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Benutzerbild von lucy777
lucy777
 
31.12.2016, 13:50

Zitat:
Zitat von Minerva Beitrag anzeigen
MIR musst du das nicht erzählen, ich weiß ja sehr genau, auf was diese junge Frau sich eingelassen hat. Meine Freundin denkt übrigens immer an meinen Lebenslauf, wenn sie in den letzten Tagen mittelprächtige Zustände hatte. Na klar, das kann alles gut gehen, keine Frage, ich habe das schließlich auch geschafft.

Vielleicht bin ich auch deshalb so von der Rolle. Weil ich eben genau weiß, wie schwer es ist, eine Ausbildung mit kleinen Kindern zu absolvieren und mich gerade immer wieder in diese Zeit zurückversetzt fühle. Ich übertrage, keine Frage. So sehr ich meine Kinder liebe und auf meinen Lebenslauf stolz bin, so sehr vermisse ich das, was ich an jugendlicher Freiheit nicht hatte.

Ich möchte die junge Frau schütteln und ihr zurufen, dass sie sich ausprobieren, sich die Welt anschauen soll, ihre Freiheit und Unabhängigkeit genießen. Ach, zum Glück kann ich dieses Bedürfnis hier ausleben und wenn ich die zwei treffe, werde ich freundlich lächeln und mich schon wieder abgeregt haben.
nicht dass ich dich nicht verstehe - aber aus eigener erfahrung kann ich dir sagen, diese projektionen sind im grunde unfair und mit sicherheit unproduktiv.

wenn du ehrlich bist, gibt genau diese mühe die du hattest, deinem erfolg auch gewicht und gehalt.
du spürst, du siehst und weißt deine leistung.

was ist "sich ausprobieren"? sie probiert sich eh aus - nur ist sie halt auf einer anderen spur als du, sie ist ein anderer mensch mit einem eigenen schicksal.
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Nordlicht
 
31.12.2016, 13:54

Zitat:
Zitat von Odin Beitrag anzeigen
Warum? Es ist nicht mal ihr eigenes kind.
Weil einem auch Kinder von Freundinen am Herzen liegen? Mir zumindestens.

Ich wäre überhaupt nicht erbaut, wenn meine Tochter mit 19 geheiratet hätte. Ich kucke mir die 19 jährigen draußen an und sehe, wie viele noch Eierschalen hinter den Ohren haben.

Und wenn sie jetzt tatsächlich ihr Studium abbricht und Kinder bekommt, ist das ein sehr steiniger Weg, der nicht sein muss.

Das ist aber nur meine Meinung.
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(#23) [Permalink]
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Odin
 
31.12.2016, 13:57

Zitat:
Zitat von anna-mari Beitrag anzeigen
Sie kann doch trotzdem darüber nachdenken. Abgesehen davon sind es ihre Freundinnen und sie hat auch Kinder. Da macht man sich halt mal seine Gedanken.
Nein. Man braucht sich keine gedanken machen. Ich kenne zwei ehen mit 16 geschlossen die super funktionieren. Dieses jahr hat eine davon 30 jähriges Ehejubiläum. Und die waren schwanger und keine ausbildung. Die haben sich gegenseitig gehabt und unterstützt. etwas was heute die wenigsten alten hasen zambringen.
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(#24) [Permalink]
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Seifenblase
 
31.12.2016, 13:58

Zitat:
Zitat von anna-mari Beitrag anzeigen
Ich wäre nicht erbaut, wenn meine Tochter mit 19 heiraten würde. Die soll die Welt entdecken, sich entwickeln und am besten erstmal unabhängig sein. Im Alter wird das schwieriger, weil meistens andere Strukturen gegeben sind. Auch Kinder fände ich so früh nicht so toll.
Wäre es ihr Wunsch, würde ich mich natürlich nicht dagegen stellen. Höchstens ein wenig.
Das ist doch so ein abgedroschenes Klischee. "Die Welt entdecken", "unabhängig sein"... letztlich, was heißt das schon? Mensch kann die Welt auch zu zweit entdecken, schlicht daheim bleiben, und vielleicht ist es besser Dinge gemeinsam zu erleben statt allein? Für mich ist das zu eng, inzwischen gehts echt in die Gegenrichtung. Bei unseren Großmüttern hieß es: du musst heiraten und bei uns ist es jetzt: JA nicht heiraten und Kinder kriegen. Ist doch Unsinn.
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(#25) [Permalink]
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Benutzerbild von lucy777
lucy777
 
