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Benutzerbild von lisa11
lisa11
 
2. Klasse (2016/2017) - 18.10.2016, 13:48

Hi,
ich hab mal einen neuen Thread eröffnet - vielleicht schreiben dann wieder mehr

Wie geht es euren Schulprofis?
Hat sich der Schulalltag wieder eingefunden?

Bei uns läuft es so dahin. Klassisch Alltag eben, und ich freu mich schon auf die Herbstferien

Ich habe auch das Gefühl , dass die Lehrerin sehr viel macht:
- Multiplikation (1er, 2er, 10er und 5er Reihe)
- In-Sätzchen
- Mit Geld rechnen (z.B. ein Ball kostet 3,20 €. Paul hat 5 €. Wie viel Retourgeld bekommt er?)
- Formenlehre
- Erlebnisberichte schreiben inkl. Wörterbuch verwenden
- Gedichte auswendig lernen

Irgendwie streifen sie jedes Thema ein oder zwei Tage lang, und dann machen sie wieder ganz was anderes. Ist das bei euch auch so?
Wirklich vertieft oder gefestigt wird (so scheint mir) das ganze nicht.
Vielleicht ist das auch eine neue Art der Wissenvermittlung...

Überprüfungen oder Tests gibt es auch nicht bzw. bis jetzt nur 1x Ansage. Das war's.
Auf jeden Fall werd ich gespannt weiter beobachten und mir dann anhörn, was beim KDL Gespräch rauskommt...

Bin schon gespannt auf eure Berichte!
LG, Lisa
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(#2) [Permalink]
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Benutzerbild von bixi
bixi
 
18.10.2016, 13:57

Bei Soehnchen ists genau umgekehrt, da hab ich das Gefuehl, es geht gar nix weiter. Malreihen machens schon, 1x2 letzte Woche, aber ansonsten troepfelt alles so dahin. Lernmethoden sind wie gehabt sehr konservativ, Malreihe aufsagen, immer noch staendig Aufgabenblaetter mit mehr zum Anmalen als zum Rechnen, in der Schreibschrift wird jeder Buchstabe einzeln erarbeitet etc. Ein grosser Unterschied zum Grossen halt.
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(#3) [Permalink]
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Clemi
 
18.10.2016, 14:20

Lustig, dass es scheinbar doch überall anders läuft.

Bei uns rechnen sie noch keine Mal-Reihen, dafür wird sehr viel im ZR 100 geübt, auch mit wöchentlichen Rechenproben von Plus- und Minus-Rechnungen im ZR 100. Sie haben jetzt generell immer jeden Do Rechenprobe und jeden Fr Ansage. Ist zwar viel, aber andererseits gewöhnen sie sich auf diese Weise daran.

Ansonsten lernen Sie gerade Schreibschrift und schreiben seit kurzem mit Füllfeder. Letzteres war meiner Ansicht nach eine "plötzliche" Umstellung, bei meinem Großen haben sie das damals langsamer gemacht und - als sie soweit waren - einen "Füllfeder-Führerschein" bekommen. Das fand ich damals süß

Schreibschrift wird auch eher Buchstabe für Buchstabe gemacht. Aber bin eh froh, dass das alles eher gemütlich geschieht. Das ändert sich im Gym dann eh schlagartig, wie ich gerade bei meinem Großen (1. Klasse AHS) feststelle...
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(#4) [Permalink]
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Benutzerbild von Jemaro
Jemaro
 
18.10.2016, 15:06

ich finde es auch interessant, wie unterschiedlich die Lehrer da scheinbar unterrichten

bei Junior gibt's auch noch keine malreihen, dafür zr 100 erarbeitet, plus/minus, euro-Rechnungen ....
Schreibschrift wird erarbeitet (mit füllfeder)
sachunterrichtsprojekte, gedichte gelernt, ...

manchmal kommt es mir wie bei lisa vor, möglichst viel in möglichst kurzer zeit, bei anderen dingen scheint es ewig zu dauern ...
ich mag die Lehrerin sehr, ich vertraue ihr, ... aber irgendwie hab ich panik, wenn ich höre, was ab der ersten Unterstufe verlangt wird (ob die bis dahin so weit sind)
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(#5) [Permalink]
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Benutzerbild von lisa11
lisa11
 
