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(#101) [Permalink]
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Benutzerbild von mcw
mcw
 
11.11.2016, 09:47

Zitat:
Zitat von Pharma Beitrag anzeigen
Dann sollte man das aber auch so komunizieren
Das Gute in jeder Krise ist, dass man oft wieder verstärkt beginnt sich zu unterhalten, auch wenn es manchmal im Streit passiert, aber im Idealfall ist genau das die Chance zur Wiederannäherung. Wenn es gut läuft und alles paletti ist, sinkt oft die Bereitschaft sich mit der einen und anderen vielleicht auch unbequemen Sache zu beschäftigen und sie heranzulassen, weil man lieber den positiven Flow noch ein wenig ausdehnen möchte.
Das kenne ich auch von mir, ebenso wie ich dann oft irgendwann in der Krise bemerke, dass man beginnt einander wieder neu kennenzulernen, eben weil man über vieles zu reden beginnt, mitunter im Zorn und unter Tränen, aber im Idealfall in der Basis getragen vom Willen zum gegenseitigem Verständnis, dann kann man auch an den Punkt gelangen, wo man sich als Paar neu erfindet. Das ist dann die Chance für den nächsten Abschitt zu zweit.
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Dieser Beitrag von mcw gefällt 5 Usern: ah0401, Asterix, avocado, sabineh, samakaste
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(#102) [Permalink]
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Benutzerbild von Pharma
Pharma
 
11.11.2016, 09:50

Zitat:
Zitat von mcw Beitrag anzeigen
Das Gute in jeder Krise ist mitunter, dass man wieder verstärkt beginnt sich zu unterhalten, auch wenn es manchmal im Streit passiert, aber im Idealfall ist genau das die Chance zur Wiederannäherung. Wenn es gut läuft und alles paletti ist, sinkt oft die Bereitschaft sich mit der einen und anderen vielleicht auch unbequemen Sache zu beschäftigen und sie heranzulassen, weil man lieber den positiven Flow noch ein wenig ausdehnen möchte.
Das kenne ich auch von mir, ebenso wie ich dann oft irgendwann in der Krise bemerke, dass man beginnt einander wieder neu kennenzulernen, eben weil man über vieles zu reden beginnt, mitunter im Zorn und unter Tränen, aber im Idealfall in der Basis getragen vom Willen zum gegenseitigem Verständnis, dann kann man auch an den Punkt gelangen, wo man sich als Paar neu erfindet. Das ist dann die Chance für den nächsten Abschitt zu zweit.
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(#103) [Permalink]
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Benutzerbild von lucy777
lucy777
 
11.11.2016, 10:03

Zitat:
Zitat von mcw Beitrag anzeigen
Das Gute in jeder Krise ist, dass man oft wieder verstärkt beginnt sich zu unterhalten, auch wenn es manchmal im Streit passiert, aber im Idealfall ist genau das die Chance zur Wiederannäherung. Wenn es gut läuft und alles paletti ist, sinkt oft die Bereitschaft sich mit der einen und anderen vielleicht auch unbequemen Sache zu beschäftigen und sie heranzulassen, weil man lieber den positiven Flow noch ein wenig ausdehnen möchte.
Das kenne ich auch von mir, ebenso wie ich dann oft irgendwann in der Krise bemerke, dass man beginnt einander wieder neu kennenzulernen, eben weil man über vieles zu reden beginnt, mitunter im Zorn und unter Tränen, aber im Idealfall in der Basis getragen vom Willen zum gegenseitigem Verständnis, dann kann man auch an den Punkt gelangen, wo man sich als Paar neu erfindet. Das ist dann die Chance für den nächsten Abschitt zu zweit.
das funktioniert manchmal - v.a. wenn es nicht allzuviele andere probleme außer der beziehung an sich gibt (kinder, schulden, familiäre probleme wie eben krankheit und tod usw.)

wenn aber einer der beiden weiterfunktionieren muss um das gemeinsame konstrukt am laufen zu halten, geht das schon weniger oft.
weil verbitterung dazukommt, vorwürfe, missverständnisse (du willst nur deinen spaß, was ist das für ein lebensziel).
ohne weitere gemeinsame verpflichtungen würden sich weniger hindernisse auftun, bzw. gäbe es auch weniger ausflüchte und rechtfertigungen, warum dies und jenes grad überhaupt nicht möglich ist.

