Abpumpen für Frühchen - Tipps? - Parents.at | Das Elternforum
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Benutzerbild von leilaisis
leilaisis
 
Abpumpen für Frühchen - Tipps? - 15.07.2016, 18:27

Ihr Lieben, vielleicht habt ihr Tipps für mich: Meine Tochter kam vor 4 Wochen in der 28. SSW zur welt, seither pumpe ich wie vom KH empfohlen 8x täglich ab. Mit dem Kolostrum hats schnell hingehauen, danach hat sich die Milchmenge binnen Tagen auf ein seither gleichbleibendes, eher geringes Ausmaß von im Schnitt insgesamt 250ml eingependelt. Laut google sollte es das doppelte sein einen Milcheinschuß hatte ich diesmal nicht, jedenfalls keinen wie ich ihn von den anderen 3, jeweils vollgestillten Kindern kenne. Auch da meinte die Stillberaterin im KH das sei ok. Meine Frage, was ich tun könnte um die Milchmenge noch zu steigern, wurde von ihr nicht beantwortet. Meine Hebamme hat mit Bockshornkleesamenkapseln empfohlen, die hab ich genommen, Milchmenge blieb gleich. Nun versuche ich es mit Malzkaffee, kein Effekt. Das Stillöl von Weleda nehme ich tägl. 2-3x. Den Stilltee hab ich daheim, aber den würd ich gern lassen, ich krieg ihn kaum runter Irgendwelche Tipps was ich noch probieren könnt? Zudem ist es frustierend weil von den 8x immer wieder nur 15-20ml kommen, nur ca. 2X am Tag schaff ich je 50ml. Manchmal pumpe ich und gar nix kommt, nämlich dann wenn der Milchspendereflex nicht ausgelöst wird. Die Stillberaterin meinte, nach 4 Wochen könnt ich auf 6xtägl pumpen reduzieren, was im momentan eh sehr strssigen Alltag eine Hilfe wär, aber ich trau mich nicht aus Sorge, dass dann noch weniger Milch kommt (mit Baby wär klar was ich tun würde, öfters anlegen, aber das geh jetzt nicht). Hat da irgendjemand Erfahrungen? Ich pumpe 2x nachts (dh. zwischen 23 Uhr und 6 Uhr morgens), den Rest über den Tag verteilt.
Ich würd mir wünschen, doch ein bisserl mehr Milch rauszukriegen. Momentan ist der Bedarf der kleinen gut gedeckt, aber in ein paar (wenigen?) Wochen soll sie 8x30-40ml Milch bekommen und soviel hab ich nicht. Wann sie soweit ist dass sie stillen probieren darf, geschweige denn auch effektiv saugen kann ist unklar, ich würds aber gern schaffen bis dahin genug Milch für sie zu produzieren...
Ah ja, weniger Stress war ein Tipp der Stillberaterin, aber das spielts mit 3 Kids daheim und einem auf der Neo leider nicht, von den Sorgen red ich da noch gar nicht
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Benutzerbild von eul.alia
eul.alia
 
15.07.2016, 19:45

Ich hab keine Erfahrung mit Pumpstillen oder gar Frühchen, hatte aber zu Beginn auch recht wenig Milch. Bei mir hat Himbeersaft (also Verdünnungssaft) echt gut geholfen, kann natürlich auch Einbildung gewesen sein, was aber im Ergebnis egal ist, die Milchmenge hat dann gut gepasst. Das Pumpen hat bei mir aber nie besonders gut funktioniert, deswegen kann ich dir da leider keinen Tipp geben. Ich wünsch dir jedenfalls alles Gute!
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Lilli2
 
15.07.2016, 19:46

Zuerst einmal:
Gratulation zu deinem Mäuschen!
Ich hoffe, es geht ihr einigermaßen stabil - gut!

Zur Milchmenge: bitte vergiss google sofort.
EInen halben Liter Milch habe ich beim Abpumpen niemals hinbekommen.

