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Benutzerbild von bixi
bixi
 
16.11.2016, 12:00

Zitat:
Zitat von Laura82 Beitrag anzeigen
Abgrenzungsproblem stimmt schon.... ich tu mir ehrlich schwer einem Hilfesuchenden Kind Hilfe abzuschlagen andererseits denke ich mir würde ich es machen müssten die Eltern mal was tun.... nur tun sie es dann auch? Die Nationalität spielt keine Rolle für mich.... ich würd einem österreichischen Kind genauso weiterhelfen.
So wie du die Situation beschrieben hast, hat das Mädel aber weniger Hilfe gesucht, als jemanden, der ihr die HÜ macht. Unter Hilfe suchen verstehe ich, dass sie etwas machen will, aber nicht kann und Unterstützung braucht.
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(#82) [Permalink]
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Benutzerbild von lisa11
lisa11
 
16.11.2016, 13:07

Zitat:
Zitat von samakaste Beitrag anzeigen
Und noch ein Nachsatz zu den "Bildungsfernen Familien": schauts amal die Statistiken an, welche Herkunft die "neuen" Akademiker haben. Das sind sehr oft die Underdogs, die für ihr Kind "eine bessere Zukunft" wollen. Es gibt ja auch die Aussage, dass Merkel mit der Zuwanderung die langfristige Bildungsrate erhöhen wollte.
Und auch zum Thema der Förderung fern der Schule: in mehreren ehrenamtlichen Projekten zur Frauen- und Familienförderung sind wir fast schon bedrängt worden, Sprachkurse für Kinder aufzustellen. Ich hab mich geweigert und dann ein spielpädagogisch orientiertes Projekt zur fremdsprachlichen Entwicklung aufgestellt - das ist jetzt im zweiten Jahr und die Nachfrage ist riesig. Und es sind fast alles Migranten, die ihre Kinder hinbringen und sich auch aktiv beteiligen.
Manchmal ist Arroganz nicht angebracht.
Ich seh auch nicht im Moment, dass Menschen mit Migrationshintergrund ein großes oder größer werdendes Problem sind, sondern eher unsere einheimischen Familien.

Ich hab das Gefühl, dass wir im Moment in einem Zeitalter leben, wo die Eigenverantwortung immer mehr in den Hintergrund geschoben wird. Die Gesellschaft ist Schuld, der Staat, die Politiker, die Wirtschaft - das sind alles diffuse Begriffe, aber wie viel man selbst für sein "Glück" verantwortlich ist, wird nicht mehr diskutiert. Das liegt entweder an Bequemlichkeit oder an dem Gefühl, dass man mit Fleiß und Motivation nichts mehr erreicht.

Und das trifft hauptsächlich die einheimischen Familien - wenn das Kind in der Schule Probleme hat, dann ist die Schule sicher Schuld. Die Schule muss alles abdecken. Es mangelt uns immer mehr an Selbstreflexion, und das wird uns mal auf den Kopf fallen.
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Dieser Beitrag von lisa11 gefällt 3 Usern: Lilo1982, Lily, StrokesGirl
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Benutzerbild von samakaste
samakaste
 
16.11.2016, 13:26

Zitat:
Zitat von lisa11 Beitrag anzeigen
Ich seh auch nicht im Moment, dass Menschen mit Migrationshintergrund ein großes oder größer werdendes Problem sind, sondern eher unsere einheimischen Familien.

Ich hab das Gefühl, dass wir im Moment in einem Zeitalter leben, wo die Eigenverantwortung immer mehr in den Hintergrund geschoben wird. Die Gesellschaft ist Schuld, der Staat, die Politiker, die Wirtschaft - das sind alles diffuse Begriffe, aber wie viel man selbst für sein "Glück" verantwortlich ist, wird nicht mehr diskutiert. Das liegt entweder an Bequemlichkeit oder an dem Gefühl, dass man mit Fleiß und Motivation nichts mehr erreicht.

