Abpumpen für Frühchen - Tipps? - Seite 7 - Parents.at | Das Elternforum
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(#121) [Permalink]
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Benutzerbild von leilaisis
leilaisis
 
22.11.2016, 10:27

Melde mich mal wieder, leider keine guten Nachrichten. Das Vollstillen ist wohl vorbei. Die Maus nimmt gaaanz langsam, tlw gar nicht zu, heute war Kontrolle im KH, muss nun zufüttern. Es war schon von Abstillen und komplett mit AR-Nahrung füttern die Rede, aber das will ich nicht... kann ich nicht... Wieder komplett Pumpen und die Milch "aufpimpen" war die andere Möglichkeit, das schaff ich nicht... nicht nochmal, nicht mit der Maus, die ja zu versorgen ist. Versuchen es jetzt mit einige Mahlzeiten durch hochkalorische Nahrung ersetzen und schauen bis nä Woche, wie das klappt. Dabei gehts der kleinen Maus an sich gut, sie ist fröhlich, aufmerksam, aktiv, hat genügend nasse Windeln, dürfte genug Milch beim Stillen erwischen, spuckt tlw sehr viel, dann gar nicht. Es ist ein Rätsel... aber das Abstillen kam gleich als erster Vorschlag es macht mich wirklich sehr traurig, Schuldgefühle in verschiedener Hinsicht... Zudem läuft das Heimmonitoring schlecht, es gibt nunr vermehrt Bradykardien, va. Nachts, vermutlich während dem Stillen. Da ich aber im Liegen still und dabei selber schlafe, kann ich das nicht mal sicher sagen. Die Lösung wäre, beim Stillen den Monitor aus und dann wieder anzuschalten, aber das schaff ich nicht, weil ich jedes mal einschlafe... ich bin so schon dauernd müde und knabbere am Schlafdefizit (seit fast 6 Monaten dank pumpen und dann stillen keine nacht durchgeschlafen, wenn man von der kurzen Zeit, wo ich nicht schwangerschaftsbedingt auch aufgewacht/gestanden bin, absieht, dann geht das ja schon so seit Ende 2014, als der Kleine geborgen wurde...) aber muss ich einfach eine bessere Mama sein, mit weniger Schlaf auskommen, zum Stillen aufstehen, um ein korrektes Monitoring zu ermöglichen? Ich weiß grad nicht wie ich das schaffen soll, mir ist so zum Heulen... will sudern und ein paar ei-eis, hab aber Stress mit GG weil ich für die Arzttermine das Auto haben will um nicht Öffis nehmen zu müssen und der Maus so die "Grippeparty" in der U-Bahn zu ersparen, er dann aber mit Öffis viel länger in die Arbeit pendeln muss
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(#122) [Permalink]
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Seifenblase
 
22.11.2016, 11:48

Oh weh, das klingt ja furchtbar stressig. Dein Mann soll dir unbedingt das Auto lassen, sag ihm das deutlich, weißt eh wie Männer sind, wahrscheinlich merkt er gar nicht WIE sehr dich das belastet. Womöglich steigert er sich grad in eine "sie beachtet mich nicht" rein, weil du so viel mit dem Baby beschäftigt bist. Männer können unglaublich doof sein
Du bist eine tolle Mama, musst nicht besser sein. Vielleicht geht eine Kombi aus stillen und zufüttern? Tagsüber Flascherl und in der Nacht stillen? Denn eigentlich müsste das von den Kalorien her bei Aufbaunahrung doch dann reichen? Und du musst dann nachts nicht aufstehen und die Nähe hättet ihr trotzdem. Mach was sich für dich richtig und am wenigsten stressig anfühlt, unglaublich was du leisten musst. :knuddel:
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(#123) [Permalink]
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Lilli2
 
22.11.2016, 15:44

Bei zu früh geborenen Babys läuft es niemals linear ab - soviel man vorab etwas zum Trost.
Es ist ein ständiges Auf und Ab.

