27.08.2012, 08:32
Also ich verstehe auch nicht wieso die GKK bei Hausgeburten so tut als ginge es sie nichts an.
Meine Tante lag in der Mitte ihrer SS drei Wochen im AKH weil sie schon Wehen hatte - dabei hat sie mitgekriegt, dass ein einziger Tag im AKH 900€ kostet...
Also DAS bezahlt die GKK für mehrere Tage - aber, dass sie nochmal die 900€ für eine Hausgeburt drauflegen (sodass man privat nichts mehr bezahlen muss) ist nicht drin? Das find ich auch bescheuert...
Vor allem würd sich die GKK selber ja was ersparen, weil ich mir sicher bin, dass viele auch wegen der finanziellen Seite dann doch ins KH gehen obwohl sie prinzipiell nichts gegen eine HG hätten...
Ich selber hätte es ja auch so gemacht, wenn mein Papa nicht einen "Spendentopf" organisiert hätte.
Was mich ehrlich gesagt auch ein wenig schockiert hat vorige Woche war wieviel Geld noch draufgeht für das ganze Zeugs was man bei der Hausgeburt zuhause haben muss... (Das im KH aber "schon da" ist)
Die ganzen Unterlagen, Mullbinden, Netzhöschen, Binden, etc.... Das summiert sich ja auch noch mal auf 100-200€....
Ok, ich rede hier nur übers Geld - kommt irgendwie blöd rüber ;-)
Natürlich muss man sich Dinge, die fürs Kind absolut notwendig sind, anschaffen. Aber ich denke mir halt immer "Die 100€ die ich jetzt für Plastikunterlagen und Netzhöschen ausgebe würde ich eigentlich lieber direkt für mein Kind ansparen".
Aber dass die ganze Geschichte ins Geld geht weiß man ja (zumindest grob) eh schon vorher ;-)
Wegen der Hebammen-Geschichte werde ich wohl spätestens heute Mittag mal Heidi Achter anrufen, wenn sie bis dahin noch nicht auf meine Mail geantwortet hat... Und wenn sie mich nicht mehr betreuen kann (Bitte drückt mir die Daumen, dass es doch geht!!!), dann ruf ich mal Margarete an.
Mir ist es eigentlich am aller wichtigsten (nach der jetzigen Hebamme), dass ich jemanden finde bei dem ich mich nicht so "eingezwängt" fühle. Ich will keine Hebamme bei der ich das Gefühl hab sie zwingt mir alles mögliche auf - denn ich finde genau DAS sollte man bei einer Hausgeburt haben => Die Freiheit SELBER zu bestimmen was man tun oder lassen möchte.
Von einer Hebamme wünsche ich mir, dass sie mir Ratschläge gibt und aus ihrer Erfahrung berichtet, mir dann aber doch selbst die Entscheidung lässt was ich mit der Information letztendlich anfange.