31.12.2016, 14:00

Zitat:
Zitat von Seifenblase Beitrag anzeigen
Das ist doch so ein abgedroschenes Klischee. "Die Welt entdecken", "unabhängig sein"... letztlich, was heißt das schon? Mensch kann die Welt auch zu zweit entdecken, schlicht daheim bleiben, und vielleicht ist es besser Dinge gemeinsam zu erleben statt allein? Für mich ist das zu eng, inzwischen gehts echt in die Gegenrichtung. Bei unseren Großmüttern hieß es: du musst heiraten und bei uns ist es jetzt: JA nicht heiraten und Kinder kriegen. Ist doch Unsinn.
genau.
und natürlich ist in der jungen generation auch mal die gegenläufigkeit zu sehen.
haben die mütter um ihre emanzipation und unabhängigkeit gerungen, liebäugeln die töchter und enkelinnen mit dem heimchen am herd
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(#26) [Permalink]
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Benutzerbild von Minerva
Minerva
 
31.12.2016, 14:38

Zitat:
Zitat von lucy777 Beitrag anzeigen
nicht dass ich dich nicht verstehe - aber aus eigener erfahrung kann ich dir sagen, diese projektionen sind im grunde unfair und mit sicherheit unproduktiv.

wenn du ehrlich bist, gibt genau diese mühe die du hattest, deinem erfolg auch gewicht und gehalt.
du spürst, du siehst und weißt deine leistung.

was ist "sich ausprobieren"? sie probiert sich eh aus - nur ist sie halt auf einer anderen spur als du, sie ist ein anderer mensch mit einem eigenen schicksal.
Du hast schon Recht und ich weiß das alles auch - deshalb nutze ich dieses Medium, um meine Gedanken unsortiert hineinzukotzen und Denkanstöße von außen zu bekommen. Das erspart mir das nach Luft Schnappen im echten Leben

Ich bin jetzt im Grunde in der gleichen Situation, wie meine Mutter damals. Ich als Ältere traue dem jungen Gemüse, das gestern noch mit dem Dreirad herumfuhr, einfach nicht zu, ein selbstbestimmtes Leben so zu führen, dass ICH es gut finde. Nur bitte schön, meine Mutter hatte damals natürlich überhaupt keine Ahnung und ich bin heute allwissend und all das.

Und sollte mein Sohn (der immerhin ein ganzen halbes Jahr älter ist) übermorgen verheiratet vom Standesamt kommen, kann ich total ausgeglichen und relaxt ausflippen.
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Dieser Beitrag von Minerva gefällt 4 Usern: DaisyD, Ginchen, lucy777, nina64
(#27) [Permalink]
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Benutzerbild von lucy777
lucy777
 
31.12.2016, 15:02

Zitat:
Zitat von Minerva Beitrag anzeigen
Du hast schon Recht und ich weiß das alles auch - deshalb nutze ich dieses Medium, um meine Gedanken unsortiert hineinzukotzen und Denkanstöße von außen zu bekommen. Das erspart mir das nach Luft Schnappen im echten Leben

Ich bin jetzt im Grunde in der gleichen Situation, wie meine Mutter damals. Ich als Ältere traue dem jungen Gemüse, das gestern noch mit dem Dreirad herumfuhr, einfach nicht zu, ein selbstbestimmtes Leben so zu führen, dass ICH es gut finde. Nur bitte schön, meine Mutter hatte damals natürlich überhaupt keine Ahnung und ich bin heute allwissend und all das.

