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Benutzerbild von eul.alia
eul.alia
 
05.01.2017, 10:18

Zitat:
Zitat von lucy777 Beitrag anzeigen
auch mütter müssen nicht machen, was sie ankotzt.
und nein - geborgenheit und nähe ist nicht zwingend mit die nippel der mutter zu malträtieren gleichzusetzen.

ich verstehe nur nicht, warum man dem kind solange freie hand lässt, BIS es einen wirklich ernsthaft ankotzt, also schon körperlich zuwider ist und nicht schon vorher sanft abstillt oder zumindest reduziert.

z.b. ewig lang sich in der symbiose und unentbehrlichkeit einrichtet und dann auf einmal angekotzt ist.
Änderungen kosten Kraft und die ist meißt Mangelware. Dazu eine Portion Wehmut, weil das Baby so schnell groß wird und die Hoffnung, dass es sich doch von alleine irgendwann löst. Also das sind meine Vermutungen, so lang hat es bei mir (bislang) nicht gedauert, deshalb kann ich zum eigentlichen Thema nix beitragen.
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Dinimama
 
05.01.2017, 10:22

Zitat:
Zitat von lucy777 Beitrag anzeigen
auch mütter müssen nicht machen, was sie ankotzt.
und nein - geborgenheit und nähe ist nicht zwingend mit die nippel der mutter zu malträtieren gleichzusetzen.

ich verstehe nur nicht, warum man dem kind solange freie hand lässt, BIS es einen wirklich ernsthaft ankotzt, also schon körperlich zuwider ist und nicht schon vorher sanft abstillt oder zumindest reduziert.

z.b. ewig lang sich in der symbiose und unentbehrlichkeit einrichtet und dann auf einmal angekotzt ist.
bei mir ging das ziemlich rasant, in einem moment war es noch vollkommen ok für mich (als symbiotisch-unersetzlich habe ich mich übrigens damals schon länger nicht mehr gefühlt), kurz später hat es einfach nicht mehr gepasst und ich habe daraus die konsequenzen gezogen.
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Dieser Beitrag von Dinimama gefällt 2 Usern: DaisyD, lucy777
(#43) [Permalink]
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Benutzerbild von eul.alia
eul.alia
 
05.01.2017, 10:28

Zitat:
Zitat von Dinimama Beitrag anzeigen
bei mir ging das ziemlich rasant, in einem moment war es noch vollkommen ok für mich (als symbiotisch-unersetzlich habe ich mich übrigens damals schon länger nicht mehr gefühlt), kurz später hat es einfach nicht mehr gepasst und ich habe daraus die konsequenzen gezogen.
War bei mir ähnlich, kam ziemlich plötzlich, allerdings war der grißzwerg da "erst" 10 Monate und ich hab realisiert, dass ihn richtiges Essen noch länger nicht wirklich interessieren wird und deshalb langsam ausschleichen nicht sobald passieren wird. Er hat sich dann deutlich schneller als von mir geplant aufs flascherl umgestellt, denn nach zwei Wochen war der Busen Geschichte (das flascherl ist ihm dafür laaang geblieben).
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Benutzerbild von pez3003
pez3003
 
05.01.2017, 10:55

Zitat:
Zitat von lucy777 Beitrag anzeigen
auch mütter müssen nicht machen, was sie ankotzt.
und nein - geborgenheit und nähe ist nicht zwingend mit die nippel der mutter zu malträtieren gleichzusetzen.

ich verstehe nur nicht, warum man dem kind solange freie hand lässt, BIS es einen wirklich ernsthaft ankotzt, also schon körperlich zuwider ist und nicht schon vorher sanft abstillt oder zumindest reduziert.

z.b. ewig lang sich in der symbiose und unentbehrlichkeit einrichtet und dann auf einmal angekotzt ist.
Ich kann dir nur aus meiner persönlichen Sicht antworten. Stillen hat für mich nichts mit Symbiose zu tun oder mich gar unentbehrlich zu machen. Freie Hand lasse ich meinem Kind nicht wirklich, denn zumindest mein Kind hatte ein natürliches Nuckelbedürfnis, aber wollte keinen Schnuller oder sonst eine Alternative zum Nuckeln. Geborgenheit und Nähe bekommt es auch vom Vater und malträrtieren ist das falsche Wort. Eine Mutter, die nicht "malträtiert" werden will, stillt einfach nicht.

