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SaloMich
 
Cool Natürlich auch nicht seriös - 18.06.2017, 18:20

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Benutzerbild von Bert
Bert
 
19.06.2017, 08:36

Natürlich nicht.
Wie könnte etwas seriös sein, wo raus kommt, dass ungeimpfte Kinder ein geringeres Risiko für Störungen des Immunsystems (Allergien, Autoimmunerkrankungen, etc.) haben.

Schließlich greifen Impfungen ja nicht ins Immunsystem ein, sondern wirken über den Unterschenkelmuskel.

Jetzt im ernst: Hier wird eine Vergleichsstudie vorgelegt - Geimpfte vs. Ungeimpfte. Auf möglichst hohem Niveau. (Wie das eben auf Basis einer privat finanzierten Studie möglich ist.)

Und überall in den Impfforen wird nun heftig geschimpft, wie unseriös das ist. Weil ja niemand mit Sicherheit ausschließen kann, dass die Eltern ungeimpfter Kinder möglicherweise falsche Angaben gemacht haben - und die Gesundheit ihrer Kinder übertrieben haben.

Ja. Das ist schon möglich.

Wesentlich sinnvoller wäre die Kritik daran, dass es die Gesundheitsbehörden weltweit noch nicht zustande gebracht haben, eine seriöse, nachvollziehbare, nicht gefälschte, unabhängig finanzierte Vergleichsstudie zu eben diesem Thema zu organisieren.

DAS IST KRITIKWÜRDIG!
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MMD3
 
19.06.2017, 09:43

http://www.epochtimes.de/gesundheit/...-a2122670.html[/QUOTE]
diese Quelle wollte ich mir doch einmal genauer ansehen, viel Spaß:
http://wize.life/themen/kategorie/ku...-alles-glaubst
„epoch times“ veröffentlicht Artikel, die Flüchtlinge bewusst ins Zwielicht setzen und scheut nicht vor Falschmeldungen zurück. Die meisten Klicks bekommt „epoch times“ von Afd – und PEGiDA – Anhängern. Die Zeitschrift steht mit der Sekte Falun Gong in Verbindung. Wie reißerisch epoch times arbeitet, könnt ihr hier in der Frankfurter Rundschau lesen.

https://www.freitag.de/autoren/frueh...es-deutschland

"Kopp, Sputnik, Epoch Times & Co: Nachrichten aus einem rechten Paralleluniversum"
http://meedia.de/2016/03/18/kopp-spu...lleluniversum/


"Epoch Times
Eine von Falun Gong herausgegebene Online-Zeitung, welche auch nachgewiesene Falschmeldungen verbreitet." https://medium.com/@fpoeticker/das-a...t-e5fe1322fb2f

Die deutsche Epoch Times berichtet ausführlich über die Fluchtkrise
und verarbeitet dabei überproportional häufig negative Nachrichten über Flüchtlinge,
wofür die Zeitung vom Branchendienst Meedia als Teil eines politisch "rechten Paralleluniversums" bezeichnet
und darin mit einschlägig bekannten rechtspopulistischen bis rechtsextremen Publikationen
wie u. a. dem rechts-esoterisch verschwörungsideologischen Kopp Verlag, dem staatlichen russischen Nachrichtenportal Sputnik
oder der einschlägigen extrem rechten Presse wie Compact oder Junge Freiheit verglichen wurde.[6]
Schon im Dezember 2015 berichtete Brigitte Baetz im Deutschlandfunk kritisch über die Epoch Times Deutschland.
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(#4) [Permalink]
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Benutzerbild von Bert
Bert
 
19.06.2017, 11:29

Es ist einigermaßen schwierig, ein unseriöses Portal von Berichterstattung abzuhalten.

So wie es z.B. nicht beweist, dass Flüchtlinge schlechte Menschen sind, wenn epochtimes über sie berichtet, beweist es ebensowenig, dass eine Studie schlecht ist, wenn sich epochtimes ihrer annimmt.
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Minerva
 
19.06.2017, 12:02

Zitat:
Zitat von Bert Beitrag anzeigen
Natürlich nicht.
Wie könnte etwas seriös sein, wo raus kommt, dass ungeimpfte Kinder ein geringeres Risiko für Störungen des Immunsystems (Allergien, Autoimmunerkrankungen, etc.) haben.
Diese Studie ist nicht randomisiert und nicht verblindet - viel mehr muss ich nicht wissen.