Sofort abstillen ist sicher völlig überzogen. Es gibt auch noch Zwischenstufen zwischen Nur-Flascherl und Vollstillen.
Wenn das Pumpen für dich nicht mehr in Frage kommt - und dafür hast du mein vollkommenes Verständnis!!! - dann schau, wann das Stillen für euch am besten passt.
Nimm dann diese Zeit zum Stillen, optimalerweise ist deine Kleine da auch richtig fit und munter dabei.
Und den Rest fütterst du mit der Flasche. Bzw. an den Zeiten würde ich Flasche anwenden, wo deine Kleine schon sehr müde ist und üblicherweise eher schlecht an der Brust trinkt.

Das Stillen jetzt sofort aufgeben würde ich pers. nicht.
Du weißt nicht, wie sie die künstl. Nahrung verträgt. Speziell das hochkalorische Zeugs, davon hat eines meiner Kinder wesentlich mehr erbrochen.
Da wärs dann doch besser, wenn du noch stillen kannst.

Bradykardien: das ist schwierig. Kann mit dem Stillen zusammenhängen. Aber wenn du (verständlicherweise) dabei voll einschläfst, tja, da traue ich mir nix raten.
Aber vielleicht gibst du Abends Flasche u. sie kann länger schlafen?

Edit: dezenter Hinweis an deinen Mann:
Wenn deine Kleine beim Herumgurken in den Öffis einen Magen-Darm-Virus oder einen schicken Erkältungsvirus einfängt, dann wär das eine mittlere Katastrophe und sehr belastend für sie.
So fit ist sie noch lange nicht, dass das mit einer rotzigen Nase und ein paar Fiebernächten zuhaus erledigt wäre.
Zumindest in dieser Zeit und bei dem Grauswetter sollte er bitte so charmant sein und seiner Tochter die witterungsgeschützte Exklusivkutsche überlassen.
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Dieser Beitrag von Lilli2 gefällt 2 Usern: Asterix, sabineh
(#124) [Permalink]
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Lilli2
 
22.11.2016, 15:53

Zitat:
Zitat von leilaisis Beitrag anzeigen
ich bin so schon dauernd müde und knabbere am Schlafdefizit (seit fast 6 Monaten dank pumpen und dann stillen keine nacht durchgeschlafen, wenn man von der kurzen Zeit, wo ich nicht schwangerschaftsbedingt auch aufgewacht/gestanden bin, absieht, dann geht das ja schon so seit Ende 2014, als der Kleine geborgen wurde...) aber muss ich einfach eine bessere Mama sein, mit weniger Schlaf auskommen, zum Stillen aufstehen, um ein korrektes Monitoring zu ermöglichen? Ich weiß grad nicht wie ich das schaffen soll, mir ist so zum Heulen...
hab aber Stress mit GG weil ich für die Arzttermine das Auto haben will um nicht Öffis nehmen zu müssen und der Maus so die "Grippeparty" in der U-Bahn zu ersparen, er dann aber mit Öffis viel länger in die Arbeit pendeln muss
Der fett markierte Satz ist ein richtiger Mamasatz.
Und als Frühchenmama ist das Gefühl noch viel tiefer verankert.

Was mir schon bei den Schilderungen nach der viel zu frühen Geburt aufgefallen ist:
was hilft dir dein Mann bei den Kindern? was könnte er übernehmen?

Musst bitte gar nicht beantworten. Ich hab eh lange überlegt, ob ich es in so sensiblen Zeiten überhaupt anregen soll.
Aber ich hab durchwegs das Gefühl, dass du mit allen Kids und der Sondersituation rund um deine Mini allein auf dich gestellt bist.
Pro Woche mal ein/zwei Nächte fast durchschlafen können, weil der Papa mal überwiegend die Kids übernimmt - das wär eigentlich schon notwendig.
Vor allem wäre es dringend angebracht.
Du verbringt Höchstleistungen seit mehreren Monaten!
Um das alles zu stemmen braucht es tatkräftiges gemeinsames Arbeiten von beiden Elternteilen!!!
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Dieser Beitrag von Lilli2 gefällt: sabineh
(#125) [Permalink]
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Benutzerbild von sabineh
sabineh
 