ich kenne kaum ein klassisch lebendes paar, das krisen dieser art im alleingang gemeistert hat.
entweder kam es zur trennung oder einer der beiden hat resigniert.
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(#104) [Permalink]
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mcw
 
11.11.2016, 10:22

Zitat:
Zitat von lucy777 Beitrag anzeigen
das funktioniert manchmal - v.a. wenn es nicht allzuviele andere probleme außer der beziehung an sich gibt (kinder, schulden, familiäre probleme wie eben krankheit und tod usw.)

wenn aber einer der beiden weiterfunktionieren muss um das gemeinsame konstrukt am laufen zu halten, geht das schon weniger oft.
weil verbitterung dazukommt, vorwürfe, missverständnisse (du willst nur deinen spaß, was ist das für ein lebensziel).
ohne weitere gemeinsame verpflichtungen würden sich weniger hindernisse auftun, bzw. gäbe es auch weniger ausflüchte und rechtfertigungen, warum dies und jenes grad überhaupt nicht möglich ist.

ich kenne kaum ein klassisch lebendes paar, das krisen dieser art im alleingang gemeistert hat.
entweder kam es zur trennung oder einer der beiden hat resigniert.
Glaubst du wirklich, dass es viele Paare gibt, die länger als 15 Jahre zusammen sind, die nicht auch durch Krisen gegangen sind, wo es noch andere Probleme gibt, gerade in Bezug auf Schwierigkeiten im Job oder Krankheit, Tod? Jeder Mensch mit Familie, Verwandtschaft, älteren Freunden wird ab 35 aufwärts immer öfters mit Krankheiten, dem Thema der Endlichkeit konfrontiert und entsprechend durchgebeutelt. Davon auszugehen, dass es Paare gibt, die von externen Problemen im Laufe ihres Zusammenseins verschont bleiben, erachte ich für ein wenig...hm...weltfremd?Ich kenne auch kein einziges Paar, das länger zusammen war/ist, auf die das zutreffen würde.

Wie auch immer - ob man Hilfe durch andere benötigt bzw. überhaupt möchte, ist ebenso unterschiedlich wie die Menschen selbst. Nicht jeder geht in Therapie, trotzdem können Lösungen und Heilungswege gefunden werden.
Eine Garantie für ein Happy End gibt es nie und natürlich verlaufen Krisen unterschiedlich und geht jeder anders damit um.
Ich richte, wie ja schon bekannt ist, den Fokus meistens auf die positiven Möglichkeiten, nicht auf das mögliche Scheitern, auch wenn ich weiß, dass es eine von beiden Optionen ist. Wie im Leben generell. Life is an open road.
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Dieser Beitrag von mcw gefällt 2 Usern: anna-mari, sabineh
(#105) [Permalink]
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Benutzerbild von lucy777
lucy777
 
11.11.2016, 10:58

Zitat:
Zitat von mcw Beitrag anzeigen
Glaubst du wirklich, dass es viele Paare gibt, die länger als 15 Jahre zusammen sind, die nicht auch durch Krisen gegangen sind, wo es noch andere Probleme gibt, gerade in Bezug auf Schwierigkeiten im Job oder Krankheit, Tod? Jeder Mensch mit Familie, Verwandtschaft, älteren Freunden wird ab 35 aufwärts immer öfters mit Krankheiten, dem Thema der Endlichkeit konfrontiert und entsprechend durchgebeutelt. Davon auszugehen, dass es Paare gibt, die von externen Problemen im Laufe ihres Zusammenseins verschont bleiben, erachte ich für ein wenig...hm...weltfremd?Ich kenne auch kein einziges Paar, das länger zusammen war/ist, auf die das zutreffen würde.