Ich habe dazu nur einen - möglicherweise hinkenden, aber für mich stimmigen - Vergleich zum Entwöhnen im Tierreich. Jede Tiermutter beginnt ab einem gewissen Zeitpunkt ihr Jungtier wegzubeißen, wegzuschubsen, da kotzt sie das Stillen offensichtlich an . Das passiert bei keiner Säugetierart exakt nach sagen wir 8 Wochen und 2 Tagen. Offensichtlich spielt da der Instinkt und oft auch das Durchsetzungsvermögen des Jungtiers eine Rolle.

Nachdem der überwiegende Großteil der Mütter auch instinktiv ihre Kinder annimmt und ihre Bedürfnisse stillt wird auch hier der Zeitpunkt des Entwöhnens unterschiedlich sein, je nach Einfluss der Umwelt und natürlich des persönlichen Wohlbefindens. Wobei bei Menschen die Umwelt eine ungleich größere Rolle spielt, meines Wissens bekommen ja nur wir eine Do's and Don'ts Liste bei Geburt unseres Nachwuchs ausgehändigt.

Bei mir war der Zeitpunkt richtig, ich wollte einfach nicht mehr. Herumjammern kann ich ja, aber so lange ich aus Bequemlichkeit oder einem nicht näher zu bestimmenden Bauchgefühl nicht abstille, bleibt es halt beim Jammern. Und jammern und Frust steht jedem zu, manchmal muss man sich Luft machen. Deswegen finde ich Aussagen wie dann still halt ab, willst dein Kind nur nicht abnabeln, dein Kind ist alt genug, dein Körper gehört dir usw.usf. ziemlich entbehrlich.
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Dieser Beitrag von pez3003 gefällt 6 Usern: BlitzundDonner, Jemaro, Kikaninchen, lavie, LittleMissBossy, Mavala
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Benutzerbild von LittleMissBossy
LittleMissBossy
 
05.01.2017, 11:03

Bei uns gabs auch nie ein "warum hat man das immer toleriert" - meine Tochter hat nie mit Nippeln gespielt oder geknetet oder so, das macht sie jetzt manchmal ganz neu. Kinder sind ja auch keine Maschinen und aendern sich mit jedem Entwicklungsschritt.
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Benutzerbild von lucy777
lucy777
 
05.01.2017, 11:15

Zitat:
Zitat von pez3003 Beitrag anzeigen
Ich kann dir nur aus meiner persönlichen Sicht antworten. Stillen hat für mich nichts mit Symbiose zu tun oder mich gar unentbehrlich zu machen. Freie Hand lasse ich meinem Kind nicht wirklich, denn zumindest mein Kind hatte ein natürliches Nuckelbedürfnis, aber wollte keinen Schnuller oder sonst eine Alternative zum Nuckeln. Geborgenheit und Nähe bekommt es auch vom Vater und malträrtieren ist das falsche Wort. Eine Mutter, die nicht "malträtiert" werden will, stillt einfach nicht.

Ich habe dazu nur einen - möglicherweise hinkenden, aber für mich stimmigen - Vergleich zum Entwöhnen im Tierreich. Jede Tiermutter beginnt ab einem gewissen Zeitpunkt ihr Jungtier wegzubeißen, wegzuschubsen, da kotzt sie das Stillen offensichtlich an . Das passiert bei keiner Säugetierart exakt nach sagen wir 8 Wochen und 2 Tagen. Offensichtlich spielt da der Instinkt und oft auch das Durchsetzungsvermögen des Jungtiers eine Rolle.