Und sollte mein Sohn (der immerhin ein ganzen halbes Jahr älter ist) übermorgen verheiratet vom Standesamt kommen, kann ich total ausgeglichen und relaxt ausflippen.
ja - so ist es.
ich kann jetzt leicht klugscheißern - schliesslich hab ich seit einigen monaten endlich (nach zig jahren) frieden geschlossen mit der nonkonformität meiner tochter. und damit, dass mein im vergleich eher konservativer sohn halt auch nicht alles so macht, wie ich genau weiß, dass es besser ist.

ich renn nur mehr gelegentlich wie die entenmutter, die schwäne ausgebrütet hat, kreischend und flügelschlagend am ufer auf und ab....
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(#28) [Permalink]
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dharmapunk
 
31.12.2016, 15:07

Ich war mit meinem ersten Freund, den ich mit 16 kennengelernt habe, mehr als 9 Jahre zusammen. 6 Jahre davon haben wir zusammen gewohnt. Hätte ich ihn mit 18 geheiratet, hätte diese Ehe länger gehalten als die mancher "reiferer" Menschen. Kinder wollten wir damals zum Glück beide noch nicht.
Aber aufgrund dieser Erfahrung, bin ich aber durchaus bereit in den Raum zu stellen, dass Beziehungen/ Ehen auch zwischen jungen Leuten dauerhaft funktionieren können. Ich hätte ihnen ehrlich und aus ganzem Herzen viel Glück gewünscht.
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(#29) [Permalink]
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Benutzerbild von anna-mari
anna-mari
 
31.12.2016, 15:30

Zitat:
Zitat von Seifenblase Beitrag anzeigen
Das ist doch so ein abgedroschenes Klischee. "Die Welt entdecken", "unabhängig sein"... letztlich, was heißt das schon? Mensch kann die Welt auch zu zweit entdecken, schlicht daheim bleiben, und vielleicht ist es besser Dinge gemeinsam zu erleben statt allein? Für mich ist das zu eng, inzwischen gehts echt in die Gegenrichtung. Bei unseren Großmüttern hieß es: du musst heiraten und bei uns ist es jetzt: JA nicht heiraten und Kinder kriegen. Ist doch Unsinn.
Ich finde, dass reisen bildet. Man kann viel über sich selbst und andere lernen, wenn man sein Umfeld erweitert und diesbezüglich Erfahrungen macht. Du kannst das natürlich anders sehen. In einer jungen Ehe ist man abhängiger, da man sich in einem Konstrukt befindet und nicht mehr völlig alleine entscheiden kann. Klar kann man auch zu zweit reisen. Man muss aber mehr Kompromisse in einer Ehe schließen. Abgesehen davon finde ich Ehen ohne überflüssig. Ich benötige keine staatliche Legitimation für eine Beziehung. Das habe ich als Teenager nicht anders gesehen. Aber klar..kann sein, dass meine Tochter einen völlig anderen Weg geht. Ist dann auch noch so.

Geändert von anna-mari (31.12.2016 um 15:37 Uhr)
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(#30) [Permalink]
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Benutzerbild von sonnengelb
sonnengelb
 
Geschrieben mittels Parents & more Mobile App
31.12.2016, 16:05

Ich würde niemandem raten sich nach so kurzer Zeit des Kennens schon fix zu binden. Man kennt sich nur auf Wolke 7, rosa Brille auf.

Das manche dieser frühen Ehen gut gehen ist schön, wird ihr aber nix helfen wenn sie zu der großen Zahl an Fällen gehört wo es schief geht.

Und eine ehe sollte gut überlegt sein. Das ist nicht nur eine schöne Feier und in Deutschland eine Steuerersparnis (in solchen Fällen finde ich es gut, dass es das hier nicht gibt, da hat der treibende Teil kein Argument in diese Richtung), sondern auch ein knallharter Vertrag mit Verpflichtungen.