Ich habe 3 Kinder und alle waren zu früh dran. (31., 32. u. 35. Woche)
Daher habe ich keinerlei Erfahrung mit Vollstillen, aber jede Menge Erfahrung mit Vollpumpen.
Das Pumpen, noch dazu mit Kindern daneben ist einfach ein großer Stress und ein nerviger Zeitfaktor. Bis dann wieder alles sauber gemacht u. steril ist, könnte man fast wieder von vorne anfangen.

Wenn deine Kleine bisher voll mit deiner Muttermilch ernährt wurde, ausreichend Kolostrum zu Beginn bekommen hat, dann hast du schon mal riesiges geleistet!!!

Mir wurden damals auch einige Tipps gegeben, da ich mit der Pumpe immer weniger Milch bekam.
Ich weiß nur nicht, ob ich dir diese alle weitergeben soll, weil du eh schon so viel dafür tust.

Die Pumpe ist nunmal kein Baby.
Der Stress des Getrenntseins, das zerrissene Gefühl zwischen daheim und Krankenhaus, die Geschwister,... das alles hat sich bei mir ziemlich negativ ausgewirkt.

Was ich auf jeden Fall weiß:
solange du Milch produzierst, solange wird auch bei den ersten Stillversuchen noch Milch da sein.
Und mit deinem Baby an der Brust kann sich die Milchmenge dann ja auch wieder steigern.

Edit: bei Kind Nr. 3 wurde mir der Tipp gegeben, dass ich intensiv an meine Kleine denken soll, ein Foto von ihr ansehen soll um die Milch beim Pumpen besser in Gang zu bringen.
Ausserdem: die Brüste vor dem Pumpen vorsichtig durchmassieren und warm halten/wärmen.
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Dieser Beitrag von Lilli2 gefällt 2 Usern: Chipmunk, leilaisis
(#4) [Permalink]
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Benutzerbild von leilaisis
leilaisis
 
15.07.2016, 20:11

@lilli2: danke! Das pumpen ist echt ein riesenstress und ich hab auch tlw das gefühl dass ich, kaum bin ich fertig, schon wieder damit anfange... und die kiddies daneben brechen natürlich auch regelmäßig in geschrei/streiterei aus, was nicht sehr förderlich ist... dabei dann an mein Baby zu denken und mich zu entspannen klappt nicht, aber wem sag ich das, du kennst das ja Ich hoff halt auch dass es sich ausgeht, das mäuschen weitgehend mit der milch zu ernähren bis sie an die brust kann. Mach mir halt auch gedanken wie das dann wird, hatte echt glück und drei unkomplizierte Stillkinder, dafür jetzt in jeder hinsicht alles anders und schwierig
Wie oft am Tag hast du denn gepumpt? Immer gleich oder nach einer Zeit seltener?

@eul.alia: danke, das mit dem Himbeersaft ist mir bisher entgangen, obwohl ich schon mal gehört hab, dass das helfen soll. Der schmeckt mir jedenfalls auch wesentlich besser als der Stilltee
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Lilli2
 
15.07.2016, 20:43

Ich hab das leidige Pumpen schon sehr verdrängt.
Die Frequenz des Pumpens war am Anfang mehrmals täglich ( 6 - 8 x) und dann teilweise weniger, weil ich einfach nicht zusammengekommen bin.
Natürlich wurde dann die Milch auch weniger.
Doch irgendwann war mal 6 Std. Schlaf am Stück mehr als notwendig.

Wobei man das überhaupt nie vergleichen kann.
Jeder Körper ist anders, jede Situation ist anders.
Meine Brust hat die Milch nie fließen lassen, das kenne ich gar nicht. Genausowenig wie tropfende Brustwarzen od. die Sinnhaftigkeit von Stilleinlagen.