18.10.2016, 15:46

Zitat:
Zitat von Jemaro Beitrag anzeigen
ich finde es auch interessant, wie unterschiedlich die Lehrer da scheinbar unterrichten

bei Junior gibt's auch noch keine malreihen, dafür zr 100 erarbeitet, plus/minus, euro-Rechnungen ....
Schreibschrift wird erarbeitet (mit füllfeder)
sachunterrichtsprojekte, gedichte gelernt, ...

manchmal kommt es mir wie bei lisa vor, möglichst viel in möglichst kurzer zeit, bei anderen dingen scheint es ewig zu dauern ...
ich mag die Lehrerin sehr, ich vertraue ihr, ... aber irgendwie hab ich panik, wenn ich höre, was ab der ersten Unterstufe verlangt wird (ob die bis dahin so weit sind)
Haha, du denkst schon an die Unterstufe...
Ich hab auch letztens zu meinem Mann gesagt, dass wir uns nächstes Jahr dann mal alle weiterführenden Schulen anschaun müssen (die Zeit vergeht so schnell ). Und ich bin sowas von planlos und werd das auch noch nächstes Jahr sein (fürchte ich)!

Ich vertraue auch unserer Lehrerin, hab aber auch keine Ahnung, was die Kinder wirklich können müssen/sollen, und ob das Programm in dieser Schule ausreicht.
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(#6) [Permalink]
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Benutzerbild von Jemaro
Jemaro
 
18.10.2016, 16:07

Zitat:
Zitat von lisa11 Beitrag anzeigen
Haha, du denkst schon an die Unterstufe...
Ich hab auch letztens zu meinem Mann gesagt, dass wir uns nächstes Jahr dann mal alle weiterführenden Schulen anschaun müssen (die Zeit vergeht so schnell ). Und ich bin sowas von planlos und werd das auch noch nächstes Jahr sein (fürchte ich)!

Ich vertraue auch unserer Lehrerin, hab aber auch keine Ahnung, was die Kinder wirklich können müssen/sollen, und ob das Programm in dieser Schule ausreicht.
bei Junior an der schule wird ab der 3.klasse beraten, wie was wo wann
und wenn ich da mit mamas spreche, deren Kids jetzt eben in der dritten oder vierten sind und was die schulen (wo die Kids hinwollen) verlangen ...
(und Juniors schule ist stolz darauf, dass min 80% eines jeden Jahrganges ins gym wechseln)
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(#7) [Permalink]
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Benutzerbild von bixi
bixi
 
18.10.2016, 19:16

Zitat:
Zitat von Jemaro Beitrag anzeigen
bei Junior an der schule wird ab der 3.klasse beraten, wie was wo wann
und wenn ich da mit mamas spreche, deren Kids jetzt eben in der dritten oder vierten sind und was die schulen (wo die Kids hinwollen) verlangen ...
(und Juniors schule ist stolz darauf, dass min 80% eines jeden Jahrganges ins gym wechseln)

Der Elternabend die weiterführenden Schulen betreffend ist auch an unserer Dorfschule für die Eltern der 3. und 4. Klassen. Warum nicht schon früh informieren? Immerhin gibt es nicht wenige (private) Schulen, die schon vor Ende des WS in der 4. Aufnahmetests und/oder Anmeldungen durchführen. Hat man da vorher noch keinen Plan, kanns u.U. zu spät sein.

Wir haben beim Großen auch schon ab der 3. geschaut, auch weil wir geographisch recht blöd wohnen und keinen Schulweg von 1h+ wollten. Wenn der Kleine nur annähernd mit der Schule leben kann, wird auch er dorthin gehen, weil DEN Stress brauch ich kein 2. Mal.
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(#8) [Permalink]
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Benutzerbild von samakaste
samakaste
 
18.10.2016, 20:00

Bei M. ist es gleich wie bei Bixis Kind. Leider. Sohn ist motiviert und will schneller lernen, sollen wir aber nicht “Bloß nicht!!!“
MI ist immer Rechentest und FR ist Ansage.
Fleißaufgaben macht er noch, aber ich druck ihm Zettel aus od er schreibt kleine Aufsätze.
Und auf das lange WE freu ich mich mehr als er 😉
Weitere Schule: die Große geht in die 4.Klasse und er bekommt grad alles mit: SA-Vorbereitung, Freunde-Schulgespräche, Erklärungen von Tagen der offenen Tür usw
Er will auch ins Gym und auch gute Noten. Und fragte heute nach dem Unterschied NMS-Gym...was ich schon toll find. Freundinnen der Großen wissens oft auch nicht... das ist wahrscheinlich das Los der Geschwisterreihung: die Jüngeren werden mit allen Themen früher “belästigt“ 😁
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(#9) [Permalink]
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Benutzerbild von neumond
neumond
 