22.11.2016, 21:07

Vielleicht wäre es gut, wenn du mit einer Kinderärztin reden würdest, die IBCLC-Beraterin ist? Ich habe leider keine Kontakte, aber die Ärztin in Wien gefunden:
http://www.we-care.at/wahlarzt/dr-ba...thner-kolarik/
Ich habe leider keine Ahnung, wie kompetent sie in diesen Fragen ist, aber normalerweise sollte sie dir mit deinem Problem weiterhelfen können, weil sie entsprechend ausgebildet ist. Falls du hingehen möchtest, solltest du vorher mit ihr zu telefonieren versuchen, damit der Weg nicht ganz umsonst ist.
Sonst finde ich Lillis Ideen sehr gut. Ich würde auch das Stillen nicht ganz abbrechen, schon wegen der Einfachheit des Stillens bei möglichen Infekten.
Alles Liebe
Sabine
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(#126) [Permalink]
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Benutzerbild von Sonne34
Sonne34
 
23.11.2016, 12:00

hallo!

ich habe nur das eingangspostig gelesen. ich könnte dir per pn eine sehr engagierte stillberaterin und gynäkologin nennen, die sich sehr fürs stillen unter schwierigen bedingungen und auch muttermilchbanken etc einsetzt. vielleicht hat sie noch tipps für dich?

lg sonne
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(#127) [Permalink]
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Benutzerbild von sabineh
sabineh
 
23.11.2016, 15:42

Die Telefonnummer hat die Userin schon von mir, wenn ich mich richtig erinnere. Die Ärztin ist halt nicht in Wien, sie kennt aber vielleicht ihre IBCLC-Kollegin, die Wiener Kinderärztin.
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(#128) [Permalink]
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Benutzerbild von Sonne34
Sonne34
 
23.11.2016, 16:24

Zitat:
Zitat von sabineh Beitrag anzeigen
Die Telefonnummer hat die Userin schon von mir, wenn ich mich richtig erinnere. Die Ärztin ist halt nicht in Wien, sie kennt aber vielleicht ihre IBCLC-Kollegin, die Wiener Kinderärztin.
ah, sehr gut. ich hatte den namen dieser ärztin damals ja auch von dir, liebe sabine
hab dann ihre emailadresse ergoogelt und sie angeschrieben - sie ist ja auch nicht in innsbruck. wir sind regelmässig in kontankt
tipps kann sie ja telefonisch oder per mail geben - und wie du sagst, sie kann sonst österreichweit kolleginne
n empfehlen.

liebe te, alles gute dir und dem kleinen zwergi!

lg sonne
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(#129) [Permalink]
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Benutzerbild von leilaisis
leilaisis
 
25.11.2016, 10:14

Ihr liebe, danke für eure Inputs, war auch gut, einfach mal zu jammern... der "Vorschlag" abzustillen hat mich halt hart getroffen, nach dem gefühlten ewigen Kampf, der nötig war, um zum Vollstillen zu kommen konnte die Ärztin natürlich auch nicht wissen... jedenfalls: ich hab mich mit mir selber geeinigt, dass 2 Mahlzeiten pro Tag zufüttern fürs erste für uns passen. Mit dem Resultat, dass die Maus davon jeweils die Hälfte gleich wieder rausgekotzt hat (Lilli2) und am 2. Tag Durchfall bekommen hat, ich war dann 2 Tage nur noch am Wickeln, Umziehen, Waschen Sie scheint die Spezialnahrung überhaupt nicht zu vertragen, im KH war niemand erreichbar, die Dame der Hotline der Herstellerfirma meinte, es könnt eine Kuhmilchallergie sein... Hab mich mit der Stillberaterin in Verbindung gesetzt, vielleicht hat sie ja noch Ideen (danke Sabine und Sonne34!)