Würden unter diesen Umständen Zulassungsverfahren für Impfstoffe stattfinden, hättest du Schaum vor dem Mund. Aber da das Ergebnis schön in dein Weltbild passt, findest du alles nur halb so wild.
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Dieser Beitrag von Minerva gefällt 8 Usern: Anno1701, Berthold, DaisyD, glorifica, Katzenbaer, kirschzuckerl, Mum02, spacedakini3
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Speleo14
 
19.06.2017, 12:53

Dass die nicht geimpften Kinder weniger Antibiotika und weniger Fiebersenker bekommen haben, verwundert ja auch nicht wirklich. Wer Impfungen ablehnt, wird höchstwahrscheinlich auch Antibiotika und Fiebersenker ablehnen.
Von daher: Korrelation ja, Kausalität nicht belegt. Solche Fehlschlüsse auf Kausalität nennt man übrigens Confounding, vielleicht solltet ihr euch mal darüber schlau machen...
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MMD3
 
19.06.2017, 13:06

Zitat:
Zitat von Bert Beitrag anzeigen
Es ist einigermaßen schwierig, ein unseriöses Portal von Berichterstattung abzuhalten.

So wie es z.B. nicht beweist, dass Flüchtlinge schlechte Menschen sind, wenn epochtimes über sie berichtet, beweist es ebensowenig, dass eine Studie schlecht ist, wenn sich epochtimes ihrer annimmt.
Es beweist einfach nur, dass diese Art von Berichterstattung *nichts* beweist, weil dort irgendein Schmarrn geschrieben wird, der ins Weltbild der Betreiber (in diesem Fall rechte, rassistische Eso-Verschwörungstheorie...) passt.

Falls Sie mir ein einigermaßen glaubwürdiges Portal nennen können, das über diese "Studie" berichtet, wäre ich interessiert. Interessiert wäre ich auch daran, was "ein 700% höheres Risiko" bei einer Stichprobe von ca. 600 Fällen bedeuten soll, bzw. wie dies statistisch zu interpretieren ist.

Danke! LG Mary
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Dieser Beitrag von MMD3 gefällt 3 Usern: Berthold, glorifica, Mum02
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Minerva
 
19.06.2017, 13:36

Zitat:
Zitat von Speleo14 Beitrag anzeigen
Dass die nicht geimpften Kinder weniger Antibiotika und weniger Fiebersenker bekommen haben, verwundert ja auch nicht wirklich. Wer Impfungen ablehnt, wird höchstwahrscheinlich auch Antibiotika und Fiebersenker ablehnen.
Woher wissen die Autoren, welche Kinder überhaupt wie oft einem Arzt vorgestellt wurden?

In dieser Studien bezieht sich die Frage nach den durchgemachten Infekten nämlich nur auf Infekte, die von einem Arzt diagnostiziert wurden. War das Kind nicht beim Arzt, hatte es halt nur einen Ausschlag und keine Masern?

Alle Daten beruhen auf den Aussagen der im Schnitt 40 Jahre alten, weißen, gut gebildeten Mütter, die sich erinnern sollen, welches ihrer Kinder in den letzten 12 Jahren Infekte hatte, die ein Arzt diagnostiziert hat.

Jede der beiden Seiten kann problemlos eine eigene Wahrheit erfinden und die Autoren haben keine Möglichkeit, das zu überprüfen. Typische Studien zur Wirksamkeit von Homöopathie sind genauso designet, wenn herauskommen soll, wie toll Globuli doch wirken.
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(#9) [Permalink]
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Speleo14
 
19.06.2017, 14:02

Zitat:
Zitat von Minerva Beitrag anzeigen
Woher wissen die Autoren, welche Kinder überhaupt wie oft einem Arzt vorgestellt wurden?