18.10.2016, 20:01

Hier geht es noch immer im Schneckentempo voran, rechnen über 10, rechnen unter 10, mit "Hasenohren" die ich so nicht kannte und erst mühsam selbst entschlüsseln musste weil die Rechenbücher auch keine Erleuchtung brachten. Diese nehmen zu allem Übel auch noch mehr Stellenwert ein als ein korrektes Ergebnis. Wenn der Weg wichtiger als das richtige Ziel ist, tu auch ich mir trotz starkem Bemühen schwer damit, Töchterchen glaubwürdig zu vermitteln, dass das gut und wichtig ist. Wir haben also häufig wieder Tränen daheim weil der umständliche Weg erst nicht in den Kopf wollte und als er dort war, sofort wieder mit Demotivation belohnt wurde weil sie siegessicher blitzschnell alles falsch gerechnet hat. Sonst rechnen sie nur mit 10ern (20 + 30 zB), keine Malreihen.

Sie muss immer mal wieder in den Förderunterricht aus dem sie jedes Mal unglücklich heimkommt weil sie die Erklärungen der Lehrerin nicht versteht. Ich schaue mir das jetzt noch ein klein wenig an, beobachte ob wir bis zum Elternsprechtag im November durchhalten können und wenn nicht, muss ich vorab in die Schule, mir gefällt das alles gar nicht. Ich habe die Volksschule absolut nicht als solchen K(r)ampf in Erinnerung und wundere mich sehr, wie mein an sich kluges Kind sich dort plagen muss, wenn es daheim mit meinen Erklärungen doch auch klappt.

Schreibschrift wird aktuell im Eiltempo durchgezogen, da schreiben sie schon ganze Wörter und sie tut sich zum Glück sehr leicht damit.

Schulauswahl gibt es hier nicht, wir haben eine NMS zur Auswahl, ein Gymnasium im Nachbarort und eine völlig überlaufene, teure Privatschule eben dort. In der aktuellen Situation kann ich mir ein Gymnasium für mein Kind gar nicht vorstellen.
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(#10) [Permalink]
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mane9
 
18.10.2016, 21:15

ich kann mir nichts außer gym für mein kind vorstellen und hoffe sehr, dass es seinem willen und können entspricht. nms sind bei uns so zweifelhaft beleumundet und ein konkretes erziehungsziel von uns ist immer noch die studienreife für beide kinder.

in der schule läufts gemischt. kind mag sie nicht, ist aber unglücklich, wenn er krank zu hause bleiben muss, denn da versäumt er ja was. er tut sich viel leichter als letztes jahr, aber ich bin von letztem jahr noch gefrustet, als sie ihm wirklich unfein mitgespielt haben.
mein kind ist ein guter rechner und rechnet sehr gerne und mit großer freude. nur treiben sies im langsam aus. gestern z.b. hatte er 1 a4 seite mit rechnungen (+, -) im 100er raum, die er fehlerfrei gelöst hat. bekommen hat er dafür ein "bemüh dich mehr" zeichen weil er 1 (!) zahl verdreht hat.
dafür ist seine handschrift momentan zum verzweifeln. es freut ihn überhaupt nicht und so schaut sie auch aus.
malreihen machen sie noch nicht, dafür gibts erstmals dikate und lernwörter, sowie gedichte zum auswendiglernen. da aber noch nie vorher auswendig gelernt wurde, sind die meisten kinder an der aufgabe gescheitert (Inkl. meinem, der mich stundenlang mit nicht lernen wollen gequält hat, aber auch nicht nicht-lernen wollte. nervig!).

lesen wird seltsamerweise in der schule gar nicht mehr geübt. gut, das machen wir sowieso zu hause, aber dass sich die schule da auf die eltern ganz verlässt halte ich für sehr gewagt.
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(#11) [Permalink]
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Benutzerbild von samakaste
samakaste
 
18.10.2016, 22:15

So, jetzt vom pc aus bin ich schneller als vom Handy aus...
Danke fürs Eröffnen!

