 5 probestunden gehabt, hätte ich meinen aktuellen job niemals angenommen...
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(#18) [Permalink]
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Maritina
 
15.08.2017, 14:03

Zitat:
Zitat von miloo Beitrag anzeigen
nachdem ich den albtraum meines aktuellen jobs bereits am ersten arbeitstag erkannt habe, würde ich nur noch mit probetag wo anfangen. man erkennt schon an der stimmung der kollegen, wie es ungefähr läuft. hätte ich nur 5 probestunden gehabt, hätte ich meinen aktuellen job niemals angenommen...
das klingt ja furchtbar
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(#19) [Permalink]
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Benutzerbild von nina64
nina64
 
15.08.2017, 17:48

Niemals würde ich es zulassen das bei uns jemand, einfach so, einen Tag zur Probe arbeitet.

Jeder DN (auch Praktikant) muss vor Arbeitsantritt angemeldet werden.
Schnupperlehrlinge erhalten von der Schule entsprechende Unterlagen und Jobs-Suchende sind entweder über das AMS oder eine Stiftung versichert und vermittelt.
Das muss alles ganz genau dokumentiert sein sonst entsteht automatisch der Verdacht Schwarzarbeiter zu beschäftigen, wenn z.B. grad dann ein unvorhersehbarer Besuch des Arbeitsinspektorats etc. erfolgt.
Die daraus resultierenden Konsequenzen sind alles andere als lustig.

Und wenn sich so ein "unangemeldeter - zur Probe Arbeitender" den kleinen Zeh verstaucht, sich im KH behandeln lässt und einen Arbeitsunfall angibt, dann wird's noch ungemütlicher. Nicht für den Arbeiter, sicher aber für die Firma.

Ich weiß, warum ich da so konsequent bin
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Dieser Beitrag von nina64 gefällt: Nasti27
(#20) [Permalink]
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Benutzerbild von Lottie
Lottie
 
15.08.2017, 17:59

Zitat:
Zitat von miloo Beitrag anzeigen
nachdem ich den albtraum meines aktuellen jobs bereits am ersten arbeitstag erkannt habe, würde ich nur noch mit probetag wo anfangen. man erkennt schon an der stimmung der kollegen, wie es ungefähr läuft. hätte ich nur 5 probestunden gehabt, hätte ich meinen aktuellen job niemals angenommen...
Wenn man ein bisschen Übung hat und die Vorstellungsgesptäche auch dazu nützt Fragen zu stellen entwickelt man vorher schon ein gefühl. Warum eine Stelle vakant ist, ist für mich eine wesentliche Frage die ich IMMER Stelle.
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