Und das trifft hauptsächlich die einheimischen Familien - wenn das Kind in der Schule Probleme hat, dann ist die Schule sicher Schuld. Die Schule muss alles abdecken. Es mangelt uns immer mehr an Selbstreflexion, und das wird uns mal auf den Kopf fallen.
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mane9
 
17.11.2016, 10:06

Zitat:
Zitat von lisa11 Beitrag anzeigen
Das Ganze fängt ja schon früher an - wird den Kindern am Abend etwas vorgelesen oder nicht? Borg ich mir Kinderbücher aus, oder nicht. Genau da setzen die literacy Projekte an. Den Eltern muss wieder mehr bewusst werden, dass ein Teil des Bildungserfolges auch noch in ihrer Hand liegen. Und zwar nicht erst ab der 1. VS, sondern schon davor.
Auch so wie Samakaste es geschrieben hat, kann man die Kinder immer in den Alltag miteinbeziehen und dadurch z.B. spielerisch einen Grundstein für Mathe legen. Es machen nur leider immer weniger und auch grad bei bildungsferneren Familien laufen die Kinder immer mehr neben her.

Und wenn man der Statisitk glaubt, ist ein Großteil der arbeitenden Mütter nur teilzeit angestellt -> somit sollte es durchaus möglich sein, sich am NM den Problemen der Kinder zu widmen. Und auch als vz angestellte Mutter kann man am späteren NM noch in eine Bibliothek gehen, oder Rechenspiele zum Festigen spielen.

Ganztagesschulen suggerieren eine all inclusive Lösung für Eltern, dass sie sich um den Bildungserfolg ihrer Kinder nicht mehr kümmern müssen. Doch haben die Kinder in einer GTVS wirklich mehr Lernzeit? Bekommen dann die lernschwachen Kinder Extrastunden, damit sie z.B. das 1x1 begreifen?

Es ist doch offensichtlich, dass Kinder, die von ihren Eltern zu Hause gefördert werden, es leichter haben. Anstatt, dass man hier ansetzt und mehr Möglichkeiten schafft, dass auch Eltern aus bildungsschwachen Familien ihre Kinder besser fördern können, versucht man ein Konzept zu verkaufen, dass alles ausgelagert werden kann.
Schräger Ansatz...

für mich liest es sich sehr schräg, dass du das festigen als job der MÜTTER (ja, nicht der eltern ) siehst.
ich sehe es ganz abgesehen von deinem elternbild, das ich nicht teile, sehr wohl als job der schule an die kinder zu alphabetisieren udn in den grundrechenarten sattelfest zu machen. dass eltern idelaerweise mit dne kindern lesen und ihnen lebenslangeslernen vorleben schließt sich ja nicht aus, auch wenn das wohl nur der lebensrealität eines kleineren teils der bevölkerung entspricht.
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Dieser Beitrag von mane9 gefällt 4 Usern: BLS, Jemaro, Radium, treble.clef
(#85) [Permalink]
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mane9
 
17.11.2016, 10:09

Zitat:
Zitat von lisa11 Beitrag anzeigen
Ich seh auch nicht im Moment, dass Menschen mit Migrationshintergrund ein großes oder größer werdendes Problem sind, sondern eher unsere einheimischen Familien.

Ich hab das Gefühl, dass wir im Moment in einem Zeitalter leben, wo die Eigenverantwortung immer mehr in den Hintergrund geschoben wird. Die Gesellschaft ist Schuld, der Staat, die Politiker, die Wirtschaft - das sind alles diffuse Begriffe, aber wie viel man selbst für sein "Glück" verantwortlich ist, wird nicht mehr diskutiert. Das liegt entweder an Bequemlichkeit oder an dem Gefühl, dass man mit Fleiß und Motivation nichts mehr erreicht.