Zitat:
Zitat von neumond Beitrag anzeigen
Hier geht es noch immer im Schneckentempo voran, rechnen über 10, rechnen unter 10, mit "Hasenohren" die ich so nicht kannte und erst mühsam selbst entschlüsseln musste weil die Rechenbücher auch keine Erleuchtung brachten. Diese nehmen zu allem Übel auch noch mehr Stellenwert ein als ein korrektes Ergebnis. Wenn der Weg wichtiger als das richtige Ziel ist, tu auch ich mir trotz starkem Bemühen schwer damit, Töchterchen glaubwürdig zu vermitteln, dass das gut und wichtig ist. Wir haben also häufig wieder Tränen daheim weil der umständliche Weg erst nicht in den Kopf wollte und als er dort war, sofort wieder mit Demotivation belohnt wurde weil sie siegessicher blitzschnell alles falsch gerechnet hat. Sonst rechnen sie nur mit 10ern (20 + 30 zB), keine Malreihen.

Sie muss immer mal wieder in den Förderunterricht aus dem sie jedes Mal unglücklich heimkommt weil sie die Erklärungen der Lehrerin nicht versteht. Ich schaue mir das jetzt noch ein klein wenig an, beobachte ob wir bis zum Elternsprechtag im November durchhalten können und wenn nicht, muss ich vorab in die Schule, mir gefällt das alles gar nicht. Ich habe die Volksschule absolut nicht als solchen K(r)ampf in Erinnerung und wundere mich sehr, wie mein an sich kluges Kind sich dort plagen muss, wenn es daheim mit meinen Erklärungen doch auch klappt.

Schreibschrift wird aktuell im Eiltempo durchgezogen, da schreiben sie schon ganze Wörter und sie tut sich zum Glück sehr leicht damit.

Schulauswahl gibt es hier nicht, wir haben eine NMS zur Auswahl, ein Gymnasium im Nachbarort und eine völlig überlaufene, teure Privatschule eben dort. In der aktuellen Situation kann ich mir ein Gymnasium für mein Kind gar nicht vorstellen.
Darf ich dich fragen, warum du bei Tränen und Demotivation so lange das Gespräch aufschiebst?
Ich mag auch nicht als Querulantin gelten, grad beim Thema Demotivation hatten wir jüngst die Situation, dass ich nach Rücksprache mit anderen Müttern trotz großer Diskussionslust daheim geblieben bin und die Sprechstunde nicht in Anspruch genommen hab... aber grundsätzlich halte ich Kontakt zur Lehrerin und frag "zwischendurch" mal nach.
Ich weiß aus Erfahrung, dass das klare Signal des Interesses am Kind und am Unterricht von den meisten Lehrern positiv aufgenommen wird.
Und: schließe bitte aus der momentanen Situation nicht auf die Gymnasialreife oder deren Fehlen - das wäre ja viel zu früh!
wegen der Tränen....

Zitat:
Zitat von mane9 Beitrag anzeigen
ich kann mir nichts außer gym für mein kind vorstellen und hoffe sehr, dass es seinem willen und können entspricht. nms sind bei uns so zweifelhaft beleumundet und ein konkretes erziehungsziel von uns ist immer noch die studienreife für beide kinder.
Studienreife erzielt man auch auf "leichteren" Wegen, falls notwendig. Aber ansonsten haben wir die idente Situation hier.... die NMS haben allesamt einen sehr schlechten Ruf, grad eine hat eine bessere Reputation und ist deswegen sehr gefragt und immer schnell ausgebucht.
in der schule läufts gemischt. kind mag sie nicht, ist aber unglücklich, wenn er krank zu hause bleiben muss, denn da versäumt er ja was. er tut sich viel leichter als letztes jahr, aber ich bin von letztem jahr noch gefrustet, als sie ihm wirklich unfein mitgespielt haben.
mein kind ist ein guter rechner und rechnet sehr gerne und mit großer freude. nur treiben sies im langsam aus. gestern z.b. hatte er 1 a4 seite mit rechnungen (+, -) im 100er raum, die er fehlerfrei gelöst hat. bekommen hat er dafür ein "bemüh dich mehr" zeichen weil er 1 (!) zahl verdreht hat.
dafür ist seine handschrift momentan zum verzweifeln. es freut ihn überhaupt nicht und so schaut sie auch aus.
malreihen machen sie noch nicht, dafür gibts erstmals dikate und lernwörter, sowie gedichte zum auswendiglernen. da aber noch nie vorher auswendig gelernt wurde, sind die meisten kinder an der aufgabe gescheitert (Inkl. meinem, der mich stundenlang mit nicht lernen wollen gequält hat, aber auch nicht nicht-lernen wollte. nervig!).
lesen wird seltsamerweise in der schule gar nicht mehr geübt. gut, das machen wir sowieso zu hause, aber dass sich die schule da auf die eltern ganz verlässt halte ich für sehr gewagt.
Lesen: üben sie in Ms Klasse, was ich weiß, auch nicht mehr. Es wurden Lesepaten "engagiert", ich hab nur am FR Zeit und da würden wir die Turnstunde wegnehmen, also helf ich auch nicht mehr. Sohn liest gut, zZ am liebsten die Rekordbücher