Nachdem der überwiegende Großteil der Mütter auch instinktiv ihre Kinder annimmt und ihre Bedürfnisse stillt wird auch hier der Zeitpunkt des Entwöhnens unterschiedlich sein, je nach Einfluss der Umwelt und natürlich des persönlichen Wohlbefindens. Wobei bei Menschen die Umwelt eine ungleich größere Rolle spielt, meines Wissens bekommen ja nur wir eine Do's and Don'ts Liste bei Geburt unseres Nachwuchs ausgehändigt.

Bei mir war der Zeitpunkt richtig, ich wollte einfach nicht mehr. Herumjammern kann ich ja, aber so lange ich aus Bequemlichkeit oder einem nicht näher zu bestimmenden Bauchgefühl nicht abstille, bleibt es halt beim Jammern. Und jammern und Frust steht jedem zu, manchmal muss man sich Luft machen. Deswegen finde ich Aussagen wie dann still halt ab, willst dein Kind nur nicht abnabeln, dein Kind ist alt genug, dein Körper gehört dir usw.usf. ziemlich entbehrlich.
ich glaub schon, dass das abstillen im tierreich zu relativ fixen zeitpunkten stattfindet - nämlich wenn das junge selber fressen kann.
findest du diesen vergleich stimmig so wäre ein 1,5-bis längstens zweijähriges allemal abzustillen, weil genügend zähne vorhanden sind, aufbereitete alltagskost zu essen. in ländern, wo die ernährungssituation schlechter ist, wird wahrscheinlich auch aus diesen gründen länger gestillt.

daher: natürlich hat überlanges stillen auch mit symbiose zu tun - es wird ja auch immer wieder erzählt, wie sehr die mütter das genießen - keine katzenmutter stillt, weil sie es geniesst.
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Benutzerbild von kirschzuckerl
kirschzuckerl
 
05.01.2017, 11:19

Zitat:
Zitat von lucy777 Beitrag anzeigen
daher: natürlich hat überlanges stillen auch mit symbiose zu tun - es wird ja auch immer wieder erzählt, wie sehr die mütter das genießen - keine katzenmutter stillt, weil sie es geniesst.

fünf kleine gfraster mit spitzzähnen, die mit den ausgefahrenen krallen auf meinem bauch rumtreteln während der nachmittagsjause, die würd ich aber auch SOFORT abstillen.
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(#48) [Permalink]
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Benutzerbild von isbinnbeal
isbinnbeal
 
05.01.2017, 11:32

Zitat:
Zitat von lucy777 Beitrag anzeigen
ich glaub schon, dass das abstillen im tierreich zu relativ fixen zeitpunkten stattfindet - nämlich wenn das junge selber fressen kann.
findest du diesen vergleich stimmig so wäre ein 1,5-bis längstens zweijähriges allemal abzustillen, weil genügend zähne vorhanden sind, aufbereitete alltagskost zu essen. in ländern, wo die ernährungssituation schlechter ist, wird wahrscheinlich auch aus diesen gründen länger gestillt.

daher: natürlich hat überlanges stillen auch mit symbiose zu tun - es wird ja auch immer wieder erzählt, wie sehr die mütter das genießen - keine katzenmutter stillt, weil sie es geniesst.
Meine Kleine hat zwar nur einen Zahn (so viel zu genug Zaehne), ist aber trotzdem schon alt genug um aufbereitete Alltagskost zu essen und kann Wasser und Kuhmilch trinken bspw. Ich stille sie, aber fuehle mich als Nahrungsquelle keineswegs mehr notwendig.