In dieser Studien bezieht sich die Frage nach den durchgemachten Infekten nämlich nur auf Infekte, die von einem Arzt diagnostiziert wurden. War das Kind nicht beim Arzt, hatte es halt nur einen Ausschlag und keine Masern?

Alle Daten beruhen auf den Aussagen der im Schnitt 40 Jahre alten, weißen, gut gebildeten Mütter, die sich erinnern sollen, welches ihrer Kinder in den letzten 12 Jahren Infekte hatte, die ein Arzt diagnostiziert hat.

Jede der beiden Seiten kann problemlos eine eigene Wahrheit erfinden und die Autoren haben keine Möglichkeit, das zu überprüfen. Typische Studien zur Wirksamkeit von Homöopathie sind genauso designet, wenn herauskommen soll, wie toll Globuli doch wirken.
Das kommt dann noch dazu, ja. Also, ich versuche es mal selber: Wie oft war welches meiner Kinder in den letzten 10 Jahren weswegen beim Arzt? Äääähhh ...
Aso der grosse hatte die eine oder andere Mittelohrentzündung, aber wie oft war das doch gleich wieder? 2x? 3x? Oder doch 4x? Streptokokken-Angina 2x, da bin ich sicher. Borreliose 1x (das lag sicher an der FSME-Impfung ). Die Kleine hatte glaube ich auch mal eine Mittelohrentzündung. Oder doch nicht, verwechsle ich das mit der Bade-Otitis? Und sonst... war da mal eine Bronchitis? Könnte sein, aber bei wem? Hmmmm.... ich bin wohl eine Rabenmutter, dass ich das nicht mehr ganz genau weiss!

Aber selbst wenn man diese Daten halbwegs zuverlässig erhoben hätte (also Patientendossiers vom Arzt), würde die Studie trotzdem ganz genau gar nichts aussagen, denn es bliebe immer noch das erwähnte Confounding. Wir sind also nach wie vor bei Korrelation ja, Kausalität unbestimmt...
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Berthold
 
19.06.2017, 15:27

Natürlich auch nicht seriös

Tatsächlich! Wie hast du das bloß herausgefunden?
Du hast völlig recht!

Geändert von Berthold (19.06.2017 um 15:32 Uhr)
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(#11) [Permalink]
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Berthold
 
19.06.2017, 15:31

Zitat:
Zitat von Bert Beitrag anzeigen
Es ist einigermaßen schwierig, ein unseriöses Portal von Berichterstattung abzuhalten.

So wie es z.B. nicht beweist, dass Flüchtlinge schlechte Menschen sind, wenn epochtimes über sie berichtet, beweist es ebensowenig, dass eine Studie schlecht ist, wenn sich epochtimes ihrer annimmt.
Da hast du schon recht.

Aber zur Glaubwürdigkeit trägt es auch nicht gerade bei. Und daraus ein "credo quia incredibile" zu konstruieren (bzw. uns verkaufen zu wollen), wie Freund SaloMich es macht, das hat schon Chuzpe.

Du als Journalist würdest wohl auch zumindest versuchen, Recherche und Gegenrecherche durchzuführen und einen Beleg - oder das Gegenteil - in anderen Quellen zu finden, und die Seriosität dieser ginge dann in die Bewertung ein. Oder?
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(#12) [Permalink]
Alt
SaloMich
 
19.06.2017, 18:07

Zitat:
Zitat von Speleo14 Beitrag anzeigen
Dass die nicht geimpften Kinder weniger Antibiotika und weniger Fiebersenker bekommen haben, verwundert ja auch nicht wirklich. Wer Impfungen ablehnt, wird höchstwahrscheinlich auch Antibiotika und Fiebersenker ablehnen.
Von daher: Korrelation ja, Kausalität nicht belegt. Solche Fehlschlüsse auf Kausalität nennt man übrigens Confounding, vielleicht solltet ihr euch mal darüber schlau machen...
Mal kurz von der Impfdisk. weg.....Warum bzw. wann braucht man Fiebersenker ( ich nehme ja mal an, das du Fiebersenkende Medikamente meinst?