ad Auswendiglernen: wenn das schwer fällt, hilfts im Takt des Gedichtes einen Ball hin- und herzuschupfen. So kann man auch gut das 1x1 lernen. Immer, wenn Bewegung mit Lernen verbunden wird, lernt man leichter. Die Kinder empfinden das dann mehr als Spiel als als Lernen, das hilft auch den müden Kindern.... (und Müttern)

ad Schreiben: M hat jetzt eine andere Bleistifthärte. Er wurde angehalten , schöner zu schreiben....
Was soll ich sagen. Er will gern in der Schreibschrift schreiben, weil das schneller geht, darf aber nicht (so viel zur Demotivation). Also quält er sich mit der Druckschrift. Beim Wechsel der Stifthärte hat sich sein Schriftbild sehr gebessert, er bekommt nette Kommentare und verbale Belohnungen und schreibt so jetzt wieder etwas lieber. ... und wartet sehnsüchtig auf Schreibschrift und Füllfeder.

ad Förderstunde: vielleicht hilft euch das als Argument fürs Kind zum positiver Besetzen. Bei M in der Klasse heißt der FU jetzt "FU für Schlauberger" und wird so nicht als Strafe gesehen. Allerdings sind bei uns jetzt auch die 4 D-Muttersprachigen Kinder in der Gruppe ... "damit sie nicht untergehen und ausreichend gefördert werden". Also das find ich wiederum sehr bedenklich - nicht dass es das gibt (find ich eh wenn nicht ausreichend, doch motiviert) sondern die Notwendigkeit dafür.
Ein Schulwechsel steht noch im Raum...

Insgesamt wundert mich aber doch sehr die viele Besorgnis und die vielen Negativerfahrungen, die geschildert werden - nicht nur im Forum, natürlich auch im RL von bekannten Eltern.
"Früher" war VS mal völlig unkompliziert, mit leicht schaffbaren Herausforderungen. Ich kann mich zB nur an positive Erfahrungen erinnern.
Demotivation, Sanktionen, seltsame Methoden vs verstaubte Lernstrategien - klingt alles nicht so goldig.

Hoffentlich wird nächstes Jahr beim Lehrerwechsel oder schlimmstenfalls beim Schulwechsel einiges besser - zumindest bei M.

Ah, ich lass euch noch was Nettes da: wir haben in der Buchhandlung ein "Zauberblatt" fürs 1x1 besorgt: die Kinder können mit einem abwaschbaren Stift das Ergebnis notieren und dann eine angeschwärzte Fläche wegrubbeln und vergleichen. M ist sehr happy darüber und kann die 2er Reihe schon rückwärts aufsagen Gibts auch bei Amazon und heißt "Das kleine Einmaleins (Lernen mit der Zaubertafel)" um 5,18 Euro.
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Dieser Beitrag von samakaste gefällt 2 Usern: mane9, neumond
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mane9
 
18.10.2016, 22:48

ich glaube unsere elterngeneration lässt sich von der schule wenig gefallen, deswegen wars früher "besser".

unsere lehrerin ist wirklich ganz nett, mein kind mag sie. dennoch wundert mich das herumreiten auf schwächen und das nicht eingehen auf stärken sehr. mein sohn ist rasch zu demotivieren und man bekommt ihn dann kaum zum weitermachen. ist er hingegen motiviert ist sein arbeitseifer unfassbar. ich finde also dieses fokussieren auf die fehler nicht wirklich zielführend. und unpackbar finde ich es, dass sie mir letztes jahr weismachen wollten, dass er noch nicht reif ist und insbesondere beim rechnen schwächen hat, wo rechnen immer schon seine stärke ist. die schwächen vom kind konnten wir mit 1 tag üben ausgleichen und dann war keine rede mehr von nichtreif. so etwas ärgert mich sehr. da wurden unnötig pferde hochgescheucht anstatt uns zu raten 2 schwachstellen zu üben.

kurz: ich mag das system nicht in dem mein kind lediglich zu funktionieren hat wurscht wies ihm dabei geht. da aber alternativschulen für mich logistisch nicht zu handlen sind, müssen wir uns arrangieren.
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Dieser Beitrag von mane9 gefällt 2 Usern: neumond, samakaste
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Benutzerbild von neumond
neumond
 
