Ausbildung zur medizinischen Fachassistenz - Seite 4 - Parents.at | Das Elternforum
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(#61) [Permalink]
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lucy777
 
24.08.2017, 09:29

Zitat:
Zitat von Nordlicht Beitrag anzeigen
Naja gut, unter einer Ordinationshilfe stelle ich mir eine " Hilfskraft" vor, die am Patienten selbst nicht viel macht ( machen darf), weil die Grundlagen einfach auch fehlen.

Eine medizinische Fachangestellte bei uns, hat ja vermutlich durch die 3 jährige Ausbildung viel intensivere Grundlagen erworben.
Ich war z.B. morgens alleine in der Praxis und habe den Leuten Blut abgenommen, die nüchtern kommen mussten.


Meine Tochter arbeitet gerade noch beim Orthopäden, der auch Belegarzt in einer Klinik ist und dort operationen durchführt. Sie durfte kürzlich z.B. eine Wunde vernähen ( auch mit dem Hintergrund, dass sie fürs Medizinstudium angemeldet ist) Aber Arzthelferin hier, tragen auch schon viel Verantwortung.

Meine Bekannte arbeitet beim Onkologen. Da sind Aderlässe gang und gebe. Leider kann ich sie gerade nicht fragen, warum das gemacht wird.
vielleicht ist das einer, der auf "alte" heilmethoden setzt.

aber natürlich braucht auch bei uns eine ordinationshilfe hirn und verstand und muss situationen einschätzen können - sie sieht ja die patienten VOR dem arzt.
nur kann sie nicht willkürlich medikamente (über)dosieren.
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(#62) [Permalink]
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inkale
 
24.08.2017, 10:49

Zitat:
Zitat von lucy777 Beitrag anzeigen
1. dass in keiner ordi, die ich kenne (und das sind einige) aderlässe durchgeführt werden oder wurden ...
Hier gibt es für Ordinationshilfen seit 2013 Änderungen.
Für die neu hinzugekommenen Tätigkeiten braucht es allerdings eine Ausbildung zur Ordinationsassistenz bzw. für jene, die den Beruf bereits seit Jahren ausüben die Möglichkeit, diese Fertigkeiten in Fortbildungsseminaren zu erwerben.
Alle die diese Ausbildung nicht haben, dürfen ausschließlich administrative Tätigkeiten in Ordinationen ausüben.

Schau mal da:
https://noe.arbeiterkammer.at/intere...assistent.html

http://www.aekooe.at/arbeitsrecht-ni...tin-alles-tun-
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(#63) [Permalink]
Alt
lucy777
 
24.08.2017, 17:47

Zitat:
Zitat von inkale Beitrag anzeigen
Hier gibt es für Ordinationshilfen seit 2013 Änderungen.
Für die neu hinzugekommenen Tätigkeiten braucht es allerdings eine Ausbildung zur Ordinationsassistenz bzw. für jene, die den Beruf bereits seit Jahren ausüben die Möglichkeit, diese Fertigkeiten in Fortbildungsseminaren zu erwerben.
Alle die diese Ausbildung nicht haben, dürfen ausschließlich administrative Tätigkeiten in Ordinationen ausüben.

Schau mal da:
https://noe.arbeiterkammer.at/intere...assistent.html

http://www.aekooe.at/arbeitsrecht-ni...tin-alles-tun-
in der praxis ist es so, dass der arzt entweder selber blut abnimmt - oder jemand hat, der befugt und befähigt ist, das ohne aufsicht zu machen.
alles andere bringt ja keine zeitersparnis. einschulungsphasen mal abgesehen.
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(#64) [Permalink]
Alt
Radium
 
24.08.2017, 18:01

Te: es wurde bereits mehrfach angesprochen, dass du dem pc im gesamten med bereich nicht entkommst, weder auf einer abteilung mit betten (logbücher für patiententransport, essensbestellungen etc) und schon gar nicht in einem radiolog institut wo alles digitalisiert ist (von der patientenanmeldung über befundverfassen bis bild ausdrucken). Ansonsten gibts neben putzen (wie von lucy schon eindrücklich geschildert) nicht viele tätigkeiten, die keinen pc erfordern.

Auch in nicht diagnostischen ordis ist viel pc arbeit. Und die tätigkeiten im med bereich die ohne pc auskommen sind mit wenigen ausnahmen um vieles öder, ekeliger und mühsamer als jede pc tätigkeit mit müden, roten, trockenen Augen. Überlegs dir gut und versuche dir persönlich einen realen einblick zu verschaffen was absolventen der kurse dann in der arbeit tagtäglich TUN.
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Dieser Beitrag von Radium gefällt 2 Usern: lucy777, Purmum
(#65) [Permalink]
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inkale
 
24.08.2017, 19:08

Zitat:
Zitat von lucy777 Beitrag anzeigen
in der praxis ist es so, dass der arzt entweder selber blut abnimmt - oder jemand hat, der befugt und befähigt ist, das ohne aufsicht zu machen.
Der "Jemand" kann auch die Ordinationshilfe sein .