Und das trifft hauptsächlich die einheimischen Familien - wenn das Kind in der Schule Probleme hat, dann ist die Schule sicher Schuld. Die Schule muss alles abdecken. Es mangelt uns immer mehr an Selbstreflexion, und das wird uns mal auf den Kopf fallen.

wenn du den lernerfolg an das elternhaus koppel willst prolongierst du die derzeitige situation: kinder von akdemikerInnen gehen auf ahsen und studieren, kinder aus arbeiterInnenhaushalten ergreifen einen handwerklichen beruf (fast) ganz unabhängig von talent und neigung.
ich will das nicht. ich will, dass kinder unabhängig von ihrem familiären background bildungszeiele erreichen können. da ist der ansatzpunkt die schule und leider nur die schule.
ich bin fassunglos, dass hierzland kanppe 10% der kinder nach 9 (!!!!!) schuljahren nicht sinnerfassend lesen können. da liegt schon auch die schuld am system.
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Benutzerbild von lisa11
lisa11
 
17.11.2016, 11:48

Zitat:
Zitat von mane9 Beitrag anzeigen
wenn du den lernerfolg an das elternhaus koppel willst prolongierst du die derzeitige situation: kinder von akdemikerInnen gehen auf ahsen und studieren, kinder aus arbeiterInnenhaushalten ergreifen einen handwerklichen beruf (fast) ganz unabhängig von talent und neigung.
ich will das nicht. ich will, dass kinder unabhängig von ihrem familiären background bildungszeiele erreichen können. da ist der ansatzpunkt die schule und leider nur die schule.
ich bin fassunglos, dass hierzland kanppe 10% der kinder nach 9 (!!!!!) schuljahren nicht sinnerfassend lesen können. da liegt schon auch die schuld am system.
Der Lernerfolg ist an das Elternhaus gekoppelt. Das ist Fakt. Anstatt alle Kinder nun so früh wie möglich und so lang wie möglich vom Elternhaus zu trennen (verpflichtendes Kiga-Jahr, GTVS,...), sollte man mMn eben bei den Eltern ansetzen. Hast du dich schon mal mit den Family-Literacy-Projekten auseinander gesetzt?

Der Staat muss die Eltern überzeugen, dass Bildung der Schlüssel ist, um sich ein guten und eigenständiges Leben aufzubauen. Und er muss den Eltern klarmachen, dass es auch in ihrer Hand liegt. Mittlerweile ist z.B. ja auch schon zu genüge dokumentiert, dass frühes Vorlesen wesentlich zum Schulerfolg beiträgt - und jetzt schau dich in U-Bahn oder beim Kinderarzt um. Wie viele Kinder werden vorm Smartphone geparkt und wie viele bekommen etwas vorgelesen?

Man kann nicht alles an den Staat bzw. die Schule abwälzen. Ich trage die Verantwortung für mein Leben und wenn ich Kinder habe, dann auch für diese. Und zu dieser Veranwortung zählt auch die Verantwortung für die Bildung. Und gute Bildung heißt nicht zwingendermaßen AHS und Matura. Ich kenne im Dorf meiner Schwiegereltern genug Bauern und Handwerker, die nicht studiert haben, aber trotzdem eine weitreichende Bildung besitzen, weil sie sich interessieren.

Bildung hat im Moment keinen Wert - und das ist nicht nur bei den "bildungsfernen" Familien so. Ich arbeite an der Uni mit Studenten und es erzählen mir immer wieder Studis, dass sie einen Kurs umsonst belegt haben, weil sie ihn sich nicht anrechnen lassen können. Ich erklär ihnen dann immer wieder, dass mich solche Aussagen erschüttern, denn es gibt kein "umsonst" gelernt. Das Wissen zählt und nicht, ob ich mir die ECTS Punkte anrechnen lassen kann.

Geändert von lisa11 (17.11.2016 um 11:54 Uhr)
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lisa11
 
17.11.2016, 11:54

Zitat:
Zitat von mane9 Beitrag anzeigen
für mich liest es sich sehr schräg, dass du das festigen als job der MÜTTER (ja, nicht der eltern ) siehst.
ich sehe es ganz abgesehen von deinem elternbild, das ich nicht teile, sehr wohl als job der schule an die kinder zu alphabetisieren udn in den grundrechenarten sattelfest zu machen. dass eltern idelaerweise mit dne kindern lesen und ihnen lebenslangeslernen vorleben schließt sich ja nicht aus, auch wenn das wohl nur der lebensrealität eines kleineren teils der bevölkerung entspricht.
Es können und sollen auch ruhig die Väter machen, aber die Realität schaut nun mal so aus, dass mehr Frauen/Mütter zu Hause sind bzw. teilzeit arbeiten. Meist mit dem Argument verbunden, dass sie ja für die Kinder da sein wollen.
Wenn dem so ist, dann liegt die Verantwortung auch mehr bei den Müttern.