Ich bin bei den beiden Großen zwischendurch richtig verzweifelt, weil ich doch das Beste wollte und es nicht geschafft hab, sie voll mit meiner Milch zu ernähren.
Der Stress des Pumpens, wie teile ich den Tag ein, wo kann ich pumpen u. die Milch gleich kühlen, ....
Ich habe es gehasst und gleichzeitig fand ich es so elementar wichtig für meine Kinder.

Jedoch: meine Kids wurden zwischendurch auch immer wieder mit Pulvermilch gefüttert. Es hat ab einem gewissen Alter nicht mehr ausgereicht mit meiner Menge.
Anfangs war das sehr schlimm für mich. Ich machte mir Vorwürfe, dass ich nichtmal das schaffen könne, obwohl es so wichtig wäre.
Doch das ist unrichtig.

Du machst das Beste für dein Baby. Du bemühst dich und hast schon so viel geschafft.
Deine Kleine braucht dich als Mama, und ja, auch deine Milch. Aber wenn sie zwischendurch mal Fertigmilch bekommen müsste (später einmal, wenn sie größere Menge braucht), dann ist das auch völlig ok.
Es funktioniert auch wunderbar, wenn man zwischendurch einzelne Mahlzeiten mit Fertigmilch ersetzt und was halt geht mit Muttermilch füttert.

Edit: Die Milch verschwindet deshalb nicht plötzlich ganz. Solange du pumpst und Milch produzierst, solange läuft die Sache! Und wenn sich eure Situation wieder stabilisiert hat, dann kanns auch wieder mehr werden.
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(#6) [Permalink]
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Benutzerbild von leilaisis
leilaisis
 
15.07.2016, 20:54

Danke für deine lieben Worte, es stimmt eh total mit dem selber Stress machen... momentan bekommt sie ja genug Milch, grade jetzt ist das ja auch besonders wichtig und da bin ich eh froh, dass das mal soweit klappt. Und da sie bisher deutlich weniger verfüttert bekommen hat (Probleme mit Verdauung) als ich produziert hab gibts wohl auch einen kleinen Vorrat für später.

Derzeit besteht mein Tag echt nur aus Pumpen und auf die Neo fahren, somit stellen sich noch keine Probleme mit wann und wo pumoe ich und was mach ich mit der Milch. Aber am Wochenende wären wir das erste mal seit Wochen wo eingeladen, und da stresst mich jetzt schon der Gedanke mit dem PumpManagement... Für mich ist es halt insgesamt so hart, weil echt alles anders als geplant/gewünscht ist und auch als bei den drei anderen Kiddies (kamen zb alle spontan in SSW 42, diesmal Kaiserschnitt bei 27+2 )

Ich bin sicher, du hast immer dein Bestes gegeben und deine Kinder haben sich bestimmt super entwickelt Und das Wichtigste ist ja nicht unsre Milch sondern unsre Liebe und Zuwendung, oder? In diese Sinne werd ich jetzt versuchen mich zu entspannen... und nehm mir vor, demnächst ein bissl was zu ändern, die 6 Stunden Schlaf am Stück hab ich jetzt nicht wirklich, und vermutlich würden doch auch 6x Pumpen reichen, und das Protokoll im Büchlein vom KH, wann und wieviel gepumpt wurde ist in Wahrheit auch entbehrlich...
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(#7) [Permalink]
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Lilli2
 
16.07.2016, 11:32

Es ist schön, wenn du dranbleibst und dein Zwergerl mit MuMi versorgen möchtest.
Doch es ist auch völlig ok, wenn zwischendurch mal dazugefüttert werden müsste.

Wenn du das Protokoll nicht brauchst, dann vergiss es.
Pumpe einfach weiter und freu dich bei jeder Menge, die da rauskommt und deinem Kind zur Verfügung steht.

Ehrlicherweise muss ich dazu anmerken, dass bei sehr frühen Frühchen die Milch bei der Mama eher schwer ins Fließen kommt und es meist auf Zufüttern hinausläuft.
Zumindest ist das meine Erfahrung, ich hoffe, dass sich noch jemand meldet, wo es anders gelaufen ist.