Eine Ordinationshilfe die dem Standard des neuen MABG 2013 entspricht, ist befähigt und befugt das auch ohne (direkte) Aufsicht zu machen.
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(#66) [Permalink]
Alt
Maritina
 
25.08.2017, 05:54

Zitat:
Zitat von inkale Beitrag anzeigen
Der "Jemand" kann auch die Ordinationshilfe sein .

Eine Ordinationshilfe die dem Standard des neuen MABG 2013 entspricht, ist befähigt und befugt das auch ohne (direkte) Aufsicht zu machen.
In der Realität wird eine Ordihilfe Blut nur dann abnehmen, wenn es mit einem Gerät funktioniert, das der eingeschulte Patient auch selbst bedienen kann (zB AkkuCheck f Blutzuckerspiegel). Im Spital ist die Blutabnahme mittlerweile fast ausschließlich in der Hand der diplomierten Pflege
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Dieser Beitrag von Maritina gefällt 4 Usern: Asterix, lucy777, Radium, Vollmondfrau
(#67) [Permalink]
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Benutzerbild von Apollo
Apollo
 
27.08.2017, 08:16

Zitat:
Zitat von Nordlicht Beitrag anzeigen

Meine Bekannte arbeitet beim Onkologen. Da sind Aderlässe gang und gebe. Leider kann ich sie gerade nicht fragen, warum das gemacht wird.
Es kommt auch heute noch zu Aderlässen, ist aber sehr selten.


https://de.wikipedia.org/wiki/Aderla...utigen_Medizin

Zitat:
Zitat von Wikipedia
Der Aderlass spielt heute bei wenigen Erkrankungen eine wichtige Rolle:
Bei der Polycythaemia vera, einer Erkrankung, die insbesondere zu einer krankhaft vermehrten Bildung von Erythrozyten (rote Blutkörperchen) und damit zu einer Erhöhung der Blutviskosität führt, ist der Aderlass die Therapie der Wahl. Zur Behandlung der Erkrankung werden anfänglich häufig sechs bis acht Aderlässe im wöchentlichen Abstand (jeweils bis zu 500 ml) durchgeführt, um den lebensbedrohlich hohen Hämatokritwert (teilweise über 60 %) auf einen Normalwert (ca. 45 %) abzusenken. Danach erfolgt diese Maßnahme in sechs- bis zwölfwöchigen Abständen, wenn nicht andere medizinische Schritte eingeleitet werden.[49]
Bei der Hämochromatose, einer Erkrankung des Eisenstoffwechsels, werden lebenslang Aderlässe zur Senkung des Eisengehaltes im Körper durchgeführt.[50]
Bei einer Polyglobulie[51] kann eine Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes durch Aderlass erforderlich werden, wenn beispielsweise eine Zentralvenenthrombose im Auge droht oder bereits aufgetreten ist. Bei reaktiven Formen der Polyglobulie ist die Aderlass-Therapie jedoch kontraindiziert, da die Patienten die vermehrten Sauerstoffträger benötigen.[52]
Bei Porphyria cutanea tarda, einer Störung der Synthese des roten Blutfarbstoffs Häm, kann durch Aderlässe Eisen entfernt werden, das ansonsten in der Leber Schäden anrichtet.[53]
Klinische Studien deuten darauf hin, dass häufige Blutspenden eine nicht nur vorübergehende, deutlich blutdrucksenkende Wirkung bei Bluthochdruck zeigen. Diese Beobachtung wurde noch nicht durch ausreichend große, randomisierte kontrollierte Studien überprüft.[54][55][56]
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(#68) [Permalink]
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Maritina
 
27.08.2017, 08:38

Zitat:
Zitat von Nordlicht Beitrag anzeigen
Meine Bekannte arbeitet beim Onkologen. Da sind Aderlässe gang und gebe. .
Nur um das klar zu stellen: Aderlässe sind in der onkolgischen Betreuung keineswegs eine weit verbreitete, vorgesehene Standardtherapie.

Wahrscheinlich hat sich der Arbeitgeber von Nordpols Freundin darauf spezialisiert und in seiner Praxis sind sie häufig praktiziert....
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Dieser Beitrag von Maritina gefällt: Vollmondfrau
(#69) [Permalink]
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Radium
 
27.08.2017, 13:10

Nein durchaus standard bei blutbildentgleisungen aufgrund einer hämatologischen erkrankung.
In der onko ambulanz in der ich tätig war, war das bei einigen patienten auch gang und gäbe.

Ist ja eine extrem "elegante" therapiemöglichkeit, die nahezu null nebenwirkungen hat und fast nix kostet.
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