18.10.2016, 23:14

Sie weint weil ihr Rechenwege nicht in den Kopf wollen, das kann ich der Lehrerin nicht anlasten, sie weint generell schnell wenn sie etwas nicht schafft, schon von ganz klein an, gelingt etwas nicht auf Anhieb, will sie alles hinschmeißen und auch wenn ich das generell nicht zulasse und immer motiviere weiter zu machen, fehlt in der Schule eben der Spielraum dafür. Da kann man zb die Hausübung nicht für ein paar Tage in die Ecke schmeißen bis man sich besonnen hat, man muss sie am nächsten Tag abgeben, sonst droht nach gewisser Zeit auch noch das gefürchtete Minus. Und mit jedem Tag wo etwas nicht verstanden wurde, hinkt man leider auch weiter hinterher.

Dass wir es nicht richtig finden dass der Rechenweg wichtiger ist als das Ergebnis, haben wir ihr bereits gesagt also von langem Aufschub kann keine Rede sein aber klar, man kann hier nur einen kleinen Auszug wiedergeben und das führt einfach zwangsläufig zu Missverständnissen. Dieses Gespräch war aber reichlich fruchtlos und wurde nur mit "Ja aber der Rechenweg ist wichtig und sie muss das beherrschen" kommentiert und hat zur Einteilung des Förderunterrichtes geführt. Jetzt muss ich noch mindestens eine Förderunterrichtsstunde abwarten und wenn Kind wieder meint sie hätte nix verstanden, nachhaken was dort eigentlich gemacht wird und warum es nicht möglich ist meinem Kind diese Dinge schlüssig zu erklären. Dann bringe ich ihr die Sachen nämlich lieber selbst bei, statt ihr dort eine weitere Stunde Negativerlebnisse zuteil werden zu lassen, ist mir mit diesen seltsamen Hasenohren ja auch gelungen.

Gymnasium hat bei uns keinen viel besseren Ruf als die NMS, generell hört man von kaum noch einer Schule wirklich Gutes. Die NMS in der Gegend hat wohl zwei Teilbereiche wovon der eine wunderbar und der andere schrecklich sein soll. Ich muss mir das ansehen um urteilen zu können. Nach einer NMS kann man durchaus auf weiterführende Schulen gehen die zu einem Studium führen können also als vorzeitigen Karriereknick sehe ich das persönlich überhaupt nicht. Mein Kind soll glücklich sein, das hat oberste Priorität, der Rest wird sich weisen.

Dass schon in Volksschulen so großer Druck herrscht ist mir auch sehr neu, ich bin sehr positiv an diese Zeit herangegangen, allen dummen Unkenrufen a la "Na mal sehen wie lange ihr die Schule Spaß machen wird..." zum Trotz und bin doch recht negativ erstaunt, wie sich insgesamt alles entwickelt.

Dass die Lehrerin doch recht streng und sparsam mit "Lob" ist, ist für meine Tochter besonders schlimm. Es gibt vier Mädchen in der Klasse die auch in der 2. Klasse irgendwie schon alles können und folglich die ganze Anerkennung erhalten. Diese hätte sie einfach auch mal gerne, seit Beginn der Schule sieht sie nur dass sie langsam ist, Zeit braucht bis sie Dinge verstanden hat. Und wenn ich ihr hundertmal sage dass es völlig gleich ist wer etwas schneller und besser kann weil eben jeder andere Dinge besser kann und manches einfach seine Zeit braucht, ich dazu absolut immer stolz auf sie bin, so will sie eben dennoch vorne mit dabei sein und bei der Lehrerin mit guter Leistung glänzen. Und erntet irgendwie nur Rückschläge.
Als sie der Lehrerin letztes Schuljahr ganz stolz erzählt hat, dass sie jeden Abend noch ganz viele Bücher liest, in der Hoffnung endlich auch mal zu hören dass sie etwas gut macht, meinte die Lehrerin streng "Du sollst abends schlafen und nicht lesen!". Von dem Tag an war das tägliche Lesen Geschichte, die Antwort hat sie unheimlich verletzt. Schon wieder was falsch gemacht obwohl sie sich so bemüht hat. Nur als Beispiel, wie an sich gar nicht böse gemeinte Aussagen mein Kind dann doch wahnsinnig kränken. Und ich fand die Antwort nebenbei auch als Erwachsene ziemlich daneben und kränkend.