Wie auch immer - ob man Hilfe durch andere benötigt bzw. überhaupt möchte, ist ebenso unterschiedlich wie die Menschen selbst. Nicht jeder geht in Therapie, trotzdem können Lösungen und Heilungswege gefunden werden.
Eine Garantie für ein Happy End gibt es nie und natürlich verlaufen Krisen unterschiedlich und geht jeder anders damit um.
Ich richte, wie ja schon bekannt ist, den Fokus meistens auf die positiven Möglichkeiten, nicht auf das mögliche Scheitern, auch wenn ich weiß, dass es eine von beiden Optionen ist. Wie im Leben generell. Life is an open road.
grad mit dir mag ich mich über "weltfremd" nicht streiten.
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(#106) [Permalink]
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Benutzerbild von mcw
mcw
 
11.11.2016, 11:04

Zitat:
Zitat von lucy777 Beitrag anzeigen
grad mit dir mag ich mich über "weltfremd" nicht streiten.
Wenn es für dich weltfremd ist, dass ich das Positive in den Fokus stelle, dann soll es so sein und bin ich eben weltfremd. Zumal die Welt auf der wir leben, mir tatsächlich von Jahr zu Jahr fremder wird.
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Dieser Beitrag von mcw gefällt: anna-mari
(#107) [Permalink]
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Benutzerbild von spacedakini3
spacedakini3
 
11.11.2016, 11:18

Zitat:
Zitat von anna-mari Beitrag anzeigen
Wirklich glücklich zu sein ist nicht einfach.
und vor allem nicht, wenn das "glücklich sein" das Ziel ist.

Und einen wesentlichen Unterschied in der Wertigkeit von "Spaß haben" und "Glücklich sein" kann ich halt nicht erkennen.

Ich kenne Leute, die wollen wichtige Bücher schreiben, berühmt werden, Umweltschutz durchsetzen, bewirken, dass Kinder mit Behinderung sich wertgeschätzt fühlen, grandiose Bauwerke planen.... aber was soll denn "glücklich sein" oder "Partys besuchen" für ein Ziel oder Plan sein???

Geändert von spacedakini3 (11.11.2016 um 11:26 Uhr)
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(#108) [Permalink]
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Benutzerbild von lucy777
lucy777
 
11.11.2016, 11:45

Zitat:
Zitat von mcw Beitrag anzeigen
Wenn es für dich weltfremd ist, dass ich das Positive in den Fokus stelle, dann soll es so sein und bin ich eben weltfremd. Zumal die Welt auf der wir leben, mir tatsächlich von Jahr zu Jahr fremder wird.
wenn ich mich nicht täusche, dann kam "weltfremd" zuerst von dir als antwort auf mein post.
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(#109) [Permalink]
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Benutzerbild von mcw
mcw
 
11.11.2016, 11:51

Zitat:
Zitat von lucy777 Beitrag anzeigen
wenn ich mich nicht täusche, dann kam "weltfremd" zuerst von dir als antwort auf mein post.
Ja, in Bezug auf die Einschätzung, dass Paare die lange zusammen sind, von Problemen wie von dir geschildert, im Laufe ihres Zusammenseins verschont bleiben. Das erlebt so gut wie jedes Paar zusammen und manche schweißen Krise zusammen und andere bringen sie auseinander, einige wiederum entfremden sich und bleiben trotzdem zusammen, usw. usf.
Wenn ich in einem Posting stets alles ausführen würde, was es an theoretischen Möglichkeiten gibt, wären sie noch länger als sie ohnehin mitunter schon sind, darum beschränke ich mich darauf das Positive in den Vordergrund zu stellen, weil ich persönlich besser finde, wenn ich an einer Beziehung arbeiten möchte, darauf zu fokussieren.
Ich fände es auch ein wenig ermüdend, stets auf alles hinzuweisen was sein kann.

Wie auch immer, ich glaube auch nicht, dass der TE damit geholfen ist, wenn wir hier um meine Sicht eine seitenlange Diskussion anfangen, sie wird sich schon aus allen Postings das für sie nehmen, was ihr hoffentlich hilft. Das ist ja ihr Thread und soll es auch bleiben.
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(#110) [Permalink]
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Benutzerbild von lucy777
lucy777
 
11.11.2016, 11:58

Zitat:
Zitat von mcw Beitrag anzeigen
Ja, in Bezug auf die Einschätzung, dass Paare die lange zusammen sind, von Problemen wie von dir geschildert, im Laufe ihres Zusammenseins verschont bleiben. Das erlebt so gut wie jedes Paar zusammen und manche schweißen Krise zusammen und andere bringen sie auseinander, einige wiederum entfremden sich und bleiben trotzdem zusammen, usw. usf.
Wenn ich in einem Posting stets alles ausführen würde, was es an theoretischen Möglichkeiten gibt, wären sie noch länger als sie ohnehin mitunter schon sind, darum beschränke ich mich darauf das Positive in den Vordergrund zu stellen, weil ich persönlich besser finde, wenn ich an einer Beziehung arbeiten möchte, darauf zu fokussieren.
Ich fände es auch ein wenig ermüdend, stets auf alles hinzuweisen was sein kann.