Und wie die Realität ausschaut hat nichts mit meinem Elternbild zu tun
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mane9
 
17.11.2016, 13:08

Zitat:
Zitat von lisa11 Beitrag anzeigen
Bildung hat im Moment keinen Wert - und das ist nicht nur bei den "bildungsfernen" Familien so. Ich arbeite an der Uni mit Studenten und es erzählen mir immer wieder Studis, dass sie einen Kurs umsonst belegt haben, weil sie ihn sich nicht anrechnen lassen können. Ich erklär ihnen dann immer wieder, dass mich solche Aussagen erschüttern, denn es gibt kein "umsonst" gelernt. Das Wissen zählt und nicht, ob ich mir die ECTS Punkte anrechnen lassen kann.
zu den studis: ich bin ja jetzt auch wieder eine und der satz kann 1:1 aus meinem mund kommen, weil manche lvs wirklich für arsch und friedrich sind und echt nur wegen des scheins gemacht werden. daran kannst du den wert von bildung für die studis echt nicht ablesen.

an dne familien anzusetzen ist ein guter plan, holt aber die schulen nicht aus ihrer veranwortung (die sie haben!) heraus. wir als gesellschaft haben ein interesse daran, dass die kinder möglichst früh und somit auch sehr kostengünstig gefördert werden, weil die spätere förderung weniger bringt und viel mehr kostet.
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Benutzerbild von samakaste
samakaste
 
23.11.2016, 22:20

Na, vor lauter Systemkritik schreibt jetzt keiner mehr hier weiter?
Wie gehts euren Kids?

Sohn hatte einen Test und weil ich von der kranken Schwester so abgelenkt war, hat er allein dafür gelernt und ein fettes Plus kassiert
Ansonsten: Motivationstief, was schnelle HÜs angeht und irgendwie spürt man, dass der Herbst schon sehr lang war...

Ich freu mich auf die Weihnachtsferien und ab morgen ists genau 1 Monat
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Benutzerbild von neumond
neumond
 
24.11.2016, 05:56

Bei uns gibt es auch nichts großartiges zu berichten, der Schulalltag plätschert so dahin und es tut sich eigentlich nichts was ein Bedürfnis in mir auslösen würde es zu berichten. Mal geht es besser, mal nicht so gut, alles ganz normal.
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mane9
 
24.11.2016, 07:47

systemkritik drängt sich bei mir bei dem thema reflexhaft auf.

sonst: sohn gehts heuer richtig gut. das letzte jahr war ein kleiner alptraum, aber heuer haben er, die lehrerin und die schule wohl zusammengefunden und er versteht, dass er lernen muss und soll, dass er leben darf, so wie er sich es wünscht. dass auch "doofes" wie lesen und schreiben ganz wichtig sind um schwierigere rechenaufgaben lösen zu können und interessantere bücher zu lesen. dass seine schwächen durch üben zu stärken geworden sind und dass das ganz häufig so mit schwächen ist. also er hat an selbstbewußtsein gewonnen und zeigt bis auf sein schriftbild keine schwächen mehr.

(ja, ich bin gerade nach dem elternsprechtag etwas high. ich hatte zwar ein gutes gefühl, war aber trotzdem besorgt, weil mich die probleme im letzten jahr ziemlich unvorbereitet getroffen haben).
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Benutzerbild von lisa11
lisa11
 
24.11.2016, 08:03

Guten Morgen,

Tochter geht es gut - ihr taugt die Schule noch immer.
Beim Kopfrechnen im ZR 100 mit Zehnerunter- und Überschreitung hat sie jetzt einen riesen Entwicklungssprung gemacht - das geht nun ratz-fatz.
Überhaupt hat sie grad eine Mathe-Phase und will alle Mal-Reihen so schnell wie möglich durcharbeiten.