Vollstillen haben manche geschafft.

Vielleicht fragst du deine Stillberaterin, an welchen Tageszeiten das Abpumpen auf jeden Fall sinnvoll wäre um die Milchproduktion in Gang zu halten.
(bevor du zu sehr runterreduzierst)

Edit: soweit ich das im Hinterkopf habe, ist der Prolaktinspiegel auch etwas Tages- bzw. Nachzeiten abhängig.
Auf jeden Fall hängt er zusammen mit dem Oxytocin - und das ist bei Frühchenmamas durch den Stress, die ungeplante Geburt, Schmerz, Trennung, Sorgen,.... halt meist sehr eingeschränkt.

Geändert von Lilli2 (16.07.2016 um 11:38 Uhr)
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(#8) [Permalink]
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Benutzerbild von eul.alia
eul.alia
 
16.07.2016, 20:09

Es gibt übrigens Oxitocyn-Nasensprays, das kann auch helfen, gerade wenn da (was bei dir eh logisch ist) vielleicht ein Mangel besteht. Das hat mir der Gyn ganz am Anfang auch verschrieben, um die Produktion in Gang zu bringen. Ist mir jetzt beim lesen von Lilli's Antwort erst wieder eingefallen.
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(#9) [Permalink]
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Lithia
 
16.07.2016, 20:40

Hast du schon mal versucht bei deinem Besuch im KH abzupumpen? Keine Ahnung ob das logistisch möglich ist, aber bei mir ging abpumpen immer nur wenn das Baby im Raum war. Am Anfang sogar nur dann wenn ich beim Pumpen am Baby gerochen hab klingt vielleicht total irre, aber ohne diesen Anreiz wurde bei mir nie ein Milchspendereflex ausgelöst.

Musste auch viel pumpen weil mein schatz zu schwach zum Trinken war und dann mittels spritze gefüttert wurde. ich habe es gehasst. am anfang ging gaaaarr nix bis ich dann per Zufall auf den Geruchtrick gekommen bin. Später hat dann auch mal eine Stoffwindel die nach Baby gerochen hat, geholfen.

Weiterer Vorteil wäre dass du im KH deine Ruhe von den anderen Kiddis hättest. Natürlich erspart dir das wohl nicht die restlichen 6,7 mal abpumpen daheim aber vielleicht lässt sich dadurch die Milchmenge etwas steigern.

Ich wünsch euch auf jeden Fall alles Gute
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(#10) [Permalink]
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Benutzerbild von Eluisa
Eluisa
 
16.07.2016, 21:03

Ich habe auch abgepumpt - meine waren aber nicht so früh dran und konnten nach 2 Wochen kombiniert gestillt und mit abgepumpter Milch gefüttert werden (Zwillinge) nach 4 Wochen hab ich sie vollgestillt (insgesamt ca. 22 Monate so wie meine erste Tochter). Das Abpumpen war mühsam und bei mir kam auch nie viel - ähnliche Mengen wie bei dir. Das ging erst gut, als ich sie gleichzeitig auch schon etwas gestillt habe.

ABER

obwohl ich stillen wichtig finde und alle meine Kinder laaange gestillt habe - ich finde nicht, dass es das Wichtigste ist. Wenn es nicht geht, dann gehts nicht. Soviel wie möglich, ja - aber nicht auf Biegen und Brechen bis frau am Ende ist. Dann lieber zufüttern. Die Welt geht davon nicht unter.
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Dieser Beitrag von Eluisa gefällt: eul.alia
(#11) [Permalink]
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Lilli2
 
17.07.2016, 10:45

Zitat:
Zitat von eul.alia Beitrag anzeigen
Es gibt übrigens Oxitocyn-Nasensprays, das kann auch helfen, gerade wenn da (was bei dir eh logisch ist) vielleicht ein Mangel besteht. Das hat mir der Gyn ganz am Anfang auch verschrieben, um die Produktion in Gang zu bringen. Ist mir jetzt beim lesen von Lilli's Antwort erst wieder eingefallen.
Stimmt, den Spray gibt es.
Jedoch ist es allein damit nicht getan. Zumindest bei mir hat die künstliche Gabe eines synthetischen Oxytocins nichts merkbar verändert.
Scheinbar spielt da im Körper viel mehr zusammen.