Sie kommt aber noch oft und auch viel in der Nacht (was fuer mich bisher ok ist), und zwar bestimmt auch aus Naehebeduerfnis und weil sie keinen Schnuller hat aber sehr wohl ein Saugbeduerfnis.
Ich stille, weil ich es ihr gern gebe und oft, auch um sie zu beruhigen, fuers Schlafen "runterzubrngen", wieder zum Schlafen zu bringen etc. Wenn sie krank ist sowieso noch viel intensiver.

Ich weiss aus Erfahrung, dass mich irgendwann das Nachtstillen zu viel wird. Bis jetzt zaehle ich nicht wie oft und versuche halt selbst moeglichst dabei weiter zu schlafen. An Naechten wo sie nicht gut schlafen kann, wie gestern wegen Husten, ist es schon muehsam, aber gerade wenn sie kraenkelt will ich nicht ploetzlich eindaemmen.
Oder wenn ich ein Deadline habe und in der Nacht arbeiten muss und sie staendig kommt, aber da bin ich eh gestresst und nicht in der Lage was grundlegend zu aendern und versuche halt sie wieder zum schlafen zu bringen und wenn das nicht funktioniert und ich echt arbeiten muss, dann ueberreiche ich halt an meinen Mann.

Alles ein Bisschen chaotisch und irgendwann kommt wsl einfach ein Zeitpunkt wo ich nimmer will in der Nacht und erlebe es eben als eingefahren und sehr schwierig.

Meine haben sich bisher alle zwischen 19M und 2J1M relative abrupt selbst mitm Stillen praktisch aufgehoert (dh von oft trinken auf hin und wieder nuckeln und das immer weniger und bald gar nicht mehr umgestellt). Ich musste nie geplant abstillen. Also gehe ich bei der Kleine auch naiv davon aus, bei der Grosse wusste ich ja irgendwie nicht, ob ich je wieder 2 Stunden am Stuck schlafen darf.

Geändert von isbinnbeal (05.01.2017 um 11:42 Uhr)
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Benutzerbild von lucy777
lucy777
 
05.01.2017, 11:39

Zitat:
Zitat von kirschzuckerl Beitrag anzeigen

fünf kleine gfraster mit spitzzähnen, die mit den ausgefahrenen krallen auf meinem bauch rumtreteln während der nachmittagsjause, die würd ich aber auch SOFORT abstillen.
der katze machen aber die spitzen krallen nix, die hat ein pelzchen
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Benutzerbild von lucy777
lucy777
 
05.01.2017, 11:44

schwerpunkt in DIESEM thema hier ist für mich ja nicht, wer warum wielange und wie oft wenn diejenige damit happy ist - sondern mehr das für mich nachvollziehbare gefühl, über seinen körper nicht mehr bestimmen zu können.
laufende und sprechende meter, die ohne pause an der mutter, die sich eigentlich brutal gesprochen nur mehr benutzt vorkommt, saugen.
wenn es annähernd so weit ist, ist doch höchste zeit was zu ändern.
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MrsM
 
05.01.2017, 13:17

Bei uns war die Kleine 18 Monate, und ich komplett fertig. Übermüdet und erschöpft von den Nächten. Ein trauriger, verärgerter Zombie als Mama, auch für die Große. Ich hab mich so gefreut, wenn ich in der Arbeit mal 6 Stunden in einem Hotel sein durfte, was alle Kollegen als sehr kurze Nacht empfanden.

Ich hab ihr erklärt, dass Mama und Boobies nachts auch schlafen wollen, und ein paar Nächte ist nur der Papa zu ihr gegangen, wenn sie aufgewacht ist. Sie hat ziemlich gemotzt, aber nach weniger als einer Woche konnten wir alle schlafen. Ich hab sie dann noch weitergestillt, bis sie ca. 25 Monate alt war, halt nur nicht in der Nacht.
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Benutzerbild von Kikaninchen
Kikaninchen
 
05.01.2017, 13:33

Ich find das immer schwer verstörend, wenn Frauen als egozentrische sich nicht trennen wollende aufopfernde Madonnen dargestellt werden. Natürlich hat jeder Mensch andere Grenzen, natürlich hat jede Familie andere Bedürfnisse aber die Frage war ernst gemeint, welche expliziten Vorteile hat es für das Kind wenn es nachts abgestillt wird? Ich müsste nochmal nachlesen, eine userin hatte das geschrieben. Natürlich ist es fein, wenn die Mutter ausgeruht und entspannt ist, aber es ist trotzdem kein expliziert Vorteil fürs Kind.