Mit ihrem Können wächst leider auch der Ehrgeiz und Perfektionismus, was ich persönlich wieder anstrengend finde. Eine HÜ in Schreibschrift kann mitunter dann sehr lange dauern, weil die kleinen L's und E's nicht rund genug geschrieben sind

Eine große Lernzielkontrolle hat es auch gegeben (ihre Lehrerin macht nicht wöchentliche Tests, sondern ein paar mal große). Das hat mich sehr erheitert, da wir ja keine Ziffernnotenbeurteilung haben, aber am Ende des Tests war eine 5-teilige Tabelle mit den jeweiligen Punktebereichen und darunter 5 verschieden dreinschauende Smileys. MMn hätte sie da gleich 1-5 schreiben können, macht auch keinen Unterschied.

Soweit zu uns. Alles ist gut
LG, Lisa
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Benutzerbild von Jemaro
Jemaro
 
24.11.2016, 08:18

bei uns ist es ähnlich wie bei mane
Junior hat scheinbar verstanden, dass er sich sein leben erleichtert, wenn er mit mir übt ohne zu diskutieren , weil es dann schneller vorbei ist und er bei den lehrzielkontrollen gut ist.

sie haben jetzt schon etliche Tests gehabt (auch sachunterrichtstest mit Österreich als themengebiet, himmel, ich kann mich nicht erinnern, dass wir schon so komplexe themengebiete in der zweiten vs hatten) und er war überall gut bis sehr gut.

Lehrerin ist immer noch ein traum, Kids haben ein wirklich gutes klassenklima, es gibt keine Außenseiter, wir sind also alle rundherum zufrieden (und Junior wartet schon sehnsüchtig auf weihnachten -> geschenke)
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Esira
 
24.11.2016, 08:26

Schulisch gehts uns auch halbwegs gut. Okay die letzte Ansage war wieder nicht so besonders. 5 Fehler von 35 Wörtern

Einen Rechentest hatte sie auch schon. Da war sie ein schlauer Rechenfuchs Auf diesen Titel war sie megastolz. In Ziffernnoten wär´s wohl ein Zweier gewesen aber schlauer Rechenfuchs ist natürlich cooler.

Mit der Konzentration dürfte es ihr auch besser gehen. Sagt sie zumindest. Aber übernächste Woche ist Elternsprechtag. Da wird mir die Lehrerin sagen ob sie das auch so sieht.

Ansonsten renn ich von einem Eck ins andere. Von Kindern, Haushalt, Arbeit, Pflege der Mama. Da bleibt nimmer viel. Jetzt ist auch noch Kleinsohn krank. Er hat Kehlkopfentzündung und die letzte Nacht war echt schlimm. Dafür hab ich jetzt mal 2 Tage Pflegeurlaub. Den kann ich eh brauchen.
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Benutzerbild von neumond
neumond
 
24.11.2016, 09:02

30 richtige Wörter von 35 finde ich durchaus gut, ich würde das sehr positiv sehen, sie gehen doch gerade mal 2 Monate in die 2. Klasse.

Das klingt sehr kräfteraubend Esira, hoffe es gibt bald etwas Erholungszeit für dich!
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mane9
 
24.11.2016, 09:05

Zitat:
Zitat von neumond Beitrag anzeigen
30 richtige Wörter von 35 finde ich durchaus gut, ich würde das sehr positiv sehen, sie gehen doch gerade mal 2 Monate in die 2. Klasse.