Und 19 halte ich auch für zu früh. Wenn ich mit den Alter geheiratet hätte wäre ich schon lange geschieden.

LG
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(#31) [Permalink]
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Benutzerbild von Apollo
Apollo
 
31.12.2016, 18:59

Zitat:
Zitat von Minerva Beitrag anzeigen
...

Beide sind sich natürlich nicht zu schade, auch weiterhin die Unterhaltszahlungen meiner Freundin an ihre Tochter großherzig zu akzeptieren. Solange die junge Frau weiter studiert, bekommt sie die auch.
Interessehalber...

Zahlt die Freundin freiwillig weiter oder ist sie gesetzlich verpflichtet? Ich dachte immer, ab dem Zeitpunkt der Hochzeit ist der Ehemann bzw. die Ehefrau für den jeweils anderen unterhaltspflichtig.
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(#32) [Permalink]
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Benutzerbild von n-m
n-m
 
31.12.2016, 20:09

Als jemand der kommendes Jahr mit 33 Jahren sein 18-jähriges Beziehungs- und 15-jähriges Ehejubiläum feiert, sehe ich das Alter der beiden recht locker.
Lediglich die Beziehungszeit (hab ich jetzt richtig gelesen, ein paar Wochen nur?) wäre mir persönlich zu früh gewesen. Die Katze im Sack kauf ich nicht gern.
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(#33) [Permalink]
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nina64
 
31.12.2016, 21:23

Zitat:
Zitat von Odin Beitrag anzeigen
Nein. Man braucht sich keine gedanken machen. Ich kenne zwei ehen mit 16 geschlossen die super funktionieren. Dieses jahr hat eine davon 30 jähriges Ehejubiläum. Und die waren schwanger und keine ausbildung. Die haben sich gegenseitig gehabt und unterstützt. etwas was heute die wenigsten alten hasen zambringen.
Ich auch nicht.
Trotzdem, oder genau deshalb war ich 'not amused' als meine Tochter und ihr (immer noch) Verlobter ziemlich genau mit 16 (er ist allerdings 9 Jahre älter) auf den Gedanken kamen, jetzt baldigst, zu heiraten und Nachwuchs in die Welt zu setzen.
Besonders die Aussagen: "Wozu brauch ich Matura/Ausbildung?" oder "Er geht eh arbeiten, das geht sich bei anderen auch aus!" haben mir vorerst die Sprache verschlagen

Ich hab mit dem Schwiegersohn in spe (ist auch ein Scheidungskind) dann bei einer Autofahrt mal ganz gemütlich reden können.
Heiraten und Kinder bekommen (sollen 3, eher 4 werden) steht nach wie vor, für Beide, ganz oben auf der Liste; für ihn aber erst wenn Töchterlein ihre Wunschausbildung abgeschlossen hat.

Hier in Österreich steht ja auch der Mann ziemlich armselig da wenn die Ehe scheitert und er für eine Frau ohne Ausbildung Unterhalt zahlen muss, neben den Alimenten für Kind/er.

Und darauf sollte man die Herren der Schöpfung auch aufmerksam machen, selbst wenn sie gerade im rosa Himmel schweben.
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(#34) [Permalink]
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Benutzerbild von neumond
neumond
 
31.12.2016, 21:44

Sie hat geheiratet, nicht sich an einen Herd gekettet wo sie nun bis zu ihrem Tode in der Asche verweilen wird. Ich finde die Reaktion maßlos übertrieben. Vielleicht weil ich vor 2 Tagen mit 32 Jahren meinen 10. Hochzeitstag gefeiert habe, meine Kinder dennoch erst ein paar Jahre später bekam und nicht das Gefühl habe, mein Leben weggeworfen zu haben. Reisen hasse ich übrigens, Menschen sollen verschieden sein und dennoch in der Lage ein glückliches Leben zu führen, habe ich irgendwo mal gehört. Und sie studiert ja sogar noch weiter. Wenn die Mutter nicht mehr zahlen will, soll sie es lassen, ist ja legitim.