Wie auch immer, ich glaube auch nicht, dass der TE damit geholfen ist, wenn wir hier um meine Sicht eine seitenlange Diskussion anfangen, sie wird sich schon aus allen Postings das für sie nehmen, was ihr hoffentlich hilft. Das ist ja ihr Thread und soll es auch bleiben.
ich habe nirgendwo geschrieben, dass irgendwer von irgendwas verschont bleibt.
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(#111) [Permalink]
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Chiara007
 
11.11.2016, 12:47

Zitat:
Zitat von spacedakini3 Beitrag anzeigen
und vor allem nicht, wenn das "glücklich sein" das Ziel ist.

Und einen wesentlichen Unterschied in der Wertigkeit von "Spaß haben" und "Glücklich sein" kann ich halt nicht erkennen.

Ich kenne Leute, die wollen wichtige Bücher schreiben, berühmt werden, Umweltschutz durchsetzen, bewirken, dass Kinder mit Behinderung sich wertgeschätzt fühlen, grandiose Bauwerke planen.... aber was soll denn "glücklich sein" oder "Partys besuchen" für ein Ziel oder Plan sein???
Ich habe mich vielleicht ein bisschen falsch ausgedrückt - auch ich habe natürlich auf diffizilere Ziele als "glücklich sein" - ich wünsche mir zB, dass ich die KInder (und deren Familien), die ich betreue, "gut auf ihren Tod vorbereite, ihnen Ängste nehme....
Dennoch ist mein obestes Ziel ein gutes Leben möglichst ohne großen Höhen und Tiefen. (ich weiß --> ein frommer Wunsch)
Leider ist mein Mann nun auch in seiner neuen Firma komplett angeeckt, und eine Kollegin wirft ihm und ihrem gemeinsamen Vorgesetzten Mobbing vor und ist bereit, dies auch dem Vorstand mitzuteilen. Ich weiß wirklich nicht, was in ihn gefahren ist.
Er ist auch nicht bereit mit der Kollegin noch ein weiteres Wort zu wechseln, bis sie sich bei ihm entschuldigt (sie vertreten sich gegenseitig)
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Dieser Beitrag von Chiara007 gefällt: spacedakini3
(#112) [Permalink]
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Benutzerbild von lucy777
lucy777
 
11.11.2016, 12:58

Zitat:
Zitat von Chiara007 Beitrag anzeigen
Ich habe mich vielleicht ein bisschen falsch ausgedrückt - auch ich habe natürlich auf diffizilere Ziele als "glücklich sein" - ich wünsche mir zB, dass ich die KInder (und deren Familien), die ich betreue, "gut auf ihren Tod vorbereite, ihnen Ängste nehme....
Dennoch ist mein obestes Ziel ein gutes Leben möglichst ohne großen Höhen und Tiefen. (ich weiß --> ein frommer Wunsch)
Leider ist mein Mann nun auch in seiner neuen Firma komplett angeeckt, und eine Kollegin wirft ihm und ihrem gemeinsamen Vorgesetzten Mobbing vor und ist bereit, dies auch dem Vorstand mitzuteilen. Ich weiß wirklich nicht, was in ihn gefahren ist.
Er ist auch nicht bereit mit der Kollegin noch ein weiteres Wort zu wechseln, bis sie sich bei ihm entschuldigt (sie vertreten sich gegenseitig)
du gehst davon aus, dass dein mann die kollegin tatsächlich gemobbt hat?
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(#113) [Permalink]
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Chiara007
 
11.11.2016, 13:04

Zitat:
Zitat von lucy777 Beitrag anzeigen
du gehst davon aus, dass dein mann die kollegin tatsächlich gemobbt hat?
Nein, das tu ich nicht, aber ich glaube, dass die Aussage was in ihn gefahren ist, sehr wohl zu recht besteht. Er ist immerhin erst 6 Monate dabei und generell würde ich sehr wohl das Gespräch suchen, auch wenn ich mich im Recht fühle
Mit Zitat antworten
(#114) [Permalink]
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Benutzerbild von lucy777
lucy777
 