Ich muss und werde ihr das sagen, dass es hauptsächlich an ihr liegt, das mein Kind schon wieder keine Freude an der Schule hat. Da ist Fingerspitzengefühl gefragt, wird nicht einfach. Aber natürlich spreche ich es an.
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(#14) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von Eeyore
Eeyore
 
19.10.2016, 06:30

Wir sind gut ins neue Jahr gestartet - Madame hat schon Ihre Buchvorstellung gemacht und schreibt begeistert Aufsätze. Sie liest derzeit total viel. Jede Woche 2-3 Bücher. In Mathe multiplizieren sie jetzt was zum Glück dank unserer kopfrechnereien im Sommer auch klappt.
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(#15) [Permalink]
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BLS
 
19.10.2016, 06:52

Ich schreibe jetzt auch mal was dazu, obwohl mein Sohn schon in der 4. Kl. Gym ist. Ich finde eure Erfahrungen und die eurer Kinder mit dem Schulalltag, so wie samakaste, ebenfalls bedrückend und bin im Rückblick dem VS-Lehrer meines Sohnes sehr, sehr dankbar. Er hat immer die Stärken der Kinder hervorgehoben und meinem Kind über die schwierige Anfangszeit in der 1. Kl. gut (soweit es ihm möglich war) hinweggeholfen.

Das bestätigt mich in meiner Ansicht (und auch meine Erfahrungen mit den Prof in der weiterführenden Schule), dass eine Bildungsreform bei den Lehrer/innen beginnen muss, ganz unten, bei der Basis.

mane9: wegen Gedichte lernen, vielleicht kannst du es, wenn du es nicht ohnehin schon machst, in Portionen teilen (z.B. jeden Tag nur zwei Zeilen). Ich habe den Eindruck, dass Kinder oft überfordert sind von der Riesenaufgabe, wenn man sie teilt, wird es leichter.

Jemaro: Bitte denk´nicht jetzt schon drüber nach, wie hoch die Anforderungen im Gym sein könnten, bis dahin haben eure noch eine Menge Zeit! Das wird schon.
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Dieser Beitrag von BLS gefällt: samakaste
(#16) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von Moscow
Moscow
 
19.10.2016, 08:17

In Mathe rechnen sie bei uns im ZR 100 inkl. Sachaufgaben, in Deutsch gibt es jede Woche zwei neue Schreibschriftbuchstaben, in Sachunterricht werden die ersten Referate gehalten, Gedichte lernen, mussten sie schon voriges Jahr, nicht regelmäßig (meist zu den Anlässen), dafür dann aber wirklich lange und nicht unbedingt reimende .

LeseHÜs gibt es regelmäßig, sie üben im Moment auch extra mit einer anderen Lehrerin für den Leseführerschein. Sohn findet die Texte/Übungen aber ziemlich langweilig, im Moment verschlingt er die Tom Gates-Reihe und Die 3 Fragezeichen Kids im Eiltempo.

Rechenprobe/Ansage finden seit der 2. Wochen statt, immer freitags und immer abwechselnd.
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(#17) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von neumond
neumond
 
19.10.2016, 08:51

Gedichte lernen gibt es bei uns überhaupt nicht, Referate halten soll ab dem 2. Semester kommen. Ein Lied mussten sie mal als Kombination aus Lesehausübung und auswendig lernen aber das geht ja irgendwie leichter in den Kopf als ein trockenes Gedicht.

Ansagen gibt es jede Woche und auch Rechenüberprüfungen. Bei beiden schneidet sie immer recht gut ab.

Lesen
müssen sie auch hier täglich aber vielfältiger als in der ersten Klasse, mal in der Spatzenpost, mal einen Zettel, am nächsten Tag in der Schule werden dann Fragen zu den Geschichten gestellt, die sie mit Kreuz bei der richtigen Antwort beantworten müssen. So fällt es weg, jede Lesehausübung unterschreiben zu müssen und die Lehrerin weiß wirklich, ob gelesen und auch verstanden wurde.
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(#18) [Permalink]
Alt
gaense.blume
 
19.10.2016, 09:58

@ Lehrerin: mein Großer hat es ja auch unglücklich erwischt. Viele der Beschreibungen hier kommen mir leider sehr bekannt vor. Seine letzte Bitte an mich war, seiner Lehrerin zu sagen, es sei in Ordnung, dass sie ihn nicht mag, sie solle es ihm nur nicht jeden Tag zeigen. Ich überlege noch, wie ich das mit Fingerspitzengefühl an die Lehrerin überbringen soll Neumond: ich bin gespannt, wie du das hin bekommst. Vielleicht kannst du mir ja einen Tipp geben