Eine meiner Freundinnen hat nach ähnlicher Zeitspanne geheiratet wie das junge Mädchen, ist nun 9 Jahre verheiratet, hat Haus und Kinder, geht immer zeitig wieder arbeiten und hat ein sehr gutes Leben.

Liegt eben nicht jedem die Welt und das Leben allein zu entdecken. Ich wünsche der jungen Dame ein glückliches Leben und dass auch bei ihr alles gut gehen wird.

Meine Schwiegereltern haben ähnlich doof reagiert und akzeptieren unsere Beziehung bis heute nicht, finden uns unreif und hoffen immer noch auf ein Ende, darum fällt meine Antwort ob dieser Reaktion eher negativ aus, es erinnert mich sehr daran.
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(#35) [Permalink]
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Benutzerbild von isbinnbeal
isbinnbeal
 
01.01.2017, 02:17

Zitat:
Zitat von anna-mari Beitrag anzeigen
Ich finde, dass reisen bildet. Man kann viel über sich selbst und andere lernen, wenn man sein Umfeld erweitert und diesbezüglich Erfahrungen macht. Du kannst das natürlich anders sehen. In einer jungen Ehe ist man abhängiger, da man sich in einem Konstrukt befindet und nicht mehr völlig alleine entscheiden kann. Klar kann man auch zu zweit reisen. Man muss aber mehr Kompromisse in einer Ehe schließen. Abgesehen davon finde ich Ehen ohne überflüssig. Ich benötige keine staatliche Legitimation für eine Beziehung. Das habe ich als Teenager nicht anders gesehen. Aber klar..kann sein, dass meine Tochter einen völlig anderen Weg geht. Ist dann auch noch so.
Die haben doch aus Steuergruende geheiratet, denke ich. Also nicht ueberfluessig.
Ich und viele Andere sind in binationale Ehen wo sonst ein Partner bspw nicht im Land wohnen oder arbeiten duerften.
Ehen sind also keineswegs ueberfluessig.
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Dieser Beitrag von isbinnbeal gefällt: Seifenblase
(#36) [Permalink]
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Benutzerbild von Minerva
Minerva
 
01.01.2017, 09:26

Zitat:
Zitat von Apollo Beitrag anzeigen
Interessehalber...

Zahlt die Freundin freiwillig weiter oder ist sie gesetzlich verpflichtet? Ich dachte immer, ab dem Zeitpunkt der Hochzeit ist der Ehemann bzw. die Ehefrau für den jeweils anderen unterhaltspflichtig.
Soweit ich unser Recht verstehe, ist der Ehemann zuerst unterhaltspflichtig. Sollte er nicht genug Einkommen haben, ist meine Freundin während der Erstausbildung ihrer Tochter auch noch unterhaltspflichtig.

Sie ist bereit, sich freiwillig zu beteiligen, aber bisher hat sie noch keinen Überblick, welche steuerlichen Vorteile sie verliert. Sie schaute mich recht irritiert an, als ich ihr sagte, dass sie die Steuerklasse wechseln muss und den Kinderfreibetrag für ihre Tochter verliert. Daran hatte sie nicht gedacht. Dafür spart sie Geld für die Krankenversicherung ihrer Tochter. Sie wird sich wohl erstmal in aller Ruhe mit ihrem Steuerberater zusammen setzen müssen.
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(#37) [Permalink]
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Benutzerbild von catfeeder
catfeeder
 
01.01.2017, 10:41

Das das Mädchen den Schritt vor den Standesbeamten gewagt hat, kann man eh nicht mehr verhindern. Obs die richtige Entscheidung war, wird auch nur die Zeit weisen.

Natürlich möchte man befreundete Menschen "beschützen" wenn man selber schon in einer solchen Situation war, dass diese nicht schmerzliche Erfahrungen machen müssen. Nur weiß man halt nicht ob für diesen Menschen diese Erfahrung zum gleichen Ergebnis führt oder ein ganz anderes Resultat bzw ein ganz anderer Weg dadurch entsteht.