11.11.2016, 13:09

Zitat:
Zitat von Chiara007 Beitrag anzeigen
Nein, das tu ich nicht, aber ich glaube, dass die Aussage was in ihn gefahren ist, sehr wohl zu recht besteht. Er ist immerhin erst 6 Monate dabei und generell würde ich sehr wohl das Gespräch suchen, auch wenn ich mich im Recht fühle

ein bisschen klingt durch, dass du immer weißt, was richtig ist, wie der andere richtig handelt, richtig fühlt, richtig wünscht usw.

grad in der jobsituation - da ist ER vor ort und du nicht - und trotzdem ist für dich klar, dass ER sich falsch verhält.
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Dieser Beitrag von lucy777 gefällt: Pharma
(#115) [Permalink]
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Chiara007
 
11.11.2016, 13:13

Zitat:
Zitat von lucy777 Beitrag anzeigen
ein bisschen klingt durch, dass du immer weißt, was richtig ist, wie der andere richtig handelt, richtig fühlt, richtig wünscht usw.

grad in der jobsituation - da ist ER vor ort und du nicht - und trotzdem ist für dich klar, dass ER sich falsch verhält.
Entschuldigung, wenn ich dir jetzt zu nahe trete: aber du bist wirklich schräg. Du kennst mich nicht und urteist über mich-das würde ich mir nie anmaßen.
Ich war - im Gegensatz zu dir - gestern bei dem Telefonat dabei, dass er mit seinem Vorgesetzten geführt hat und habe ich habe gehört, wie er über seine Kollegin gesprochen hat.
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(#116) [Permalink]
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Benutzerbild von Doertie-Goertie
Doertie-Goertie
 
11.11.2016, 13:20

Zitat:
Zitat von Chiara007 Beitrag anzeigen
Ich habe mich vielleicht ein bisschen falsch ausgedrückt - auch ich habe natürlich auf diffizilere Ziele als "glücklich sein" - ich wünsche mir zB, dass ich die KInder (und deren Familien), die ich betreue, "gut auf ihren Tod vorbereite, ihnen Ängste nehme....
Dennoch ist mein obestes Ziel ein gutes Leben möglichst ohne großen Höhen und Tiefen. (ich weiß --> ein frommer Wunsch)
Leider ist mein Mann nun auch in seiner neuen Firma komplett angeeckt, und eine Kollegin wirft ihm und ihrem gemeinsamen Vorgesetzten Mobbing vor und ist bereit, dies auch dem Vorstand mitzuteilen. Ich weiß wirklich nicht, was in ihn gefahren ist.
Er ist auch nicht bereit mit der Kollegin noch ein weiteres Wort zu wechseln, bis sie sich bei ihm entschuldigt (sie vertreten sich gegenseitig)

hm....

das mit den "kindern die ich betreue und ihre familien auf den tod vorbereiten" versteh ich nicht ganz, gehts da um deine kinder, oder ist das dein job?

und ich glaub man kann niemanden "gut" auf den tod vorbereiten und auch ängste lassen sich nur schwer nehmen in dem zusammenhang (das ist aber meine persönliche erfahrung)

ein leben ohne höhen und tiefen ist imo kein leben, oder zumindest kein "gutes" leben in dem sinne

höhen und tiefen gehören zum leben, machen das leben lebenswert, ansonsten wäre es ein monotones dahinplätschern des ewig gleichen, das fuckt einen mit sicherheit auch schnell an, bzw stumpft man komplett ab

und grad höhen nach tiefen machen doch das leben wieder so lebenswert, oder?

sich auf etwas freuen können, weil das vom alltag abweicht etc

wieso gehst du davon aus, dass dein mann wirklich "schuld" ist und sich nicht die kollegin in irgendwas reinsteigert?

mein mann und ich sind seit mittlerweilen 22 jahren zusammen und was ich am allermeisten an ihm (wert)schätze und liebe, ist seine absolute loyalität mir gegenüber - sprich, wenn sowas wie bei euch im raum stünde, würde er davon ausgehen, dass das nicht stimmt und mit mir unter diesen voraussetzungen über das thema reden - niemals würde er mich frage (oder auch ich ihn), was in mich gefahren ist, warums mich jetzt scheinbar so aushängt

er wird wissen, warum er eine entschuldigung will, er war dabei, er ist betroffen und es wird seine gründe haben
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(#117) [Permalink]
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Benutzerbild von anna-mari
anna-mari
 