Der Tipp mit dem Pumpen im KH ist super.
Jedoch weiß ich nicht, wie das KH in dem das Mäderl der TE liegt, dahingehend ausgestattet ist.
Bzw. wie das Personal der Neo das unterstützen würde.

Ich hab da bei meinen Kids ganz seltsame Erfahrungen machen dürfen (versch. KHs) und es wäre nirgendwo möglich gewesen.
Jedoch: fragen kostet nix.
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(#12) [Permalink]
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Lithia
 
17.07.2016, 11:08

Zitat:
Zitat von Lilli2 Beitrag anzeigen
Ich hab da bei meinen Kids ganz seltsame Erfahrungen machen dürfen (versch. KHs) und es wäre nirgendwo möglich gewesen.
echt mit welcher begründung? Find ich irgendwie arg. Okay, dass es vielleicht auf der neo direkt neben dem bettchen nicht möglich ist, lass ich mir noch einreden, aber irgendwo auf der station wird sich doch für 20 minuten ein ruhiger raum finden lassen wo man mit der eigenen Pumpe abpumpen kann...

Mein Kleiner lag zum Glück nicht auf der Neo, aber mir ist man quasi den ganzen KH Aufenthalt lang mit der blöden Pumpe nachgelaufen... und bei späteren kontrollterminen habe ich auch noch zweimal im stillzimmer mit der eigenen pumpe abgepumpt, weil es zeitlich nötig war...
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(#13) [Permalink]
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Benutzerbild von eul.alia
eul.alia
 
17.07.2016, 12:20

Zitat:
Zitat von Lilli2 Beitrag anzeigen
Stimmt, den Spray gibt es.
Jedoch ist es allein damit nicht getan. Zumindest bei mir hat die künstliche Gabe eines synthetischen Oxytocins nichts merkbar verändert.
Scheinbar spielt da im Körper viel mehr zusammen.

Der Tipp mit dem Pumpen im KH ist super.
Jedoch weiß ich nicht, wie das KH in dem das Mäderl der TE liegt, dahingehend ausgestattet ist.
Bzw. wie das Personal der Neo das unterstützen würde.

Ich hab da bei meinen Kids ganz seltsame Erfahrungen machen dürfen (versch. KHs) und es wäre nirgendwo möglich gewesen.
Jedoch: fragen kostet nix.
Ich meinte auch gar nicht, dass das Spray zuverlässig bei jeder wirkt und es damit getan ist, aber es wäre einen Versuch wert (ist ja kein Aufwand) und kann vielleicht unterstützend wirken (vielleicht auch nur auf die Psyche, aber auch das wär ja schon ein Erfolg). Und wenn es nix bringt, dann schadet es auch nicht.
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(#14) [Permalink]
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Benutzerbild von Asterix
Asterix
 
hi - 17.07.2016, 12:50

Das Abpumpen direkt beim Kind bzw. direkt nach Körperkontakt ist SEHR effizient und sollte überall schon Usus sein !! Die Milchmenge ist dann in der Regel höher - natürlich ist jeder Typ Mensch/Frau anders, manche sind generell leicht gestresst und reagieren physisch stärker drauf als andere.
Auch die Brustmassage vor dem Abpumpen ist oft sehr wirksam! Solltest du immer machen, die Stillberaterin kann dir genau zeigen, wie es geht.
Geht es deinem Baby soweit schon gut, dass es mal an der Brust nuckeln/schlecken etc. kann ? Wenn ja, unbedingt beim Kuscheln nutzen, wenn es wach ist und bereit!