Es können früh geschlossene Beziehungen sehr lange halten (meine Mutter hat sich mit 15 in meinen Vater verliebt, sie ist jetzt 57 und sie sind noch immer zusammen) aber genauso scheitern (meine 1. Beziehung mit 18 dauerte 1 3/4 Jahre inkl. Verlobung).

Bezüglich deiner Freundin wäre wahrscheinlich die Berücksichtigung ihrer geänderten Steuerklasse schon ein Grund die Zahlungen an die Tochter zu reduzieren. Hoffentlich nimmt die Tochter das dann nicht als Anlass das Studium zu schmeissen...

zum Thema was erleben - ich war lange in einer Beziehung (mit meinem 2. Freund), da warens über 8 Jahre. Wir haben zwar Reisen gemacht aber eher kleinere. Als diese Beziehung aus war, habe ich dann sehr viel alleine gemacht (Sydney alleine zb) und vieles gemacht was ich mir mit 18 aus finanziellen Gründen nicht hätte leisten können (war halt nach 8 Jahren Job was anderes). Ich habe jetzt nicht das Gefühl soviel verpasst zu haben, ich habs halt anders ausgelebt (und teilweise Unverständnis geerntet weil ich meine wilde Phase halt kurz vor dem 30. Geburtstag hatte)
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(#38) [Permalink]
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Odin
 
01.01.2017, 11:57

Zitat:
Zitat von catfeeder Beitrag anzeigen
Das das Mädchen den Schritt vor den Standesbeamten gewagt hat, kann man eh nicht mehr verhindern. Obs die richtige Entscheidung war, wird auch nur die Zeit weisen.
Meinst? Also ich täte so mancher Forumsfrau eine Geiselnahme beim Standesamt durchaus zutrauen...

Einigen sogar um genauer zu sein.
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(#39) [Permalink]
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Benutzerbild von Asterix
Asterix
 
hi - 01.01.2017, 14:09

Die Tochter meiner besten Freundin hat auch heuer, mit noch damals 19, geheiratet .
Es ist eine Mulit-Kulti-Beziehung/Familie, was ein interessanter Aspekt ist, weil ja viele kulturelle und auch religiöse Aspekte wohl in die Entscheidung mit hineinspielen.

Sie kennen sich schon mehrere Jahre (gemeinsame Schule im Ausland, dort kennengelernt).
Für meine Freundin, die selbst mit 20 ihren Mann nach immerhin schon 3 Jahren Beziehung gegen die sehr konsverative/vernünftige Einstellung ihrer Eltern (va. Mutter) geheiratet hat, und inzwischen ihre Silberhochzeit gefeiert hat, kam es trotzdem überraschend, weil sie erstens von der offenbar tiefen Liebe zueinander nichts mitbekommen haben -erst nachdem die Tochter hier zu studieren begann und ihr Freund aus Liebe von weit her kam, um hier mit ihr zu studieren, wurden genau am Neujahrstag 2016 den Eltern "die Augen geöffnet" . Im Mai kam ließen sie dann die Bombe platzen... wir wollen im August (2016!) heiraten.... sie wollen das schon seit 2 Jahren und da könnten ihre Freundinnen (aus aller Welt Länder) noch vor Studiumsbeginn dabei sein....
Puh, das hat ganz schön emotinalen Stoff gegeben.... .... wie man sich wohl vorstellen kann!
Ich war auch etwas sprachlos, ob der "kurzen Vorlaufzeit" und "Eile".... doch die beiden wollten offenbar eine Beziehung mit allen Konsequenzen ganz offiziell.
Nun, sie sind verheiratet

Meine Freundin meinte: "Warum soll ich es ihnen quasi verbieten...? Sie sind vom Gesetz her alt genug und wenn sie es unbedingt wollen, werden sie es sowieso tun - lieber bin ich dabei und feiere ein rauschendes Fest mit ihnen. Ich war selbst so jung und die Beziehung hat gehalten."
Ja, so kann man es natürlich auch sehen....