Sonst hat Pez alles wunderbar zusammengefasst, lnagzeitsstillen hat nichts mit dem immer innigen wonnigen rosaroten stillen eines Neugeborenen zu tun da darf man Hänger haben und sich auskotzen.
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Benutzerbild von kirschzuckerl
kirschzuckerl
 
05.01.2017, 13:47

Zitat:
Zitat von Kikaninchen Beitrag anzeigen
Ich find das immer schwer verstörend, wenn Frauen als egozentrische sich nicht trennen wollende aufopfernde Madonnen dargestellt werden. Natürlich hat jeder Mensch andere Grenzen, natürlich hat jede Familie andere Bedürfnisse aber die Frage war ernst gemeint, welche expliziten Vorteile hat es für das Kind wenn es nachts abgestillt wird? Ich müsste nochmal nachlesen, eine userin hatte das geschrieben. Natürlich ist es fein, wenn die Mutter ausgeruht und entspannt ist, aber es ist trotzdem kein expliziert Vorteil fürs Kind.
so stellt doch niemand lzs dar hier! im gegenteil, die tendenz geht doch eher dorthin, dass man sich als "schwächer" und "unmütterlicher" fühlen muss, wenn man seinem kind die zig vorteile des lzs dann irgendwann nächtens vorenthalten will.

und siehst du wirklich nicht, welche vorteile eine entspannte mutter im familiengefüge hat? dann kennst du mich mit massivem schlafmangel nicht. ich denke durchaus, es ist ein vorteil, wenn ich viel mit den kindern unternehme, rausgehe, sie nicht regelmäßig anschreie und überhaupt bei allem viel geduldiger bin. das überwiegt alle vorteile, die das nächtliche stillen meines 21 monatigen sprosses überhaupt haben könnte.
mir ist das ja kein problem, wirklich nicht, ich bin berühmt dafür, meine bedürfnisse gut zu achten...sagen wir mal so aber in solchen threads merkt man dann doch sehr oft, wie gehemmt diesbezüglich viele mütter noch sind. und ein schlechtes gewissen bei nächtlichem abstillen von kleinkindern ist doch wirklich absolut nicht angebracht.
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Kikaninchen
 
05.01.2017, 13:54

Geh komm sich nicht trennen wollende symbiose die Muttis die sich hat einfach nicht konsequent durchsetzen gegen die kleinen Milchsauger und sich quälen lassen ;-)

Ja es ist schön für die Familie, schön wenn man keine Augenringe hat. Meine subjektive Wahrnehmung ist schon und auch so erlebt, dass man außerhalb einschlägiger Kreise ein Sonderling ist wenn man 2+ Jahre stillt und wenn man sich für kindgesteuertes abstillen ausspricht als rückgratloses Lulu empfunden wird. Eh nicht von allen, aber.
Ich meinte eher ob wer hardfacts hat über Benefits des nächtlichen abstillen, mir wären keine bekannt und ich warat neugierig.
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Benutzerbild von kirschzuckerl
kirschzuckerl
 
05.01.2017, 14:11

Zitat:
Zitat von Kikaninchen Beitrag anzeigen
Geh komm sich nicht trennen wollende symbiose die Muttis die sich hat einfach nicht konsequent durchsetzen gegen die kleinen Milchsauger und sich quälen lassen ;-)