Alles Gute und versuch den Druck rauszunehmen, dass du unbedingt mehr Milch brauchst (natürlich wäre es gut, aber wenn es derzeit nicht mehr ist, lass es gut sein und es reicht nach dieser mehrwöchigen Zeit auch, wenn du 6x pumpst, also eine (hoffentlich erholsame) längere Nacht/Schlafpause hast)

lg Asterix
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(#15) [Permalink]
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Benutzerbild von sabineh
sabineh
 
17.07.2016, 13:34

Telefonieren wir kurz?
Alles Liebe
Sabine
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(#16) [Permalink]
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OnlyMe
 
17.07.2016, 14:19

Welche Pumpe verwendest du?

Bei mir hat die elektrische Pumpe zum Beispiel nicht so gute Ergebnisse erzielt, wie die Handpumpe! Mit der Handpumpe konnte ich selbst das Tempo und die Intensität bei jedem "Pumpstoß" regulieren.
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(#17) [Permalink]
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Benutzerbild von Asterix
Asterix
 
hi - 17.07.2016, 14:24

Ja, auch die Pumpen sind sehr unterschiedlich - leider sind sie im Spital oft schon sehr gut, die, die man sich aber bei Bständig und Co ausborgen kann, sind oft veraltet, daher ein wichtiges Detail.

lg Asterix
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(#18) [Permalink]
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Benutzerbild von elke-f
elke-f
 
17.07.2016, 15:53

hallo kurz,

ich kanns dir gut nachfühlen.....fühl mich zurückversetzt um 2 jahre, auch wenn unsere situation anders war.....meine großen kinder waren schon größer und ich hatte das glück schnell mit im kh bleiben zu können und wir waren "schon" 32 wochen...

ich habe lange pumpgestillt und mir hat geholfen, daß ich viel bockshornkleekapseln genommen habe und ich hab alle 3 stunden gepumpt, auch (und vor allem) direkt bei ihr im kh....vorher heiße feuchte stoffwindeln aufgelegt und dann ging es leichter.
richtig gut hats dann funktioniert, als ich sie regelmässig anlegen durfte (hat gedauert und meine atemunreife madame hat immer vergessen, daß man trotz busen schnüffeln atmen soll)....ich hab ihr keine flasche gebenen sondern während dem stillen sondiert, damit sie einen zusammenhang zwischen mama-busen und magen-voll bekommt....am beginn hab ich dabei hilfe gebraucht, weil ich ca 3 hände zu wenig hatte, aber das klappt gut mit übung.

wir sind dann voll gestillt nach hause gegangen kurz vorm eigentlichen geburtstermin und wir stillen noch immer....


alles gute für diese schwere, intensive zeit...und versuch wenigstens einzelne momente trotzdem zu geniessen.........ich vermisse jetzt noch oft diese erste unbeschwerte "heilige" babyzeit.......

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(#19) [Permalink]
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Benutzerbild von leilaisis
leilaisis
 
17.07.2016, 21:07

Danke für alle Tipps!
@pumpe: ich hab die medela symphony doppelpumpe, die es auch im AKH gibt, ich denke, die ist an sich eh gut.

@pumpen im KH: 1-2x am Tag pumpe ich im KH, die haben dort eine Pumpecke, nicht beim Baby, in einem anderen Stock, aber immerhin. Wesentlich bessere, sprich größere Mengen krieg ich auch nicht direkt nach dem Kuscheln, aber der Milchspendereflex setzt doch schneller sein. Manchmal kommt aber auch im KH gar nix, z.B. wenn ich Stress hatte, weil schlechte Nachrichten kamen Das kann ich halt nicht beeinflussen.

@brustmassage: mach ich, aber vielleicht zu schlampig, ich mag sie nicht...