Ich persönlich denke, dass es sehr unterschiedlich sein kann, WANN man im Leben seinem "Prinzen" begegnet - kann mit 17 sein, oder aber erst mit 60, im schlimmsten Fall wohl nie....
Garantie ist ein Trauschein genauso wenig/viel wie gar keiner..... es kommt auf die jeweilige Einstellung der Menschen an, auf die Stärke der Liebe, das, was man quasi daheim vorgelebt bekam, auf äußere Umstände diverser Natur, und und und.... es ist eine Mischung aus fast allem, was das Leben so bietet.....

Vor allem, wenn Menschen es unbedingt wollen, gegen alle Widrigkeiten, die sich einem so in den Weg stellen können, und es dann durchziehen..... dann hat eine solche Liebe/Ehe oftmals viel mehr Bestand, als viele denken.....

Niemand weiß, was noch auf einen zukommt im Leben. (ich hätte zwar nie so jung geheiratet, aber auch wir haben uns nach 9 Mo verlobt und nach 2 J. geheiratet und wir wussten beide nach wenigen Wochen - trotz einiger Verschiedenheiten - dass wir unseren Lebens/Liebesmensch gefunden hatten.)

Reifer werden kann und muss man gerade dann wohl schneller.... man kann auch miteinander reifen... viel erleben etc. - Ehe muss keine Fessel bedeuten - und soll es auch nicht...

Kenne einige, die mit 15/16 zusammengekommen sind und noch immer glücklich zusammen sind, die meisten verheiratet...

lg Asterix
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(#40) [Permalink]
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Benutzerbild von phoenix2000
phoenix2000
 
01.01.2017, 16:24

Zitat:
Zitat von anna-mari Beitrag anzeigen
Ich finde, dass reisen bildet. Man kann viel über sich selbst und andere lernen, wenn man sein Umfeld erweitert und diesbezüglich Erfahrungen macht. Du kannst das natürlich anders sehen. In einer jungen Ehe ist man abhängiger, da man sich in einem Konstrukt befindet und nicht mehr völlig alleine entscheiden kann. Klar kann man auch zu zweit reisen. Man muss aber mehr Kompromisse in einer Ehe schließen. Abgesehen davon finde ich Ehen ohne überflüssig. Ich benötige keine staatliche Legitimation für eine Beziehung. Das habe ich als Teenager nicht anders gesehen. Aber klar..kann sein, dass meine Tochter einen völlig anderen Weg geht. Ist dann auch noch so.
Und was hält die beiden davon ab gemeinsam zu verreisen? Oder was spricht ernsthaft dagegen auch in einer Ehe mal für ein WE (oder auch mal für eine ganze Woche) eine Auszeit zu nehmen, und alleine, ohne Partner, nur mit Freunden (Freundinnen), etwas unternehmen und sei es eben eine Reise.

Auch kann man die Reisen auf später verschieben, viele junge Menschen haben eh nicht die finanziellen Möglichkeiten auf die Reisen die sie eventuell interessieren würden.

Eine Frage hätte ich noch: Was ist in denn, bezüglich Jugend ausleben, der Unterschied zwischen einer LG und einer Ehe? Auch in einer LG nimmt man, idR, rücksicht auf den anderen und schließt bei diversen Unternehmungen entweder Kompromisse, oder man erlebt eben mal was alleine. Ist mMn in beiden Konstellationen möglich.

Nur wenn 2 junge Menschen zusammenziehen - ohne - Trauung, hat keiner was dagegen, aber sobald es eine Trauung gibt, stellt es einigen Leuten die Haare auf. Eine Ehe ist sicherer eine Entscheidung die gut überlegt sein will, aber normalerweise überlegt man sich auch genau mit wem man zusammenzieht, und Scheidung ist zwar nicht unbedingt schön, aber heutzutage auch nicht unmöglich.
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