Ja es ist schön für die Familie, schön wenn man keine Augenringe hat. Meine subjektive Wahrnehmung ist schon und auch so erlebt, dass man außerhalb einschlägiger Kreise ein Sonderling ist wenn man 2+ Jahre stillt und wenn man sich für kindgesteuertes abstillen ausspricht als rückgratloses Lulu empfunden wird. Eh nicht von allen, aber.
Ich meinte eher ob wer hardfacts hat über Benefits des nächtlichen abstillen, mir wären keine bekannt und ich warat neugierig.
nix davon hab ich geschrieben. ich fühl mich ganz und nicht angesprochen
man muss nur einfach wissen, wie lange man etwas tolerieren will. für mich schlicht die frage von vor- und nachteilen.

also lass uns sammeln für NACHTstillen, am besten am beispiel eines 20 monate alten kleinkindes (nicht mehr vollgestillt):

pro nachtstillen-

hochqualitative nahrung
nähe
saugbedürfnis gestillt

pro abstillen nachts-

mehr schlaf (ich versteh echt nicht, wieso du die realen auswirkungen auf die kinder einer komplett übernachtigen mutter einfach nicht als hardfact sehen willst. für mich gehts kaum hardfactiger.)
längere schlafphasen fürs kind, bessere regeneration- eventuell, man müsste internist sein, um das verifizieren zu können, aber es ist nicht schlecht für die verdauung, wenn sie auch mal ruhe hat, oder?


nachteile abstillen nachts-

potentiell weniger nähe (kann aber durchaus untertags ausgeglichen werden- zb. bei tragekindern, also nicht zwingend ein nachteil mit spürbaren auswirkungen)

ich finde, das schenkt sich nichts. es gibt kein besser oder schlechter, auch wenn das natürlich für die ganz erschöpften nachtstiller ein guter trost wäre, wüssten sie wenigstens, dass es so viel besser ist. es ist eine simple ressourcenentscheidung, und kein gesundes kind nimmt einen schaden davon, wenn die mutter ressourcengerecht handelt. schön für frauen, die das gut durchhalten können, aber kein problem, wenn man das eben nicht kann.
und wohlgemerkt, ich rede nicht von säuglingen, sondern kleinkindern.

und ich bin ja auch sowas wie eine lzs, aber eben eine hedonistische.
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(#56) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von lucy777
lucy777
 
05.01.2017, 14:24

ich frage mich, wie eine durchschnittliche berufstätige frau mit fixen arbeitszeiten die geschilderten nächtlichen unterbrechungen ihres schlafes auf lange sicht durchsteht?
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(#57) [Permalink]
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Benutzerbild von Kikaninchen
Kikaninchen
 
05.01.2017, 14:27

Ich hab dich auch nicht angesprochen du hüpfst nur auf den Zug auf

Es gibt hier eh nicht DIE Wahrheit wie bei keinem Thema, schon gar nicht wenn es um so etwas emotionales wie die Aufzucht der Augäpfel geht. Einfach nur unterschiedliche Zugänge, mich wundern einige und manche kann ich nachvollziehen. Für mich hat es die pez wie gesagt Gut zusammengefasst, der Punkt wo man sagt "Kind meine leidensfähigkeit ist zu Ende" kommt halt bei manchen früher, bei anderen später.
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(#58) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von Liselotte
Liselotte
 
05.01.2017, 14:39

Ich möchte nur sicherheitshalber erwähnen, dass es Kinder gibt, die die 3-Tagesregel nicht kennen und durchaus auch länger massives Protestverhalten zeigen

Bei meinem Kind hat das schon tagsüber nicht funktioniert mit diesen 3 Tagen, da gab es 1/2 Jahr Protest nachdem ich tagsüber abgestillt hatte. Bei ein paar anderen Dingen auch, deswegen habe ich es Nachts erst gar nicht versucht, die Gefahr das Kind nächtens bei Dauergeschrei gegen die Wand zu kleschen war mir definitiv zu groß (und das meine ich vollkommen ernst)