11.11.2016, 13:22

Zitat:
Zitat von lucy777 Beitrag anzeigen
ein bisschen klingt durch, dass du immer weißt, was richtig ist, wie der andere richtig handelt, richtig fühlt, richtig wünscht usw.

grad in der jobsituation - da ist ER vor ort und du nicht - und trotzdem ist für dich klar, dass ER sich falsch verhält.
Er macht doch dicht und will eine Entschuldigung erzwingen, obwohl diese Frau auf der Arbeit ein Problem mit ihm hat und zum Betriebsrat gehen will. Klug ist das alles nicht. Er sollte wirklich das Gespräch suchen.
Er verhält sich in meinen Augen ein wenig verbohrt bzw. kindisch. Aber okay...ich kenne ihn nicht.

Geändert von anna-mari (11.11.2016 um 13:45 Uhr)
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(#118) [Permalink]
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Benutzerbild von Pharma
Pharma
 
11.11.2016, 13:23

Zitat:
Zitat von Chiara007 Beitrag anzeigen
Entschuldigung, wenn ich dir jetzt zu nahe trete: aber du bist wirklich schräg. Du kennst mich nicht und urteist über mich-das würde ich mir nie anmaßen.
Ich war - im Gegensatz zu dir - gestern bei dem Telefonat dabei, dass er mit seinem Vorgesetzten geführt hat und habe ich habe gehört, wie er über seine Kollegin gesprochen hat.
Äh für mich klingt aber auch so. Und wir alle urteilen nur sagen halt nicht alles was sie sich denken. Ja gut und kennst du die Kollegin? Hast du mit ihr gearbeitet? Ich hatte mal eine Kollegin die fühlte sich von allen ständig gemobbt würde durch 4 Abteilungen geschoben bevor sie dann gehen mußte.
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Dieser Beitrag von Pharma gefällt: Vollmondfrau
(#119) [Permalink]
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Benutzerbild von lucy777
lucy777
 
11.11.2016, 13:25

Zitat:
Zitat von Chiara007 Beitrag anzeigen
Entschuldigung, wenn ich dir jetzt zu nahe trete: aber du bist wirklich schräg. Du kennst mich nicht und urteist über mich-das würde ich mir nie anmaßen.
Ich war - im Gegensatz zu dir - gestern bei dem Telefonat dabei, dass er mit seinem Vorgesetzten geführt hat und habe ich habe gehört, wie er über seine Kollegin gesprochen hat.
ich urteile nicht - ich schreibe, wie deine schilderungen auf mich wirken.
du schreibst, dass die ziele (wünsche) deines mannes nicht die richtigen sind, du meinst, er verhält sich im beruf in einer schwierigen situation falsch, DU würdest ganz anders reagieren usw.
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(#120) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von anna-mari
anna-mari
 
11.11.2016, 13:27

Zitat:
Zitat von Doertie-Goertie Beitrag anzeigen
mein mann und ich sind seit mittlerweilen 22 jahren zusammen und was ich am allermeisten an ihm (wert)schätze und liebe, ist seine absolute loyalität mir gegenüber - sprich, wenn sowas wie bei euch im raum stünde, würde er davon ausgehen, dass das nicht stimmt und mit mir unter diesen voraussetzungen über das thema reden - niemals würde er mich frage (oder auch ich ihn), was in mich gefahren ist, warums mich jetzt scheinbar so aushängt

er wird wissen, warum er eine entschuldigung will, er war dabei, er ist betroffen und es wird seine gründe haben
Bei meinem gab es auch mal ein Verhalten auf der Arbeit mit einer Mitarbeiterin, welches ich nicht gutheißen konnte. Er ist Geschäftsführer. Nie hätte ich ihm den Rücken gestärkt in diesem Fall. Er hat sich damals meiner Meinung nach nicht korrekt verhalten und in meinen Augen auch ein wenig unmenschlich. Das habe ich ihm auch gesagt, denn ich konnte mich überhaupt nicht damit identifizieren. Daher kann ich das ansatzweise nachvollziehen. Denke auch, dass man nicht immer alles gutheißen muss, was der Partner so tut. Klar ist Loyalität wichtig, aber verkaufen will ich mich auch nicht.
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