Das klingt sehr kräfteraubend Esira, hoffe es gibt bald etwas Erholungszeit für dich!

ich finde das auch gut! mein sohn hat nur besser abgeschnitten, weil wir auf seinen wunsch hin dafür geübt haben. ohne zusätzliches üben hätte er auch mehr fehler gehabt!

und: bei deinem derzeitigem aufgabenpool sind die fehler in der ansage nichts, dass dich quälen sollte. das ist der ganz normale stand von 2. klasslern!
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Buffy24
 
24.11.2016, 09:27

Bei uns ist auch gerade Lernzielkontroll-Zeit... nehme an es ist kein Zufall, dass das so kurz vor dem Elternsprechtag ist
Kind macht sich wirklich gut. Sie ist froh, dass die langweilige Wörterabschreiberei endlich vorbei ist. Ansagen und selber Sätze schreiben liegen ihr viel mehr, als Texte abschreiben.
Mathe sind sie bei der 2er Malreihe und bei der Lernzielkontrolle waren auch viele Textaufgaben bzw. rechnen im Zahlenraum 100.
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StrokesGirl
 
24.11.2016, 15:24

Wir hatten vorigen DO Eltern-Kind Gespräch (45min) und ja...

Nichts was ich nicht so auch gewusst hätte... Ich rede ja sowieso fast täglich kurz mit der Lehrerin.

Mathe (typisch Junge) ist er gut, 5 von 11 Malreihen beherrscht er. Fängt gerade im Zahlenraum bis 200 zu rechnen an. Textaufgaben sind grad am Plan.

Deutsch: lesen gut, Sprache mit Schreiben hat er seine Schwäche (obwohl er seit er Schreibschrift lernt von selbst motiviert ist). Deswegen waren wir ja auch bei ner Logopädin und gehen wir ab Frühjahr auch wieder. Diese hat mit der Lehrerin nun ein Lernkonzept für meinen Sohn derweil erstellt wo wir Eltern natürlich auch mitmachen werden Es geht bei ihm richtige Satzbildung und Wortschatz. Er sagt immer Sachen wie 'Der Junge tut das Bett sauber machen'.. Solche Sachen eben.. Noch keine signifikante oder unwiderrufliche Schwäche, dass er zur Zeit nicht mithalten könnte, aber durchaus zu fördern. Buchpräsentation hat er im Dezember.

Kosmos: Er ist interessiert arbeitet brav mit und macht sehr gerne Referate. Vor kurzem Hunde. Die Schichten des Waldes sind Jahresthema bei uns.

Kreativ: Naja... Malen ist nicht seins. Aber das hat man oder nicht. Er nicht Aber sonst macht er gern handewrkliches.. Alles mit Werkzeug eben!

Grundsätzlich ist er eines der wenigen Kids (von 19) die wirklich selbstständig arbeiten u sich die arbeit auch selber aussuchen und das auch FERTIG macht. Wochenpläne schriebt noch die Lehrerin werden aber immer erfüllt. Ab nächsten Halbjahr wird er vorsicht anfangen sich selbst seine Pläne mit der Lehrerin zu schreiben. Er ist motiviert. Und bei allem mit Begeisterung dabei. Liebt die Schule. Sein erster Berufswunsch ist nun Lehrer und ja er ist NORMAL. Nicht hochintelligent oder hinten nach..

Noten sind ja bei uns kein Thema und nach einem Jahr hab ich es wirklich geschafft auch dieses Denken abzulegen... Voriges Jahr hab ich trotzdem irgendwie in alles ne Note hinein interpretiert, aber das ist nicht der Sinn, aber war oft unwillkürlich.

Find es sooooo interessant auch von euren Kids zu lesen!!! Dankr für eure Berichte
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(#99) [Permalink]
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ma306
 
24.11.2016, 17:44

Schulisch, also lerntechnisch läufts hier momentan ohne gröbere Zwischenfälle. Wir rechnen im ZR 100 mit Zehnerüberschreitungen, Multiplikationen gibts noch gar nicht. Weil Großkind sich aber gerade dafür interessiert, auch dividieren, machen wirs daheim ein bissl (Die Kids sind drauf gekommen, als es an der Zeit war abzuklären wer beim Adventkalender wieviele Kastln aufmachen darf). Kind klagt über Langeweile im Unterricht, weil ihr zu wenig weiter geht.
Zwischemenschlich: Großer Käse. Kind hat sich in den letzten Wochen mit 2 ausl. Mädels ein bissl angefreundet. Anfang lezter Woche dann die Ernüchterung: 1 x Abschiebung von heute auf morgen, 1 x Umzug. Mit den restlichen Mädels klappts so irgendwie gar nicht. Ich muss aber auch gestehen, dass sich immer mehr heruskristallisiert, dass ich mit den Eltern nicht warm werde. Diese Herumzickerein sind einfach nur anstrengend.