Zitat:
Zitat von lucy777 Beitrag anzeigen
auch mütter müssen nicht machen, was sie ankotzt.
und nein - geborgenheit und nähe ist nicht zwingend mit die nippel der mutter zu malträtieren gleichzusetzen.

ich verstehe nur nicht, warum man dem kind solange freie hand lässt, BIS es einen wirklich ernsthaft ankotzt, also schon körperlich zuwider ist und nicht schon vorher sanft abstillt oder zumindest reduziert.

z.b. ewig lang sich in der symbiose und unentbehrlichkeit einrichtet und dann auf einmal angekotzt ist.
Aus eigener Erfahrung: Man rutscht rein. Diese Dinge entwickeln sich ja nicht von heute auf morgen, bis zum Ankotzen ist es ein langer Weg. Zuerst ist es super und eh ok, dann stört es manchmal ein bißchen, dann stört es immer öfter ein bißchen, dann im öfter ein bißchen mehr usw. Dazwischen ist es eh noch immer ganz ok, halt immer weniger oft, manchmal dann schon sehr selten....
Dann hörst du und liest du überall, dass es besser wird, nur eine Phase ist, vorbeigeht wenn Kind dann geht, oder isst oder redet oder Kopfstände lernt.... und du denkst jedes mal, na dann ist ja alles halb so schlimm und arrangierst dich doch wieder damit.

Dann gibts aber diese Sorte Kinder, wo es eben keine Phase ist, nicht vorbeigeht, erst viel später aufhört oder besser wird, aber bis man das dann gecheckt hat, ist die Energie schon so runter, dass tatsächlich kaum noch Kraft für eine Veränderung da ist. Ich war in diesem Teufelskreis und es war ein Horror. Es hat die Beziehung zu meinem Kind rückwirkend betrachtet ziemlich belastet. Allerdings kann ich auch nicht sagen, ob eine andere Vorgehensweise tatsächlich "besser" gewesen wäre, wahrscheinlich hätte es dann andere Probleme gegeben.

Darum werde ich der TE auch nichts empfehlen, sie muss für sich die richtige Lösung finden und darauf schauen womit es ihr am besten geht, oder am wenigsten schlecht. (ja manchmal hat man auch nur die Wahl zwischen zwei Übel). Neben den Optionen weiterstillen und abstillen wäre hier aber noch die Möglichkeit das Stillverhalten des Kindes dahingehend zu ändern, dass es vielleicht doch noch funktioniert. Ich habe zB in diesen Situation immer die Hände meiner Tochter festgehalten und massiert.
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Dieser Beitrag von Liselotte gefällt 2 Usern: ARES2013, lucy777
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Benutzerbild von lucy777
lucy777
 
05.01.2017, 14:44

Zitat:
Zitat von Liselotte Beitrag anzeigen



Aus eigener Erfahrung: Man rutscht rein. Diese Dinge entwickeln sich ja nicht von heute auf morgen, bis zum Ankotzen ist es ein langer Weg. Zuerst ist es super und eh ok, dann stört es manchmal ein bißchen, dann stört es immer öfter ein bißchen, dann im öfter ein bißchen mehr usw. Dazwischen ist es eh noch immer ganz ok, halt immer weniger oft, manchmal dann schon sehr selten....
Dann hörst du und liest du überall, dass es besser wird, nur eine Phase ist, vorbeigeht wenn Kind dann geht, oder isst oder redet oder Kopfstände lernt.... und du denkst jedes mal, na dann ist ja alles halb so schlimm und arrangierst dich doch wieder damit.