@ Häufigkeit: Gestern und heute werd ich organisatorisch nur auf 7x pumpen kommen und dabei auf weniger Milch als bei 8x, aber seit gestern gehts mir auch psychisch wieder sehr schlecht, das hat sicher einen Einfluss. Die Stillberaterin hat zwar gesagt, sie würde sich nach 4 Wochen wieder mit mir zusammenreden, aber der letzte Termin mit ihr war eine Katastrophe, sie war sowas von Null Hilfe, als ich sie gefragt hab, was ich tun kann, um die Menge zu steigern, hat sie als erstes gesagt, dass es meine Entscheidung sei wenn ich aufhören will und dass das auch ok ist. Sie hat mir keinen einzigen Tipp gegeben! Die Bockshornkleesamenkapseln hat mir die Hebamme genannt und den Rest hab ich ergoogelt. Und das Schlimmste war, dass sie mich trotz Terminvereinbarung 40min hat Warten lassen, und ich hatte nur insgesamt 2 Stunden Zeit zu bleiben, sie kennt meine Situation mit den Kids zuhause... Achja, sie hat noch gefragt, ob ich denn niemanden hab, der mir mal ein Essen kocht... bin froh, wenn ich wen hab der mir 3-4 Std die Kinder abnimmt Insofern verzichte ich gern auf weitere Gespräche mit ihr. Aber vielleicht kennt jemand eine gute Stillberaterin mit Frühchen-Erfahrung?

@elke-f: zum bockshornklee: wieviel/Wielange hast du die Kapseln genommen? Ich hab eine Woche 3x3 Stück gemacht, Hebamme meinte binnen einer Woche sollte man einen Effekt merken. Danach hab ich 3X2 genommen bis die Dose leer war, Effekt hatte es Null.

@Nasenspray: werd ich noch auftreiben, aber das geht ja sicher nur mit Rezept, solche zusätzlichen Wege sind derzeit schwierig... Gyn-Termin hab ich in 2 Wochen, werd sie darauf ansprechen. Angeblich gibts ja noch ein Medikament das den Prolaktin-Spiegel steigert.

@ Sabineh: danke, ich probiers morgen bei dir!

Wann die Maus soweit sein wird, dass sie das saugen probieren kann, ist fraglich, ich befürchte, es wird noch dauern... schlecken durfte sie auch noch nie, vielleicht muss ich das forcieren? Ich dachte, die Schwestern würden es vorschlagen, wenn sie soweit ist...?
möchte auch gern auf das Flascherl verzichten, aber da ich mich schwer mit aufnehmen lassen kann (erst ganz zum schluss ein paar Tage hoffentlich) werden wir kaum mit vollstillen heim können. Derzeit tut sie sich immer noch sehr schwer mit dem Nahrungsaufbau und der Verdauung, die Ärztin gestern hat ein Heimgehen erst zum/nach EGT in Aussicht gestellt, was bedeutet noch mind. 2 Monate im KH. Sie ist auch immer noch auf der Neo, nciht mehr intensivpflichtig, aber sie wollen sie behalten solange sie ein Bett frei haben. Das hat auch gute Seiten, aber da es zu Beginn hieß, sie hätte gute Chancen schon um die 36. Woche heimzukönnen und bald auf die IMC zu kommen hat mich diese Nachricht (wieder mal) in ein Loch gestürzt... was der Milchmenge nicht zuträglich ist.
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(#20) [Permalink]
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Benutzerbild von spacedakini3
spacedakini3
 
17.07.2016, 21:07

Zitat:
Zitat von eul.alia Beitrag anzeigen
Bei mir hat Himbeersaft (also Verdünnungssaft) echt gut geholfen, !
Milchbildend sind auch Kümmel, Fenchel und Anis und angeblich (hab ich nicht probiert) Bockshornklee.

Du musst es nicht als Tee trinken, du kannst auch einen Löffel Kümmelkörner essen, oder Butterbrot mit Kümmel, oder Kümmelbraten.
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