@ lilli2: GG ist eh oft eine große Stütze, hatte gerade 2 Monate massiv reduzierte Arbeitszeit um sozusagen "Papamonate" zu haben. Der Wechsel in den Vollzeit (bzw mehr)-Job ist halt für uns alle jetzt auch wieder eine Herausforderung. die Kiddies sind aufgeteilt, der Kleine schläft momentan sehr schlecht, um den kümmert sich GG in der Nacht weil ich ja eh die Maus hab. Im Sommer wars eher ein Kommunikations bzws Verständnisproblem zwischen uns, ich war recht alleine mit meinen Ängsten/Sorgen/Gefühlen, die ich mit euch geteilt hab, weil er da recht unempathisch und sehr rational unterwegs war (a la: keine Hirnblutung, keine OP nötig, kind wächst und gedeiht, der Rest wird schon... hatte er dann ja eigentlich eh recht, aber ich konnte das nicht so nüchtern sehen und er umgekehrt meine persönlichen Dramen auch nicht verstehen)

Und das leidige Autothema ist echt blöd, er hat an dem Tag 4,5std in den Öffis verbracht, verstehe ihn schon auch, aber es hilft ja nix... wenns nicht wg der Infektgefahr zu kritisch wär tät ich viel lieber Öffis fahren, die Maus hasst das Auto, sie hat an dem Tag bei jeder Fahrt von Anfang bis Ende im Auto gebrüllt, das ist ja für uns auch nicht lustig.

Geändert von leilaisis (25.11.2016 um 10:20 Uhr)
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Dieser Beitrag von leilaisis gefällt: sabineh
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Seifenblase
 
25.11.2016, 13:53

Zitat:
Zitat von leilaisis Beitrag anzeigen


Und das leidige Autothema ist echt blöd, er hat an dem Tag 4,5std in den Öffis verbracht, verstehe ihn schon auch, aber es hilft ja nix... wenns nicht wg der Infektgefahr zu kritisch wär tät ich viel lieber Öffis fahren, die Maus hasst das Auto, sie hat an dem Tag bei jeder Fahrt von Anfang bis Ende im Auto gebrüllt, das ist ja für uns auch nicht lustig.
Wären dann die Öffis nicht doch die bessere Option? In der Wickelkreuztrage hast du das Baby am Bauch, da atmet sie eigentlich nur direkt an dich ran und kann kaum einen bösen Keim erwischen. Du wirst selbst wissen was für euch gut ist, aber versuch die jeweils stressfreiste Variante für euch alle zu finden. Taxi geht auch nicht? Nerven kosten auch Geld und vielleicht sind 2 Taxifahrten für dich und Baby günstiger als Mann das Auto zu nehmen?

Egal wie: Ich wünsch euch alles Gute!
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Dieser Beitrag von Seifenblase gefällt: Sonne34
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Benutzerbild von Biene65
Biene65
 
12.12.2016, 13:45

Hab jetzt nur zufällig reingelesen und mich sofort an meine Abpumpzeit erinnert, bei mir ist es nur schon sehr lang her, 1993. Da war noch nix mit stillfreundlich, Stillberatung, etc. Stillen war nett, wenn es problemlos funktioniert hat; sonst halt nicht. Mein Mädel kam 8 Wochen zu früh.
Ich hab es trotzdem mit Abpumpen versucht, hab maximal am Tag 1 Flascherl zusammengebracht (hab alle 4 Std. rund um die Uhr gepumpt und das mit einem damals 17 monatigen Kleinkind). Mir ging es ähnlich wie dir - schlafen - was ist das? Jeden Tag mit Kleinkind im Schlepptau ins Spital, die MuMi in der sog. "Milchküche" abgeben. Das ganze 5 Wochen lang.

Zu Hause hab ich es mit vollstillen probiert, das ging mit de facto Dauerstillen rund um die Uhr ein oder zwei Wochen gut, war aber auf Dauer noch dazu mit Kleinkind neben mir nicht mehr machbar. Ich hab dann angefangen, Pre-Fertignahrung zuzufüttern (Alternative gabs nicht) und Babymädel hat endlich länger als 5-10 Min. geschlafen! Ich konnte auch das Haus wieder verlassen, einkaufen gehen, mal einen Spielplatz besuchen... was für eine Wohltat. Hab dann insges. 5 Monate Zwiemilch gegeben, Flascherl untertags, in der Nacht/in der Früh stillen...das hat dann gut gepasst.

Dir alles Gute!
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