Dann gibts aber diese Sorte Kinder, wo es eben keine Phase ist, nicht vorbeigeht, erst viel später aufhört oder besser wird, aber bis man das dann gecheckt hat, ist die Energie schon so runter, dass tatsächlich kaum noch Kraft für eine Veränderung da ist. Ich war in diesem Teufelskreis und es war ein Horror. Es hat die Beziehung zu meinem Kind rückwirkend betrachtet ziemlich belastet. Allerdings kann ich auch nicht sagen, ob eine andere Vorgehensweise tatsächlich "besser" gewesen wäre, wahrscheinlich hätte es dann andere Probleme gegeben.
ok - das kann ich nachvollziehen.
bei uns war zwar nie das stillen thema und auch die kleinkindzeit eigentlich gar nicht - aber später dann gab es zumindest bei einem der kinder einen vergleichbaren verlauf, wo ich mich in deiner schilderung wiederfinde.

und wenn ich DA die letztlich erfolgte lösung hernehme, bin ich auch dort:
mütter müssen nicht alles machen/ertragen/etc.
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Dieser Beitrag von lucy777 gefällt: ARES2013
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Kikaninchen
 
05.01.2017, 14:48

Zitat:
Zitat von Liselotte Beitrag anzeigen
Ich möchte nur sicherheitshalber erwähnen, dass es Kinder gibt, die die 3-Tagesregel nicht kennen und durchaus auch länger massives Protestverhalten zeigen

Bei meinem Kind hat das schon tagsüber nicht funktioniert mit diesen 3 Tagen, da gab es 1/2 Jahr Protest nachdem ich tagsüber abgestillt hatte. Bei ein paar anderen Dingen auch, deswegen habe ich es Nachts erst gar nicht versucht, die Gefahr das Kind nächtens bei Dauergeschrei gegen die Wand zu kleschen war mir definitiv zu groß (und das meine ich vollkommen ernst)



Aus eigener Erfahrung: Man rutscht rein. Diese Dinge entwickeln sich ja nicht von heute auf morgen, bis zum Ankotzen ist es ein langer Weg. Zuerst ist es super und eh ok, dann stört es manchmal ein bißchen, dann stört es immer öfter ein bißchen, dann im öfter ein bißchen mehr usw. Dazwischen ist es eh noch immer ganz ok, halt immer weniger oft, manchmal dann schon sehr selten....
Dann hörst du und liest du überall, dass es besser wird, nur eine Phase ist, vorbeigeht wenn Kind dann geht, oder isst oder redet oder Kopfstände lernt.... und du denkst jedes mal, na dann ist ja alles halb so schlimm und arrangierst dich doch wieder damit.

Dann gibts aber diese Sorte Kinder, wo es eben keine Phase ist, nicht vorbeigeht, erst viel später aufhört oder besser wird, aber bis man das dann gecheckt hat, ist die Energie schon so runter, dass tatsächlich kaum noch Kraft für eine Veränderung da ist. Ich war in diesem Teufelskreis und es war ein Horror. Es hat die Beziehung zu meinem Kind rückwirkend betrachtet ziemlich belastet. Allerdings kann ich auch nicht sagen, ob eine andere Vorgehensweise tatsächlich "besser" gewesen wäre, wahrscheinlich hätte es dann andere Probleme gegeben.

Darum werde ich der TE auch nichts empfehlen, sie muss für sich die richtige Lösung finden und darauf schauen womit es ihr am besten geht, oder am wenigsten schlecht. (ja manchmal hat man auch nur die Wahl zwischen zwei Übel). Neben den Optionen weiterstillen und abstillen wäre hier aber noch die Möglichkeit das Stillverhalten des Kindes dahingehend zu ändern, dass es vielleicht doch noch funktioniert. Ich habe zB in diesen Situation immer die Hände meiner Tochter festgehalten und massiert.

Das kann ich sehr gut nachvollziehen und mir geht es eben auch darum, dass es nicht nur hü oder hott Lösungen gibt. Daher eben auch zu Beginn mein Vorschlag mit gordon, wo man beginnt das nächtliche stillen zu limitieren und auf einen gewissen Zeitraum beschränkt. Aber auch hier, da bin ich bei dir, gibt es natürlich kooperativere Kinder und weniger kooperative.
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