Die Vorbereitungen für die Erstkommunion laufen. Jene Eltern die am wenigsten mit der Kirche am Hut habne machen den meisten Tamtam darum. Wenn die Großeltern nicht wären würden wir uns die Aktion sparen. Wenn man die Miteltern so fragt, warum sie ihr Kind gehen lassen, bekommt man durwegs als Antwort "Keine Ahnung, weils halt so üblich ist und sie selbst auch waren".

Das Thema Homeschooling ist bei uns gerade sehr aktuell. Wir sind als Familie für eine öffentliche Schule im herkömmlichen Sinn einfach zu anders, für eine richtige Alternativschule aber zu konservativ.

Bin ich froh wenn Weihnachten kommt! Es zipft mich an!
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(#100) [Permalink]
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neumond
 
24.11.2016, 18:48

Oje ma306, das tut mir leid dass dein Kind so gar keinen Anschluss findet.

Mit den Eltern der anderen Kinder habe ich auch nichts am Hut, sie sind zwar durchwegs nett, es ergibt sich manchmal netter Smalltalk aber ich bin mit den wenigsten Menschen so auf einer Wellenlänge, dass sich daraus Freundschaften ergeben würden. Muss ja auch nicht, wenn das Kind andere Kinder gerne hat, muss ich ja nicht automatisch mit den Eltern befreundet sein. Aber bei euch ist das ja nochmal ein anderes Thema weil ja auch das Kind keine passenden Kontakte findet.

Erstkommunion ist Gott sei Dank ein Thema dass uns nicht betrifft, wir sind ohne Bekenntnis und unsere Tochter hat kein Interesse an kirchlichen Feierlichkeiten. Ich habe ihr selbst und anhand netter Erklärungsvideos neutral gezeigt worum es bei der Erstkommunion geht, sie hat es sich angesehen und für sich befunden, dass das nichts für sie ist.
Offenbar scheint dieses Thema im Ort aber auch bei religiösen Eltern nicht mehr dieses Gewicht zu haben wie in meiner Kindheit, es haben sich wohl manche dieser Eltern in der Vergangenheit darüber geärgert, dass ihre Kinder selbstverständlich von der Schule zur Erstkommunion "geführt" wurden. Verstehe ich nicht wirklich, hinterfrage es auch nicht, bin froh dass uns das nichts angeht.

Mit den Malreihen nehmen sie gerade Tempo auf in der Schule, sie sind schon bei der 4er-Reihe. Und sie lernen das komplett seltsam, Tochter kam heim und sagte "Ich kann schon die ganze 4er-Reihe", sage ich "Na dann lass mal hören " beginnt sie "0, 4, 8, 16..." ich habe dann gefragt "Äh, sagst du mir bitte wieviel 4 x 4 ist?" und natürlich wusste sie keine Antwort. Also welchen Sinn es hat die Ergebnisse in einer Wurst zu lernen ohne die zugehörige Rechnung im Kopf zu haben, erschließt sich mir nun nicht. Möglich dass es DAS System ist die Malreihen zu lernen und ich nur keine Ahnung habe aber zumindest im Moment zeigt das System einfach nur die Ergebnisse runterzurattern keine positive Wirkung. Sie muss das doch als Ganzes im Kopf haben und auch querbeet beantworten können, damit es wirklich sitzt. Somit lernen wir zu Hause jeden Tag und der kleine Bruder mit seinen 5 Jahren kann dadurch zumindest die 1er und 10er-Reihe nun auch schon...
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