Umso zufriedener bin ich mit der Lehrerin meiner Tochter, sie ist großartig! Tochters Klasse ist vermutlich ihre letzte Klasse vor der Pensionierung, vielleicht liegt es daran, jedenfalls strahlt sie vollkommene Ruhe und Gelassenheit aus. Und - das finde ich das wichtigste - sie baut die Kinder bei Niederlagen auf und ist sehr bemüht, die Stärken der Kinder anzuerkennen.

Meine Tochter ist auch nach wie vor sehr glücklich in der Schule. Im Moment liest sie im Hort den Kindern aus der 1. Klasse (oder vereinzelt auch Zweitklässlern) Bücher vor, weil diese es noch nicht so gut können (aber wehe ich frage sie Zuhause, ob sie mal dem kleinen Bruder etwas vorliest ).
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(#19) [Permalink]
Alt
Benutzerbild von Jemaro
Jemaro
 
19.10.2016, 10:06

Zitat:
Zitat von BLS Beitrag anzeigen
Jemaro: Bitte denk´nicht jetzt schon drüber nach, wie hoch die Anforderungen im Gym sein könnten, bis dahin haben eure noch eine Menge Zeit! Das wird schon.

ich denk jetzt nicht permanent daran (wenn das so rüber kam)
aber natürlich will ich nicht warten bis zum letzten Moment
und da verunsichern mich momentan Eltern, die horrorszenarien erzählen

Junior soll seinen Fähigkeiten entsprechend eine schule besuchen können/dürfen
aber natürlich will jeder Elternteil nur das beste für sein Kind und ja, wir (Eltern) sind der Meinung, ein Gymnasium wäre die bessere Wahl
ihn quälen will ich aber nicht
wenn er es also nur unter schwersten Anstrengungen schaffen würde, dann lieber eine gute nms suchen und versuchen, ihn danach in die Oberstufe wechseln zu lassen oder (so wie es jetzt scheint) auf eine passende htl (aber da bitte nicht it)

ich bin halt leider niemand, der alles auf sich zukommen lassen kann
ich habe gerne meine listen, meine pläne und so versuche ich eben jetzt schon, Möglichkeiten zu erkennen, bewerten und dann damit zu arbeiten

Junior geht's in der schule ganz gut aber er ist jetzt nicht jemand, der sich von selbst hinsetzt und was macht.
die Lehrerin ist ein glückgriff, ohne sie wäre es ganz anders, sie motiviert, hilft, aber kann auch einen tritt in den po austeilen, wenn er zu bequem wird.
und so jemanden (oder so ein Team) hätte ich gerne auch danach
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(#20) [Permalink]
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Buffy24
 
19.10.2016, 10:20

Mathe: Sind sie auch im ZR 100 unterwegs. Die Malreihen beginnen im November mit dem 1x5. Ist auch schon voriges Jahr ihr Lieblingsfach gewesen und tut sie sich sehr leicht.

Deutsch: Voriges Jahr hatten sie ab Ostern ca. ständig Ansagen a la: Der Vampir fliegt um die Kurve, Meine Großmutter heißt Oma Susi und mein Lieblingssatz war: Friedrich liebt violette Veilchen. Da haben wir wirklich viel daheim geübt. Dafür gab es heuer bisher erst eine Lernzielkontrolle. Voriges Jahr war es ähnlich… am Anfang wenig und dann Vollgas. Gefühlsmäßig schreiben sie recht viel heuer und das macht auch wesentlich mehr Spaß als die stupide Abschreiberei voriges Jahr.

Schreibschrift gehen sie auch langsam an – jede Woche ein neuer Buchstabe.

Leseaufgaben gibt es heuer auch nicht mehr. Aber sie müssen in der Schule ohnehin viel lesen um die Angaben zu verstehen bzw. für Rätselrallys usw. Das scheint jetzt schon vorausgesetzt zu werden. Zu Hause lesen wir gerade viel aus der Büchersterne Reihe für die 2./3. Klasse (z.B. Die wilden Küken).
Generell gefällt es ihr heuer viel besser in der Schule, allein schon deswegen weil sie nicht mehr die „Kleinen“ sind J.

Mit dem Lehrerteam sind wir nach wie vor sehr zufrieden.
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