Zum Rest....alles was ich hier poste, ist nicht für euch Extremisten ( bei euch ist Hopfen und Malz verloren), sondern für Menschen die mal darüber nachdenken wollen. Und es funkt
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(#13) [Permalink]
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Berthold
 
19.06.2017, 18:33

@ SM, auch wir schreiben nicht für dich. Aber für die, die deine Märchen lesen und deine Links anklicken - die sollen auch die Gegenseite lesen und DANN nachdenken.
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Dieser Beitrag von Berthold gefällt 2 Usern: glorifica, Tuerkis
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Minerva
 
19.06.2017, 18:39

Zitat:
Zitat von SaloMich Beitrag anzeigen
Zum Rest....alles was ich hier poste, ist nicht für euch Extremisten ( bei euch ist Hopfen und Malz verloren), sondern für Menschen die mal darüber nachdenken wollen. Und es funkt
Wie rechtfertigst du die Tatsache, dass diese Studie nicht randomisiert und nicht verblindet ist und dass alle Daten auf dem Erinnerungsvermögen von Müttern beruhen? Oder ist dir diese Frage auch schon zu extrem?
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(#15) [Permalink]
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Berthold
 
19.06.2017, 18:52

Zitat:
Zitat von Minerva Beitrag anzeigen
Wie rechtfertigst du die Tatsache, dass diese Studie nicht randomisiert und nicht verblindet ist und dass alle Daten auf dem Erinnerungsvermögen von Müttern beruhen? Oder ist dir diese Frage auch schon zu extrem?
Geh, mit uns Unbelehrbaren redet er doch gar nicht! Er ist ja nur für die armen Verblendeten da, die von der Impfmafia irregeleitet werden - aber dank ihm und einigen anderen haben sie was, worüber sie nachdenken können!
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(#16) [Permalink]
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Bert
 
19.06.2017, 20:45

Zitat:
Zitat von Minerva Beitrag anzeigen
Diese Studie ist nicht randomisiert und nicht verblindet - viel mehr muss ich nicht wissen.

Würden unter diesen Umständen Zulassungsverfahren für Impfstoffe stattfinden, hättest du Schaum vor dem Mund. Aber da das Ergebnis schön in dein Weltbild passt, findest du alles nur halb so wild.
Die meisten Studien zur Zulassung von Impfstoffen sind auch nicht randomisiert oder verblindet. Und falls ja, werden nur in den seltensten Fällen neutrale Placebo-Impfungen (z.B. mit physiologisch neutralem Salzwasser) in der Kontrollgruppe verwendet, sondern eine Impfung gegen eine andere getestet. (Und damit natürlich ein Teil der Nebenwirkungen maskiert bzw. unsichtbar gemacht.)

Zulassungsstudien kosten zudem Millionen. Dies einer kleinen privat finanzierten Studie vorzuwerfen, dass sie das nicht leisten kann, ist ein bissl hinterfotzig, würde ich sagen.

Zudem wärst Du die erste, die Schaum vor dem Mund hätte, wenn beispielsweise ein Milliardär tatsächlich so eine Studie finanzieren würde, wo Kinder per Los einer Impfgruppe oder einer Nicht-Impfgruppe zugewiesen würden.
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(#17) [Permalink]
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mane9
 
19.06.2017, 20:50

Zitat:
Zitat von Minerva Beitrag anzeigen
Diese Studie ist nicht randomisiert und nicht verblindet - viel mehr muss ich nicht wissen.
nicht alle studien könne verblindet oder randomisiert durchgeführt werden! wie sollte das den ablaufen? wir pieksen einmal ihr kind - vielleicht ist da ein impfstoff drinnen oder auch nicht - und beobachten das kind für 10 jahre?

ist es so undenkbar, dass impfen gesamtgesellschaftlich vorteilhaft ist, aber bei gutem impfstatus des rests ungeimpfte eventuell besser dran sind? ich mag dieses schmarotzertum nicht, halte es aber mit meinem halbwissen für eine mögliche option.
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Dieser Beitrag von mane9 gefällt: glorifica
(#18) [Permalink]
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Bert
 
19.06.2017, 20:58

Zitat:
Zitat von Speleo14 Beitrag anzeigen
Das kommt dann noch dazu, ja. Also, ich versuche es mal selber: Wie oft war welches meiner Kinder in den letzten 10 Jahren weswegen beim Arzt? Äääähhh ...
So ist die Studie aber nicht abgelaufen, wie Du das hier persiflierst.

Es wurde gefragt, ob das Kind eine ärztliche Diagnose für bestimmte chronische Krankheiten hat. Spezieller Fokus lag auf Entwicklungsstörungen wie Autismus, ADHS, etc. sowie Heuschnupfen, Neurodermitis, etc.

Es wurde zudem gefragt, ob das Kind laufend Medikamente bekommt.

Die Fragen nach Akut-Medikationen wie Antibiotika, Fiebersenkende Mittel, etc. wurden auf das zurückliegende letzte Jahr beschränkt.

Schließlich wurde gefragt, ob das Kind im letzten Jahr im Spital war, beim Zahnarzt, etc.

Ich denke, in dieser Weise würdest Du das auch beantworten können.

Ich könnte es jedenfalls für meine Kinder beantworten.
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(#19) [Permalink]
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Bert
 
19.06.2017, 21:10

Zitat:
Zitat von MMD3 Beitrag anzeigen

Falls Sie mir ein einigermaßen glaubwürdiges Portal nennen können, das über diese "Studie" berichtet, wäre ich interessiert.
Die Originalarbeit finden Sie z.B. hier:
http://www.oatext.com/Pilot-comparat...S-children.php

Zitat:
Zitat von MMD3 Beitrag anzeigen
Interessiert wäre ich auch daran, was "ein 700% höheres Risiko" bei einer Stichprobe von ca. 600 Fällen bedeuten soll, bzw. wie dies statistisch zu interpretieren ist.
in der Arbeit heißt es dazu:

Zitat:
Preterm birth itself, however, was not significantly associated with NDD, whereas the combination (interaction) of preterm birth and vaccination was associated with 6.6-fold increased odds of NDD (95% CI: 2.8, 15.5)
Frühgeborene Kinder, die geimpft wurden, hatten ein 6,6 fach höheres Risiko auf eine Entwicklungsstörung des Nervensystems - als Kinder, die nicht geimpft wurden.
Die Frühgeburt allein war hingegen kein Risikofaktor - nur in Verbindung mit Impfungen.

Konkret heißt das, dass auf 10 ungeimpfte Kinder mit Entwicklungsstörung 66 geimpfte frühgeborene Kinder mit Entwicklungsstörung kommen.
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(#20) [Permalink]
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Benutzerbild von Bert
Bert
 
19.06.2017, 21:19

Zitat:
Zitat von Speleo14 Beitrag anzeigen
Dass die nicht geimpften Kinder weniger Antibiotika und weniger Fiebersenker bekommen haben, verwundert ja auch nicht wirklich. Wer Impfungen ablehnt, wird höchstwahrscheinlich auch Antibiotika und Fiebersenker ablehnen.
Von daher: Korrelation ja, Kausalität nicht belegt. Solche Fehlschlüsse auf Kausalität nennt man übrigens Confounding, vielleicht solltet ihr euch mal darüber schlau machen...
Korrelation mit Kausalität zu verwechseln hat nichts mit Confounding zu tun.

Unter Confounding versteht man einen Störfaktor, der eine Studienaussage beeinflussen und verfälschen kann.

Beispiel: Es gab in früheren Studien die Aussage, dass Kaffee aufs Herz geht und Herzinfarkte auslösen kann. Tee jedoch diesbezüglich gesund ist und Herzinfarkte reduziert.
Bei diesen Studien wurde jedoch der Confounder "Rauchen" vergessen.
Raucher haben ein höheres Herzinfarkt-Risiko als Nichtraucher.
Raucher trinken seltener Tee als Nichtraucher
Raucher trinken häufiger Kaffee als Nichtraucher.

Insofern ging das wirkliche Herzinfarkt Risiko vom Rauchen aus und nicht vom Kaffee.

Wurde der Confounder "rauchen" heraus gerechnet und nur nichtrauchende Kaffeetrinker mit nichtrauchenden Teetrinkern verglichen, gab es keinen Unterschied mehr.
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